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Weitere interessante
VÖs im September:
02.09.2002

Threshold - Critical Mass

Threshold
Critical Mass
Wertung: 8,5/ 10
Charteinstieg: 16.09.2002 Platz Nr. 78
23.09.2002

Status Quo - Heavy Traffic

Status Quo
Heavy Traffic
Wertung: 8,5/ 10
Charteinstieg: 07.10.2002 Platz Nr. 35
Weitere Platzierungen:
14.10.2002 Platz Nr. 88
  02.09.2002

UFO -Sharks

UFO
Sharks
Wertung: 8/ 10
Charteinstieg: 16.09.2002 Platz Nr. 75
23.09.2002

Enuff Z'Nuff - Welcome To Blue Island

Enuff Z'Nuff
Welcome To Blue Island
Wertung: 7/ 10
  09.09.2002

Heimdall - The Almighty

Heimdall
The Almighty
Wertung: 8/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende September in der 12. Ausgabe des
Rock It! lesen
23.09.2002

Saxon - Heavy Metal Thunder

Saxon
Heavy Metal Thunder
  09.09.2002

Centurion - Non Plus Ultra

Centurion
Non Plus Ultra
Wertung: 4,5/ 10
23.09.2002

Street Talk - Restoration

Street Talk
Restoration
Wertung: 8,5/ 10
  09.09.2002 Megellan
Hundred Year Flood
Wertung: 5,5/ 10
23.09.2002

Hardline - II

Hardline
II
Wertung: 8/ 10
  14.09.2002

Tony Harnell's Morning Wood - Morning Wood

Tony Harnell's Morning Wood
Morning Wood
Wertung: 7/ 10
23.09.2002

Bon Jovi - Bounce

Bon Jovi
Bounce
Wertung: 8,5/ 10
Charteinstieg: 07.10.2002 Platz Nr. 02
Weitere Platzierungen:
14.10.2002 Platz Nr. 05
21.10.2002 Platz Nr. 05
28.10.2002 Platz Nr. 07
04.11.2002 Platz Nr. 12
11.11.2002 Platz Nr. 24
18.11.2002 Platz Nr. 35
25.11.2002 Platz Nr. 24
02.12.2002 Platz Nr. 36
09.12.2002 Platz Nr. 45
16.12.2002 Platz Nr. 47
23.12.2002 Platz Nr. 45
13.01.2003 Platz Nr. 43
20.01.2003 Platz Nr. 24
27.01.2003 Platz Nr. 47
03.02.2003 Platz Nr. 53
10.02.2003 Platz Nr. 79
17.02.2003 Platz Nr. 86
24.02.2003 Platz Nr. 80
03.03.2003 Platz Nr. 97
10.03.2003 Platz Nr. 93
Wiedereinstieg: 31.03.2003 Platz Nr. 70
Wiedereinstieg: 02.06.2003 Platz Nr. 100
weitere Platzierungen:
09.06.2003 Platz Nr. 52
16.06.2003 Platz Nr. 40
23.06.2003 Platz Nr. 60
30.06.2003 Platz Nr. 52
  16.09.2002

Eternal Reign - Crimes Of Passion

Eternal Reign
Crimes Of Passion
Wertung: 9/ 10

ein von mir verfasstestes Review könnt ihr ab Ende November in der 13. Ausgabe des
Rock It! lesen
30.09.2002 Diamond Dogs
Too Much Is Better Than Not Enough
Wertung: 7,5/ 10
  16.09.2002

Yngwie Malmsteen's Rising Force - Attack!!

Yngwie Malmsteen's Rising Force
Attack!!
Wertung: 7,5/ 10
??.09.2002

Benny Jannson - Save The World

Benny Jannson
Save The World
Wertung: 6,5/ 10
  23.09.2002

John West - Earth Maker

John West
Earth Maker
Wertung: 7,5/ 10
   

Munichs Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 1
  • Band: Various Artists
  • Albumtitel: Munichs Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 1
  • Spielzeit: 60:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Munichs Hardest Hits/ Pängg
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 30.09.2002
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Den meisten unter euch dürfte die Internet-Radio-Station MUNICHS HARDEST HITS mehr als ein Begriff sein, denn schließlich bedient uns das Rock Radio aus dem Herzen Bayerns seit Sommer 1999 rund um die Uhr mit AOR, Hard Rock & Melodic Rock vom Allerfeinsten. Jetzt präsentiert Germany's No. 1 Rock-Radio mit "Melodic Rock Is Back" den ersten Teil ihrer hauseigenen Melodic Rock-Samplers-Reihe. Auf Vol. 1 bekommen viele relativ unbekannte, aber nicht minder hochkarätige Rock-Acts - wie z. B. ARIS aus Reutlingen, WILD FRONTIER aus Kassel, ELAYNE aus Hamburg, BADHOVEN aus Österreich oder PURPLE CROSS aus der Schweiz - die Möglichkeit ihre Songs einem breiteren Publikum zu präsentieren. Neben den Newcomern wollen uns Peter Hanft und Thomas Schafhauser, die beiden Macher von MUNICHS HARDEST HITS, auf jeder Folge ihrer Reihe eine Überraschung präsentieren. Den Beginn macht der bisher unveröffentlichte neue Song "Don't Come My Way" (ein wahrer Groover vor dem Herren) der Schweden-Rock-Legende 220 VOLT. Als weitere Highlights drängen sich PHIL VINCENT (von ungewohnt rockiger Seite) mit "Strong Enough", LORI FOGLER's "The Water" (Country Rock a la SHANIA TWAIN oder YVETTE NELSON) oder die Schweden MERLIN mit "You're All That I Need". Ein weiterer Pluspunkt ist das für einen Sampler sehr aufwendig und informativ gestaltete Booklet! Kurzum: "Melodic Rock Is Back Vol. 1" ist der absolut gelungene Auftakt einer hoffentlich noch lange nicht ausgereizten Reihe, die aufgrund ihrer exzellenten Songauswahl eine Aufwertung jeder Plattensammlung bedeuten dürfte. Alle diejenigen, deren Sammlung noch nicht durch "Melodic Rock Is Back Vol. 1" veredelt ist, sollten sich diesen Silberling schnellstens unter
www.munichshardesthits.com bestellen. Alle anderen können sich auf die baldige Fortsetzung mit der zweiten Ausgabe freuen. Der Sampler hält, was die Rock-Station verspricht. Zugreifen!!!

