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25.08.2003
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Gamma Ray Skeletons In The Closet Wertung: 8,5/ 10 Charteinstieg: 08.09.2003 Platz Nr. 56 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende September in der 18. Ausgabe des Rock It! lesen |
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Open Up
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27.08.2003
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Madog Fairytales Of Darkness Wertung: 8/ 10 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende November in der 19. Ausgabe des Rock It! lesen |
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| 19.08.2003
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Peter
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??.08.2003 | Airborn D-Generation Wertung: 6,5/ 10 |
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| 25.08.2003 |
Human
Fortress Defenders Of The Crown Wertung: 5,5/ 10 |
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Review:
Es gibt immer wieder Interpreten oder Bands, bei denen ich mich
frage: "Warum bekommen diese Künstler keinen
Plattenvertrag?" So geschehen im Falle MICHAEL RIESENBECK,
denn der niederländische Multi-Instrumentalist (Gitarren/
Schlagzeug/ Keyboards) hat mit seinem in Eigenregie
veröffentlichten Solo-Debüt eine AOR/ Melodic Rock-Scheibe
eingezimmert, die so einige Projekte aus diesem Bereich locker
mit links in die Tasche steckt. Auf "Shouting Silence"
präsentiert uns Herr RIESENBECK acht hochkarätige Songs und
drei phänomenale Instrumentale, die sein musikalisches Können
auf eindrucksvolle Weise unterstreichen. Zur gesanglichen
Unterstützung konnte er u. a. PHIL VINCENT, Tony O'Hara (PRAYING
MANTIS) und URBAN TALE-Goldkelchen Kimmo Blom um sich scharen.
Alle Songs nisten sich schon während des ersten Durchlaufs in
den Gehörgängen ein und verlieren auch nach endlos vielen
Rotation nichts an ihrem Reiz. Zwar grenzt es schon nahezu an
Frevel sich einige Nummern als Anspieltipps herauszupicken, aber
den Opener "Hold On Me" (AOR-Hymne schlechthin)
gesungen von PHIL VINCENT, das leicht rotzige "Better
Days" (Ed James) und den AOR-Rocker "Call To
Glory" (Kimmo Blom & Bryan Wooley), der in bestes
80er-Flair gebettet ist, sollte man unbedingt gehört haben. Als
eine sehr prickelnde Sache gestaltet sich auch das 8minütige
Instrumental "Toto's Giant Journey", das mit einem
Gitarrenspiel der Marke Dann Huff (GIANT) und pompösen Elementen
a la STYX zu brillieren weiß. Wer sich gerne selbst eine Meinung
über die Qualität der Scheibe bilden möchte, der kann sich die
Songs auf www.michaelriesenbeck.com im Zeitreifer in Form zweier
Medleys reinziehen. Fazit: "Shouting Silence" ist eine
Platte, die förmlich nach einem Deal schreit. Kann man
abschließend nur hoffen, dass dieser Schrei ziemlich bald von
einem geeigneten Label erhört wird.
| Trackliste: | 1. Hold On Me - 2. Better Days - 3. Dreams For Tomorrow - 4. Casualties Of War (instrumental) - 5. Call To Glory - 6. Meant To Be - 7. Toto's Giant Journey (instrumental) - 8. Heart Of Stone - 9. Two Hearts - 10. Telling Lies - 11. Shouting Silence (instrumental) |
Thanks to Michael Riesenbeck
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Review:
