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Review:
Melodic Rock Is Back - die Vierte! Vor einiger Zeit hat die
Münchener Internet-Radio-Station den vierten Teil ihrer
hauseigenen Sampler-Reihe ins Rennen geschickt. Bei den
bisherigen Interpreten hatten die Macher von MUNICH'S HARDEST
HITS natürlich nicht nur einmal die Qual der Wahl, sich für
einen bestimmten Song zu entscheiden. Natürlich mussten Tom
Schafhauser und Peter Hanft gelegentlich auf die ein oder andere
Perle verzichten. Um uns diese Knaller nicht vorzuenthalten,
haben die beiden insgesamt 16 Künstlern erneut die Möglichkeit
geboten, einen weiteren Song auf Scheiblette Nr. 4 zu platzieren.
Das vorliegende Ergebnis gibt ihnen unumwunden Recht, denn auf
dem Silberling reiht sich - unabhängig davon ob nun signed oder
unsigned Band - Killer an Killer. Richtige Ohrwürmer sind der
druckvoll-melodische Opener "Restless Heart, Restless
Mind" der schwedischen Newcomer COASTLINE, das verträumt
rockende "La Fonte Dei Sogni" von den Südtirolern
BRUNOROCK oder die Rock-Hymne "Rattle Your Cage" vom
V-PROJECT (feat. James Christian/ HOUSE OF LORDS). Während die
US-Amerikaner KAMERA in ihrem relaxten "When We Said
Hello" ziemlich nahe an den Stil von JOURNEY herankommen,
bieten ihre Landsmänner RAGGEDY ANN - nicht zuletzt aufgrund der
stimmlichen Ähnlichkeit von Brain Carson zu Carsten
"Lizard" Schulz - eine sehr angenehme Mischung aus
EVIDENCE ONE und MIDNITE CLUB. Als weiterer Leckerbissen erweist
sich MICHAEL RIESENBECKs "Two Hearts", bei dem der
Songwriter/ Multi-Instrumentalist von keinem geringeren als Tony
O'Hara (PRAYING MANTIS) gesanglich unterstützt wurde. Obwohl ich
schon von den Teilen 1 - 3 schon ziemlich beeindruckt war, muss
ich gestehen, dass mich die Songsauswahl auf Vol. 4 einfach vom
Hocker haut. Eine richtig geile Scheibe, die eigentlich jedem
Melodic-Freak zusagen müsste. Wer seine Sammlung noch nicht mit
den Silberlingen dieser Reihe veredelt hat, der sollte sich mal
auf www.munichshardesthits.com umschauen, denn dort sind neben dieser
Scheibe auch noch die ersten drei Teile für je 7,95 bzw.
9,95 zu haben. Wo bekommt man heute sonst noch soviel für
sein sauerverdientes Geld geboten?
Man darf schon neugierig sein, was sich die Herren für Vol. 5
einfallen lassen!!!
| Trackliste: | 1. COASTLINE/ Restless Heart, Restless Mind - 2. WILD FRONTIER/ I Can Hear You - 3. RAGGEDY ANN/ Superhero - 4. MICHAEL RIESENBECK/ Two Hearts - 5. BRUNOROCK/ La Fonte Dei Sogni - 6. MERLIN/ Time To Leave - 7. LOVE HUNTER/ You Took A Piece Of My Heart - 8. PHIL VINCENT/ Friend Of Foe - 9. THE V-PROJECT/ Rattle Your Cage - 10. LAMORNA/ Mary (I Still Love You) - 11. BADHOVEN/ Behind The Masquerade - 12. KAMERA/ When We Said Hello - 13. ALPHA/ Throwin' It All Away - 14. ELAYNE/ Wildest Dreams - 15. THE LEC ZORN PROJECT/ Long Time Coming - 16. CHAPTER EIGHT/ Snake Eyes |
Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits
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Back Vol. 1
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Review
Es ist mal wieder an der Zeit den metallischen Underground etwas
genauer zu durchleuchten. Mit der Besprechung der hier
vorliegenden CD verschlägt es uns erstmalig in griechische
Gefilde. Bevor das selbstfinanzierte Debüt von OUT OF THE LAIR
musikalisch von sich reden macht, hinterlässt schon mal die
luxuriöse Aufmachung (Jewelcase im edlen Pappschuber, gelungenes
Cover-Artwork) einen äußerst positiven Eindruck. Musikalisch
gibt sich der Vierzylinder aus Thessaloniki kompromisslos dem
Power Metal der 80er Prägung hin, der mit einer ordentlichen
Portion von angepunkten Thrash verdammt erdig und rau auf den
Zuhörer niederprasselt, aber hier und da etwas angestaubt wirkt.
Ihren nahezu eigenständigen Stil zelebrieren sie in neun Nummern
(inkl. Intro), die von donnernden Doublebass-Orgien ("Flying
Surf"), speedigen Riffs ("Nosferatu"),
atemberaubenden Gitarren-Solos (Titeltrack), verspielten
Gitarren- und Bassparts ("Last Time Of Fire Child") und
dominant-variablen Vocals bestimmt werden. Zwar stößt Sänger
Spyros gelegentlich an seine stimmlichen Grenzen ("Vampire
Lady"), aber über die gesamte Spieldauer gesehen erledigt
er einen äußerst ordentlichen Job. Auch die Tatsache, dass die
Herren schon einige Jahre miteinander musizieren schlägt
äußerst positiv zu Buche, denn das Zusammenspiel präsentiert
sich wie aus einem Guss. Wer den Power Metal der 80er Jahre zu
seiner metallischen Grundnahrung zählt, sollte
"Pyschotears" unbedingt Gehör schenken.
Durch eine äußerst aufwendig gestaltete Multimedia-Sektion
(Biographie, Galerie, Lyrics usw.) wird ein eh schon sehr
positives Gesamtbild perfekt abgerundet... und das bei einer
Eigenproduktion... Davon könnte sich so manch verweichlichtes
Major Label eine Scheibe abschneiden ;-) Erwerben könnt ihr das
Teil unter www.outofthelair.com
| Trackliste: | 01. Intronoise-X - 02. Flying Surf - 03. G.O.D. - 04. Nosferatu - 05. Wolverine's Knights - 06. Vampire Lady - 07. Last Time Of Firechild - 08. Psychotears - 09. Out Of The Lair - 10. PC-CDRom Multimedia track, containing: band info, biography, lyrics, tracks, photos, videos, contact info, and more |
Thanks to Spyros @ Out Of The Lair
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Review:
MOTHER MERCY verwirrt mich mit dem vorliegenden "Dancing
With The Devil" auch nach dem x-ten Hördurchgang immer
wieder aufs Neue. Stilistisch haben sich den Jungs aus L.A. dem
Glam Rock a la LOVE / HATE verschrieben, was vor allem auf einen
Sänger, der die Reinkarnation von Jizzy Pearl sein könnte,
zurückzuführen ist. Allerdings paaren die Jungs diese typischen
Trademarks mit oftmals ultraharten Grooves bzw. Refrains, und
weisen so eine deutlich modere Grundausrichtung auf.
Folglich bedarf es einiger Hördurchläufe um sich für
"Dancing With The Devil" zumindest teilweise begeistern
zu können. Das komische und überflüssige "spoken
Intro" mündet in den zwiespältigen Titeltrack, der zwar
aus gefällige Strophen jedoch auch einem SEPULTURA-light
Grölrefrain besteht ... als Opener deplaziert. Besser wird es
jedoch mit dem nachfolgenden, midtempolastigen "Waste Of
Skin", dessen Basslauf an MÖTLEY CRÜEs "Primal
Scream" erinnert und das Stimmungsbarometer steigen lässt.