Sonny

Trackliste: 1. ANATOMIC/ Until You're Gone - 2. PHIL VINCENT/ Strong Enough - 3. ARIS/ No One Else - 4. 220 VOLT/ Don't Come My Way - 5. BADHOVEN/ Wasted Time - 6. FRANKY DEE/ Memory With You - 7. WILD FRONTIER/ Breaking The Silence - 8. PURPLE CROSS/ Story Of The Game - 9. LORI FOGLER/ The Water - 10. ELAYNE/ Elayne On Stage - 11. MERLIN/ You'r All That I Need - 12. LOVE HUNTER/ Lonley Night - 13. ORANGE CRUSH/ Losing It Without You - 14. NORTH/ Love You Better Than Before - 15. SWEET CRYSTAL/ In God We Trust

Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits

weitere Reviews über MUNICH'S HARDEST HITS - Melodic Rock Is Back:
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VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 7
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 6
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 5
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 4
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 2


S.I.N. - Somewhere To Nowhere
  • Band: S.I.N.
  • Albumtitel: Somewhere Into Nowhere
  • Spielzeit: 18:08 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Forever
  • Veröffentlichung: ??.09.2002
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Bestimmt wissen schon einige unter euch, dass sich Gitarrist Deddy Andler und Sänger Jason Marks (ex-BALANCE OF POWER) von FOREVER getrennt haben, um anschließend mit S.I.N. (SOMEWHERE INTO NOWHERE) eine neue Band aus dem Boden zu stampfen. Auf dem vorliegenden Demo präsentiert die Band vier faszinierende Songs, die ziemlich stark - wen verwundert es - an das Songmaterial des FOREVER-Debuts erinnern und dem auch qualitativ nicht im geringsten nachsteht. Die CD enthält mit dem Opener "Throwing It All Away" (das Gitarren-Intro erinnert irgendwie an SMOKIE) und "Rain" zwei gitarrenbetonte Melodic Rock-Nummern, sowie mit "A New Tomorrow" eine Ballade, die für reichlich Gänsehaut-Feeling sorgen dürfte. Den gelungenen Abschluss bildet das spannungsgeladene "Somewhere In Nowhere", das mit modern angehauchten Gitarrenparts zu brillieren weiß. Wer sich gerne selbst von der Qualität des Materials überzeugen möchte, sollte dies tunlichst unter
www.sin-band.com tun, denn dort könnt ihr die vier Tracks antesten. Momentan schraubt die Band fleißig an ihrem Debut-Album, dass hoffentlich für reichlich Interesse bei den diversen Labels sorgen wird, um somit bald das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Dieses Demo macht 100%ig Appetit auf mehr. Genial!!!

Sonny

Trackliste: 1. Throwing It All Away - 2. Rain - 3. A New Tomorrow - 4. Somewhere Into Nowhere

Thanks to Deddy @ S.I.N.

weitere Reviews über S.I.N.
S.I.N/ Equilibrium (Album Of The Month/ September 2005)
S.I.N./ Somewhere Into Nowhere
FOREVER/ Faces Of The Past


Ted Nugent - Craveman
  • Band: Ted Nugent
  • Albumtitel: Craveman
  • Spielzeit: 56:13 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eagle Records/ Edel
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: 23.09.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Nun endlich ist es soweit! Großmaul TED NUGENT ist zurück und straft mit seinem neuen Solo-Album "Craveman" alle Kritiker lügen, die ihn nur als belanglosen Sprücheklopfer abhandeln. Sieben Jahre nach dem letzten Studioalbum "Spirit Of The Wild" (u. a. der mit der Mitsing-Hymne "Fred Bear") zeigt sich der 54jährige Großwildjäger erbarmungslos und kompromisslos wie zu seinen Glanzzeiten und präsentiert uns auf der neuen Scheibe 14 gnadenlose Einheiten pursten Rock 'N' Rolls, die so manchen Jungspund in der Szene das fürchten lehren dürften. Einfach jede Nummer ein Killer! Anspieltipps könnte ich hier zuhauf nennen, aber ich will mich mal auf meine persönlichen Favoriten beschränken, als da wären "Damned If Ya Do" ("heu, heu, heu" - erinnert irgendwie an AC/DCs "TNT"), das ruhige, bluesy "At Home There" oder das schmutzig-rhythmische "Pussywheeped". Als Musiker holte sich Mr. NUGENT diesmal Bassist Marco Mendoza (BLUE MURDER/ THIN LIZZY) sowie Felldrescher Tommy Clufetos mit ins Boot und wurde beim Songwriting u. a. auch von seinen beiden DAMN YANKEES-Kollegen Jack Blades und Tommy Shaw unterstützt. Fazit: Wer TED NUGENT liebt wie er leibt und lebt, der wird mit "Craveman" bestens bedient. Alle anderen unbelehrbaren Besserwisser können sich weiterhin ein zweites Loch in den Allerwertesten ärgern.

