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VÖs im Dezember:
02.12.2002

Unruly Child - The Basement Demos

Unruly Child
The Basement Demos
Wertung: 9/ 10
02.12.2002

Celesty - Reign Of Elements

Celesty
Reign Of Elements
Wertung: 8,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Januar in der 14. Ausgabe des Rock It! lesen


Fate - Rock
  • Band: Fate
  • Albumtitel: Rock
  • Spielzeit: 36:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 28.12.2002
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Der Bandname scheint mir ja nicht gerade glücklich gewählt, denn dieser hatte schon des öfteren in Rock/ Metal-Bereich Verwendung gefunden, aber das tut ja hier nichts zur Sache. Der Darmstädter Fünfer stellt mit "Rock" seine mittlerweile zweite Demo-CD vor, und die hat es wirklich richtig faustdick hinter den Ohren. Die New Metal-Scheibe wird seinem Titel wirklich zu jedem Zeitpunkt gerecht, denn der Silberling rockt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Normalerweise ist dieser Stil überhaupt nicht meine Leib- und Magen-Musikrichtung, aber die wahrlich gelungene Mixtur aus melodischen und aggressiven Parts (Titeltrack ), sowie von Punk- ("Moron"), HipHop- ("Take My Breath") Hardcore- ("Burn It Down") und Ragga-Elementen ("Strike Back"/ "Overflow") oder den messerscharfen Riffs, den wummernden Bass-Beats ("No. 4") und den sprudelnden Synthies a la DEPECHE MODE meets MOONSPELL ("Mix It Down"), treiben mich immer wieder dazu, diese Scheibe in den CD-Player zu legen. Fazit: FATE strahlen mehr Freude und Spontaneität aus, als die meisten großen Acts aus diesem Bereich. Nicht ganz unschuldig an dieser Tatsache dürfte die druckvolle und klare Produktion von Kristian Kohlmannslehner (u. a. CENTURY/ CREMATORY) sein. Klasse Scheibe, auf die hoffentlich bald eine geeignete Plattenfirma aufmerksam wird.

Sonny

Trackliste: 1. Intro - 2. Rock - 3. Look At Me (dedicated to A. Kremer) - 4. Moron - 5. Overflow - 6. Burn It Down - 7. No. 4 - 8. Strike Back - 9. Take My Breath - 10. Mix It Down (Burn It Down Remix)

Thanks to Alica @ Kerosine Management & Communications


Shiva - Shiva
  • Band: Shiva
  • Albumtitel: Shiva
  • Spielzeit: 42:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Robin Beck, Darby Mills, AC/DC meets ZZ Top
  • Veröffentlichung: 09.12.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Mit SHIVA meldet sich ein sehr hoffnungsvoller Newcomer aus der Hard Rock-Schmiede Schweden zu Wort. Schon allein die Tatsache, dass bei diesem Duo mit Anette Johansson endlich mal wieder eine Frau den Job hinterm Mikro inne hat, ist schon etwas Besonders. Das Sangeswunder bewegt sich stimmlich irgendwo zwischen ROBIN BECK, SHANIA TWAIN ("One More Day") und Darby Mills (HEADPINS) oder SKEW SISKIN-Sirene Nina C. Alice ("Shame On You" - erinnert von den Gitarren etwas an ZZ TOP). Auch Mulit-Insturmentalist Mats Edström (Gitarren/ Keyboards) weiß mit seinen Qualitäten zu glänzen. So lässt er bei Songs wie dem flotten Stampfer "Dow Jones" und dem hauptamtlichen Groover "Right On Time" (erinnert stellenweise AEROSMITH's "Walk This Way") ein wahres Riff-Gewitter vom Stapel. Als weitere Anspieltipps möchte ich euch den Doublebass-Hammer "Free My Soul" und den leicht speedigen Rausschmeißer "No Place For The Living" mit auf den Weg geben. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt zelebrieren SHIVA "Femal fronted Rock" der edleren Art. - Leider verleidet die - hin und wieder - etwas schräge Produktion den doch sehr guten Gesamteindruck. Aber nichtsdestotrotz gilt: Antesten, Abgreifen und Abrocken. Achtung bei diesem Silberling besteht Suchtgefahr!