Ein erster wirklicher Hinhörer ist das fetzige "Mercy's
Law", das einfach nur Spaß macht und voll auf die 12 geht
... klingt wie MÖTLEY CRÜE around 1989, nur mit einem wirklich
geilen Sänger. Das nachfolgende und ultraharte "Machine
Gun" fesselt erneut durch einen völlig variablen Gesang und
lebt von seinem gnadenlosen Rhythmusteppich. In "Creatures
Of The Night" fließen teilweise erneut knüppelharte
brachiale Vocalparts ein, die den Zuhören anfänglich vor den
Kopf stoßen, aber auf ihre eigene Art irgendwie doch wieder cool
klingen.Nach der RATT-Homage "Ragmann" und den
unsäglich schwachen "Sweet Nikki", schrauben die Jungs
auf "Chosen One" dann den Härtgrad wieder deutlich
nach oben, und stimmen ihre Gitarren leider in die
entgegengesetzte Richtung ... folglich wird's nun richtig (!)
hart, und das Material will überhaupt nicht mehr zu den vorher
gehörten Tracks passen, zumal auch der Sänger nicht mehr
wiederzuerkennen ist.
Entgegen dem typischen Perris Records-Schwachpunkt punktet
"Dancing With The Devil" durch einen wirklich guten
Sound, sollte jedoch vor dem Kauf angetestet werden, da die
Veröffentlichung nicht wirklich homogen ist.
| Trackliste: | 1. The Thunder, Perfect
Mind - 2. Dancnig With The Devil |
Thanks to Tom @ Perris Records
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Review:
Über diese Band scheiden sich nun wirklich die Geister der Kritiker. Das
eine Lager umschreibt MAJESTY mit schwachbrüstig und unflexibel, während die
andere Seite in der Band die deutsche Antwort auf MANOWAR sieht. Ich zähle mich
seit "Sword & Sorcery" definitiv zur letzteren Kategorie. Konnte
mich das in Eigenregie gespielte Debüt "Keep It True" noch nicht ganz
überzeugen, so hat mich die Band mit ihrem ersten offiziellen Longplayer eines
Besseren belehrt. Auch mit der hier vorliegenden Scheibe muss ich dem
Sechszylinder wieder einen weiteren Schritt vorwärts attestieren. War MAJESTY
auf "Sword & Sorcery" noch ein gutes Stück von der Klasse ihrer
Vorbilder entfernt, so konnten die Mannen um Sänger Tarek Maghary mit Kalibern
wie der eingängigen Hymne "Into The Stadium", dem Doublebass-Kracher
"Will Of The Cobra" und der Hammerballade "Thunder In The Silence"
die Lücke auf ein Minimum reduzieren. Außerdem will ich aus einer sehr
ausgeglichenen Scheibe noch das abschließend 10min-Epos "Falcon In The
Storm" hervorheben. Wem das letzte MANOWAR-Album etwas zu soft war, dürfte
sich bei "Reign In Glory" sehr gut aufgehoben fühlen.
| Trackliste: | 1. Heavy Metal Battlecry - 2. Into The Stadiums - 3. Reign In Glory - 4. Will Of The Cobra - 5. Defender Of The Brave - 6. Lord Of The Damned - 7. Heroes - 8. Thunder In The Silence - 9. Troopers Of Steel - 10. Falcon In The Storm |
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Review:
In regelmäßigen Abständen versorgt uns das Münchener Label
MTM mit seinen hauseigenen Compilations, auf denen es einen
Rückblick auf seine kürzlich veröffentlichten Scheiben bzw.
eine Vorschau auf kommende Releases bietet. So weisen z. B. der
melodisch-erdige Rocker "Afterlife" von NORTHRUP/
SHORTINO, das modern-orientalisch angelegte "Desert
Dreams" des Label-Neuzugangs SHIVA und SEVEN WISHES'
(ebenfalls neu im MTM-Stall) bassschwangere Groover
"Fortuneteller" auf kommende Highlights hin. Auf der
anderen Seite wird der interessierte Zuhörer mit S.I.N.s
eingängigem Riffhammer "Crucified" sowie mit dem an
LED ZEPPELIN erinnernden Kracher "Losing My Head"
(HUGHES TURNER PROJECT) und dem TNT-Rocker "Give Me A
Sign" mit den aktuellen Veröffentlichungen bekannt gemacht.
Unter den 16 Songs befindet sich des weiteren Material von JOE
LYNN TURNER, SAYIT, CRYSTAL BLUE und vielen anderen. Als
besondere Zuckerln hat sich das Label entschlossen den ein oder
anderen Japan-Bonus bzw. bisher unveröffentlichten Track auf
"MTM Music Compilation Vol. 9" wie etwa RADIOACTIVEs
sphärisch-rockendes "Somewhere, Someday", FAROs
Killer-Halbballade "Sometimes" oder das endlos
groovende "Change" von ZAR. Alleine durch diese drei
Nummern dürfte dieser Sampler nicht nur für neugierige Nasen,
sondern auch für Sammler äußerst interessant sein. Auch diese
Compilation-Reihe sollte - nicht zuletzt wegen ihres
hervorragenden Preis/ Leistungs-Verhältnisses - in keiner
gutsortierten Rockmusik-Sammlung fehlen. Also, ab zum CD-Dealer
eures Vertrauens und "MTM Music Compilation Vol. 9"
für flockige zehn Euros einpacken lassen. Falls ihr bei eurem
Plattenhändler nicht fündig werden solltet, dann könnt ihr den
äußerst empfehlenswerten Silberling auf www.musicbuymail.com bequem bestellen.
| Trackliste: | 1. NORTHRUP/ SHORTINO/ Afterlife (rough mix/ forthcoming album spring 2004) - 2. HUGHES TURNER PROJECT/ Losing My Head (recent album "HTP II") - 3. FARO/ Sometimes (previously unreleased/ recent album "Dawn Forever") - 4. SAYIT/ That Ain't Me (rough mix/ forthcoming album November 2003) - 5. SHIVA/ Desert Dreams (rough mix/ forthcoming album spring 2004) - 6. TNT/ Give Me (recent EP "Give Me A Sign") - 7. RADIOACTIVE/ Somewhere, Someday (bonus track Japan/ recent album "Yeah!") - 8. ZAR/ Change (previously unreleased/ recent album "Hard To The Beat") - 9. TAXACARUM/ Rainmaker (recent album "Rainmaker") - 10. SEVEN WISHES/ Fortuneteller(rough mix/ forthcoming album spring 2004) - 11. S.I.N./ Crucified (recent album "Somewhere Into Nowhere") - 12. CRYSTAL BLUE/ Never Say Surrender (recent album "Detour") - 13. OPEN UP feat. MORTEN HOLM/ Dreams (recent album "Open Up") - 14. JOE LYNN TURNER - Excess (recent album "JLT") - 15. XING/ Wondering Man/ Crossing (previously unreleased) - 16. DANNY DANZI/ Only The Strong Will Survive (rough mix/ forthcoming album "DanziLand" 2004) |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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MUSIC COMPILATIONS:
VARIOUS ARTISTS/ MTM Music Compilation "10th
Anniversary" (Sampler-Tipp/ October 2006)
VARIOUS ARTISTS/ MTM Music Compilation Rock Ballads Vol. 6
VARIOUS ARTISTS/ MTM Music Compilation Vol. 10
VARIOUS ARTISTS/ MTM Music Compilation Rock Ballads Vol. 5
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Review:
Zu Beginn diesen Jahres präsentierte uns der finnische/
schwedische/ deutsche Fünfer den ersten Teil seines Konzeptwerks
"Elements". Kaum 10 Monate später stehen die
Workaholics um Bandkopf und Gitarrist Timo Tolkki schon mit dem
zweiten Streich vor der Tür. Obwohl ich vom ersten Akt schon
ziemlich angetan war, bin ich trotz des kurzen Abstands der
beiden Werke doch auf angenehmste Weise überrascht. STRATOVARIUS
legen eine herzerquickende Frische und prickelnde Spontaneität
an den Tag, die mich schier vom Hocker haut. War mir persönlich
der Vorgänger - trotz seiner sehr hohen Qualität - doch
tempotechnisch etwas zu unruhig und dramatisch, so kann ich auf
Teil Numero Due (auch nach zig Durchläufen) nichts dergleichen
feststellen. Ganz im Gegenteil, denn mit jedem weiteren
Hördurchgang wird man mit neuen Elementen überrascht und
entdeckt neue Finessen, welche die Band gekonnt eingebaut hat. So
erinnern mich der Opener "Alpha & Omega" sowie die
ruhigeren Momente wie z. B. das episch angelegte "Seasons Of
Faith's Perfection", "Luminous" und die
abschließende Hammerballade "Liberty" in angenehmster
Weise an Timo Tolkkis letzten Solo-Output. Natürlich kommen bei
STRATOVARIUS auch die Fans der kraftvolleren Klänge - wie
gewohnt - voll auf ihre Kosten. Eine Nummer wie das mit modernen
Elementen versehene "Awaken The Giants" strotzt nur so
vor Power, und mit "Still Alive" präsentieren uns die
Herren eine Speed-Hymne in bester Bandmanier. Meine persönliche
Lieblingsnummer ist allerdings der neoklassische Killer
"Know The Differenz". Auch die restlichen Songs können
den bereits genannten Nummern - mit einer schwindelerregenden
Coolness - locker das Wasser reichen. Für mich ist
"Elements Pt. 2" das beste Album, das die Band in ihrer
bisher makellosen Karriere eingespielt haben und deshalb bleibt
mir diesmal auch nichts anderes übrig als die Höchstnote zu
zücken. Einsame SPITZENKLASSE!!!