Sonny

Trackliste: 1. Klstrphnky - 2. Crave - 3. Rawdogs & Warhogs - 4. Damned If Ya Do - 5. At Home There - 6. Cum N Gitya Sum-O-This - 7. Change My Sex - 8. I Won't Go Away - 9. Pussywhipped - 10. Going Down Hard - 11. Wang Dang Doodle - 12. My Baby Likes My Butter On Her Gritz - 13. Sexpot - 14. Eathtones

Thanks to Bauke @ cmm


  • Band: Mob Rules
  • Album: Hollowed Be Thy Name
  • Spielzeit: 48:35 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Helloween, Queensyrche, Savatage
  • Veröffentlichung: 23.09.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Gestärkt durch neues Label und Management katapultieren die Wilhelmshavener mit "Hollowed Be Thy Name" ihr drittes Geschoss in die Erdumlaufbahn. Konnte sich das Sextett mit "Temple Of Two Suns" gegenüber dem Debüt "Savage Land" um einiges steigern, so muss man ihnen auch bei ihren neuesten Silberling einen weiteren Schritt nach vorne attestieren. Zwar haben die Herrschaften mit dem vorliegenden Album nicht gerade das Rad neu erfunden, aber sie haben ihre bisherigen Trademarks um eine etwas rauere und kantigere Variante bereichert und sind somit unberechenbarer geworden. Diese Tatsache wird von hyperschnellen Songs wie "Speed Of Life" (Killer!) und "Ghost Of Town" (angängiger Chorus) eindrucksvoll untermauert. Dass die Band aber auch den Sinn für dramatisch schöne Melodien nicht verloren hat, dafür stehen das hymnische "(In The Land Of) Wind And Rain", die gelungene Interpretation des FRUMPY-Klassikers "How The Gypsy As Born" für die Peavy Wagner (RAGE) eigens als Gastsänger eingeladen wurde oder der finale Hammer "Way Of The World". "Hollowed Be Thy Name" ist ein Album, an dem jeder Melodic Power Metal-Fan sein helle Freude haben dürfte.

Sonny

Trackliste: 01. Hollowed Be Thy Name - 02. The Speed Of Life - 03. (In The Land Of) Wind And Rain - 04. House On Fire - 05. Ghost Town - 06. How The Gypsy Was Born - 07. All Above The Atmosphere - 08. Lord Of Madness - 09. a.d.c.o.e - 10. Way Of The World

weitere Reviews über MOB RULES:
MOB RULES/
Among The Gods


Jack Russell - For You
  • Band: Jack Russell
  • Albumtitel: For You
  • Spielzeit: 46:19
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ulftone Music/ Edel Music
  • Vergleichbare Bands: akustisch orientierte Great White zu "Sail away"-Zeiten
  • Veröffentlichung: 23.09.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Das bereits im Jahre 2002 veröffentlichte 2. Soloalbum des GREAT WHITE-Sängers JACK RUSSELL wurde unter Mithilfe prominenter Musiker wie Bob Kulick, Tony Levin und Billy Sherwood, im Anschluss an die offizielle Auflösung seiner Stammcombo eingespielt. Weit softer als von GREAT WHITE gewohnt agierend, und deswegen beim erstmaligen Hördurchlauf etwas gewöhnungsbedürftig, versteht es JACK RUSSELL den GREAT WHITE-Fan anfänglich vor den Kopf zu stoßen, um ihn bei intensiverem Genuss durch eine Reihe von Klassesongs in seinen Bann zu ziehen.
Bereits der mit spartanischen Streichersätzen garnierte und von einem göttlichem Refrain getragene Opener "Any Kind Of Love" lässt die weitere Ausrichtung des Albums erahnen, welches tendenziell stark akustisch ausgerichtet ist, was der einzigartigen Stimme JACK RUSSELs jedoch hervorragend zu Gesichte steht und vom eingängigen "Whatever It Takes" eindrucksvoll untermauert wird. Weitere Anspieltipps sind der hymnenhaft anmutende Titeltrack, das durch hervoragende Background Vocals veredelte "The Best Is Yet To Come", sowie der Ohrwurm "Where The Wind Don´t Blow". Das Highlight dieser gelungenen Veröffentlichung stellt jedoch die Gänsehautballade "Always" dar, in welcher JACK RUSSELL in unnachahmlicher Art und Weise die Geschichte einer, von Sehnsucht und Hoffnung am Leben gehaltenen Liebe verewigt, um dem Hörer aufgrund des ergreifenden Textes sowie einer stimmlichen Meisterleistung abwechselnd einen Schauer über den Rücken zu jagen. "For You" ist kein Schnellzünder, sondern wächst mit jedem Durchgang, um dem Hörer eine gelungene Alternative zur richtigen Untermalung eines gemütlichen Abends zu bieten ... light some candles, sit back & enjoy...

