The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

Weitere interessante
VÖs im Juli:
07.07.2003

Tim Feehan - Tracks I Forgot About

Tim Feehan
Tracks I Forgot About
Wertung: 7,5/ 10
21.07.2003

Roger Chapman - Techno Prisoners + 5 Bonustracks (re-Release)

Roger Chapman
Techno Prisoners + 5 Bonustracks (re-Release)
Wertung: 8/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende September in der 18. Ausgabe des Rock It! lesen

  14.07.2003

Pain And Passion - Don't Think Tomorrow

Pain And Passion
Don't Think Tomorrow
Wertung: 8/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

28.07.2003

Enchant - Tug Of War

Enchant
Tug Of War
Wertung: 7/ 10
  14.07.2003

Doc Holliday - Gunfighter - The Best Of The 90s

Doc Holliday
Gunfighter - The Best Of The 90s
28.07.2003

Brazen Abbot - Guilty As Sin

Brazen Abbot
Guilty As Sin
Wertung: 8/ 10
  21.07.2003

Holy Mother - Agoraphobia

Holy Mother
Agoraphobia
Wertung: 3,5/ 10
28.07.2003

Nevermore - Enemies Of Reality

Nevermore
Enemies Of Reality
Wertung: 9/ 10
Charteinstieg: 11.08.2003 Platz Nr. 34
weitere Platzierungen:
18.08.2003 Platz Nr. 90

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  21.07.2003

Roger Chapman - The Shadow Knows + Live In Berlin (re-Release)

Roger Chapman
The Shadow Knows + Live In Berlin (re-Release)
Wertung: 8,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende September in der 18. Ausgabe des Rock It! lesen

30.07.2003

Tarot - Suffer Our Pleasures

Tarot
Suffer Our Pleasures
Wertung: 7/ 10

BOG~MOROK/ Azioc
  • Band: Bog~Morok
  • Albumtitel: Azoic
  • Spielzeit: 45:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD-Maximum/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: frühe Paradise Lost, Anathema
  • Veröffentlichung: 28.07.2003
  • Bewertung: 10/ 10

Review:
Bog-Morog sind ein Black Dark Metal-Dreier aus dem Herzen Russlands, das aus folgenden Bandmitgliedern besteht: Morok (Vocals, Guitars, Keyboards.). Wehrwolf (Bass) und Triden (Drums). Mit ihrem CD-Debüt "Azoic" werden sie bei uns schnell eine Fan-Gemeinde aufbauen können, denn ihre Musik orientiert sich sehr an bekannten schwedischen Bands dieser Stilrichtung, aber besitzt dennoch genug eigene Charakteristik und fällt insgesamt etwas härter aus! Tolle Melodien & Riffs sind hier mit coolen Drums und sphärischen Klängen unterlegt. Die durch den Gesang (der im übrigen direkt aus der Hölle stammen könnte, zumindest hört er sich danach an!) nochmals an Potential dazugewinnen und so perfektioniert werden. Unter den 9 Songs fällt es mir verdammt schwer, 1 geschweige denn 2 herauszusuchen, die das Prädikat außergewöhnlich verdient hätten. Denn die ganze Scheibe ist in sich sehr geschlossen und ausgewogen. Aber dennoch spreche ich Track 1-3 ("Penitento"/ "Iginis Fatuus" & "Hagrant") explizit an, da sie mich sehr an alte PARADISE LOST-Scheiben erinnern ("Gothic" bzw. "Lost Paradise") und ich diese Platten quasi vergöttere. Veredelt wird der Silberling im übrigen durch eine knallige, lupenreine Produktion, die keine Wünsche offen lässt. Momentan befinden sich die Jungs im Studio, um ihr Nachfolgewerk einzuhämmern! Fazit: Für alle Dark Death-Metaler ist hier genau das Kraftfutter, das wir immer suchen. Wenn ihr die Scheibe mal wo stehen seht, könnt ihr getrost zugreifen!!!

