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02.06.2003
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23.06.2003
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23.06.2003
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Steve
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23.06.2003
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Rick
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30.06.2003
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Labyrinth Labyrinth Wertung: 5,5/ 10 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen |
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Laudamus Lost In Vain Wertung: 5,5/ 10 |
30.06.2003
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Snake Eye Wild Senses Wertung: 7/ 10 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen |
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| 16.06.2003
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Turner JLT Wertung: 7,5/ 10 |
30.06.2003
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Wild West Second To None Wertung: 6,5/ 10 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen |
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My Sixth
Shadow 10 Steps 2 Your Heart Wertung: 4/ 10 |
30.06.2003
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Spock's
Beard Feel Euphoria Wertung: 6/ 10 Charteinstieg: 14.07.2003 Platz Nr. 58 |
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Seven Of
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30.06.2003
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Silent Edge The Eyes Of The Shadow Wertung: 6/ 10 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Juli in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen |
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| 23.06.2003
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Barros Gemini Wertung: 5,5/ 10 |
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Review:
Es macht immer wieder große Freude, wenn man beobachten darf,
wie sich eine Band von Album zu Album weiterentwickelt. Noch
größer ist selbige, wenn jene Band auch noch in Deutschland
beheimatet ist. Mit ihrem fünften Longplayer "Soul
Temptation" bringen die Schwaben ihr bisher stärkstes Werk
an den Start. Spielte sich der Vorgänger "Metus
Mortis" komplett auf Highspeed-Niveau, so zeigt das Quintett
um Sänger Andy B. Franck (SYMPHORCE) auf der hier vorliegenden
Scheibe, dass sie auch facettenreicher zu Werke gehen können.
Gleich mit dem treibenden "Highs Without Lows", dem
Doublebass-Hammer "Doorway To Survive" und dem
gemäßigteren "The Leading" hauen BRAINSTORM ein
abwechslungsreiches Opener-Trio um die Ohren, dem es weder an
Power, noch an Eingängigkeit fehlt. Mit lässig groovenden
"Fading" folgt das wohl ruhigste Stück dieser Scheibe,
welches sich als perfekter Übergang zur orientalischen Trilogie
"Trinity Of Lust", dem eigentlichen Kernstück der
Scheibe erweist. Dieser dramatische Dreiteiler ("Shiva's
Tears"/ "Fornever"/ "Soultemptation")
basiert auf verschiedenen orientalischen Geschichten, die Andy B.
Franck zu einer eigenen komplexen Story verstrickt hat. Dass sich
Herr Franck mittlerweile getrost zur Champions League der
Metal-Shouter zählen darf, verdeutlicht er vehement mit
"Dying Inside" (erinnert stellenweise an ROB ROCK),
denn bei dieser Killer-Nummer präsentiert er fast seine
komplette stimmliche Bandbreite. Mit "Soul Temptation"
haben die BRAINSTORM ein wahres Meisterwerk eingezimmert und
dürften sich damit eigentlich einen Stammplatz in der
europäischen Metal-Liga erspielt haben.
| Trackliste: | 1. Highs Without Lows (edit) - 2. Doorway To Survive (edit) - 3. The Leading (edit) - 4. Nunca Nos Rendimos (edit) - 5. Fading (edit) * Trinity Of Lust: 6. Shiva's Tears - 7. Fornever - 8. Soul Tempation * 9. Dying Outside - 10. To The Head - 11. Rising |
Thanks to Andreas @ Metal Blade Records
Einen besonderen Leckerbissen bietet die limitierte Auflage der Scheibe, denn neben der wahrlich genialen Interpretation der TONY CHRISTIE-Klassikers "Amarillo" (unglaublich wie viel Power in dieser Nummer steckt) enthält das aufwendig illustrierte Digi-Pack noch eine DVD. "Live Suffering" wurde mit 5 Kameras während des Auftritts auf dem Summer Breeze-Festival 2002 aufgenommen und im 5.1 Dolby Surround-Sound abgemischt. Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn die Band hat noch ein Video zu "Highs Without Lows" mitdraufgepackt. So etwas nenne ich wirklich "value for money" - Fanherz was willst du mehr!?!
| Trackliste (limited edition): | CD: 1. Highs Without
Lows - 2. Doorway To Survive - 3. The Leading - 4. Nunea
Nos Renuimos - 5. Fading * Trinity Of Lust: 6. Shiva's Tears - 7. Fornever -
8. Soul Tempation * 9. Dying Outside - 10. To The Head -
11. Rising - 12. Amarillo (bonus track) DVD "Live Suffering": 1. Metus Mortis (Intro) (Metus Mortis / 2001) - 2. Blind Suffering (Metus Mortis / 2001) - 3. Crush Depth (Ambiguity / 2000) - 4. Shadowland (Metus Mortis / 2001) - 5.Voices (Unholy / 1998) - 6. Checkmate in Red (Metus Mortis / 2001) - 7. Liar´s Edge (Hungry / 1997 ) - 8. Hollow Hideaway (Metus Mortis / 2001) - 9. Under Lights (Metus Mortis / 2001) + video clip "Highs Without Lows" |
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BRAINSTORM/ Liquid Monster
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Review:
Mit schöner Regelmäßigkeit werden wir im Abstand von zwei
Jahren mit mittelalterlichen Klängen aus dem Hause Blackmore
bedient. Auf ihrem vierten Studio-Album setzen Sir Ritchie
Blackmore und Maid Candice Night ihren auf dem Debüt
"Shadow Of The Moon" (1997) eingeschlagenen Weg
unbeirrt fort. Der Erfolg der ersten drei Werke gibt ihnen Recht,
denn schließlich konnten sie sich mit allen bisherigen Alben in
den Charts platzieren, um dort auch für mehrere Wochen zu
verweilen. Mit dem Vorgänger "Fires At Midnight"
schaffte das Duo sogar den Sprung in die Top Ten der deutschen
Album-Charts. Ich bin mir fast sicher, dass der
Ausnahme-Gitarrist und sein bezauberndes
"Nebengeräusch" auch mit "Ghost Of A Rose"
wieder den Nerv der Zuhörer treffen werden, denn mit der
schwungvollen Umsetzung der Loreley-Sage, dem brillant in Szene
gesetzten JETHRO TULL-Klassiker "Rainbow Blues" oder
"Where Are You Going From", in dem gefühlvoll über
das Leben philosophiert wird, haben BLACKMORE'S NIGHT wieder
Nummern am Start, die sich unweigerlich in die Gehirnwindungen
einfräsen. Der Umstand, dass Mr. Blackmore auf der hier
vorliegenden Scheibe hin und wieder zur "Strom-Gitarre"
greift, stellt sich als zusätzlicher Pluspunkt heraus. Als
weitere Anspieltipps sollten unbedingt "All For One",
das aufgrund seiner traditionellen Melodie an "Sieben Tage
Lang" von BOTS erinnert, und das JOAN BEAZ-Cover
"Diamonds And Rust" noch erwähnt werden. Einzig die
etwas ideenlosen Instrumentale hinterlassen einen leicht faden
Nachgeschmack, aber ansonsten gibt an "Ghost Of A Rose"
wirklich nichts auszusetzen.
ein weiteres von mir verfasstestes Review über "Ghost Of A Rose" könnt ihr ab Ende July in der 17. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. Way To Mandalay - 2. 3 Black Crows - 3. Daimonds And Rust (original by Joan Baez) - 4. Cartouche - 5. Queen For A Day (part 1) - 6. Queen For A Day (part 2/ instrumental) - 7. Ivory Tower - 8. Nur Eine Minute (instrumental) - 9. Ghost Of A Rose - 10. Mr. Peagram's Morris And Sword (instrumental) - 11. Loreley - 12. Where Are We Going From Here - 13. Rainbow Blues (original by Jethro Tull) - 14. All For One - 15. Dandelion Wine |
Thanks to Julia @ SPV
weitere Reviews über
BLACKMORE'S KNIGHT:
BLACKMORE'S NIGHT/ Beyond The Sunset - The Romantic Collection
BLACKMORE'S NIGHT/ Past Times With Good Company
BLACKMORE'S NIGHT/ Fires Around Midnight
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Review:
Nachdem die Progressive-Thrasher PRONG im letzten Jahr mit ihrem
Album "100% - Live" ein deutliches Lebenszeichen von
sich gegeben haben, bringt die zum Trio geschrumpfte Band um
Gründer Tommy Victor (Gesang/ Gitarre) dieser Tage ihren
neuesten Studio-Streich unters Banger-Volk. "Scorpio
Rising" ist die konsequente Fortsetzung des Vorgängers
"Rude Awakening" (1996) und zeigt die Herren Victor/ Laudo/ Pittman nahezu in Bestform. Während Songs wie das bizarre
"Siriusly Emerging" oder das basslastige
"Aussurances" seiner Zeit auch dem Hammer-Album
"Beg To Differ" (1990) gut zu Gesicht gestanden
hätten, wissen sich "Embrance" oder "Avoid
Promises" mit den für PRONG typischen Riffs und
eingängigen Melodien/ Chören in Köpfen der geneigten Zuhörer
festzusetzen. Weitere Glanzlichter unter den insgesamt 14 Nummern
sind megastarke Slow-Groover "Letter to A
"Friend"" oder der mächtige Stampfer
"Entrance Of The Eclipse". Leider haben sich mit
"Regal" und dem abschließenden "Hidden
Agendas" auch zwei schwächere Nummern eingeschlichen, die
den sehr guten Gesamteindruck leicht nach unten korrigieren.