| Trackliste: | 1. Alpha & Omega - 2. I Walk To My Own Song - 3. I'm Still Alive - 4. Season Of Faith's Perfection - 5. Awaken The Giant - 6. Know The Difference - 7. Luminous - 8. Dreamweaver - 9. Liberty |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
weitere Reviews über STRATOVARIOUS:
STRATOVARIUS/ Stratovarius
STRATOVARIUS/ Intermission
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Review:
BRITNY FOX meldeten sich erst im Sommer diesen Jahres mit
"Springhead Motorshark" nach 12 Jahren Studio-Abstinenz
mehr oder weniger eindrucksvoll zurück. Nun hat sich das
Berliner Label Ulftone Music aufgemacht, mit "Boys In
Heat" (1989) erneut einen Klassiker aus den 80er Jahren neu
aufzulegen und wie man es von dieser Plattenfirma gewohnt ist,
kommt der Silberling nicht nur komplett remastert, sondern auch
noch mit einigen Bonustracks im Gepäck in die Läden. Obwohl das
Album nun mittlerweile gut 14 Jahre auf dem Buckel hat, zählt es
immer noch mit Abstand zu den besten Sleaze Rock-Scheiben aller
Zeiten. Nicht nur die druckvolle Produktion, sondern auch die
unwiderstehliche Reibeisenstimme von "Dizzy" Dean
Davidson und die genialen Gitarrensolos von Michael Kelly Smith
(ex-CINDERELLA) sind dafür verantwortlich, dass die Scheibe
über die Jahre nichts an ihrem Reiz verloren hat. Natürlich
darf bei diesem Meilenstein die treibende Rhythmusarbeit von
Tieftöner Billy Childs und Felldrescher Johnny Dee (MOTÖRHEAD)
nicht unterschlagen werden. Ein weiterer Pluspunkt auf diesem
Album sind die mitreißenden Shout-Passagen, die für wilde
Rocker ("In Motion"/ "She's So Lonley"),
lässige Groover ("Livin' On A Dream"/ "Plenty Of
Love") und Mitsing-Hymnen ("Long Way From Home")
unbestritten das Salz in der Suppe bedeuten. Dass die Band nicht
nur endlos nach vorne abrocken konnte, sondern auch meisterhaft
mit sanften Klängen in Szene setzen konnten, davon zeugen die
Hammer-Ballade "Dream On" (erinnert stellenweise an LED
ZEPPELIN) und das gedämpfte "Long Road". Meine
persönliche Lieblingsnummer aus diesem Album war schon damals
die eigenwillige Interpretation der NAZARETH-Nummer "Hair Of
The Dog", und an dieser Tatsache vermögen auch die drei
Bonustracks nichts zu ändern. Nichtsdestotrotz passen die drei
zusätzlichen Nummern - allem voran der Killer "Living On
The Edge" aus dem schwergesuchten Soundtrack "Iron
Eagle II" - wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Wer
diese Scheibe noch nicht sein Eigen nennen sollte, tut gut daran,
bald den Händler seines Vertrauens aufzusuchen.
| Trackliste: | 1. In Motion - 2. Standing Int The Shadows - 3. Hair Of The Dog - 4. Livin' On A Dream - 5. She's So Lonely - 6. Dream On - 7. Long Way From Home - 8. Plenty Of Love - 9. Stevie - 10. Shine On - 11. Angel In My Heart - 12. Left Me Stray - 13. Long Road - 14. Girlschool (bonus track) - 15. Long Way To Love (bonus track) - 16. Livin' On The Edge (bonus track) |
Thanks to Bonna @ Ultone Music
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Review:
Nachdem wir an dieser Stelle das geniale MAN DOKI-Album "Soulmates"
schon ausführlich besprochen haben, ist es nun wirklich endlich an der Zeit
auch die DVD "Soulmates – Absolutely Live" entsprechend zu würdigen.
Ja, ihr habt richtig gelesen: Live! – Leslie Mandoki hat also Größen wie z.
B. Ian Anderson (JETHRO TULL), Chris Thompson, Bobby Kimball (TOTO) oderJack
Bruce (CREAM) nicht nur in sein Studio eingeladen, sondern konnte seine Freunde
und Kollegen auch für eine ausgedehnte Tour gewinnen. Das Grundgerüst für
diese aufwendige DVD bildet das Konzert in Berlin, das mit weiteren Highlights
aus den Gastspielen in Magdeburg, Köln und Budapest (Leslie Mandokis
Geburtsstadt) vervollständigt wird. Im Gegensatz zum Gig in der Hauptstadt, der
von MTV-Ikone Ray Cakes moderiert wurde, sind besagte Ausschnitte leider nicht
im 5.1 Dolby-Surround-Sound aufgenommen. Das tut dem sichtlichen Vergnügen und
der intimen Atmosphäre, die "Soulmates – Absolutely Live" zu jeder
Sekunde verbreitet, aber keinerlei Abbruch. Was das "Soulmates"-Album
bereits erahnen ließ, wird nach dem ersten Durchlauf der DVD manifestiert: Hier
sind nicht nur wahre Meister ihres Faches, sondern auch Improvisationskünstler
zugange, die sich als echte und eingeschworene Band oder gar als Seelenverwandte
präsentieren. Das große Plus dieser Scheibe beruht auf dem Umstand, dass während
der diversen Konzerte die einzelnen Songs nicht 1:1 nachgespielt worden sind,
sondern jeder der Künstler seinen Freiraum ausnutzten konnte. Daher kommt die
DVD auch eine ordentliche Portion Jazz- und Fusion-lastiger um die Ecke als das
bereits mehrfach erwähnte Album. Als Highlights einer nahezu genialen DVD möchte
ich "Look Up To The Sky", das besonders in den Duett-Passagen von
Chris Thompson und Masha einen extrem hohen Gänsehaut-Faktor aufweist, und
"Circle Of Chance" gesondert hervorheben. Letztere Nummer entwickelt
sich von einem Piano-Intro (Laszlo Bencker) über ein feuriges Gitarrensolo von
Al Di Meola zu einer richtig geilen Jam-Session, die in einem – von
wohldosierten Percussions (Leslie Mandoki) untermalten – „Wettstreit“
zwischen Bill Evans am Sopran-Saxophon und Ian Andersons Querflöte mündet
(Phantastisch!). Abgerundet wird diese Veröffentlichung durch eine sehr ausführliche
und interessante Dokumentation, die anhand von sehr persönlichen und privaten
Momenten (während der Aufnahmen zum Album) – bzw. Interviews mit allen
Beteiligten – eine ganz besondere Atmosphäre in die heimischen vier Wände
zaubert. Fazit: Diese DVD ist nicht nur eine wunderschöne Ergänzung zum Album,
sondern auch ein warmes und ehrliches Stück Musikgeschichte!!!
