| Weitere
interessante VÖs im September: |
01.09.2003
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Poor
Genetic Material Winter's Edge ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende November in der 19. Ausgabe des Rock It! lesen |
22.09.2003
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Jane Shine On Wertung: 7/ 10 |
| 08.09.2003
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milesABOVE Further Wertung: 7/ 10 |
22.09.2003 |
Balance Of
Power Heathen Machine Wertung: 5/ 10 |
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| 08.09.2003
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Omen The 20th Anniversary Boxset Wertung: 9/ 10 |
28.09.2003
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AOR Dreaming Of L.A. Wertung: 8/ 10 |
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| 12.09.2003
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Hubi Meisel EmOcean Wertung: 8,5/ 10 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen |
29.09.2003
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Supreme
Majesty Danger Wertung: 7,5/ 10 |
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| 15.09.2003
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Condition
Red II Wertung: 6/ 10 |
29.09.2003
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Silver Intruder Wertung: 6/ 10 |
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| 15.09.2003
|
Omen Eternal Black Dawn Wertung: 7/ 10 |
29.09.2003
|
Victory Instinct Wertung: 8/ 10 |
|
| 22.09.2003
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Alice
Cooper The Eyes Of Alice Cooper Wertung: 8,5/ 10 Charteinstieg: 06.10.2003 Platz Nr. 78 |
??.09.2003
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AtMosfear Inside The Atmosphere Wertung: 7,5/ 10 |
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Review:
Mit der folgenden Besprechung hält nun auch endlich das Medium
DVD auf Rock & Metal Heaven seinen Einzug. Es ist gerade mal
ein halbes Jahr her, da machte CANDLEMASS-Tieftöner Leif Edling
mit seiner Zweit-Combo KRUX und dem selbstbetitelten Debüt in
der Doom-Szene von sich Reden. Die dazugehörige Relase-Party am
18. Mai im Stockholmer Kägelbanen Club hat man erfreulicherweise
auch filmtechnisch festgehalten und nun mit eine paar anderen
tollen Features auf eine DVD gepackt. Auf besagten Konzert wurde
das komplette Album - sowie eine Nummer aus den früheren Tagen
von Leif Edling ("Shadowplay") - zum Besten gegeben.
Bei ihrem bisher einzigsten Lifeauftritt präsentiert sich die
gesamte Band in Bestform, obwohl die Herren für diesen Gig nur
ein paar Mal geprobt haben. Neben Mr. Edlings bekannt guter
Bassarbeit, kann man die Leistung von AT VANCE-Sänger Mats Leven
nicht genug würdigen, denn schließlich zeigt er sich bei KRUX
von einer bisher unbekannt düsteren Seite, die er auch
live-haftig sehr gut umzusetzen vermag. Des weiteren sind bei
KRUX die beiden ENTOMBED-Kumpels Peter Stjärnvind (Schlagzeug)
und Jörgen Sandström (Gitarre) sowie TALISMAN-Klampfer Frederik
Akesson und Keyboarder Carl Westholm mit von der Partie. Als
besondere Zuckerln bietet diese DVD ein sehr interessantes
Interview mit Leif Edling & Co, den Videoclip zu "Black
Room" und eine coole Image Gallery. Nachdem ich das Debüt
der Herren doch etwas zwiespältig angenommen habe, kann ich
jedoch "Live" jeden DOOM-Fan nur uneingeschränkt
empfehlen. Also Leute: nicht dran vorbeigehen, sondern angucken!
Es lohnt sich, denn das ganze Spektakel ist im Dolby Digital 5.1
Sound/ DTS aufgenommen!!!
| Trackliste: | 1. Black Room, 2. Enigma
EZB, 3. Nimis, 4. Shadowplay, 5. Omfalos, 6.
Popocatépetl, 7. Krux, 8. Abstrakt Sun, 9. Evel Rifaz,
10. Lunochod Special features: - DTS - "Dobly Digital 5.1 - Interview - Video - Image gallery |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
Das ist sie nun, die langersehnte erste DVD der HELLACOPTERS. Da
ich mir ziemlich viel von dieser DVD erwartet habe, war ich
natürlich gespannt wie Flitzebogen! Aber schon beim ersten
Probelauf macht sich Ernüchterung breit und auch nach mehreren
Durchläufen stellt sich mir die Frage nach dem Sinn dieser
Veröffentlichung. "Goodnight Cleveland" wurde während
der US-Tour 2002 aufgezeichnet. Aber leider enthält dieses
Medium nicht sonderlich viele Konzertmitschnitte dieser Tour,
sondern vielmehr das Drumherum dieser Konzert-Reise. So wird der
Fan mehr mit Reiseeindrücken, Hotel Check-in and -out,
Soundchecks, Aftershow-Partys und anderen Outtakes überhäuft,
als etwa mit herzerfrischenden Konzert-Aufzeichnungen. Zugegeben,
das "Vingtage Copter Bootleg", das u. a. die eine der
ersten Shows der Schweden beinhaltet, entschädigen - trotz ihrer
oft etwas wünschenswerten Qualität - die Anhängerschaft für
die eben angeführten Kritikpunkte. Als weiteren Pluspunkt
möchte ich die ausführlich begleitenden Untertitel (Englisch,
Deutsch, Französisch, Italienisch oder Spanisch) anführen, die
sich als sehr verbraucherfreundlich erweisen, da viele Sequenzen
nicht nur in englischer, sondern auch in schwedischer Sprache
festgehalten sind. Fazit: Diese Dokumentations-DVD ist somit mehr
als ein bewegtes und sprechendes Tour-Tagebuch zu sehen, das
eigentlich nur die Die Hard-Fraktion ansprechen und
dementsprechend auch unterhalten dürfte. Alle anderen
Musiknarren, welche die Band erstmals antesten wollen, sollten
sich lieber an die ein oder andere geile Scheibe der recht
umfangreichen HELLACOPTERS-Diskographie heranwagen.