Florian

Trackliste: 1. Any Kinda Love - 2. Whatever It Takes - 3. Always - 4. Don't Know Why - 5. For You - 6. The Best Is Yet To Come - 7. Where The Wind Don't Blow - 8. Paradise - 9. No Time To Left - 10. If Not For Love - 11. My Everything

Roger Glover - Snapshot
  • Band: Roger Glover And The Guilty Party feat. Randall Bramblett
  • Albumtitel: Snapshot
  • Spielzeit: 54:34 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eagle Records/ Edel
  • Vergleichbare Bands: Eric Clapton, Dire Straits, Bruce Springsteen, Sting
  • Veröffentlichung: 23.09.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
ROGER GLOVER, dürfte den meisten Musikbegeisterten als Bassist und Songwriter der britischen Rock-Legende DEEP PURPLE bekannt sein. Dass der in Wales geborne Tieftöner schon drei erstklassige Solo-Alben veröffentlicht hat, wissen wohl nur die eingefleischten Fans. "Snapshot", hat nicht das geringste mit den Werken seiner Hauptband gemeinsam, denn der mittlerweile vierte Alleingang bewegt sich nahezu ausnahmslos in der Singer/ Songwriter-Ecke. Die 14 großartigen Nummern bewegen sich zumeist in den ruhigeren Gefilden irgendwo zwischen ERIC CLAPTON ("What You Don't Say"), BRUCE SPRINGSTEEN ("Nothing Else") oder STING ("If I Could Fly"), aber auch mal zwischen Soul und Funk ("My Turn"). Nur sehr selten werden mit Songs wie z. B. dem von gedämpften Southern Rocker "When It Comes To You" Ausflüge in rockigere Breiten unternommen. Mit Randall Bramblett hat sich der Meister einen Sänger an Bord geholt, der seine Songs den perfekten Ausdruck verleiht. Neben dem Bass greift Mr. Glover auch hin und wieder zum Piano oder zur Gitarre und schwingt bei "Burn Me Up Slowly" (Nummer mit einem Schuss Reggae) äußerst gekonnt das Mikro. Mein persönliches Lieblingsstück ist allerdings das lässig groovende "The Bargain Basement", welches GLOVERs Tochter Gillian mit ihrer faszinierenden Stimme veredelt hat. Ein sehr gutes, abwechslungsreiches und unterhaltsames Album.

Sonny

Trackliste: 1. My Turn - 2. Burn Me Up Slowly - 3. Beyond Emily - 4. Queen Of England - 5. No Place To Go - 6. The Bargain Basement - 7. What You Don't Say - 8. Nothing Else - 9. Could Have Been Me - 10. The More I Find - 11. When It Comes To You - 12. Some Hope - 13. If I Could Fly - 14. It's Only Life

Thanks to Bauke @ cmm


An All Star Lineup Performing The Songs Of Pink Floyd - Pigs And Pyramids

Review:
Über Sinn und Zweck von Tribute-Alben lassen sich endloslange Diskussionen führen. Ich für meinen Teil bin nicht unbedingt ein Freund von derartigen Veröffentlichungen. Ich muss aber gestehen, dass mich das PINK FLOYD-Tribute "Pigs And Pyramids" schon mit dem ersten Durchlauf in seinen unwiderstehlichen Bann gezogen hat. Alleine die Liste der mitwirkenden Musiker liest sich wie das "Who is Who" der AOR- & Hard Rock-Szene und mit Namen wie Fee Waybill (THE TUBES), Billy Sherwood (YES), Richie Kotzen (ex-POISON/ MR. BIG), Bruce Kulick und Eric Singer (beide KISS) - um nur einige zu nennen - zu brillieren. Aber nicht nur diese klangvollen Namen, sondern auch die geniale Umsetzung der dargebotenen 11 PINK FLOYD-Nummern machen diesen Silberling zu einem wahren Erlebnis. So schallt z. B. "Another Brick In The Wall Pt. II" (Fee Waybill/ Background vocals by David Glenn Eisley) um einiges funkiger aus den Lautsprechern als das Original. Nicht weniger reizvoll schleichen sich "Welcome To The Machine" (Doug Pinnick/ KING'S X), "Shine On You Crazy Diamond" (geniales Gitarrenspiel und starke Gesangsleistung von Steve Lukather/ TOTO), das bluesy "Money" (Tommy Shaw/ STYX) und das groovy "Have A Cigar" (Bobby Kimball/ TOTO) durch die Gehörgänge. Als Leckerbissen der besonderen Art erweisen sich das von Jeff Scott Soto (TALISMAN/ HUMANIMAL) geschmeidig vorgetragene "Us And Them" (starkes Saxophon-Solo von Scotty Page) sowie "Young Lust", das kein geringerer als "The Voice" Glenn Hughes mit seinem Organ veredelt hat. "Pigs And Pyramids" ist eine der wenigen Tribute-Scheiben, die diesem Titel wirklich gerecht werden. - Einfach Klasse!!!

Sonny

Trackliste: 1. Another Brick In The Wall Pt. II (vocals: Fee Waybill * Background vocals: David Glen Eisley & Alex Ligertwood * guitar: Ronnie Montros * bass: Mike Porcaro * drums: Greg Bissonette) - 2. Welcome To The Machine (vocals: Doug Pinnick * guitar: Gary Hoey * bass: Mike Porcaro * drums: Greg Bissonette * keys: Derek Sherinian) - 3. Comfortably Numb (vocals & guitars: Billy Sherwood * bass & vocals: Chris Squire * drums: Alan White) - 4. Shine On You Crazy Diamond (vocals & guitars: Steve Lukather * bass: Marco Mendoza * drums Vinnie Colaiuta) - 5. Us And Then (vocals: Jeff Scoto Soto * bass: Jimmy Haslip * sax: Scotty Page * drums: Pat Torpay) - 6. Young Lust (vocals: Glenn Hughes * guitar:s Elliot Easton * bass: Tony Franklin * drums: Aynsley Dunbar) - 7. Run Like Hell (vocals: Jason Scheff * guitars: Dweezil Zappa * bass: Tony Franklin * drums: Aynsley Dunbar * keys: Tony Kaye) - 8. Any Colour You Like (guitar: Robben Ford * bass: Tony Franklin * drums: Aynsley Dunbar * keys: Steve Porcaro) - 9. Money (vocals: Tommy Shaw * guitars: Richie Kotzen * bass: Tony Levin * drums: Mike Baird * sax: Edgar Winter) - 10. Have A Cigar (vocals: Bobby Kimball * guitars: Bob Kulick & Bruce Kulick * bass: Mike Porcaro * drums: Greg Bissonette) - 11. Breathe (In The Air) (vocals: Robin McAuley * guitars: Jeff "Skunk" Baxter * bass: Phil Soussan * drums: Eric Singer)

