The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

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VÖs im Juni:
02.06.2003

Zhorn - Z Comes First

Zhorn
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Wertung: 8,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

23.06.2003

Section A -  The Seventh Sign

Section A
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Wertung: 7,5/ 10
  02.06.2003

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Wertung: 6/ 10
23.06.2003

Rob Rock - Eyes Of Eternity

Rob Rock
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Wertung: 7,5/ 10
  08.06.2003

The Rembrandts - Lost Together

The Rembrandts
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Wertung: 7/ 10
23.06.2003

Pride - Signs Of Purity

Pride
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Wertung: 7,5/ 10
  09.06.2003

Burns Blue - What If ...

Bruns Blue
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Wertung: 7/ 10
23.06.2003

Kreator - Live Kreation

Kreator
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Wertung: 9/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  09.06.2003

Faro - Dawn Of Forever

Faro
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Wertung: 7/ 10
23.06.2003

Michael Schenker Group - Arachnophobiac

Michael Schenker Group
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Wertung: 5/ 10
  09.06.2003

Steve Hackett - To Watch The Storm

Steve Hackett
To Watch The Storm
Wertung: 4/ 10
23.06.2003

Winterlong - The Second Coming

Winterlong
The Second Coming
Wertung: 6,0/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  09.06.2003

Rick Renstrom - Until The Bitter End

Rick Renstrom
Until The Bitter End
Wertung: 6,5/ 10
30.06.2003

Labyrinth - Labyrinth

Labyrinth
Labyrinth
Wertung: 5,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  16.06.2003

Laudamus - Lost In Vain

Laudamus
Lost In Vain
Wertung: 5,5/ 10
30.06.2003

Snake Eye - Wild Senses

Snake Eye
Wild Senses
Wertung: 7/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  16.06.2003

Joe Lynn Turner - JLT

Joe Lynn Turner
JLT
Wertung: 7,5/ 10
30.06.2003

Wild West - Second To None

Wild West
Second To None
Wertung: 6,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  18.06.2003

My Sixth Shadow - 10 Steps 2 Your Heart

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10 Steps 2 Your Heart
Wertung: 4/ 10
30.06.2003

Spock's Beard - Feel Euphoria

Spock's Beard
Feel Euphoria
Wertung: 6/ 10
Charteinstieg: 14.07.2003 Platz Nr. 58
  23.06.2003

Seven Of Nine - Liquid Universe

Seven Of Nine
Liquid Universe
Wertung: 3/ 10
30.06.2003

Silent Edge - Eyes Of The Shadows

Silent Edge
The Eyes Of The Shadow
Wertung: 6/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

  23.06.2003

Barros - Gemini

Barros
Gemini
Wertung: 5,5/ 10
   

Brainstorm - Soul Temptation
  • Band: Brainstorm
  • Albumtitel: Soul Temptation
  • Spielzeit: 61:27 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Blade Records
  • Vergleichbare Bands: US-orientierter Power Metal
  • Veröffentlichung: 30.06.2003
  • Charteinstieg: 14.07.2003 Platz Nr. 73
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Es macht immer wieder große Freude, wenn man beobachten darf, wie sich eine Band von Album zu Album weiterentwickelt. Noch größer ist selbige, wenn jene Band auch noch in Deutschland beheimatet ist. Mit ihrem fünften Longplayer "Soul Temptation" bringen die Schwaben ihr bisher stärkstes Werk an den Start. Spielte sich der Vorgänger "Metus Mortis" komplett auf Highspeed-Niveau, so zeigt das Quintett um Sänger Andy B. Franck (SYMPHORCE) auf der hier vorliegenden Scheibe, dass sie auch facettenreicher zu Werke gehen können. Gleich mit dem treibenden "Highs Without Lows", dem Doublebass-Hammer "Doorway To Survive" und dem gemäßigteren "The Leading" hauen BRAINSTORM ein abwechslungsreiches Opener-Trio um die Ohren, dem es weder an Power, noch an Eingängigkeit fehlt. Mit lässig groovenden "Fading" folgt das wohl ruhigste Stück dieser Scheibe, welches sich als perfekter Übergang zur orientalischen Trilogie "Trinity Of Lust", dem eigentlichen Kernstück der Scheibe erweist. Dieser dramatische Dreiteiler ("Shiva's Tears"/ "Fornever"/ "Soultemptation") basiert auf verschiedenen orientalischen Geschichten, die Andy B. Franck zu einer eigenen komplexen Story verstrickt hat. Dass sich Herr Franck mittlerweile getrost zur Champions League der Metal-Shouter zählen darf, verdeutlicht er vehement mit "Dying Inside" (erinnert stellenweise an ROB ROCK), denn bei dieser Killer-Nummer präsentiert er fast seine komplette stimmliche Bandbreite. Mit "Soul Temptation" haben die BRAINSTORM ein wahres Meisterwerk eingezimmert und dürften sich damit eigentlich einen Stammplatz in der europäischen Metal-Liga erspielt haben.

Sonny

Trackliste: 1. Highs Without Lows (edit) - 2. Doorway To Survive (edit) - 3. The Leading (edit) - 4. Nunca Nos Rendimos (edit) - 5. Fading (edit) * Trinity Of Lust: 6. Shiva's Tears - 7. Fornever - 8. Soul Tempation * 9. Dying Outside - 10. To The Head - 11. Rising

Thanks to Andreas @ Metal Blade Records

Einen besonderen Leckerbissen bietet die limitierte Auflage der Scheibe, denn neben der wahrlich genialen Interpretation der TONY CHRISTIE-Klassikers "Amarillo" (unglaublich wie viel Power in dieser Nummer steckt) enthält das aufwendig illustrierte Digi-Pack noch eine DVD. "Live Suffering" wurde mit 5 Kameras während des Auftritts auf dem Summer Breeze-Festival 2002 aufgenommen und im 5.1 Dolby Surround-Sound abgemischt. Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn die Band hat noch ein Video zu "Highs Without Lows" mitdraufgepackt. So etwas nenne ich wirklich "value for money" - Fanherz was willst du mehr!?!

Sonny

Trackliste (limited edition): CD: 1. Highs Without Lows - 2. Doorway To Survive - 3. The Leading - 4. Nunea Nos Renuimos - 5. Fading * Trinity Of Lust: 6. Shiva's Tears - 7. Fornever - 8. Soul Tempation * 9. Dying Outside - 10. To The Head - 11. Rising - 12. Amarillo (bonus track)
DVD "Live Suffering":
1. Metus Mortis (Intro) (“Metus Mortis” / 2001) - 2. Blind Suffering (“Metus Mortis” / 2001) - 3. Crush Depth (“Ambiguity” / 2000) - 4. Shadowland (“Metus Mortis” / 2001) - 5.Voices (“Unholy” / 1998) - 6. Checkmate in Red (“Metus Mortis” / 2001) - 7. Liar´s Edge (“Hungry” / 1997 ) - 8. Hollow Hideaway (“Metus Mortis” / 2001) - 9. Under Lights (“Metus Mortis” / 2001) + video clip "Highs Without Lows"

weitere Reviews über BRAINSTORM:
BRAINSTORM/ Liquid Monster


Blackmore's Knight - Ghost Of A Rose
  • Band: Blackmore's Night
  • Albumtitel: Ghost Of A Rose
  • Spielzeit: 60:18 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: keine, weil einzigartig
  • Veröffentlichung: 30.06.2003
  • Charteinstieg: 14.07.2003 Platz Nr. 11
  • weitere Platzierungen:
    21.07.2003 Platz Nr. 19 / 28.07.2003 Platz Nr. 23
    04.08.2003 Platz Nr. 34 / 11.08.2003 Platz Nr. 40
    18.08.2003 Platz Nr. 51 / 25.08.2003 Platz Nr. 61
    01.09.2003 Platz Nr. 79 / 08.09.2003 Platz Nr. 99
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mit schöner Regelmäßigkeit werden wir im Abstand von zwei Jahren mit mittelalterlichen Klängen aus dem Hause Blackmore bedient. Auf ihrem vierten Studio-Album setzen Sir Ritchie Blackmore und Maid Candice Night ihren auf dem Debüt "Shadow Of The Moon" (1997) eingeschlagenen Weg unbeirrt fort. Der Erfolg der ersten drei Werke gibt ihnen Recht, denn schließlich konnten sie sich mit allen bisherigen Alben in den Charts platzieren, um dort auch für mehrere Wochen zu verweilen. Mit dem Vorgänger "Fires At Midnight" schaffte das Duo sogar den Sprung in die Top Ten der deutschen Album-Charts. Ich bin mir fast sicher, dass der Ausnahme-Gitarrist und sein bezauberndes "Nebengeräusch" auch mit "Ghost Of A Rose" wieder den Nerv der Zuhörer treffen werden, denn mit der schwungvollen Umsetzung der Loreley-Sage, dem brillant in Szene gesetzten JETHRO TULL-Klassiker "Rainbow Blues" oder "Where Are You Going From", in dem gefühlvoll über das Leben philosophiert wird, haben BLACKMORE'S NIGHT wieder Nummern am Start, die sich unweigerlich in die Gehirnwindungen einfräsen. Der Umstand, dass Mr. Blackmore auf der hier vorliegenden Scheibe hin und wieder zur "Strom-Gitarre" greift, stellt sich als zusätzlicher Pluspunkt heraus. Als weitere Anspieltipps sollten unbedingt "All For One", das aufgrund seiner traditionellen Melodie an "Sieben Tage Lang" von BOTS erinnert, und das JOAN BEAZ-Cover "Diamonds And Rust" noch erwähnt werden. Einzig die etwas ideenlosen Instrumentale hinterlassen einen leicht faden Nachgeschmack, aber ansonsten gibt an "Ghost Of A Rose" wirklich nichts auszusetzen.