Gina Wild goes Metal, oder was? Nein! Gott bewahre, vor einer
derartigen "Offenbarung" bleiben wir hoffentlich für
alle Zeiten verschont. Bei SCHAFFRATH handelt es sich vielmehr um
eine Metal-Band aus Hessen, deren Namensgeber Sänger Martin
Schaffrath mit einem Wahnsinns-Organ der Marke Udo Dirkschneider
meets Bon Scott (R.I.P.) ausgestattet ist. Auf ihrem
selbstbetitelten Demo präsentiert das Quartett fünf Songs, die
man allesamt dem klassischen Metal zuschreiben. Erstmals richtig
aufhorchen lässt die Band gleich mit dem basslastigen Opener
"Your America", das durch die Originalzitate von George
W. Bush eine recht ironische und aggressive Atmosphäre aufbaut.
Die folgende Midtempo-Hymne "Freezing Me" erinnert -
nicht zuletzt wegen des filigranen Gitarrenspiels von
Saitenhexerin Christina Schleicher - an IRON MAIDEN, wobei durch
die Reibeisenstimme von Herrn Schaffrath dem Sound ein ziemlich
dreckiges Flair eingeblasen wird. Mit "Mania", einem
schleichenden Groover (erinnert gitarrentechnisch ein bisserl an
GARY MOORE), ist der Band sogar das Kunststück gelungen in die
Rotation bei HR 3 zu kommen, was für eine Metal-Band ja nicht
unbedingt zum Alltagsprogramm gehört. Dieser Track ist aber bei
weitestem nicht die radiotauglichste Nummer im Programm von
SCHAFFRATH, denn mit "Fear" hat die Band eine Ballade
am Start, die auch gut und gerne auf der letzten Scheibe von
SHAKRA hätte stehen können. Außerdem besticht der Silberling
mit einem für Demo-Verhältnisse verdammt guten Sound. Kurzum:
Falls es der Band gelingen sollte, diese Qualität auf ein
komplettes Album zu übertragen, dann sollte es eigentlich nur
noch eine Frage der Zeit sein, bis SCHAFFRATH mit einem
Plattenvertrag im Rücken ihr offizielles Debüt feiern dürfen.
Warten wir's ab!
PS. den Silberling könnt ihr für 8,- unter www.schaffrath-music.de bestellen.
| Trackliste: | 1. Your America - 2. Freezing Me - 3. Mania - 4. Rock In The Nectropol - 5. Fear |
Thanks to Christina @ Schaffrath
weitere Reviews über SCHAFFRATH:
SCHAFFRATH/ Weg Aus Dornen
(Album Of The Month/ July 2006)
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Review:
Dieses Album ist mal wieder eine jener Scheiben, die den Rezenten
schier an den Rand der Verzweiflung bringen. Zugegeben, es gibt
Werke, denen man mehrere Durchläufe zugestehen muss, damit man
den richtigen Zugang bekommt, aber bei "The Charge"
will sich mir jene Türe auch nach dem x-ten Durchlauf nicht
öffnen. Vom instrumentalen Können ist beim Oldenburger Quintett
alles im grünen Bereich, denn von packenden Riffs und geilen
Solis über dominierenden Bass bis hin zu einer treibenden
Schlagzeug-Arbeit sind fast alle Voraussetzungen für ein solides
Power Metal-Album vorhanden. Aber der sehr
gewöhnungsbedürftige, eigenwillige und sehr theatralische
Gesang des aus Uruguay stammenden Sängers Ernesto Monteiro mag
mit dem melodischen, leicht progressiv angelegten Power Metal von
SAVALLION DAWN einfach nicht so recht harmonieren. So reißt die
Band mit dem Doublebass-Hammer "Onward" (sowie dessen
spanische Interpretation P'adelante), dem treibenden "Price
To Escape" und dem von einem wummernden Bass getragenen
"Down In Silence" nur stellenweise an, welches
Potenzial in ihr schlummert. Abwarten, vielleicht vermag sie
selbiges ja schon mit dem nächsten Output abzurufen.