Sonny

Trackliste: 1. Marilyn - 2. Stay Out - 3. Dow Jones Index - 4. Another Man's Wife - 5. Would You Lie To Me - 6. Free My Soul - 7. Shame On You - 8. One More Day - 9. Lead You On - 10. Right On Time - 11. No Place For The Living

Thanks to Sven @ MusicConsult

weitere Reviews über SHIVA:
SHIVA/ The Curse Of The Gift (Female Fronted-Tipp/ November 2006)
SHIVA/
Desert Dreams


Jetboy - One More For Rock 'N' Roll
  • Band: Jetboy
  • Albumtitel: One More For Rock 'N' Roll!
  • Spielzeit: 59:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Poison, Mötley Crüe, Hanoi Rocks
  • Veröffentlichung: 03.12.2002
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Für manche unter uns dürften JETBOY keine Unbekannten sein, denn die US-Glamrocker veröffentlichten Ende der 80er/ Anfang der 90er mit "Feel The Shake" und "Damned Nation" zwei herausragende Alben dieses Genres. Nach diesen beiden Scheiben wurde es dann leider ziemlich schnell ruhig um die Band und das obwohl noch jede Menge unveröffentlichtes Material im Bandarchiv schlummerte. Dank Perris Records kommen wir nun mit "One More For Rock 'N' Roll!" in den Genuss der 14 besten Songs aus den eingangs erwähnten Scheiben. Gleich zu Beginn kommen geneigte Fans mit einer bisher unveröffentlichten Version der Debüt-Hit-Single "Feel The Shake" und dem folgenden Rotzrocker "Trouble Comes" voll auf ihre Kosten. Im weiteren Verlauf kristallisieren sich die eingängige Midtempo-Nummer "Missing You", der bluesy "Rock 'N' Roller", der lässige Groover "Evil" sowie die Balladen "Bloody Hands And Poisoned Mind" und "Live And Die In A Day" als Ohrwürmer heraus. Die beiden letzteren Nummern hätten auch gut und gerne auf GUNS N' ROSES' "G N' R Lies" stehen können, da hier Sänger Mickey Finn in bester Axl Rose-Manier krächzt. Außerdem war ein gewisser Sam Yaffa, der einigen aus seiner Zeit bei Finnen HANIO ROCKS bekannt sein dürfte, für sämtliche Bass-Tracks auf dieser Scheibe verantwortlich. Leider weist die mir vorliegenden Promo-CDR bei manchen Songs starke soundtechnische Mängel auf, sodass ich das "finished product" nur unter Vorbehalt empfehlen kann. Aber Fans der oben genannten Vergleichsbands dürften viel Freude an "One More For Rock 'N' Roll!" haben und sollten unbedingt das ein oder andere Ohr riskieren.

Sonny

Trackliste: 1. Feel The Shake - 2. Trouble Comes - 3. Stomp It Down To The Bricks - 4. Missing You - 5. Heavy Cheavy - 6. Rock 'N' Roller - 7 . Evil - 8. Hard Luck Woman - 9. Burning Down The Backroads - 10. Bloody Hands And Poisoned Minds - 11. Busted - 12. Call Me A Stranger - 13. Live And Die In A Day - 14. Devil's Song

Thanks to Perris Records


  • Band: Mad Margritt
  • Albumtitel: New Sensation
  • Spielzeit: 34:31 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Warrant, Black 'N' Blue, Poison
  • Veröffentlichung: 03.12.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Da wartet man seit Jahren vergebens, dass einstige US-Slease/ Glam Rock-Größen wieder ein ordentliches Lebenszeichen von sich geben, dabei machen in der dortigen Szene Bands wie MAD MARGRITT auf sich aufmerksam. Auf ihrem mittlerweile zweiten Album "New Sensation" bieten die Mannen aus Atlanta/ Georgia frechen Rock a la POISON meets BLACK 'N' BLUE, der gepaart mit einer zart-frischen Prise moderner Elemente so richtig zu begeistern weiß. Den fulminanten Auftakt machen der fetzige Mitsing-Rocker "Nothing Can Keep Me Away" sowie die groovende Interpretation der JOHN WAITE-Nummer "Midnight Rendozvous". Getrübt wird die gerade gewonnene Begeisterung durch das kitschige und total überflüssige Instrumental "Sensations (Afterglow)", aber gleich mit der folgenden Ballade "Can't Get Over You" wird man mit Gänsehaut-Feeling der Extra-Klasse entschädigt, bevor es mit "Something To Love" zum krachenden Höhepunkt der Scheibe kommt. Im Laufe der leider viel zu kurz geratenen Spielzeit wechseln sich somit in schöner Regelmäßigkeit immer wieder handfeste Rocker ("Long Way From Home") mit einfühlsamen Songs wie dem abschließenden "Lost In The Wind" ab. Außerdem hat die Band dem AC/DC-Klassikers "TNT" ein rotzig-kraftvolles Flair eingehaucht, dass man fast glauben könnte es wäre einer ihrer eigenen Songs. Die Scheibe macht von der ersten bis zur letzten Sekunde mächtig Spaß und ist somit ein unverzichtbares Muss für Fans der oben genannten Bands. Ordern könnt ihr die Scheibe unter
www.peris-records.com.

