The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

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ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende November in der 13. Ausgabe des
Rock It! lesen
28.10.2002

Sugarcreek - Fortune/ Rock The Night Away/ Live At The Roxy (triple 3 cd box)

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  21.10.2002

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Wertung: 5/ 10
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Pyramid - Gaudi's Legacy

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Robert Fleischman - In Your Eyes

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Wertung: 8/ 10

Westworld - Cyberdreams
  • Band: Westworld
  • Albumtitel: Cyberdreams
  • Spielzeit: 48:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: TNT, Danger Danger
  • Veröffentlichung: 29.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Da mir - gelinde ausgedrückt - TONY HARNELL & MORNING WOOD völlig gegen den Strich ging und ich mit dem Silberling äußerst wenig anfangen konnte, war ich gespannt wie Flitzebogen, was der ehemalige TNT-Sänger nun mit seiner Stammband WESTWORLD auf deren dritten Album "Cyberdreams" zustande bringt. Schon der sphärisch angelegte, starke Opener "Daydreamer" lässt stark aufatmen und nach dem Genuss von "How Good It Feels" (bodenständiger, eingängiger Rocksong) und der phantastischen Ballade "Look To See" (köstliche Piano- und Acoustic-Parts) sind meine anfangs geäußerten Zweifel gänzlich ausgeräumt. Wer mit der Qualität der bereits erwähnten Nummern immer noch nicht zufrieden gestellt ist, sollte doch spätestens nach "Righteous One" (ein Groover in bester TNT-Manier) und dem finalen Tempomacher "Neon Knights" (Killer) von diesem außergewöhnlichen Album überzeugt sein. "Cyberdreams" ist ohne jeden Zweifel das bisher beste Album von WESTWORLD, vor allem weil Tony Harnell auf diesem Silberling seinen besten Job seit den glorreichen TNT-Zeiten abgeliefert hat. Absolut empfehlenswert!!!

Sonny

Trackliste: 1. Cyberdreamer - 2. When I Come Home - 3. How Good It Feels - 4. A Million Miles - 5. What It? - 6. Look Too See - 7. Misery Loves Company - 8. Rightous One - 9. I Can't Run - 10. Neon Knights

Thanks to Sven @ MusicConsult


Sebastian Back & Friends - Bring 'Em Back Alive!
  • Band: Sebastian Bach & Friends
  • Albumtitel: Bring 'Em Bach Alive!
  • Spielzeit: 74:30 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eagle Rock/ Edel
  • Vergleichbare Bands: Skid Row
  • Veröffentlichung: 28.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Ex-SKID ROW-Vorturner SEBASTIAN BACH verdient seine Brötchen schon seit einigen Jahren als Musical-Star ("Rocky Horror Show"/ "Jackyl & Hyde") und tourt zur Zeit gerade als "Jesus Christ Superstar" durch die Staaten. "Bring 'Em Bach Alive!" wurde im Land der aufgehenden Sonne bereits vor gut drei Jahren veröffentlicht. Nun ist der Silberling, der neben livehaftigen 11 SKID ROW-Nummern auch fünf Studio-Tracks (drei mehr als auf der Japan-Pressung) aufwartet, endlich auch für den Ottonormal-Europäer erhältlich. Natürlich sind unter den Live-Nummern solch Klassiker wie "Slave To The Grind", der Fetenknaller "18 & Life" und die beiden Balladen "The Most Powerful Man In The World" und "I Remember You" (ein richtiger Schmachtfetzen), aber ich möchte in diesem Review das Hauptohrenmerk auf die fünf neuen Studioaufnahmen richten. Den verheißungsvollen Auftakt macht das mächtig nach vorne abgehende "(I'll Never Turn My Back On You) Rock 'N' Roll" (bei diesem Song hatte ex-ACCEPT-Gitarrist Wolf Hoffmann seine Finger mit im Spiel) und der leicht funkige Groover "Done Bleeding", während "Superjerk, Superstar, Supertears" mit ALICE COOPER-Charme zu bezaubern weiß. Leicht punkige Kost bietet hingegen "Blasphemer" und bei "Counterpunch" beherrschen düster-bizarre Klänge die Szenerie. Ihr könnt also sicher sein: wo SEBASTIAN BACH draufsteht ist Rock 'N' Roll drin. "Bring 'Em Bach Alive!" macht für 75 min euer Wohnzimmer zum Tollhaus. Gnadenlos!!!

Sonny

Trackliste: 1. Rock 'N' Roll (studio-track) - 2. Done Bleeding (studio-track) - 3. Superjerk, Superstar, Supertears (studio-track) - 4. Blasphemer (studio-track) - 5. Counterpunch (studio-track) - 6. Slave To The Grind - 7. Frozen - 8. 18 & Life - 9. Beat Yourself Blind - 10. Riot Act - 11. Mudkicker - 12. In A Darkened Room - 13. Monkey Business/ Godzilla - 14. The Most Powerful Man In The World - 15. I Remember You - 16. Youth Gone Wild