| Trackliste: | (Gotta Get Some Action)
Now!, Toys n Flavours, Soulseller, Born Broke, Baby
Borderline, No Song Unheard, Another Place, Killin
Allan u.v.m. Special features: - New analog transfers - "Vintage Copter Bootleg Videos" incl. the band's 2nd show ever - Audio commentary by THE HELLACOPTERS - Over 1 hour of "never-before-seen" outtakes |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
Erst vor 2 Wochen schrieb ich das Review zu GLENN HUGHES neuem
Soloalbum und nun erscheint - fast zeitgleich - sein zweites
Projekt-Album mit JOE LYNN TURNER! Um es gleich vorwegzunehmen,
auch diese Scheibe geht eher wieder zurück zu früheren Tagen.
Harte, rockige Nummern, die ihre ganz individuelle Note des
bestimmten Etwas besitzen! Im Vergleich zum Erstlingswerk der
Herren ist das Ganze insgesamt wieder etwas straighter und die
ganzen Funk-Elemente, die man von Mr. HUGHES sonst schon gewöhnt
war und die auch auf dem ersten Projekt Silberling noch gut zu
hören waren, fallen gänzlich weg. Tolle Duette reichen sich
hier die Kralle, wobei man sich nicht entscheiden kann, welcher
von beiden nun die bessere Stimme hat. - Aber ist das wirklich
entscheidend? Harmonieren tun sie offensichtlich sehr gut
miteinander! Auf keinen Fall dürfen hierbei die Gastmusiker
außer Acht gelassen werden, die an der Entstehung dieses Albums
beteiligt waren! Die wahrlich was drauf haben und einen rockigen
Part nach dem anderen aus dem Ärmel zaubern. Die Songs, die
meiner Meinung nach am härtesten rocken und am meisten ins Ohr
gehen, sind: "Revelation" (der nichts mit seinem
Namensverwandten von Iron Maiden zu tun hat), "Losing My
Head", der mich sehr an "Kashmir" von LED ZEPPELIN
erinnert, und zuletzt noch "Going My Way", der genau in
dieser Form auf RAINBOWs "Down to Earth" hätte sein
können, wo unser Freund JOE LYNN TURNER ja damals sang! Alles in
allem ein sehr gelungenes Hard Rock-Scheibchen, das jedem
Rock-Nostalgiker und auch Hard Rocker heiße Träume bescheren
dürfte! Aber auch alle anderen dürfen sich das Scheiblein
zulegen, wenn sie Hard Rock in Höchstform erleben wollen!
| Trackliste: | 1. Revelation - 2. Alone I Breath - 3. Losing My Head - 4. Going My Way - 5. Hold On - 6. Lost Dreams - 7. Time And Time Again - 8. Goodbye Friday - 9. Burning The Sky - 10. Sofia - 11. Let's Talk About It Later |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review
Ein bisschen sperrig ist sie ja schon die neue ADAGIO-Scheibe
(und damit meine ich nicht etwa das Format des Tonträgers, das
ist nach wie vor die CD)! Aber es ist schon gewöhnungsbedürftig
und benötigt mehrere Durchläufe bis das Licht angeht
(Symphonic-Progressiv-Metal mit einem Touch Death, harte Kost)!
