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| 04.11.2002
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18.11.2002
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18.11.2002
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19.11.2002
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Hirsh
Gardner Wasteland For The Broken Hearts Wertung: 6,5/ 10 |
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Review:
Mit FINAL FRONTIER stellt sich ein neues Projekt vor, das von
Songwriter Rob Moratti und Multi-Instrumentalist Mladen Haze (VON
GROOVE). Auf ihrem Debüt präsentiert das Duo elf 80er-lastige
AOR-Schnitten, die ohne große Umwege ihre Zelte in unseren
Gehörgängen aufschlagen, um dort für die nächsten Wochen zu
verweilen. Den krachenden Startschuss gibt "Restless
Heart", das mit Refrains a la EUROPE aufhorchen lässt,
während "Two Strangers" mit leicht stampfenden
Rhythmen zu gefallen weiß. Mit "The Power" folgt ein
schöner flotter Rocker, der mit leicht kitschigen Chören und
Gitarreneinlagen der Marke AC/DC meets HAREM SCAREM seinen ganz
eigenen Charme entwickelt. "The First Wave" enthält
von der Ballade "Ambrosia" über das halbballadeske
"Hello & Goodbye" bis hin zur Uptempo-Nummer
"Once Touched" alles was das AOR-Herz begehrt. Leider
haben sich in der Mitte des Albums mit "Show Your Love"
und "Forever's Heart" auch etwas schwächere Songs
eingeschlichen, die den eigentlich guten Gesamteindruck etwas
schmälern. Ansonsten kann man nur hoffen, dass die beiden Herren
weiter auf dieser Welle surfen und dies nicht der einzige Streich
von FINAL FRONTIER bleibt.
| Trackliste: | 1. Restless Heart - 2. Two Strangers - 3. The Power - 4. Ambrosia - 5. Golden Years - 6. Show Your Love - 7. Forever Heart - 8. Hello & Goodbye - 9. Once Touched - 10. Soul Surrender - 11. Last To Know |
Thanks to Sven @ MusicConsult
weitere Reviews über FINAL FRONTIER:
FINAL FRONTIER/ High
Tension Wire
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Review:
Ich muss gestehen, dass mir die Band ADRIANGALE bis zum Zeitpunkt
dieser Kritik nur namentlich ein Begriff war und dass mir damit
definitiv eine sehr starke Hard Rock-Band bisher durch die Lappen
gegangen ist. Gleich mit dem treibenden Opener "Still
Burning" wird auf mitreißendste Weise nach vorne abgerockt.
Dieser erste - äußerst angenehme - Eindruck wird durch Songs
wie dem melodisch-rifflastigen "Closer", dem
gitarrenbetonten Rocker "Heartbreak Guaranteed"
(erinnert stellenweise an HAREM SCAREM) und dem eingängigen
Stampfer "Over, Said N Done" (geniale Hooks im Chorus)
auf brillante Art und Weise untermauert. Dass die Herren um
Sänger Jamie Rowe nicht nur kraftvoll rocken, sondern auch
energiegeladene Balladen draufhaben oder sich ausdrucksstark im
Mid-Tempo-Bereich betätigen können, dafür steht einerseits
"If" und andererseits "Part Of Me". Mit
"No More Chances", der härtesten Nummer auf
"Re:Program", wird eine großartige Scheibe perfekt
angerundet. Einziger Kritikpunkt - wenn's denn einer sein sollte
- ist die leider viel zu kurz geratene Acoustic-Nummer
"41394". Die Europa-Pressung enthält mit
"Stealin' Hearts" einen mir leider bisher unbekannten
Bonustrack. Für dieses US-Melodic Rock-Highlight kann man nur
eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Herrschaften
zugreifen!!!