Thanks to Bauke @ ccm


HAMMERFALL/ Crimson Thunder
  • Band: HammerFall
  • Album: Crimson Thunder
  • Spielzeit: 47:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast/ Warner
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 28.10.2002
  • Charteinstieg: 11.11.2002 Platz Nr. 13
  • weitere Platzierungen:
    18.11.2002 Platz Nr. 43 / 25.11.2002 Platz Nr. 60
    02.12.2002 Platz Nr. 97
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Seit ihrem großartigen Debüt "Glory To The Brave" (1997) versorgen uns HAMMERFALL in schöner Regelmäßigkeit mit feinstem Heavy Metal und konnten sich mit dem jeweiligen Output fast immer im oberen Fünftel der deutschen Album-Charts platzieren. Ihr vierter Streich hört auf den klangvollen Namen "Crimson Thunder" und ist ohne Übertreibung das bislang härteste und kraftvollste Langeisen in der kurzen, aber nicht minder erfolgreichen Geschichte der Schweden. Kein Wunder, denn schließlich zeichnet sich mit Charlie Bauernfeind (u. a. BLIND GUARDIAN, HELLOWEEN) einer der gefragtesten Produzenten für dieses Machwerk verantwortlich. Den verheißungsvollen Anfang macht die eingängige Mitsinghymne "Riders Of Storm", gefolgt von der druckvollen Power-Nummer "Hearts On Fire" und dem speedigen "On The Edge Of Honour". Erst mit der gefühlvollen Acoustic-Ballade "Dreams Come True" und dem spannungsgeladenen "Angel Of Mercy" gibt man sich etwas gedämpfteren Klängen hin, bevor man mit dem Midtempo-Stampfer "Unforgiving Blade" (ACCEPT lassen grüßen) dem Double Bass-Kracher "Heroes Return" zur gelungenen Schlussattacke bläst. Nur das überflüssige "Lore Of The Arcane" (Intro für das schnelle und hymnische angelegte "Trialblazers") und das Instrumental "In Memorian" – welches allerdings für die Freunde der Luftgitarre eingefundenes Fressen sein dürfte – wussten die absolute Top-Note leider noch zu verhindern. Aber nichtsdestotrotz haben es Bandgründer/ Gitarrist Oscar Dronjak & Co einmal mehr geschafft, wieder eine nahezu perfekte Scheibe einzuzimmern. Respekt!!!

Sonny

Trackliste: 1. Riders Of The Storm -2. Hearts On Fre - 3. On The Edge Of Honour - 4. Crimson Thunder - 5. Lore Of The Arcane - 6. Trailblazers - 7. Dreams Come True - 8. Angel Of Mercy - 9. The Unforgiving Blade - 10. In Memoriam - 11. Hero's Return - 12. Rising Force

weitere Reviews über HAMMERFALL:
HAMMERFALL/ Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken


Blackmore's Night - Past Times With Good Company (live)
  • Band: Blackmore's Night
  • Albumtitel: Past Time With Good Company
  • Spielzeit: 50:09 min/ 44:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: nicht, dass ich wüsste ;-)
  • Veröffentlichung: 28.10.2002
  • Charteinstieg: 11.11.2002 Platz Nr. 62
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Also, wer geglaubt hat, Richie Blackmore und sein hübsches "Nebengeräusch" Candice Night würden sich auf ihrem Live-Album von einer etwas fetzigeren Seite zeigen, der ist hier fehl am Platze. Lediglich der Rainbow-Klassiker "16 Century Greenslaves", der ziemlich gut ins Live-Programm von BLACKMORE'S NIGHT passt, und bei dem Tanzflächen-Füller "Writings On The Wall" hat Mr. Blackmore die elektrische Gitarre ausgepackt, aber ansonsten beherrschen akustische Klänge die Szenerie. Zwar könnte man die Songauswahl, die sich gerecht über die drei Studiowerke des Duos erstreckt, durchaus als Best Of-Programm bezeichnen, aber leider rauben einem Nummern wie "Shadows Of The Moon" oder "Fires At Midnight", die durch Instrumentaleinlagen künstlich in die Länge gestreckt werden, doch allzu schnell die gute Laune. Versteht mich jetzt nicht falsch! Ich bin wirklich begeistert von Richie Blackmores Können und ein Fan von dieser Band, aber in diesem Falle wäre etwas weniger wirklich mehr gewesen. Neben den beiden anfangs schon erwähnten Nummern schlagen die Version des DEEP PURPLE-Klassikers "Soldier Of Fortune" sowie die beiden Renaissance-Gassenhauer "Morning Star" und "Home Again" äußerst positiv zu Buche. Es ist eben verdammt schwer das unglaubliche Feeling, das eine BLACKMORE'S NIGHT-Show zweifellos verbreitet, auf einem Tonträger zu verewigen. Dazu fehlt es in den eigenen vier Wänden wahrscheinlich einfach am passenden Ambiente, dass ein derartiges Konzert in der Kombination mit Schloss- und Burghöfen ausmacht.

Sonny

Trackliste: CD 1: 1. Shadow Of The Moon - 2. Paly Minstrel Play - 3. Minstrel Hall - 4. Past Time With Good Company - 5. Fires At Midnight - 6. Under A Violet Moon - 7. Soldier Of Fortune
CD 2: 1. 16th Century Greensleeves - 2. Beyond The Sunset - 3. Morning Star - 4. Home Again - 5. Renaissance Faire - 6. I Still Remember - 7. Durch den Wald zum Bachhaus - 8. Writings On The Wall

Thanks to Julia & Henning @ SPV

weitere Reviews über BLACKMORE'S KNIGHT:
BLACKMORE'S NIGHT/
Beyond The Sunset - The Romantic Collection
BLACKMORE'S NIGHT/
Ghost Of A Rose
BLACKMORE'S NIGHT/
Fires Around Midnight


DANIELE LIVERANI'S GENIUS/ Ep. 1: A Human Into A Dreams' World
  • Band: Daniele Liverani's Genius
  • Album: Ep. 1: A Human Into Dreams’ World
  • Spielzeit: 78:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 23.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Rock-Opern scheinen ja momentan richtig im Trend zu liegen, denn mit Daniele Laverani’s (EMTPY TREMOR, KHYMERA) GENIUS erwartet uns erneut ein Opern-Spektakel. "Ep. 1: A Human Into Dreams’ World" ist der erste Teil einer Trilogie und handelt von einem Jungen (Genius), der auf seiner Reise durch eine parallele Dimension die Geheimnisse zur Entstehung menschlicher Träume entdeckt. Über die Qualität des Projektes braucht man eigentlich nicht allzu viele Worte verlieren, denn schon alleine die hervorragende Besetzung spricht für sich. Mit Mark Boals (ex-MALMSTEEN, RING OF FIRE), der den Part des Genius’ übernimmt, der Prog-Queen LANA LANA, Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER), Steve Walsh (KANSAS) und Oliver Hartmann (AT VANCE) – um nur einige zu nennen – hat sich der Italiener ein paar große Namen der Szene eingeladen. Für die Spannung zwischen den einzelnen Nummern sorgt Philip Bynoe (RING OF FIRE) mit seinen Erzählungen. Wie die Gästeliste schon vermuten lässt, bewegt sich diese Oper – versehen mit progressiven, bombastischen und neoklassischen Elementen – zwischen Hard Rock und Heavy Metal und dürfte somit fast jeden Fan der härteren Klänge zusagen.