Sonny

Trackliste: 1. Nothing Can Keep Me Away - 2. Midnight Rendezvous - 3. Sensations (Afterglow) - 4. Can't Get Over You - 5. Someone To Love - 6. Believe - 7. Long Way From Home - 8. TNT - 9. Lost In The Wind

Thanks to Perris Records


Animal - 900 lb. Steam
  • Band: Animal
  • Albumtitel: 900 lb. Steam
  • Spielzeit: 44:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: W.A.S.P., Megadeth
  • Veröffentlichung: 03.12.2002
  • Wertung: 4/ 10

Review:
"900 lb. Steam" ist mal wieder einer jener Scheiben, bei der ich mir die bescheidene Frage stelle: "... muss man sich so etwas wirklich antun?". Zwar habe ich dieses Album von den Amerikanern ANIMAL mit einer gewissen Vorfreude in meinen CD-Player gesteckt, denn schließlich sind bei dieser Band mit Randy Piper und Chris Holms zwei ehemalige Mitstreiter von Blackie Lawless (W.A.S.P.) mit von der Partie. Aber schon der gerade mal mittelmäßige Titeltrack und das leicht doomige "Pissed Off" holt mich zurück auf den Boden der Realität. Die folgenden Songs wie das basslastige "Dogfood" und die langweilig vor sich dahinplätschernde Ballade "Never" rauben dem Zuhörer die noch verbliebenen Illusionen, dass die Herren vielleicht doch noch irgendwann an die Klasse ihres ehemaligen Brötchengebers herankommen könnten. Zwar erfreuen ANIMAL anhand vom düsteren Groover "Another Victim" (erinnert stellenweise an MEGADETH) mit einem kleinen Zwischenhoch, doch mit "Feeling Nowhere" und der sechsminütigen Qual namens "Madicene Man" ziehen wieder gleich verdammt dunkle Wolken auf. Zu allem Überfluss gesellt sich zum dürftigen Material ein stellenweise grottenschlechter Sound. An dieser Tatsache ändert auch die in bester ALICE COOPER-Manier vorgetragene Nummer "Talk Too Much". Um nun zur Beantwortung der oben aufgeworfenen Frage zu kommen: Nein, diese Scheibe muss man sich wirklich nicht antun. Alle Unbelehrbaren können sich allerdings auf der offiziellen Band-Homepage unter
http://animal.101main.com einige Soundsamples einfahren und die Scheibe bei Perris Records bestellen.

Sonny

Trackliste: 1. 900 lb. Steam - 2. Pissed Off - 3. Dog Food - 4. Never - 5. Another Victim - 6. Feeling Nowhere - 7. Medicene Man - 8. Talk Too Much - 9. Hunting Season

Thanks to Perris Records


Masha - 24 Hours A Night
  • Band: Masha
  • Albumtitel: 24 Hours A Night
  • Spielzeit: 47:23 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Paroli Records/ Sony Music
  • Vergleichbare Bands: Alanis Morissette, Pink
  • Veröffentlichung: 02.12.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Es war mal wieder einer jener Abende an denen man sich gelangweilt durch die verschiedenen Fernseh-Kanäle zappt. Doch als sich plötzlich catchy Soft Rock-Klänge veredelt mit weiblichen Gesang durch meine Gehörgänge bohrten, blieb ich schließlich auf Onyx hängen. Diese sanfte und ausdrucksstarke Stimme gehört zu einer jungen Frau namens MASHA, die in Zusammenarbeit mit Leslie Mandoki und Lazlo Bencker zwölf wunderschöne Soft Rock-Nummern geschrieben hat Die Songs der geborenen Luxemburgerin handeln von Liebe, Eifersucht, Treue sowie Verzweiflung, Wut oder gar Wahnsinn. Stimmlich bewegt sich MASHA irgendwo zwischen ALANIS MORISSETTE und PINK, ohne aber die nötige Eigenständigkeit vermissen zu lassen. Nur selten haben mich Songs aus diesem Genre so in ihren Bann gezogen wie der flotte Opener "Over You Now", das modern rockende "Broken Hearted" oder dem sphärischen Stampfer "Desperation". Des weitern beißen sich "All I've Got" (erinnert stellenweise an NO DOUBT), "Jealousy", das schleichende "Still Waiting" und "Talking About My Life" in der Gehörmuschel fest, um für Wochen dort zu verweilen. Endlich mal wieder eine Scheibe, die einem richtig Freude bereitet und förmlich nach einer Live-Umsetzung schreit. Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass sich MASHA mit ihrem Debüt "24 Hours A Night" von der Veröffentlichungsflut in diesem Genre absetzen kann, denn es wäre verdammt schade um dieses top-produzierte und qualitativ hochwertige Album.