| Trackliste: | 1. Still Burning - 2. Closer - 3. Heartbreak Gurranteed - 4. If - 5. Over, Said N Done! - 6. Runaway - 7. Heartgames - 8. 41394 - 9. Part Of Me - 10. Heather Please - 11. No More Chance - 12. Stealin' Hearts (bonus) |
Thanks to Sven @ MusicConsult
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Review
POTION 13 sind eine Band aus Quebec/ Kanada, die zu 3/4 mit
Frauen besetzt ist und lediglich für die Gitarren mit Brain
Harps einen Mann an Bord hat. Die Band stilistisch einzuordnen
ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, denn die Band um die
energiegeladene Sängerin Danielle Langlois bewegt sich ziemlich
gekonnt zwischen Hard Rock ("Potion 13"), Stoner Rock,
traditionellen Heavy Metal und Doom Metal. Während "Lady
Marianne" einer femininen Variante von IRON MAIDEN
gleichkommt, dringen sie mit "Le Cachot" in düstere
Sphären ein, die anhand von BLACK SABBATH-lastigen Riffs ein
finsteres Szenarium aufbauen. Aber damit noch nicht genug, denn
beim folgenden "Christ De Sans Coeur" gesellen sich
noch schwere Growling-Parts hinzu, ohne dabei aber in melodische
Disharmonie zu verfallen. Obwohl ich bisher überwiegend der
Meinung war, dass das französische Wort den Heavy Metal scheut
wie der Teufel das Weihwasser, bin ich von den zehn Nummern auf
"Porte-Bonheur" mehr als beeindruckt. Auch die letzten
Zweifler dürften spätestens nach Genuss des Stampfers
"Camping Ste-Madeleine" und des leicht speedigen
"Les Yeux Cochons" von der Metal-Kompatibilität der
französischen Sprache überzeugt sein. Außerdem wartet das
Album mit einem für eine Eigenproduktion äußerst amtlichen
Sound auf.
Falls ihr jetzt auf die Musik von POTION 13 neugierig geworden
seid, dann kann ich euch nur empfehlen, dass ihr euch unter www.potion13.org etwas umhört.
| Trackliste: | 1. Porte Bonheur - 2. Lady Marianne - 3. Le Cachot - 4. Christ De Sans Coeur - 5. Potion 13 - 6. Québécoitiser - 7. Camping Ste-Madeleine - 8. Les Yeux Cochons - 9. Prend La Porte - 10. La Fuckée |
Thanks to Danielle @ Potion 13
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Review:
Vor einigen Wochen hat diese unscheinbare CD aus den Staaten den
Weg in meinen Briefkasten gefunden. Das Debüt von LEBOCAT ist
wieder mal ein gutes Bespiel, dass die Verpackung nicht unbedingt
auf den Inhalt einer Scheibe schließen lässt. Obwohl man hinter
diesem simplen und modern gestalteten Cover-Artwork eher eine
Nu-Rock Band vermuten würde, wird der Zuhörer gleich mit dem
Opener "Good Times" mit gepflegten, gitarrenbetonten
80er- Hard Rock auf angenehmste Weise überrascht. Während
genannter Song auch einer der früheren Y & T-Scheiben gut zu
Gesicht gestanden hätte, verbreiten der Groover "Let's
Rock" und der Kracher "Looking For Love" ein
"VAN HALEN meets DOKKEN"-Feeling. Ihr meint, dies sei
noch nicht genug! Na dann, wie wäre es mit den beiden
kompromisslosen Rockern "Talkin' To Ya" und "Wild
And Free". Außerdem standen dem Trio um Songwriter und
Multi-Instrumentalist Joey Camino mit ERIC MARTIN (ex- MR. BIG)
und ROBERT BERRY (3) zwei Background-Sänger der Extra-Klasse zur
Seite. "Flo's Barbershop" wird von Zeit zu Zeit durch
einen lustigen Spruch aufgelockert und wirkt zu keiner Zeit
angestaubt oder gar altbacken. Zwar kann das leicht modern
angehauchte "Runnin' From Your Love" nicht auf Anhieb
überzeugen, aber nach Ausfällen sucht man auf diesem starken
Erstling vergebens.