Thanks to Wolfgang & Julia @ Flying Dolphin

weitere Reviews über PINK FLYOD-Tributes:
VARIOUS ARTISTS/
Breathe - A Tribute to Pink Floyd


Dave Meniketti - Meniketti
  • Band: Dave Meniketti
  • Albumtitel: Meniketti
  • Spielzeit: 65:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Dream Catcher/ Zomba
  • Vergleichbare Bands: Y&T, Whitesnake, AC/DC (teilweise)
  • Veröffentlichung: 23.09.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
DAVE MENIKETTI dürfte wohl fast jedem Hard Rock-Anhänger als Sänger und Gitarrist von der Bay Area Rock-Legende Y&T ein Begriff sein. Nachdem seinen Solo-Erstling "On The Blue Side" (1998) doch ziemlich bluesig - aber nicht minder genial - ausgefallen ist, bedient uns Mr. MENIKETTI auf seiner neuen selbstbetitelten Scheibe mit einer faszinierenden Mischung aus typischen Y&T-Trademarks ("Messin' With Mr. Big"), dezenten WHITESNAKE-Touch ("No Lies") und seinem allzeit präsenten Feingefühl für großartige Blues-Elemente ("Hard As I Try"). Songs wie der bodenständige Rocker "Tough Luck Avenue", der southernlastige Groover "Storm" oder Schleicher "It's Over" (erinnert in einigen Passagen an Joe Satriani) machen einfach Appetit auf mehr. - Kein Problem, denn mit dem hauptamtlichen Stampfer "All In This Together" (diese Nummer groovt ohne Ende und die Hammond röhrt eingebettet in einem mitreißenden Gitarren-Solo... wow!!!) legt der Ausnahme-Musiker den absoluten Hammer nach. Mit der gefühlvollen Ballade "Tell Me (Why I Should)" und dem bluesy "Take My Time" wird ein Hard Rock-Album, das so ziemlich alle Stilelemente des Genres in sich vereint, nach einer satten Spielzeit von 65 min perfekt abgerundet. Zugreifen Leute!!!

Sonny

Trackliste: 1. Messin' With Mr. Big - 2. No Lies - 3. Hard As I Try - 4. Tough Luck Avenue - 5. I Remember - 6. Storm - 7. It's Over - 8. All In This Together - 9. I Can't Take It - 10. Lay Me Down - 11. Thw Other Side - 12. Tell Me (Why I Should) - 13. Take My Time

Thanks to Andrew @ Zomba


Lance Keltner - Lance Keltner
  • Band: Lance Keltner
  • Albumtitel: Lance Keltner
  • Spielzeit: 41:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ulftone Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands: ZZ Top, Black Crowes, AC/DC
  • Veröffentlichung: 23.09.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Schon mit seinem letztjährigen Album "Last Of The Cowboy Vampires" wusste LANCE KELTNER durchaus zu überzeugen, aber mit seiner neuen selbstbetitelten Scheibe schaltet der US-Amerikaner noch ein Gang höher und lehrt Größen wie ZZ TOP oder den BLACK CROWES das Fürchten. Den vielversprechenden Anfang macht das lässig rockende "Way Of My People" gefolgt von der gedämpften Blues-Nummer "Street Of New Orleans". Mit richtig schmutzigen Gitarren und rotzigem Gesang wird uns "Ride The White Horse" in bester IZZY STRADLIN-Manier durch die Ohren geblasen, bevor es mit "Dirty Knees" (tierisch geil röhrende Orgel) in die moderne Southern Rock-Ecke geht. Das heftig pulsierende "Groove Thang" lasst den Kopf bis zur gänzlichen Ohnmacht von der linken zur rechten Schulter wippen. Aber nur keine Müdigkeit vortäuschen, denn schon mit "Welcome Back" (erinnert stellenweise an Brian Setzer von den STRAY CATS) geht es genauso beherzt weiter. Erst mit "Crescent City", das durch seine souligen Chöre zu gefallen weiß, lässt uns der Vollblut-Rock 'N' Roller wieder etwas zur Ruhe kommen. Leider schmälert "When The Road Is Cold" durch seine eigenartigen Hip Hop-Rhythmen den bis dato äußert guten Gesamteindruck. Aber dieser Ausrutscher ändert nichts an der Tatsache, dass wir hier mit einer Rock 'N' Roll-Scheibe zu tun haben, die Southern, Rhythm, Blues & Soul in einer äußerst erfreulichen Mischung in sich vereinen. Bitte mehr von dieser Sorte!!!