Sonny

Trackliste: 1. Over You Now - 2. Legend - 3. Broken Hearted - 4. Jealousy - 5. Talking About My Life - 6. Truth - 7. Still Waiting - 8. Honesty - 9. Desperation - 10. Sweet Insanity - 11. All I've Got - 12. Over You Now (piano version)

Thanks to Paroli Records


Tobias Biedert - Alle Zeichen Steh'n Auf Sieg
  • Band: Tobias Biedert
  • Albumtitel: Alle Zeichen steh'n auf Sieg
  • Spielzeit: 39:16 min
  • Plattenfirma/ Vetrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Vergleiche, siehe unten
  • Veröffentlichung: ??.12.02
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Dem noch labellosen Allround-Instrumentalisten TOBIAS BIEDERT wurde nach eigenen Angaben seine musikalische Bestimmung in dem Moment bewusst, als er zum ersten Male die 12''-Version von GARY MOOREs - "Over The Hills & Far Away" zu Ohren bekam. Nach diversen Gastspielen in lokalen Bands verschrieb sich der Hesse der deutschsprachigen Rockmusik, die stilistisch in etwa rockiger als der frühe WOLF MAAHN, geradliniger als STOPPOK und softer bzw. besser interpretiert als die SPORTFREUNDE STILLER zu kategorisieren ist. Die mir vorliegende CD "Alle Zeichen Steh'n Auf Sieg" wurde von TOBIAS BIEDERT in Ermangelung kompetenter Mitmusiker komplett im Alleingang geschrieben, eingespielt und produziert.Vor allem die erstklassige und die CD dominierende Gitarrenarbeit sowie der angenehm an ECHT erinnernde Gesang sorgen für einen ersten Überraschungsmoment - ein dickes Lob sei auch für den anspruchsvoll (!) programmierten Drumcomputer angebracht, der oftmals verdächtig an eine echtes Schlagzeug erinnert, und so den persönlich ausgerichteten Texten nicht die Seele zu rauben vermag. Bereits der rockige Opener "Befrei' mich" erweist sich als absoluter Ohrenschmaus, bei dem das Gitarrensolo durchaus Parallelen zu GARY MOORE und dessen "After The War"-Zeiten aufweist. "Ich Bin Bereit" vereint eine modern ausgerichtete Gitarrenarbeit mit einem abwechslungsreichem Drumbeat, um einen eingängigen Refrain mit potentiellem Ohrwurmcharakter zu schaffen. In "Der Mittelmann" werden angenehme Erinnerung an DIE ÄRZTE und eine härtere Version von ECHT geweckt. Aufgrund der etwas düster klingenden Strophen erscheint dieses Stück anfänglich gewöhnungsbedürftig, gewinnt jedoch nicht zuletzt durch den hitverdächtigen und von Schrammelgitarren getragenen Refrain von Durchlauf zu Durchlauf. Das leicht punkig angehauchte und an die SPORTFREUNDE STILLER erinnernde "So Ist Das Leben" beschreibt ziemlich "funny" die Urlaubsfahrt einer Clique nach Italien, und liefert den perfekten Soundtrack für den nächsten Kurztrip in den Süden ... jeder, dem seine olle Kiste auf dem Weg in den heißersehnten Urlaub schon mal mitten in der Pampa verreckt ist, weiß wovon ich rede ... Belanglos finde ich indessen das ruhige "Einen Augenblick" und das auf zu gute Laune getrimmte "Kino", das im Refrain zu deutlich von SMASH MOUTHs "All Star" kopiert wurde. "Zeig Mir Den Weg" erschließt sich mir aufgrund seines "verschrobenen" Rhythmus auch beim x-ten Durchlauf nicht, was zudem durch den, in ungewohnt höheren Stimmlagen angesiedelten Gesang nicht gerade verstärkt wird. Den Abschluss einer interessanten Veröffentlichung bildet das ruhige Akustikstück "Die Anderen Warten Schon" - vom Arrangement her durchaus an PAPERMOON erinnernd, versteht es, durch einen aus dem Leben gegriffenen, intelligenten Text zu glänzen (... hast stets gelebt, um frei zu sein, es gab nichts was Dich hält, doch ohne Halt läuft man Gefahr, dass man zu Boden fällt ...) TOBIAS BIEDERT setzt sich in meinen Augen nicht den Maßstab, den Deutschrock neu zu definieren, und erinnert zum Teil an bereits "Hier und Da" Gehörtes. Jedoch glückt es ihm aufgrund der persönlichen Note seiner Texte und einiger potentieller Ohrwürmer eine der interessantesten deutschsprachigen Veröffentlichungen seit langem zu schaffen - bleibt zu hoffen dass sich bald ein Label findet, welches diesem ungeschliffenem Diamanten eine breitere Plattform bietet, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Falls Ihr Interesse am Künstler TOBIAS BIEDERT gefunden habt, dann besucht seine ansprechend aufbereitete Website
www.tobiasbiedert.de, auf der als besonderer Service neun der zehn Songs zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.