| Trackliste: | 1. Good Times - 2. It's Love - 3. The In-Laws - 4. Let's Rock - 5. Looking For Love - 6. No Time - 7. One On One - 8. Runnin' From Your Love - 9. AW Class - 10. Shakin' - 11. Talkin' To Ya - 12. There's Only One - 13. You And Me - 14. Wild And Free - 15. Shut Up |
Thanks to Joey @ Lebocat
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Review:
Kaum einen Monat nach dem Solodebüt von Sänger Jack Russel
geben sich die mittlerweile aufgelösten GREAT WHITE mit
"Thank You ... Goodnight!" zum letzten Mal in
Originalbesetzung die Ehre. Dieses Live-Album wurde beim
ausverkauften Abschiedskonzert am Sylvesterabend 2001 im Galaxy
Theatre zu Costa Mesa/ Kalifornien vor 7000 frenetischen
abfeiernden Zuschauern mitgeschnitten und stellt nun das
ultimative Abschiedsgeschenk der "Weißen Riesen" an
ihre Fans dar. Auf diesem Konzert hat die Band ein Setlist
zusammengestellt, die den Namen "Best Of" mehr als
verdient hat. Denn vom mächtig abrockenden Opener "Desert
Moon" über den rotzfrechen Mitgröhler "Face The
Day" und "very bluesy" "House Of Broken
Love", das durch geniale Gitarreneinlagen von Mark Kendall
verfeinert wird, bis hin zur Gänsehautnummer "Save Your
Love" ist alles am Start was das Fan-Herz begehrt. Außerdem
sind auf diesem Silberling mit dem Groover "Back On The
Rhythm" und dem ruhigen "Play On" zwei noch nie
live präsentierte Nummern dabei. Als Highlight entpuppen sich
der stampfende Rock-Blueser "Rock On", das
schweißtreibende "Call It Rock 'N' Roll" und der
abschließende Sleazer "Once Bitten Twice Shy".
"Thank You ... Goodnight!" lässt während der
80müntigen Spielzeit keine Langeweile aufkommen und dürfte den
Fans so manche Träne aus den Augen treiben und dies gleich in
zweifacher Hinsicht. - Wirklich schade, dass sich mit diesem
Album eine der erfolgreichsten Rockbands der 80/ 90er Jahre
endgültig von uns verabschiedet hat.
| Trackliste: | 1. Desert Moon - 2. Old Rose Motel - 3. Face The Day - 4. On Your Knees - 5. House Of The Broken Love - 6. Back On The Rhythm - 7. Save Your Love - 8. Play On - 9. Mistabone - 10. Rock Me - 11. Call It Rock 'N' Roll - 12. Can't Shake It - 13. Once Bitten Twice Shy |
Thanks to Ina @ Ulftone Music
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Review:
Richard Andersson konnte bereits mit den beiden erstklassigen
MAJESTIC-Alben ("Abstract Symphony"/ 1999 und
"Trinity Overture"/ 2000) reihenweise gute Kritiken
einsacken. Nach diversen Problemen mit den damaligen
Geschäftspartner hat er im Herbst vergangenen Jahres mit TIME
REQUIEM einen Neuanfang gemacht. Die Band besteht nahezu aus dem
selben Line-up wie auf der letzten MAJESTIC-Langrille. Lediglich
Martin Wezowski wurde durch den ex-IN FLAMES-Tieftöner Dick
Lövgren ersetzt. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt zelebriert
das Quintett progressiven, neoklassischen Metal der Marke
MALMSTEEN meets STRATOVARIUS meets MAJESTIC. Der Silberling
bietet neun Klasse-Nummern, die mit sehr melodischen ("The
Aphhorism"), schnellen ("Brutal Metal"),
eingängigen ("Above And Beyond") sowie kraftvollen
("Milagros Charme") Elementen und einer glasklaren
Produktion bestechen. Ein weiterer großer Pluspunkt ist das
brillante Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bandmitgliedern,
wobei ich Sänger Apollo Papathanasio, der mit "Time
Requiem" seinen bislang besten Job abgeliefert hat,
besonders hervorheben möchte. Ein starkes Album, dass man
unbedingt gehört haben sollte.