Christian

Trackliste: 1. Penitento - 2. Ignis Fatuus - 3. Flagrant - 4. Azoic - 5. Verve - 6. Athwart - 7. Exegesis - 8. Alas - 9. Defragmentized

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum


Eric Martin - Pure

Review:
MR. BIG ist ja nun mittlerweile (leider) Geschichte! ERIC MARTIN, der Frontmann der einstigen Superband, erfreute uns vor knapp einem Jahr mit seinem vierten Solo-Album und konnte damit auch hervorragende Kritiken einfahren. Dieser Tage steht die Veröffentlichung seines neusten Streichs "Pure" an. Auf dieser EP präsentiert uns der Ausnahmesänger sieben Songs, die aus den verschiedensten Stationen seiner Laufbahn stammen, im akustischen Gewand. Die Nummern erstrecken sich angefangen von "Sucker Of A Pretty Face" (ERIC MARTIN BAND) über sein Solo-Debüt ("Pictures"), dem dritten Werk "Somewhere In The Middle" ("Kisses Stain") und "Bigger Man" aus der aktuellen Scheibe "I'm Goin' Sane" bis hin zu den beiden MR. BIG-Hits "Big Love" und "Promised Her The Moon". Außerdem enthält die Scheibe noch eine neue Version von "Fly" (Japan-Bonus auf "I'm Goin' Sane") und das dazugehörige Video. Für die instrumentale Unterstützung hat er sich neben seiner besseren Hälfte, die wie auch schon auf dem letzten Album den Part am Schlagzeug übernahm, auch noch den Gitarristen David Simon-Baker und Keyboarder Taylor Cutcomb ins Boot geholt. Natürlich hat es sich der Meister nicht nehmen lassen, ebenfalls die Akustische zu bedienen und gelegentlich in die Tasten zu greifen. Kurzum, "Pure" gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Fans des Ausnahmesängers, aber auch Freunde des gepflegten Acoustic-Rocks dürften mit dieser EP ihre helle Freude haben. Diese Scheibe sorgt für eine erfrischende Brise, die in diesen heißen Sommertagen dringen von Nöten ist.

Sonny

Trackliste: 1. Sucker For A Pretty Face (acoustic version) - 2. Bigger Man (acoustic version) - 3. There Goes The Neighborhood (acoustic version) - 4. Kisses Stain (acoustic version) - 5. Pictures (acoustic version) - 6. Big Love (acoustic version) - 7. Promise Her The Moon (acoustic version) - 8. Fly (new version) - bonus video track: Fly

Thanks to Ulf & Mario @ Ulftone Music

weitere Reviews über ERIC MARTIN:
ERIC MARTIN/
Destroy All Monsters


MELANCHOLY/ Closed Eye (special edition)
  • Band: Melancholy
  • Albumtitel: Closed Eyes (special edition)
  • Spielzeit: 38:38 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD-Maximum/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: Cradle Of Filth, Theatre Of Tragedy, Moonspell, Paradise Lost, Liv Kristine
  • Veröffentlichung: ??.07.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Gegenüber dem letzten Output "Fear Of Emptiness" hat sich beim russischen Sextett MELANCHOLY einiges getan. Zum einen hat sich das Besetzungskarussell gedreht und zum anderen haben sie sich auch musikalisch verändert und weiterentwickelt. In der Zwischenzeit haben Sängerin Vickey Witch sowie Drummer Dr. Smaller die Band verlassen und wurden durch Tanin, die sich ihrer Vorgängerin nicht zu verstecken braucht, und Yuriy Lawyer mehr als adäquat ersetzt. Stilistisch bewegt sich die Band zwar immer noch zwischen Doom- und Gothic Metal, aber die Ausrichtung ist noch einen Zacken sphärischer, elektronischer und Wave-lastiger geworden, was Songs wie der flott rockende Opener "Closed Eyes", "Point" (gemeinsam aufgenommen mit den Elektronic-Freaks UNIQUE PROGECT) oder die Wave-Version des Titeltracks eindrucksvoll verdeutlichen. Letzterer und die herzerweichende Ballade "Enemy" lassen irgendwie Erinnerungen an LIV KRISTINEs Solo-Album "Deus Ex Machina" aufkommen. Einen guten Vergleich zur musikalischen Weiterentwicklung bietet die zweite Hälfte des Albums, denn die letzten vier Tracks wurden noch im "Fear Of Emptiness"-LineUp eingespielt und kommen im Vergleich zum neueren Material doch einen Touch rockiger und düsterer aus den Boxen. Von diesen Nummern tun sich insbesondere das Instrumental "Awake", das mit raffiniert programmierten Orchester-Parts (Kompliment an Victoria Ugly) und gelungenen Gitarreneinlagen zu gefallen weiß, und "Your Surrounding", welches durch das Wechselspiel zwischen lieblich klingenden Duett a la Vickey Witch/ Roos Beast und dessen Grouling/ Screaming-Parts eine brutal-heimelige Atmosphäre verbreitet. Welcher der beiden Bandbesetzungen man nun den Vorrang gibt, sei jedem selbst überlassen. Einziger Wermutstropfen ist die doch etwas knapp bemessene Spielzeit. Trotzdem bleibt Fakt, dass MELANCHOLY zu den besten Bands des Genres gehören und mit dem zweiten Teil ihrer Trilogie hoffentlich ein Deal im Westen an Land ziehen können. Verdient hätten sie es allemal. Da die Scheibe nur als Russland-Import zu haben ist, gilt für interessierte Nasen nach wie vor: "Reinschnuppern und ordern unter
www.cd-maximum.ru". Es lohnt!