Florian

Trackliste: 1. Befrei mich - 2. Zeig mir den Weg - 3. Ich bin bereit - 4. Einen Augenblick - 5. Kino - 6. Alle Zeichen steh´n auf Sieg - 7. Der Mittelmann - 8. So ist das Leben - 9. Reich mir Deine Hand - 10. Die andern warten schon

Thanks to Tobias Biedert

weitere Reviews über TOBIAS BIEDERT:
TOBIAS BIEDERT/ Alle Zeichen Steh'n Auf Sieg
TOBIAS BIEDERT/
Ich Möchte Popstar Sein (MCD)


RESPAWN/ Demo
  • Band: Respawn
  • Albumtitel: Demo 2002
  • Spielzeit: 24:03 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Nevermore, Kreator, Cradle Of Filth, Iced Earth
  • Veröffentlichung: ??.12.2002
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Dass sich im deutschen Underground doch einige ideenreiche Bands tummeln, davon zeugt die hier vorliegende 4 Track-CD der Berliner RESPAWN. Die Besetzung kommt aus den verschiedensten Ecken unserer Nation und die einzelnen Musiker haben somit auch die verschiedensten musikalischen Einflüsse und Vorlieben. Gerade diese verschiedenen Elemente machen das Salz in der Suppe bzw. den Charme im Sound von RESPAWN aus. Ihre musikalische Kraftsuppe lässt sich am besten wie folgt umschreiben: Man nehme die düstere Seite von NEVERMORE, die melodisch-thrashige Art von KREATOR sowie den Kreissägen-Charme der Marke CRADLE OF FILTH und lasse es richtig gut durchkochen. Vor dem Servieren würze man das Ganze noch mit der feurigen Dramatik von ICED EARTH und fertig ist der vielseitige RESPANW-Eintopf. Soundtechnisch abgeschmeckt wurden diese vier Nummern von Meistermixer und SKEW SISKIN-Tieftöner SPRAY. Zwar kommt der Fünfer nicht an die Genialität der oben genannten Bands heran, aber die Hauptstädter fahren mit den vier Songs ein ordentliches Feuerwerk ab, das mit Sicherheit seine Feinschmecker im düster-kraftvollen Hartwurst-Bereich finden wird. Wer sich selbst vom Abwechslungsreichtum der Band überzeugen will, der kann den Silberling für sage und schreibe 2,50 € in Briefmarken (+ frankierten A5-Rückumschlag 1,44 €) unter
www.respawnmusic.de bestellen. Dort könnt ihr auch gleich den spannungsgeladenen Opener "Changing Symbols", der neben dem fetzigen Thrasher "Clearance Of Thoughts" zu meinen persönlichen Faves zählt, in voller Länge und bester Soundqualität genießen.

Sonny

Trackliste: 1. Changing Symbols - 2. Hollow Innards - 3. Liberate - 4. Clearance Of Thoughts

Thanks to Roland @ Respawn

weitere Reviews über RESPAWN:
RESPAWN/
Nature's Foul Child

Last Update: Sunday, 28. March 2004
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Sonny