
Nachdem das neue BOOGIE
STUFF-Album "Have Mercy!" unsere neue
Kategorie "CD Of The Month" eingeleutet hat,
war es natürlich selbstverständlich, dass wir
Bandleader Horst Tolks (Guitars/ Vocals) nach dem "...
jetzt schlägt's dreizehn!"-Special auch um
ein "own words" gebeten haben. Da der
Saitenakrobat nicht nur die Eigenkompositionen, sondern
auch die diversen Fremdkompositionen und Cover-Versionen
ausführlich kommentiert hat, ist ein besonders
unterhaltsames Special herausgekommen.Muddy Water: Hat JIMMY CARL BLACKs jüngster Sohn Geronimo Black aus El Paso geschrieben, und erschien mir als standesgemäßer Opener für das Album. Kracht gleich mal ordentlich und passt von den Lyrics ab der ersten Line gleich gut zum Cover: "This is where I shot my first pistol, it was a six shot gun...". Texte, Album Titel, sowie Schusswaffen auf dem Frontcover - alles "strictly ironically meant!!!" Logo ;-) Shake: Im Original von JIM SUHLER aus Dallas/TX, ein traumhafter Gitarrist/ Songwriter. Arbeitet nebenbei auch als Sideman für GEORGE THOROGOOD. Ich treffe ihn öfter mal, wenn ich in den Staaten bin. Er spielt nach wie vor noch sehr viel in der DFW-Club Szene... Wir haben das Ding natürlich für BOOGIE STUFF-Zwecke ziemlich umgebaut. Hier kann man sich ganz super auf dem WahWah-Pedal austoben ;-) Ist bei Live-Shows meistens die letzte Nummer auf der Set-List. Long Way
To Memphis:Die Idee zu diesem Song kam bei der US-Tour im April 2003 durch eine kleine technische Unzulänglichkeit meiner Wenigkeit. Möchte nicht weiter drauf eingehen - ist einfach zu peinlich ;-) Nur soviel, wir kamen gerade von Memphis/ Tennessee zurück nach Dallas und mussten wegen mir einen Tag später noch mal zurück (ca. 10 Std. Auto) Klasse! Aber... Memphis ist immer eine Reise wert! "Hey, you gotta feel Beale Street...!" Homesick: ATLANTA RHYTHM SECTION... nothin' more to say - just listen close to the guitarman, a native son in a foreign land! Bad Boy: Diesen Song haben wir schon länger im Live-Set. Geht uns doch allen so, nie mehr wieder Alkohol - morgen wahrscheinlich auch nicht - Prost! "Once you got that bad taste outta your mouth in the morning, you can work on the hangover..." ;-) Schöne Orgel von Armin Woods, einem Deutsch/Ami der in München lebt und uns an den Tasten unterstützt hat... hat's für manche Songs einfach gebraucht - dezent halt! Tja, Philip Lynott - god bless him! Ob als Kracher oder Ballade, seine Songs funktionieren einfach in jedem Arangement... Backing Vocals Claudia Cane, eine Hammer-Frau... Bin mit Gänsehaut in der Studio-Regie gesessen als sie die Takes eingesungen hat... ein irres Organ! Funky Town: Proberaum - eine Kiste Oktoberfest Bier - drei Typen die sich völlig albern halb totlachen und lauter wirres Zeugs spielen... Nach dem Live-Test und dem Publikums-Feedback war klar: Das Ding muss aufs Album - erlaubt ist, was gefällt! Nicht Jedermanns Sache, klar... aber wir hatten unseren Spaß - so what! Desert Night: Musik von mir, die Lyrics sind von Christian Rechling, einem Texter aus Graz/Österreich. Sind mal Wörter mit etwas mehr Tiefgang als sonst von uns gewohnt... Habe bei diesem Song das erste Mal mit ihm zusammengearbeitet, vielleicht wiederholt sich das ja in der Zukunft - wir werden sehen... Alt aber gut! Vom ZZ TOP-Album "Rio Grande Mud" aus den frühen 70ern. Diesen Song spiele isch live schon seit meiner frühesten Jugend live, daher wurde es Zeit ihn auch mal aufzunehmen! "Just got paid today, got me a pocket full of change..." - kennen wir doch auch alle irgendwie, diese Problematik... ;-) Jungle of Chicks: Ist meinem Hirn entsprungen und entstand nach einem Gig in Hamburg und anschließender harter Nacht auf der Reeperbahn... Mann, was haben wir gelitten! "...you might end up as the fool!" Indian of the Group / Who did you love / Black Limousine: Alles JIMMY CARL BLACKs Material, mit dem wir ja immer wieder mal featuring-mäßig unterwegs sind. Aufnahmen entstanden auf der Tour im Januar 2004 im wilden Osten und wurden dann im Sky Studio in München gemastert. Tja, hat einiges zu erzählen unser Indian of the Group - nach über 40 Jahren on the road auch kein Wunder... Der Mann kannte Hendrix und Joplin noch persönlich. Es muss wirklich eine tolle Zeit gewesen sein! Die Live-Geschichten bringen Abwechslung ins Album, finde ich. Endlich mal eine andere Stimme...! ;-) Hello Baby: Der Drüberstreuer zum Ausklang, macht Spaß einfach zu swingen... Und ich konnte mal wieder meine Semi-Acoustic-Gitarren rausreißen und etwas Rockabilly-Twang auf Band bringen. Just wanna make you guys feel good! Racing Boogie: Rooooooooooaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!!
more infos @ www.boogiestuff.com andere Beiträge
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Update: Sunday, 05. September 2004
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