Sonny

Trackliste: 1. Criticize The Truth - 2. Trust Vs. Heart - 3. Different Worlds - 4. Like Never Before - 5. Frozen In Time - 6. Fool's Gold - 7. In The Beginnig There Was Fire - 8. Spend The Top With Me - 9. Perfect Love - 10. Heavy Heart Bertrayed

weitere Reviews über DANIELE LIVERANI:
DANIELE LIVERANI'S GENIUS/ Episode 3: The Final Surprise
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Evidence One - Criticize The Truth
  • Band: Evidence One
  • Albumtitel: Criticize The Truth
  • Spielzeit: 45:27 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Frontline, Domain, Shakra
  • Veröffentlichung: 21.10.2002
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Eigentlich sollte die hier vorliegende Scheibe "nur" ein Solo-Album von FRONTLINE-Mastermind Robby Böbel (Gitarren/ Keyboards) werden, aber schon nach der ersten Songwriting-Session gemeinsam mit DOMAIN-Sänger Carsten "Lizard" Schulz entschied man sich eine Band zu gründen. Mit Thomas "Hutch" Bauer (Bass) und SHAKRA-Schlagzeuger Roger Tanner waren schnell die geeigneten Leute gefunden. Oft halten sogenannte All Star-Projekte selten das was die Namen ihrer Hauptbands versprechen, aber bei EVIDENCE ONE ist dies definitiv nicht der Fall, denn mit ihrem großartigen Debut "Criticize The Truth" braucht sich das deutsch/ schweizerische Quartett nicht hinter den aktuellen Werken ihrer Hauptbrötchengeber zu verstecken. Im Gegenteil - diese Scheibe übertrifft sogar die in sie gesetzten Erwartungen um einiges. Schon mit dem Opener und Titeltrack zeigt uns die Band was uns in den nächsten 45 min erwartet. - Riffbeladener Hard Rock, der die Qualitäten der einzelnen Hauptbands auf feinste Weise in sich vereint. Das folgende "Trust Vs. Heart" steigert sich nach akustisch-balladeskem Beginn zum eingängigen Mitsing-Rocker aller erster Güte, während "Different Worlds" durch die teilweise verzerrten Gesangslinien ein modernes Flair verbreitet. Es macht richtig Spaß dem Sangesorgan von Carsten "Lizard" Schulz zu lauschen, der sich über die Jahre hinweg zu einem der besten Sänger unserer Nation entwickelt hat. Natürlich demonstriert auch Gitarrist Robby Böbel sein unumstrittenes Können an seinem Instrument und lässt bei "Like Never Before" seiner Fingerfertigkeit freien Lauf. Das leicht bombastische "Fool's Gold" und der dezent blues-angehauchte Stampfer "In The Beginnig There Was Fire" sind ein weiterer Beweis für die Spielfreude der Band und den Facettenreichtum dieses Silberlings. Auf diese Weise reiht sich Killer an Killer und man hat nachdem x-ten Durchlauf immer noch Appetit auf "Criticized The Truth". Man spürt einfach zu jeder Sekunde, dass die Herrschaften beim Einspielen der Platte mächtig viel Spaß gehabt haben müssen. Da die Scheibe das Zeug zum Klassiker hat und in jede gute Plattensammlung gehört, bleibt mir nichts anderes übrig als die Bewertungsskala bis zum Anschlag auszureizen :) Abschließend bleibt nur noch zu hoffen, dass uns die Herren auch bald von ihren Live-Qualitäten überzeugen.

Sonny

Trackliste: 1. Criticize The Truth - 2. Trust Vs. Heart - 3. Different Worlds - 4. Like Never Before - 5. Frozen In Time - 6. Fool's Gold - 7. In The Beginnig There Was Fire - 8. Spend The Top With Me - 9. Perfect Love - 10. Heavy Heart Bertrayed

Thanks to Robby & Carsten @ Evidence One

weitere Reviews über EVIDENCE ONE:
EVIDENCE ONE/ The Sky Is The Limit (Album Of The Month/ June 2007)
EVIDENCE ONE/
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Axel Rudi Pell - Knights Live
  • Band: Axel Rudi Pell
  • Albumtitel: Knights Live
  • Spielzeit: 57:16 min/ 52:43 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Yngwie Malmsteen, Ritchie Blackmore, Hardline
  • Veröffentlichung: 21.10.2002
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Nach Hammerscheibe "Shadow Zone" werden wir mit "Knights Live" zum zweiten Mal in diesem Jahr aus dem Hause AXEL RUDI PELL verwöhnt. Endlich ein Live-Album mit Ausnahme-Shouter Johnny Gioeli (HARDLINE)! Der Doppeldecker wurde während der diesjährigen "Shadow Zone"-Tour mitgeschnitten. Aufgrund der Tatsache, dass alle Songs beim Auftritt am 05.05.2002 in der Bochumer Zeche aufgezeichnet wurden, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass dieses gute Stück wie aus einem Guss wirkt und den Zuhörer in das unglaubliche Gefühl versetzt direkt am Konzert vor Ort zu sein. Die Songauswahl erstreckt sich - abgesehen von "Eternal Prisoner" - über sämtliche Studio-Album der PELL-Ära und bietet auf 110 min ein auserlesenes Best Of-Programm. Es fällt richtig schwer einen oder mehrere Songs herauszupicken, da die komplette Band - auch wie die Backgroundsängerinnen (u. a. Gudrun Loas) bei diesem Event in Höchstform gewesen sein müssen. Trotzdem komme ich nicht herum euch "Nasty Reputation" (klasse Solo des Meisters), "Carousel" (inkl. feinem Keyboard-Solo von Ferdy Doernberg) sowie das Medley bestehend aus "Maquerade Ball", "Casbah", "Stargazer" und dem fantastischen Solo von Drum-Tier Mike Terrana als Anspieltipps mit auf den Weg zu geben. Selten ist mir so ein exzellentes Live-Album untergekommen - Ihr werdet begeistert sein. Nahezu einmalig!