Sonny

Trackliste: 1. Way Of My People - 2. Streets Of New Orleans - 3. Ride The White Horse - 4. Dirty Knees - 5. Groove Thang - 6. Welcome Back - 7. Voodoo Doll - 8. Devil And The Deal - 9. Crescent City - 10. When The Road Is Cold

Thanks to Ulftone Music


Fading Starlight - Lost
  • Band: Fading Starlight
  • Albumtitel: Lost
  • Spielzeit: 46:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: TTS Media/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: frühere Helloween meets Blind Guardian
  • Veröffentlichung: 16.09.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Es kommt nicht allzu oft vor, dass mich ein Album derart in seinen Bann zieht, wie es das Debüt von FADING STARLIGHT getan hat. Seit Tagen hat "Lost", so der schlichte Titel des Albums, einen Stammplatz in meinem CD-Player und wird diesen sicherlich auch noch in einigen Monaten inne haben. Musikalisch fühlt sich der junge Fünfer irgendwo in der Schnittmenge zwischen den früheren HELLOWEEN (Titeltrack) und BLIND GUARDIAN ("Chained") bestens aufgehoben. Trotz dieser Vergleiche kann man FADING STARLIGHT nicht in einen Topf mit x-beliebigen HELLOWEEN oder BLIND GUARDIAN-Klons werfen, denn die Band weiß durchaus mit einer gewissen Eigenständigkeit zu gefallen. Dies liegt zum einen am wunderschönen und ausdruckstarken Gesang von Frontfrau Inga Scharf, die sich stimmlich irgendwo zwischen Candice Night (BLACKMORE'S NIGHT) und NIGHTWISHs Tarja Turunen bewegt und zum anderen am äußerst variablen Gitarrenspiel von Songwiter Sebastian Scharf. Als Entscheidungshilfen möchte ich euch "Fading Starlight" (ein wahrer Killer mit dezent eingestreuten Gröhlparts und wunderschönen Chören), das speedige "Here I Am" und die Gänsehaut-Nummer "Once Time" mit auf den Weg geben. Obwohl die Band gerade mal ein Durchschnittsalter von 23 Jahren hat, kommt die ganze Sache schon ziemlich cool aus den Boxen. Ein klasse Debüt, das Appetit auf mehr macht. Ich bin mir sicher, dass wir von FADING STARLIGHT noch große Dinge zu hören bekommen.

Mehr über FADING STARLIGHT könnt ihr im
Interview mit Sängerin Inga Scharf nachlesen.

Sonny

Trackliste: 1. Lost - 2. Banned To Be - 3. Salavation - 4. Here I Am - 5. Fading Starlight - 6. Once A Time - 7. Chained - 8. Nights In Paradise

Thanks to Sönke @ TTS Media

weitere Reviews über FADING STARLIGHT:
FADING STARLIGHT/
Timeless Fate


Shameless - Splashed
  • Band: Shameless
  • Albumtitel: Splashed
  • Spielzeit: 40:04 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven
  • Vergleichbare Bands: Pretty Boy Floyd, Poison
  • Veröffentlichung: 16.09.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Ich muss mir ehrlich eingestehen, dass schon mehrere Durchläufe von Nöten waren, bis die Songs der neuen Scheiben von SHAMELESS so richtig gezündet haben und diese obwohl die ersten beiden Alben "Back Streets Anthems" und "Queen 4 A Day" zu meinen Lieblings-Glam Rock-Scheiben gehören. Zwar beginnt "Splashed" mit dem fetzigen Opener "Don't Hesitate" und dem amtlichen Stampfer "Love Game" genauso wie der Vorgänger aufgehört hat, aber schon mit "Toy Human" und "Change The World" schleichen sich zwei Nummern ein, die etwas unrhythmisch bzw. zu steril wirken und dem ansonst recht ansprechenden Material nicht im geringsten das Wasser reichen kann. Doch mit Songs wie "Operator" (erinnert stellenweise an POISON's "Every Rose Has Its Throns"), der dreckig groovende Arschtreter "Wild In The Night" und die abschließende Mitsing-Hymne "Getaway" schlägt man wieder den gewohnt qualitativen Weg ein. Außerdem enthält die CD das Video zu "Don't Hesitate" und ein unterhaltsames Tour-Movie. Fazit: Bassist und Songwriter Alexx Michael hat gemeinsam mit den Sängern Steve Summers (PRETTY BOY FLOYD) und Stevie Rachelle (TUFF) eine gute Glam-Scheibe eingerockt, die aber leider nicht ganz so stark wie der fabelhafte Vorgänger ausgefallen ist.

Sonny

Trackliste: 1. Don't Hesitate - 2. Love Game - 3. Goodbye 2 U - 4. Toy Human - 5. She's Not Comin' Home - 6. I Lov The Way U Make Me Sick - 7. U & I - 8. Change Your World - 9. Operator - 10. Wild In The Night - 11. Getaway - 12. Don't Hesitate (video clip) - 13. Tourmovie (video clip)

Thanks to Georg @ AOR Heaven


Eternal Flame - King Of The King
  • Band: Eternal Flame
  • Albumtitel: King Of The King
  • Spielzeit: 51:09 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Rainbow, Dream Theater, Axel Rudi Pell
  • Veröffentlichung: 16.09.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Nach ihrem vielgelobten Debut "Desire" (1998) wurde es ziemlich schnell ruhig um die Münchener Band ETERNAL FLAME. Zwischenzeitlich übernahm Bandgründer Michael Schinkel (Gesang und Gitarre) den Sängerjob auf STROMHAMMER's "FireBall" und betätigte sich als Produzent. Nach vier Jahren Sendepause scheint nun die Zeit reif zu sein, sich wieder in eigener Sache bemerkbar zu machen, denn Mitte September bringt der bayrische Fünfer endlich mit "King Of The King" den Nachfolger in die Plattenläden der Nation. So viel schon mal vorab - die Pause hat der Band hörbar gut getan, denn neben dem Songwriting hat man auch in punkto Sound und Produktion doch so einiges dazu gelernt. War der Vorgänger eher ein straightes Heavy Rock-Alblum, so gesellen sich auf "King Of The King" noch progressive Klänge a la DREAM THEATER ("Fall Of Man") und balladeske Klänge der Marke AXEL RUDI PELL ("Bridge To Your Heart") hinzu. Natürlich hält Herr Schinkel auch auf dieser Scheibe nicht damit hinterm Berg wo seine Wurzeln liegen, denn mit dem Opener & Titeltrack (beruht auf der "Offenbarung des Johannes") und der mehr als gelungenen Interpretation des RAINBOW-Klassikers "Stargazer" zeigt er ganz ungeniert, dass er ein Verehrer eines gewissen Ritchie Blackmores bzw. eines Ronnie James Dios ist. Des weiteren möchte ich euch den lässigen Groover "Can't Believe In You No More", die wunderschöne Ballade "My Son" sowie das leicht speedige "Dawn In The Sky" als Anspieltipps empfehlen. Fazit: "King Of The King" ist ein hervorragendes Album, das durch seinen Facettenreichtum besticht und sich daher nicht so leicht in eine der gängigen Schubladen einordnen lässt. Mehr von dieser Sorte bitte!