| Trackliste: | 1. Time Requiem - 2. Watching The Tower Of Skies - 3. Milagros Charm - 4. The Aphorism - 5. Brutal Mentor - 6. Visions Of New Daon - 7. Grand Opus - 8. Interplay Of Matters - 9. Above And Beyond |
Thanks to Doerte @ Sure Shot Worx
weitere Reviews über TIME REQUIEM:
TIME REQUIEM/ Optical Illusion
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Review:
Mit KARMAKANIC funkelt ein neuer Stern am eh schon
dichtgedrängten Prog-Himmel. Kopf und Initiator dieses
gelungenen Projektes ins FLOWER KINGS-Viersaiter Jonas Reingold,
der u. a. von seinen FLOWER KINGS-Kollegen Roine Stolt (Gitarre/
TRANSATLANTIC), Zoltan Csörz (Drums) und Tomas Bodin (Keyboards)
bei diesen Vorhaben unterstützt wurde. Für den Sängerjob
konnte der Bassist keinen geringeren als Göran "ich sing
fast überall" Edman gewinnen, der durch seinen
unglaublichen Range und seiner unbestrittenen Stimm-Flexibilität
den Songs eine besondere Note verleiht. Beim Debüt
"Entering The Spectra", das 10 gute - bisweilen
fantastische - Prog-Epen enthält, handelt es sich um ein
Konzept-Album dessen Geschichte sich 3000 Jahre vor unserer Zeit
abspielt. Die Songs bewegen sich einerseits irgendwo zwischen
DAVID BOWIE ("Cyberdust From Mars"), YES ("The Man
In The Moon Cries") und QUEEN ("Is This The End"),
anderseits erinnert "Space Race No. 3" an die
progressive Seite der BEATLES. Nur Songs wie "One Whole
Half" oder "Cello Suite No. 1 In G Major" werden
allerdings nur bei Bass- bzw. Instrumental-Freaks für eine
erhöhte Pulsfrequenz sorgen. Abschließend bleibt nur zu hoffen,
dass sich Herr Reingold & Co. mit "Entering The
Spectra" sich in diesem Genre behaupten können und nicht
der Veröffentlichungs-Flut in der Prog-Szene zum Opfer fallen.
Ein sehr interessantes und spannendes Album.
| Trackliste: | 1. The Little Man - 2. Entering The Spectra [I. Yellow - II. Blue (The Innocent) - III. Red - IV. Purple - V. Indigo - VI. Green - VII. White] - 3. The Spirit Remains The Same - 4. Cyberdust From Mars - 5. Space Race No. 3 - 6. The Man The Moon Cries - 7. One Whole Half - 8. This Is The End [I. The End - II. The Light - III. the Question] - 9. Cello Suite No. 1 In G Major - 10. Welcome To Paradise |
Thanks to Doerte @ Sure Shot Worx
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Review:
Weihnachten kommt mit großen Schritten näher und wie jedes Jahr
um diese Zeit werden wir von massenhaft unnötigen Live-Alben und
Best Of-Compilations jeglicher Art überrollt. Allerdings
Ausnahmen bestätigen die Regel und bei ULI JON ROTH's
(ex-SCORPIONS/ ELECTRIC SUN) "Legends Of Rock" kann man
zweifelsohne von selbiger sprechen. Es wird wohl kaum einer
bestreiten, dass ULI JON ROTH einer der besten und kreativsten
Gitarristen auf Gottes Erdboden ist. Genau diesen Beweis tritt
der Ausnahme-Gitarrist auf diesem phantastischen Live-Doppelalbum
an, welches am 23. Juni 2001 im Schloss zu Donnington aufgenommen
wurde, und besteht diese Prüfung mit Bravur. Auf knapp 90 min
Spielzeit lässt der Maestro seine Gitarre zum Sprechwerkzeug
werden und nimmt uns mit auf eine spannende Zeitreise durch die
Musikgeschichte, auf der neben seinen eigenen Nummern u. a. auch
Klassiker "Rock Bottom", "Doctor, Doctor"
(beide UFO), "Sunshine Of Your Love", "White
Room" (beide CREAM) und "All Along The Watchtower"
(BOB DYLAN) mit seinem unvergleichlichen Gitarrenspiel veredelt.