| Trackliste: | 1. Set Me Free - 2. Price To Escape - 3. Down In Silence - 4. Destiny - 5. Seven Signs - 6. Onward - 7. Nightmares Of Past - 8. The Final Hunt - 9. P'adelante (Spanish version of Onward) |
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Review:
Obwohl die Dialekt-Rocker von GSINDL mit "... gernham"
bereits ihr drittes Album veröffentlicht haben, muss ich als
gestandener Bayer und Rocker zu meiner Schande gestehen, dass ich
bisher nichts von diesem urigen Haufen gehört habe. Musikalisch
bewegt sich das 5köpfige GSINDL zwischen Punk ("Wos zvui
is, is zvui"), Rock 'N' Roll ("Wird des heid no")
bzw. Reggae ("Notstand") und würzt diesen Sound mit
rotzfrechen - bisweilen ungehobelten - Texten. Zwar gehen sie
beispielsweise mit der sogenannten
"Superstar"-Gesellschaft heftig-derb ins Gericht,
laufen dabei aber nie Gefahr in Kitsch zu verfallen oder mit
Treffern unter der Gürtellinie zu punkten. Vielmehr nennen sie
das Kind ungeniert und "grad'raus" - wie es fürs
Gsindl typisch ist - beim Namen. So haben sie kurzerhand
"Pretty Woman" auf "Dieter Bohlen"
umgeschrieben und dem ROY ORBISON-Evergreen eine ordentliche
Dosis Rotz gesetzt. Auch Bohlen-Zögling DANIEL KÜBELBECK kommt
nicht ganz ungeschoren davon, denn ihm haben die Südbayern die
"Dorfdepp"-Hymne gewidmet. Ansonsten greift die Band um
Sänger/ Bassist/ Gitarrist Konrad Brummer ganz alltägliche
Themen mit einer gehörigen Portion Ironie und Humor auf, wie
etwa beim beschwingten "Vaterschaftstest" oder der Punk
Rock-Nummer "Verlorner Sommer", die stellenweise den
angestoned Charme von THE DOORS in sich trägt. Mit dem
abschließenden Gruß "Habe de Ehre" wird eine
äußerst unterhaltsame Scheibe durch CURElastigen Sound
stilgerecht abgeschlossen. Fazit: Wer auf bodenständige, punkig
angehauchte Rockmusik mit bayrischen Texten steht, der dürfte an
GSINDL nicht vorbeikommen.
P.S. zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: werft die CD nach dem
Abklingen von "Habe de Ehre" nicht einfach aus dem
Player, sondern lasst den Silberling ausspielen. DSDS- und Dieter
Bohlen-Allergiker werden ihre helle Freude an dem kleinen
versteckten Sketch haben J
| Trackliste: | 1. Laaf ned davo |
Thanks to Andi @ Gsindl
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Review:
Ausgerechnet der nicht gerade ob seiner Originalität bekannte
GARY HUGHES sieht sich dazu berufen, in die Fußstapfen der
Wegbereiter moderner Rockopern wie NIKOLO KOTZEV oder TOBIAS
SAMMET zu treten, und uns den ersten Teil seiner Vertonung der
Sage um König Artus zu präsentieren. Dabei hat er mit so
hochkarätige Sängern wie u.a. Danny Vaughn (ex-TYKETTO,
VAUGHN), LANA LANE, Sean Harris (DIAMOND HEAD), sowie dem
obligatorischen Bob Catley (MAGNUM) ein wahres Allstar - Line Up
um sich geschart, um unterstützt von seinen TEN-Mitstreitern ein
Werk zu veröffentlichen, das den Hörer nicht inhaltsmäßig,
sondern leider auch qualitativ einem ständigen Kampf zwischen
Gut und Böse aussetzt. Ein erstes Highlight kann bereits der
Opener "Excalibur" setzten, welcher im Anschluss an ein
majestätisch anmutendes Intro ein wahres Riffgewitter entfacht,
um in einem hymnenhaften Refrain zu gipfeln. Die Zeichen auf
Sturm gesetzt, versteht es "Once & future King, Part
I" auch im nachfolgenden "Dragon Island" aufgrund
seiner, an MAGNUM zu "Chase The Dragon"-Zeiten
erinnernden Strophen, noch zu punkten, um den Hörer im weiteren
mit einem Wechselspiel aus langatmigen, kompositorischen
Schlaftabletten und absolut überirdischem, mitreißenden
Hardrock zu konfrontieren. Letzterem zuzuordnen ist das von Irene
Jansen gesanglich veredelte "Shapeshifter", welches
aufgrund seines mehrstimmigen Refrains deutliche Erinnerungen an
DESMOND CHILD'S ROUGE aufkommen lässt - in meinen Augen ein
heißer Anwärter auf den Song des Jahres !In "Avalon"
vollzieht dann Danny Vaughn den von vielen Fans so sehnsüchtig
erwarteten Schritt zurück zu alten TYKETTO-Tagen. Gesanglich
nach wie vor "over the top" könnte dieses Stück auch
stilistisch direkt von deren Hammerdebüt stammen -
"Wings" lässt grüssen ...."Sinner"
kombiniert im direkten Anschluss ein an QUEENs "I want it
all" angelehntes Gitarrensolo mit "Headless Cross"
- artigen Strophen, und lässt einen blendend aufgelegten Sean
Harris glänzen. Alles in allem ein schwieriges Album mit einer
Menge Schatten, aber eben vier Stücken, die in meinen Augen den
derzeit gängigen Veröffentlichungen des Genres um Lichtjahre
voraus sind. Es bleibt zu hoffen, dass sich GARY HUGHES auf dem
im Oktober erscheinenden 2. Teil auf seine wahren Stärken
besinnt. Vor dem Kauf anhören!