Sonny

ein weiteres von mir verfasstestes Review über "Ghost Of A Rose" könnt ihr ab Ende July in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen

Trackliste: 1. Way To Mandalay - 2. 3 Black Crows - 3. Daimonds And Rust (original by Joan Baez) - 4. Cartouche - 5. Queen For A Day (part 1) - 6. Queen For A Day (part 2/ instrumental) - 7. Ivory Tower - 8. Nur Eine Minute (instrumental) - 9. Ghost Of A Rose - 10. Mr. Peagram's Morris And Sword (instrumental) - 11. Loreley - 12. Where Are We Going From Here - 13. Rainbow Blues (original by Jethro Tull) - 14. All For One - 15. Dandelion Wine

Thanks to Julia @ SPV

weitere Reviews über BLACKMORE'S KNIGHT:
BLACKMORE'S NIGHT/
Beyond The Sunset - The Romantic Collection
BLACKMORE'S NIGHT/
Past Times With Good Company
BLACKMORE'S NIGHT/
Fires Around Midnight


Prong - Scorpio Rising
  • Band: Prong
  • Albumtitel: Scorpio Rising
  • Spielzeit: 49:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Anthrax, stellenweise frühere Metallica
  • Veröffentlichung: 30.06.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Nachdem die Progressive-Thrasher PRONG im letzten Jahr mit ihrem Album "100% - Live" ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben haben, bringt die zum Trio geschrumpfte Band um Gründer Tommy Victor (Gesang/ Gitarre) dieser Tage ihren neuesten Studio-Streich unters Banger-Volk. "Scorpio Rising" ist die konsequente Fortsetzung des Vorgängers "Rude Awakening" (1996) und zeigt die Herren Victor/ Laudo/ Pittman nahezu in Bestform. Während Songs wie das bizarre "Siriusly Emerging" oder das basslastige "Aussurances" seiner Zeit auch dem Hammer-Album "Beg To Differ" (1990) gut zu Gesicht gestanden hätten, wissen sich "Embrance" oder "Avoid Promises" mit den für PRONG typischen Riffs und eingängigen Melodien/ Chören in Köpfen der geneigten Zuhörer festzusetzen. Weitere Glanzlichter unter den insgesamt 14 Nummern sind megastarke Slow-Groover "Letter to A "Friend"" oder der mächtige Stampfer "Entrance Of The Eclipse". Leider haben sich mit "Regal" und dem abschließenden "Hidden Agendas" auch zwei schwächere Nummern eingeschlichen, die den sehr guten Gesamteindruck leicht nach unten korrigieren. Fazit: "Scorpio Rising" ist ein unerwartet starkes Album, das aber nicht ganz an die Glanztaten früherer Tage heran kommt.

Sonny

Trackliste: 1. Detached - 2. All Knowing Force - 3. Embrace The Depth - 4. Reactive Mind - 5. Regal - 6. Inner Truth - 7. Avoid Promises - 8. Siriusly Emerging - 9. Assurances - 10. Out Of The Realm - 11. Letter To A "Friend" - 12. Entrance Of The Eclipse - 13. Red Martial Workings - 14. Hidden Agendas

Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin


Lujuria - El Poder Del Deseo
  • Band: Lujuria
  • Albumtitel: El Poder Del Deseo
  • Spielzeit: 48:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Nightwish, Moonspell und ein Schuß Edguy
  • Veröffentlichung: 30.06.03
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Diese Scheibe ist, die Instrumentalisierung betreffend, ein gutes Metal - Album, wobei mir die spanische Sprache nicht so richtig ins Ohr gehen mag und mir nach 2- und 3maligem Hören noch immer die entscheidende (Sprach-) Harmonie fehlt. Ansonsten hat jedoch ziemlich alles auf der "El Poder Del Deseo" ein dickes Lob verdient. Die Gitarren spielen tolle melodiöse, aber auch richtig harte Riffs, die sich mit einer soliden Rhythmussektion vereinen und verspielte, interessante, aber auch richtig thrashige Momente auf die Matte bringen. Der Sänger von LUJURIA (Oscar Sancho) erinnert mich etwas an HEROES DEL SILENCIO, was wahrscheinlich auf die Sprache zurückzuführen sein mag. Als Höhepunkte der CD und Anspieltipps empfehle ich "Mozart Y Salieri" (Titel Nr. 1), das, wie der Titel schon sagt, mit einem Intro aus Mozarts Klaviersonate in A-Dur (Allegretto/ KV.331) harmonisch und verspielt einleitet, um anschließend so richtig aufs Gas zu drücken, "Sólo Son Rosas",(Song Nr. 4), der durch seinen weiblichen Gesang sehr an NIGHTWISH erinnert, und zu guter Letzt noch "Joda A Quien Joda", (Nr. 8), eine groovige Hymne, die ein richtiger Mid-Tempo-Reißer ist. Alles in allem ein abwechslungsreiches Album, das gut produziert wurde. Ich würde es speziell Leuten ans Herz legen, die auf außergewöhnliche Vocals stehen!

Christian

Trackliste: 1. Mozart Y Salieri - 2. Dejad Que Los Ninos Se Acerquen A Mi - 3. Impotencia Criminal - 4. Sólo Son Rosas - 5. Levántate Y Anda - 6. Príapo (El Cañón Humano) - 7. Las Orgías De Ramses El Grande - 8. Joda A Quien Joda - 9. Cadena Perpetua Lejos De Tí - 10. Traidor - 11. El Poder Del Deseo

Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin


ERIK NORLANDER/ Music Machine
  • Band: Erik Norlander
  • Albumtitel: Music Machine
  • Spielzeit: CD1: 51:45 min/ CD 2: 54:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Think Tank Media/ Empire Music
  • Vergleichbare Bands: Star One
  • Veröffentlichung: 28.06.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
ERIK NORLANDER ist wohl einer der vielbeschäftigtsten Prog-Musiker und Produzenten überhaupt. Geht es um ein aufwendiges Prog-Konzept, dann hat zumeist Mr. Tausendsassa seine Finger mit im Spiel. Trotz all seiner Beiträge zu Projekten wie LANA LANE, AYREON oder STAR ONE (um nur ein paar zu nennen) findet der Tastenkönig immer wieder Zeit, um sein eigenes Projekt voranzubringen. Wie schon auf dem Vorgänger "Into The Sunset" bietet er nicht nur Kost für reine Proggies, sondern auch die Freunde des Symphonic Metals ("Heavy Metal Symphony") und Melodic-Freaks (Titeltrack) dürften an "Music Machine" vollsten Genuss haben. Diese Spielarten hat ERIK NORLANDER in Form eines Konzept-Doppelalbums geschickt ineinander verstrickt. Die Rockoper handelt über den kometenhaften Aufstieg (CD 1) und dramatischen Abstieg (CD 2) eines genetischgeformten Rockstar ("Music Machine") namens Johnny America, der vom begnadeten Newcomer Scott Kail stark in Szene gesetzt wird. Als weitere Sänger hat sich der Multi-Instrumentalist Kelly Keeling (KING KOBRA/ BATON ROUGE), Mark Boals (RING OF FIRE/ ex-YNGWIE MALMSTEEN) und Robert Soeterboek (AYROEN/ ex-WICKED SENSATION) sowie diverse hochkarätige Instrumentalisten (u. a. Buck Dhrama, Vinny Appice oder Gregg Bissonette) ins Boot geholt. Musikalisch lassen sich bei dieser Produktion durchaus Vergleiche zu Arjen Lucassens STAR ONE-Projekt ziehen. Die Tatsache soll jetzt aber nicht den Eindruck erwecken, dass es sich hier um einen billigen Abklatsch eines erfolgversprechenden Konzepts handelt. Nein, im Gegenteil, der Meister sorgt mit seinem abwechslungsreich-filigranen und ausgeklügelt-sphärischen Tastenzauber für die vielzitierte Eigenständigkeit. Die Highlights dieses imposanten Werkes liegen mit dem Stampfer "Heavy Metal Symphony" und dem wunderschönen Blues-Stück "Lost Highway" zum überwiegenden Teil auf dem ersten Silberling, wobei man das von Mark Boals intonierte und quirlige "Fall Of The Idol" auf Silberling Nr. 2 nicht übersehen sollte. Ein stark interpretiertes und abwechslungsreiches Werk, das zwar nicht ganz den Tiefgang von STAR ONE besitzt, aber ERIK NORLANDER versteht es erneut hervorragend, die Zuhörer auf seine ureigenste Art und Weise in den Bann seiner Musik zu ziehen.

Sonny

Trackliste: CD 1: 1. Prologue: Project Blue Prince - 2. Music Machine - 3. Turn Me On - 4. Heavy Metal Symphony - 5. Tour Of the Sprawl - 6. Andromeda - 7. Letter From Space - 8. Lost Highway - 9. Soma Holiday - 10. Return Of The Neurosaur - 11. Project Blue Prince Reprise

CD 2: 1. Fanfare And Interlude - 2. Baware Of Vampires - 3. The Fire Of Change - 4. The Fall Of The Idol - 5. Metamorphosis - 6. One Of The Machines - 7. Fallen - 8. Johnny America - 9. Music Machine Reprise - 10. Epilogue: Sky Full Of Stars

Thanks to Erik @ Think Tank Media

weitere Reviews über ERIK NORLANDER:
ERIK NORLANDER/ Hommage Symphonique (Symphonic Rock-Tipp/ January 2007)
ERIK NORLANDER/
Stars Rain Down
ERIK NORLANDER/
Threshold (special edition/ re-release)


Jani Lane - Back Down To One
  • Band: Jani Lane
  • Albumtitel: Back Down To The One
  • Spielzeit: 34:13 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 28.06.2003
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
So ganz taufrisch ist das Solo-Debüt von WARRANT-Frontmann JANI LANE auch nicht mehr, denn schon vor gut einem Jahr wurde die Scheibe bereits in den Staaten veröffentlicht. Nun hat sich das britische Label Z-Records "Back Down To One" angenommen und sie mit drei zusätzlichen Tracks auch in Europa veröffentlicht. Allerdings hat das Material auf dieser Scheibe nicht allzu viel mit den Meilensteinen der einstigen Stadion-Rocker gemeinsam, sondern geht eher in die Richtung des modernen Pop Punks/ Sleaze Rock und zielt somit eher in die Richtung des Cover-Albums "Under The Influence". Während der nicht gerade berauschenden Spielzeit von knapp 34 min wird man irgendwie das Gefühl nicht los, dass Mr. LANE mit diesem Output zwanghaft versucht auf einen längst abgefahrenen Zug aufzuspringen. Zugegeben, mit dem mächtig groovenden "Funny" und "Better Than", das durch eingekonntes Wechselspiel zwischen donnernden Riffs und relaxten Keyboard-Parts zu begeistern weiß, hat JANI LANE ein Opener-Package am Start, das vielversprechend klingt, doch spätestens nach dem schmissigen "Nothing" schleicht sich langsam aber sicher etwas Ideen- und Überraschungslosigkeit ein. Dieser Umstand ändert sich erst wieder gegen Ende des Albums durch die schöne Midtempo-Nummer "Twilight" und den coolen Stampfer "6 Feet Under". Unterm Strich bleibt ein interessantes Album, das Fans von WARRANT vor dem Kauf aber erst antesten sollten.