Fazit: "Scorpio Rising" ist ein unerwartet starkes
Album, das aber nicht ganz an die Glanztaten früherer Tage heran
kommt.
| Trackliste: | 1. Detached - 2. All Knowing Force - 3. Embrace The Depth - 4. Reactive Mind - 5. Regal - 6. Inner Truth - 7. Avoid Promises - 8. Siriusly Emerging - 9. Assurances - 10. Out Of The Realm - 11. Letter To A "Friend" - 12. Entrance Of The Eclipse - 13. Red Martial Workings - 14. Hidden Agendas |
Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin
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Review:
Diese Scheibe ist, die Instrumentalisierung betreffend, ein gutes
Metal - Album, wobei mir die spanische Sprache nicht so richtig
ins Ohr gehen mag und mir nach 2- und 3maligem Hören noch immer
die entscheidende (Sprach-) Harmonie fehlt. Ansonsten hat jedoch
ziemlich alles auf der "El Poder Del Deseo" ein dickes
Lob verdient. Die Gitarren spielen tolle melodiöse, aber auch
richtig harte Riffs, die sich mit einer soliden Rhythmussektion
vereinen und verspielte, interessante, aber auch richtig
thrashige Momente auf die Matte bringen. Der Sänger von LUJURIA
(Oscar Sancho) erinnert mich etwas an HEROES DEL SILENCIO, was
wahrscheinlich auf die Sprache zurückzuführen sein mag. Als
Höhepunkte der CD und Anspieltipps empfehle ich "Mozart Y
Salieri" (Titel Nr. 1), das, wie der Titel schon sagt, mit
einem Intro aus Mozarts Klaviersonate in A-Dur (Allegretto/
KV.331) harmonisch und verspielt einleitet, um anschließend so
richtig aufs Gas zu drücken, "Sólo Son Rosas",(Song
Nr. 4), der durch seinen weiblichen Gesang sehr an NIGHTWISH
erinnert, und zu guter Letzt noch "Joda A Quien Joda",
(Nr. 8), eine groovige Hymne, die ein richtiger Mid-Tempo-Reißer
ist. Alles in allem ein abwechslungsreiches Album, das gut
produziert wurde. Ich würde es speziell Leuten ans Herz legen,
die auf außergewöhnliche Vocals stehen!
| Trackliste: | 1. Mozart Y Salieri - 2. Dejad Que Los Ninos Se Acerquen A Mi - 3. Impotencia Criminal - 4. Sólo Son Rosas - 5. Levántate Y Anda - 6. Príapo (El Cañón Humano) - 7. Las Orgías De Ramses El Grande - 8. Joda A Quien Joda - 9. Cadena Perpetua Lejos De Tí - 10. Traidor - 11. El Poder Del Deseo |
Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin
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Review:
ERIK NORLANDER ist wohl einer der vielbeschäftigtsten
Prog-Musiker und Produzenten überhaupt. Geht es um ein
aufwendiges Prog-Konzept, dann hat zumeist Mr. Tausendsassa seine
Finger mit im Spiel. Trotz all seiner Beiträge zu Projekten wie
LANA LANE, AYREON oder STAR ONE (um nur ein paar zu nennen)
findet der Tastenkönig immer wieder Zeit, um sein eigenes
Projekt voranzubringen. Wie schon auf dem Vorgänger "Into
The Sunset" bietet er nicht nur Kost für reine Proggies,
sondern auch die Freunde des Symphonic Metals ("Heavy Metal
Symphony") und Melodic-Freaks (Titeltrack) dürften an
"Music Machine" vollsten Genuss haben. Diese Spielarten
hat ERIK NORLANDER in Form eines Konzept-Doppelalbums geschickt
ineinander verstrickt. Die Rockoper handelt über den
kometenhaften Aufstieg (CD 1) und dramatischen Abstieg (CD 2)
eines genetischgeformten Rockstar ("Music Machine")
namens Johnny America, der vom begnadeten Newcomer Scott Kail
stark in Szene gesetzt wird. Als weitere Sänger hat sich der
Multi-Instrumentalist Kelly Keeling (KING KOBRA/ BATON ROUGE),
Mark Boals (RING OF FIRE/ ex-YNGWIE MALMSTEEN) und Robert
Soeterboek (AYROEN/ ex-WICKED SENSATION) sowie diverse
hochkarätige Instrumentalisten (u. a. Buck Dhrama, Vinny Appice
oder Gregg Bissonette) ins Boot geholt. Musikalisch lassen sich
bei dieser Produktion durchaus Vergleiche zu Arjen Lucassens STAR
ONE-Projekt ziehen. Die Tatsache soll jetzt aber nicht den
Eindruck erwecken, dass es sich hier um einen billigen Abklatsch
eines erfolgversprechenden Konzepts handelt. Nein, im Gegenteil,
der Meister sorgt mit seinem abwechslungsreich-filigranen und
ausgeklügelt-sphärischen Tastenzauber für die vielzitierte
Eigenständigkeit. Die Highlights dieses imposanten Werkes liegen
mit dem Stampfer "Heavy Metal Symphony" und dem
wunderschönen Blues-Stück "Lost Highway" zum
überwiegenden Teil auf dem ersten Silberling, wobei man das von
Mark Boals intonierte und quirlige "Fall Of The Idol"
auf Silberling Nr. 2 nicht übersehen sollte. Ein stark
interpretiertes und abwechslungsreiches Werk, das zwar nicht ganz
den Tiefgang von STAR ONE besitzt, aber ERIK NORLANDER versteht
es erneut hervorragend, die Zuhörer auf seine ureigenste Art und
Weise in den Bann seiner Musik zu ziehen.
| Trackliste: | CD 1: 1. Prologue:
Project Blue Prince - 2. Music Machine - 3. Turn Me On -
4. Heavy Metal Symphony - 5. Tour Of the Sprawl - 6.
Andromeda - 7. Letter From Space - 8. Lost Highway - 9.
Soma Holiday - 10. Return Of The Neurosaur - 11. Project
Blue Prince Reprise CD 2: 1. Fanfare And Interlude - 2. Baware Of Vampires - 3. The Fire Of Change - 4. The Fall Of The Idol - 5. Metamorphosis - 6. One Of The Machines - 7. Fallen - 8. Johnny America - 9. Music Machine Reprise - 10. Epilogue: Sky Full Of Stars |
Thanks to Erik @ Think Tank Media
weitere Reviews über
ERIK NORLANDER:
ERIK NORLANDER/ Hommage Symphonique
(Symphonic Rock-Tipp/ January 2007)
ERIK NORLANDER/ Stars Rain Down
ERIK NORLANDER/ Threshold (special
edition/ re-release)
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Review:
So ganz taufrisch ist das Solo-Debüt von WARRANT-Frontmann JANI
LANE auch nicht mehr, denn schon vor gut einem Jahr wurde die
Scheibe bereits in den Staaten veröffentlicht. Nun hat sich das
britische Label Z-Records "Back Down To One" angenommen
und sie mit drei zusätzlichen Tracks auch in Europa
veröffentlicht. Allerdings hat das Material auf dieser Scheibe
nicht allzu viel mit den Meilensteinen der einstigen
Stadion-Rocker gemeinsam, sondern geht eher in die Richtung des
modernen Pop Punks/ Sleaze Rock und zielt somit eher in die
Richtung des Cover-Albums "Under The Influence".
Während der nicht gerade berauschenden Spielzeit von knapp 34
min wird man irgendwie das Gefühl nicht los, dass Mr. LANE mit
diesem Output zwanghaft versucht auf einen längst abgefahrenen
Zug aufzuspringen. Zugegeben, mit dem mächtig groovenden
"Funny" und "Better Than", das durch
eingekonntes Wechselspiel zwischen donnernden Riffs und relaxten
Keyboard-Parts zu begeistern weiß, hat JANI LANE ein
Opener-Package am Start, das vielversprechend klingt, doch
spätestens nach dem schmissigen "Nothing" schleicht
sich langsam aber sicher etwas Ideen- und Überraschungslosigkeit
ein. Dieser Umstand ändert sich erst wieder gegen Ende des
Albums durch die schöne Midtempo-Nummer "Twilight" und
den coolen Stampfer "6 Feet Under". Unterm Strich
bleibt ein interessantes Album, das Fans von WARRANT vor dem Kauf
aber erst antesten sollten.
| Trackliste: | 1. Funny - 2. Better Than You - 3. Nothing - 4. How A Girl - 5. Back Down To One - 6. Hooked - 7. Oh Yeah - 8. Don't Trust Me - 9. Twilight - 10. 6 Feet Under - 11. Sick |
Thanks to Sven @ MusicConsult
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Review:
Den meisten Besuchern dürfte JESSE DAMON als Sänger und
Gitarrist von SILENT RAGE bekannt sein. Nachdem er mit seiner
Hauptband im Frühling 2002 mit "Still Alive" für ein
überraschendes Comeback sorgen konnte, zeigt er sich nun mit
seinem Solo-Debüt - fernab vom SILENT RAGE-Sound - von einer
bedeutend sanfteren Seite und versucht sich größtenteils mit
Balladen ("If She'd Be Mine") und Midtempo-Nummern
("Dear Sanity") in die Herzen der Fans zu singen. Wie
diesen Worten unschwer zu entnehmen ist, sind auf "The Hand
That Rocks" kaum astreine Hard Rock-Hymnen zu finden,
sondern vermehrt eingängiges AOR-lastiges Material der feinen
Art ("Gotta Let It Go"). Zwar besitzen alle Songs einen
stellenweise leicht rockenden Charakter, aber leider geht es nur
sehr selten so beherzt zur Sache wie bei dem Mega-Groover
"Everybody Needs Somebody", den Mr. DAMON gemeinsam mit
Gene Simmons (KISS) aus dem Ärmel geschüttelt hat. Aber
trotzdem sollte man auch dem ruhigeren Material seine
Aufmerksamkeit schenken, denn "Lay The Blame", das
durch seine Gospel-Passagen zum Mitsingen und -swingen animiert,
und "Do You Feel Lucky Tonight", dem TERI TIMS
(Lebensgefährtin von Paul Sabu) mit ihrer Röhre auf die
Sprünge hilft, sind wirklich nicht von Pappe. Leider ist
während der ganzen Spielzeit nicht ganz zu überhören, dass ein
kleiner Japaner namens Drum-Computer den Job für einen
hauptamtlichen Schlagzeuger erledigt hat und somit die
Rhythmus-Fraktion unweigerlich - trotz einer guten Bass-Arbeit
von JESSE DAMON und Paul Sabu - etwas saftlos und steril daher
kommt. Nichtsdestotrotz dürften Fans der etwas sanfteren und
akustischen Tönen an den zwölf Nummern (insbesondere am
schönen Schleicher "Heart Of Love") schnell Gefallen
finden. Die Anhängerschaft von Jesses Hauptband sollten
"The Hand That Rocks" unbedingt erst anchecken!