Aber danach offenbart sich das wahre Gesicht dieses Silberlings,
Songs die anfangs als ungenießbar empfunden wurden, entpuppen
ihre Schönheit und vor allem aber das kompositorische Können
seines Schöpfers. Fast dreieinhalb Jahre benötigten Stephan
Forté und seine Band um diese CD fertig zu stellen, was keinen
falls schnell aber bei so ausgefeilten komplexen Songs kein
Wunder ist! Die 8 Tracks bestehen zum Großteil aus orchestralen
klassischen Klängen, die mich am ehesten an RACHMANINOV
erinnern. Dazu ein teils sehr dezent eingesetztes Schlagzeug und
Keyboard. Aber irgendwann ist genug mit der Ruhe und die Jungs
lassen die Fetzen fliegen, was dann doch sehr an Death-Metal
erinnert (der Klasse CARCASS oder DISMEMBER). Highlight auf
dieser durchwegs guten Scheibe ist der Titeltrack
"Underworld", der mit großartigen Stimmungswechseln
spielt und einmal sehr nachdenklich und dann wieder aggressiv
rüberkommt. Im Großen und Ganzen ist "Underworld"
eine gelungene CD! Die aber aufmerksame Zuhörer benötigt und
nicht einfach mal so nebenbei mitläuft! Für alle denen
"Scenes From A Memory" von DREAM THEATER zu langweilig
oder zu melancholisch war, ist dieses Album dann wohl eher
nichts! Denn ADAGIO hat all das was diese Scheibe auszeichnete
noch mal eine Spur mehr in diese Richtung getrimmt!
PS. Es ist wirklich schwierig genau zu beschreiben was hier
musikalisch los ist, am besten ihr hört es euch im Zweifelsfall
selbst an!!!
| Trackliste: | 1. Next Profundis - 2. Interoitus/ Solvet Saeclum In Favilla - 3. Chosen - 4. From My Sleep... To Someone Else - 5. Underworld - 6. Promises - 7. The Mirror Stage - 8. Niflheim |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
weitere Reviews über ADAGIO:
ADAGIO/ Dominate
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Review:
Da mich die letzten Alben der L.A. Guners nicht sonderlich vom
Hocker gerissen haben, war ich natürlich sehr neugierig auf die
Zusammenstellung der hier vorliegenden Best Of-Compilation. Zumal
man sich angesichts der Veröffentlichungsflut auf diesem Sektor
wirklich genau überlegen sollte, in welches Greatest Hits-Album
man seine sauerverdiente Kohle investieren möchte. Aber schon
alleine der Blick auf die Tracking-List lässt wahrscheinlich den
Hosenschlitz eines jeden Fans vor Freude rauf- und runterwandern.
"Golden Bullets" wartet im Grunde genommen mit der
gleichen Setlist auf wie die 2002 bereits in den USA
veröffentlichte Compilation "Ultimate L.A. Guns". Das
heißt 20 Songs, die ordentlich Arschtreten und den Fan mit
nahezu 80 min Rock 'N' Roll in Reinkultur erfreuen. Die
Songauswahl erstreckt sich vom Live-Album "A Nite On The
Strip" über "Cooked & Re-Loaded" (2002), auf
dem man 2000 das Material vom zweiten Album "Cooked &
Loaded" (1989) nochmals neu aufgenommen hat, bis hin zu 5
Tracks die schon auf "Greatest Hits And Black Beauties"
(Japan-Best Of) vertreten waren. Zudem hat man auf diesem
Silberling mit der Interpretation der GUNS N' ROSES Nummern
"My Michelle" einen besonderen Leckerbissen mit
draufgepackt. Dieser Song wurde ursprünglich für das Album
"A Rock Tribute To GUNS N' ROSES" in der Besetzung Phil
Lewis (Gesang), Tracii Gun (Gitarre), ex-GUNS N' ROSES-Klampfer
Gilby Clarke, Tieftöner Kyle Kyle (BANG TANGO) und Felldrescher
Randy Castillo (OZZY OSBOURNE/ MÖTLEY CRÜE) eingezockt und wird
dem Original zu jeder Sekunde mehr als gerecht. Diese Scheibe
dürfte nicht nur für Sammler, sondern auch für Neueinsteiger
sehr interessant sein, da die Band auf ihren letzten Outputs nie
an die Klasse herangekommen ist, für die sie in den 80ern
bekannt war. Eine rundum geile Sache!!!