Sonny

Trackliste: 1. Closed Eyes - 2. Point - 3. Enemy - 4. Closed Eyes (short wave edition) - 5. Final Try - 6. Your Surrounding - 7. Awake - 8. No Soul No Face

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum

weitere Reviews über MELANCHOLY:
MELANCHOLY/
Fear Of Emptiness


Ramos - Living In The Light
  • Band: Ramos
  • Albumtitel: Living In The Light
  • Spielzeit: 62:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Music
  • Vergleichbare Bands: Journey, Two Fires, The Storm
  • Veröffentlichung: 21.07.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Also Tatenlosigkeit oder gar Faulheit kann man Josh Ramos gewiss nicht vorwerfen, denn im vergangenen Jahr hat der Gitarrist auf gleich drei bedeutenden Melodic Rock-Scheiben (TWO FIRES - "Ignition"/ ROBERT FLEISCHMAN - "World In Your Eyes"/ HARDLINE -"II") ordentlich mit gemischt. Nun bringt der Workaholic mit RAMOS seine erste eigene Band an den Start, die mit "Living In The Light" einen Erstling ans Tageslicht gefördert hat, der das Herz eines Fans der oben genannten Bands höher schlagen lassen dürfte. Das sehr abwechselungsreiche Album enthält von gefühlvollen Balladen ("Love Is Magic") und Halbballaden ("You're So Far Away") über straighten Rocker wie "Night Has Fallen" bis hin zu 6minütigen Epen ("Tell Me Why") alles, was man sich von einem guten AOR-Album erhofft. Des weiteren sollte man aber auch Songs wie den spannungsgeladenen Opener & Titeltrack (Steve Perry lässt grüßen!) oder dem abschließenden Instrumental "Willie", in dem Mr. Ramos sein unbestrittenes Können demonstriert, unbedingt Gehör schenken. Für "Living In The Light" hat sich der Ausnahmegitarrist den Sänger Mark Weitz (EYES/ ODIN), HARDLINE-Keyboarder Michael T. Ross, Schlagzeuger Atma Anur (JOURNEY/ TWO FIRES) und Scott Snider (Bass) mit ins Boot geholt. Außerdem konnte er Stu Hamm, der schon des öfteren für STEVE VAI und JOE STATRIANI den Tieftöner bedient hat, als Bassisten für die beiden Nummern "Winds Of Change" und "Tell My Why" gewinnen. Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, das dieses Album nicht der letzte Streich von RAMOS bleibt. - Bitte mehr davon!

