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Review:
Nachdem der Gewinner des Eurovisions-Grand Prix (1977 mit der
Band MABEL) und ehemalige WHITE LION-Sänger in diesem Jahr neben
seinem dritten Solo-Streich "More To Life Than This"
auch noch ausgiebig getourt ist, war es nur noch eine Frage der
Zeit, wann der Däne mit einem Live-Album aufwartet. Die Konserve
mit dem vielversprechenden Titel "Rock 'N' Roll Alive"
wurde beim ausverkauften Konzert in seiner Heimatstadt Kopenhagen
mitgeschnitten und präsentiert Mr. TRAMP & Band in Bestform.
Hier bietet MIKE TRAMP auf knapp 90 min einen wohlgelungenen
Querschnitt über seine bisherige Laufbahn. Außer einem Best
Off-Programm seiner Solo-Scheiben (z. B. "Better Off"/
"If It Ain't Gonna Rock"/ "Live For To Day")
kommen mit "What Am I" eine FREAK OF NATURE-Nummer und
eine handvoll WHITE LION Klassiker - wie etwa der Mega-Hit
"When The Children Cry", das flotte "Broken
Heart" und abwechslungsreiche "Wait" - zum Zuge.
Abgerundet wird der feine Live-Doppeldecker durch den NEIL
YOUNG-Klassiker "Rocking In The Free World", welchen
man durch "The Boys Are Back In Town", "It's Long
Way To The Top" und "We Will Rock You" elegant zu
einem 12minütigen Medley umfunktioniert hat. Rock 'N' Roll
Alive!
| Trackliste: | CD 1: 1. Live For Today
- 2. If It Aint Gonna Rock - 3. Living On The Edge
- 4. Lay Down My Life For You - 5. Mr. Death - 6. Better
Off - 7. Broken Heart - 8. Follow your dreams - 9. Wait CD 2: 1. Falling Down - 2. Little Fighter - 3. Living A Lie - 4. What Am I - 5. Nothing At All - 6. I Wont Let Go - 7. More To Life Than This - 8. When The Children Cry - 9. Rocking In The Free World |
Thanks to Bonna @ Ultone Music
weitere Reviews über
MIKE TRAMP:
TRAMP'S WHITE LION/ Rocking The USA
MIKE TRAMP/ Songs I Left Behind
MIKE TRAMP/ More Than Life To This
MIKE TRAMP/ Recovering The Wasted Years
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Review:
Mit "Illusions Of Everyday" präsentiert der Vierer aus
Berlin bereits sein zweites Album. Musikalisch pendeln
YELLOWHOUSE zwischen melodischen Gitarrenrock, der stellenweise
auch recht rotzig anmutet, und gitarrenorientierten Progressive
Rock, den man gelegentlich mit Zitaten aus den 70ern angereichert
hat, anspruchsvoll hin und her. Doch muss man nach einigen Songs
feststellen, dass diese gewagte Mixtur auf Kosten der
Eingängigkeit aufgebaut ist. Zwar gelingt es der Band um
Gitarrist Hartmut Kreckel mit dem abwechslungsreichen Opener
"Red Light Diamond" und der gefühlvollen
Midtempo-Nummer "The Silent Screaming", die sich
zwischen verspielter Acoustic-Ballade und angepunkten Groover
abspielt, sämtliche Komponenten gut miteinander in Einklang zu
bringen, aber spätestens nach dem rotzig-straighten Rocker
"Ahead Of Our Time" wirkt das Material doch etwas
langatmig und plätschert vorwiegend im Midtempo etwas ermüdend
vor sich her. Erst gegen Ende wird man durch den erquickenden
Schleicher "Land Of Lighting" und dem abschließenden
11min-Kracher "Leaving To Late", der sich über den
mächtig groovenden Anfangs- und Mittelpart zum filigranen
Gitarrenfeuerwerk entwickelt, wieder richtig wachgerüttelt.