Begleitet wird er dabei von Jack Bruce (CREAM/ Bass), den
UFO-Mitgliedern Michael Schenker (MSG/ Gitarre), Phil Mogg
(Gesang) und Pete Way (Bass) sowie Don Airey (DEEP PURPLE/
Keyboards), Clive Bunker (ex-JETHRO TULL/ Schlagzeug) und
MSG-Bassman Barry Sparks. Eine exzellenter Doppeldecker, dem es
hoffentlich gelingt sich von der Eingangs erwähnten Flut
abzuheben. Ein Album nicht nur für Gitarrenfreaks!
| Trackliste: | CD 1: 1. Sky Overture -
2. Aranjuez - 3. Let It Roll - 4. Rock Bottom - 5.
Sunshine Of Your Love - 6. White Room - 7. All Along The
Watchtower - 8. Little Wing CD 2: 1. Trail In The Wind - 2. Midnight Train - 3. The King Returns - 4. Spoonful - 5. Doctor Doctor - 6. Firework Jam |
Thanks to Julia & Henning @ SPV
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Reviews:
LUCA TURILLI müsste eigentlich jeden Epic Metal-Freak als
Gitarrist und Songwriter von RHAPSODY bekannt sein. Es ist noch
gar nicht lange her, da bescherte uns der Edelgitarrist mit
"Power Of The Dragonflame" den vierten Longplayer
seiner Stammformation. Jetzt wird der Maestro mit seinem zweiten
Solo-Album vorständig. Während sich der Vorgänger noch
thematisch mit der Nordischen Saga beschäftigte, lässt der
Saitenakrobat auf "Prophet Of The Last Eclipse" seiner
Liebe zum Science Fiction freien Lauf. Auf dieser Scheibe ist es
ihm gelungen, sein eh schon virtuoses Gitarrenspiel durch den
Einsatz von klassischen Chören ("Rider Of The Astral
Fire"), einem Streicherquartett (Titeltrack) und
Opernsängerinnen noch erquickender und facettenreicher
erscheinen zu lassen. Besonders hervorzuheben sind dabei das
extrem eingängige "Wars Of The Universe", das
spannungsgeladene "Prince Of Starlight" und "New
Century's Tarantella", welches durch einen wunderschönen
Panflöten-Part - untermalt von dezent eingesetzter
Acoustic-Gitarre - eingeleitet wird und sich über
Mandolinenklänge zu einer kompromisslosen Nummer entwickelt.
Getreu nach dem Motto "never change a winning team" hat
sich der Italiener genau die gleichen Musiker ins Boot geholt,
die ihm auch schon auf "King Of The Nordic Twilight"
tatkräftig zur Seite standen. Wobei man nicht übersehen sollte,
dass Sänger Olaf Hayer auf "Prophet Of The Last
Eclipse" seinen bisher besten Job abgeliefert hat. Die
Scheibe hat alles was man von einem TURILLI-Album erwartet -
eingängige Melodien, bombastische und orchestrale Passagen,
speedige Gitarren, Doublebass-Attacken und jede Menge Spannung.
Mit einem Wort: Genial!!! Eine Scheibe, die nicht nur für
RHAPSODY-Fans ein Leckerbissen sein dürfte.
Den Sammlern unter euch sei die Limited Edition im aufwendig und
liebevoll gestaltetem Digipack ans Herz gelegt, die mit zwei
Bonüssen ein weiteren Kaufanreiz bietet.
| Trackliste: | 1. Aenigma - 2. War Of The Universe - 3. Rider Of The Astral Fire - 4. Zaephyr Skies' Theme - 5. The Age Of A Mystic Eye - 6. Prince Of Starlight - 7. Timeless Oceans - 8. Demomheart - 9. New Century's Tarantella - 10. Prophet Of The Last Eclipse (bonus) - 11. Dark Comet's Reign - 12. Demonheart (vocals by Andre Matos) (bonus) |
Thanks to Bauke @ cmm
weitere Reviews über LUCA TURILLI:
LUCA TURILLI/ The Infinite Wonders Of Creation
(Special Tipp/ May 2006)
RHAPSODY/ Live
In Canada 2005 - The Dark Secret
(Live-Candy/ January 2006)
RHAPSODY/ Power Of The
Dragonflame
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Review:
Kaum zu glauben, aber wahr. Sage und schreibe neun Jahre nach
ihrem vielgepriesenen Debüt "Let The Games Begin",
welches damals leider nur als Import zu haben war, hat sich
Bandgründer, Sänger und Produzent Clay Holley nochmals
aufgerafft und mit Unterstützung von Sefan Prescott (Keyboards)
sowie Schlagwerker Rob Gronkosky (REBECCA ALLEN BAND) den
Nachfolger "Right The Music" eingespielt. Zumeist
bringen derartige Comebacks nur laue Werke zutage, aber das ist
bei diesem Album überhaupt nicht der Fall. Schon der gelungene
flotte Opener "Out In The Streets" (eingängiger
Chorus, Wahnsinns-Gitarren und treibende Drums) ist ein Stück
edelsten Stadion-Rocks. Ein Song wie "Listen" lebt von
den gekonnt eingesetzten Kontrasten zwischen ruhigen Gesangs-,
gefühlvollen Gitarrenparts und gewaltigen Riffs, während das
akustisch beginnende "Do Yo?" und das bluesy
"Diggin Up Bones" für die wenigen ruhigeren Momente
auf "Right The Music" steht. Als Glanzlicht der
besonderen Art entpuppen sich die sehr sphärische Nummer
"Far From Home" (edle Keyboards) und die Interpretation
des CCR-Klassikers "Have You Ever Seen The Rain",
welcher so gekonnt in den Bandsound eingebettet wurde, dass man
annehmen könnte, die Nummer stamme aus ihrer eigenen Feder.