ein von mir verfasstes Review könnt ihr in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. Excalibur (DAMIAN WILSON) - 2. Dragon Island Cathedral (GARY HUGHES) - 3. At The End Of The Day (LANA LANE/ GARY HUGHES) - 4. The Reason Why (DANNY VAUGHN) - 5. Shapeshifter (IRENE JANSEN) - 6. King For A Day (BOB CATLEY) - 7. Avalon (DANNY VAUGHN) - 8. Sinner (SEAN HARRIS) - 9. In Flames (BOB CATLEY) - 10. Lies (GARY HUGHES) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über GARY HUGHES:
TEN/ The Twilight Chronicles
(Earcatcher/ August 2006)
TEN/ The Essential Collection 1995 - 2005
TEN/ Return To Evermore
GARY HUHGES/ Once And Future
King (Part II)
TEN/ Far Beyond The World
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Review:
Der ehemalige POISON- und MR. BIG-Guitarrero fügt seiner
Diskografie mit "Change" ein weiteres Highlight hinzu,
dass abwechslungsreicher so nicht sein könnte, und seinen Ruf
als stilistisches Chamäleon eindrucksvoll untermauert. Seine
mittlerweile 13. (!) Soloveröffentlichung wurde von dem
Multiinstrumentalisten erneut quasi im Alleingang geschrieben/
eingespielt/ produziert, und beinhaltet, unter der Prämisse
einer Major-Promotion, ein Dutzend potentieller Hitsingles. So
liefert "Get A Life" den perfekten Soundtrack zu
Highschool-Kinokomödien a la "American Pie", und
lässt gesangstechnisch angenehme (!) Erinnerungen an EDDIE MONEY
aufkommen, um postwendend in das akustisch, melodiöse
Meisterwerk "Change" überzugehen - so und nicht anders
hätte ich mir ZAKK WYLDEs Nachfolgeveröffentlichungen zu seinem
Wahnsinnsdebüt "Book Of Shadows" erträumt. In
"Don´t Ask" beschreitet Mr. KOTZEN dann äußerst
kompetent "New Rock"-lastige Pfade, um den Hörer in
"Deeper" und "Am I Dreaming" in soulig,
latinomäßig angehauchte Gefilde zu entführen. Gekonnt auf
eigene Referenzen wird in der Neuauflage des MR. BIG-Stücks
"Shine" verwiesen, welches lediglich akustisch und von
Richies charismatischer Stimme getragen, das Original vergessen
macht. Das Highlight einer abwechslungsreichen und spannenden
Veröffentlichung stellt jedoch die in zweifacher Ausfertigung
(plugged / unplugged) vertretene Ballade "High" dar,
für welche ein gewisser ERIC MARTIN sein letztes Hemd geben
dürfte ... Eine äußerst gelungene CD, deren durchgehend hoher
Qualitätsstandart in absolutem Widerspruch zum Nachnamen Ihres
Interpreten steht - denn Kotzen könnt Ihr woanders ...