Neben der breitgefächerten Gitarrenarbeit von Hartmut Kreckel
kommt man nicht umher die gute Gesangsleistung von Jensen P. zu
würdigen. Fazit: In Anbetracht der sehr beachtlichen Spielzeit
könnte man sich vielleicht darüber Gedanken machen, ob man
eventuell auf die ein oder andere Nummer hätte verzichten
können. Manchmal ist weniger eben doch mehr!
| Trackliste: | 1. Red Light Diamond - 2. Sacred Feelings - 3. The Silent Screaming - 4. Ahead Of Our Time - 5. Nobody Needs You - 6. Signs - 7. What Goes on - 8. Babylon - 9. Land Of Lightning - 10. For Ever - 11. Ain´t No Cure (For A Messed Up Youth) - 12. Between The Wheels - 13. Leaving Too Late |
Thanks to MMNRecords
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Review:
Heilig's Blechle! Da hat sich ein 4 Tracker in meinen CD-Player
eingeschlichen und will partout nicht mehr aus dem Schacht
weichen. SAINTSBLEED nennt sich die Band, die diesen
vielversprechenden Silberling eingezimmert hat. Während sich der
speedige Opener und Titeltrack anhört, als hätten JUDAS PRIEST
und ALICE COOPER zu früheren Zeiten gemeinsame Sache gemacht, so
hätte der coole und moderne Düstergroover "Inhabitants
From Earth" gut und gerne auf beiden vorletzten Scheiben von
Mr. Furnier stehen können. Maßgebenden Anteil daran hat mit
Sicherheit Bandkopf/ Gitarrist und Sänger Sasch Menschl, der -
stimmlich gesehen - locker als Zögling des Schock-Rockers
durchgehen könnte. Des weiteren enthält die CD noch
Demo-Versionen von "Path Of The Warriors"
(eingängeriger Doublebass-Hammer) und "Till We Fly"
(Mitsing-Hymne a la GAMMA RAY). Produktionstechnisch sind zwar
ein paar Abstriche zu machen, aber es wäre doch gelacht, wenn
SAINTSBLEED mit dieser Single keinen Deal an Land ziehen könnte.
Neben weiteren Infos, gibt's den Silberling für 4,-
(zuzgl. 2,- Versandkosten) www.saintsbleed.de.
| Trackliste: | 1. Twisted Truth - 2. Inhabitants From Earth - 3. The Path Of The Warrior (demo version) - 4. Till We Fly (demo version) |
Thanks to Sasch @ Saintsbleed
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Review:
Die Mannheimer Art Rock Band ALIAS EYES haben sich zu Ihrem
Debüt Album "Field Of Names" noch mal deutlich
gesteigert und werden ihren eh schon makellosen Namen noch mal
einen Schubser nach vorne geben können! Die Band um Sänger
Philip Griffiths legen uns hier ein weiteres Meisterwerk des
modernen Art Rock vor (ob wohl immer wieder behauptet wird das
die großen Tage dieses Musikstils vorbei wären)! Sie
präsentieren uns ihr ganzes Können und ihre Ideen Vielfalt.
Ausgefeilte Kompositionen, tolle Texte und eine erstklassige
Produktion zeichnen diese Scheibe aus, die wohl am meisten an
KING CRIMSON erinnert! Anspieltipps: "A Clowns Tale"
das durch seine orientalischen Einflüsse sehr gelungen und
abwechslungsreich daher kommt. "Fake The Right" der ein
wahrer Art Rock Song ist und sehr interessante Strukturen
aufweisen kann. "The Great Open" wäre dann der letzte
im Bunde der durch seine klassischen Element aus der Reihe tanzt.
Insgesamt ist die ganze Scheibe aber auf Dauer doch etwas
langatmig und wirkt anstrenge auf mich. Was diesem Silberling
einen Punkt kostet (deshalb hier leider nicht die Höchstnote!)
Fazit: Wohl eher eine CD für die etwas reiferen
"Rocker" unter uns.
| Trackliste: | 1. A Clown's Tale - 2. Fake The Right - 3. Your Other Way - 4. Icarus Unworded - 5. The Usual Routine - 6. Drifiting - 7. On The Fringe - 8. The Great Open - 9. Too Much Toulouse |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Damit gleich von vornherein alle Verwirrungen beseitigt werden:
Nein, "Empires" ist nicht das neue Solo-Album von JIMI
JAMISON, sondern lediglich eine Wiederveröffentlichung. Diese
Scheibe erschien Ende 1999 bereits unter dem Banner von JIMI
JAMISON'S SURVIVOR und kommt dieser Tage über das italienische
Label Frontiers Records - bereichert um zwei Bonus Tracks
("Keep It Evergreen" und der Live-Version von "Too
Hot To Sleep") - eben als Solo-Output des ehemaligen
SURVIVOR-Sängers zu unverhofften Wiederveröffentlichungsehren.