Sonny

Trackliste: 1. Funny - 2. Better Than You - 3. Nothing - 4. How A Girl - 5. Back Down To One - 6. Hooked - 7. Oh Yeah - 8. Don't Trust Me - 9. Twilight - 10. 6 Feet Under - 11. Sick

Thanks to Sven @ MusicConsult


Jesse Damon - The Hand That Rocks
  • Band: Jesse Damon
  • Albumtitel: The Hand That Rocks
  • Spielzeit: 49:00 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 26.06.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Den meisten Besuchern dürfte JESSE DAMON als Sänger und Gitarrist von SILENT RAGE bekannt sein. Nachdem er mit seiner Hauptband im Frühling 2002 mit "Still Alive" für ein überraschendes Comeback sorgen konnte, zeigt er sich nun mit seinem Solo-Debüt - fernab vom SILENT RAGE-Sound - von einer bedeutend sanfteren Seite und versucht sich größtenteils mit Balladen ("If She'd Be Mine") und Midtempo-Nummern ("Dear Sanity") in die Herzen der Fans zu singen. Wie diesen Worten unschwer zu entnehmen ist, sind auf "The Hand That Rocks" kaum astreine Hard Rock-Hymnen zu finden, sondern vermehrt eingängiges AOR-lastiges Material der feinen Art ("Gotta Let It Go"). Zwar besitzen alle Songs einen stellenweise leicht rockenden Charakter, aber leider geht es nur sehr selten so beherzt zur Sache wie bei dem Mega-Groover "Everybody Needs Somebody", den Mr. DAMON gemeinsam mit Gene Simmons (KISS) aus dem Ärmel geschüttelt hat. Aber trotzdem sollte man auch dem ruhigeren Material seine Aufmerksamkeit schenken, denn "Lay The Blame", das durch seine Gospel-Passagen zum Mitsingen und -swingen animiert, und "Do You Feel Lucky Tonight", dem TERI TIMS (Lebensgefährtin von Paul Sabu) mit ihrer Röhre auf die Sprünge hilft, sind wirklich nicht von Pappe. Leider ist während der ganzen Spielzeit nicht ganz zu überhören, dass ein kleiner Japaner namens Drum-Computer den Job für einen hauptamtlichen Schlagzeuger erledigt hat und somit die Rhythmus-Fraktion unweigerlich - trotz einer guten Bass-Arbeit von JESSE DAMON und Paul Sabu - etwas saftlos und steril daher kommt. Nichtsdestotrotz dürften Fans der etwas sanfteren und akustischen Tönen an den zwölf Nummern (insbesondere am schönen Schleicher "Heart Of Love") schnell Gefallen finden. Die Anhängerschaft von Jesses Hauptband sollten "The Hand That Rocks" unbedingt erst anchecken!

Sonny

Trackliste: 1. Gotta Let It Go - 2. Bad Bizzness - 3. Love Isn't Love - 4. Lay The Blame - 5. Help Me - 6. Do You Feel Lucky Tonight - 7. If She'd Be Mine - 8. Everbody Needs Somebody - 9. Dear Sanity - 10. Someone Like You - 11. Heart Of Love - 12. Something To Believe In

Thanks to Sven @ MusicConsult

weitere Reviews über JESSE DAMON:
JESSE DAMON/
Nothin' Else Matters


Pretty Boy Floyd - Leather Boyz With Electric Toyz
  • Band: Pretty Boy Floyd
  • Albumtitel: Leather Boyz With Electric Toyz (Re-Relaese)
  • Spielzeit: 53:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: (härtere) Poison, (eingängigere) Mötley Crüe, (coolere) Warrant, Backyard Babies
  • Veröffentlichung: 24.06.2003
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Der längst überfälligen Wiederveröffentlichung eines wahren Diamanten hat sich das US-Label Perris Records angenommen. Ursprünglich im Jahre 1989 beim Major MCA releast, wartet "Leather Boyz With Electric Toyz" mit 5 Bonusstücken und überarbeitetem Artwork auf. Sich, oberflächlich betrachtet, im Kielwasser von Mötley Crüe, Poison und Konsorten bewegend, faszinierte mich als damals 13-jährigen die ausgekoppelte Single "Rock 'N' Roll (Is Gonna Set The Night On Fire)" dermaßen, dass ich mich infolge minimalen Taschengeldes, immenser CD Preise und einem nicht enden wollenden Ohrwurm genötigt sah, die Scheibe unter Todesängsten im damaligen Pop Shop zu mopsen... Das schlechte Gewissen legte sich jedoch bereits in dem Moment, in welchem mir der Opener "Leather Boyz With Electric Toyz" um die Ohren fetzte, um "1-2-3" in das heißbegehrte "Rock 'N' Roll" überzugehen. PRETTY BOY FLOYD verstanden es in meinen Augen wie keine andere Glamrock-Band, absolut eingängige und kommerzielle Melodien, mit hammermäßigen Vocals/ Backgroundvocals, sowie DER Glam-Gitarre schlechthin zu paaren, was nicht zuletzt durch den in zum Soundtrack zu "Karate Kid III" gefeatureten Reisser "48 Hours" eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Weitere Highlights in einem wahren Ausnahmewerk stellen das flotte "Rock 'N' Roll Outlaws", "Only The Young", "Toast Of The Town" und "The Last Kiss" dar, welche zwar nicht durch große Abwechslung, jedoch aber mit immensen Unterhaltungswert glänzen. Leider können drei der fünf Bonusstücke das äußerst hohe Niveau der vorangegangenen Songs sowohl soundtechnisch als auch in punkto Magie nicht aufrechterhalten, so dass lediglich das an WARRANT erinnernde "Slam Dunk" - und vor allem "Over The Edge" - Erinnerungen an eine Zeit aufkeimen lassen, zu der die "Leather Boys" den Sunset Strip beherrschten. Persönlich finde ich das Cover der Wiederveröffentlichung sehr unglücklich gewählt, da es für eine Glam Rock-Legende wie PRETTY BOY FLOYD im Vergleich zum genialen Blickfang des schrillen Originalcovers einfach nur armselig wirkt. Dies seinen jedoch nur minimale Kritikpunkte an einem Meisterwerk, das innerhalb der Glam-Szene, auch 14 Jahre nach seiner erstmaligen Veröffentlichung, seinesgleichen sucht.

Florian

Trackliste: 1. Leather Boyz With Electric Toyz - 2. Set The Night On Fire - 3. Wild Angels - 4. 48 Hours - 5. Toast Of The Town - 6. Rock 'N' Roll Outlaw - 7. Only The Young - 8. The Last Kiss - 9. Your Mamma Won't Know - 10. I Wanna Be With You - 11. Slam Dunk (bonus track) - 12. She's My Baby (bonus track) - 13. Two Hearts (bonus track) - 14. Over The Edge (bonus track) - 15. I Just Wanna Have Something To Do (bonus track)

Thanks to Perris Records

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Dirty Glam
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Tonight Belongs To The Young
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Vault II


Pretty Boy Floyd - Vault II
  • Band: Pretty Boy Floyd
  • Albumtitel: Vault II
  • Spielzeit: 47:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Poison, Jetboy
  • Veröffentlichung: 24.06.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Nach dem unerwarteten Erfolg von "Vault I" hat sich nun PRETTY BOY FLOYD-Mastermind Kristy "Krash" Majors nochmals hingesetzt, um erneut in den PBF-Archiven zu wühlen. Das durchaus hörenswerte Ergebnis, das aus vielen bisher unveröffentlichten Tracks und noch nie gehörter Versionen bekannter Songs besteht, wird den ausgehungerten Fans in Form von "Vault II" präsentiert. Zwar wissen Sänger Steve Summers & Co. auf dem kompletten Output in ihrer gewohnt lässigen Manier zu brillieren, aber leider lässt der Sound bei richtig coolen Nummern wie dem Ass-Kicker "No Respekt For The Law", dem flotten Stampfer "Sweet Little Dancer" und der oberamtlichen Glamer-Hymne "Saturday Night In The USA" ziemlich zu wünschen übrig und kommt nur allzu selten über mäßigen Demo-Status hinaus. Anderseits kommen der Opener "It's Still Rock 'N' Roll To Me" (im Original von BILLY JOEL), die Mitsing-Hymne "We've Got Rock 'N' Roll" und der Weihnachts-Kracher "We're A Happy Family" ziemlich knackig produziert aus den Lautsprechern und lassen über die eben erwähnten soundbedingten Kritikpunkte hinwegsehen. Weitere Anspieltipps wären die heimelige Ballade "Where R U?", die dem Zuhörer einen wohligen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt, sowie das leicht alternativ anmutende "Shut Up" und "Wild Rule The Night", das sich mit wuchtigen Gitarren und wummernden Bassläufen in den Gehörgängen breit macht. Wer also auf feinsten Glam Rock steht und sich von gelegentlichen Schwankungen in der Soundqualität nicht aus der Ruhe bringen lässt, wird auf "Vault II" bestens bedient. - "It really kicks ass!"

Sonny

Trackliste: 1. It's Still Rock 'N' Roll To Me - 2. When You Need A Friend - 3. No Respect For The Law - 4. Wild Rule The Night - 5. We've Got Rock 'N' Roll - 6. Sweet Lil Dancer - 7. Saturday Night In The USA - 8. Take You For A Ride - 9. Where R U? - 10. 7 Minutes In Heaven (live) - 11. Shut Up - 12. We're A Happy Family - 13. Million Miles Away

Thanks to Perris Records

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Kristy "Krush" Majors - For Those About To Sniff Some Glue We Salute - A Tribute To The Ramones
  • Band: Kristy "Krash" Majors
  • Albumtitel: For Those About To Sniff Some Glue... We Salute You - A Tribute To The Ramones
  • Spielzeit: 33:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: na wer wohl ;-)
  • Veröffentlichung: 24.06.2003
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Mit "For Those About To Sniff Some Glue... We Salute You" folgt nun der dritte Output innerhalb kürzester Zeit, bei dem der bekannte ex-PRETTY BOY FLOYD-Gitarrero Kristy "Krash" Majors seine Hände im Spiel hat. Nachdem er erst kürzlich mit dem Re-Release von "Leather Boyz With Electric Toyz" und der VÖ von "Vault II" von sich reden machte, beglückt er die Punk-Szene nun mit einem RAMONES-Tribute-Album, der besonderen Art. Zugegeben, Tribute-Alben dieser Band gibt es wirklich schon zuhauf, aber das besondere an diesem Album ist die Tatsache, dass KKM hier nicht nur bei allen 13 Nummern die Axt geschwungen hat, sondern sämtliche Instrumente eingespielt hat und selbst auch noch für den Gesang zuständig war. Obwohl diese Scheibe wirklich nicht zu den schlechtesten ihrer Art zählt, kann man sich die richtig prickelnden Momente an einer Hand abzählen. Diese Highlights hören auf Namen wie "I Just Wanna Have Something To Do", "Do You Wanna Dance" (im Original von Bobby Freeman), die wunderschöne Acoustic-Nummer "Questioningly" und "California Sun". Ein besonders Zuckerl kommt in Form von "Sidewalk Surfin" auf den Fan zu, denn zu dieser bisher unveröffentlichten Nummer hat Dee Dee Ramones (RIP) Gattin Barbara die Vocals beigesteuert. Die restlichen Nummern bewegen sich zum übwiegenden Teil im gehobenen Mittelmaß und mit zunehmender Spieldauer schlägt das ziemlich sterile Blech (Drum-Computer?) etwas auf den Magen. Gut, große Ansprüche an ihr Material hegten seinerzeit auch die RAMONES nie, sondern konzentrierten sich mehr auf kurze und unkomplizierte Songs. So dürfte auch "For Those About To Sniff Some Glue... We Salute You" von den Fans der Punkrock-Legende aus Queens wohlwollend aufgenommen werden. In diesem Sinne - One, Two, Three, Four... Hey ho! Lets go!