Sonny

Trackliste: 1. Living In The Light - 2. Don't Go - 3. Winds Of Change - 4. Seize The Day - 5. The Dream Is Alive - 6. Tell Me Why - 7. Come Back To Me - 8. Night Has Fallen - 9. Love Is The Magic - 10. Take It Or Leave It - 11. You're So Far Away - 12. Willie (insturmental)

Thanks to Ulf & Mario @ Ulftone Music


3 Wishes - Shake Well Before Use
  • Band: 3 Wishes
  • Albumtitel: Shake Well Before Use
  • Spielzeit: 47:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: TTS Media/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: a little bit of Bon Jovi, Van Halen, Journey und REO Speedwagon gepaart mit härteren Elementen.
  • Veröffentlichung: 14.07.2003
  • Wertung: 7,0/ 10

Review:
Für seinen Erstling "Electric Bullride" (2001) konnte der Fünfer aus Hamburg von der nationalen und internationalen Fachpresse gute Kritiken einheimsen. Nun stehen 3 WISHES mit ihrem zweiten Machwerk "Shake Well Before Use" in den Startlöchern. Na dann schütteln wir mal - getreu nach dem Motto des Albums - die Scheibe vor Gebrauch ordentlich durch. Schon die ersten Takte des flotten Openers "Electric Bullride" lassen auf eine 3/4 Stunde unterhaltsamen Hard Rock hoffen. Diese anfangs gehegte Hoffnung erweist sich nach dem erdigen Groover "Lie To Me", dem spritzigen Rocker "Never Say Never", der an die früheren Tage von BON JOVI erinnert, und dem mit METALLICA-Riffs versehenen "Voices" (erinnert stellenweise stark an "Enter Sandman") als äußerst erfreuliche Tatsache. Allerdings muss man sich auch eingestehen, dass 3 WISHES nicht gerade das Rad neu erfunden haben, denn bei den meistens Songs schießen dem geneigten Zuhörer gleich mehrere Vergleiche durch den Kopf. Nichtsdestotrotz darf man den Herren, aufgrund des unverwechselbaren Gesangs von Andi Knaak, eine gewisse Eigenständigkeit nicht absprechen. Außerdem möchte ich noch auf die starke und druckvolle Gitarrenarbeit von Michael Degen, die durch die wohlklingenden Keyboardteppiche von Arthur Qoku unterstützt wird, gesondert aufmerksam machen. Als weitere Lusthappen solltet ihr euch die Ballade "Like Father, Like Son" (spricht richtig schön aus dem Leben), die Stadion-Hymne "All I Want" (VAN HALEN lassen grüßen ;-) und der Stampfer "High Wire" einverleiben. Fazit: "Shake Well Before Use" ist ein unterhaltsames Album geworden, das aber noch nicht das gesamte Potenzial der Band ans Tageslicht bringt. Warten wir ab, was wir von der Band noch zu hören bekommen...

Sonny

Trackliste: 1. Electric Bullride - 2. Lie To Me - 3. Never Say Never - 4. Voices - 5. Like Father, Like Son - 6. Ghetto Generation - 7. Psycho Love - 8. All I Want - 9. High Wire - 10. Show Me The Way - 11. Ordinary Man - 12. Love Don't Lie

Thanks to Sönke @ TTS Media

weitere Reviews über 3 WISHES:
3 WISHES/ In Your Eyes (Underground-Tipp/ June 2006)


Infinite Dreams - Touch My Skin
  • Band: Infinite Dreams
  • Albumtitel: Touch My Skin
  • Spielzeit: 48:04 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: TTS Media/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Lita Ford, Lee Aaron, Doro, gemäßigtere Backslash
  • Veröffentlichung: 14.07.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Diese Schweizer Combo besteht bereits seit 1997 und hat sich nach einigen Besetzungswechseln vom anfänglich progressiven Material abgewandt und immer mehr auf melodische Songs mit eingängigen Refrains gesetzt. - Und der positive Eindruck, den "Touch My Skin" nach nur einem Durchlauf hinterlässt, gibt ihnen zu 100% recht. Das Aushängeschild der Band ist ohne Zweifel Sängerin Miriam Pürro, die nicht nur ein verdammt geiles und ausdrucksstarkes Organ hat, das sich nicht im geringsten hinter dem der eingangs genannten Damen verstecken braucht, sondern sich in Anbetracht des Booklets auch als Augenweide herausstellt. Unter den zwölf Nummern befindet sich eigentlich gar keine Nummer, die nicht sofort ins Ohr geht und den Zuhörer unweigerlich zum Mitrocken animiert. Hierbei ist es völlig egal, ob die Band nun beschwingt-groovy (Titeltrack/ "Irresistible") , dramatisch ("Shelter From The Storm"/ "Afraid To See The Light") oder wie bei der Mega-Gänsehaut-Nummer "Everything Has End" gefühlvoll zu Werke geht. Auf diesem spitzenmäßigen Erstling stimmt einfach alles: eine perfekt aufeinander abgestimmte Band, abwechslungsreiche und catchy Songs sowie eine verdammt starke Produktion. Perfekt abgerundet wird "Touch My Skin" durch die abschließenden Hymne "Call Of The Road". Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, das INFINITE DREAMS selbigen Ruf folgen und uns bald auch hierzulande konzertmäßig erfreuen. Endlich mal wieder ein Debüt, das so richtig nach vorne abgeht. Danke, INFINITE DREAMS!