| Trackliste: | 1. Gotta Let It Go - 2. Bad Bizzness - 3. Love Isn't Love - 4. Lay The Blame - 5. Help Me - 6. Do You Feel Lucky Tonight - 7. If She'd Be Mine - 8. Everbody Needs Somebody - 9. Dear Sanity - 10. Someone Like You - 11. Heart Of Love - 12. Something To Believe In |
Thanks to Sven @ MusicConsult
weitere Reviews über
JESSE DAMON:
JESSE DAMON/ Nothin' Else Matters
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Review:
Der längst überfälligen Wiederveröffentlichung eines wahren
Diamanten hat sich das US-Label Perris Records angenommen.
Ursprünglich im Jahre 1989 beim Major MCA releast, wartet
"Leather Boyz With Electric Toyz" mit 5 Bonusstücken
und überarbeitetem Artwork auf. Sich, oberflächlich betrachtet,
im Kielwasser von Mötley Crüe, Poison und Konsorten bewegend,
faszinierte mich als damals 13-jährigen die ausgekoppelte Single
"Rock 'N' Roll (Is Gonna Set The Night On Fire)"
dermaßen, dass ich mich infolge minimalen Taschengeldes,
immenser CD Preise und einem nicht enden wollenden Ohrwurm
genötigt sah, die Scheibe unter Todesängsten im damaligen Pop
Shop zu mopsen... Das schlechte Gewissen legte sich jedoch
bereits in dem Moment, in welchem mir der Opener "Leather
Boyz With Electric Toyz" um die Ohren fetzte, um
"1-2-3" in das heißbegehrte "Rock 'N' Roll"
überzugehen. PRETTY BOY FLOYD verstanden es in meinen Augen wie
keine andere Glamrock-Band, absolut eingängige und kommerzielle
Melodien, mit hammermäßigen Vocals/ Backgroundvocals, sowie DER
Glam-Gitarre schlechthin zu paaren, was nicht zuletzt durch den
in zum Soundtrack zu "Karate Kid III" gefeatureten
Reisser "48 Hours" eindrucksvoll unter Beweis gestellt
wird. Weitere Highlights in einem wahren Ausnahmewerk stellen das
flotte "Rock 'N' Roll Outlaws", "Only The
Young", "Toast Of The Town" und "The Last
Kiss" dar, welche zwar nicht durch große Abwechslung,
jedoch aber mit immensen Unterhaltungswert glänzen. Leider
können drei der fünf Bonusstücke das äußerst hohe Niveau der
vorangegangenen Songs sowohl soundtechnisch als auch in punkto
Magie nicht aufrechterhalten, so dass lediglich das an WARRANT
erinnernde "Slam Dunk" - und vor allem "Over The
Edge" - Erinnerungen an eine Zeit aufkeimen lassen, zu der
die "Leather Boys" den Sunset Strip beherrschten.
Persönlich finde ich das Cover der Wiederveröffentlichung sehr
unglücklich gewählt, da es für eine Glam Rock-Legende wie
PRETTY BOY FLOYD im Vergleich zum genialen Blickfang des
schrillen Originalcovers einfach nur armselig wirkt. Dies seinen
jedoch nur minimale Kritikpunkte an einem Meisterwerk, das
innerhalb der Glam-Szene, auch 14 Jahre nach seiner erstmaligen
Veröffentlichung, seinesgleichen sucht.
| Trackliste: | 1. Leather Boyz With
Electric Toyz - 2. Set The Night On Fire - 3. Wild Angels
- 4. 48 Hours - 5. Toast Of The Town - 6. Rock 'N' Roll
Outlaw - 7. Only The Young - 8. The Last Kiss - 9. Your
Mamma Won't Know - 10. I Wanna Be With You - 11. Slam
Dunk (bonus track) - 12. She's My Baby (bonus track) |
Thanks to Perris Records
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PRETTY BOY FLOYD/ Size Really Does Matter
PRETTY BOY FLOYD/ Tonight Belongs To The Young
PRETTY BOY FLOYD/ Vault II
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Review:
Nach dem unerwarteten Erfolg von "Vault I" hat sich nun
PRETTY BOY FLOYD-Mastermind Kristy "Krash" Majors
nochmals hingesetzt, um erneut in den PBF-Archiven zu wühlen.
Das durchaus hörenswerte Ergebnis, das aus vielen bisher
unveröffentlichten Tracks und noch nie gehörter Versionen
bekannter Songs besteht, wird den ausgehungerten Fans in Form von
"Vault II" präsentiert. Zwar wissen Sänger Steve
Summers & Co. auf dem kompletten Output in ihrer gewohnt
lässigen Manier zu brillieren, aber leider lässt der Sound bei
richtig coolen Nummern wie dem Ass-Kicker "No Respekt For
The Law", dem flotten Stampfer "Sweet Little
Dancer" und der oberamtlichen Glamer-Hymne "Saturday
Night In The USA" ziemlich zu wünschen übrig und kommt nur
allzu selten über mäßigen Demo-Status hinaus. Anderseits
kommen der Opener "It's Still Rock 'N' Roll To Me" (im
Original von BILLY JOEL), die Mitsing-Hymne "We've Got Rock
'N' Roll" und der Weihnachts-Kracher "We're A Happy
Family" ziemlich knackig produziert aus den Lautsprechern
und lassen über die eben erwähnten soundbedingten Kritikpunkte
hinwegsehen. Weitere Anspieltipps wären die heimelige Ballade
"Where R U?", die dem Zuhörer einen wohligen Schauer
nach dem anderen über den Rücken jagt, sowie das leicht
alternativ anmutende "Shut Up" und "Wild Rule The
Night", das sich mit wuchtigen Gitarren und wummernden
Bassläufen in den Gehörgängen breit macht. Wer also auf
feinsten Glam Rock steht und sich von gelegentlichen Schwankungen
in der Soundqualität nicht aus der Ruhe bringen lässt, wird auf
"Vault II" bestens bedient. - "It really kicks
ass!"
| Trackliste: | 1. It's Still Rock 'N'
Roll To Me - 2. When You Need A Friend |
Thanks to Perris Records
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Review:
Mit "For Those About To Sniff Some Glue... We Salute
You" folgt nun der dritte Output innerhalb kürzester Zeit,
bei dem der bekannte ex-PRETTY BOY FLOYD-Gitarrero Kristy
"Krash" Majors seine Hände im Spiel hat. Nachdem er
erst kürzlich mit dem Re-Release von "Leather Boyz With
Electric Toyz" und der VÖ von "Vault II" von sich
reden machte, beglückt er die Punk-Szene nun mit einem
RAMONES-Tribute-Album, der besonderen Art. Zugegeben,
Tribute-Alben dieser Band gibt es wirklich schon zuhauf, aber das
besondere an diesem Album ist die Tatsache, dass KKM hier nicht
nur bei allen 13 Nummern die Axt geschwungen hat, sondern
sämtliche Instrumente eingespielt hat und selbst auch noch für
den Gesang zuständig war. Obwohl diese Scheibe wirklich nicht zu
den schlechtesten ihrer Art zählt, kann man sich die richtig
prickelnden Momente an einer Hand abzählen. Diese Highlights
hören auf Namen wie "I Just Wanna Have Something To
Do", "Do You Wanna Dance" (im Original von Bobby
Freeman), die wunderschöne Acoustic-Nummer
"Questioningly" und "California Sun". Ein
besonders Zuckerl kommt in Form von "Sidewalk Surfin"
auf den Fan zu, denn zu dieser bisher unveröffentlichten Nummer
hat Dee Dee Ramones (RIP) Gattin Barbara die Vocals beigesteuert.