Sonny

Trackliste: Disc 1: 1. Edge Of The World - 2. Nasty Reputation - 3. Tear Down The Walls - 4. Medley: Masquerade Ball/ Casbah/ Drumsolo/ Stargazer/ Casbah - 5. Follow The Sign (incl. Band Intoduction) - 6. Fool Fool
Disc 2: 1. Carousel (incl. Keyboard Solo) - 2. The Clown Is Dead - 3. Call Her Princess - 4. Snake Eyes - 5. Warrior

Thanks to Julia @ SPV

weitere Reviews über AXEL RUDI PELL:
AXEL RUDI PELL/ Mystica (Album Of The Month/ August 2006)
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Ted Poley / Gerhard Pichler - Big
  • Band: Ted Poley/ Gerhard Pichler
  • Albumtitel: Big
  • Spielzeit: 46:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Melodica, Danger Danger
  • Veröffentlichung: 14.10.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Ich muss vorausschicken, dass ich mir von der neuen Scheibe der Herren POLEY/ PICHLER nicht allzu viel erwartet habe, da ich von den beiden MELODICA-Alben - produktionstechnisch wie auch musikalisch - doch ziemlich enttäuscht war. Aber glücklicherweise kommt es manchmal doch anders als es man erwartet. Unter neuen Banner und mit neuem Label im Rücken veröffentlicht das amerikanisch-österreichische Duo mit "Big" ihr drittes gemeinsames Studiowerk. Schon mit der Opener "Parachute", einer eingängigen Uptempo-Nummer wissen die Herren auf angenehmste Weise zu überraschen. Während das folgende "I Love You" von GEHARD PICHLERs ausdruckstarkem Gitarrenspiel lebt, fasziniert "Elton John" (ein Tribut an den "Piano-Man") mit geschmackvollen Tastenklängen. Ein besonderes Highlight stellt die Halb-Ballade "You're The One" (brillante Vorstellung von Mr. Poley) dar, das von den Gitarren etwas an MARK KNOPFLER's "The Road" erinnert. Des weiteren möchte ich euch das schmissige "Let Me Out", die Herzschmerz-Ballade "In My Darkest Hour" und den Melodic-Stampfer "Don't Spread Your Lies" als Anspieltipps mit auf den Weg geben. Zwar könnte die Produktion hier und da noch etwas druckvoller sein, aber "Big" ist mit Sicherheit das anspruchvollste Werk der Herren und TED POLEY liefert den besten Job seit den seligen DANGER DANGER-Zeiten ab.

Sonny

Trackliste: 1. Parachute - 2. I Love You - 3. Elton John - 4. You're The One - 5. How Many Nights - 6. Let Me Out - 7. Darkest Hour - 8. Stuck On You - 9. Better Off Dead - 10. Don't Spread Your Lies

Thanks to Sven @ MusicConsult


Fatal Smile - Beyond Reality
  • Band: Fatal Smile
  • Albumtitel: Beyond Realtiy
  • Spielzeit: 43:20 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: GMR Music Group
  • Vergleichbare Bands: Blaze Bayley, Metallica, Whitesnake
  • Veröffentlichung: ??.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Es ist noch gar nicht lange her, da enterte mit "Beyond Reality" das äußerst vielversprechende Debut der schwedischen Newcomer FATAL SMILE meinen Briefkasten. Auf ihrem Erstling präsentiert uns das vierblättrige Kleeblatt zehn Songs auf musikalisch ziemlich hohen Niveau, die von Jonas Östman (Yngwie Malmsteen) produktionstechnisch veredelt wurden. Musikalisch beackert die Band ein Feld, das irgendwo zwischen METALLICA ("Circle Of Pain"/ gitarrentechnisch) und den letzten beiden Alben von BLAZE ("Bad Karma") beheimatet ist. Wobei sich letzteren Fakt eindeutig Sänger H.B. Anderson an die Brust heften darf. Diese Mischung wird durch wohldosierte orientalische (Titeltrack) sowie moderne Elemente ("Xcuse Me") exzellent verfeinert und findet in Nummern wie dem kraftvoll harmonischen "Butterflies", "Crush On U" (Yuksel Unutmaz lässt ein phänomenales Gitarrengewitter vom Stapel) und dem finalen Killer seine absoluten Höhepunkte. Zwar wirkt der Silberling hier und da etwas kantig, aber das mindert den bisher sehr guten Gesamteindruck nur geringfügig. Ich bin mir sicher, dass uns die Band in Zukunft noch viel Freude bereiten wird. Eine Scheibe mit Langzeitlauf-Garantie! Kaufen!!!

FATAL SMILE is a hopeful 4-piece Band from Sweden. Their debut called "Beyond Reality" contains 10 great classic hard rock songs - produced by Jonas Östman (Yngwie Malmsteen) - with influences between METALLICA ("Circle Of Pain"/guitars) and BLAZE ("Bad Karma"/ vocals). This mixture is refined by carefully measured eastern (title track) as well as modern elements ("Xcuse Me") excellently and finds in songs like the strong harmonious "Butterflies", "Crush On U" (thunderstorms of thousand guitars by Yuksel Unutmaz) and the final killer "No Love" to its absolute climaxes. I am sure to me that the band will still prepare a lot of joy in future. A disc with long time run-guarantee! Buy it!!!

