The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

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ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende November in der 13. Ausgabe des
Rock It! lesen
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Final Frontier - The First Wave
  • Band: Final Frontier
  • Albumtitel: First Wave
  • Spielzeit: 48:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Poley/ Pichler, Journey
  • Veröffentlichung: 25.11.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Mit FINAL FRONTIER stellt sich ein neues Projekt vor, das von Songwriter Rob Moratti und Multi-Instrumentalist Mladen Haze (VON GROOVE). Auf ihrem Debüt präsentiert das Duo elf 80er-lastige AOR-Schnitten, die ohne große Umwege ihre Zelte in unseren Gehörgängen aufschlagen, um dort für die nächsten Wochen zu verweilen. Den krachenden Startschuss gibt "Restless Heart", das mit Refrains a la EUROPE aufhorchen lässt, während "Two Strangers" mit leicht stampfenden Rhythmen zu gefallen weiß. Mit "The Power" folgt ein schöner flotter Rocker, der mit leicht kitschigen Chören und Gitarreneinlagen der Marke AC/DC meets HAREM SCAREM seinen ganz eigenen Charme entwickelt. "The First Wave" enthält von der Ballade "Ambrosia" über das halbballadeske "Hello & Goodbye" bis hin zur Uptempo-Nummer "Once Touched" alles was das AOR-Herz begehrt. Leider haben sich in der Mitte des Albums mit "Show Your Love" und "Forever's Heart" auch etwas schwächere Songs eingeschlichen, die den eigentlich guten Gesamteindruck etwas schmälern. Ansonsten kann man nur hoffen, dass die beiden Herren weiter auf dieser Welle surfen und dies nicht der einzige Streich von FINAL FRONTIER bleibt.

Sonny

Trackliste: 1. Restless Heart - 2. Two Strangers - 3. The Power - 4. Ambrosia - 5. Golden Years - 6. Show Your Love - 7. Forever Heart - 8. Hello & Goodbye - 9. Once Touched - 10. Soul Surrender - 11. Last To Know

Thanks to Sven @ MusicConsult

weitere Reviews über FINAL FRONTIER:
FINAL FRONTIER/ High Tension Wire


AdrianGale - Re:Program
  • Band: Adriangale
  • Albumtitel: Re:Program
  • Spielzeit: 44:44 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Harem Scarem, Tesla, Def Leppard
  • Veröffentlichung: 25.11.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Ich muss gestehen, dass mir die Band ADRIANGALE bis zum Zeitpunkt dieser Kritik nur namentlich ein Begriff war und dass mir damit definitiv eine sehr starke Hard Rock-Band bisher durch die Lappen gegangen ist. Gleich mit dem treibenden Opener "Still Burning" wird auf mitreißendste Weise nach vorne abgerockt. Dieser erste - äußerst angenehme - Eindruck wird durch Songs wie dem melodisch-rifflastigen "Closer", dem gitarrenbetonten Rocker "Heartbreak Guaranteed" (erinnert stellenweise an HAREM SCAREM) und dem eingängigen Stampfer "Over, Said N Done" (geniale Hooks im Chorus) auf brillante Art und Weise untermauert. Dass die Herren um Sänger Jamie Rowe nicht nur kraftvoll rocken, sondern auch energiegeladene Balladen draufhaben oder sich ausdrucksstark im Mid-Tempo-Bereich betätigen können, dafür steht einerseits "If" und andererseits "Part Of Me". Mit "No More Chances", der härtesten Nummer auf "Re:Program", wird eine großartige Scheibe perfekt angerundet. Einziger Kritikpunkt - wenn's denn einer sein sollte - ist die leider viel zu kurz geratene Acoustic-Nummer "41394". Die Europa-Pressung enthält mit "Stealin' Hearts" einen mir leider bisher unbekannten Bonustrack. Für dieses US-Melodic Rock-Highlight kann man nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Herrschaften zugreifen!!!