| Trackliste: | Live In Concert Berlin (67:13) 1. Introduction - 2. The Endless Power Of Change - 3. Look Up To The Sky - 4. Last Day Of Summer - 5. Circle Of Chance - 6. Room No. 8 - 7. Back To Budapest - 8. Locomotive Breath - 9. Daydream Magdeburg (5:35) 1. Introduction - 2. Still Running Wild Köln (5:06) 1. Introduction - 2. We're Not Young Enough Ton Know Everyting Budapest (17:54) 1. Introduction - 2. Carry Me Home - 3. Live Is Like A Strong Song MAN DOKU (Documentary) The Spirit Of Soulmates (37:07) Man Doki - The Story (15:08) |
Thanks to Sabine @ Red Rock Production
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MAN DOKI/ Soulmates
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Review:
Mit der hier vorliegenden Veröffentlichung läuten MTM Music
ihre neue Serie "Classix" ein. In dieser Serie fördern
sie gesuchte oder bereits untergegangene Scheiben aus dem Bereich
des Skandinavischen Rocks erneut zu Tage. SNAKE CHAMER wurde 1991
von Bassist Per Standin (SILVER MOUNTAIN) gegründet und
veröffentlichte bereits 1993 ihr Debüt "Smoke And
Mirrors". Erst 1998 legten die Schweden mit "Backyard
Boogaloo" den Nachfolger vor. Diese Scheibe kommt nun -
erweitert mit den beiden damaligen Japan-Bonussen - zu
Wiederveröffentlichungsehren. Neben Herrn Standin wirkten damals
Workaholic-Sänger Göran Edman (u. a. STREET TALK, YNGIEW
MALMSTEEN), der jetzige HAMMERFALL-Drummer ANDERS JOHANSSON,
Gitarrero Benny Jansson (ERIKA) und STRATOVARIUS-Tastenwirbelwind
Jens Johanssson mit. Musikalisch hat die Band feinsten Schweden
Rock samt seiner melancholischen Seite geboten, der hin und
wieder mit einem Hauch von Soul ("Free Floating") oder
LEPPARDschen Chören ("She Made Me Fall") sowie mit
rockigen Flair der Marke JOURNEY ("Not A Day Without
You") elegant abgeschmeckt wurde. Ebenfalls positiv zu Buche
schlagen die dramatisch umgesetzte Version von DAVID BOWIEs
"Life On Mars" und der extrem eingängige Smasher
"Someday You're Gonna Love Someone" . Unterm Strich
bleibt eine starke Rock-Scheibe, die nicht nur für AOR-Fans
interessant sein dürfte. Wie auch immer: MTM haben mit dieser
Scheibe einen tollen Einstand für ihre Classix-Serie auserkoren.
Man darf sich schon jetzt auf weitere verschollene Highlights
freuen!
| Trackliste: | 1. Miracle
Man 4.40 *Bonus track! |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review:
Was ist das? Etwa BLACK SABBATH unter Pseudonym? Und wirklich
erst beim zweiten oder dritten Durchlauf kristallisiert sich
heraus, daß doch wer anderes als der Meister des Doom Metal und
seine Mannen am Werk sind! Zwei Dänen (Joachim Nardel an der
Gitarre und Johan Lindstedt) haben wir es zu verdanken, dieses
kleine Meisterwerk, welches uns so an BLACK SABBATH erinnert. Gut
zwei Jahre ist es her da trafen sich die beiden und beschlossen
Metal Songs im Stil von Iommi/ DIO & Co zu schreiben. Was
ihnen mit dieser CD auch gelang, wie wir uns selbst seit dem 20
Okt. überzeugen können! Hier wird kein SABBATH-Freund
enttäuscht, denn alle 11 Songs hören sich so an als kämen sie
aus der Schaffensperiode zwischen "Headless Cross"
(1988) & "TYR" (1991). Sogar der Sänger (Patrick
Johangson) erinnert wirklich an Toni Martin, was das gesamte
Album noch etwas interessanter macht. Komplettiert wird dieses
Quintett noch durch Jacke Roberg (Keyboard) und Martin Haglund
(Bass). Unter den 11 phantastischen Songs gibt es drei Perlen,
zum ersten den Titeltrack "Of The Son And The Father"
der sehr an "Headless Cross" anlehnt (gleicher
stampfender Rhythmus und hymnenreifer Refrain) ist. Zum zweiten:
"Slay The Dragon" der genau so auf DIOs "Holy
Diver" Album hätte sein können! Und zu guter letzt noch
"Prison For Life", dessen Energie und Power Wände zum
Einsturz bringen könnten und das ab der ersten Sekunde so
richtig abgeht (einfach geil)! Was noch zu erwähnen wäre:
Produziert wurde diese Scheibe von Peter Tätgren (selbst
HYPOCRISY & PAIN) der ja schon in den vergangenen Jahren
immer wieder Acts produzierte (zu letzt DESTRUCTION). Fazit:
Gigantische Metal-Scheibe die wohl jedem gefallen dürfte, der
sich Metal-Fan schimpft und BLACK SABBATH in Höchstform geil
fand!!!
| Trackliste: | 1. Cloudbreaker - 2. Of The Son And The Father - 3. Hungry People - 4. Slay The Dragon - 5. Ocean Of Sand - 6. In Prison For Life - 7. The Trojan Horse - 8. Burn Down The Wheel - 9. Night Of The Witch - 10. Rainbow On Your Mind - 11. Man On The Rock |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
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Review:
Stammlesern meiner Seite wird bisher nicht entgangen sein, dass
ich ein Faible für spanischsprachigen Metal sowie für
mittelalterliche und keltische Klänge habe. Genau diese
eigenwillige Kombination präsentiert uns die spanische Kapelle
MÄGO DE OZ auf ihrem mittlerweile fünften Studioalbum
"Gaia". Ihren sehr facettenreichen Folk-Metal haben die
Madrider mit einer wohldosierten Prise progressiver Elemente
("La Conquista"/ "Van A Robar Cabezas")
verfeinert und somit ihren nahezu unverkennbaren Bandsound
kreiert, der sie in ihrem Heimatland schon längst zu gefeierten
Stars machte. Nur hierzulande scheinet das Oktett leider immer
noch nicht über den Geheimtipp-Status hinausgekommen zu sein und
das obwohl sie schon auf bedeutenden Festivals wie dem Wacken
Open Air (2001) und Bang Your Head (2002) gespielt haben. Aber
ich vermute mal, dieser Zustand wird sich mit dem neusten Output
der Herren rasch ändern, denn sich den unglaublichen Charme der
zwölf Nummern auf "Gaia" zu verwähren, fällt
unheimlich schwer. Wer es nicht glauben will, der sollte doch ab
20. Oktober zum Händler seines Vertrauens eilen und sich mit dem
rhythmischen Stampfer "La Costa Del Silencio" (garniert
mit fetzigen Violinenparts), dem lieblich klingenden "La
Rosa De Los Vientos" oder dem quirlig-sprudeligen
Instrumental "La Leyenda De La Llorona" vom Gegenteil
überzeugen. Auch die beiden 11minütigen Epen "Gaia"
und "La Venganza De Gala" sollte man unbedingt
antesten, denn trotz ihrer langen Spielzeit weisen die beiden
Nummern keinen Durchhänger auf, sondern wissen durch ihren
Abwechslungsreichtum zwischen den bereits genannten Elementen und
traditionellen Metal zu begeistern. Also mich haben die Herren
von MÄGO DE OZ mit ihrem "Gaia" restlos überzeugt und
mich somit auch auf die Vorgänger-Album neugierig gemacht.