| Trackliste: | 1. Slap In The Face - 2. Sex Action - 3. Ritual - 4. Electric Gypsy '99 - 5. The Ballad Of Jayne - 6. Nothing Better To Do - 7. Over The Edge - 8. One More Reason - 9. Time - 10. Long Time Dead - 11. Never Enough - 12. Face Down - 13. Bitch Is Back - 14. My Michelle - 15. Kiss My Love Goodbye - 16. Letting Go - 17. Disbelief - 18. Wheel Of Fire - 19. Give A Little - 20. Rip And Tear |
Thanks to Alfie @ Mausoleum Records
weitere Reviews über L.A. GUNS:
L.A. GUNS/ Cocked And Reloaded (re-release)
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Review:
Ziemlich genau vor einem Jahr wurde mir die Ehre zuteil, den
ersten vier Tracks, die Deddy Andler und Janson Marks (beide
ex-FOREVER) für ihre neue Band S.I.N. aufgenommen hatten, zu
lauschen. Das Gehörte riss mich damals derart vom Hocker und ich
stellte mir die Frage, ob die Herren in der Lage sind, auch ein
ganzes Album auf diesem hohen Level einzuspielen. Diese leicht
gehegten Zweifel werden postwendend durch den mitreißenden
Opener "Cruzified", der sich mit handfesten
Gitarrenriffs und einem Wahnsinns-Refrain durch die Gehörgänge
fräst, über den Haufen geworfen, um dann von "Throwing It
All Away" (Cabri-Feeling pur) entgültig weggefegt zu
werden. Während die Ballade "All Of My Heart" eher mit
80er-Feeling zu berauschen weiß, ist dem badischen Quartett mit
dem Titeltrack ein bemerkenswerter Spagat zwischen traditionellen
Hard Rock und moderner Rockmusik gelungen. Meine persönlichen
Highlights sind allerdings "A New Tomorrow", das in
einer Ballade der Marke "Gänsehaut pur" daherkommt,
und das Intensität versprühende "I Know". Außerdem
möchte ich, neben dem atemberaubenden Gesang von Jason Marks,
noch auf die starke, in sich greifende Gitarrenarbeit vom Duo
Andler/ Frank aufmerksam machen. Auch produktionstechnisch
scheinen die beiden Gitarristen enorm dazugelernt zu haben, denn
diesmal haben sich die Herren von niemanden dazwischenfunken
lassen (siehe FOREVER-Debüt "Faces Of The Past"),
sondern die Arbeit hinter den Reglern gleich selbst erledigt und
dem Album einen spitzenmäßigen Sound verpasst. Auf dieser
Scheibe ist wirklich für jeden etwas dabei, denn das Spektrum
der Band erstreckt sich von Balladen über AOR-lastige Nummern
bis zum Melodic Rock ("Freefalling") in Reinkultur und
erdigen Stampfern ("All Or Nothing"). Also zugreifen
solange der Vorrat noch reicht ;-)
ein von weiteres mir verfasstestes Review über "Somewhere Into Nowhere" könnt ihr ab Ende September in der 18. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. Crucified - 2. Throwing It All Away - 3. Somewhere Into Nowhere - 4. All Of My Heart - 5. Learning To Live - 6. Freefalling - 7. I Know - 8. A New Tomorrow - 9. Rain - 10. All Or Nothing |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über S.I.N.
S.I.N/ Equilibrium (Album Of The Month/
September 2005)
S.I.N./ Somewhere Into Nowhere (demo)
FOREVER/ Faces Of The Past
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Review:
Es kommt nun wirklich selten vor, dass ich eine Note, die ich im
Rock It! schon einmal vergeben habe, nach oben korrigieren muss.
Aber zu jenen seltenen Umstand zwingen mich die Herren von DOMAIN
in Form ihres neuesten Outputs "The Sixth Dimension".
Zwar ging mir der Vorgänger etwas leichter ins Ohr, aber mit
jedem weiteren Durchlauf bekam ich immer mehr Zugang zu den
Songs. Die neue Scheibe entpuppt sich schon nach wenigen Tracks
als konsequenter Nachfolger von "The Artefact", denn in
Punkte Härte haben DOMAIN nochmals eine richtige Schippe
draufgepackt, was zu einem gewissen Anteil auch der neuen
Rhythmus-Fraktion zuzuschreiben ist. Mit Tieftöner Sandro
LoGuidice (CIRCLE OF PAIN) und Schlagwerker Stefan Köllner
(SYMPHORCE) hat sich die Band zwei Männer ins Boot geholt, die
diese etwas härtere Gangart nicht nur unterstützen, sondern
diese auch noch gekonnt und konsequent nach vorne treiben. Bei
aller Power und Härte, welche die DOMAINer bei Nummern wie
"Burning Red" oder dem neoklassisch-angehauchten
"Warpath", an den Tag legen, haben sie aber nicht den
Sinn für eingängige Chöre und wunderschöne Melodien verloren.
Diese zuletzt genannten Elemente kommen bei der Mitsing-Hmyne
"King's Tears" (erneute Hommage an GARY MOORE), der
Mega-Gänsehaut Nummer "One Perfect Moment" oder dem
Hard Rock-Groover "Young Hearts Can Fly" besonders zum
Tragen. Während Axel "Ironfinger" Ritt seinem
Spitznamen alle Ehre macht und des Öfteren die Saiten zum
Glühen ("Warpath") bringt, zeigt Sänger Carsten
Schulz erneut, dass er zu den besten und variationsreichsten
Sängern in unseren Breitengraden zählt und keinen Vergleich mit
den Großen der Szene zu scheuen braucht. Auf diesem Silberling
stimmt einfach die Mischung, denn von gefühlvollen Balladen
über stampfende Hard Rock-Rhythmen und bombastischen
Keyboardteppichen (alle Achtung, Herr Lange) bis hin zum Melodic
(Power) Metal, ist alles vertreten, was eine gute Heavy
Rock-Scheibe ausmacht. Veredelt wurde das Album erneut durch eine
druckvolle und fette Produktion der Marke Ritt.