Sonny

Trackliste: 1. Still Burning - 2. Closer - 3. Heartbreak Gurranteed - 4. If - 5. Over, Said N Done! - 6. Runaway - 7. Heartgames - 8. 41394 - 9. Part Of Me - 10. Heather Please - 11. No More Chance - 12. Stealin' Hearts (bonus)

Thanks to Sven @ MusicConsult


POTION 13/ Porte-Bonheur
  • Band: Potion 13
  • Albumtitel: Porte-Bonheur
  • Spielzeit: 40:46 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Kanada
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.11.2002
  • Wertung: 7/ 10

Review
POTION 13 sind eine Band aus Quebec/ Kanada, die zu 3/4 mit Frauen besetzt ist und lediglich für die Gitarren mit Brain Harps einen Mann an Bord hat. Die Band stilistisch einzuordnen ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, denn die Band um die energiegeladene Sängerin Danielle Langlois bewegt sich ziemlich gekonnt zwischen Hard Rock ("Potion 13"), Stoner Rock, traditionellen Heavy Metal und Doom Metal. Während "Lady Marianne" einer femininen Variante von IRON MAIDEN gleichkommt, dringen sie mit "Le Cachot" in düstere Sphären ein, die anhand von BLACK SABBATH-lastigen Riffs ein finsteres Szenarium aufbauen. Aber damit noch nicht genug, denn beim folgenden "Christ De Sans Coeur" gesellen sich noch schwere Growling-Parts hinzu, ohne dabei aber in melodische Disharmonie zu verfallen. Obwohl ich bisher überwiegend der Meinung war, dass das französische Wort den Heavy Metal scheut wie der Teufel das Weihwasser, bin ich von den zehn Nummern auf "Porte-Bonheur" mehr als beeindruckt. Auch die letzten Zweifler dürften spätestens nach Genuss des Stampfers "Camping Ste-Madeleine" und des leicht speedigen "Les Yeux Cochons" von der Metal-Kompatibilität der französischen Sprache überzeugt sein. Außerdem wartet das Album mit einem für eine Eigenproduktion äußerst amtlichen Sound auf.
Falls ihr jetzt auf die Musik von POTION 13 neugierig geworden seid, dann kann ich euch nur empfehlen, dass ihr euch unter
www.potion13.org etwas umhört.

Sonny

Trackliste: 1. Porte Bonheur - 2. Lady Marianne - 3. Le Cachot - 4. Christ De Sans Coeur - 5. Potion 13 - 6. Québécoitiser - 7. Camping Ste-Madeleine - 8. Les Yeux Cochons - 9. Prend La Porte - 10. La Fuckée

Thanks to Danielle @ Potion 13


Lebocat - Flo's Barbershop
  • Band: Lebocat
  • Albumtitel: Flo's Barbershop
  • Spielzeit: 39:46 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: All Class Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: einzigartig
  • Veröffentlichung: ??.11.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Vor einigen Wochen hat diese unscheinbare CD aus den Staaten den Weg in meinen Briefkasten gefunden. Das Debüt von LEBOCAT ist wieder mal ein gutes Bespiel, dass die Verpackung nicht unbedingt auf den Inhalt einer Scheibe schließen lässt. Obwohl man hinter diesem simplen und modern gestalteten Cover-Artwork eher eine Nu-Rock Band vermuten würde, wird der Zuhörer gleich mit dem Opener "Good Times" mit gepflegten, gitarrenbetonten 80er- Hard Rock auf angenehmste Weise überrascht. Während genannter Song auch einer der früheren Y & T-Scheiben gut zu Gesicht gestanden hätte, verbreiten der Groover "Let's Rock" und der Kracher "Looking For Love" ein "VAN HALEN meets DOKKEN"-Feeling. Ihr meint, dies sei noch nicht genug! Na dann, wie wäre es mit den beiden kompromisslosen Rockern "Talkin' To Ya" und "Wild And Free". Außerdem standen dem Trio um Songwriter und Multi-Instrumentalist Joey Camino mit ERIC MARTIN (ex- MR. BIG) und ROBERT BERRY (3) zwei Background-Sänger der Extra-Klasse zur Seite. "Flo's Barbershop" wird von Zeit zu Zeit durch einen lustigen Spruch aufgelockert und wirkt zu keiner Zeit angestaubt oder gar altbacken. Zwar kann das leicht modern angehauchte "Runnin' From Your Love" nicht auf Anhieb überzeugen, aber nach Ausfällen sucht man auf diesem starken Erstling vergebens.