| Trackliste: | 1. Obertura MDXX - 2. Gaia - 3. La Conquista - 4. Alma - 5. La Costa Del Silencio - 6. El Arbol De La Noche Triste - 7. La Rosa De Los Vientos - 8. La Leyenda De La Llorona - 9. Van A Radar Cabezas - 10. El Atrapasueños - 11. Si Te VAs - 12. La Venganza De Gaia |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
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MÄGO DE OZ/ Rarezas
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Review:
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung Ihres Debüts "Here
Comes The Flood" setzen es sich DREAMTIDE erneut zum Ziel,
die Fans von FAIR WARNING über deren unrühmliches Ende hinweg
zu trösten. Da sich neben drei ehemaligen Mitgliedern eben
erwähnter Combo mit Olaf Senkbeil ein Sänger an Bord befindet,
der den Gesangsstil eines Tommy Hearts beinahe perfekt adaptiert,
kann "Dreams For The Daring" somit diesem Anspruch
durchaus gerecht werden. Wie nicht anders zu erwarten, legt es
das Quintett gar nicht erst darauf an, sich musikalisch neu zu
definieren und unerforschte Pfade zu beschreiten, sondern
verlässt sich auf altbewährte Erfolgskomponenten. Dem Hörer
werden so 15 (!) hymnenhafte, stark bombastlastige Melodic
Rocknummern geboten, welche sich zwar nicht durch ein hohes Maß
an Abwechslung auszeichnen, im Gegenzug jedoch Lückenfüller
(nicht wirklich) vermissen lassen ... Bereits der Opener
"Dream Real" vermag durch seinen genialen Groove mehr
als nur zu überzeugen, und verwirrt mich persönlich positiv in
Punkto Soundqualität: Der hinsichtlich "Dreams For The
Daring" bislang oftmals angebrachte Kritikpunkt mangelhafter
Soundqualität ist für meine Ohren nicht im Geringsten
nachzuvollziehen - ganz im Gegensatz, die Scheibe klingt fett
produziert und knallt!!! (mit dieser Meinung steht wohl ziemlich
alleine da ;-)/ Anmerk. Red.) Klasse sind das angenehm modern
angehauchte, fett groovende und in einem ansprechende Chorus
gipfelnde "Land Without Justice", sowie das flotte und
mit einem harten Riff versehene "Man On A Mission".
"Dreams Are Free" zeichnet sich in den Strophen
ebenfalls von moderner Federführung gekennzeichnet, um sich im
eingängigen Refrain an GARY HUGHES' und BOB CATLEYs (Spät)-
Solophase zu orientieren. Als weitere Anspieltipps seien das
hymnenhafte "You Can't Burn My Heart Out" sowie
"All Of My Dreams" genannt, welches in den Strophen
stellenweise frappierend an WHITESNAKEs "Don't Fade
Away" erinnert. Das Highlight einer ansprechenden
Veröffentlichung bildet die von indianischen Klängen
eingeleitete Antikriegshymne "I'm Not With You", die
hervorragend interpretiert, in einem bombastischen Refrain
explodiert und von Anfang bis zum Ende fett rockt !!! Ein Album,
bei dem Fans von Gruppen wie ZENO oder FAIR WARNING massiv auf
Ihre Kosten kommen werden - wer sich mit besagten Gruppen bislang
nur schwerlich anfreunden konnte, sollte unbedingt einen
Hördurchgang wagen um sein Urteil gegebenenfalls zu revidieren.
Ich persönlich bin mehr als positiv von DREAMTIDE überrascht,
da ich weder mit Ihrem Debüt "Here Comes The Flood"
noch mit FAIR WARNING auch nur annähernd warm wurde - an
"Dreams For The Daring" führt jedoch kein Weg vorbei
... und das ist auch gut so ...
| Trackliste: | 1. Dream Real - 2. Live & Let Live - 3. I´ll Be Moving on - 4. All Of My Dreams - 5. I´m Not With You - 6. Man On A Mission - 7. Eden - 8. Land Without Justice - 9. Out There - 10. Dreams Are Free - 11. Sweet Babylon - 12. You Can´t Burn My Heart Out - 13. Eden (alternate mix) - 14. Land Without Justice (alternate mix) - 15. Live & Let Live (alternate mix) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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+ Review:
Schier endlose sechs Jahre nach seinem letzten, lediglich in
Japan veröffentlichten, Soloalbum "3" meldet sich der
ehemalige TOTO-Sänger Joseph Williams in Form des Projekts
VERTIGO und brandneuem Material in der Szene zurück.
Unterstützt von solch namhaften Songwritern wie Jim Peterik
(u.a. SURVIVOR, 38 SPECIAL), Kane Roberts (ex-ALICE COOPER) oder
David Tyson (AMANDA MARSHAL, ALANNAH MYLES) versteht es Joseph
Williams noch immer, dem Zuhörer alleine durch seine begnadete
Stimme einen Schauer nach dem anderen über den Rücken zu jagen.
So kommt es nicht von ungefähr, dass er die erste Wahl zur
Besetzung der Hauptrolle des "Simba" im Disney-Musical
"The Lion King" gewesen ist - ein gigantischer Erfolg,
der in einer Oscarauszeichnung und mehr als zehn Millionen
verkauften Einheiten gipfelte ... Bereits die ersten vier Stücke
erscheinen, jedes für sich, absolut hitverdächtig und dürften
TOTO-Fans der 80er Jahre die Freudentränen in die Augen treiben
- vor allem "Straight To Your Heart" und "Never
Let You Go" hätten auch auf einem Meisterwerk wie "The
Seventh One" ihre Daseinsberechtigung mehr als
gerechtfertigt! Ebenfalls als aus dem Songmaterial hervorstechend
sind "When It Doesn't Matter" und "I Don't Want To
Go" anzusehen, welche jedoch von der Grundausrichtung her
eher in der Westcoast-Fraktion anzusiedeln sind. Das ultimative
Highlight stellt jedoch der als Bonustrack enthaltene und
spartanisch instrumentierte Remix von "More Than
Enought" dar, der die stimmliche Klasse eines Joseph
Williams eindrucksvollst untermauert ... Gänsehaut pur ...
Kritikpunkt an einer perfekt produzierten CD bleibt für mich,
dass das Songmaterial in "China Rain",
"Sarah" und "Vertigo" ins Mittelmaß
abdriftet. Leider können auch die enthaltenen Coverversionen
"Love Is Blind" (URIAH HEEP, im Original göttlich) und
"I Want To Be Wanted" (DAN LUCAS, ex-KARO) nicht
überzeugen, da sie Ihren mehr als unglücklichen Arrangements
zum Opfer fallen, und so im direkten Vergleich zum Original
kraftlos wirken. Alles in allem jedoch eine lohnenswerte
Anschaffung, die aufgrund einiger hochkarätiger Nummern nicht
nur bei Westcoast- und TOTO-Fans auf Zustimmung stoßen und die
stimmliche Ausnahmestellung eines Joseph Williams' weiter
manifestieren wird!