Außerdem wird es "The Sixth Dimension" in einer
limitierten Erstauflage geben. Dieses Digi-Pack enthält neben
der gelungenen Interpretation des AEROSMITH-Klassikers "Rats
In The Cellar" auch noch einen sehenswerten Video-Clip von
"Charade", der während der Tour mit HTP mitgeschnitten
wurde.
| Trackliste: | 1. World Gone Crazy - 2. Your Favourite Curse - 3. King's Tears - 4. One Perfect Moment - 5. Burning Red - 6. Warpath - 7. Time Machine - 8. Skylighter - 9. Young Hearts Can Fly - 10. Last Exit Moon - 11. Talk To The Wind - 12. Rats In The Cellar (bonus track) - 13. Charade (bonus video clip) |
Thanks to Birgitt @
Germusica
&
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
weitere Reviews über DOMAIN:
DOMAIN/ Last Days Of Utopia
DOMAIN/ The Artefact
DOMAIN/ New Horizons (Acoustic EP)
DOMAIN/ One Million Lightyears From Home
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Review:
Normalerweise bin ich ja nicht unbedingt der Fan von
Düstermucke, aber hin und wieder kommen aus Black/ Death
Metal-Bereich derart ergreifende Scheiben, die sich dann auch
für die nächsten Monate in meinem CD-Player regelrecht
einnisten. Der Zweitling von SPIRIT CORPSE ist auf dem besten
Wege sich zu einem Dauerbrenner dieser Güte zu entwickeln. Auf
"First Truth/ Last Breath" vereinen sich groovige Rock
'N' Roll-Leads, eiskalte Stakkato-Riffs, sphärische sowie
verspielte Keyboards und ein endloses Doublebass-Feuerwerk zu
einem Düster Metal-Spektakel allerschärfsten Kalibers, ohne
dabei aber den Unterhaltungsfaktor zu vernachlässigen. Dieser
Silberling fräst sich mit Songs wie dem orientalisch angelegten
Opener "The Preacher", das mit einem wunderschönen
akustischen Abgang zu brillieren weiß, dem relaxt-groovenden
"Horizon" (MOONSPELL hätten es nicht besser
hinbekommen) oder dem lieblich-schonungslosen Titeltrack
unweigerlich in den Gehirnwindungen des paralysierten Zuhörers
ein. Auch zwei deutschsprachige Titel sind auf diesem Album zu
finden. Während "Alchemie" einer Variante TOTE HOSEN
goes Death Metal nahe kommt, jagt uns das Düster-Quintett mit
"Vampire" (erinnert stellenweise an RAMMSTEIN) einen
kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken. Trotz aller
Brutalität und Power, die zu jeder Sekunde präsent ist, zieht
sich das Gespür für einprägsame und schöne Melodien wie ein
roter Faden durch die 12 Nummern (inkl. Intro, Zwischenspiel und
Outro). Die Osnabrücker verstehen es einfach wie kaum eine
andere Band Rockmusik jeglicher Couleur zu einem homogenen und
unverkennbaren Sound zu kreieren. Selten ist mir ein Album aus
diesem Genre untergekommen, welches den Fan so dermaßen an der
unbändigen Spielfreude der Band teilhaben lässt. "First
Truth/ Last Breath" ist für mich - nach dem Meisterwerk von
CRADLE OF FILTH - die Düster-Scheibe des Jahres. Well Done,
Zombies ;-)
| Trackliste: | 1. Intro - 2. The Preacher - 3. The Guts Of The Unholy Server - 4. Horizon - 5. First Truth/ Last Breath - 6. Looking Down The Cross - 7. Alchemie - 8. Heaven's Gate - 9. Demon Child - 10. Lilith - 11. Dein Vampyr (bonus track) - 12. Outro |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Review:
Mit SISSY stellt sich eine fünfköpfige Band aus dem Hessischen
vor. Gestartet wurde die SISSY vor ein paar Jahren von Sänger/
Komponist Tobias Roick, der schon vor dem hier vorliegenden
Debüt zwei Alben in Eigenregie ("Losers Revenge"/
1999, "Help"/ 2001) eingespielt hat. Über Punk und
progressiven Crossover ist die Band auf "Sick" nun bei
einer Mischung von beiden Elementen gekommen, die sie mit
aggressiven und wilden Metal-/ New Metal-Parts ziemlich gekonnt
vermengt. Den vielversprechenden Anfang macht das leicht
angefunkte "Do U Know Your Daughter", das man
großartig mit dezent eingestreuten femininen Backing-Vocals in
Szene gesetzt hat. Außerdem erinnert das Bandoberhaupt in diesem
Song stellenweise sehr angenehm an den jungen James Hetfield
(METALLICA). Spritzig-frech geht die Band bei der fetzigen Nummer
"Asshole Use To Come In My Way" zu Werke, während man
gleich im Anschluss mit "Final Destination" in der
Power von NICKELBACK (in Verbindung mit punkigen Elementen) um
die Ecke biegt. Ausgesprochen sphärisch und nachdenklich geht es
bei "Love Is Not Real (But It Fucking Hurts Sometime)"
zur Sache und das druckvolle "Sad" weiß mit einer
punkigen Additüte a la THE CURE zu punkten. Des weiteren fallen
noch "Already Death" (erinnert mich stellenweise an die
CRASH TEST DUMMIES) mit seinem unbestrittenen Drive und das sehr
melodisch-bedrohliche "Escape" auf. Leider ist auf
diesem Silberling nicht alles Edel-Metal was glänzt, denn Licht
und Schatten wechseln auf "Sick" sich in regelmäßigen
Abständen ab. Auf die ein oder andere Nummer unter den 14 Songs
hätte man getrost verzichten können, denn dann wäre mit
Sicherheit ein verdammt starkes New Metal-Album herausgekommen.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass SISSY durch ihre
Vielfalt einen nahezu eigenständigen Bandsound kreiert haben.