Sonny

Trackliste: 1. Good Times - 2. It's Love - 3. The In-Laws - 4. Let's Rock - 5. Looking For Love - 6. No Time - 7. One On One - 8. Runnin' From Your Love - 9. AW Class - 10. Shakin' - 11. Talkin' To Ya - 12. There's Only One - 13. You And Me - 14. Wild And Free - 15. Shut Up

Thanks to Joey @ Lebocat


Great White - Thank you ... Goodnight!
  • Band: Great White
  • Albumtitel: Thank You ... Goodnight!
  • Spielzeit: 79:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ulftone Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands: Great White
  • Veröffentlichung: 18.11.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Kaum einen Monat nach dem Solodebüt von Sänger Jack Russel geben sich die mittlerweile aufgelösten GREAT WHITE mit "Thank You ... Goodnight!" zum letzten Mal in Originalbesetzung die Ehre. Dieses Live-Album wurde beim ausverkauften Abschiedskonzert am Sylvesterabend 2001 im Galaxy Theatre zu Costa Mesa/ Kalifornien vor 7000 frenetischen abfeiernden Zuschauern mitgeschnitten und stellt nun das ultimative Abschiedsgeschenk der "Weißen Riesen" an ihre Fans dar. Auf diesem Konzert hat die Band ein Setlist zusammengestellt, die den Namen "Best Of" mehr als verdient hat. Denn vom mächtig abrockenden Opener "Desert Moon" über den rotzfrechen Mitgröhler "Face The Day" und "very bluesy" "House Of Broken Love", das durch geniale Gitarreneinlagen von Mark Kendall verfeinert wird, bis hin zur Gänsehautnummer "Save Your Love" ist alles am Start was das Fan-Herz begehrt. Außerdem sind auf diesem Silberling mit dem Groover "Back On The Rhythm" und dem ruhigen "Play On" zwei noch nie live präsentierte Nummern dabei. Als Highlight entpuppen sich der stampfende Rock-Blueser "Rock On", das schweißtreibende "Call It Rock 'N' Roll" und der abschließende Sleazer "Once Bitten Twice Shy". "Thank You ... Goodnight!" lässt während der 80müntigen Spielzeit keine Langeweile aufkommen und dürfte den Fans so manche Träne aus den Augen treiben und dies gleich in zweifacher Hinsicht. - Wirklich schade, dass sich mit diesem Album eine der erfolgreichsten Rockbands der 80/ 90er Jahre endgültig von uns verabschiedet hat.

Sonny

Trackliste: 1. Desert Moon - 2. Old Rose Motel - 3. Face The Day - 4. On Your Knees - 5. House Of The Broken Love - 6. Back On The Rhythm - 7. Save Your Love - 8. Play On - 9. Mistabone - 10. Rock Me - 11. Call It Rock 'N' Roll - 12. Can't Shake It - 13. Once Bitten Twice Shy

Thanks to Ina @ Ulftone Music


Time Requiem - Time Requiem
  • Band: Time Requiem
  • Albumtitel: Time Requiem
  • Spielzeit: 59:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Regain Records
  • Vergleichbare Bands: Majestic, Stratovarius, Yngwie Malmsteen
  • Veröffentlichung: 18.11.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Richard Andersson konnte bereits mit den beiden erstklassigen MAJESTIC-Alben ("Abstract Symphony"/ 1999 und "Trinity Overture"/ 2000) reihenweise gute Kritiken einsacken. Nach diversen Problemen mit den damaligen Geschäftspartner hat er im Herbst vergangenen Jahres mit TIME REQUIEM einen Neuanfang gemacht. Die Band besteht nahezu aus dem selben Line-up wie auf der letzten MAJESTIC-Langrille. Lediglich Martin Wezowski wurde durch den ex-IN FLAMES-Tieftöner Dick Lövgren ersetzt. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt zelebriert das Quintett progressiven, neoklassischen Metal der Marke MALMSTEEN meets STRATOVARIUS meets MAJESTIC. Der Silberling bietet neun Klasse-Nummern, die mit sehr melodischen ("The Aphhorism"), schnellen ("Brutal Metal"), eingängigen ("Above And Beyond") sowie kraftvollen ("Milagros Charme") Elementen und einer glasklaren Produktion bestechen. Ein weiterer großer Pluspunkt ist das brillante Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bandmitgliedern, wobei ich Sänger Apollo Papathanasio, der mit "Time Requiem" seinen bislang besten Job abgeliefert hat, besonders hervorheben möchte. Ein starkes Album, dass man unbedingt gehört haben sollte.