- Review:
Gut sechs Jahre nach seinem letzten Solo-Album "3", gibt Joseph
Williams mit seinem neuen Projekt VERTIGO endlich wieder ein Lebenszeichen von
sich. Mit der AOR-Hymne "Not Enough Hours In The Night" feiert der
ehemalige TOTO-Sänger einen Einstand, der seinen Wurzeln gerecht wird und auf
ein Genre-Highlight hoffen lässt, aber diese Hoffnung wird schon mit dem
folgenden "Straight To Your Heart", das etwas arg rumplig um die Ecke
kommt, fast schon wieder im Keime erstickt. Zwar hat Mr. Williams mit "More
Than Enough", dem rockigen "I Want To Be Wanted" und dem fast
boygroup-artig angelegten "When It Doesn’t Matter" drei weitere
ansprechende Nummern am Start, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass das
restliche Material belanglos vor sich herplätschert. Mit "Never Let You",
in dem man versucht hat traditionellen AOR mit moderner Rockmusik zu verbinden,
und dem dünnen – sowie emotionslosen - "Sarah" haben sich zwei
Totalausfälle eingeschlichen. Schade, denn von einem Album bei dem Namen wie
Jim Peterik (SURVIVOR), Joey Carbone (KIM CARNES) und Kane Roberts (ALICE
COOPER) am Songwriting beteiligt waren, hätte man schon etwas erwarten können.
| Trackliste: | 1. Not Enough Hours In The Night - 2. Straight To Your heart - 3. More Than Enough - 4. Never Let You Go - 5. I Don't Want To Go - 6. I Want To Be Wanted - 7. China Sky - 8. Love Is Blind - 9. When It Doesn't Matter - 10. Sarah - 11. Vertigo - 12. I Don't Want To Go (remix) - 13. More Than Enough (remix) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über VERTIGO:
VERTIGO/ 2 (Earcatcher/
June 2006)
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Review:
Weihnachten steht vor der Türe und wie jedes Jahr um diese Zeit
werden wir von sinnlosen Christmas-Compilations und -projekten
überhäuft. Natürlich befinden sich unter der schier
unüberschaubaren Masse auch ein paar wirklich sehr interessante
Scheiben. Eine dieser Ausnahmen, welche die Regel bestätigen,
stellt das neue Solo-Album von TOTO-Gitarrist STEVE LUKATHER dar.
Ging es auf seiner letzten Solo-Scheibe "Luke" (1996)
noch ziemlich rockig ans Werk, so drückt der Ausnahme-Gitarrist
auf "Santa Mental" nicht nur verschiedenen
Christmas-Klassikern ("Winter Wonderland"/ "Silent
Night") seinen eigenen unverkennbaren Stempel auf, sondern
gibt auch eigene, weihnachtlich arrangierte Nummern zum Besten.
STEVE LUKATHER wäre nicht STEVE LUKATHER, wenn er sich für
diesen weihnachtlichen Silberling nicht ein paar sehr illustre
Freunde und Gäste eingeladen hätte. So haben u. a. EDDY VAN
HALEN oder STEVE VAI diverse Gitarren-Solos zu "Joy To The
World" bzw. "Carol Of The Bells" beigesteuert und
von SLASH wurde Luke beim souly "Broken Heart For
Chrismas" sogar komplett gitarrentechnisch begleitet. Die
zehn Nummern setzten sich aus vier Songs und sechs Instrumentalen
zusammen, wobei auf der einen Seite "Jingle Bells" im
Big Band/ Jazz-Sound als postumes Duett mit SAMMY DAVIS JR. ein
ganz besonderes Flair ausstrahlt. Unter den instrumentellen
Darbietungen wissen das bluesgetränkte "Carol Of The
Bells" und die im Stile von SANTANA interpretierte
"Silent Night" den Zuhörer in den festlichen Bann zu
ziehen. Falls ihr noch unschlüssig seid, welche musikalische
Untermalung den hoffentlich reichlich gedeckten Gabentisch
begleiten soll, dann solltet ihr unbedingt in STEVE LUKATHERs
"Santa Mental" reinhören. Ein richtig heimeliges
Weihnachts-Album - Fehlt also nur noch der Schnee zum Fest!
| Trackliste: | 1. Joy The World - 2. Greensleeves - 3. Jingle Bells - 4. Carol Of The Bells - 5. Broken Heart For Christmas - 6. Angels We Have Heard On High - 7. Winterwonderland - 8. Look Out For Anyone - 9. Silent Night - 10. The Chrismas Song (Chestnuts Roasting) (Bonuscut) |
Thanks to Bonna @ Ultone Music
weitere Reviews über STEVE LUKATHER:
TOTO/ Bottom Of Your Soul (Summer 2006 - Tour
Edition) (Single-Tipp/ July 2006)
TOTO/ Falling In Between (Album
Of The Month/ February 2006)
TOTO/ Through The Looking Glass
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Review:
Mit ihrem selbstfinanzierten und -betitelten Debüt konnte die
Band vor gut drei Jahren bereits ziemlich gute Kritiken
einfahren, was zwei Jahre später zur Folge hatte, dass das
amerikanische Quartett einen Deal mit Mausoleum Records erhaschen
konnte und das Debüt (ergänzt um zwei Bonus Tracks) offiziell
auch in Europa veröffentlicht wurde. Mit einem neuen Sänger im
Gepäck wuchten nun die Power Metaller nun den vielversprechenden
Nachfolger auf den Verkaufstresen. Schon der wuchtige Opener
"Slave" deutet an in welche Richtung es geht: Power
Metal US-amerikanischer Prägung, der ziemlich stark an MEGADETH
angelehnt ist. Hauptverantwortlich dafür ist nicht zuletzt das
Organ von Randy Barron (WINTERKILL), der doch des öfteren an
Rotschopf Dave Mustaine in Bestform erinnert. Während der Opener
doch ziemlich traditionell angelegt ist, sind die Mannen um
Bandkopf Paul Speredes (Guitars) mit dem folgenden "The
Game" das Wagnis eingegangen traditionelle Elemente mit
Cross Over-Passagen und jazzigen Parts zu paaren. Auch die
nächste Nummer kann man nur bedingt als reinrassige Metal-Kost
stehen lassen, denn bei "Fame And Glory" jonglieren
SPIRIT WEB mit den Trademarks a la THE CURE, die von Power
Metal-typischen Gitarren-Solos der Marke Speredes begleitet
werden. Mit dem Titeltrack (Gänsehaut pur) haben SPIRIT WEB eine
Hammer-Ballade gestrickt, die mit dem METALLICA-Hit "Nothing
Else Matter" in einem Atemzug genannt werden müsste und
hoffentlich der Band den verdienten Durchbruch beschert. Als
weitere Appetithappen drängen sich das angesleazte "Miss
Behaven", der düstere Groover "Skies R Grey" und
der Thrasher "Hellbound Train" auf. Eine weiteres
kleines Kunstwerk ist der Band mit dem abschließenden 7min-Epos
"From A Prince To A Pauper" geglückt, in dem sie sich
sehr gekonnt irgendwo zwischen IRON MAIDEN und HELSTAR bewegen.
Wer nichts sehnlicher wünscht als ein neues MEGADETH-Album,
dürfte von "Far Beyond The Visual Mind" äußerst
angetan sein.
| Trackliste: | 1. Slave - 2. The Game - 3. Fame And Glory - 4. Troubled Tymes - 5. Far Beyond The Visual Mind - 6. Miss Behaven - 7. Skies R Grey - 8. Hellbound Train - 9. Where 2 Begin - 10. From A Prince To A Pauper - 11. Bonus Track |
Thanks to Alfie @ Mausoleum Records
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Review:
Nach der für BONFIRE wirklich untypischen Single "Tell Me
What U Know" konnte man wirklich gespannt sein, in welche
Richtung das neue Album gehen würde. Nun, ganz so modern wie man
vielleicht befürchten konnte, ist es nun auch wieder nicht
geworden und die eben erwähnte Single haben die Herren auch
nicht aufs Album gepackt. "Free" ist vielmehr eine
gesunde Mixtur aus dem bandeigenen Sound und modernen
Stilmitteln, die noch mit dem einen oder anderen Einfluss aus den
60s und 70s verfeinert wird. So ist es auch nicht weiter
verwunderlich, dass ein Song wie der groovende Opener "On
And On" stellenweise an LED ZEPPELIN oder QUEEN erinnert und
"Love Can Conquer All" von seichten, BEATLES-lastigen
Chören umgeben ist. Während man dem Ohrwurm "What About
Love" mit einer wohldosierten Portion Grunge den richtigen
Pep verliehen hat, zeigen sich die Ingolstädter mit dem
folgenden "Rock 'N' Roll Star" erneut von einer sehr
experimentellen Seite, denn diese Nummer weis mit fetten
Rap-Passagen zu überraschen. Auf der anderen Seite kommt aber
der Titeltrack im nahezu typischen Bandsound um die Ecke.