Sonny

Trackliste: 1. Bad Devotion - 2. Touch My Skin - 3. Irrestistible - 4. Shelter From The Storm - 5. Lost In Your Arms - 6. Afraid To See The Light - 7. Is It A Sin? - 8. Everything Has An End - 9. Falling - 10. Restless Heart - 11. Addicted To Fire - 12. Call Of The Road

Thanks to Sönke @ TTS Media


Zebra - IV
  • Band: Zebra
  • Albumtitel: IV
  • Spielzeit: 52:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Music
  • Vergleichbare Bands: Led Zeppelin
  • Veröffentlichung: 07.07.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mit ZEBRA kehrt eine der bekanntesten Hard Rock-Bands der glorreichen 80er Jahre zurück. 20 Jahre nach ihrem genialen Debüt und 17 Jahre nach "3.V", ihrem dritten und bisher letzten Studio-Album, meldet sich die Kult-Band nun mit "IV" im Original-Lineup eindrucksvoll zurück. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass sich die Geister der Schreiberlinge und Hard Rock-Fans über dieses Comeback scheiden werden. Denn erstens ist der klare - stellenweise fast schon heliumgetränkte - Gesang von Randy Jackson nicht unbedingt jedermanns Sache und zweitens ist das Material "IV" nicht unbedingt leicht verdaulich und kommerziell angelegt. Zugegeben, auch ich hatte so meine anfänglichen Problemchen mit diesem Album und es waren einige Durchläufe nötig bis ich den richtigen Zugang zu den Songs bekommen habe, aber mittlerweile gehören der orientalisch angelegte Opener "Arabian Nights", der flotte Stampfer "Light Of My Love" und das schmissig-eingängige "My Life Has Changed", das sich vehement durch die Gehörgänge fräst, zu meinen absoluten Lieblingssongs von ZEBRA. Als weitere Anspieltipps drängen sich nach mehrmaligen Hören "Light Of My Love" (erinnert stellenweise an COVERDALE/ PAGE), "So I Dance" und die 8min-Nummer "Waiting To Die", der durch die phantastischen Saxophon-Parts von Chillie Willie eine schleichende und verrauchte Club-Atmosphäre eingehaucht wird. Unterm Strich bleibt ein gutes und abwechslungsreiches Album, das nicht ganz an die Klasse der ersten drei Scheiben herankommt. - In meinen Ohren ein gelungenes Comeback!

Sonny

Trackliste: 1. Arabian Nights - 2. Light Of My Love - 3. Who Am I - 4. Angels Calling - 5. K.K. Is Hiding - 6. Free - 7. So I Dance - 8. Waiting To Die - 9. A World That Is Learning - 10. My Life Has Changed - 11. Why