Sonny

Trackliste: 1. Time Requiem - 2. Watching The Tower Of Skies - 3. Milagros Charm - 4. The Aphorism - 5. Brutal Mentor - 6. Visions Of New Daon - 7. Grand Opus - 8. Interplay Of Matters - 9. Above And Beyond

Thanks to Doerte @ Sure Shot Worx

weitere Reviews über TIME REQUIEM:
TIME REQUIEM/ Optical Illusion


Karmakanic - Entering The Spectra
  • Band: Karmakanic
  • Albumtitel: Entering The Spectra
  • Spielzeit: 54:09 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Regain Recods
  • Vergleichbare Bands: Flower Kings, Queen, Yes
  • Veröffentlichung: 18.11.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Mit KARMAKANIC funkelt ein neuer Stern am eh schon dichtgedrängten Prog-Himmel. Kopf und Initiator dieses gelungenen Projektes ins FLOWER KINGS-Viersaiter Jonas Reingold, der u. a. von seinen FLOWER KINGS-Kollegen Roine Stolt (Gitarre/ TRANSATLANTIC), Zoltan Csörz (Drums) und Tomas Bodin (Keyboards) bei diesen Vorhaben unterstützt wurde. Für den Sängerjob konnte der Bassist keinen geringeren als Göran "ich sing fast überall" Edman gewinnen, der durch seinen unglaublichen Range und seiner unbestrittenen Stimm-Flexibilität den Songs eine besondere Note verleiht. Beim Debüt "Entering The Spectra", das 10 gute - bisweilen fantastische - Prog-Epen enthält, handelt es sich um ein Konzept-Album dessen Geschichte sich 3000 Jahre vor unserer Zeit abspielt. Die Songs bewegen sich einerseits irgendwo zwischen DAVID BOWIE ("Cyberdust From Mars"), YES ("The Man In The Moon Cries") und QUEEN ("Is This The End"), anderseits erinnert "Space Race No. 3" an die progressive Seite der BEATLES. Nur Songs wie "One Whole Half" oder "Cello Suite No. 1 In G Major" werden allerdings nur bei Bass- bzw. Instrumental-Freaks für eine erhöhte Pulsfrequenz sorgen. Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass sich Herr Reingold & Co. mit "Entering The Spectra" sich in diesem Genre behaupten können und nicht der Veröffentlichungs-Flut in der Prog-Szene zum Opfer fallen. Ein sehr interessantes und spannendes Album.

Sonny

Trackliste: 1. The Little Man - 2. Entering The Spectra [I. Yellow - II. Blue (The Innocent) - III. Red - IV. Purple - V. Indigo - VI. Green - VII. White] - 3. The Spirit Remains The Same - 4. Cyberdust From Mars - 5. Space Race No. 3 - 6. The Man The Moon Cries - 7. One Whole Half - 8. This Is The End [I. The End - II. The Light - III. the Question] - 9. Cello Suite No. 1 In G Major - 10. Welcome To Paradise

Thanks to Doerte @ Sure Shot Worx


Uli Jon Roth - Legends Of Rock (live at Castle Donnington)
  • Band: Uli Jon Roth
  • Albumtitel: Legends Of Rock - Live At Castle Donnington
  • Spielzeit: 49:37 min/ 37:07 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: UFO, Cream, Jimi Hendrix
  • Veröffentlichung: 11.11.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Weihnachten kommt mit großen Schritten näher und wie jedes Jahr um diese Zeit werden wir von massenhaft unnötigen Live-Alben und Best Of-Compilations jeglicher Art überrollt. Allerdings Ausnahmen bestätigen die Regel und bei ULI JON ROTH's (ex-SCORPIONS/ ELECTRIC SUN) "Legends Of Rock" kann man zweifelsohne von selbiger sprechen. Es wird wohl kaum einer bestreiten, dass ULI JON ROTH einer der besten und kreativsten Gitarristen auf Gottes Erdboden ist. Genau diesen Beweis tritt der Ausnahme-Gitarrist auf diesem phantastischen Live-Doppelalbum an, welches am 23. Juni 2001 im Schloss zu Donnington aufgenommen wurde, und besteht diese Prüfung mit Bravur. Auf knapp 90 min Spielzeit lässt der Maestro seine Gitarre zum Sprechwerkzeug werden und nimmt uns mit auf eine spannende Zeitreise durch die Musikgeschichte, auf der neben seinen eigenen Nummern u. a. auch Klassiker "Rock Bottom", "Doctor, Doctor" (beide UFO), "Sunshine Of Your Love", "White Room" (beide CREAM) und "All Along The Watchtower" (BOB DYLAN) mit seinem unvergleichlichen Gitarrenspiel veredelt. Begleitet wird er dabei von Jack Bruce (CREAM/ Bass), den UFO-Mitgliedern Michael Schenker (MSG/ Gitarre), Phil Mogg (Gesang) und Pete Way (Bass) sowie Don Airey (DEEP PURPLE/ Keyboards), Clive Bunker (ex-JETHRO TULL/ Schlagzeug) und MSG-Bassman Barry Sparks. Eine exzellenter Doppeldecker, dem es hoffentlich gelingt sich von der Eingangs erwähnten Flut abzuheben. Ein Album nicht nur für Gitarrenfreaks!