| Trackliste: | 1. Forever One - 2. Change - 3. Get A Life - 4. Don't Ask - 5. (Deeper Into You) - 6. High - 7. Am I Dreamin' - 8. Shine (acoustic version) - 9. Good For Me - 10. Fast Money Fast Cars - 11. Unity (Jazz Bee Bop instrumental) - 12. High (acoustic version) (bonus track) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
RICHIE KOTZEN:
RICHIE KOTZEN/ Into The Black
(Crossfire-Review/ by Friedemann & Sonny)
FORTY DEUCE/ Nothing To Lose
RICHIE KOTZEN/ Acoustic Cuts (Album Of The Month/ December 2004)
RICHIE KOTZEN/ Get Up
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Review:
Nachdem das Comeback-Album von THUNDER schon vor geraumer Zeit in
Großbritannien erschien ist, veröffentlichen Frontiers dieses
Werk nun auch im restlichen Europa. Bereits der von einem
messerscharfen Riff nach vorne gepeitschte Opener
"Loser" stellt klar, dass sich die Briten die kreative
Auszeit zu Nutze gemacht haben, um sich auf alte Tugenden zu
besinnen. So wird im weiteren der für sie so typische,
bluesgetränkte Hardrock geboten, um sich jedoch stilistisch
deutlich näher an ihren Frühwerken zu orientieren, als noch auf
ihren letzten Veröffentlichungen. Neben dem bereits erwähnten
"Loser", welches im Mittelteil deutlich an DEEP PURPLE
zu "Perfect Strangers"-Zeiten erinnert, sticht die
wunderschöne, und im Refrain förmlich explodierende Ballade
"If I Can´t Feel Love" aus dem Songmaterial hervor,
welche das Potential birgt, künftig im selben Atemzug mit
Klassikern wie "Love Walked In" genannt zu werden, und
die stimmliche Ausnahmestellung eines Danny Bowes eindrucksvoll
untermauert. Ebenfalls als äußerst gelungen ist das Titelstück
anzusehen, das den Spannungsbogen über leicht funkige Strophen,
hin zu einem fulminant wuchtigen Refrain spannt, der Erinnerungen
an LOVIN' SPOONFULs "Summer In The City" aufkommen
lässt. Weitere Anspieltipps stellen die Powerballade "A
Lover Not A Friend", sowie das Schlußstück "Blown
Away" dar, dessen Solo den immensen Einfluss LED ZEPPELINs
auf die Musik des Quintetts nicht verbergen kann. Alles in allem
ein Album, dass es mit Meilensteinen des bluesigen Hardrocks, wie
sie "Backstreet Symphony" und vor allem "Laughing
On Judgement Day" zweifelsohne verkörpern, zwar nicht
durchgehend aufzunehmen vermag, in vielen Momenten jedoch nur
mehr als angenehm daran erinnert.
| Trackliste: | 1. Loser |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über THUNDER:
THUNDER/ Robert Johnson's Tombstone
(Traditional-Tipp/ November 2006)
THUNDER/ The Magnificent Seventh
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Review:
Nach dem gesundheitlich bedingten Ausstieg von Sänger Pete
Wiedmer durfte man richtig gespannt sein, ob sein Nachfolger Mark
Fox den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht wird und in der Lage
ist, aus den immensgroßen Schatten, den sein Vorgänger
zweifelsohne hinterlassen hat, herauszutreten. Die Antwort folgt
postwendend in Form des wuchtigen Openers "Now Or
Never", der gleich als erster Fingerzeig den richtigen Weg
weißt. - Auf "Rising" wird kompromisslos abgerockt und
fängt da an, wo das äußerst erfolgreiche Vorgänger-Album
"Powerride" aufgehört hat. Spätestens mit dem
Stampfer "Done Me Wrong" und dem endlos groovenden
"Too Good For Me" dürften auch die letzten Kritiker
davon überzeugt sein, dass der neue Frontmann zu SHAKRA passt
wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Obwohl Fox und Wiedmer
gesanglich fast auf der selben Ebene liegen, geht der Neuling um
einiges aggressiver zur Sache und erinnert gelegentlich sogar an
den seligen Bon Scott ("Little Stories"). Durch den
Sängerwechsel kamen auch einige neue Elemente bei den
Eidgenossen zum Zuge, denn mit der Ballade "I Will Be
There", die komplett aus der Feder des neuen Sängers
stammt, finden erstmals Keyboardklänge im Sound von SHAKRA
Verwendung. Auch mit dem abschließenden 7min-Epos
"Trapped" begeben sich die Mannen um das Gitarren-Duo
Thom Blunier und Thomas Muster auf ungewohntes Terrain, denn eine
derart vertrackte und ausgeklügelte Nummer hat man bisher auf
keinem SHAKRA-Output zu Ohren bekommen. Aber keine Angst, im
Sound unserer sympathischen Nachbarn hat sich nichts
Grundlegendes geändert, denn dass übrige Material geht genauso
straight noch vorne ab, wie man es von den Herren gewohnt ist.