Thanks to Ulf & Mario @ Ulftone Music


Michael Sembello - The Lost Years

Review:
Den meisten von euch wird MICHAEL SEMBELLO aufgrund seines grammy-prämierten Songs "Maniac" aus dem Kultfilm "Flashdance" in guter Erinnerung sein. Im Laufe seiner Kariere kooperierte der gefragte Studiomusiker mit Größen wie Stevie Wonder und Michael Jackson, und wirkt an Soundtracks wie "Rocky IV" oder "Independence Day" mit. "The Lost Years" ist seine erste Erscheinung seit dem Jahre 1997, und wartet mit solch hochkarätigen Gästen wie Gitarrenhexe JENNIFER BATTEN (ex-MICHAEL JACKSON), JEFF PARIS ("Tear down the wall") und Timothy Dury (ex- EAGLES, WHITESNAKE) auf. Die CD beinhaltet jedoch keine Neuaufnahmen, sondern liefert eine chronologische Zusammenstellung bislang unveröffentlichter Tracks, was die stilistische Vielfalt erklärt, welche sich über klassischen 80er Jahre Soundtrack-Rock ("Burn It Up", Parallelen zu "Stir It Up" vom "Beverly Hills Cop - Soundtrack" lassen grüssen!), gutem jedoch oft softem AOR ("Love Doesn´t Live Here Anymore"), bluesig angehauchten Balladen ("The life of my broken heart"), hin zu beinahe atmosphärischem Pop ("Miles 2 Go", "One Planet, One People") erstreckt. Für mich ist besonders die wirklich gute und angenehme Stimme Michael Sembellos hervorzuheben, die unglaublich vielseitig klingt. Der Sound ist perfekt, die Instrumentierung sowie der Backgroundgesang teilweise phantastisch ("One Planet, One People") - obwohl ich mir die eine oder andere rockigere Nummer gewünscht hätte. Meine Faves auf der CD sind: "Burn It Up", "Love Doesn´t Live Here Anymore", "Voodoo".

Florian

Trackliste: 1. Love Doesn't Live Here Anymore - 2. Tear Down The Walls - 3. The Windter Of Our Love - 4. Black Rain - 5. Heavy Weather - 6. One Planet - 7. Manic (new version) - 8. The Life Of My Broken Heart - 9. Where Are You Now - 10. Rub The Stone - 11. Voodoo (bonus track) - 12. What You Really Want (bonus track) - 13. Burn It Up (bonus track)

Thanks to Ulf & Mario @ Ulftone Music


Various Artists - Hollywood Hairspray II
  • Band: Various Artists
  • Albumtitel: Hollywood Hairspray, Vol. II
  • Spielzeit: 60:19
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US Import
  • Vergleichbare Bands: /
  • Veröffentlichung: 01.07.2003
  • Wertung: 7,5 / 10

Review:
Perris Records" präsentiert uns auf "Hollywood Hairspray, Vol. II" sechzehn Glam- und Sleazestücke solch illustre Szenegrößen wie PRETTY BOY FLOYD, ENUFF Z' NUFF, NITRO oder KRISTY KRASH MAJORS, und bietet eine interessante Zusammenstellung aktueller Veröffentlichungen des Labels aus Texas. NITRO zünden mit dem simpel, genialen "Bomb" das erste Feuerwerk am Glam-Himmel, während HEAVEN mit "Hot" und CHERRY ST. mit "Whiskey" Fans der AC/DC-, MC QUEEN STREET- & THE POOR-Fraktion vollauf zufriedenstellen dürften. Die Präsenz des Christian-Rockers KEN TAMPLIN war auf "Hollywood Hairspray, Vol. II" nicht unbedingt zu erwarten, wobei dieser jedoch mit dem stark an JEFF SCOTT SOTO erinnernden, treibenden Rocker "The Story Of Love" seine Qualitäten eindrucksvoll untermauert. Ebenfalls aufhören lassen MOTHER MERCY, welche den "Rock City Boys" in bester RATT- und LOVE/HATE-Manier Tribut zollen, die SUPERGROUPIES mit Ihrem strangen Beitrag "Runaround", sowie FAHRENHEIT und ihr eingängig, flotter "King Of The Night". Absoluter Anspieltipp ist in meinen Augen die Hammernummer "Goodbye Rock 'N' Roller" des PRETTY BOY FLOYD-Gitarristen KRISTY KRASH MAJORS, die es rotzig, frech und punkig, selbst mit dem genialen Debüt seiner Stammcombo aufnehmen kann, und meinen CD-Player seit Tagen blockiert! Alles in allem eine interessante Veröffentlichung, die durch einige Perlen zu glänzen vermag, ein hohes Maß an Unterhaltung verspricht und ihren Preis schon alleine durch einen Titel wie "Goodbye Rock 'N' Roller" rechtfertigen kann!