Ich bin wirklich neugierig, wie sich die Band weiterentwickelt,
denn Potential steckt in den Mannen allemal.
| Trackliste: | 1. Do U Know Your Daughter - 2. I Don't Like It When U're Joking - 3. Assholes Use To Come In My Way - 4. Final Destination - 5. Rock 'N' Roller - 6. Love Is Not Real (But It Fucking Hurts Sometimes) - 7. Upside Down - 8. Song Of Pain - 9. Sad - 10. Brother - 11. Already Dead - 12. Skate - 13. Escape - 14. Call Me Sissy |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Review:
Es ist schon eine Schande! Da werden jährlich zig Tribute-Alben
veröffentlicht nach denen kein Hahn kräht und dabei übersieht
man so wegweisende Gitarristen wie ULI JON ROTH. Selbiges muss
auch Labelchef und Ausnahme-Gitarrist Lars Eric Mattsson gedacht
haben, als er sich mit "Beyond Inspiration" einen
langgehegten Traum erfüllen wollte. Was lag also näher als die
besten Gitarristen und Musiker aus dem eigenen Stall für die
Umsetzung dieses Projekts zu begeistern. Auf "Beyond
Inspiration" haben sich - neben Herrn Mattson selbst - Chris
Steberl (PROJECT ALCAZAR), Rolf Munkes (EMPIRE), James Byrd
(BYRD), Cyril Achard, Neal Grusky (TAKARA) und Alex Masi ein
Stelldichein gegeben, um einige Songs aus ULI JON ROTHs (z. B.
"Electric Sun") eigenen Projekten und seiner Zeit bei
den SCORPIONS ("Pictured Life") gebührend in Szene zu
setzen. Obwohl die Scheibe auf durchgehend hohen Niveau
eingespielt wurde, haben es mir die Interpretationen von
"Sails Of Charon", das neben dem großartigen und
variablen Gitarrenspiel von Joop Wolters (ARABESQUE) mit dem
ausdruckstarken Gesang von Lance King (DEFYANCE/ ex-BALLANCE OF
POWER) veredelt wurde, sowie das bluesy "I'll Be Loving You
Always" (Lars Eric Mattsson), dem durch den bezaubernden
Gesang von Ella Grussner (CONDITION RED) ein besonderes Flair
verliehen wird, besonders angetan. Außerdem schlagen Petrossi
Dushan (IRON MASK) und MISTER KITE-Sänger Alf Wemmerlind mit
ihrer schleichenden Version von "Yellow Raven"
äußerst positiv zu Buche. Fazit: Es war wirklich an der Zeit
den Erfinder der Sky-Gitarre mit einem derartigen Album zu
huldigen und "Beyond Inspiration" gehört für mich
definitiv zu den besseren Alben seiner Gattung. Tipp: Verzieht
euch in eine ruhige Ecke, setzt euch den Köpfhörer auf und
lasst diese Musik einfach auf euch wirken!