Sonny

Trackliste: 1. Bad Karma - 2. The Saviour - 3. Butterflies - 4. Circle Of Fire - 5. Warfare - 6. Beyond Reality - 7. Xcuse Me - 8. Scene Of A Crime - 9. Crush On You - 10. No Love

Thanks to Yuksel @ Fatal Smile

weitere Reviews über FATAL SMILE:
FATAL SMILE/ Neo Natural Freaks


Kingdom Come - Independent
  • Band: Kingdom Come
  • Albumtitel: Independent
  • Spielzeit: 48:18 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ulftone Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 14.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Ich könnte mir vorstellen, dass die neue KINGDOM COME-Scheibe so manchen Kollegen der schreibenden Zunft übel aufstoßen könnte da dieses Werk nahezu keinen Verwandten zu Klassikern wie "In Your Face" oder "Bad Image" hat. Aber schreit die ganze Szene nicht nach Weiterentwicklung? Ich denke schon! Und eben diesen lobenswerten, aber nicht minder ungefährlichen Schritt hat Lenny Wolf mit "Independent" gewagt. Gleich mit dem Opener "I Can Feel It", das mit bizarren Computereffekten und brachialen Mörderriffs nur so vor Kraft strotzt, gibt es schon nach den ersten Takten mächtig eines über die Mütze. Mit dem groovenden Stampfer "Mother" (hat stellenweise was von GENESIS' "Mama") und den von wabernden Beats umgebenen "Tears" folgt mit "Didn't Understand" (absoluter Hammer) eine schaurigschöne Halbballade, bei der Lennys melancholischer Gesang in gewohnter Manier gnadenlos zuschlägt. Weitere Anspieltipps sind die von seichten Keyboards untermalte halbakustische Nummer "Need A Free Mind", das sphärisch anmutende "Religion Needs No Winner" sowie die Herzschmerz-Ballade "Darling". "Independent" ist ein abwechslungsreiches, nicht gerade leichtverdaulich, faszinierendes Album bei dem lediglich die Nummer "America" nicht so ganz zu überzeugen weiß. Neben der kraftvollen Produktion zeigt sich Herr Wolf auch für sämtliche Instrumente - außer dem Schlagzeug - verantwortlich. Kurzum: Ein starkes Album an das man "open minded" herangehen sollte.

Sonny

Trackliste: 1. I Can Feel It - 2. Mother - 3. Tears - 4. Didn't Understand - 5. Forever - 6. Need A Free Mind - 7. America - 8. Religion Needs No Winner - 9. Darling - 10. Do You Dare - 11. Easy Talkin' Hardline

Thanks to Ulftone Music

weitere Reviews über KINGDOM COME:
KINGDOM COME/ Ain't Crying For The Moon (Surprise Of The Month/ October 2006)
KINGDOM COME/
Perpetual


Toto - Through The Looking Glass
  • Band: Toto
  • Albumtitel: Through The Looking Glass
  • Spielzeit: 55:36 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CMC/ EMI
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: 14.10.2002
  • Charteinstieg: 28.10.2002 Platz Nr. 22
  • Weitere Paltzierungen:
    04.11.2002 Platz Nr. 61 / 11.11.2002 Platz Nr. 74
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Pünktlich zum 25jährigen Band-Jubiläum bringen TOTO erstmals eine Scheibe auf den Markt, auf der ausschließlich Cover-Versionen vertreten sind. "Through The Looking Glass" ist eine Hommage an alle Künstler, die auf irgendeine Art und Weise die Karriere dieser Kult-Band beeinflusst haben. Aber TOTO wären nicht TOTO, wenn sie die Nummern nur einfach nachgespielt hätten. - Nein, im Gegenteil - die Mannen um Gitarrist Steve Lukather und Ausnahmesänger Bobby Kimball haben die Songs so umarrangiert, dass man fast meinen könnte, sie wären ihrer eigenen Feder entsprungen. So hat man der Reggae-Hymne "Could You Be Loved" (BOB MARLEY), dem Blues-Hammer "I Can't Get Next To You" (STRONG/ WHITFIELD) und der Traditionsnummer "House Of The Rising Sun" ungeniert seinen eigenen Stempel aufgedrückt, ohne aber den Wiedererkennungswert des Originals zu mindern. Meine persönlichen Favoriten sind die Interpretationen von STEVE WONDER's "Living For The City" (wow! - hat diese Nummer Groove), der ELTON JOHN-Nummer "Burn Down In Mission", von "Watching The Detectives" (ELVIS COSTELLO) und des BOB DYLAN-Klassikers "It Takes A Lot To Laugh, It Takes A Train To Cry". Mit der phantastischen Umsetzung von GEORGE HARRISON's "While My Guitar Gently Weeps" (Steve Lukather - besser geht's nicht!/ Gänsehaut garantiert) verpasst TOTO dem Meisterwerk noch das krönende Sahnehäubchen. Das beste Cover-Album, dass die Welt je gehört hat.

Sonny

Trackliste: 1. Could You Be Loved - 2. Bodhisattva - 3. While My Guitar Genlty Weeps - 4. I Can't Get Next To You - 5. Living For The City - 6. Maiden Voyage/ Butterfly - 7. Burn Down The Mission - 8. Sunshine Of Your Love - 9. House Of The Rising Sun - 10. Watching The Detectives - 11. It Takes A Lot To Laugh, It Tooks A Train To Cry

Thanks to Daniel @ CMM

weitere Reviews über TOTO:
TOTO/ Bottom Of Your Soul (Summer 2006 - Tour Edition) (Single-Tipp/ July 2006)
TOTO/ Falling In Between (Album Of The Month/ February 2006)


Impellitteri - System X
  • Band: Impellitteri
  • Albumtitel: System X
  • Spielzeit: 40:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: stellenweise Rainbow
  • Veröffentlichung: 14.10.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Gegenüber der Japanversion hat sich nicht vielgeändert, lediglich "Rock 'N' Roll Heros" und "United We Stand" haben in der Trackliste die Positionen getauscht, aber auch das Cover hat ein anderes Design. Mehr Inofs zu dieser Scheibe findet ihr unter
"Reviews 2002/ Mar'02" bei der Rezi des Japan-Imports.

ein weiteres von mir verfasstes Review über "System X" könnt ihr ab Ende November in der 13. Ausgabe des
Rock It! lesen

Sonny

Trackliste: 1. Rock 'N' Roll Heroes - 2. Perfect Crime - 3. End Of The World - 4. She's A Nighttime Lover - 5. Slow Kill - 6. Why Do They Do That - 7. United We Stand - 8. Gotta Get Home - 9. What Kind Of Sanity - 10. Falling In Love With A Stranger

weitere Reviews über IMPELLITTERI:
IMPELLITTERI/ Pedal To The Metal
IMPELLITTERI/
System X (Japan Import)