Außerdem liefert Sänger Claus Lessmann, der für dieses Album
auch wieder zur Gitarre gegriffen hat, eine seiner bisher besten
Gesangsleistungen ab. Als weitere Anspieltipps möchte ich euch
"September On My Mind", in dem BONFIRE ihre Gedanken
zum 11. September 2001 verarbeitet haben, und die akustische
Hammer-Ballade "We Will Be Friends", die ein BRYAN
ADAMS bestimmt nicht besser hingekriegt hätte, besonders ans
Herz legen. Fazit: "Free" ist ein Album, auf dem sich
BONFIRE von einer bisher unbekannten Seite zeigen, ohne aber
Verrat an ihren Trademarks zu begehen. Eine sehr
abwechslungsreiche Scheibe, die vielleicht nicht sofort beim
ersten Durchlauf ihr komplettes Potenzial offenbart, sondern mit
jedem weiteren Hördurchgang ein bisschen mehr von sich
preisgibt.
ein von weiteres mir verfasstestes Review über "Free" könnt ihr ab Ende September in der 18. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. On And On - 2. I Would Do Anything 4 U - 3. What About Love - 4. Rock 'N' Roll Star - 5. Free - 6. Preachers And Whores - 7. Love Can Conquer All - 8. Give A Little Love - 9. September On My Mind - 10. We Will Be Friends |
Thanks to Willi & Brigitte @ Point Of Music
weitere Reviews über BONFIRE:
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BONFIRE/ One Acoustic Night - Live At The Private Music Club
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BONFIRE/ Tell
Me What U Know (Single)
BONFIRE/ Live
Over Europe!
BONFIRE/ 29
Golden Bullets
BONFIRE/ Strike
Ten
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Review:
Auf "Soundchaser" setzt das internationale Trio nicht
nur den Weg fort, den sie vor gut einem Jahr mit
"Unity" eingeschlagen haben, sondern bringen die Songs
noch kompromissloser auf den Punkt als dies noch auf dem
exzellenten Vorgänger der Fall war. Bei aller Zielstrebigkeit
haben die Mannen um Bandkopf Peavy Wagner aber keinesfalls das
Gespür für eingängige und schöne Melodien verloren, denn die
Refrains der einzelnen Songs fräßen sich ohne große Umwege in
den Gehirnwindungen ein. Mit Metal-Granaten der feinsten Güte
("War Of Worlds"/ "Great Old Ones") heizen
uns RAGE gleich zu Beginn ordentlich ein, bevor sie mit dem
endlos groovenden Titeltrack dezent vom Gas gehen. Während das
leicht progressiv-symphonische "Secrets In A Weird
World" an orchestrale Großtaten erinnert, servieren uns die
Herren mit "Flesh And Blood" eine hymnische Halbballade
in bester Band-Tradition. Perfekt abgerundet wird das Hammer-Werk
mit dem wunderschönen epischen Zweiteiler "Falling From
Grace", bei dessen ersten Teil "Wake The
Nightmares" man Kürbiskopf Andy Deris für einen
Gastauftritt gewinnen konnte. Zudem ließ sich - wie schon beim
wegweisenden Vorgänger - Producer-Koryphäe Charlie Bauernfeind
(u. a. BLIND GUARDIAN, HELLOWEEN), der das Konzept-Album in einen
nahezu explosiven Monster-Sound gebettet hat, erneut für den Job
hintern den Reglern begeistern. Ein weiteres Highlight ist der
Stampfer "Human Metal", der mit seinem
unbeschreiblichen Groove restlos alles in den Boden rammt, das
sich ihm in den Weg stellt. Herrschaften, hier wird kompakter,
knackiger und abwechslungsreicher Metal geboten. Zugreifen!
| Trackliste: | 1. Orgy Of Destruction - 2. War Of Worlds - 3. Great Old Ones - 4. Soundchaser -5. Defenders Of The Ancient Life - 6. Secrets In A Weird World - 7. Flesh And Blood - 8. Human Metal - 9. See You In Heaven Or Hell Falling From Grace - 10. Wake The Nightmares (Pt.1) - 11. Death Is On It's Way (Pt.2) |
weitere Reviews über
RAGE:
RAGE/ From The Cradle To The Stage
RAGE/ Unity
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Review:
LANA LANE dürfte eigentlich jedem an der Rockmusik
interessierten Menschen als das weibliche Aushängeschild der
Prog-Szene und somit wohl auch als emsigster Act dieses Genres
bekannt sein. Mit ihrem Album "Covers Collection"
präsentiert sie uns nicht zum Erstenmal einige Meilesteine der
Rockgeschichte. Jetzt werdet ihr wahrscheinlich sagen: "...
schon wieder ein Cover-Album, das die Welt nicht braucht!".
Klar, über Sinn und Zweck derartiger Veröffentlichungen lässt
sich vortrefflich streiten. Aber über die Art und Weise, in der
die Prog-Queen solche Klassiker wie "Kashmir" (LED
ZEPPELIN), "Innocence" (die ENUFF Z' NUFF-Nummer
erinnert stellenweise stark an die progressive Zeit der BEATLES)
oder RAINBOWs "Stargazer" interpretiert, ist über
jeden Zweifel erhaben und dürfte bei einigen nimmerstillen
Kritikern für offene Münder sorgen. So hat LANA LANE mit der
Unterstützung ihres Mannes und Multi-Instrumentalisten ERIK
NORLANDER den SCORPIONS-Welthit "Still Loving You" in
ein erfrischendes Barock-Ambiente gebettet, das von
wunderschönen Streicher-Parts getragen wird. Die Frau mit der
großartigen Stimme schafft es immer wieder den von ihr
dargebotenen Coverversionen ihren ureigenen Stempel
aufzudrücken. Ganz egal ob die Songs gegenüber dem Original nun
orchestral ("Nothern Lights" von TNT) oder
progressiv-dramatisch (GIANTs Gänsehaut-Nummer "I'll See
You In My Dreams") umgesetzt werden, das kreative Ehepaar
vermag es immer wieder die Zuhörer zu fesseln und aufs Neue zu
verblüffen. Das heimliche Highlight auf dieser "Covers
Collection" ist die sehr gefühlvolle und mystische
Interpretation des nicht unbedingt jedermann bekannten
AVIARY-Hits "Soaring". Ich behaupte einfach mal, dass
diese Collection eine der innovativsten Veröffentlichungen auf
dem Cover-Sektor ist. Einfach Klasse!
| Trackliste: | 1. The Wall - 2. Kashmir - 3. Soaring - 4. Hold Your Head Up - 5. Innocence - 6. I'll See You In My Dreams - 7. Don't Try So Hard - 8. Northern Lights - 9. Still Loving You - 10. Weep In Silence - 11. Stargazer |
Thanks to Erik @ Think Tank Media
weitere
Reviews über LANA LANE:
LANA LANE/ Gemini (Symphonic
Rock-Tipp/ January 2007)
LANA LANE/ 10th Anniversary Concert (DVD/ CD)
(Live Candy/ March 2006)
LANA LANE/ Lady Macbeth
LANA LANE/ Storybook: Tales From Europe And Japan (DVD)
LANA LANE/ Return To Japan
LANA LANE/ Winter Sessions
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Review:
Es sind mittlerweile vier Jahre ins Land gezogen seit George
Lynch und sein Mob mit seinem HipHop-lastigen Album "Smoke
This" die Musikwelt beglückte. Seit geraumer Zeit ist das
vierte Studio-Album von LYNCH MOB namens "REvolution"
in den Läden. Wer mit der Hoffnung an diese Scheibe herangeht,
dass sich die Band um den ex-DOKKEN-Saitenvirtuosen wieder der
alter Stärken besonnen hat, der dürfte wahrscheinlich ziemlich
enttäuscht von diesem neuen Silberling sein. Allerdings sollte
man "REvolution" nicht unbedingt als richtiges neues
Album ansehen, denn schließlich hat Meister Lynch die Perlen
vergangener Tag in ein modern-grunchiges, aber wuchtig groovendes
Gewand gepackt. So kommen die LYNCH MOB-Klassiker wie "All I
Want", "Cold Is The Heart" oder "Wicked
Sensation" in ungewohnten und nahezu atemberaubenden Sound
aus den Boxen. Selbstredend wurden mit z. B. "Tooth And
Nail", "Kiss Of Death" (Killer-Nummer) oder
"Breaking The Chains" auch einige Songs aus seiner
DOKKEN-Ära einer Frischzellen-Kur unterzogen und mit dem Drive
des neuen Jahrtausends versehen. Unter den 13 Neuaufnahmen hat's
mir persönlich die neue, sehr mystische Version von "When
The Darkness Calls" angetan. Äußerst positiv zu Buche
schlägt, neben den bekannt guten Gitarrenspiel von George Lynch,
die nach wie vor großartige Gesangleistung von Robert Mason. Die
restlichen Nummern haben eigentlich auch nur die Lyrics mit dem
jeweiligen Original gemeinsam, strotzen aber trotzdem nur so vor
Power und Energie und man könnte fast meinen, dass es sich hier
tatsächlich um neue Songs handelt. - Aber eben nur fast!