| Trackliste: | 1. CHRIS STEBERL/ Electric Sun - 2. JOOP WOLTERS/ Sails Of Charon - 3. LARS ERIC MATTSSON/ I'll Be Loving You Always - 4. TONY HARNANDO/ Firewind - 5. ROLF MUNKES/ Dark Lady - 6. PETROSSI DUSHAN/ Yellow Raven - 7. TORBEN ENEVOLDSEN/ Burning Wheel Turning - 8. BYRD/ Still So Manny Lives Away - 9. CYRIL ACHARD/ I'll Be There - 10. THORBJÖRN ENGLUND/ Indian Dawn - 11. NEAL GRUSKY/ Pictured Life - 12. WILLIAM STRAVATO with ALEX MASI/ Return - 13. ERIC SANDS/ Polar Nights - 14. PAUL NELSON/ Paganini Paraphrase |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
Nachdem Mark Boals (ex-YNGWIE MALMSTEEN) und seine Mannen uns
hierzulande noch nicht mit ihrer Live-Performance erfreut haben,
kommt die Doppel-Konserve "Burning Live In Tokyo 2002"
gerade zum richtigen Zeitpunkt. Da mich schon die beiden
Studio-Alben ziemlich beeindruckt haben, war ich natürlich
mächtig gespannt, welches Feeling die All-Star-Combo wohl
livehaftig rüberbringen würde. Ich muss gestehen, dass ich vom
Ergebnis angenehm überrascht bin! Denn im Gegensatz zu manch
anderen Bands in All-Star-Besetzung sind Mark Boals,
Ausnahme-Gitarrist Tony MacAlpine, Tastenakrobat Philip Vitalij
Kuprij (ARTENSION) sowie die Rhythmus-Abteilung bestehend aus
Philip Bynoe (u. a. Bassist bei STEVE VAI) und Schlagwerker
Virgil Donati (PLANET X) nicht nur in der Lage richtig gute
Studio-Alben abzuliefern, sondern vermögen sich live sogar noch
zu steigern. Zudem stellen sich alle Mitglieder in den Dienst der
Band und des Materials. - Was aber nicht heißen soll, dass sich
die Virtuosen nicht den Freiraum für Solopassagen und -einlagen,
in denen sie ihr unumstrittenes Können eindrucksvoll
untermauern, zugestehen. Als Highlights zweier durchgehend guter
Live-Scheiben kristallisieren sich bereits nach wenigen
Durchläufen das quirlig-eingängige "Circle Of Time",
der 8minütige Epos "Atlantis" und das mitreißende
"Dreams Of Empire" sowie die Hymne "Keeper Of The
Flame", das dramatische aufgebaute "The Oracle"
(erinnert stellenweise an das Musical "Phantom Of The
Opera") und "Moonlight Sonata", das von einem
Keyboardfeuerwerk der Marke Kuprij umgeben wird, heraus.
Irgendwie werde ich auch den Eindruck nicht los, dass Mark Boals
mit zunehmenden Alter immer noch besser wird. Wer mit den beiden
Studioalben noch nicht richtig warm werden konnte, sollte sich
unbedingt mal an "Burning Live In Tokyo 2002"
versuchen, denn hier wird auf über 110 min Neoclassic Power
Metal - gepaart mit einer wohldosierten Prog-Prise - zelebriert.
Hoffentlich kann sich dieses tolle Package von der diesjährigen
Veröffentlichungsflut auf dem Live-Sektor absetzen.
Für all diejenigen, denen das Hörvergnügen nicht ausreicht,
sondern das ganze Spektakel optisch mit verfolgen möchten, sei
die DVD-Version dieses Live-Mitschnitts ans Herz gelegt, die mit
einigem Bonusmaterial aufwartet.
| Trackliste: | CD 1: 1.
Introduction-Prelude - 2. Circle Of Time - 3. City Of The
Dead - 4. Vengeance For Blood - 5. Atlantis - 6.
(Interlude) Prelude n. 2 - 7. Death Row - 8. Samurai - 9.
Dreams Of Empire - 10. Tony Mac Alpine Guitar Solo CD 2: 1. Keepers Of The Flame - 2. Philip Bynoe Bass Solo - 3. Virgil Donati Drums Solo - 4. The Oracle - 5. Vitalij Kuprij Keyboard Solo - 6. E Lucevan Le Stelle - 7. Bringer Of Pain - 8. Face The Fire - 9. Fairytales Won't Die - 10. Ring Of Fire - 11. Leviathan |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
RING OF FIRE:
RING OF FIRE/ Lapse Of Reality
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Review:
Nicht gerade das Gelbe vom Ei, was uns die vier Kanadier hier zu
Ohren reichen. Hatten meiner Meinung nach schon mal bessere Songs
auf Lager als diese 10 Lieder vom neuen Album. Alles relativ
durchschnittliche und absolut radio-/ baywatch-taugliche Mucke,
die schon etliche andere Bands am laufenden Band produzieren!
Sänger Harry Hess hat zwar eine relativ angenehme Stimme, setzt
sie aber sehr monoton ein und wirkt nach dem dritten Song
langweilig. Die restlichen Musiker spielen ein Rockklischee nach
dem anderen und man hat nicht den Eindruck etwas Neues zu hören.
Erfolgsrezepte der Achtziger werden hier lauwarm aufbereitet und
dem Hörer auf einem Silbertablett serviert. Versteht mich bitte
nicht falsch - es gibt durchaus Musikliebhaber, die von dieser CD
begeistert wären, was ja auch nichts Schlechtes ist. Aber mich
spricht diese Art von Musik leider nicht an. Zum Reinhören
empfehle ich "Reach", der sehr Melodic Metal mäßig
herüberkommt und mit seinem eingängigen Refrain sehr an
HELLOWEEN erinnert. "Give It To You" mit sehr
punkrockigem Anfang und einem progressiven Mittelteil, der etwas
an SHADOW GALLERY denken lässt.