Sonny

Trackliste: 1. I Just Wanna Have Something To Do - 2. Do You Wanna Dance - 3. Here Today Gone Tomorrow - 4. Go Mental - 5. Now I Wanna Sniff Some Glue - 6. Questioningly - 7. Locket Love - 8. Censorshit - 9. Today Your Love Tomorrow Your World - 10. Why Is It Always This Way - 11. Let's Go - 12. California Sun - 13. Sidewalk Surfin'

Thanks to Perris Records

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Mojo Gurus - Hot Damn!
  • Band: Mojo Gurus
  • Albumtitel: Hot Damn!
  • Spielzeit: 36:12 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Stray Cats, Ace Cats, Brain Setzer
  • Veröffentlichung: 24.06.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Nachdem die Hairsprayer ROXX GANG erst kürzlich mit ihrer Best Of-Compilation "Bodacious Ta Tas" auf sich aufmerksam machten, werden Kevin Steele & Konsorten nun mit ihrer zweiten Combo MOJO GURUS und deren zweiten Album "Hot Damn!" vorstellig. Im Gegensatz zu seiner Hauptformation frönt der illustre Vierer mit MOJO GURUS eher einer Kombination aus Rockabilly Music ("Long Hair Road"), Rhythm 'N' Blues ("Spoonful"), Boogie ("Linda Maria") sowie schmissigen Rock 'N' Roll ("Two Too Much") der glorreichen 60er und lassen somit die Zeit von spitzen Lackschuhen, Röhrenhosen und Petticoat im neuen Jahrtausend wieder auferstehen. Wer hin und wieder Lust hat, über den Tellerrand des Glam Rock etwas hinauszuschauen und für etwas Musik der Marke STRAY CATS meets ACE CATS übrig hat, der fühlt sich bei den MOJO GURUS aller bestens aufgehoben. Lasst euch vom fetzigen Opener "Race With The Devil", der Klimper-Nummer "You'd Have To Tie Me Up To Tie Me Down" und der Lokomotivfahrt "Clarksdale" mal wieder so richtig einheizen und macht euer Wohnzimmer zur wilden Sexties-Bar. Leider ist die Zeitreise nur von kurzer Dauer, denn nach knapp 36 min wird man aus den kühnsten Träumen gerissen und erwacht urplötzlich wieder im Jahre 2003. In diesem Sinne: einmal in die Sixties und zurück.

Sonny

Trackliste: 1. Race With The Devil - 2. You'd Have To Tie Me Up To Tie Me Down - 3. Spoonful - 4. Linda Marie - 5. Bumble Bee - 6. Raylene - 7. Black Cat Blues - 8. Long Hair Road - 9. Clarksdale - 10. Two Too Much

Thanks to Perris Records


NAHEMAH [HAXEMA]/ If The Midnight Star Is Burning [Esli Gorit Polnochnaya Zvezda]
  • Band: Nahemah [Haxema]
  • Albumtitel: If The Midnight Star Is Burning [Esli Gorit Polnochnaya Zvezda]
  • Spielzeit: 43:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD Maxium/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: Cradle Of Filth
  • Veröffentlichung: 23.06.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mittlerweile dürfte ich für meine gelegentlichen Abstecher in die Black Metal-Ecke schon berüchtigt sein. Da CRADLE OF FILTH für mich das "non plus ultra" in der Schwarzheimer-Szene sind, wird es auch nicht weiter verwunderlich sein, dass die hier zu besprechende Scheibe ziemlich stark von britischen Düstermetallern beeinflusst wurde. Diese Ähnlichkeit liegt zum einen an den FILTHschen Arrangements sowie den dominanten Keyboards, und zum anderen am unverkennbaren Kreissägen-Organ von Sänger Den Angel, das der Stimme des großen Dani Filth fast ebenbürtig ist. Mit diesem Vergleich will ich allerdings nicht den Eindruck erwecken, dass es sich bei NAHEMAH um ein simples Plagiat der Black Metal-Könige handelt. Nein, im Gegenteil! Erstens unterscheiden sich diese beiden Bands allein schon von der Sprache, denn das Debüt haben die Russen in ihrer Heimatsprache eingesungen und zum Zweiten gehen NAHEMAH nicht ganz so symphonisch/ bombastisch wie ihre großen Vorbilder zu Werke. Zugegeben, sie kommen auch nicht ganz an die Klasse von CRADLE OF FILTH heran, aber Songs wie das hymnisch angelegte "Lunar Maestro [Lunny Maestro]", das quirlige "Under The Cloud Of Night [Pod Pokrovom Nochi]" oder der orchestrale und sehr abwechslungsreiche Titeltrack ("If The Midnight Star Is Burning [Esli Gorit Polnochnaya Zvezda]") zeigen, dass in dieser Band jede Menge Potenzial schlummert. Zwar können die restlichen Tracks nicht ganz den hohen Level der eben genannten Nummern halten, trotzdem darf man abschließend ohne Übertreibung sagen, dass "If The Midnight Star Is Burning [Esli Gorit Polnochnaya Zvezda]" ein recht ordentliches Debüt geworden ist. Falls ich jetzt in euch die düstere Ader geweckt haben sollte, dann schaut doch einfach mal unter www.cd-maximum.ru vorbei, denn dieser Silberling ist leider nur als Russland-Import erhältlich.

Sonny

Trackliste: 1. Absorbing The Shades Of Stuck Heart [Pogloshaya teni zastyvshij chustv] - 2. Lunar Maestro [Lunny maestro] - 3. Under The Cloud Of Night [Pod pokrovom nochi] - 4. The Mourning Smells The Death [Utro pajnet smertiu] - 5. If The Midnight Star Is Burning [Esli gorit polnochnaya zvezda] - 6. Night Embrace [Objatia v nochi] - 7. The Tenement Of Peace [Obitel pokoya] - 8. Requiem [Requiem]

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum


Soziedad Alkoholika -Tiempos Oscuros
  • Band: Soziedad Alkoholika
  • Albumtitel: Tiempos Oscuros
  • Spielzeit: 43:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Böhse Onkelz, Motörhead
  • Veröffentlichung: 23.06.2003
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Obwohl die Spanier SOZIEDAD ALKOHOLIKA mit "Tiempos Oscuros" schon mittlerweile ihren zehnten Tonträger veröffentlichen, dürfte die Band wahrscheinlich nur den Kenner der spanischen Szene ein Begriff sein und an dieser Tatsache wird sich wahrscheinlich auch mit diesem Album nicht viel ändern. Musikalisch bietet das vierblättrige Kleeblatt eine Mixtur aus BÖHSE ONKELZ und MOTÖRHEAD, die aufgrund der spanischen Sprache für mitteleuropäische Ohren etwas gewöhnungsbedürftig und unverständlich klingen dürfte. Obwohl die Mannen um Sänger Juan den genannten Bands nicht im geringsten das Wasser reichen können, befinden sich unter den 13 kraftvoll produzierten Nummern auf "Tiempos Oscuros" mit "Piedra Contra Tijera" (zu deutsch "Stein Gegen Schere"), "Inocentes", dem punkigen "El Beneficio De La Duda" oder dem straighten Rocker "A Solas Con El Mundo" einige Songs, die man durchaus als hörenswert bzw. eingängig einstufen kann. Leider hat der "Club der Alkoholiker" mit der äußerst mäßigen Gröhlnummer "Stop Criminalizacion" und "Inhumano" (hier ist der Titel Programm: unmenschlich!) zwei Totalausfälle aufzuweisen. Für die Zielgruppe der genannten Bands könnten SOZIEDAD ALKOHOLIKA durchaus interessant, aber True Metaller sollten tunlichst die Ohren davon lassen.

Sonny

Trackliste: 1. Tiempos Oscuros - 2. Piedra Contra Tijera - 3. En El Bucle - 4. Las Pequenas Cosas - 5. Stop Criminalizacion - 6. Buron - 7. Inocentes - 8. El Benficio De La Duda - 9. A Solas Con El Mundo - 10. Casas Cacias - 11. Terrorismo Patronal - 12. Exit - 13. Inhumano

Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin


Jeff Scott Soto - JSS Live At The Gods 2002
  • Band: Jeff Scott Soto
  • Albumtitel: JSS Live At The Gods 2002
  • Spielzeit: 65:35 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Records
  • Vergleichbare Bands: Talisman, Axel Rudi Pell, Yngwie Malmsteen
  • Veröffentlichung: 23.06.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Nach der momentanen Veröffentlichungsflut an Live-Scheiben zu urteilen, scheint einigen Leuten und Plattenfirmen nicht mehr viel Neues einzufallen, denn so ziemlich jede Band und jeder Interpret versucht zur Zeit irgendwelche Konzert-Konserven - und wenn sie auch noch so unsinnig erscheinen -an den Mann bzw. die Frau zu bringen und es gestaltet sich wirklich schwer, den Überblick zu behalten. Eine Ausnahme bildet hier allerdings der Mitschnitt des Konzerts von JEFF SCOTT SOTO vom Gods 2002, denn erstens scheint JSS an diesem Abend wirklich in Bestform gewesen zu sein, und zweitens bietet der Silberling einen gelungenen Querschnitt über die bisherige - nicht gerade unbedeutende - Schaffensperiode des Meisters. Die Setlist setzte sich an diesem Abend aus Songs von TALISMAN ("I'll Be Waiting"/ "Let Me Entertain You"), EYES, TAKARA, AXEL RUDI PELL ("Warrior") sowie zwei Nummern aus seinem letzten Solo-Album ("How Long"/ "Eyes Of Love") und dem Titeltrack seines Solo-Debüts zusammen. Als Leckerbissen der besonderen Art erweisen sich das Acoustic- und das MALMSTEEN-Medley, sowie die Instrumentaleinlagen der Herren Simon & Schutt & Papa. Abgerundet wird der glanzvolle Silberling mit dem Bonus-Studiotrack "Good Love", in dem Mr. JSS mit viel Blues dem Zuhörer eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt. "JSS Live At The Gods 2002" zaubert in eure vier Wände die reinste Club-Atmosphäre und bringt ans Tageslicht, was seine Fans schon längst wissen: JEFF SCOTT SOTO ist einer der besten Entertainer unserer Zeit und dieses Genres. In diesem Sinne: "Let him entertain you!"