Sonny

Trackliste: CD 1: 1. Sky Overture - 2. Aranjuez - 3. Let It Roll - 4. Rock Bottom - 5. Sunshine Of Your Love - 6. White Room - 7. All Along The Watchtower - 8. Little Wing
CD 2: 1. Trail In The Wind - 2. Midnight Train - 3. The King Returns - 4. Spoonful - 5. Doctor Doctor - 6. Firework Jam

Thanks to Julia & Henning @ SPV


Luca Turilli - Prophet Of The Last Eclipse
  • Band: Luca Turilli
  • Albumtitel: Prophet Of The Last Eclipse
  • Spielzeit: 51:27 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: L.M.P./ SPV
  • Vergleichbare Bands: Rhapsody
  • Veröffentlichung: 11.11.2002
  • Charteinstieg: 25.11.2002 Platz 93
  • Wertung: 9,5/ 10

Reviews:
LUCA TURILLI müsste eigentlich jeden Epic Metal-Freak als Gitarrist und Songwriter von RHAPSODY bekannt sein. Es ist noch gar nicht lange her, da bescherte uns der Edelgitarrist mit "Power Of The Dragonflame" den vierten Longplayer seiner Stammformation. Jetzt wird der Maestro mit seinem zweiten Solo-Album vorständig. Während sich der Vorgänger noch thematisch mit der Nordischen Saga beschäftigte, lässt der Saitenakrobat auf "Prophet Of The Last Eclipse" seiner Liebe zum Science Fiction freien Lauf. Auf dieser Scheibe ist es ihm gelungen, sein eh schon virtuoses Gitarrenspiel durch den Einsatz von klassischen Chören ("Rider Of The Astral Fire"), einem Streicherquartett (Titeltrack) und Opernsängerinnen noch erquickender und facettenreicher erscheinen zu lassen. Besonders hervorzuheben sind dabei das extrem eingängige "Wars Of The Universe", das spannungsgeladene "Prince Of Starlight" und "New Century's Tarantella", welches durch einen wunderschönen Panflöten-Part - untermalt von dezent eingesetzter Acoustic-Gitarre - eingeleitet wird und sich über Mandolinenklänge zu einer kompromisslosen Nummer entwickelt. Getreu nach dem Motto "never change a winning team" hat sich der Italiener genau die gleichen Musiker ins Boot geholt, die ihm auch schon auf "King Of The Nordic Twilight" tatkräftig zur Seite standen. Wobei man nicht übersehen sollte, dass Sänger Olaf Hayer auf "Prophet Of The Last Eclipse" seinen bisher besten Job abgeliefert hat. Die Scheibe hat alles was man von einem TURILLI-Album erwartet - eingängige Melodien, bombastische und orchestrale Passagen, speedige Gitarren, Doublebass-Attacken und jede Menge Spannung. Mit einem Wort: Genial!!! Eine Scheibe, die nicht nur für RHAPSODY-Fans ein Leckerbissen sein dürfte.
Den Sammlern unter euch sei die Limited Edition im aufwendig und liebevoll gestaltetem Digipack ans Herz gelegt, die mit zwei Bonüssen ein weiteren Kaufanreiz bietet.

Sonny

Trackliste: 1. Aenigma - 2. War Of The Universe - 3. Rider Of The Astral Fire - 4. Zaephyr Skies' Theme - 5. The Age Of A Mystic Eye - 6. Prince Of Starlight - 7. Timeless Oceans - 8. Demomheart - 9. New Century's Tarantella - 10. Prophet Of The Last Eclipse (bonus) - 11. Dark Comet's Reign - 12. Demonheart (vocals by Andre Matos) (bonus)

Thanks to Bauke @ cmm

weitere Reviews über LUCA TURILLI:
LUCA TURILLI/ The Infinite Wonders Of Creation (Special Tipp/ May 2006)
RHAPSODY/ Live In Canada 2005 - The Dark Secret (Live-Candy/ January 2006)
RHAPSODY/ Power Of The Dragonflame