Die restlichen Nummern bewegen sich zum übwiegenden Teil im
gehobenen Mittelmaß und mit zunehmender Spieldauer schlägt das
ziemlich sterile Blech (Drum-Computer?) etwas auf den Magen. Gut,
große Ansprüche an ihr Material hegten seinerzeit auch die
RAMONES nie, sondern konzentrierten sich mehr auf kurze und
unkomplizierte Songs. So dürfte auch "For Those About To
Sniff Some Glue... We Salute You" von den Fans der
Punkrock-Legende aus Queens wohlwollend aufgenommen werden. In
diesem Sinne - One, Two, Three, Four... Hey ho! Lets go!
| Trackliste: | 1. I Just Wanna Have Something To Do |
Thanks to Perris Records
weitere Reviews über
KRISTY "KRASH" MAJORS:
KRISTY "KRASH" MAJORS/ Goodbye
Rock - N - Roller
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Review:
Nachdem die Hairsprayer ROXX GANG erst kürzlich mit ihrer Best
Of-Compilation "Bodacious Ta Tas" auf sich aufmerksam
machten, werden Kevin Steele & Konsorten nun mit ihrer
zweiten Combo MOJO GURUS und deren zweiten Album "Hot
Damn!" vorstellig. Im Gegensatz zu seiner Hauptformation
frönt der illustre Vierer mit MOJO GURUS eher einer Kombination
aus Rockabilly Music ("Long Hair Road"), Rhythm 'N'
Blues ("Spoonful"), Boogie ("Linda Maria")
sowie schmissigen Rock 'N' Roll ("Two Too Much") der
glorreichen 60er und lassen somit die Zeit von spitzen
Lackschuhen, Röhrenhosen und Petticoat im neuen Jahrtausend
wieder auferstehen. Wer hin und wieder Lust hat, über den
Tellerrand des Glam Rock etwas hinauszuschauen und für etwas
Musik der Marke STRAY CATS meets ACE CATS übrig hat, der fühlt
sich bei den MOJO GURUS aller bestens aufgehoben. Lasst euch vom
fetzigen Opener "Race With The Devil", der
Klimper-Nummer "You'd Have To Tie Me Up To Tie Me Down"
und der Lokomotivfahrt "Clarksdale" mal wieder so
richtig einheizen und macht euer Wohnzimmer zur wilden
Sexties-Bar. Leider ist die Zeitreise nur von kurzer Dauer, denn
nach knapp 36 min wird man aus den kühnsten Träumen gerissen
und erwacht urplötzlich wieder im Jahre 2003. In diesem Sinne:
einmal in die Sixties und zurück.
| Trackliste: | 1. Race With The Devil - 2. You'd Have To Tie Me Up To Tie Me Down - 3. Spoonful - 4. Linda Marie - 5. Bumble Bee - 6. Raylene - 7. Black Cat Blues - 8. Long Hair Road - 9. Clarksdale - 10. Two Too Much |
Thanks to Perris Records
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Review:
Mittlerweile dürfte ich für meine gelegentlichen Abstecher in
die Black Metal-Ecke schon berüchtigt sein. Da CRADLE OF FILTH
für mich das "non plus ultra" in der
Schwarzheimer-Szene sind, wird es auch nicht weiter verwunderlich
sein, dass die hier zu besprechende Scheibe ziemlich stark von
britischen Düstermetallern beeinflusst wurde. Diese Ähnlichkeit
liegt zum einen an den FILTHschen Arrangements sowie den
dominanten Keyboards, und zum anderen am unverkennbaren
Kreissägen-Organ von Sänger Den Angel, das der Stimme des
großen Dani Filth fast ebenbürtig ist. Mit diesem Vergleich
will ich allerdings nicht den Eindruck erwecken, dass es sich bei
NAHEMAH um ein simples Plagiat der Black Metal-Könige handelt.
Nein, im Gegenteil! Erstens unterscheiden sich diese beiden Bands
allein schon von der Sprache, denn das Debüt haben die Russen in
ihrer Heimatsprache eingesungen und zum Zweiten gehen NAHEMAH
nicht ganz so symphonisch/ bombastisch wie ihre großen Vorbilder
zu Werke. Zugegeben, sie kommen auch nicht ganz an die Klasse von
CRADLE OF FILTH heran, aber Songs wie das hymnisch angelegte
"Lunar Maestro [Lunny Maestro]", das quirlige
"Under The Cloud Of Night [Pod Pokrovom Nochi]" oder
der orchestrale und sehr abwechslungsreiche Titeltrack ("If
The Midnight Star Is Burning [Esli Gorit Polnochnaya
Zvezda]") zeigen, dass in dieser Band jede Menge Potenzial
schlummert. Zwar können die restlichen Tracks nicht ganz den
hohen Level der eben genannten Nummern halten, trotzdem darf man
abschließend ohne Übertreibung sagen, dass "If The
Midnight Star Is Burning [Esli Gorit Polnochnaya Zvezda]"
ein recht ordentliches Debüt geworden ist. Falls ich jetzt in
euch die düstere Ader geweckt haben sollte, dann schaut doch
einfach mal unter www.cd-maximum.ru vorbei, denn dieser
Silberling ist leider nur als Russland-Import erhältlich.
| Trackliste: | 1. Absorbing The Shades Of Stuck Heart [Pogloshaya teni zastyvshij chustv] - 2. Lunar Maestro [Lunny maestro] - 3. Under The Cloud Of Night [Pod pokrovom nochi] - 4. The Mourning Smells The Death [Utro pajnet smertiu] - 5. If The Midnight Star Is Burning [Esli gorit polnochnaya zvezda] - 6. Night Embrace [Objatia v nochi] - 7. The Tenement Of Peace [Obitel pokoya] - 8. Requiem [Requiem] |
Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum
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Review:
Obwohl die Spanier SOZIEDAD ALKOHOLIKA mit "Tiempos
Oscuros" schon mittlerweile ihren zehnten Tonträger
veröffentlichen, dürfte die Band wahrscheinlich nur den Kenner
der spanischen Szene ein Begriff sein und an dieser Tatsache wird
sich wahrscheinlich auch mit diesem Album nicht viel ändern.
Musikalisch bietet das vierblättrige Kleeblatt eine Mixtur aus
BÖHSE ONKELZ und MOTÖRHEAD, die aufgrund der spanischen Sprache
für mitteleuropäische Ohren etwas gewöhnungsbedürftig und
unverständlich klingen dürfte. Obwohl die Mannen um Sänger
Juan den genannten Bands nicht im geringsten das Wasser reichen
können, befinden sich unter den 13 kraftvoll produzierten
Nummern auf "Tiempos Oscuros" mit "Piedra Contra
Tijera" (zu deutsch "Stein Gegen Schere"),
"Inocentes", dem punkigen "El Beneficio De La
Duda" oder dem straighten Rocker "A Solas Con El
Mundo" einige Songs, die man durchaus als hörenswert bzw.
eingängig einstufen kann. Leider hat der "Club der
Alkoholiker" mit der äußerst mäßigen Gröhlnummer
"Stop Criminalizacion" und "Inhumano" (hier
ist der Titel Programm: unmenschlich!) zwei Totalausfälle
aufzuweisen. Für die Zielgruppe der genannten Bands könnten
SOZIEDAD ALKOHOLIKA durchaus interessant, aber True Metaller
sollten tunlichst die Ohren davon lassen.
| Trackliste: | 1. Tiempos Oscuros - 2. Piedra Contra Tijera - 3. En El Bucle - 4. Las Pequenas Cosas - 5. Stop Criminalizacion - 6. Buron - 7. Inocentes - 8. El Benficio De La Duda - 9. A Solas Con El Mundo - 10. Casas Cacias - 11. Terrorismo Patronal - 12. Exit - 13. Inhumano |
Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin
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Review:
Nach der momentanen Veröffentlichungsflut an Live-Scheiben zu
urteilen, scheint einigen Leuten und Plattenfirmen nicht mehr
viel Neues einzufallen, denn so ziemlich jede Band und jeder
Interpret versucht zur Zeit irgendwelche Konzert-Konserven - und
wenn sie auch noch so unsinnig erscheinen -an den Mann bzw. die
Frau zu bringen und es gestaltet sich wirklich schwer, den
Überblick zu behalten. Eine Ausnahme bildet hier allerdings der
Mitschnitt des Konzerts von JEFF SCOTT SOTO vom Gods 2002, denn
erstens scheint JSS an diesem Abend wirklich in Bestform gewesen
zu sein, und zweitens bietet der Silberling einen gelungenen
Querschnitt über die bisherige - nicht gerade unbedeutende -
Schaffensperiode des Meisters. Die Setlist setzte sich an diesem
Abend aus Songs von TALISMAN ("I'll Be Waiting"/
"Let Me Entertain You"), EYES, TAKARA, AXEL RUDI PELL
("Warrior") sowie zwei Nummern aus seinem letzten
Solo-Album ("How Long"/ "Eyes Of Love") und
dem Titeltrack seines Solo-Debüts zusammen. Als Leckerbissen der
besonderen Art erweisen sich das Acoustic- und das
MALMSTEEN-Medley, sowie die Instrumentaleinlagen der Herren Simon
& Schutt & Papa. Abgerundet wird der glanzvolle
Silberling mit dem Bonus-Studiotrack "Good Love", in
dem Mr. JSS mit viel Blues dem Zuhörer eine Gänsehaut nach der
anderen über den Rücken jagt. "JSS Live At The Gods
2002" zaubert in eure vier Wände die reinste
Club-Atmosphäre und bringt ans Tageslicht, was seine Fans schon
längst wissen: JEFF SCOTT SOTO ist einer der besten Entertainer
unserer Zeit und dieses Genres. In diesem Sinne: "Let him
entertain you!"
| Trackliste: | 1. 2 Your Heart - 2. Let Me Entertain You - 3. Break Your Chains - 4. How Long - 5. Love Parade - 6. Alex Papa Drum Solo - 7. Stand Up - 8. Eyes Of Love - 9. Warrior - 10. Again 2 Be Found - 11. I'll Be Waiting - 12. Howie Simon Guitar Solo - 13. Howie & Gary Schutt Acoustic Jam - Acoustic Medley: 14. Mysterious - 15. Crazy 4 U - 16. Nobody Said It Was - 17. Just Between Us - 18. Stranded - Yngwie-Medley: 19. Don't Let It End - 20. On The Run Again - 21. I'm A Viking - 22. I'll See The Light Tonight - 23. Good Love (bonus studio track) |
Thanks to Ulf @ Ulftone
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Review:
Was ROYAL HUNT auf ihren beiden Vorgängeralben anfingen, wird
uns hier nun in Vollendung dargeboten! Ein Shake aus Prog und Old
School Metal ziehen sich wie ein roter Faden über den gesamten
Rundling und wurde durch die Stimme von John West noch
zusätzlich verfeinert (die sehr an Rob Rock erinnert). Was die
Dänen uns hier bieten, sind acht wirklich gute Heavy-Tracks und
zwei Balladen, wobei eine leider ein Totalausfall ist, was sich
leider auf die gesamte Bewertung nicht positiv auswirkt (deshalb
hier nicht die volle Punktzahl)!!! Zu den Highlights gehören
ohne Zweifel "Can't Let Go" (Song Nr. 2), "The
Edge Of The World" (Track Nr. 4) und zu guter letzt der
Titeltrack "Eye Witness" (Nr. 10), der sehr langsam und
romantisch beginnt, um sich am Schluss fast vor Aggression und
Tempo zu überschlagen! Den Silberling gibt es außerdem im
Limited Digipack mit zwei Bonus-Tracks inklusive, die bei der
Benotung allerdings nicht berücksichtigt werden konnten. Fazit:
eine Scheibe für den echten Metal-Fan, der anspruchsvollere Kost
bevorzugt.