Sonny

Trackliste: 1. 2 Your Heart - 2. Let Me Entertain You - 3. Break Your Chains - 4. How Long - 5. Love Parade - 6. Alex Papa Drum Solo - 7. Stand Up - 8. Eyes Of Love - 9. Warrior - 10. Again 2 Be Found - 11. I'll Be Waiting - 12. Howie Simon Guitar Solo - 13. Howie & Gary Schutt Acoustic Jam - Acoustic Medley: 14. Mysterious - 15. Crazy 4 U - 16. Nobody Said It Was - 17. Just Between Us - 18. Stranded - Yngwie-Medley: 19. Don't Let It End - 20. On The Run Again - 21. I'm A Viking - 22. I'll See The Light Tonight - 23. Good Love (bonus studio track)

Thanks to Ulf @ Ulftone

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Royal Hunt - Eye Witness
  • Band: Royal Hunt
  • Albumtitel: Eye Witness
  • Spielzeit: 50:35 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Records
  • Vergleichbare Bands: Mischung aus Warrior und Shadow Gallery
  • Veröffentlichung: 23.06.2003
  • Wertung: 8/10

Review:
Was ROYAL HUNT auf ihren beiden Vorgängeralben anfingen, wird uns hier nun in Vollendung dargeboten! Ein Shake aus Prog und Old School Metal ziehen sich wie ein roter Faden über den gesamten Rundling und wurde durch die Stimme von John West noch zusätzlich verfeinert (die sehr an Rob Rock erinnert). Was die Dänen uns hier bieten, sind acht wirklich gute Heavy-Tracks und zwei Balladen, wobei eine leider ein Totalausfall ist, was sich leider auf die gesamte Bewertung nicht positiv auswirkt (deshalb hier nicht die volle Punktzahl)!!! Zu den Highlights gehören ohne Zweifel "Can't Let Go" (Song Nr. 2), "The Edge Of The World" (Track Nr. 4) und zu guter letzt der Titeltrack "Eye Witness" (Nr. 10), der sehr langsam und romantisch beginnt, um sich am Schluss fast vor Aggression und Tempo zu überschlagen! Den Silberling gibt es außerdem im Limited Digipack mit zwei Bonus-Tracks inklusive, die bei der Benotung allerdings nicht berücksichtigt werden konnten. Fazit: eine Scheibe für den echten Metal-Fan, der anspruchsvollere Kost bevorzugt.

Christian

Trackliste: 1. Hunted - 2. Can't Let Go - 3. The Prayer - 4. Edge Of The World - 5. Burning The Sun - 6. Wicked Lounge - 7. 5th Element - 8. Help Us God - 9. Game Of Fear - 10. Eye Witness

Thanks to Ulf @ Ulftone

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Sin City Six - Home Of The Brave
  • Band: Sin City Six
  • Albumtitel: Home Of the Brave
  • Spielzeit: 38:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Ramones, Backyard Babies, Stray Cats, Rolling Stones (stellenweise)
  • Veröffentlichung: 23.06.2003
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Mit ihrer gleichnamigen Scheibe feierte der international besetzte Fünfer und Nachfolge-Band von THE PLEASURE FUCKERS aus Madrid ihren Einstand. Jetzt holen sie - erstarkt durch einen neuen Sänger - mit dem Nachfolgewerk "Home Of The Brave" zum nächsten Schlag aus. Der neue Mann hinterm Mikro heißt Russell Conway und braucht sich hinter seinem kürzlich verstorbenen Vorgänger Lee Robinson nicht im Geringsten zu verstecken. Da mit dem Opener "Bitch Street", "Party Legs" und "Crowlin'" mindestens drei Songs am Start sind, bei denen Mr. Robinson noch songwriter-technisch beteiligt war, ist der Geist des ehemaligen Sängers auf diesem Album nahezu allgegenwärtig. Neuzugang Russell Conway erinnert des öfteren an den rotzig-jungen Mick Jagger, weshalb ein Vergleich mit den früheren ROLLING STONES nicht gerade bei den Haaren herbeigezogen scheint. Zugeben, an die Klasse der legendären Band kommen SIN CITY SIX nicht unbedingt heran, aber ihre eigenwillige Musik, die irgendwo zwischen den RAMONES ("Jungle Forever"), STRAY CATS ("Drunk Zombie") und eben den STONES liegt, hat ohne jeden Zweifel ihren gewissen Reiz. Nach einigen Durchläufen kristallisieren sich die beiden blueslastigen Nummern "Best Left Alone" und "One More To Cry" heraus. Leider haben sich u. a. mit dem etwas sterilen Opener und monotonen "Dirty Dogs" ein paar lauere Lüftchen eingeschlichen, die der Gesamterscheinung von "Home To The Brave" nicht unbedingt einen besonderen Dienst erweisen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Liebhaber von Punk Rock bestimmt Gefallen an dieser Scheibe finden dürften.

Sonny

Trackliste: 1. Bitch Street - 2. Pretty Legs - 3. Crawlin' - 4. Drunk Zombies - 5. Dirty Dog - 6. Love Loves No One - 7. Best Left Alone - 8. Home Of The Brave - 9. Moonshine Locomotive - 10. Jungle Fever - 11. One More To Cry - 12. Fallin' Angel

Thanks to Julia @ Flying Dolphin


Ana Popovic - Comfort To The Soul
  • Band: Ana Popovic
  • Albumtitel: Comfort To The Soul
  • Spielzeit: 43:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ruf Records
  • Vergleichbare Bands: Bonnie Raitt, Luther Allison, Stevie Ray Vaughan, John Lee Hooker
  • Veröffentlichung: 20.06.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Mit der Beschreibung von "Comfort To The Soul" machen wir mal wieder einen Abstecher in die Blues-Ecke. Wenn man an Frauen denkt, die sich in der Blues-Szene durchsetzen konnten, werden die meistens wahrscheinlich erst auf Bonnie Raitt kommen und danach gestaltet sich das Unterfangen schon etwas schwieriger. ANA POPOVIC kann man durchaus als Senkrechtstarterin in diesem Genre bezeichnen. Schaffte es die geborene Belgraderin doch innerhalb weniger Jahre in einer von Männern dominierten Welt sich einen gewissen Namen zu erspielen. Die gerade mal 26jährige kann nicht nur phantastisch Gitarrespielen und verdammt gut singen, sondern sieht zudem noch unverschäumt gut aus. Den verheißungsvollen Beginn macht der flotte Opener "Don't Bear Down On Me (I'm Here To Steal The Show)", das die Qualitäten der Dame an ihrem Instrument mehr als eindrucksvoll unterstreicht. Mit dem folgenden "Love Me Again" kristallisiert sich auch schon das erste Highlight dieser Scheibe heraus. Diese Nummer wird von der Rhythmus- und der Slide-Gitarre dominiert, die von einer dezent röhrenden Hammond-Orgel unterstützt werden. Mit dem leicht angefunkten Titeltrack wendet sich ANA POPOVIC der Soul-Ecke zu, während sie mit dem jazzigen "Change My Mind" zeigt, dass sie nicht umsonst Jazz-Gitarre in den Niederlanden studiert hat. Als absolutes Glanzlicht möchte ich neben dem phänomenalen Instrumental "Novajo Moon" (JIMI HENDRIX lässt grüßen) und dem mächtig groovende "Fool Proof", auch die endlos rockende Interpretation des HOWLIN' WOLF-Klassikers "Sittin' On Top Of The World" hervorheben. ANA POPOVIC schafft es auf ihrem erst dritten Album wie keine andere die Grenze zwischen Blues, Soul, Jazz und Funk derart ineinander verschwimmen zu lassen, was sie mit "Night By Night" (im Original von DAN STEEL) nochmals deutlich untermauert. Mit dem abschließenden "Jaco" (Hommage an JACO PASTORIUS) kommt zudem noch etwas südamerikanisches Flair in die Scheibe. Fazit: Eine Scheibe, die absolut das Zeug zum Klassiker hat. Zugreifen!!!

Sonny

Trackliste: 1. Don't Bear Down On Me (I'm Here To Steal The Show) - 2. Love Me Again - 3. Comfort To The Soul - 4. Change My Mind - 5. Sittin' On Top Of The World - 6. Night By Night - 7. Navajo Moon (instrumental) - 8. Need All The Help I Can Get - 9. Recall The Days - 10. Fool Proof - 11. Jaco


Thanks to Katrin @ Ruf Records

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American Heartbreak - You Will Not Be Getting Paid $
  • Band: American Heartbreak
  • Albumtitel: You Will Not Be Getting Paid $
  • Spielzeit: 52:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records
  • Vergleichbare Bands: Jetboys, Pretty Boy Floyd, Ramones, Guns N' Roses (Acoustic Songs)
  • Veröffentlichung: 19.06.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Die Idee eine CD mit ein paar Live-Nummern und einigen Accoustic-Songs an den Start zu bringen ist ja nicht gerade etwas Neues oder gar Weltbewegendes, denn auf diese Art und Weise brachten es GUNS N' ROSES 1988 mit "G N' R Lies" zu ziemlich großen Erfolg. Nur kann ich mir nicht ganz vorstellen, dass es die Band um Sänger Lance Boone und Gitarrist Billy Rowe (ex-JETBOYS) auf nur halb soviel Erfolg bringen wie seinerzeit die Gunners. Nicht etwa weil AMERICAN HEARTBREAK nicht die Klasse hätten, sondern eher aufgrund der Tatsache, dass dieser interessante Silberling bisher nur jenseits des Atlantiks zu Veröffentlichungsehren gekommen ist. Aber nun endlich zum musikalischen Gehalt der Scheibe: Der Live-Teil erstreckt sich über fünf Songs, die - bis auf eine Ausnahme ("Rotten Apple") - vom ersten Full Length-Album des San Fransisco-Fünfers "Postcards From Hell" stammen und am 15. Juli 2002 beim Konzert im Subsonic Theatre in Montpellier/ Frankreich mitgeschnitten wurden. Darunter befinden sich u. a. die Punk-Hymne "Superstar", der Party-Kracher "Brain Vacation" und der handfeste Rocker "Angeline". Die Acoustic-Session wird mit einer (sehr stark vom Punk) entschärften Version "Another Wasted Day" eingeläutet. Dieser Part, aus diesem sich die beiden Cover-Version von "Come On, Come On" (CHEAP TRICK) und "Outfit" (STARZ) besonders positiv bemerkbar machen, stellt eindeutig die Highlights des Albums dar. Für Sammler dürften allerdings die sechs neuabgemischten Songs aus der Debut-EP "What You Deserve" (1997) äußerst interessant sein, da dieses seltene Stück wohl nur noch zu horrenden Preis zu erstehen sein dürfte. Allerdings hat man bei diesem Output auf das damalige Outro "Kleenex" verzichtet. "You Will Not Be Getting Paid $" verbreitet - trotz der Abstriche, die man bei den Live-Stücken machen muss - richtig gute Laune und man darf sich getrost auf die für 2004 angesetzte Europa-Tour von AMERICAN HEARTBREAK freuen.