Florian

Trackliste: 1. ENUFF Z' NUFF/ No Place To Go - 2. PRETTY BOY FLOYD/ Groovy Love - 3. JETBOY/ White Rock Devil - 4. NITRO/ B.O.M.B. - 5. KRISTY KRASH MAJORS/ Goodbye Rock 'N' Roller - 6. HEAVEN/ Hot - 7. CHERRY ST./ Whiskey - 8. KEN TEMPLIN/ The Story Of Love - 9. FAHRENHEIT/ King Of The Night - 10. FATAL SMILE/ Hip Motherfucker - 11. GRAYSON MANOR/ Enemy - 12. PARLOR TRIXX/ Step Into My Parlor - 13. MOTHER MERCY/ Rock City Boys - 14. SINN/ Sweet Thing - 15. SUPERGROUPIES/ Runaround - 16. GRANDMA MOSES/ Diggin For Gold

Thanks to Perris Records

weiter Reviews über die Holly Hairspray-Serie
VARIOUS ARTISTS/
Hollywood Hairspray III


Eidolon - Sacred Shine
  • Band: Eidolon
  • Albumtitel: Sacred Shrine
  • Spielzeit: 57:33 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Dream Theater, Psychotic Waltz
  • Veröffentlichung: 01.07.2003
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Zum ersten Mal die volle Punktzahl von mir und das wirklich nicht zu Unrecht!!! Was uns hier geboten wird ist einer der besten progressiv angehauchten Heavy-CDs seit lange! Die Dover Brüder Glen & Shawn (von denen ich hier leider zum ersten Mal hörte) beweisen auf ihrem nun 2. Longplayer, welch Talent in ihnen steckt . Der 11track lange Silberling schlägt am Anfang gleich richtig los und lässt sofort Erinnerungen daran wach werden, wie geil DREAM THEATER mal waren (man höre "When Dream And Day" oder "Images And Words"). Die Gitarren krachen dir wie bei "Pull Me Under" um die Ohren (aber die ganze Scheibe lang, das Schlagzeug hämmert gnadenlos ein Doublebase-Inferno nach dem anderen und die Stimme erinnert sehr stark an Buddy Lackey von PSYCHOTIC WALTZ (A social grace). Hier gibt es nichts zu kritisieren! Anzumerken wäre noch, dass die letzten 4 Songs rein instrumental sind, aber deshalb keinesfalls zu schwächeln beginnen, sondern - zu meiner Überraschung - sogar zu den Besten gehören (schöne harte Riffs mit tollen Solis). Außerdem ist mit "Silent Cries" (FATES WARNING) eine Coverversion mit an Bord, die das Original etwas zeitgemäßer interpretiert. Kann diesmal leider keine Anspieltipps geben, da ALLE Lieder für sich perfekt scheinen. (Vielleicht Nr.5 "Forbidden Lair"; aber nur vielleicht - wirklich schwer zu entscheiden. Am besten, ihr macht euch selbst ein Bild davon). ACHTUNG: Wenn ihr das Teil irgend wo seht, gleich mitnehmen und nicht lang überlegen!!! Da dies aber wahrscheinlich nicht der Fall sein wird, werdet ihr euch direkt an den Vertrieb wenden müssen. Unter
www.perrisrecords.com kann man sich die CD für 16.49 $ plus 2 $ Versand zukommen lassen!!!

Christian

Trackliste: 1. Hallowed Apparition - 2. Black Heart - 3. Lost Horizon - 4. Race With Time - 5. Forbidden Lair - 6. Shadows - 7. Silent Cries - 8. Tribal Fury - 9. Hellbound - 10. Nemesis - 11. Darkfall

Thanks to Perris Records

weitere Reviews über EIDOLON:
EIDOLON/ The Parallel Otherworld

Last Update: Sunday, 08. February 2004
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Sonny