| Trackliste: | 1. Hunted - 2. Can't Let Go - 3. The Prayer - 4. Edge Of The World - 5. Burning The Sun - 6. Wicked Lounge - 7. 5th Element - 8. Help Us God - 9. Game Of Fear - 10. Eye Witness |
Thanks to Ulf @ Ulftone
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Review:
Mit ihrer gleichnamigen Scheibe feierte der international
besetzte Fünfer und Nachfolge-Band von THE PLEASURE FUCKERS aus
Madrid ihren Einstand. Jetzt holen sie - erstarkt durch einen
neuen Sänger - mit dem Nachfolgewerk "Home Of The
Brave" zum nächsten Schlag aus. Der neue Mann hinterm Mikro
heißt Russell Conway und braucht sich hinter seinem kürzlich
verstorbenen Vorgänger Lee Robinson nicht im Geringsten zu
verstecken. Da mit dem Opener "Bitch Street",
"Party Legs" und "Crowlin'" mindestens drei
Songs am Start sind, bei denen Mr. Robinson noch
songwriter-technisch beteiligt war, ist der Geist des ehemaligen
Sängers auf diesem Album nahezu allgegenwärtig. Neuzugang
Russell Conway erinnert des öfteren an den rotzig-jungen Mick
Jagger, weshalb ein Vergleich mit den früheren ROLLING STONES
nicht gerade bei den Haaren herbeigezogen scheint. Zugeben, an
die Klasse der legendären Band kommen SIN CITY SIX nicht
unbedingt heran, aber ihre eigenwillige Musik, die irgendwo
zwischen den RAMONES ("Jungle Forever"), STRAY CATS
("Drunk Zombie") und eben den STONES liegt, hat ohne
jeden Zweifel ihren gewissen Reiz. Nach einigen Durchläufen
kristallisieren sich die beiden blueslastigen Nummern "Best
Left Alone" und "One More To Cry" heraus. Leider
haben sich u. a. mit dem etwas sterilen Opener und monotonen
"Dirty Dogs" ein paar lauere Lüftchen eingeschlichen,
die der Gesamterscheinung von "Home To The Brave" nicht
unbedingt einen besonderen Dienst erweisen. Das ändert aber
nichts an der Tatsache, dass Liebhaber von Punk Rock bestimmt
Gefallen an dieser Scheibe finden dürften.
| Trackliste: | 1. Bitch Street - 2. Pretty Legs - 3. Crawlin' - 4. Drunk Zombies - 5. Dirty Dog - 6. Love Loves No One - 7. Best Left Alone - 8. Home Of The Brave - 9. Moonshine Locomotive - 10. Jungle Fever - 11. One More To Cry - 12. Fallin' Angel |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
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Review:
Mit der Beschreibung von "Comfort To The Soul" machen
wir mal wieder einen Abstecher in die Blues-Ecke. Wenn man an
Frauen denkt, die sich in der Blues-Szene durchsetzen konnten,
werden die meistens wahrscheinlich erst auf Bonnie Raitt kommen
und danach gestaltet sich das Unterfangen schon etwas
schwieriger. ANA POPOVIC kann man durchaus als Senkrechtstarterin
in diesem Genre bezeichnen. Schaffte es die geborene Belgraderin
doch innerhalb weniger Jahre in einer von Männern dominierten
Welt sich einen gewissen Namen zu erspielen. Die gerade mal
26jährige kann nicht nur phantastisch Gitarrespielen und
verdammt gut singen, sondern sieht zudem noch unverschäumt gut
aus. Den verheißungsvollen Beginn macht der flotte Opener
"Don't Bear Down On Me (I'm Here To Steal The Show)",
das die Qualitäten der Dame an ihrem Instrument mehr als
eindrucksvoll unterstreicht. Mit dem folgenden "Love Me
Again" kristallisiert sich auch schon das erste Highlight
dieser Scheibe heraus. Diese Nummer wird von der Rhythmus- und
der Slide-Gitarre dominiert, die von einer dezent röhrenden
Hammond-Orgel unterstützt werden. Mit dem leicht angefunkten
Titeltrack wendet sich ANA POPOVIC der Soul-Ecke zu, während sie
mit dem jazzigen "Change My Mind" zeigt, dass sie nicht
umsonst Jazz-Gitarre in den Niederlanden studiert hat. Als
absolutes Glanzlicht möchte ich neben dem phänomenalen
Instrumental "Novajo Moon" (JIMI HENDRIX lässt
grüßen) und dem mächtig groovende "Fool Proof", auch
die endlos rockende Interpretation des HOWLIN' WOLF-Klassikers
"Sittin' On Top Of The World" hervorheben. ANA POPOVIC
schafft es auf ihrem erst dritten Album wie keine andere die
Grenze zwischen Blues, Soul, Jazz und Funk derart ineinander
verschwimmen zu lassen, was sie mit "Night By Night"
(im Original von DAN STEEL) nochmals deutlich untermauert. Mit
dem abschließenden "Jaco" (Hommage an JACO PASTORIUS)
kommt zudem noch etwas südamerikanisches Flair in die Scheibe.
Fazit: Eine Scheibe, die absolut das Zeug zum Klassiker hat.
Zugreifen!!!
| Trackliste: | 1. Don't Bear Down On Me (I'm Here To Steal The Show) - 2. Love Me Again - 3. Comfort To The Soul - 4. Change My Mind - 5. Sittin' On Top Of The World - 6. Night By Night - 7. Navajo Moon (instrumental) - 8. Need All The Help I Can Get - 9. Recall The Days - 10. Fool Proof - 11. Jaco |
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Thanks to Katrin @
Ruf Records
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Review:
Die Idee eine CD mit ein paar Live-Nummern und einigen
Accoustic-Songs an den Start zu bringen ist ja nicht gerade etwas
Neues oder gar Weltbewegendes, denn auf diese Art und Weise
brachten es GUNS N' ROSES 1988 mit "G N' R Lies" zu
ziemlich großen Erfolg. Nur kann ich mir nicht ganz vorstellen,
dass es die Band um Sänger Lance Boone und Gitarrist Billy Rowe
(ex-JETBOYS) auf nur halb soviel Erfolg bringen wie seinerzeit
die Gunners. Nicht etwa weil AMERICAN HEARTBREAK nicht die Klasse
hätten, sondern eher aufgrund der Tatsache, dass dieser
interessante Silberling bisher nur jenseits des Atlantiks zu
Veröffentlichungsehren gekommen ist. Aber nun endlich zum
musikalischen Gehalt der Scheibe: Der Live-Teil erstreckt sich
über fünf Songs, die - bis auf eine Ausnahme ("Rotten
Apple") - vom ersten Full Length-Album des San
Fransisco-Fünfers "Postcards From Hell" stammen und am
15. Juli 2002 beim Konzert im Subsonic Theatre in Montpellier/
Frankreich mitgeschnitten wurden. Darunter befinden sich u. a.
die Punk-Hymne "Superstar", der Party-Kracher
"Brain Vacation" und der handfeste Rocker
"Angeline". Die Acoustic-Session wird mit einer (sehr
stark vom Punk) entschärften Version "Another Wasted
Day" eingeläutet. Dieser Part, aus diesem sich die beiden
Cover-Version von "Come On, Come On" (CHEAP TRICK) und
"Outfit" (STARZ) besonders positiv bemerkbar machen,
stellt eindeutig die Highlights des Albums dar. Für Sammler
dürften allerdings die sechs neuabgemischten Songs aus der
Debut-EP "What You Deserve" (1997) äußerst
interessant sein, da dieses seltene Stück wohl nur noch zu
horrenden Preis zu erstehen sein dürfte. Allerdings hat man bei
diesem Output auf das damalige Outro "Kleenex"
verzichtet. "You Will Not Be Getting Paid $" verbreitet
- trotz der Abstriche, die man bei den Live-Stücken machen muss
- richtig gute Laune und man darf sich getrost auf die für 2004
angesetzte Europa-Tour von AMERICAN HEARTBREAK freuen.
| Trackliste: | 1. I Wish You Were D.E.A.D. (live) - 2. Rotten Apple (live) - 3. Superstar (live) - 4. Brain Vacation (live) - 5. Angeline (live) - 6. Aonther Wasted Day (acoustic) - 7. Come On, Come On (acoustic) - 8. Daed At 17 (acoustic) - 9. Outfit (acoustic) - 10. Postcards From Hell (acoustic) - 11. Methadone Baby (remix 2003) - 12. Richey James (remix 2003) - 13. Wishing Well (remix 2003) - 14. Another Wasted Day (remix 2003) - 15. Condemned (remix 2003) - 16. Nobody Likes Me (remix 2003) |
Thanks to Billy @
American Heartbreak
&
Perris @ Perris Records
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Review:
Mit der Single "Sky" geben Michaela Eichhorn (Gesang)
und Gitarrist Andreas Schick ihr Debüt. Während Songwriter
Andreas schon auf mehreren Konzerten mit diversen Bands auf sich
aufmerksam machen konnte, verbrachte Michaela bisher ihre Zeit im
Studio mit der Aufnahme von Cover-Versionen. Auf seiner ersten
gemeinsamen Single präsentiert das junge Duo spritzigen
Pop-Rock, der von kräftigen Gitarrenparts, frischen (teilweise
Reggae-lastigen) Keyboardklängen und einer quicklebendigen
Rhythmusfraktion dominiert wird. Besonders hervorzuheben ist
dabei die kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme von Michaela
Eichhorn, die irgendwo zwischen ROBIN BECK (ruhigere Passagen)
und GUANO APES-Frontröhre Sandra Nasic (aggressiven Parts)
anzusiedeln ist. Leider gibt die hier vorliegende Single nicht
viel Aufschluss auf das folgende Album, denn sie enthält
lediglich fünf verschiedene Versionen/ Mixes von
"Sky". Schade eigentlich, denn ein zusätzlicher Titel
hätte ein bisschen mehr Abwechslung beschert. Nichtsdestotrotz
besitzt diese Nummer rockig-frischen Ohrwurm-Charakter und ist
somit genau das, was wir in diesen heißen Sommertagen brauchen.