Sonny

Trackliste: 1. I Wish You Were D.E.A.D. (live) - 2. Rotten Apple (live) - 3. Superstar (live) - 4. Brain Vacation (live) - 5. Angeline (live) - 6. Aonther Wasted Day (acoustic) - 7. Come On, Come On (acoustic) - 8. Daed At 17 (acoustic) - 9. Outfit (acoustic) - 10. Postcards From Hell (acoustic) - 11. Methadone Baby (remix 2003) - 12. Richey James (remix 2003) - 13. Wishing Well (remix 2003) - 14. Another Wasted Day (remix 2003) - 15. Condemned (remix 2003) - 16. Nobody Likes Me (remix 2003)

Thanks to Billy @ American Heartbreak
&
Perris @ Perris Records


Com 'N Rail - Sky
  • Band: Com 'N Rail
  • Albumtitel: Sky (Single)
  • Spielzeit: 18:13 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: LZ Records
  • Vergleichbare Bands: Robin Beck, Guano Apes (beides stellenweise)
  • Veröffentlichung: 19.06.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mit der Single "Sky" geben Michaela Eichhorn (Gesang) und Gitarrist Andreas Schick ihr Debüt. Während Songwriter Andreas schon auf mehreren Konzerten mit diversen Bands auf sich aufmerksam machen konnte, verbrachte Michaela bisher ihre Zeit im Studio mit der Aufnahme von Cover-Versionen. Auf seiner ersten gemeinsamen Single präsentiert das junge Duo spritzigen Pop-Rock, der von kräftigen Gitarrenparts, frischen (teilweise Reggae-lastigen) Keyboardklängen und einer quicklebendigen Rhythmusfraktion dominiert wird. Besonders hervorzuheben ist dabei die kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme von Michaela Eichhorn, die irgendwo zwischen ROBIN BECK (ruhigere Passagen) und GUANO APES-Frontröhre Sandra Nasic (aggressiven Parts) anzusiedeln ist. Leider gibt die hier vorliegende Single nicht viel Aufschluss auf das folgende Album, denn sie enthält lediglich fünf verschiedene Versionen/ Mixes von "Sky". Schade eigentlich, denn ein zusätzlicher Titel hätte ein bisschen mehr Abwechslung beschert. Nichtsdestotrotz besitzt diese Nummer rockig-frischen Ohrwurm-Charakter und ist somit genau das, was wir in diesen heißen Sommertagen brauchen. - Hoffentlich gibt es auf dem folgenden Album mehr Kracher der Marke "Sky".

Sonny

Trackliste: 1. Sky (radio version) - 2. Sky (short-heaven edit) - 3. Sky (album version) - 4. Sky (club-remix) - 5. Sky (Gordian Maxwell's sunday morning after 6 am-remix)

Thanks to Willi & Julia @ Point Of Music


Enuff Z' Nuff - Welcome To Blue Island
  • Band: Enuff Z' Nuff
  • Albumtitel: Welcome to Blue Island
  • Spielzeit: 54:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Perris Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Cheap Trick, Beatles, Green Day, Dogs ´D Amour
  • Veröffentlichung: 17.06.2003
  • Wertung: 7,5 / 10

Review:
Mit "Welcome To Blue Island" präsentiert uns das Quartett um Donnie Vie und Chip Z' Nuff seine mittlerweile 12. Veröffentlichung, welche als US - Import mit vier Bonus Tracks aufwartet. Bereits der mit deutlichem "Green Day"-Einschlag versehene Opener "Saturday" macht klar, dass diese CD die Musikwelt weder revolutionieren wird, noch es darauf anlegt, sondern einzig und allein darauf abzielt, die Unbeschwertheit einer Cabriofahrt während einer lauen Sommernacht festzuhalten. Darüber hinaus bieten ENUFF Z' NUFF gewohnt eingängigen, deutlich sechziger Jahre beeinflussten Hard Pop, wobei die Jungs BEATLES-typische Harmoniebögen teilweise derart geschickt in Ihre Songstrukturen einfließen lassen, dass es einer gewissen Yoko O. die Zornesröte ins Gesicht treiben dürfte. "Welcome To Blue Island" bedarf jedoch einiger Durchläufe, bis sich die geschickt arrangierten Songs voll entfalten können, was dem zuerst völlig unkommerziell und schräg anmutenden Stil der New Yorker zuzuschreiben ist. Besonders gelungen sind in meinen Augen drei der vier Bonus Tracks, bei denen es sich ausschließlich um Unplugged-Stücke handelt, die einen von ENUFF Z´NUFF nicht zu erwartenden Hauch von Lagerfeuerromantik einzufangen vermögen. So wird den "Fab Four" mit einer fantastisch, spartanischen Coverversion von "You´ve Got To Hide Your Love Away" Tribut gezollt, wohingegen man sich mit "All Apologies" musikalisch vor Kurt Cobain verbeugt, um den Zuhörer das "87 Days" besungene Fernweh förmlich spüren zu lassen. Als Anspieltipps einer abwechslungsreichen CD kommen für mich neben den bereits genannten Stücken noch der flotte Rocker "Roll Me", das melancholische "Man Without A Heart" sowie "Sanibel Island" in Betracht.

Florian

Trackliste: 1.Saturday - 2. Can't Wait - 3. Good Times (Are Hard To Find) - 4. Sanibel Island - 5. I've Fallen In Love Again - 6. Roll Me - 7. Roller Bladin' In The Shade - 8. Man Without Heart - 9. Z Overture - 10. Zentemental Journey - 11. The Sun - 12. Hide Your Love Away - 13. 87 Days - 14. All Apologies - 15. July 1970

Thanks to Perris Records

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Mystic Prophecy - Regressus
  • Band: Mystic Prophecy
  • Albumtitel: Regressus
  • Spielzeit: 50:54 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast/ EastWest Records
  • Vergleichbare Bands: Metal Church, stellenweise auch Iced Earth
  • Veröffentlichung: 16.06.2003
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Diese Scheibe habe ich mir nun nahezu ein Dutzend mal angehört, aber obwohl mir die Instrumentierung und die fette Produktion auf "Regressus" durchaus zusagen, vermögen mich MYSTIC PROPHECY mit ihrem zweiten Output einfach nicht voll zu überzeugen. Der Hauptgrund für meine Unentschlossenheit ist das Organ von R.D. Liapakis (VALLEY'S EVE), das in meinen Ohren stellenweise doch etwas gewöhnungsbedürftig klingt. Zugegeben, der druckvolle und eingängige Opener "Calling From Hell" sowie der Doublebass-Hammer "Night Of The Storm" und "When Demons Return", das vom eleganten Wechsel zwischen brachialen Parts, hochmelodischen Passagen und genialen Gitarrensolis lebt, sind Nummern von ziemlich hohen Kaliber, doch an diese Klasse kommen die restlichen Songs leider nicht ganz heran. Für den reinen Power Metal-Freak mag "Regressus" mit Sicherheit ein willkommenes Fressen sein, denn hier wird vom Opener bis zum Rausschmeißer "The Land Of The Dead" ordentlich Tempo geblotzt, aber ich denke doch, dass sich eine Ballade oder eine etwas ruhigere Nummer auf das Gesamtbild der Scheibe positiv ausgewirkt hätte. - Abwechslungsreicher wäre es allemal gewesen.

Sonny

Trackliste: 1. Calling From Hell - 2. Eternal Flame - 3. Lords Of Pain - 4. Sign Of The Cross - 5. Night Of The Storm - 6. The Traveller (instrumental) - 7. In Your Sins - 8. Forgotten Soul - 9. When Demons Return - 10. Regressus - Lost In Time - 11. Mystic Prophecy - 12. The Land Of The Dead

Thanks to Markus @ Nuclear Blast

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Alkemyst - Meeting In The Mist
  • Band: Alkemyst
  • Albumtitel: Meeting In The Mist
  • Spielzeit: 60:33 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast/ EastWest Records
  • Vergleichbare Bands: Stratovarius, Helloween, Angra
  • Veröffentlichung: 16.06.03
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Was muss ich da in der CD-Info lesen? Eine Band im Stile von HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN & Co., zudem kommt das Quintett um den italienischen Sänger Ramon Messina (SECRET SPHERE) noch aus Frankreich. In Erwartung eines weiteren überflüssigen RhapStratoWeen-Klons, setzte ich keine besonders großen Hoffnungen in "Meeting In The Mist", doch schon nach dem einladenden Intro "Spell & Elixirs" und dem tempogeladenen "Still Alive" begingen sich die Nebelschwaden langsam aufzulösen, um dann spätestens mit dem sehr gefühlvollen Titeltrack den ersten Sonnenstrahlen platz zu machen. Des weiteren verdienen Doublebass-Hammer "Up To Heaven's Gate" und das abschließende 18min-Kunstwerk "Nameless Son (Chapter 1 + 2)" die ungebrochene Aufmerksamkeit eines jeden Bangers, der die genannten Bands zu seinen Favoriten zählt. Zwar ist es mit der vielzitierten Eigenständigkeit nicht besonders weit her, denn ALKEMYST erinnern schon verdammt stark an ihre Labelkollegen STRATOVARIUS & HELLOWEEN und schielen auch hin und wieder in die symphonische Richtung ihrer Landsmänner RHAPSODY, aber wirken dabei weder plump noch kitschig oder gar billig. Jedes Bandmitglied scheint Meister seines Faches zu sein, aber keiner der Herren versucht sich in den Vordergrund zu spielen, sondern wirft sein Können songdienlich in die Waagschale. - Hier ist eine wahre Einheit am Start. Auch die gesangliche Leistung von Ramon Messina sollte nicht außen vor bleiben, denn der Italiener zeigt sich von einer sehr variablen Seite und liefert - abgesehen von sehr seltenen Rückfällen in den Akzent - einen fabelhaften Job ab. Falls sich ALKEMYST auf ihrem nächsten Album zu etwas mehr Eigenständigkeit hinreißen lassen könnten, dann dürfte für den nächsten Output eitel Sonnenschein angesagt sein.

Sonny

Trackliste: 1. Spels & Elixirs - 2. Still Alive - 3. It's Time - 4. Up To Heaven's Gate - 5. Hold On To Your Dreams - 6. A Meeting In The Mist - 7. Passage - 8. Empty Skies - 9. Nameless Son/ Chapter I: The Awakeninig/ Chapter II: The Falling Star

Thanks to Markus @ Nuclear Blast


ARTEMESIA/ Apocryphal
  • Band: Artemesia
  • Albumtitel: Apocryphal
  • Spielzeit: 36:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD-Maximum/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: In Flames, Amorphis, Unleashd
  • Veröffentlichung: 16.06.2003
  • Bewertung: 4/ 10

Review:
ARTEMESIA sind eine weitere Band aus der Russischen Metzler-Abteilung von CD-Maximum, die mit ihrem Debütalbum versuchen unseren eh schon strapazierten Geldbeutel in Mitleidenschaft zu ziehen!
Die vier Jungs um Serguey "Moison" Mosendz (Gitarre & Vocals) haben zwar das Potential und gute Voraussetzungen fette Nummern zu schreiben, können dies aber meiner Meinung noch leider nicht ausschöpfen, da sie ihren Stil - der zwischen Dark- und Death Metal liegt - zu sehr an schon bekannte Bands anlehnen. Daher wirkt das Ganze ab dem ersten Song so, als hätte man alles schon einmal gehört. Nichts wirklich sensationelles aber gutes Mittelmaß! Einfach nur Durchschnitt, den sich wirklich nur der Die Hard-Fan antun sollte. Bester Track auf "Apocryphal" ist "Script For The Play", der mich sehr an die "Clyman"-Phase von IN FLAMES erinnert. Leider ist aber auch ein Totalausfall zu verzeichnen: "Cradle Song For The Unborn". Beide dieser Nummer muss man quasi geschlagene 3 Minuten irgendeiner Kindermelodie zuhören, die mit nervenden Babygeschrei unterlegt wurde (grauenhaft!). Eben jener Song und die extrem kurze Laufzeit von nur knapp 37 Minuten sowie das mittelmäßige Songmaterial führen zu meiner schlechten Bewertung. - Und wer das nicht glauben will, kann sich gerne selbst davon überzeugen!