Mein Fazit: Diese Scheibe ist wirklich was für Cabrioletfahrer,
Sunnyboys und Hardrockliebhaber der 80er.
Review:
In einem Punkt muss ich meinem Kollegen Christian recht geben:
Die Kanadier haben mit Sicherheit schon bessere Songs abgeliefert
als auf dem hier vorliegenden Album. Aber deshalb das Material
auf "Higher" einfach als monotonen, lauwarmen oder gar
langweiligen 80er-Aufguss abzukanzeln, grenzt meines Erachtens
schon fast an Frevel. Zugegeben, solche Meilensteine wie auf dem
selbstbetitelten Debüt oder "Mood Swings" sucht man
auf diesem Silberling vergebens. Doch trotzdem haben Songs wie
das hitverdächtige "Waited", die leicht moderne Power
Pop-Nummer "Give It To You" und das simple-relaxte
"Lucky Ones" mehr Potenzial als das ganze gehypte Zeug,
das uns in den Charts als "ach so trendy und topp"
vorgegaukelt wird. Außerdem zählt Harry Hess nach wie vor zu
den besten Sängern der Szene und die gelungenen Gitarreneinlagen
und -solis (z. B. "Lost", "Run And Hide") von
Pete Lesperance sprechen sowieso für sich. Lediglich der etwas
eckige Opener "Reach" und der laue Titeltrack fallen
etwas aus dem Rahmen und können das Niveau der genannten Nummern
nicht ganz halten. Außerdem könnte man die erneut ziemlich
magere Spielzeit als Kritikpunkt aufführen, aber im Gegensatz
zur Comeback-Scheibe "Weight Of The World" haben HAREM
SCAREM diesmal auf ein überflüssiges Instrumental gänzlich
verzichtet. Wer weiß, vielleicht überraschen uns die Herren auf
der nächsten Scheibe auch mit einer etwas fetteren Spielzeit.
| Trackliste: | 1. Reach - 2. Waited - 3. Torn Right Out - 4. Give It To You - 5. Higher - 6. Run And Hide - 7. Lucky Ones - 8. Lies - 9. Gone - 10. Lost |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über HAREM SCAREM:
HAREM SCAREM/ Human Nature
(Earcatcher/ January 2007)
HAREM SCAREM/ Over:Load
HAREM SCAREM/ The
Early Years
HAREM SCAREM/ Weight
Of The World
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Review:
Mit der Beschreibung von "Anitparallel" werfen wir mal
wieder einen Blick in die Alternative-Szene. Normalerweise ist
das ja nicht unbedingt meine bevorzugte Musikrichtung, aber als
mir vor einigen Monaten die ersten Kostproben zu Gehör gekommen
sind, wurde ich hellhörig. Seit geraumer Zeit liegt mir auch das
komplette Album vor und ich muss gestehen, dass ich von COSMOTRON
mehr als angenehm überrascht bin. Im Gegensatz zu den meisten
Bands aus diesem Bereich gleitet das Bremer Quintett nicht nur
auf der festgefahrenen Alternative-Schiene, sondern wandelt
äußerst gekonnt durch die verschiedensten Musikrichtungen und
haben damit einen eigenen Stil mit hohem Wiedererkennungswert
kreiert. Die Einflüsse auf ihrem Debüt reichen von MOTOR PSYCHO
und RADIOHEAD über BABYLON ZOO und DAVID BOWIE ("The
Indication Of One's Baser Instincts") bis zu LED ZEPPELIN
("Coma"). Die elf Songs präsentieren sich einerseits
in psychedelischer Manier, während auf der anderen Seite Brit
Pop-Element ("Eye For An Eye") um die Ecke kommen.
Natürlich wird auf dieser Scheibe auch derb abgerockt, was Songs
wie der fulminante Opener "The Dog-Show", das
mystisch-bizarre "Circles" oder der groovy Ohrwurm
"Picturefreak" eindrucksvoll unterstreichen. Selten ist
mir aus der alternativen Szene ein Album untergekommen, das sich
so facettenreich präsentiert wie "Anitparallel". Die
Scheibe dürfte nicht nur für Alternative-Freaks interessant
sein, sondern könnte durchaus auch einige Freunde der
melodischen Rockklänge ansprechen. Unbedingt antesten!
| Trackliste: | 1. The Dog-Show - 2. Circles - 3. Pieces Of Me - 4. Picturefreak - 5. The Indication Of One's Baser Instincts - 6. Coma - 7. Eye For An Eye - 8. The Antiparallel - 9. Just Anyone - 10. Cheap Perfume - 11. Tram |
Thanks to Eric & Florian @ Hardbeat Propaganda
Last
Update: Sunday, 30. November 2003
created in January 2001 © by Sonny