Unter dem Strich bleibt an starkes Album, das nicht ganz an das
hervorragende Debüt heranreicht.
| Trackliste: | 1. Out On The Streets - 2. Listen - 3. Lay - 4. Ocean - 5. Far From Home - 6. Have You Ever Seen The Rain - 7. Someone - 8. Do Ya? - 9. Vampire - 10. Diggin' Up Bones - 11. Starting Over |
Thanks to Bill @ ASH America Records
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Review:
Endlich! Auf diese Scheibe habe ich schon seit ewigen Zeiten
gewartet. Nach einem Jahr fast endlosen Tourens, runden
Deutschlands Vorzeige-Rocker BONFIRE selbiges mit diesem
heißersehnten Best Of-Live-Album krönend ab. Wer die
Ingolstädter während ihrer "Strike X"- (2001) oder
"Golden Bullets"-Tour - in der seit langem auch mal
wieder das europäische Ausland beackert wurde - erlebt hat, der
weiß, was ihn in den nächsten gut 75 min erwartet - BONFIRE
rocks! Unter den 17 (!) Nummern sind die ruhigen Momente eher
dünn gesät, denn mit "Who's Foolin' Who" und der
einfühlsamen Ballade "Goodnight Amanda" (Gänsehaut
live, nicht zuletzt wegen der unverwechselbaren Stimme von Claus
Lessmann) wird auf Schongang zurückgeschalten. Ansonsten bietet
"Live Over Europe!" genau das, was das Fan-Herz
begehrt: Claus Lessmann stimmgewaltig wie und eh, Hans Ziller mit
ordentlich viel Groove auf der Gitarre und über die glänzend
besetzte Rhythmus-Fraktion mit Uwe Köhler (Bass) und Jürgen
"Bam Bam" Wiehler (Drums) wäre es sowieso sinnlos
Worte zu verlieren. "Live Over Europe!" lässt mächtig
Funken springen und macht euer Wohnzimmer zum Konzertsaal. Ich
persönlich finde nur schade, dass man "Rock 'N' Roll
Cowboy" nicht auf diesem Silberling verewigt hat. Da das
Album eigentlich für den ausländischen Markt angedacht ist und
"Live Over Europe!" hierzulande nur in einer steng
limitierten Auflage erhältlich ist, ist Eile geboten. Diese
Scheibe gehört definitiv in jede Sammlung. Also ran an den
Speck!
Tipp: "Live Over Europe!" ist bei Saturn, bei AOR
Heaven oder auf der neugestalteten Band-Homepage www.bonfire.de - die in diesem Bereich ihres Gleichen
suchen dürfte - zu ergattern.
| Trackliste: | 1. Daytona Nights - 2. Don't Go Changin' Me - 3. Bang Down The Door - 4. Hot To Rock - 5. Don't Touch The Light - 6. Sweet Obsession - 7. Down To Atlanta - 8. Proud Of My Country - 9. Heat In The Glow - 10. Who's Foolin' Who - 11. Goodnight Amanda - 12. Under Blue Skies - 13. American Nights - 14. Sweet Home Alabama - 15. Strike Back - 16. Good Time Rock 'N' Roll - 17. Until The Last Goodbye |
Thanks to Willi @ Point Of Music
weitere Reviews über BONFIRE:
BONFIRE/ Double X
BONFIRE/ One Acoustic Night - Live At The Private Music Club
(Album Of The Month/ March 2005)
BONFIRE/ Free
BONFIRE/ Tell
Me What U Know (Single)
BONFIRE/ 29
Golden Bullets
BONFIRE/ Strike
Ten
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Review:
Über Sinn und Zweck von Best Of-Alben kann man durchaus
geteilter Meinung sein. Aber im Falle von ZED YAGOs "...