Die wohl bekannteste Nummer dürfte das extrem eingängige
"I'm Always There", denn schließlich lief bzw. läuft
dieser Song weltweit als Titeltrack der Rettungsschwimmer-Serie
"Baywatch". Außerdem schleichen sich die balladeske
Titelnummer (ein Gänsehaut förderndes Duett mit LISA FRAZIER),
der trocken-geniale Opener "Cry Trough" und
gitarrenbetonte Rocker "Run From The Thunder" durch
unsere Lauscher, um sich dort für alle Ewigkeit einzunisten. Des
weiteren ist mit "Keep It Evergreen" ein festlicher
Song am Start, der genau in die vorweihnachtliche Zeit passt. Ein
Album, das von Anfang bis Ende - ohne jeglichen Durchhänger - im
perfekten Sound der 80er daherkommt und an die glorreichen Tage
von SURVIVOR erinnert. Dieser Re-Issue dürfte für jeden
AOR-Fan, der etwas auf sich hält, ein gefundenes Fressen sein,
zumal diese Hammer-Scheibe im Original nicht mehr allzu leicht zu
bekommen sein dürfte. Wem das geniale Debüt von PRIDE OF LIONS
alleine nicht ausreicht, der sollte unbedingt bei
"Empires" zuschlagen. Ein Klassiker im wahrsten Sinne
des Wortes!
| Trackliste: | 1. Cry Tough - 2. Run From The Thunder - 3. I'm Always Here - 4. Empires - 5. First Day Of Love - 6. Have Mercy - 7. Just Beyond The Clouds - 8. A Dream Too Far - 9. Love Is Alive - 10. November Rain - 11. Calling America - 12. Keep It Evergreen (bonus track) - 13. Too Hot To Sleep (live bonus track) - 14. Burning Heart (live) - 15. Rebel Son (live) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Es ist nun schon gut vier Jahre her, dass uns California-Boy
JOHNNY LIMA mit seinem letzten Album "Shine On" erfreut
hat. Jetzt kommt der Multi-Instrumentalist mit seinem neuen
Streich "Made In California" über den großen Teich
und zaubert sommerliches Flair in unsere weihnachtlich
dekorierten vier Wände. Auf seiner neuen Scheibe präsentiert er
uns eine wohlgelungene Mixtur aus BON JOVI (der früheren Tage)
und ruhigen Tönen der Marke BRYAN ADAMS verfeinert mit den
eingängigen Chören im DEF LEPPARD-Stil, ohne aber die eigenen
Trademarks zu vernachlässigen. Unter den elf locker flockig
rockenden Nummern ist vom fetzigen Opener und Titeltrack über
den punkigen Kracher "Another Lover" bis zur
herzerweichenden Ballade "We've Got Tonight" (BON JOVI
könnten sich eine Scheibe davon abschneiden) alles dabei, was
ein gutes Hard Rock-Album auszeichnet. So reiht sich in der
leider etwas knapp bemessenen Spielzeit ein Ohrwurm an den
nächsten, ohne dass sich auch nur die kleinste Spur von
Langweile breit macht. Als weitere Anspieltipps möchte ich euch
die mit einem Hauch von Punk versehene Version des
BEATLES-Klassikers "Help", die Hymne "Love Ain't
Enough" und das heimelige "Something About You"
empfehlen. Ein absolut starkes Album, wenn man bedenkt, dass Mr.