- Hoffentlich gibt es auf dem folgenden Album mehr Kracher der
Marke "Sky".
| Trackliste: | 1. Sky (radio version) - 2. Sky (short-heaven edit) - 3. Sky (album version) - 4. Sky (club-remix) - 5. Sky (Gordian Maxwell's sunday morning after 6 am-remix) |
Thanks to Willi & Julia @ Point Of Music
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Review:
Mit "Welcome To Blue Island" präsentiert uns das
Quartett um Donnie Vie und Chip Z' Nuff seine mittlerweile 12.
Veröffentlichung, welche als US - Import mit vier Bonus Tracks
aufwartet. Bereits der mit deutlichem "Green
Day"-Einschlag versehene Opener "Saturday" macht
klar, dass diese CD die Musikwelt weder revolutionieren wird,
noch es darauf anlegt, sondern einzig und allein darauf abzielt,
die Unbeschwertheit einer Cabriofahrt während einer lauen
Sommernacht festzuhalten. Darüber hinaus bieten ENUFF Z' NUFF
gewohnt eingängigen, deutlich sechziger Jahre beeinflussten Hard
Pop, wobei die Jungs BEATLES-typische Harmoniebögen teilweise
derart geschickt in Ihre Songstrukturen einfließen lassen, dass
es einer gewissen Yoko O. die Zornesröte ins Gesicht treiben
dürfte. "Welcome To Blue Island" bedarf jedoch einiger
Durchläufe, bis sich die geschickt arrangierten Songs voll
entfalten können, was dem zuerst völlig unkommerziell und
schräg anmutenden Stil der New Yorker zuzuschreiben ist.
Besonders gelungen sind in meinen Augen drei der vier Bonus
Tracks, bei denen es sich ausschließlich um Unplugged-Stücke
handelt, die einen von ENUFF Z´NUFF nicht zu erwartenden Hauch
von Lagerfeuerromantik einzufangen vermögen. So wird den
"Fab Four" mit einer fantastisch, spartanischen
Coverversion von "You´ve Got To Hide Your Love Away"
Tribut gezollt, wohingegen man sich mit "All Apologies"
musikalisch vor Kurt Cobain verbeugt, um den Zuhörer das
"87 Days" besungene Fernweh förmlich spüren zu
lassen. Als Anspieltipps einer abwechslungsreichen CD kommen für
mich neben den bereits genannten Stücken noch der flotte Rocker
"Roll Me", das melancholische "Man Without A
Heart" sowie "Sanibel Island" in Betracht.
| Trackliste: | 1.Saturday - 2. Can't Wait - 3. Good Times (Are Hard To Find) - 4. Sanibel Island - 5. I've Fallen In Love Again - 6. Roll Me - 7. Roller Bladin' In The Shade - 8. Man Without Heart - 9. Z Overture - 10. Zentemental Journey - 11. The Sun - 12. Hide Your Love Away - 13. 87 Days - 14. All Apologies - 15. July 1970 |
Thanks to Perris Records
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version)
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Review:
Diese Scheibe habe ich mir nun nahezu ein Dutzend mal angehört,
aber obwohl mir die Instrumentierung und die fette Produktion auf
"Regressus" durchaus zusagen, vermögen mich MYSTIC
PROPHECY mit ihrem zweiten Output einfach nicht voll zu
überzeugen. Der Hauptgrund für meine Unentschlossenheit ist das
Organ von R.D. Liapakis (VALLEY'S EVE), das in meinen Ohren
stellenweise doch etwas gewöhnungsbedürftig klingt. Zugegeben,
der druckvolle und eingängige Opener "Calling From
Hell" sowie der Doublebass-Hammer "Night Of The
Storm" und "When Demons Return", das vom eleganten
Wechsel zwischen brachialen Parts, hochmelodischen Passagen und
genialen Gitarrensolis lebt, sind Nummern von ziemlich hohen
Kaliber, doch an diese Klasse kommen die restlichen Songs leider
nicht ganz heran. Für den reinen Power Metal-Freak mag
"Regressus" mit Sicherheit ein willkommenes Fressen
sein, denn hier wird vom Opener bis zum Rausschmeißer "The
Land Of The Dead" ordentlich Tempo geblotzt, aber ich denke
doch, dass sich eine Ballade oder eine etwas ruhigere Nummer auf
das Gesamtbild der Scheibe positiv ausgewirkt hätte. -
Abwechslungsreicher wäre es allemal gewesen.
| Trackliste: | 1. Calling From Hell - 2. Eternal Flame - 3. Lords Of Pain - 4. Sign Of The Cross - 5. Night Of The Storm - 6. The Traveller (instrumental) - 7. In Your Sins - 8. Forgotten Soul - 9. When Demons Return - 10. Regressus - Lost In Time - 11. Mystic Prophecy - 12. The Land Of The Dead |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
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MYSTIC PROPHECY/ Never Ending
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Review:
Was muss ich da in der CD-Info lesen? Eine Band im Stile von
HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN & Co., zudem kommt das Quintett um
den italienischen Sänger Ramon Messina (SECRET SPHERE) noch aus
Frankreich. In Erwartung eines weiteren überflüssigen
RhapStratoWeen-Klons, setzte ich keine besonders großen
Hoffnungen in "Meeting In The Mist", doch schon nach
dem einladenden Intro "Spell & Elixirs" und dem
tempogeladenen "Still Alive" begingen sich die
Nebelschwaden langsam aufzulösen, um dann spätestens mit dem
sehr gefühlvollen Titeltrack den ersten Sonnenstrahlen platz zu
machen. Des weiteren verdienen Doublebass-Hammer "Up To
Heaven's Gate" und das abschließende 18min-Kunstwerk
"Nameless Son (Chapter 1 + 2)" die ungebrochene
Aufmerksamkeit eines jeden Bangers, der die genannten Bands zu
seinen Favoriten zählt. Zwar ist es mit der vielzitierten
Eigenständigkeit nicht besonders weit her, denn ALKEMYST
erinnern schon verdammt stark an ihre Labelkollegen STRATOVARIUS
& HELLOWEEN und schielen auch hin und wieder in die
symphonische Richtung ihrer Landsmänner RHAPSODY, aber wirken
dabei weder plump noch kitschig oder gar billig. Jedes
Bandmitglied scheint Meister seines Faches zu sein, aber keiner
der Herren versucht sich in den Vordergrund zu spielen, sondern
wirft sein Können songdienlich in die Waagschale. - Hier ist
eine wahre Einheit am Start. Auch die gesangliche Leistung von
Ramon Messina sollte nicht außen vor bleiben, denn der Italiener
zeigt sich von einer sehr variablen Seite und liefert - abgesehen
von sehr seltenen Rückfällen in den Akzent - einen fabelhaften
Job ab. Falls sich ALKEMYST auf ihrem nächsten Album zu etwas
mehr Eigenständigkeit hinreißen lassen könnten, dann dürfte
für den nächsten Output eitel Sonnenschein angesagt sein.
| Trackliste: | 1. Spels & Elixirs - 2. Still Alive - 3. It's Time - 4. Up To Heaven's Gate - 5. Hold On To Your Dreams - 6. A Meeting In The Mist - 7. Passage - 8. Empty Skies - 9. Nameless Son/ Chapter I: The Awakeninig/ Chapter II: The Falling Star |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
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Review:
ARTEMESIA sind eine weitere Band aus der Russischen
Metzler-Abteilung von CD-Maximum, die mit ihrem Debütalbum
versuchen unseren eh schon strapazierten Geldbeutel in
Mitleidenschaft zu ziehen!
Die vier Jungs um Serguey "Moison" Mosendz (Gitarre
& Vocals) haben zwar das Potential und gute Voraussetzungen
fette Nummern zu schreiben, können dies aber meiner Meinung noch
leider nicht ausschöpfen, da sie ihren Stil - der zwischen Dark-
und Death Metal liegt - zu sehr an schon bekannte Bands anlehnen.
Daher wirkt das Ganze ab dem ersten Song so, als hätte man alles
schon einmal gehört. Nichts wirklich sensationelles aber gutes
Mittelmaß! Einfach nur Durchschnitt, den sich wirklich nur der
Die Hard-Fan antun sollte. Bester Track auf
"Apocryphal" ist "Script For The Play", der
mich sehr an die "Clyman"-Phase von IN FLAMES erinnert.