Biloxi - Right The Music
  • Band: Biloxi
  • Albumtitel: Right The Music
  • Spielzeit: 52:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Firehouse. Danger Danger
  • Veröffentlichung: 11.11.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Kaum zu glauben, aber wahr. Sage und schreibe neun Jahre nach ihrem vielgepriesenen Debüt "Let The Games Begin", welches damals leider nur als Import zu haben war, hat sich Bandgründer, Sänger und Produzent Clay Holley nochmals aufgerafft und mit Unterstützung von Sefan Prescott (Keyboards) sowie Schlagwerker Rob Gronkosky (REBECCA ALLEN BAND) den Nachfolger "Right The Music" eingespielt. Zumeist bringen derartige Comebacks nur laue Werke zutage, aber das ist bei diesem Album überhaupt nicht der Fall. Schon der gelungene flotte Opener "Out In The Streets" (eingängiger Chorus, Wahnsinns-Gitarren und treibende Drums) ist ein Stück edelsten Stadion-Rocks. Ein Song wie "Listen" lebt von den gekonnt eingesetzten Kontrasten zwischen ruhigen Gesangs-, gefühlvollen Gitarrenparts und gewaltigen Riffs, während das akustisch beginnende "Do Yo?" und das bluesy "Diggin Up Bones" für die wenigen ruhigeren Momente auf "Right The Music" steht. Als Glanzlicht der besonderen Art entpuppen sich die sehr sphärische Nummer "Far From Home" (edle Keyboards) und die Interpretation des CCR-Klassikers "Have You Ever Seen The Rain", welcher so gekonnt in den Bandsound eingebettet wurde, dass man annehmen könnte, die Nummer stamme aus ihrer eigenen Feder. Unter dem Strich bleibt an starkes Album, das nicht ganz an das hervorragende Debüt heranreicht.

Sonny

Trackliste: 1. Out On The Streets - 2. Listen - 3. Lay - 4. Ocean - 5. Far From Home - 6. Have You Ever Seen The Rain - 7. Someone - 8. Do Ya? - 9. Vampire - 10. Diggin' Up Bones - 11. Starting Over

Thanks to Bill @ ASH America Records


Bonfire - Live Over Europe!
  • Band: Bonfire
  • Albumtitel: Live Over Europe!
  • Spielzeit: 75:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: LZ Records/ Saturn
  • Vergleichbare Bands: na was schon J
  • Veröffentlichung: 11.11.2002
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Endlich! Auf diese Scheibe habe ich schon seit ewigen Zeiten gewartet. Nach einem Jahr fast endlosen Tourens, runden Deutschlands Vorzeige-Rocker BONFIRE selbiges mit diesem heißersehnten Best Of-Live-Album krönend ab. Wer die Ingolstädter während ihrer "Strike X"- (2001) oder "Golden Bullets"-Tour - in der seit langem auch mal wieder das europäische Ausland beackert wurde - erlebt hat, der weiß, was ihn in den nächsten gut 75 min erwartet - BONFIRE rocks! Unter den 17 (!) Nummern sind die ruhigen Momente eher dünn gesät, denn mit "Who's Foolin' Who" und der einfühlsamen Ballade "Goodnight Amanda" (Gänsehaut live, nicht zuletzt wegen der unverwechselbaren Stimme von Claus Lessmann) wird auf Schongang zurückgeschalten. Ansonsten bietet "Live Over Europe!" genau das, was das Fan-Herz begehrt: Claus Lessmann stimmgewaltig wie und eh, Hans Ziller mit ordentlich viel Groove auf der Gitarre und über die glänzend besetzte Rhythmus-Fraktion mit Uwe Köhler (Bass) und Jürgen "Bam Bam" Wiehler (Drums) wäre es sowieso sinnlos Worte zu verlieren. "Live Over Europe!" lässt mächtig Funken springen und macht euer Wohnzimmer zum Konzertsaal. Ich persönlich finde nur schade, dass man "Rock ‚'N' Roll Cowboy" nicht auf diesem Silberling verewigt hat. Da das Album eigentlich für den ausländischen Markt angedacht ist und "Live Over Europe!" hierzulande nur in einer steng limitierten Auflage erhältlich ist, ist Eile geboten. Diese Scheibe gehört definitiv in jede Sammlung. Also ran an den Speck!
Tipp: "Live Over Europe!" ist bei Saturn, bei AOR Heaven oder auf der neugestalteten Band-Homepage
www.bonfire.de - die in diesem Bereich ihres Gleichen suchen dürfte - zu ergattern.