Phil Naro - Glass Mountain
  • Band: Phil Naro
  • Albumtitel: Glass Mountain
  • Spielzeit: 47:14 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Naro, 24K, Von Groove
  • Veröffentlichung: 09.10.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Da ich den letzten Aktivitäten von PHIL NARO (u. a. 24K und SLAV SIMANIC) nicht viel positives abringen konnte, wagte ich mich eher zaghaft an sein neues Solo-Werk heran. Doch nach einigen Durchläufen muss ich mir eingestehen, dass "Glass Mountain" mit Abstand der beste Release des Ausnahmesängers darstellt. Angefangen vom mitreißenden Opener "Hot For You" über den straight abrockenden Titeltrack bis hin zum rhythmischen Kracher "Bad Boys In The Hard Luck City" können alle Nummern vom Start weg überzeugen und schrauben sich erbarmungslos durch die Gehörwindungen. Aber auch die weiteren Songs sind nicht von schlechten Eltern. So kristallisieren sich die Mitsing-Hymne "Heart Break In The Night", das zwischen sanfter Acoustic-Nummer und beschwingten Midtempo-Rocker hin und her pendelnde "Donna" und "Under The Night Sun", das von dezenten Country-Flair umgeben wird, als Highlights einer verdammt gut produzierten Scheibe heraus. Leider wird der sehr gute Gesamteindruck durch das leicht bizarr wirkende "Spiritual Revolution" etwas geschmälert. Außerdem finde ich es persönlich sehr schade, dass Mr. NARO auf "Mountain Glass" überhaupt keine Ballade am Start hat. Aber diese nahezu nichtigen Beanstandungen ändern nicht das Geringste an der Eingangs erwähnten Tatsache. Starkes Album!!!

Sonny

Trackliste: 1. Hot For You - 2. Love Is A Game - 3. Glass Mountain - 4. Heart Break In The Night - 5. Donna - 6. Bad Boys "In The Hard Luck City" - 7. Spiritual Revolution - 8. Find My Way Back To You - 9. You & Me - 10. Make My Money - 11. Under The Night Sun - 12. Stick Around

Thanks to Sven @ MusicConsult


Soul Doctor - Systems Go Wild!
  • Band: Soul Doctor
  • Albumtitel: Systems Go Wild!
  • Spielzeit: 48:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Common Ground/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Krokus, Bonfire, Gotthard (früher)
  • Veröffentlichung: 08.10.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Upps, das ging aber schnell. Es ist gerade mal gut ein Jahr her, dass uns SOUL DOCTOR mit ihrem Erstling erfreuten, da sind sie auch schon mit dem Nachfolger "Systems Go Wild!" vorständig. Das neue Album der Seelenklempner fängt genau da an, wo das selbstbetitelte Debüt aufgehört hat. Oder besser gesagt: SOUL DOCTOR konnten gegenüber dem hervorragenden Vorgänger noch einiges an Coolnees, Roughness und Spielfreude zulegen. Schon der Opener "Livin' The Life" zeigt in welche Richtung es geht - kompromissloser, melodischer und begeisternder Rock 'N' Roll, wie ich ihn bisher nur sehr selten erlebt habe. Als Appetizer möchte ich euch Songs wie den Stampfer "Good Time's Slippin' Away" und das schmissige "Get It On", sowie das ruhige, aber nicht minder mitreisende "See You In Heaven" und die megastarke Ballade "Waitin'", bei der Sänger Tommy Heart nur von der akustischen Klampfe und von dezenten eingesetzten Keyboards begleitet wird (Gänsehaut pur!), mit auf den Weg geben. Bei den übrigen Songs wird wieder bis zum Abwinken gerockt. Man merkt einfach zu jeder Sekunde des Longplayers, dass die vielen Live-Auftritte die Band enorm zusammengeschweißt haben und dass es die Herren geschafft haben, das Feeling einzufangen, welches sie auf ihren Konzerten verbreiten. Ich frage euch: Wo findet man das heutzutage noch auf einen Studio-Album!?! Respekt meine Herren - Ein starkes Album ohne Kompromisse. Kaufpflicht!!!
Als besonders Zuckerl enthält die deutsche Version eine zweite CD mit Live-Aufnahmen und dem Japan-Bonus vom Debüt.

Sonny

Trackliste: 1.Living The Life - 2. Good Time's Slippin' Away - 3. Wrong Or Right - 4. See You In Heaven - 5. Get It On - 6. Just Can't Get Over You - 7. All Systems Go! - 8. Our Time - 9. Waiting - 10. Somebody
Bonus-CD: 1. What Do U Want (live) - 2. Shake 'Em Down (live) - 3. Goodbye (live) - 4. Wild And On The Run (studio)

Thanks to Stephan @ Common Ground

weitere Reviews über SOUL DOCTOR:
SOUL DOCTOR/ Blood Runs Cold (Earcatcher/ September 2007)
SOUL DOCTOR/ For A Fistful Of Dollars (Album Of The Month/ December 2005)
SOUL DOCTOR/
Soul Doctor


Jane - Live 2002
  • Band: Jane
  • Albumtitel: Live 2002
  • Spielzeit: 71:00 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: SPV Recordings/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Jane
  • Veröffentlichung: 07.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Zugegeben, ich bin nicht gerade ein Fan von JANE's diesjähriger Comeback-Scheibe "Geniune", aber was die Hannoveraner Kulttruppe (fast in Original-Besetzung) auf ihrem neuen Live-Silberling "Live 2002" vom Stapel lassen ist aller Ehren wert. Dieses exzellente Album wurde am 13. Mai 2002 beim Konzert der Alt-Rocker im Capitol zu Hannover direkt auf Disc gebannt und kommt somit ohne Overdubs oder anderem Schnickschnack aus (ja, gibt's so etwas heute noch?/ Anm. Sonny). Selten haben mich Songs einer Live-CD in ein derartig atmosphärisches Feeling versetzt wie z. B. der Opener "Be To See", "Daytime", das feine Medley "Try To Find/ Wind/ River/ Energy", der Endlos-Groover "Hangman" (Killer-Nummer) oder die Hymne "Beautiful Lady". Ein weiteres großes Plus dieser Scheibe ist die Trackauswahl, die sich über fast alle bisher erschienenen Alben der Band erstreckt. Aus dem aktuellen - nicht gerade prickelnden - Studio-Album hat es nur "Back Again" auf "Live 2002" geschafft. Es fällt wirklich schwer sich dem unwiderstehlichen Charme des Outputs zu entziehen, da er dem Zuhörer einen wohligen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt. Nicht nur was für Fans, sondern für jeden der auf keybordlastige Rockmusik steht!