Lasertechnisch könnt ihr "Rising" allerdings abtasten
wo ihr wollt, ihr werdet immer auf einen Killer stoßen, der auf
Anhieb im Ohr hängen bleibt. Zudem wurde das hammerstarke
Material im neuen Powerride-Studio von Thom Blunier erneut mit
einer kraftvollen Produktion veredelt. Keine Frage, hier haben
wir es mit dem Hard Rock-Album des Jahres zu tun. - "Yes, it
hits between the eyes!"
| Trackliste: | 1. No Or Never |
Thanks to Jürgen @ Flying Dolphin
weitere Reviews über
SHAKRA:
SHAKRA/ Infected (Earcatcher/
May 2007)
SHAKRA/ Fall
SHAKRA/ My Life - My World (DVD/ CD)
SHAKRA/ Power Ride
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Review:
Manchmal macht es sich wirklich bezahlt auch im
Underground der heimischen Black-/ Doom Metal-Szene zu wühlen, denn gerade aus
diesem Genre scheinen einige vielversprechende Bands emporzuwachsen. Eine dieser
hoffnungsvollen Emporkömmlinge sind definitiv SETHNEFER (alt-ägyptisch für
„Schönheit des Teufels“), deren Sound irgendwo zwischen CREMATORY, TIAMAT
oder SHEITAN anzusiedeln ist. Entgegen ihren Namen befasst sich die Band um Sänger/
Gitarrist Sascha Rauer (ex-OBSCENITY) thematisch mit Alltäglichem wie Schmerz
oder Leid und bewegen sich so mit fernab von satanischen und heidnischen
Klischees. Trotz der düsteren Stimmung zeugt ihr „State-Of-The-Art Blackish
Doom ’N’ Roll“ – wie Bandleader Rauer selbst den Sound treffend
umschreibt – von innerer Stärke und Zielstrebigkeit. Highlights auf den
bemerkenswerten 5-Tracker sind der mächtig stampfende Opener "Dead
Inside" und der instrumentale Titeltrack, der klassisch angehaut und
wunderbar melancholisch aus den Boxen trieft. Das 7min-Epos "Darkness
Embrace" möchte ich sogar ein kleines Kunstwerk nennen, denn diese Nummer
vereint Aggressivität, Kummer und Hoffnung in gefühlvollen und düsteren
Melodien, die eine unbändige Kraft ausstrahlen. Außerdem wartet "Inner
Conflict" mit einem für Demo-Verhältnisse amtlichen Sound auf. Mit einem
erfahrenen Produzenten und einem geeigneten Label im Rücken, könnten SETHNEFER
sicherlich neue Akzente in diesem Genre setzen.
Anspruchsvolle Düster-Fans und auch interessierte Labels sollten sich unter www.sethnefer.com
umsehen und –hören, denn das Teil knallt echt wie die Sau!!!