LIMA bis auf ein paar Lead-Gitarren und Backing Vocals alles
selbst eingespielt bzw. eingesungen hat. Selbstredend zeichnet
sich der Meister auch für einen mehr als gelungenen Mix und eine
klare und tadellose Produktion verantwortlich. Also ab zum
Händler eures Vertrauens und holt euch mit "Made In
California" den Sommer in eure Bude und vergesst für knapp
40 min den bevorstehenden kalten Winter.
| Trackliste: | 1. Made In California - 2. Best Night Of My Life - 3. The Chosen One - 4. Go On, Go Away - 5. We've Got Tonight - 6. Another Girl - 7. Help - 8. Love Ain't Enough - 9. Something About You - 10. Where Are You Now - 11. Welcome To My Paradise |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Nach dem sich LAST TRIBE mit dem letztjährigen Album "Witch
Dance" gegenüber der Debüt-Scheibe "Ritual"
enorm entwickelt haben, war ich natürlich gespannt ob die
Schweden mit "Uncrowned" eine Schippe nachlegen
konnten. Nach den ersten paar Nummer deutet alles daraufhin, dass
die Band in punkto Härte und Power zulegen hat können, aber
trotzdem den Sinn für songführende Melodien nicht verloren
haben. Der mit fetten Chören ausgestattete Einsteiger
"Healer" und das folgende "The Chosen Ones",
welches mit eingängigen Passagen zu gefallen weiß, schürt die
Hoffnung auf acht weitere folgende Killer. Doch sofort mit dem
Einsatz des dramatischen "Sacrifice" werden alle
Erwartungen wieder auf Normalmaß zurückgestutzt, um dann mit
dem episch angelegten Titeltrack gleich wieder in die Vollen zu
gehen. Als weitere Entscheidungshilfen empfehle ich "Sounds
Of Rain" (inklusive Intro "April Sky"), welcher
mit einer gehörigen Portion Groove und einer großartigen
Gesangsleistung gekürt wird, und das spannende "Full
Moon". Obwohl musikalisch auf dem Silberling sich alles im
grünen Bereich bewegt, vermisse ich beim restlichen Material
doch irgendwie die Überraschungsmomente, mit welchen mich die
Band auf dem Vorgänger zu wahren Begeisterungsausbrüchen
getrieben hat. Unterm Strich bleibt ein gutes Album, das mit
Sicherheit die Fans der Band nicht enttäuschen wird - mehr aber
auch nicht!
| Trackliste: | 1. Healer - 2. The Chosen One - 3. Sacrifice - 4. The Uncrowned - 5. Otherworld - 6. April Sky - 7. Sound Of Rain - 8. Only The Innocent - 9. Fulll Moon - 10. Call Of The Tribe |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Ich gelte gemeinhin als Freund jener Bands, die sich im
Fahrwasser von RHAPSODY oder STRATOVARIUS tummeln, aber mit dem
hier vorliegenden Zweitling der finnischen Powermetaller kann ich
mich auch nach selbstauferlegter Dauerrotation nicht richtig
anfreunden. Zwar gibt's beim instrumentalen Können der
Herrschaften wenig auszusetzen, aber das etwas
gewöhnungsbedürftige Organ von Sänger Jouni Nikula, dürfte
mit Sicherheit nicht jedermanns Sache sein. Neben dem sehr
schönen Cover-Artwork und der wirklich guten Produktion, sind
die musikalischen Glanzpunkte etwas spärlich gesät. So tun sich
lediglich das progressiv angelehnte "Ethereal Journey"
und "Shrine Of The Ocean", das ziemlich gekonnt
zwischen relaxten Tönen, geballten Doublebass-Attacken und
schönen -stellenweise bizarren - Melodien hin- und herpendelt,
positiv hervor. "Mask Of Damnation" mag für die Die
Hard-Fraktion der finnischen Power Metal-Szene durchaus
interessant sein, zumal mit Henrik Klingenberg, der aktuelle
Keyboarder von SONATA ARCTICA mit von der Partie ist, aber die
anspruchvollen Fans der obengenannten Bands werden sich
wahrscheinlich mit der Musik von REQUIEM etwas schwer tun. Unterm
Strich bleibt ein durchschnittliches Album, das einige gute
Ansätze erkennen lässt... nicht mehr und nicht weniger! Es
bleibt abzuwarten, wie sich die Band weiterentwickelt.
| Trackliste: | 1. Blinded - 2. The Dying Ember - 3. Mask Of Damnation - 4. Divine Illusion - 5. Etheral Journey - 6. Shrine Of The Ocean - 7. Dagger - 8. The Rival's Spell |
Thanks to Luis @ Sound Riot Records
Last
Update: Sunday, 02. January 2005
created in January 2001 © by Sonny