ein weiteres von mir verfasstestes Review über "System X" könnt ihr ab Ende November in der 13. Ausgabe des
Rock It! lesen

Sonny

Trackliste: 1. Intro/ Be To See - 2. All My Friends - 3. Daytime - 4. Try To Find/ Wind/ River/ Energy (Medley) - 5. Back Again - 6. Way To Paradise - 7. Out In The Rain - 8. Hangman - 9. Fun Time - 10. Beautiful Lady

Dark Sky - Edge Of Time
  • Band: Dark Sky
  • Albumtitel: Edge Of Time
  • Spielzeit: 43:10 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Goodlife Records/ Pängg
  • Vergleichbare Bands: mir ist keine bekannt ;-)
  • Veröffentlichung: 01.10.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Zugegeben, bis kurz vor dem Interview mit Frank Breuninger, seines Zeichens Sänger von DARK SKY, fürs ROCK IT! war mir die Band - mehr oder weniger - nur namentlich ein Begriff. Als dann schließlich diese Promo in meinem CD Player gelandet ist, musste ich feststellen, dass mir bis dato eine der begnadetesten Rock-Bands aus deutschen Landen durch die Lappen gegangen war. Aber nun zum neuen Album "Edge Of Time". Gegenüber dem starken Vorgänger "Believe It" (2000) haben die Schwaben nicht nur in punkto Songwriting, sondern auch musik- und produktionstechnisch noch einen Zacken zugelegt, was einerseits am neuen Gitarristen Steffen Doll, der DARK SKY mächtig viel Drive und Groove beschert hat, und zum anderen an Produzent Markus Teske (u. a. VANDENPLAS), welcher dem neuen Output einen druck- und kraftvollen Sound verpasst hat. Wurde DARK SKY zu Debut-Zeiten noch mit EUROPE oder TREAT verglichen, muss man der Band auf "Edge Of Time" - ohne wenn und aber - die vielzitierte Eigenständigkeit attestieren. Zwar erinnert Sänger Frank Breuninger gelegentlich noch an EUROPE-Fronter Joey Tempest, andererseits geht er fast über die komplette Spielzeit unbeirrbar und kompromisslos seinen eigenen Weg. Als Appetizer möchte ich euch den Opener "Bartimaeus", das kraftvoll - nicht minder eingängige - "Searching For Better Tears", den Abgeh-Rocker "Judgement Day" und das ohne Ende groovende "Touching You" ans Herz legen. Mit "Hope Still Hasen't Gone", einer Ballade der Marke CENTURY meets ROXETTE, hat der Vierer eine Nummer mit Mega-Hitpotenzial am Start. Auch das übrige Material weiß auf Anhieb zu begeistern. Eine Scheibe aus einem Guss - Respekt!!! Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass der Band bald der längst verdiente Durchbruch beschert wird. Die Scheibe gehört in jede gutsortierte Plattensammlung.

Sonny

Trackliste: 1. Bartimaeus - 2. Searchin' For Better Tears - 3. Hope Still Hasen't Gone - 4. Judgement Day - 5. Look In My Eyes - 6. Touching You - 7. In My Mind - 8. Hard Life - 9. Fading Light - 10. By Your Side - 11.The Edge (instr.) - 12. Turn Away

Thanks to Alex @ ATM-Management

weitere Reviews über DARK SKY:
DARK SKY/ Living & Dying


Arrest - The Difference
  • Band: Arrest
  • Albumtitel: The Difference
  • Spielzeit: 45:49 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Arrest Music
  • Vergleichbare Bands: hin und wieder Running Wild, aber sonst sehr eigenständig
  • Veröffentlichung: 01.10.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Obwohl die Hanauer in den heimischen Gefilden zu den besten Live-Rock-Acts zählen, so dürfte sie in den meisten Ecken unserer Nation bisher leider nur den Insidern ein Begriff sein. Mit "The Difference" haben die Hessen-Metaller bereits ihr zweites Langeisen eingefräst. Konnte man ARREST auf ihrem Debut "Incarcerated" noch Einflüsse von BLACK SABBATH oder METALLICA geltend machen, so muss man der Band um Gitarrist Alexander Weinrauch, der nun auch den Job hinterm Mikro inne hat, auf dem neuen Output durchaus Eigenständigkeit und Weiterentwicklung attestieren. Den melodisch-metallischen Reigen eröffnet der lässige, aber nicht minder kraftvolle Opener "Big Jim", gefolgt vom getragenen, leicht düster angehauchten "Dirty Black Hole" und dem etwas an RUNNING WILD erinnernden "The Beast In You" (der Killer schlechthin). Weitere Edelstahl-Happen wären die Marsch-Hymne "Soldier Of Sins" und der abschließende Rhythmus-Stampfer "You Are The One". Allerdings geht das Material auf "The Difference" nicht unmittelbar ins Ohr, sondern erschließt sich einem erst nach aufmerksamen Zuhören - aber dann gewaltig! Für die Hammer-Produktion dieser edlen Scheibe zeigt sich die Band - unterstützt von Robert Kohlmeyer (u. a. VANDEN PLAS und SUPERIOR) selbst verantwortlich und hat das neue Album, wie auch schon den Vorgänger, über ihr eigenes Label veröffentlicht. Also falls die Scheibe nicht beim Händler eures Vertrauens erhältlich sein sollte, dann habt ihr immer noch die Möglichkeit das Album unter
www.arrestmusic.com zu bestellen. Zugreifen!!!