| Trackliste: | 1. Dead Inside - 2. Everything |
Thanks to Sascha @ Sethnefer
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Review:
Es läutet der Schulgong! Auf dem Stundenplan steht für die
nächsten 75min Heimat- und Sozialkunde. Der Liedermacher FRANK
BAIER dürfte wahrscheinlich nur den älteren Lesern, die aus dem
Ruhrpott stammen bekannt sein. Ende der 70er/ Anfang der 80er
Jahre spielte er die beiden Scheiben "Dat Muss Doch Auch Wat
Späßken Bringen" (gemeinsam mit Walter Westrupp) und
"Auf Der Schwarzen Liste" ein. Auf diesen Alben griff
der FRANK BAIER Themen auf, die heute wieder genauso aktuell sind
wie zum damaligen Zeitpunkt. Umweltzerstörung
("Bruckhausen-Walzer"), Arbeitslosigkeit ("Die
Schwarze Liste"), Korruption, Sozialpolitik und
Menschenverachtung/ -würde ("Runter Vom Balkon") sind
Themen mit denen wir öfter konfrontiert werden den je. Das in
Dortmund ansässige Label Pläne Records hat nun die erwähnten
LPs zu einem "Portrait" über den Ruhrpott-DYLAN
zusammengefasst und erstmals auf CD veröffentlicht. Die 19 Songs
regen jederzeit zum Nachdenken an, egal ob sie nun in ein
humorvoll-ironisches ("Vonne Maloche") oder
melancholisch-ernstes ("Die Liebe, Der Mensch, Die
Revolution") Gewande gekleidet sind. Des weiteren heben sich
auf einer anwechslungsreichen und unterhaltsamen Scheibe der
"Trauriger Mann Blues", das rockig-funky "Dat Muss
Doch Auch Wat Späßken Bringen" und das
"Radiothek-Lied", in dem man die Zensur-Politik in
unserer Medienlandschaft gehörig auf die Schippe nimmt,
äußerst eingängig hervor. Fazit: "Portrait" macht
seinen Titel alle Ehre, denn dieses Album hört sich an wie ein
Tagebuch, das nichts an seiner Aktualität verloren hat. Eine
Scheibe, die sich vielleicht auch die Jüngeren unter uns
anhören sollten.
| Trackliste: | 1. Vonne Maloche - 2. Über Unsern Kohlenpott - 3. Rheinpreussen Ruft Alarm - 4. Großer Boss - 5. Ballade Von Der Auferstehung oder: Streikweihnacht - 6. Auf Der Schwarzen Liste - 7. Die Straßenbahn - 8. Runter Vom Balkon - 9. Familie Heißt - 10. Karriere Der Marion S. - 11. Das Hochhaus - 12. Opa Weber - 13. Trauriger Mann Blues - 14. Dat Muss Doch Auch Wat Späßken bringen - 15. Radiothek-Lide - 16. Buckhausen-Walzer - 17. Lustig Ist Das Soldatenleben - 18. Schweigen - 19. Die Liebe, Der Mensch, Die Revolution |
Thanks to Jochen @ Pläne Records
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Review:
Es war aber wirklich an der Zeit, dass dieses schwergesuchte
Debüt von CRAAFT aus dem Jahre 1986 zu
Wiederveröffentlichungs-Ehren gelangt. Das Berliner Label
Ulftone Music hat sich dem selbstbetitelten Erstling des
Hessen-Trios angenommen und mit einer Bonus-CD, die 16
hörenswerte Demo-Tracks enthält, in einer remasterten Version
und zu einem äußerst respektablen Preis, wieder für jeder Mann
zugänglich gemacht. Allerdings ist es mir bis heute ein Rätsel
geblieben, warum die Band mit dieser sagenhaften AOR-Scheibe
seinerzeit nie über Achtungserfolge hinausgekommen ist, denn
Songs wie der hymnisch-groovende Opener "I Wanna Look In
Your Eyes", der Shouter "Hold Me" und die
Hammer-Ballade "You're The Best Thing In My Life"
(bestechende Arrangements) besitzen ohne Zweifel jede Menge
Hitpotenzial und brauchen sich nicht hinter den Material von
Szene-Größen aus den USA zu verstecken. Ein weiterer Beweis
für die musikalische und kompositorische Klasse dieser Band ist
das Demo, welches zwischen 1986 und 1987 entstanden ist und mit
einer Soundqualität aufwartet, von der heutzutage manche Bands
nur noch träumen können. Trotz aller Euphorie ist auch ein
kleiner Wehrmutstropfen zu vermelden, denn leider ist der
Rausschmeißer "I'm A Mover" durch ein Missgeschick
irgendwie verlorengegangen. Aber keine Angst, dieser fehlende
Song steht auf der Label-Homepage zum kostenlosen Download zu
Verfügung. Außerdem soll die nächste Pressung mit dem
"lost" Track erscheinen. Allerdings stellt sich mir die
Frage, ob es jemals zu einer weiteren Auflage kommen wird?!? -
Lassen wir uns überraschen! Auf alle Fälle gehört diese
Scheibe in eine jede Plattensammlung, egal ob nun als
Original-Release und Wiederveröffentlichung.