Leider ist aber auch ein Totalausfall zu verzeichnen:
"Cradle Song For The Unborn". Beide dieser Nummer muss
man quasi geschlagene 3 Minuten irgendeiner Kindermelodie
zuhören, die mit nervenden Babygeschrei unterlegt wurde
(grauenhaft!). Eben jener Song und die extrem kurze Laufzeit von
nur knapp 37 Minuten sowie das mittelmäßige Songmaterial
führen zu meiner schlechten Bewertung. - Und wer das nicht
glauben will, kann sich gerne selbst davon überzeugen!
| Trackliste: | 1. Ascent Downwards - 2.
Script For The Play |
Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum
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Review:
Eine EP mit sehr eigenartiger (im positiven Sinne des Wortes)
Musik erreichte mich vor geraumer Zeit aus Italien. Auf ihrem
selbstfinanzierten und -produzierten EP-Debüt präsentiert das
illustre Trio einen bunten Mix aus Industrial, Techno, Drum 'N'
Bass und Disco, den die Band selbst Electro-Rap-Core nennt. Ihr
meint, das klingt strange? Ist es auch! Normalerweise ist diese
Art von Musik überhaupt nicht mein Ding, aber es macht wirklich
Spaß den Römern zuzuhören, was sie aus Schlagzeug, Bass und
Keyboards herausholen und es geschickt mit Loops, Synths und
Samples veredeln. Auf "Something 2 Die 4" vereinen sich
eine italienische Nummer und vier englischsprachige Songs,
unterstützt durch vier sehr experimentelle Zwischenspiele und
zwei energiegeladene Instrumentale, zu einem nahezu
unbeschreiblichen und sehr abwechslungsreichen 20minütigen
Kunstwerk. Außerdem haben Francesco Grieco (Bass), Stefan
Teatini (Vocals, Samples) und Matteo Valente (Guitar, Samples)
noch ein ziemlich aufwendiges Video des Titeltracks mit auf die
Scheibe gepackt. Besagter Song ist auch zugleich meine
persönliche Lieblingsnummer auf diesem Output, da fette Riffs,
harte Beats, fetzige Rap-Passagen und melodische Elemente, die
durch den Einsatz einer weiblichen Stimme (Chiara Ferralis) ein
besonderes Flair verbreiten, harmonisch ineinander verschmelzen.
"Something 2 Die 4" macht Appetit auf mehr Stoff von
MESCHALINA. Bleibt abschließend also nur noch zu hoffen, dass
uns die Herren bald mit einem abendfüllenden Album erfreuen.
| Trackliste: | 1. Digital Reality - 2. Something 2 Die 4 - 3. RMX001 - 4. Bleeding USA - 5. RMX002 - 6. Riflessi - 7. RMX003 - 8. Never - 9. RMX004 - 10. Glitter 2003 - 11. Opium |
Thanks to Stefano @ Meschalina
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Review:
Einigen werten Leserschaft dürfte David Shankle als ehemaliger
Gitarrist von MANOWAR noch ein Begriff sein. Nach seinem Ausstieg
bei den "Kings of Metal" hat der Perfektionist Jazz-
und klassische Gitarre studiert. Nun kommt Mr. Shankle mit seiner
eigenen Band zurück und liefert mit "Ashes To Ashes"
ein eindrucksvolles Debüt ab. Stilistisch lässt sich der
Fünfer nicht unbedingt in einer Ecke festnageln, sondern man
driftet elegant - gewürzt mit einem Hauch von Jazz und Klassik -
zwischen kraftstrotzenden Metal-Songs wie "Curse Of The
Pharaoh" (eine wahre Riff-Orgie), beinharten Groovern
("The Trolling Of The Bell") und epischen Balladen
("The Magic Of The Chords") hin und her. Über 13 Songs
präsentiert sich auf "Ashes To Ashes" eine bestens
aufeinander abgestimmte Band, die mit Trace Zaber einen Sänger
an Bord hat, der mit einem unglaublich kraftvollen und flexiblen
Organ zu glänzen weiß. Diese Scheibe ist einfach genau das
Richtige für Metal-Sonny! Aber nicht nur meine Wenigkeit dürfte
von diesem Album begeistert sein, sondern auch jeder Metal-Fan,
der ehrliche Musik zu würdigen und mit oben ganannten Bands
etwas anzufangen weiß.
ein weiteres von mir verfasstestes Review über "Ashes To Ashes" könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. Ashes To Ashes - 2. A Raven At Midnight - 3. The Widow's Grief - 4. The Widow's Peak - 5. Calling All Heroes - 6. Curse Of The Pharaoh - 7. The Tolling Of The Bell - 8. Secrets - 9. Madness - 10. Back To Heaven - 11. Masquerade - 12. The Magic Of The Chords - 13. Voice Of Authority |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
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Review:
...
machen wir es kurz, eine grausige Proberaum-Produktion, ein furchtbarer Gesang,
eine Schlagzeugleistung auf Kreisklassen-Niveau und ein Songwriting, welches
einem 15-jährigen Schüler gut zu Gesicht stehen würde. Da ist leider nichts
mehr zu retten...
| Trackliste: | 1. Changing Skin - 2. A New Beginning - 3. One Day - 4. Memory Lane - 5. The Matrix - 6. Illusions of You - 7. Dragon´s Teeth - 8. Opening Another Door - 9. Cold Days To Clear Your Mind - 10. Gods of War - 11. Fire and Ice - 12. Sleepwalker - 13. Sleepwalker (Remix) |
Thanks to Michael @ Melodic Meltdown
weitere Reviews über
MELODIC MELTDOWN:
MELODIC MELTDOWN/ The Missing Link (CD-Single)
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Review:
"The voice of rock is back". Der am 21.8.1952 in
Connock (England) geborene Glenn Hughes, hatte schon mit 22 das
Glück in eine der besten Hard Rock Bands seiner Zeit (DEEP
PURPLE ) als Ersatzmann am Bass für Roger Glover einspringen zu
dürfen. Der damals zusammen mit Ian Gillian die Band verließ!
Für Ian kam David Coverdale der zwar ein exzellenter Sänger war
(und noch immer ist), aber der die hohen Passagen mit seiner doch
sehr Blusigen Stimme nicht erreichte. Deshalb übernahm Glenn
diesen Job (höre "Burn" oder "Stormbringer")
der hohen Gesangparts und so wurde sein Stimmliches können
entdeckt! 1976 verließ er dann DEEP PURPLE, nachdem sein damals
bester Freund Tommy Bolin (der kurzfristig für Blackmoore
einsprang) seiner Heroinsucht erlag. Seit 1977 veröffentlichte
HUGHES in regelmäßigen Abständen als Solo-Künstler oder als
Gastsänger (BLACK SABBATHs "Seventh Star"/ KLFs
"America: What time is love" um nur die erfolgreichsten
aufzuzählen) Alben. Bis er schließlich gemeinsam mit seinem
guten Freund JOE LYNN TURNER letztes Jahr, mit der schlicht
betitelten HUGHES TURNER PROJCET von sich hören lies. Und nun
der neue Release, der auch"Back to the 70s" hätte
heißen können. Wirklich jedes Lied hört sich an als wäre
Glenn erst gestern bei PURPLE gegangen! Keinerlei moderne
Einflüsse sind hier auszumachen. Typische Hard Rock-Gitarren,
herrlich altmodische Orgeln, R&B Grooves und eine
einzigartige Stimme machen dieses Album zur Hard Rock-Perle!
Heraus stechende Songs sind "In My Blood",
"Gasoline" und "Standing On The Rock", die
alle auf Teufel komm raus abrocken. Überhaupt kann die ganze CD
auf Anhieb überzeugen und wird jeden Rocker sofort mitreißen!
Alle die von den neueren Silberlingen aus dem Hause DEEP PURPLE
enttäuscht sind und sich nichts sehnlichster wünschen als guten
schlichten Hard Rock! Das ist eure Rettung ...
| Trackliste: | 1. In My Blood - 2. Lost In The Zone - 3. Gasoline - 4. Higher Places (Song For Bonzo) - 5. You Get Stoned - 6. Written All Over Your Face - 7. Standing On The Rock - 8. Courages - 9. The Truth - 10. Wherever You Go |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Nun hat es über neun Jahr gedauert bis sich das hauptamtliche
Großmaul DAVID LEE ROTH mit einem neuen Studio-Album
zurückgemeldet hat und jetzt scheint gar niemand so richtig
Notiz davon zu nehmen. Liegt es nun daran, dass dieses Album nur
als US-Import erhältlich ist oder beruht es auf der Tatsache,
dass sich der ehemalige VAN HALEN-Frontmann auf einem Terrain
bewegt, das nun so gar nichts mit Rockmusik zu tun hat? Ich komme
einfach nicht so ganz dahinter, denn auch nach zahllosen
Durchläufen kann ich beim besten Willen nichts Schlechtes
(abgesehen von dem unsäglichen "Act One") an
"Diamond Dave" finden . Klar, die meisten Fans hätten
sich nach so langer Pause ein Album mit einigen Songs gewünscht
und nicht eine Scheibe, die zum Großteil von Cover-Versionen
dominiert wird. Aber andererseits unterstreicht Mr. ROTH mit
diesem aufgefallenen Longplayer erneut, dass er einer der besten
Entertainer unsere Zeit ist. Lässig und gekonnt schlängelt er
sich durch Blues ("You Got The Blues, Not Me ...")
über Soul ("Made Up My Mind") und Funk ("Stay
While The Night Is Young)" bis hin zu Swing ("Ice Cream
Man") und Big Band Sound ("Bad Habits"). Lediglich
mit der stampfenden Eigenkomposition "Thug Pop"
(erinnert stellenweise an AEROSMITH) wildert Diamond Dave in
rockigeren Gefilden. Es ist einfach eine Wohltat wie der Meister
die Songs von den DOORS ("Soul Kitchen"), BEATLES
("Tomorrow Never Knows") und HOMBRES ("Let It All
Hango Out") oder von JIMI HENDRIX ("If 7 Was Six)"
und STEVE MILLER ("Shoo Bop") auf seine eigene und
unverkennbare Weise interpretiert. Für die instrumentale
Begleitung holte der Sänger u. a. Brain Young (Gitarre), Ray
Luzier (Schlagzeug/ MEDICINE WHEEL) und James LoMenzo (Bass/
WHITE LION/ ZAKK WYLDE) ins Boot.