Sonny

Trackliste: 1. Big Jim - 2. Dirty Black Hole - 3. Beast In You - 4. Bloody Crown Of Thorns - 5. Soldier Of Sins - 6. Toxic Dreams - 7. Dark Ages - 8. The Difference - 9. Story Of Horror - 10. The Shining Light - 11. You Are The One

Thanks to Alex @ Arrest Music

weitere Reviews über ARREST:
ARREST/
Night Stalker


Bad Sister - Live
  • Band: Bad Sister
  • Albumtitel: Live
  • Spielzeit: 55:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.10.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Sieh an, sieh an! Oder besser gesagt - Hört, Hört! Da haben BAD SISTER Ende der 80er/ Anfang der 90er mit "Heartbreaker" und "Out Of The Business" zwei feine AOR/ Melodic Rock-Scheiben veröffentlicht und dann wurde es urplötzlich ziemlich ruhig um die Elmshorner Band. Nun nach mehr als einer Dekade meldet sich die "böse Schwester" an der Veröffentlichungsfront eindrucksvoll zurück. Anscheinend war das schmökern im Band-Archiv von Erfolg gekrönt, denn auf "Live" präsentieren die Mannen um Sängerin Petra Degelow, die sich stimmlich irgendwo zwischen Emanzen-Rockerin Ina Deter und Lita Ford bewegt, den Mitschnitt eines Konzertes aus dem Jahre 1990. Obwohl die Aufnahme schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, wirkt der Silberling zu keinem Zeitpunkt angestaubt oder gar altbacken. Die Setlist setzt sich aus acht Nummern des Debüts und vier bisher unveröffentlichten Nummern ("Joanna", "Cat On The Run", "Running Wild" und "Heartbreaker") zusammen. Das Album zeigt welche Live-Power in der Band - und vor allem in Frontfrau Degelow - steckt. Also kein Wunder, dass sie einer der gefragtesten Support-Bands in Norddeutschland waren. Fazit: "Live" macht Appetit auf neues Material aus dem Hause BAD SISTER und dies lässt hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten.

Sonny

Trackliste: 1. Without You - 2. Joanna - 3. Big Brother - 4. Road To Nowhere - 5. Catriona - 6. Desperate Heart - 7. Cat On The Run - 8. Russia On My Mind - 9. Running Wild - 10. Raise It Up - 12. For You

Thanks to Kelly @ Bad Sister


Mystery Blue - Demo
  • Band: Mystery Blue
  • Albumtitel: Demo
  • Spielzeit: 10:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Frankreich
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.10.2002
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Den Kennern der französischen Metal-Szene dürften MYSTERY BLUE durch ihr selbstbetiteltes Debüt (1984) und dem Nachfolger "Circle Of Shame" durchaus bekannt sein. Außerdem konnte sich die Band auf Tourneen (u. a. mit MÖTORHEAD und DEF LEPPARD) einen Ruf als begeisternder Support-Act erspielen. Aber wie es so oft in diesem Genre passiert, kam das - damals noch sehr junge - Quintett nicht sonderlich mit diesem raschen Erfolg zurecht und lösten sich wegen internen Bandproblemen auf. Anfang 1996 ("Spirit Of Your Song") wagte Gründer Frenzy Philippon mit Unterstützung von Schlagwerker Vince Koehler (ex-ALTAR), Bassist Dany (ex-TIME RIDERS) und Sängerin Nathalie einen Neuanfang. Die stimmgewaltige Frontfrau bewegt sich gesanglich irgendwo zwischen Kimberly Goss (SINERGY) und Ann Willson (HEART). Den Anfang auf der hier vorliegenden 3 Track-Demo macht das balladesk beginnende "Dark Visions", das durch seinen explosiven - leicht düsteren - Mittelteil ein ganz besonderes Flair aufbaut. Höhepunkte dieser Scheibe ist das treibende, leicht trashige "Roller Coaster Ride", während das abschließende "Angel" mit einem "old school"-Touch (Gitarren) versehen ist. Interessierte können sich dieses von Andy Lübbert und Stefan Glass (u. a. VANDEN PLAS) produzierte Demo unter www.mysteryblue.com für 5 € bestellen.

Sonny

Trackliste: 1. Dark Visions - 2. Roller Coaster Ride - 3. Angel

Thanks to Nathalie @ Mystery Blue


Sengaya - Metamorphosis
  • Band: Sengaya
  • Albumtitel: Metamorphosis
  • Spielzeit: 32:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Shadow Gallery meets Dream Theater (in instrumentaler Hinsicht)
  • Veröffentlichung: ??.10.2002
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Selten habe ich einen Review so vor mich hergeschoben wie den von "Metamorphosis". Grund für meine ungewöhnliche Unentschlossenheit ist einerseits das unumstrittene instrumentale Können der Herren Musiker (Titeltrack/ "Eos"), andereseits das ausdrucksschwache und kraftlose Organ ("Wake Up"/ "Vengeance") von Sänger und Keyboarder Stefan Pohl, sowie der blecherne Schlagzeugsound und die etwas schmalbrüstige Produktion. Letzteres ist wohl auf die Tatsache zurückzuführen, dass SENGAYA den Silberling in ihrem Proberaum aufgenommen haben. Positiv hingegen fallen Songs wie das schnelle und spannend aufgebaute "Behind The Myths" und das verträumt angelegte "World Of Illusion" ins Gewicht. Unterm Strich bleibt ein Album, das einige gute Anlagen zeigt, aber aufgrund der genannten Mängel nicht komplett zu überzeugen weiß. Vielleicht sollten sich SENGAYA überlegen, ob sie den Gesangspart nicht grundsätzlich an eine Frau abtreten wollen, denn der feminine Chor bei "Way Of Ecstasy" ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. Auf alle Fälle steckt in dieser Band noch einiges an Potential, das nur darauf wartet abgerufen zu werden. Dieser 7-Tracker kann für 8 € (plus 2 € Versand) unter
www.sengaya-music.de bestellt werden.

Sonny

Trackliste: 1. Eos - 2. Way Of Ecstasy - 3. Wake Up - 4. Metamorphosis - 5. Behind The Myths - 6. Vengeance - 7. World Of Illusion

Thanks to Roland @ Sengaya

Last Update: Sunday, 23. February 2003
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