| Trackliste: | CD 1 - Craaft: 1. I
Wanna Look In Your Eyes - 2. Breakin' Walls Ain't Easy -
3. Hold Me - 4. Your're The Best Thing In My Life - 5. I
Guess You Are The Number One - 6. Stranger - 7. Don't
Wanna Wait No More - 8. Now That You're Gone - 9. Wasted
Years - 10. Cool Town Lovers - 11. I'm A Mover CD 2 - Demos 1987: 1. Long, Long Time - 2. Break Away - 3. Take It Easy - 4. Something To Know - 5. Highway - 6. I Wanna Look In Your Eyes - 7. Takin' Away - 8. Stranger - 9. High, High, High - 10. Takin' My Time - 11. Don't Wanna Wait - 12. Babe, You're The No. 1 - 13. You're The Best Thing In My Live - 14. I'm Mover - 15. Cool Town Lovers - 16. Hold Me |
Thanks to Mario B. @ Ulftone
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Review:
Und wieder eine Veröffentlichung aus der russischen Death
Metal-Szene. Diesmal sind HARMED NECROCANNIBALS aus Moskau am
Start. Mit ihrer aggressiven Mischung aus Epic- & Death-Metal
beweisen sie uns, dass auch Debütalben von bei uns unbekannten
Labels ihren Reiz besitzen. Bereits ab dem ersten Song
"Dancing On Your Grave" wird klar, dass es sich um ein
Hammeralbum handeln muß, das vor Power und schaurigen Texten nur
so strotzt. Etwas erinnern sie mich an PUNGENT STENCH und ihren
Death Metal-all-time-Klassiker " Been Cut Butterring"
(1993), der uns damals das Schaudern lernte! Das Cover, das uns
viele nackte Pussys mit einem Sensenmann präsentiert, stammt aus
einem russischen Erfolgscartoon und ist wohl das Beste seiner
Machart seit langem. Aber um aufs Wesentliche zu kommen,
"Bitches, Sex & Ptomaine" ist eine geile Platte
geworden, die mit vielen verschiedenen Elementen und Stilen sehr
abwechslungsreich gestaltet wurde (Black Death-, Epic-Metal und
Grind-Core-Elemente reichen sich hier die Pranke!). Am besten
sind wohl der bereits genannte Opener, der sehr an alte
DISMEMBER-Songs erinnert, und "Amageddon", der aus
Glenn Bentons (DECIDE) Feder stammen könnte! Aber auch sonst hat
das Quartett alles richtig gemacht, sprich: wenn Du Dir die CD
angehört hast, bist Du danach voll und ganz befriedigt! (...die
ist fast so gut wie eine Frau und eine Öffnung hat sie auch...)
einer der wohl besten Death-Metal-Scheiben des Jahres! Prädikat:
pädagogisch sehr wertvoll, aber nicht unbedenklich. Den halben
Punkt Abzug gab's wegen der für mich doch eher kurzen Spielzeit (wie
bitte??? also Mr. Death Metal, 46 min sind doch beileibe keine
kurze Spielzeit/ Anmerkung Sonny).
| Trackliste: | 1. Dancing On
Your Grave * - lyrics in Russian |
Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum
|
|
Review:
Nein, als vollwertiges Album kann man das vorliegende Werk noch nicht
bezeichnen, lediglich die Spielzeit lässt die Bezeichnung Longplay zu. Eine
klassische Heimproduktion auf Rohling gebrannt, soundtechnisch im Demo-Bereich
und mit spieltechnisch schwersten Timing-Problemen ausgerüstet.
Sorry, das war es noch
nicht...
| Trackliste: | 1. Nothing Changes - 2. Be Shy - 3. Devils Touch - 4. Requiem For Those Days - 5. Between The Lines - 6. Go Back In Time - 7. The Way You Choose - 8. Wheel Of Time - 9. Why No Cry - 10. No More Day |
Thanks to Bernd @ Spoonfull Of Life
weitere Reviews über SPOONFULL OF LIFE
SPOONFULL OF LIFE/ Hypnotized
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Update: Sunday, 04. December 2005
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