Christian

Trackliste: 1. Ascent Downwards - 2. Script For The Play - 3. Sinday Morning - 4. The Outcome - 5. Half Way Down (instrumental) - 6. Reflection Of Sorrow - 7. Wait For A Vile - 8. Cradle-song For The Unborn (instrumental) - 9. Cain - 10. At The Very Bottom (instrumental)

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum


Meschalina - Something 2 Die 4
  • Band: Meschalina
  • Albumtitel: Something 2 Die 4
  • Spielzeit: 19:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Italien
  • Vergleichbare Bands: gibt's nun wirklich nicht
  • Veröffentlichung: 15.06.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Eine EP mit sehr eigenartiger (im positiven Sinne des Wortes) Musik erreichte mich vor geraumer Zeit aus Italien. Auf ihrem selbstfinanzierten und -produzierten EP-Debüt präsentiert das illustre Trio einen bunten Mix aus Industrial, Techno, Drum 'N' Bass und Disco, den die Band selbst Electro-Rap-Core nennt. Ihr meint, das klingt strange? Ist es auch! Normalerweise ist diese Art von Musik überhaupt nicht mein Ding, aber es macht wirklich Spaß den Römern zuzuhören, was sie aus Schlagzeug, Bass und Keyboards herausholen und es geschickt mit Loops, Synths und Samples veredeln. Auf "Something 2 Die 4" vereinen sich eine italienische Nummer und vier englischsprachige Songs, unterstützt durch vier sehr experimentelle Zwischenspiele und zwei energiegeladene Instrumentale, zu einem nahezu unbeschreiblichen und sehr abwechslungsreichen 20minütigen Kunstwerk. Außerdem haben Francesco Grieco (Bass), Stefan Teatini (Vocals, Samples) und Matteo Valente (Guitar, Samples) noch ein ziemlich aufwendiges Video des Titeltracks mit auf die Scheibe gepackt. Besagter Song ist auch zugleich meine persönliche Lieblingsnummer auf diesem Output, da fette Riffs, harte Beats, fetzige Rap-Passagen und melodische Elemente, die durch den Einsatz einer weiblichen Stimme (Chiara Ferralis) ein besonderes Flair verbreiten, harmonisch ineinander verschmelzen. "Something 2 Die 4" macht Appetit auf mehr Stoff von MESCHALINA. Bleibt abschließend also nur noch zu hoffen, dass uns die Herren bald mit einem abendfüllenden Album erfreuen.

Sonny

Trackliste: 1. Digital Reality - 2. Something 2 Die 4 - 3. RMX001 - 4. Bleeding USA - 5. RMX002 - 6. Riflessi - 7. RMX003 - 8. Never - 9. RMX004 - 10. Glitter 2003 - 11. Opium

Thanks to Stefano @ Meschalina


David Shankle Group - Ashes To Ashes

Review:
Einigen werten Leserschaft dürfte David Shankle als ehemaliger Gitarrist von MANOWAR noch ein Begriff sein. Nach seinem Ausstieg bei den "Kings of Metal" hat der Perfektionist Jazz- und klassische Gitarre studiert. Nun kommt Mr. Shankle mit seiner eigenen Band zurück und liefert mit "Ashes To Ashes" ein eindrucksvolles Debüt ab. Stilistisch lässt sich der Fünfer nicht unbedingt in einer Ecke festnageln, sondern man driftet elegant - gewürzt mit einem Hauch von Jazz und Klassik - zwischen kraftstrotzenden Metal-Songs wie "Curse Of The Pharaoh" (eine wahre Riff-Orgie), beinharten Groovern ("The Trolling Of The Bell") und epischen Balladen ("The Magic Of The Chords") hin und her. Über 13 Songs präsentiert sich auf "Ashes To Ashes" eine bestens aufeinander abgestimmte Band, die mit Trace Zaber einen Sänger an Bord hat, der mit einem unglaublich kraftvollen und flexiblen Organ zu glänzen weiß. Diese Scheibe ist einfach genau das Richtige für Metal-Sonny! Aber nicht nur meine Wenigkeit dürfte von diesem Album begeistert sein, sondern auch jeder Metal-Fan, der ehrliche Musik zu würdigen und mit oben ganannten Bands etwas anzufangen weiß.

Sonny

ein weiteres von mir verfasstestes Review über "Ashes To Ashes" könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

Trackliste: 1. Ashes To Ashes - 2. A Raven At Midnight - 3. The Widow's Grief - 4. The Widow's Peak - 5. Calling All Heroes - 6. Curse Of The Pharaoh - 7. The Tolling Of The Bell - 8. Secrets - 9. Madness - 10. Back To Heaven - 11. Masquerade - 12. The Magic Of The Chords - 13. Voice Of Authority

Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx


MELODIC MELTDOWN/ Second Skin
  • Band: Melodic Meltdown

  • Albumtitel: Second Skin

  • Spielzeit: 62:41 min

  • Plattenfirma/ Vertrieb: WizAl Prod.

  • Vergleichbare Bands: -

  • Veröffentlichung: 10.06.2003

  • Wertung: 1/ 10

Review:
... machen wir es kurz, eine grausige Proberaum-Produktion, ein furchtbarer Gesang, eine Schlagzeugleistung auf Kreisklassen-Niveau und ein Songwriting, welches einem 15-jährigen Schüler gut zu Gesicht stehen würde. Da ist leider nichts mehr zu retten...

Ironfinger

Trackliste: 1. Changing Skin - 2. A New Beginning - 3. One Day - 4. Memory Lane - 5. The Matrix - 6. Illusions of You - 7. Dragon´s Teeth - 8. Opening Another Door - 9. Cold Days To Clear Your Mind - 10. Gods of War - 11. Fire and Ice - 12. Sleepwalker - 13. Sleepwalker (Remix)

Thanks to Michael @ Melodic Meltdown

weitere Reviews über MELODIC MELTDOWN:
MELODIC MELTDOWN/ The Missing Link (CD-Single)


Glenn Hughes - Songs In The Key Of Rock

Review:
"The voice of rock is back". Der am 21.8.1952 in Connock (England) geborene Glenn Hughes, hatte schon mit 22 das Glück in eine der besten Hard Rock Bands seiner Zeit (DEEP PURPLE ) als Ersatzmann am Bass für Roger Glover einspringen zu dürfen. Der damals zusammen mit Ian Gillian die Band verließ! Für Ian kam David Coverdale der zwar ein exzellenter Sänger war (und noch immer ist), aber der die hohen Passagen mit seiner doch sehr Blusigen Stimme nicht erreichte. Deshalb übernahm Glenn diesen Job (höre "Burn" oder "Stormbringer") der hohen Gesangparts und so wurde sein Stimmliches können entdeckt! 1976 verließ er dann DEEP PURPLE, nachdem sein damals bester Freund Tommy Bolin (der kurzfristig für Blackmoore einsprang) seiner Heroinsucht erlag. Seit 1977 veröffentlichte HUGHES in regelmäßigen Abständen als Solo-Künstler oder als Gastsänger (BLACK SABBATHs "Seventh Star"/ KLFs "America: What time is love" um nur die erfolgreichsten aufzuzählen) Alben. Bis er schließlich gemeinsam mit seinem guten Freund JOE LYNN TURNER letztes Jahr, mit der schlicht betitelten HUGHES TURNER PROJCET von sich hören lies. Und nun der neue Release, der auch"Back to the 70s" hätte heißen können. Wirklich jedes Lied hört sich an als wäre Glenn erst gestern bei PURPLE gegangen! Keinerlei moderne Einflüsse sind hier auszumachen. Typische Hard Rock-Gitarren, herrlich altmodische Orgeln, R&B Grooves und eine einzigartige Stimme machen dieses Album zur Hard Rock-Perle! Heraus stechende Songs sind "In My Blood", "Gasoline" und "Standing On The Rock", die alle auf Teufel komm raus abrocken. Überhaupt kann die ganze CD auf Anhieb überzeugen und wird jeden Rocker sofort mitreißen! Alle die von den neueren Silberlingen aus dem Hause DEEP PURPLE enttäuscht sind und sich nichts sehnlichster wünschen als guten schlichten Hard Rock! Das ist eure Rettung ...

Christian

Trackliste: 1. In My Blood - 2. Lost In The Zone - 3. Gasoline - 4. Higher Places (Song For Bonzo) - 5. You Get Stoned - 6. Written All Over Your Face - 7. Standing On The Rock - 8. Courages - 9. The Truth - 10. Wherever You Go

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über GLENN HUGHES:
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Soulfully Live In The City Of Angels (DVD)
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Soulfully Live In The City Of Angels
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David Lee Roth - Diamond Dave
  • Band: David Lee Roth
  • Albumtitel: Diamond Dave
  • Spielzeit: 45:53 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Magna Carta/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: only Diamond Dave
  • Veröffentlichung: 08.06.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Nun hat es über neun Jahr gedauert bis sich das hauptamtliche Großmaul DAVID LEE ROTH mit einem neuen Studio-Album zurückgemeldet hat und jetzt scheint gar niemand so richtig Notiz davon zu nehmen. Liegt es nun daran, dass dieses Album nur als US-Import erhältlich ist oder beruht es auf der Tatsache, dass sich der ehemalige VAN HALEN-Frontmann auf einem Terrain bewegt, das nun so gar nichts mit Rockmusik zu tun hat? Ich komme einfach nicht so ganz dahinter, denn auch nach zahllosen Durchläufen kann ich beim besten Willen nichts Schlechtes (abgesehen von dem unsäglichen "Act One") an "Diamond Dave" finden . Klar, die meisten Fans hätten sich nach so langer Pause ein Album mit einigen Songs gewünscht und nicht eine Scheibe, die zum Großteil von Cover-Versionen dominiert wird. Aber andererseits unterstreicht Mr. ROTH mit diesem aufgefallenen Longplayer erneut, dass er einer der besten Entertainer unsere Zeit ist. Lässig und gekonnt schlängelt er sich durch Blues ("You Got The Blues, Not Me ...") über Soul ("Made Up My Mind") und Funk ("Stay While The Night Is Young)" bis hin zu Swing ("Ice Cream Man") und Big Band Sound ("Bad Habits"). Lediglich mit der stampfenden Eigenkomposition "Thug Pop" (erinnert stellenweise an AEROSMITH) wildert Diamond Dave in rockigeren Gefilden. Es ist einfach eine Wohltat wie der Meister die Songs von den DOORS ("Soul Kitchen"), BEATLES ("Tomorrow Never Knows") und HOMBRES ("Let It All Hango Out") oder von JIMI HENDRIX ("If 7 Was Six)" und STEVE MILLER ("Shoo Bop") auf seine eigene und unverkennbare Weise interpretiert. Für die instrumentale Begleitung holte der Sänger u. a. Brain Young (Gitarre), Ray Luzier (Schlagzeug/ MEDICINE WHEEL) und James LoMenzo (Bass/ WHITE LION/ ZAKK WYLDE) ins Boot.
Fazit: Dieses Album verlangt musikalische Offenheit, denn eines ist sicher, DAVID LEE ROTH ist nicht so leicht in eine Schublade zu zwingen und seien wir uns mal ehrlich, dieser Mann hat alleine im kleinen Zeh mehr Charisma als all die ganzen hochgezüchteten Stars und Sternchen zusammen.

