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08/ 2006

Mit der Veröffentlichung von "Middle Of Nowhere" gab Sänger Andy Urbeck seinen Einstand bei HOTWIRE, die sich kurz zuvor von ihrem früheren Sänger Werner Stadi getrennt hatten. Obwohl dieses Album von dessen songwriterischer Einfluss noch stark geprägt war, lieferte Andy Urbeck einen erstaunlich guten Job ab. Nun ist mit "Devil In Disguise" endlich der heißersehnte Nachfolger, dem Andy Urbeck und Alex Espinosa (Gitarre) ordentlich ihren Stempel aufgedrückt haben, in den Läden. Da wir diese Scheibe auf unseren Seiten als "Album Of The Month" präsentieren, sind wir beim Songwriter-Duo vorstellig geworden und haben Wissenswertes und Amüsantes übers neue Material in Erfahrung gebracht.

01. Waterfalls:
AE: Der Opener ist das erste Produkt aus der Urbeck/ Espinosa-Songfabrik und ein typischer Vertreter der HOTWIREschen Power & Melodie- Philosophie. Während den Aufnahmen wurde noch der Drum- Groove geändert. Als Tipp hierzu: Hört euch mal auf der Homepage www.Hotwire-rock.de das Waterfalls- Demo von 2002 an. Das Gitarrensolo ist unverkennbar im Espinosa- Stil.

AU: Außerdem gibt's zu der alten Version noch ein Video. Haben es aber nicht veröffentlicht, weil wie gesagt noch einiges geändert wurde. Vielleicht kommt's mal auf die Homepage.

02. Devil In Disguise:
AE: Der Titeltrack der aktuellen CD, eine kompakte Rocknummer, die im Refrain schön „aufmacht“. Einer meiner persönlichen Favoriten. Das Intro/ Refrain-Riff entstand während eines Ostseeurlaubs 2002.

AU: Deshalb hieß der Song in der Entstehungsphase - als es noch keinen Text mit offiziellem Titel gab - „Ostseesong“.

03. Hot Love:
AE: Diese Coverversion von T-REX hat’s in sich: Klingt nach SHANIA TWAIN meets DEF LEPPARD. Der Knüller für alle Rockdiscos: Mächtig, „groovig“ und tanzbar. Vor allem: Tom shuffelt lässig vor sich hin.

AU: Kommt ihm sicher entgegen, in dem Alter braucht man auch mal lässige Grooves zum Verschnaufen

Alex Espinosa (guitars) 04. Wonderland:
AE: Die aktuelle Hotwire- Single? Dieser Popsong bringt Andys Stimme perfekt zur Geltung. Eine gefühlvolle Strophe gefolgt von dem starken Refrain. Der Song in 10 min entstanden. Zack... fertig. An den Delay (U2)- Gitarren haben wir jedoch lange gefeilt. Besonders gefällt mir das atmosphärische Outro.

AU: 100% radiokompatibel.

05. Ride The Night Away:
AE: Die zweite Coverversion ist eine straighte Rocknummer geworden, die gut nach vorne geht. Im Vergleich zum AC/DC- Cover "You Shook Me All Night Long" auf der "Middle Of Nowhere"-CD haben wir diesmal einen komplett anderen Weg beschritten. Den im Original akustisch gehaltenen Song haben wir in ein Rockgewand gesteckt und ihm einen AC/DCmäßigen Aufbau der Rhythmusgruppe verpasst. Hier gibt’s ein originelles Gitarrensolo mit vielen Quitschern und Pfeiftönen.

AU: Die Nummer macht richtig Spaß. Bin drauf gekommen, weil ich den Song schon mal bei einer Coverband interpretiert hab.

06. Feelings:
AE: Nur eine Gitarre und Gesang, das war die Grundidee für diese ruhige Ballade. Andy singt ganz gefühlvoll und Tom klopft auf irgendeinen herumstehenden Wäschekorb

AU: Der Titel sagt alles.

07. Skytrain:
AE: Powerrock at it’s best. Ein geiler Live-Song, der unglaublich viel Spaß beim Spielen macht. Einer von Andys Lieblingen. Die Grundidee entstand nach einem Gig mit einer gewissen Schweizer Band. Danke für die Inspiration. Wah-Wah sowie Talkbox kommen zum Einsatz; tolles Gitarrensolo.

AU: Mein Favourit.

Andy Urbeck (vocals) 08. I Know:
AE: Dieser Song war eine schwere Geburt. Es gibt sehr geteilte Meinungen zu diesem Liedchen. Mir persönlich gefällt die Kombination der mollig-mystischen Strophe mit dem durig-fröhlichen Refrain.

AU: Das war der zweite Song aus der Urbeck/ Espinosa Songfabrik.

09. Here I Am:
AE: Die Idee stammte von Andy. Herausgekommen ist eine wunderschöne Rockballade. Eigentlich sollte Klavier in der Strophe sein... aber es kam dann doch anders.

AU: Ich habe den Song für meine Freundin geschrieben und Alex hat die nötige Würze dazugegeben.

10. Escaping:
AE: Ein flotter Uptempo- Song mit unglaublicher Gitarrenmacht (Teilweise hört man 32 Gitarren gleichzeitig!!!). Auch hier trifft man auf das „Urbeck- Phänomen“: Ursprüngliche „Bös“-Songs werden durch Andys geschmeidigen Gesang zu handzahmen Kuschelliedchen. Die Bridge wurde mehrmals überarbeitet bis wir zufrieden waren.

AU: Es heißt ja auch Gesang und nicht Gegröle. Absolut cooler Solopart!

11. Everytime You Want It:
AE: Eine nette melodische Rocknummer. Winnies Bassgroove in der Strophe ist einfach genial. „Alex goes Country“ im Gitarrensolo.

AU: Brauchst ja auch bald einen Hut.

Alex Espinosa & Andy Urbeck

01. Waterfalls  
02. Devil In Disguise  
03. Hot Love  
04. Wonderland  
05. Ride The Night Away  
06. Feelings  
07. Skytrain  
08. I Know  
09. Here I Am  
10. Escaping  
11. Everytime You Want It  

"Devil In Disguise"
(2006/ P&M Records/ NL Distrubtion)


DISKOGRAFIE:

"Hotwire" (1995)
"Face Another Day" (1998)
"Middle Of Nowhere" (2001)
"Devil In Disguise" (2005)

mehr Infos @ www.hotwire-rock.de 

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Reviews:

HOTWIRE/ Devil In Disguise (Album Of The Month/ June 2006)
HOTWIRE/ 
Middle Of Nowhere

Specials:
"... jetzt schlägt's dreizehn!" mit Andy Urbeck

Interviews:
HOTWIRE... ... straight und einfach sehr gut gelungen ... (mit Andy Urbeck/ 2006)

Sonny

Last Update: Sunday, 27. August 2004
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