From The Twilight Zone" erscheint - aufgrund der Tatsache,
dass die beiden ZED YAGO-Scheiben nur noch schwer zu bekommen
sein dürften - eine derartige Veröffentlichung doch
einigermaßen sinnvoll und angebracht. Neben den Klassikern wie
"Black Bone Song", "Spell From Over Yonder"
und "United Pirat Kingdom" sind auf dieser feinen
Doppel-CD auch einige Songs der Nachfolge-Combo VELVET VIPER (u.
a. "Merlin", "Ring Of Stone", "HM
Rebels") sowie bisher unveröffentlichtes Livematerial (z.
B. "Zed Yago", Rebel Ladies Part II) mit am Start. Für
zusätzlichen Kaufanreiz dürften die beiden Demo-Versionen
"Waiting For The Wind" (ein edler Stampfer mit
eingängigem Chorus) und "Cover Man" (beide aus dem
Jahre 1985) sowie das Video zu "Black Bone Song" (das
einzige, das ZED YAGO je gedreht haben) sorgen. Diese
phantastische Zusammenstellung macht Appetit auf mehr heftigen
Stoff aus dem Hause WEINHOLD. Da lässt sich Jutta Weinhold auch
nicht lange bitten, denn die charismatische und stimmgewaltige
Sängerin arbeitet - nach einigen Jahren Sendepause und einem
Ausflug in die Blues-Gefilde ("In Session"/1999) - mit
Hochdruck an einem neuen Studio-Album, das unter dem Banner
WEINHOLD wieder gewohnt dramatische Gewässer besegeln soll. Bis
dahin rotiert eben "... From The Twilight Zone" in
unseren CD-Mühlen.
| Trackliste: | CD 1: 1. Zed Yago (live
in London 1989) - 2. Merlin - 3. Black Bone Song -
4. Hammerhouse - 5. United Pirate Kingdom - 6. Fear Of
Death - 7. Icebreaker - 8. The Pale Man - 9. Waiting For
The Wind (demo 1985) - 10. Pioneer Of The Storm
- 11. Stay The Course - Part II (drum solo live in
London 1989) CD 2: Pilgrims Choir - 02. Pilgrimage - 3. Queen And The Priest - 4. Rebel Ladies - 5. Cover Man (demo 1985) - 6. Rose Of Matyrdom - 7. Ring Of Stone - 8. Rocking For The Nation (live in London 1989) - 9. HM Rebels - 10. The Spell From Over Yonder - 11. Rebel Ladies - Part II (live in Munich 1989) |
Thanks to Julia @ SPV
weitere Reviews über
JUTTA WEINLHOLD:
WEINHOLD/ Below The Line
(female fronted-Tipp/ May 2006)
WEINHOLD/ From Heaven Through The World To Hell
JUTTA WEINHOLD BAND/ In Session
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Review:
Den etwas Älteren unter uns düfte Leslie Mandoki schon aus der
Zeit als Sänger und Schlagzeuger bei der Gruppe DSCHINGIS KHAN
bekannt sein. Seit dieser Zeit ist der Ausnahme-Musiker und
Erfolgsproduzent nicht mehr aus der nationalen und
internationalen Musikszene wegzudenken. Im Laufe der 90er sorgte
ermit Projekten wie MANDOKI & FRIENDS ("People"/
1994) oder MAN DOKI ("People In Room No. 9"/ 1997) für
Furore. Im Jahr 2002 holte er seine Freunde und
"Seelenverwandten" erneut ins Studio und spielte mit
ihnen gemeinsam den langersehnten Nachfolger
"Soulmates" ein. Internationale Größen wie u. a. Ian
Anderson (JETRO TULL), Jack Bruce (CREAM) oder Bobby Kimball
(TOTO) veredelten die Scheibe mit ihrem instrumentalen und
gesanglichen Darbietungen. Mit PETER MAFFAY ist auch ein Musiker
aus unseren Breiten seinem Ruf gefolgt und hat sich an Songs wie
dem magisch-rhythmischen Opener "Crossing The
Timeline", in dem Ian Anderson ein erfrischendes Solo auf