Nichtsdestotrotz ist "REvolution" ein richtig starkes
und prickelndes Album geworden, das ich der diesjährigen
halbgaren Projekt-Scheibe ("Wicked Underground") mit
seinem ehemaligen DOKKEN-Kumpel Jeff Pilson zu 100% vorziehe. Ich
bin schon gespannt, was sich Mr. Lynch und sein Gefolge für den
nächsten Output einfallen lassen.
| Trackliste: | 1. Tooth And Nail - 2. Tangled In The Web - 3. All I Want - 4. Kiss Of Death - 5. She's Evil But She's Mine - 6. Relax - 7. Cold Is The Heart - 8. Breacking The Chains - 9. When Darkness Calls - 10. River Of Love - 11. Wicked Sensation - 12. Paris Is Burning - 13. The Secret |
Thanks to Yvo @ Mascot Records
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Review:
Unter Zuhilfenahme einer illustren Schar von Gastmusikern
präsentiert uns GARY HUGHES den 2. Teil seiner Vertonung der
Sage um König Artur. Verstand es der Vorgänger, mittels vier
phantastischer Stücke, einer ansonsten langatmigen
Veröffentlichung Leben einzuhauchen, so gilt hier leider die
alte Weisheit, dass viele Köche den Brei letzten Endes doch
verderben. Liest sich die Liste der mitwirkenden Gastsänger wie
das "Who is who" der Melodic Rock-Szene, so macht sich
zu meinem Erschrecken bereits beim ersten Hördurchgang, von
einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, gähnende Langeweile breit.
Die Vielzahl der Songs dümpelt wie bei GARY HUGHES hinlänglich
bekannt, einmal mehr im typischen TEN-Sound, und versteht es
leider viel zu selten den Hörer wirklich aufhorchen zu lassen.
Absolut hervorzuheben ist jedoch das von Irene Jansen veredelte
und an NIGHTWISH erinnernde "Ride From The Shadows" -
sägende Gitarren, aggressiver Gesang sowie ein mehrstimmig,
getragener Refrain bilden die Basis für einen absoluten Knaller.
Wie bereits vom Teil I bekannt, werden die Fans vor die Qual der
Wahl gestellt, ihr Geld aufgrund eines "Must have" -
Songs in eine ansonsten tendenziell schwache Veröffentlichung zu
investieren ... Ebenfalls noch in Ordnung gehen der leicht
progressiv angehauchte und von DC COOPER vertonte Schlachtruf
"Kill The King", sowie das episch getragene
Titelstück. Alles in allem eine langatmige CD, welche solch
mitwirkende Legenden wie BOB CATLEY (MAGNUM, ex-HARD RAIN) , Sean
Harris (DIAMOND HEAD) Doogie White (ex-RAINBOW, ex-PRAYING
MANTIS, MALMSTEEN) oder Harry Hess (HAREM SCAREM) zu keiner Zeit
ins richtige Licht zu setzten vermag und ihren absoluten
Tiefpunkt in dem überflüssigen Instrumental "Deius"
findet. Es bleibt kritisch anzumerken, dass hier weniger mehr
gewesen wäre - die Highlights beider Teile auf einen Silberling
gebannt, hätten zum einen eine wirklich solide Veröffentlichung
ergeben, und zum anderen den Geldbeutel der Fans weniger
strapaziert ... vor dem Kauf antesten ...
ein von mir verfasstes Review könnt ihr in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. Kill The King (DC COOPER) - 2. There By The Grace Of Gods (GARY HUGHES) - 3. I Still Love You (GARY HUGHES) - 4. Ocean Of Tears (LANA LANE) - 5. Rise From The Shadows (IRENE JANSEN) - 6. Believe Enough To Fight (SABINE EDELSBACHER & BOB CATLEY) - 7. The Hard Way (DOUGIE WHITE) - 8. The Pagan Dream (SABINE EDELSBACHER) - 9. Demon Down (DOUGIE WHITE) - 10. Deius (instrumental) - 11. Without You (SEAN HARRIS) - 12. Once And Future King (HARRY HESS) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über GARY HUGHES:
TEN/ The Twilight Chronicles
(Earcatcher/ August 2006)
TEN/ The Essential Collection 1995 - 2005
TEN/ Return To Evermore
GARY HUGHES/ Once
And Future King (Part I)
TEN/ Far Beyond The World
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Review:
TWILIGHTNING wurden 1998 in Imatra/ Finnland gegründet.
"Delirium Veil" ist aber ihre erste offizielle
Veröffentlichung. In der ersten Besetzung waren ursprünglich
nur vier Mitglieder, aber seit 2001 ist die Band ein Sextett:
Tommi Sartanen (Guitar, Vocals) Ville Wallenius (Guitar),Jussi
Kainulainen (Bass) und Jusha Leskinen (Drums.), sowie Heikki
Pöyhiä (Vocals) und Mikko Naukkarinen (Keyboards). Und wirklich
alles auf diesem Silberling hört sie danach an, als müsse man
sich diesen Namen unbedingt merken, da ihnen vielleicht eines
Tages der große Wurf glücken könnte. Das Potential dazu haben
sie auf jeden Fall, wie sich jeder von uns selbst vergewissern
kann. Die neun Lieder besitzen tolle atmosphärische Klänge, die
jeden Metal-Fan hellhörig machen: beinharte Gitarrenriffs a la
Jon Schaffer (ICED EARTH) und fettes Doublebass-Gemetzel, das mit
einer aggressiven, aber zugleich auch melodisch-hellen Stimme
abgerundet wird. Die Scheibe erinnert etwas an VANISHING POINTs
Erstlingswerk "In Thought", doch leider fehlt den
Finnen im Vergleich zu den Australiern dann doch etwas der
Esprit! Eine durchwegs gelungene Melodic Power Metal-Scheibe, die
aber nach vermehrten Hörgenuß einige kleine Fehler offenbart.
Aber das sind wohl die kleinen Fehler, die fast jede Band beim
ersten Album macht. Für alle, die vorhaben in nächster Zeit in
den Plattenladen zu gehen und neugierig auf "Delirium
Veil" geworden sind, sollten sich "At The Forge",
"Enslaved To The Mind" und "Masked Ball
Dalliance" anhören, da dies wohl die besten drei Nummern
auf dem gesamten Album sind.
PS: Auch wenn ihr die Scheibe nicht kaufen solltet, diese drei
Songs müsst ihr euch auf jeden Fall reinpfeifen!
| Trackliste: | 1. Gone To The Wall - 2. At The Forge - 3. Jester Realm - 4. Delirium Veil - 5. Return To Innocence - 6. Under Somber Skies - 7. Seventh Dawn - 8. Enslaved To The Mind - 9. Masked Ball Dalliance |
Thanks to Jan @ Sure Shot Worx
weitere Reviews über TWILIGHTNING:
TWILIGHTNING/ Plague-House Puppet Show
Last
Update: Sunday, 16. January 2005
created in January 2001 © by Sonny