Sonny

Trackliste: 1. King Of The King - 2. Plutos' Baith - 3. Bridge To Your Heart - 4. Hold On - 5. Bag Of Nerve - 6. Fall Of Men - 7. Spanish Flair - 8. Can Not Believe In You No More - 9. Stargazer - 10. My Son - 11. Dawn In The Sky

Thanks to Sebstian @ MTM Music


Stahlhammer - Eisenherz
  • Band: Stahlhammer
  • Albumtitel: Eisenherz
  • Spielzeit: 51:03 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Point Music
  • Vergleichbare Bands: Atrocity, Rammstein, Witt, Hammerschmitt
  • Veröffentlichung: 16.09.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Mit dem Review von "Eisenherz" (ups, hatten wir diesen Albumtitel nicht vor kurzem schon einmal?) schaut der ROCK & METAL HEAVEN erneut über den Tellerrand des melodischen Hard Rocks und Heavy Metals hinaus. "Eisenherz" ist das vierte Studio-Album der Wiener Kultgruppe STAHLHAMMER, die mit ihrem Debut "Killerinstinkt" (1996) bzw. mit ihrer Interpretation des PINK FLOYD-Klassikers "Another Brick In The Wall" bei MTV rauf- & runterliefen und sich mit der gemeinsamen Europa-Tour mit OVERKILL und ANVIL einige Lorbeeren erarbeiten konnten. Musikalisch fühlt sich das Düster-Quartett irgendwo zwischen RAMMSTEIN ("Eisenherz"), ATROCITY ("Für Immer") und WITT ("Bis In Alle Ewigkeit") pudelwohl. Äußerst positiv wirkt sich die Rückkehr von Shouter Gary Wheeler auf das Produkt aus, der bis auf einige wenige Momente ("Süsses Leid") einen verdammt guten Job abliefert und somit den etwas unausgegorenen Vorgänger "Feind Hört Mit" vergessen lässt. Neben den bereits genannten Nummern seien die düstere Umsetzung von GRAUZONEs "Eisbär" und "Hölle" als Appetizer genannt. Letzterer wird als einziger Titel des 12-Trackers in englischer Sprache dargeboten und ist zugleich die Schlachthymne für die Football-Recken der Vienna Vickings. Mit dem Videoclip des Titeltracks, der durch seine tollen Lichteffekte besticht, kommen auch die Freunde der kleinen Musik-Filmchen voll auf ihre Kosten. Die Anhängerschaft von den oben genannten Bands werden ihre wahre Freude mit dieser Scheibe haben. - Alle anderen sollten unvoreingenommen an die Scheibe herangehen oder tunlichst die Finger davon lassen.

Sonny

Trackliste: 1. Und Ich Bring Dir Die Hölle - 2. Marylin - 3. Eisenherz - 4. Für Immer - 5. Eisbär - 6. Bis In Alle Ewigkeit - 7. Träum Von Mir - 8. Kein Priester - 9. Grabesnacht - 10. Süsses Leid - 11. Krieg Ist Eine Droge - 12. Hölle (Fight Song Version Of The Vienna Vikings) - 13. Eisenherz (Enhanced Videotrack)

Thanks to Wolfgang & Julia @ Flying Dolphin


Take The Cake - That Love, I Remember
  • Band: Take The Cake
  • Albumtitel: That Love, I Remember
  • Spielzeit: 20:39 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 14.09.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
TAKE THE CAKE nennt sich eine Band aus Heilbronn, die sich mit einigem Erfolg dem melodischen Pop/ Rock verschrieben hat. Die sehr beachtliche Eigenproduktion enthält sechs Songs, die keineswegs den Vergleich mit offiziellen Veröffentlichungen des Genres zu fürchten braucht. Egal ob locker groovend ("Save My Soul"), sphärisch modern ("Another Day"), melodisch rockend ("Call Me What You Want") oder leicht rotzig ("I'm Watching You"), die Songs sind mitreißend, leicht verdaulich und ermuntern zum Mitsingen. Mit dem vom Tempowechsel lebenden "July In England" (balladesk Beginn/ rockiger Mittelteil) und der schönen Ballade "Down On Me Knees" (beide könnte man den AOR zuordnen), bei denen sich Sängerin Julia Kiederer mit ihren klaren zarten Gesang und Bassist Markus Feller mit seiner sanften tiefen Stimme perfekt ergänzen, haben TAKE THE CAKE zwei Perlen am Start, mit denen sich so manch gesignte Band gerne schmücken würde. Leider ist die Plattenindustrie noch nicht auf diese talentierte Band aufmerksam geworden - aber was noch nicht ist kann ja noch werden. Wer sich von der Klasse des munteren Quintetts überzeugen möchte, der kann diese gerne unter
www.takethecake.de tun. Dort kann auch "That Love, I Remember" für schlappe € 7,99 bestellt werden.