Sonny

Trackliste: 1. Daytona Nights - 2. Don't Go Changin' Me - 3. Bang Down The Door - 4. Hot To Rock - 5. Don't Touch The Light - 6. Sweet Obsession - 7. Down To Atlanta - 8. Proud Of My Country - 9. Heat In The Glow - 10. Who's Foolin' Who - 11. Goodnight Amanda - 12. Under Blue Skies - 13. American Nights - 14. Sweet Home Alabama - 15. Strike Back - 16. Good Time Rock 'N' Roll - 17. Until The Last Goodbye

Thanks to Willi @ Point Of Music

weitere Reviews über BONFIRE:
BONFIRE/  Double X
BONFIRE/ One Acoustic Night - Live At The Private Music Club (Album Of The Month/ March 2005)
BONFIRE/
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BONFIRE/ Tell Me What U Know (Single)
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Zed Yago - From The Twilight Zone - The Best Of Zed Yago
  • Band: Zed Yago
  • Albumtitel: ... From The Twilight Zone - The Best Of Zed Yago
  • Spielzeit: 53:34 min/ 48:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: 04.11.2002
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Über Sinn und Zweck von Best Of-Alben kann man durchaus geteilter Meinung sein. Aber im Falle von ZED YAGOs "... From The Twilight Zone" erscheint - aufgrund der Tatsache, dass die beiden ZED YAGO-Scheiben nur noch schwer zu bekommen sein dürften - eine derartige Veröffentlichung doch einigermaßen sinnvoll und angebracht. Neben den Klassikern wie "Black Bone Song", "Spell From Over Yonder" und "United Pirat Kingdom" sind auf dieser feinen Doppel-CD auch einige Songs der Nachfolge-Combo VELVET VIPER (u. a. "Merlin", "Ring Of Stone", "HM Rebels") sowie bisher unveröffentlichtes Livematerial (z. B. "Zed Yago", Rebel Ladies Part II) mit am Start. Für zusätzlichen Kaufanreiz dürften die beiden Demo-Versionen "Waiting For The Wind" (ein edler Stampfer mit eingängigem Chorus) und "Cover Man" (beide aus dem Jahre 1985) sowie das Video zu "Black Bone Song" (das einzige, das ZED YAGO je gedreht haben) sorgen. Diese phantastische Zusammenstellung macht Appetit auf mehr heftigen Stoff aus dem Hause WEINHOLD. Da lässt sich Jutta Weinhold auch nicht lange bitten, denn die charismatische und stimmgewaltige Sängerin arbeitet - nach einigen Jahren Sendepause und einem Ausflug in die Blues-Gefilde ("In Session"/1999) - mit Hochdruck an einem neuen Studio-Album, das unter dem Banner WEINHOLD wieder gewohnt dramatische Gewässer besegeln soll. Bis dahin rotiert eben "... From The Twilight Zone" in unseren CD-Mühlen.

Sonny

Trackliste: CD 1: 1. Zed Yago (live in London 1989) - 2. Merlin - 3. Black Bone Song - 4. Hammerhouse - 5. United Pirate Kingdom - 6. Fear Of Death - 7. Icebreaker - 8. The Pale Man - 9. Waiting For The Wind (demo 1985) - 10. Pioneer Of The Storm - 11. Stay The Course - Part II (drum solo live in London 1989)
CD 2: Pilgrims Choir - 02. Pilgrimage - 3. Queen And The Priest - 4. Rebel Ladies - 5. Cover Man (demo 1985) - 6. Rose Of Matyrdom - 7. Ring Of Stone - 8. Rocking For The Nation (live in London 1989) - 9. HM Rebels - 10. The Spell From Over Yonder - 11. Rebel Ladies - Part II (live in Munich 1989)

Thanks to Julia @ SPV

weitere Reviews über JUTTA WEINLHOLD:
WEINHOLD/ Below The Line (female fronted-Tipp/ May 2006)
WEINHOLD/
From Heaven Through The World To Hell
JUTTA WEINHOLD BAND/
In Session