Sonny

Trackliste: 1. You Got The Blues, Not Me... - 2. Made Up My Mind - 3. Stay While The Night Is Young - 4. Shoo Bop - 5. She's Looking Good - 6. Soul Kitchen - 7. If 6 Was 9 - 8. That Beatles Tune - 9. Medicine Man - 10. Let It All Hang Out - 11. Thug Pop - 12. Act One - 13. Ice Cream Man - 14. Bad Habits

Thanks to Dan @ Magna Carta

weitere Reviews über DAVID LEE ROTH:
DAVID LEE ROTH/
Diamond Dave (European Version)


  • Band: Bonfire
  • Album: Tell Me What U Know (Single)
  • Spielzeit: 17:53 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: BMG/ Ariola
  • Vergleichbare Bands: Bonfire mit modernen Einflüssen
  • Veröffentlichung: 02.06.2003
  • Wertung: 9/ 10

Reviews
Nachdem BONFIRE nach der Veröffentlichung von "29 Golden Bullets" fast 9 Monate die europäischen Bühnen beackert haben, melden sich die Ingolstädter Vorzeige-Rocker mit ihrer neuen Single "Tell Me What U Know" zurück. Bereits der Hinweis in der CD-Info, dass sich BONFIRE nicht nur optisch, sondern auch musikalisch von alten Zöpfen getrennt haben, lässt erahnen, dass die Band um die Herren Lessmann & Ziller mit dieser Single neue Wege beschreiten. Diese Ahnung stellt sich schon mit den ersten Takten von "Tell Me What U Know" als unverrückbare Tatsache heraus. Zwar beginnt die Nummer mit akustischen Gitarrenklängen, aber diese werden von sehr modernen Beats ummantelt. Auch den Gesang von Claus Lessmann, der bei diesem Song stellenweise von einer gewissen Anna Johanson unterstützt wurde, hat man mit einer ordentlichen Portion moderner Elemente angereichert. Nichtsdestotrotz tritt "Tell Me What U Know" mächtig in den Allerwertesten und geht ohne große Umwege ins Ohr. Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dieser mega-rhythmische und sehr melodische Stampfer bei der jüngeren Gefolgschaft verdammt gut ankommt und für hoffnungslos überfüllte Tanzflächen sorgt. Des weiteren enthält diese Single mit "Good Night Amanda", "Good Time Rock 'N' Roll" und "Until The Last Goodbye" drei Live-Versionen, die schon auf dem "Live Over Europe!" vertreten waren. Ist nur fraglich, ob auch die eingefleischten BONFIRE-Fans diese einschneidende Veränderung mitmachen. Ich denke schon! Man darf wirklich gespannt sein, ob BONFIRE ein ganzes Album in diesem Stil herausbringen. - Der 03.09.2003 wird's zeigen, denn dann soll voraussichtlich das neue Langeisen der Herren veröffentlicht werden. Sehr mutig, meine Herren!

Sonny

Trackliste: 1. Tell Me What U Know - 2. Good Night Amanda (live version) - 3. Good Time Rock 'N' Roll (live version) - 4. Until The Last Goodbye (live version)

Thanks to Willi & Julia @ Point Of Music

weitere Reviews über BONFIRE:
BONFIRE/  Double X
BONFIRE/ One Acoustic Night - Live At The Private Music Club (Album Of The Month/ March 2005)
BONFIRE/
Free
BONFIRE/ Live Over Europe!
BONFIRE/
29 Golden Bullets
BONFIRE/
Strike Ten


Mask - The Ancient Illusion
  • Band: Mask
  • Albumtitel: The Ancient Illusion
  • Spielzeit: 45:10 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Music Term/ Japan-Import
  • Vergleichbare Bands: Mercyful Fate, Deep Purple, Rainbow, Scorpions, Zed Yago
  • Veröffentlichung: 01.06.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Vor einigen Wochen erreichte mich mit "The Ancient Illusion" eine CD aus Japan, die mich seither einfach nicht mehr loslassen wollte. Dies liegt wahrscheinlich an der eigenartigen Mixtur aus englischen und japanischen Lyrics, die Gitarrist/ Keyboarder Kazuhiro Kawasumi und seine Band MASK an den Tag legen. Zudem eifert Mr. Kawasumi - songwriter-, wie gitarrentechnisch - nicht wie die meisten Saitenartisten aus dem Land der aufgehenden Sonne Yngwie "Ying Yang" Malmsteen nach, sondern das Material auf "The Ancient Illusion" zeigt sich mehr von der NWOBHM beeinflusst. In der Musik von MASK machen sich allerdings die melodischen und eingängigen Elemente von RAINBOW und SCORPIONS sowie die Dramatik von ZED YAGO ("Black Magic Dragon") bemerkbar. Letzterer Vergleich liegt zum größten Teil am explosiven und energiegeladenen Organ von Sängerin Tamao Kubota, das des öfteren sehr stark an Jutta Weinhold erinnert, aber auch genauso Screamen ("Dance With Time"/ erinnert gitarrentechnisch stellenweise an DEEP PURPLEs "Woman From Tokyo" ) wie eine Darby Mills (HEADPINS). Unter den zwölf Titeln die allesamt in den 80er Jahren entstanden sind (was man dem Material leider auch manchmal soundtechnisch anmerkt) drängen Nummern wie das von melodiösen Keyboardteppichen getragene "Dream Magic" und die 6min-Hymne "Nightmare", die mit viel Groove zum Mitsingen animiert, als weitere Anspieltipps auf. Leider befinden sich auf dem Album (inkl. Intro und Outro) auch fünf Instrumentale, die - abgesehen vom angefunkten "Circus" (GLENN HUGHES lässt grüßen) - nicht besonders prickelnd und einfallsreich rüberkommen. Alles in allem ist "The Ancient Illusion" ein unterhaltsames Album, das aufgrund seiner englisch/ japanischen Texte für europäische Ohren etwas exotisch klingen dürfte. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Fans der oben genannten Bands ihre helle Freude an dieser Scheibe haben werden.

Sonny

Trackliste: 1. Tales From The Ancient Illusion - 2. Satan's Fall - 3. Black Magic Dragon - 4. Holy Sister - 5. The Day Of Dead - 6. Christ The Lord - 7. Circus - 8. Dance With Time - 9. Woman In Blood - 10. Dream Magic - 11. Nightmare - 12. Farewell

Thanks to Kazuhiro Kawasumi @ Masked Circus


Mystery Blue - Metal Slaves
  • Band: Mystery Blue
  • Albumtitel: Metal Slaves
  • Spielzeit: 44:44 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion, Frankreich-Import
  • Vergleichbare Bands: Judas Priest, Singery, Sepultura
  • Veröffentlichung: ??.06.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Vor knapp einem Jahr flatterte mir die 3 Track-Demo von MYSTERY BLUE ins Haus, die wirklich Lust auf mehr machte. Nun stehen die Franzosen mit "Metal Slaves" nach fünf Jahren Pause endlich mit ihrem vierten Full-Length-Album in den Startlöchern. Als ich die ersten Takte des Silberlings hörte, war ich ehrlich gesagt schockiert, denn das Didgeridoo-Intro "HumanE.T. (Nature's Despair)" hat so gar nichts mit der oben genannten Demo-Scheibe gemeinsam, sondern schürte eher den Verdacht, dass sich die Band um Sängerin Nathalie Geyer (ex-TIME RIDERS) mehr in Richtung der alten SEPULTURA zu "Roots"- Zeiten oder SOULFLY entwickelt hat. Aber schon mit dem eigentlichen Opener "Slave To Blood" und dem mächtig treibenden "S.T.A.G.E." präsentieren uns MYSTERY BLUE wieder druck- und kraftvollen Metal, der hin und wieder an die glorreiche JUDAS PRIEST-Ära in den 80ern erinnert, aber aufgrund der energiegeladenen weiblichen Vocals als durchaus eigenständig zu bezeichnen ist. Das akustisch-balladesk beginnende "Dark Visions" bringt Madame Geyers ganze stimmliche Bandbreite, die irgendwo zwischen Kimberly Goss (SINERGY) und Ann Willson von HEART liegt, ans Tageslicht. Als weitere Highlights lassen sich der eingängige Groover "Metal Dreams", die emotionale - leicht thrashige - Berg- und Talfahrt "Roller Coaster Ride", dass von der starken Gitarrenarbeit des Gründungsmitglieds Frenzy Phillipon und einer treibenden Rhythmus-Fraktion dominiert wird, sowie der moderne und abwechslungsreiche Stampfer "Desolation" vermerken. Außerdem sollte man das leicht melancholische "Land Of No Return", das wiederum durch großartiges Zusammenspiel brilliert, nicht ganz außer Acht lassen. Lediglich der etwas nervige Thrasher "Silent Whisper (Bloody Bastard)" kommt nicht ganz an die Klasse der ebengenannten Songs. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, das "Metal Slaves" ein mehr als ordentliches und abwechslungsreiches Metal-Album ist, das eigentlich jedem Metal-Fan der alten Schule zusagen müsste. Das Album endet genauso gewöhnungsbedürftig wie es angefangen hat, denn auch der speedige Rausschmeißer "Cry Out" wird mit einer Didgeridoo-Einlage von Nathalie Geyer elegant abgerundet. Öfter mal was anderes ;-)

Sonny

Trackliste: 1. HumanE.T. (Nature's Despair) - 2. Slave To Blood - 3. S.T.A.G.E. - 4. Dark Visions - 5. Metal Dream - 6. Angel - 7. Roller Coaster Ride - 8. Desolation - 9. Land Of No Return - 10. Silent Whisper (Bloody Bastard) - 11. Cry Out

Thanks to Nathalie Geyer & Vince Köhler @ Mystery Blue

Last Update: Sunday, 27. November 2005
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Sonny