der Querflöte an den Tag legt, und dem verträumt rockenden
"Daydream" gesangstechnisch beteiligt. Etwas jazziger
geht es allerdings in den beiden episch angelegten Nummern
"Highest Hopes And Darkest Fears" und "Look Up To
The Sky" zu werke. Erstere steigert sich von einem
schwärmerischen Piano-Intro über eine röhrende Hammond-Orgel
und dem harmonischen Gesang von David Clayton-Thomas (BLOOD,
SWEAT & TEARS) & Chris Thompson (MANFRED MANN'S EARTH
BAND), sowie den atemberaubenden Soloeinlagen von Michael Brecker
(Saxophon), Randy Brecker (Trompete) und Steve Kahn (Gitarre), zu
einer prickelnden Mixtur aus Jazz und Funk. Als wahres Kunstwerk
kristallisiert sich allerdings "Look Up To The Sky"
heraus, denn die fast 15minütige Nummer ist nicht nur eine
simple Aneinanderreihung von Gesangs- und Soloeinlagen (u. a.
Steve Lukather/ TOTO), sondern baut durch eine wohldosierte
Vermengung von Band-Homogenität und instrumentalen Egoismus eine
abwechslungsreiche und spannende Geschichte auf. Für die
rockigeren Momente auf diesem abwechslungsreichen Album sorgen
das eingängig treibende "A Dreamer's Not A Fool" und
das lässig stampfende "Is There A Dream Left" (beide
u. a. eingesungen unter Mithilfe von Bobby Kimball). Ebenfalls
als eine sehr schmissige Nummer entpuppt sich nach einem
asiatisch-esoterischen anmutenden Intro "I Lost My Heart In
China". Außerdem werden mit "The Endless Power Of
Change", smoothy "Room No. 8" und dem
sentimentalen "Last Day Of Summer" (gesungen von Leslie
Mandoki), das an die klassisch ausgerichteten Nummern der BEATLES
erinnert, die Freunde der gefühlvollen Töne allerbestens
bedient. Einzig und alleine das im Big Band-Sound angelegte
"Pictures Of Life" fällt etwas aus dem Rahmen und
erweist sich auch nach mehreren Durchläufen noch als äußerst
schwerverdaulich. Das ändert aber nicht im geringsten etwas an
der Tatsache, dass "Soulmates" ein verdammt starkes
Album geworden ist, welches auf unvergleichliche Art die Fusion
von Rock, Pop, Jazz und Soul (stellenweise auch Big Band-Sound)
vollzogen hat. Diese Scheibe hebt sich nicht zuletzt aufgrund
ihrer bis ins letzte ausgeklügelten Arrangements von all den
anderen Projekten dieses Genres ab, denn hier wurde nicht eine
beliebige Starbesetzung lieblos zusammengewürfelt, sondern hier
ziehen alle involvierten Musiker gemeinsam an einem Strang. Hut
ab vor Leslie Mandoki, der hiermit seinen Ruf als
Ausnahme-Musiker und Erfolgsproduzent eindrucksvoll untermauert.
Ein fantastisches Album, das hoffentlich nicht allzu lange auf
seinen Nachfolger warten lässt.
| Trackliste: | 1. Crossing The Timeline - 2. Daydreamer - 3. Hightst Hopes And Darkest Fears - 4. A Dreamer's Not A Fool - 5. Look Up To The Sky - 6. The Endless Power Of Love - 7. Playing With The Time - 8. One Night A Day - 9. Is There A Dream To Left - 10. I Lost My Heart In China - 11. Picutres Of Life - 12. Room No. 8 - 13. Last Day Of Summer |
Thanks to Sabine @ Red Rock Production
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Update: Sunday, 19. December 2004
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