Man Doki - Soulmates
  • Band: Man Doki
  • Albumtitel: Soulmates
  • Spielzeit: 77:55 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Paroli Records/ Sony Music
  • Vergleichbare Bands: Leslie Mandoki, Jethro Tull, Toto, Beatles
  • Veröffentlichung: 04.11.2002
  • Charteinstieg: 18.11.2002 Platz Nr. 40
  • weitere Platzierungen:
    25.11.2002 Platz Nr. 42 / 02.12.2002 Platz Nr. 47
    09.12.2002 Platz Nr. 60 / 16.12.2022 Platz Nr. 76
  • Wiedereinstieg: 31.03.2003 Platz Nr. 55
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Den etwas Älteren unter uns düfte Leslie Mandoki schon aus der Zeit als Sänger und Schlagzeuger bei der Gruppe DSCHINGIS KHAN bekannt sein. Seit dieser Zeit ist der Ausnahme-Musiker und Erfolgsproduzent nicht mehr aus der nationalen und internationalen Musikszene wegzudenken. Im Laufe der 90er sorgte ermit Projekten wie MANDOKI & FRIENDS ("People"/ 1994) oder MAN DOKI ("People In Room No. 9"/ 1997) für Furore. Im Jahr 2002 holte er seine Freunde und "Seelenverwandten" erneut ins Studio und spielte mit ihnen gemeinsam den langersehnten Nachfolger "Soulmates" ein. Internationale Größen wie u. a. Ian Anderson (JETRO TULL), Jack Bruce (CREAM) oder Bobby Kimball (TOTO) veredelten die Scheibe mit ihrem instrumentalen und gesanglichen Darbietungen. Mit PETER MAFFAY ist auch ein Musiker aus unseren Breiten seinem Ruf gefolgt und hat sich an Songs wie dem magisch-rhythmischen Opener "Crossing The Timeline", in dem Ian Anderson ein erfrischendes Solo auf der Querflöte an den Tag legt, und dem verträumt rockenden "Daydream" gesangstechnisch beteiligt. Etwas jazziger geht es allerdings in den beiden episch angelegten Nummern "Highest Hopes And Darkest Fears" und "Look Up To The Sky" zu werke. Erstere steigert sich von einem schwärmerischen Piano-Intro über eine röhrende Hammond-Orgel und dem harmonischen Gesang von David Clayton-Thomas (BLOOD, SWEAT & TEARS) & Chris Thompson (MANFRED MANN'S EARTH BAND), sowie den atemberaubenden Soloeinlagen von Michael Brecker (Saxophon), Randy Brecker (Trompete) und Steve Kahn (Gitarre), zu einer prickelnden Mixtur aus Jazz und Funk. Als wahres Kunstwerk kristallisiert sich allerdings "Look Up To The Sky" heraus, denn die fast 15minütige Nummer ist nicht nur eine simple Aneinanderreihung von Gesangs- und Soloeinlagen (u. a. Steve Lukather/ TOTO), sondern baut durch eine wohldosierte Vermengung von Band-Homogenität und instrumentalen Egoismus eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte auf. Für die rockigeren Momente auf diesem abwechslungsreichen Album sorgen das eingängig treibende "A Dreamer's Not A Fool" und das lässig stampfende "Is There A Dream Left" (beide u. a. eingesungen unter Mithilfe von Bobby Kimball). Ebenfalls als eine sehr schmissige Nummer entpuppt sich nach einem asiatisch-esoterischen anmutenden Intro "I Lost My Heart In China". Außerdem werden mit "The Endless Power Of Change", smoothy "Room No. 8" und dem sentimentalen "Last Day Of Summer" (gesungen von Leslie Mandoki), das an die klassisch ausgerichteten Nummern der BEATLES erinnert, die Freunde der gefühlvollen Töne allerbestens bedient. Einzig und alleine das im Big Band-Sound angelegte "Pictures Of Life" fällt etwas aus dem Rahmen und erweist sich auch nach mehreren Durchläufen noch als äußerst schwerverdaulich. Das ändert aber nicht im geringsten etwas an der Tatsache, dass "Soulmates" ein verdammt starkes Album geworden ist, welches auf unvergleichliche Art die Fusion von Rock, Pop, Jazz und Soul (stellenweise auch Big Band-Sound) vollzogen hat. Diese Scheibe hebt sich nicht zuletzt aufgrund ihrer bis ins letzte ausgeklügelten Arrangements von all den anderen Projekten dieses Genres ab, denn hier wurde nicht eine beliebige Starbesetzung lieblos zusammengewürfelt, sondern hier ziehen alle involvierten Musiker gemeinsam an einem Strang. Hut ab vor Leslie Mandoki, der hiermit seinen Ruf als Ausnahme-Musiker und Erfolgsproduzent eindrucksvoll untermauert. Ein fantastisches Album, das hoffentlich nicht allzu lange auf seinen Nachfolger warten lässt.

Sonny

Trackliste: 1. Crossing The Timeline - 2. Daydreamer - 3. Hightst Hopes And Darkest Fears - 4. A Dreamer's Not A Fool - 5. Look Up To The Sky - 6. The Endless Power Of Love - 7. Playing With The Time - 8. One Night A Day - 9. Is There A Dream To Left - 10. I Lost My Heart In China - 11. Picutres Of Life - 12. Room No. 8 - 13. Last Day Of Summer

Thanks to Sabine @ Red Rock Production

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Last Update: Sunday, 19. December 2004
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Sonny