Fazit: Dieses Album verlangt musikalische Offenheit, denn eines
ist sicher, DAVID LEE ROTH ist nicht so leicht in eine Schublade
zu zwingen und seien wir uns mal ehrlich, dieser Mann hat alleine
im kleinen Zeh mehr Charisma als all die ganzen hochgezüchteten
Stars und Sternchen zusammen.
| Trackliste: | 1. You Got The Blues, Not Me... - 2. Made Up My Mind - 3. Stay While The Night Is Young - 4. Shoo Bop - 5. She's Looking Good - 6. Soul Kitchen - 7. If 6 Was 9 - 8. That Beatles Tune - 9. Medicine Man - 10. Let It All Hang Out - 11. Thug Pop - 12. Act One - 13. Ice Cream Man - 14. Bad Habits |
Thanks to Dan @ Magna Carta
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(European Version)
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Reviews
Nachdem BONFIRE nach der Veröffentlichung von "29 Golden
Bullets" fast 9 Monate die europäischen Bühnen beackert
haben, melden sich die Ingolstädter Vorzeige-Rocker mit ihrer
neuen Single "Tell Me What U Know" zurück. Bereits der
Hinweis in der CD-Info, dass sich BONFIRE nicht nur optisch,
sondern auch musikalisch von alten Zöpfen getrennt haben, lässt
erahnen, dass die Band um die Herren Lessmann & Ziller mit
dieser Single neue Wege beschreiten. Diese Ahnung stellt sich
schon mit den ersten Takten von "Tell Me What U Know"
als unverrückbare Tatsache heraus. Zwar beginnt die Nummer mit
akustischen Gitarrenklängen, aber diese werden von sehr modernen
Beats ummantelt. Auch den Gesang von Claus Lessmann, der bei
diesem Song stellenweise von einer gewissen Anna Johanson
unterstützt wurde, hat man mit einer ordentlichen Portion
moderner Elemente angereichert. Nichtsdestotrotz tritt "Tell
Me What U Know" mächtig in den Allerwertesten und geht ohne
große Umwege ins Ohr. Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen,
dass dieser mega-rhythmische und sehr melodische Stampfer bei der
jüngeren Gefolgschaft verdammt gut ankommt und für hoffnungslos
überfüllte Tanzflächen sorgt. Des weiteren enthält diese
Single mit "Good Night Amanda", "Good Time Rock
'N' Roll" und "Until The Last Goodbye" drei
Live-Versionen, die schon auf dem "Live Over Europe!"
vertreten waren. Ist nur fraglich, ob auch die eingefleischten
BONFIRE-Fans diese einschneidende Veränderung mitmachen. Ich
denke schon! Man darf wirklich gespannt sein, ob BONFIRE ein
ganzes Album in diesem Stil herausbringen. - Der 03.09.2003
wird's zeigen, denn dann soll voraussichtlich das neue Langeisen
der Herren veröffentlicht werden. Sehr mutig, meine Herren!
| Trackliste: | 1. Tell Me What U Know - 2. Good Night Amanda (live version) - 3. Good Time Rock 'N' Roll (live version) - 4. Until The Last Goodbye (live version) |
Thanks to Willi & Julia @ Point Of Music
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BONFIRE/ Free
BONFIRE/ Live
Over Europe!
BONFIRE/ 29
Golden Bullets
BONFIRE/ Strike
Ten
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Review:
Vor einigen Wochen erreichte mich mit "The Ancient
Illusion" eine CD aus Japan, die mich seither einfach nicht
mehr loslassen wollte. Dies liegt wahrscheinlich an der
eigenartigen Mixtur aus englischen und japanischen Lyrics, die
Gitarrist/ Keyboarder Kazuhiro Kawasumi und seine Band MASK an
den Tag legen. Zudem eifert Mr. Kawasumi - songwriter-, wie
gitarrentechnisch - nicht wie die meisten Saitenartisten aus dem
Land der aufgehenden Sonne Yngwie "Ying Yang" Malmsteen
nach, sondern das Material auf "The Ancient Illusion"
zeigt sich mehr von der NWOBHM beeinflusst. In der Musik von MASK
machen sich allerdings die melodischen und eingängigen Elemente
von RAINBOW und SCORPIONS sowie die Dramatik von ZED YAGO
("Black Magic Dragon") bemerkbar. Letzterer Vergleich
liegt zum größten Teil am explosiven und energiegeladenen Organ
von Sängerin Tamao Kubota, das des öfteren sehr stark an Jutta
Weinhold erinnert, aber auch genauso Screamen ("Dance With
Time"/ erinnert gitarrentechnisch stellenweise an DEEP
PURPLEs "Woman From Tokyo" ) wie eine Darby Mills
(HEADPINS). Unter den zwölf Titeln die allesamt in den 80er
Jahren entstanden sind (was man dem Material leider auch manchmal
soundtechnisch anmerkt) drängen Nummern wie das von melodiösen
Keyboardteppichen getragene "Dream Magic" und die
6min-Hymne "Nightmare", die mit viel Groove zum
Mitsingen animiert, als weitere Anspieltipps auf. Leider befinden
sich auf dem Album (inkl. Intro und Outro) auch fünf
Instrumentale, die - abgesehen vom angefunkten "Circus"
(GLENN HUGHES lässt grüßen) - nicht besonders prickelnd und
einfallsreich rüberkommen. Alles in allem ist "The Ancient
Illusion" ein unterhaltsames Album, das aufgrund seiner
englisch/ japanischen Texte für europäische Ohren etwas
exotisch klingen dürfte. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass
Fans der oben genannten Bands ihre helle Freude an dieser Scheibe
haben werden.
| Trackliste: | 1. Tales From The Ancient Illusion - 2. Satan's Fall - 3. Black Magic Dragon - 4. Holy Sister - 5. The Day Of Dead - 6. Christ The Lord - 7. Circus - 8. Dance With Time - 9. Woman In Blood - 10. Dream Magic - 11. Nightmare - 12. Farewell |
Thanks to Kazuhiro Kawasumi @ Masked Circus
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Review:
Vor knapp einem Jahr flatterte mir die 3 Track-Demo von MYSTERY
BLUE ins Haus, die wirklich Lust auf mehr machte. Nun stehen die
Franzosen mit "Metal Slaves" nach fünf Jahren Pause
endlich mit ihrem vierten Full-Length-Album in den Startlöchern.
Als ich die ersten Takte des Silberlings hörte, war ich ehrlich
gesagt schockiert, denn das Didgeridoo-Intro "HumanE.T.
(Nature's Despair)" hat so gar nichts mit der oben genannten
Demo-Scheibe gemeinsam, sondern schürte eher den Verdacht, dass
sich die Band um Sängerin Nathalie Geyer (ex-TIME RIDERS) mehr
in Richtung der alten SEPULTURA zu "Roots"- Zeiten oder
SOULFLY entwickelt hat. Aber schon mit dem eigentlichen Opener
"Slave To Blood" und dem mächtig treibenden
"S.T.A.G.E." präsentieren uns MYSTERY BLUE wieder
druck- und kraftvollen Metal, der hin und wieder an die
glorreiche JUDAS PRIEST-Ära in den 80ern erinnert, aber aufgrund
der energiegeladenen weiblichen Vocals als durchaus eigenständig
zu bezeichnen ist. Das akustisch-balladesk beginnende "Dark
Visions" bringt Madame Geyers ganze stimmliche Bandbreite,
die irgendwo zwischen Kimberly Goss (SINERGY) und Ann Willson von
HEART liegt, ans Tageslicht. Als weitere Highlights lassen sich
der eingängige Groover "Metal Dreams", die emotionale
- leicht thrashige - Berg- und Talfahrt "Roller Coaster
Ride", dass von der starken Gitarrenarbeit des
Gründungsmitglieds Frenzy Phillipon und einer treibenden
Rhythmus-Fraktion dominiert wird, sowie der moderne und
abwechslungsreiche Stampfer "Desolation" vermerken.
Außerdem sollte man das leicht melancholische "Land Of No
Return", das wiederum durch großartiges Zusammenspiel
brilliert, nicht ganz außer Acht lassen. Lediglich der etwas
nervige Thrasher "Silent Whisper (Bloody Bastard)"
kommt nicht ganz an die Klasse der ebengenannten Songs. Dies
ändert aber nichts an der Tatsache, das "Metal Slaves"
ein mehr als ordentliches und abwechslungsreiches Metal-Album
ist, das eigentlich jedem Metal-Fan der alten Schule zusagen
müsste. Das Album endet genauso gewöhnungsbedürftig wie es
angefangen hat, denn auch der speedige Rausschmeißer "Cry
Out" wird mit einer Didgeridoo-Einlage von Nathalie Geyer
elegant abgerundet. Öfter mal was anderes ;-)
| Trackliste: | 1. HumanE.T. (Nature's Despair) - 2. Slave To Blood - 3. S.T.A.G.E. - 4. Dark Visions - 5. Metal Dream - 6. Angel - 7. Roller Coaster Ride - 8. Desolation - 9. Land Of No Return - 10. Silent Whisper (Bloody Bastard) - 11. Cry Out |
Thanks to Nathalie Geyer & Vince Köhler @ Mystery Blue
Last
Update: Sunday, 27. November 2005
created in January 2001 © by Sonny