Sonny

Trackliste: 1. Save My Soul - 2. Call Me What You Want - 3. July In England - 4. Another Day - 5. Watching You - 6. Down On My Knees

Thanks to Steffen @ Take The Cake


Silver - Dream Machines
  • Band: Silver
  • Albumtitel: Dream Machines
  • Spielzeit: 48:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Point Music
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 09.09.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Es sind gerade mal 16 Monate ins Land gezogen als uns Ausnahmesänger Gary Barden (ex-MSG/ PRAYING MANTIS) und Michael Voss (DEMON DRIVE/ CASANOVA) mit ihrem Projekt SILVER und dem selbstbetitelten Debut auf angenehmste Weise überrascht haben, da kommt die All-Star-Combo nun schon mit dem Nachfolger "Dream Machines" aus dem Schoss und straft all diejenigen Lügen, die SILVER für eine Eintagsfliege hielten. Musikalisch beschreitet man nahezu den gleichen Weg wie beim Erstling, ohne aber den Sinn für neue Elemente und Einflüsse aus den Augen zu verlieren. So lässt sich schon nach dem ersten Hören von "Never Again"(klasse Loops) nicht verleugnen, dass Deutschland Metal-Queen DORO PESCH bei dieser Nummer mitgeschrieben hat. Für Gänsehaut-Feeling aller erster Güte sorgt das atemberaubende Duett "Forever" mit Gudrun Laos (LAOS), welche aufgrund des Wechsels zwischen gefühlvollen Pianoparts und energiegeladenen Gitarreneinlagen ein unbeschreibliches Flair verbreitet. Wer aufmerksam den Texten von "Banished" und "Far Below Zero" (ein mächtiger Stampfer mit orientalischen Einflüssen) lauscht, dem wird nicht entgehen, dass die schrecklichen Ereignisse des 11. Septembers 2001 auch das Songwriting zu diesem Album merklich beeinflusst haben. Durch den sphärischen Opener "Silver Dream Machine", "Head Or Heart" (lebt vom eingängigen Chorus) und die melancholische Rocknummer "Chains" (elegant verfeinert mit romantischen Keyboards/ erinnert stellenweise an DAVID BOWIE) wird ein nahezu geniales Album komplettiert, das gekonnt einen Bogen zwischen klassischem Hard Rock und experimentellen Klängen spannt. Fazit: "Dream Machines" schließt nahtlos an das glänzende Debut an und wird hoffentlich nicht das letzte Werk dieser Truppe sein.

Sonny

Trackliste: 1. Silver Dream Machine - 2. Head Or Heart - 3. Chains - 4. Never Again - 5. Forever - 6. Banished - 7. Lovin' You - 8. Far Below Zero - 9. Found Me Another One - 10. She Came

Thanks to Wolfgang & Julia @ Flying Dolphin

weitere Reviews über SILVER:
SILVER/ Gold
SILVER/
Addiction


Luther Allison And Friends - Pay It Forward
  • Band: Luther Allison And Friends
  • Albumtitel: Pay It Forward
  • Spielzeit: 68:34 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ruf Records
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: 02.09.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Kürzlich flatterte mir mit LUTHER ALISON's "Pay It Forward" eine besondere Scheibe ins Haus, bei der es jedem Blues-Liebhaber so richtig warm ums Herz werden dürfte. Anlässlich des fünften Todestages der Blues-Legende hat das kleine, aber feine Blues-Label Ruf Records ein Album mit zwölf bisher unveröffentlichten bzw. schwergesuchten Nummern zusammengestellt, die alle zwischen 1984 und 1994 während seines selbstauferlegten Exils in Paris eingespielt wurden. Das Besondere an diesem Album ist die Tatsache, dass jeder einzelne Song mit einem anderen Gastmusiker präsentiert wird. Die Gästeliste reicht von JAMES SOLBERG ("Still Called The Blues") über OTIS GRAND ("Perfume & Grand") bis hin zu JOANNA CONNOR ("Slipping Away"). Nach ein paar Durchläufen erweisen sich Nummern wie die schleichende Ballade "Just As I Am" mit MARLA GLENN, das Acoustic-Gitarrenduell "Nobody But You" mit dem französischen Blueser PATRICK VERBEKE sowie "Idols In Mind" (Zwiegespräch zwischen Vater und Sohn BERNARD ALLISON) und die Jam-Session mit Constanze Friend (Gesang) und Thomas Fellow (Gitarre) als Leckerbissen der seltenen Art. Phantastisches Album - ein muss für jeden Blues-Fan.

Sonny

Trackliste: 1. I Wanna Be With You (with the Memphis Band) - 2. Still Called The Blues (with James Solberg) - 3. Dock Of The Bay (with the Muscle Shoals R-Section) - 4. Just As I Am (with Marla Glenn) - 5. Nobody But You (with Patrick Verbeke) 6. Perfume & Grime (with Otis Grand) - 7. Cherry Red Wine (with the Horns Of Holland) - 8. Idols In Mind (with Bernhard Allision) - 9. Hoochie Coochie Man (with Kenn Lending) - 10. Slipping Away (with Joanna Connor) - 11. Love Is Free (with the European Band) - 12. I know (with Friend 'N Fellow) (hidden track)

Thanks to Katrin @ Ruf Records

Last Update: Sunday, 27. July 2003
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Sonny