The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

Weitere interessante
VÖs im Mai:
12.05.2003

MVP - The Altar

MVP
The Altar
Wertung: 7/ 10
26.05.2003

Emerald Rain - Short Sighted

Emerald Rain
Short Sighted
Wertung: 7/ 10
  12.05.2003

Aftermath - Natural Destruction

Aftermath
Natural Descrution
Wertung: 7/ 10
26.05.2003

Roxy Music - Live

Roxy Music
Live
Wertung: 7/ 10
Charteinstieg: 14.07.2003 Platz Nr. 100

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

  12.05.2003

Nexx - Colours

Nexx
Colours
Wertung: 6/ 10
26.05.2003

Crystal Blue - Detour

Crystal Blue
Detour
Wertung: 7,5/ 10
  19.05.2003

DGM - Hidden Place

DGM
Hidden Place
Wertung: 5/ 10
26.05.2003

Art Of Illusion - Labyrinth Of Fate

Art Of Illusion
Labyrinth Of Fate
Wertung: 3/ 10
  19.05.2003

Zar - Hard To The Beat

Zar
Hard To The Beat
Wertung: 5,5/ 10
??.05.2003

Ken Tamplin - Wake The Nations

Ken Templin
Wake The Nations
Wertung: 6/ 10
  26.05.2003

Mars Electric - Fame Among The Vulgar

Mars Electric
Fame Among The Vulgar
Wertung: 6,5/ 10
   

Out Law - Trapped Into Paradise
  • Band: Out Law
  • Albumtitel: Trapped Into Paradise
  • Spielzeit: 52:08 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Spice Records
  • Vergleichbare Bands: Hotwire, Wolf Maahn
  • Veröffentlichung: ??.05.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Den Insidern unter euch dürfte Rudi Halbmeir als ehemaliger Songwriter und Gitarrist der Ingolstädter Melodics HOTWIRE bekannt sein. Nachdem er sich 1995 von der Band getrennt hatte, ging er seine eigenen Wege und erspielte sich mit seinem Soloprojekt OUT LAW einen gewissen Namen. Nun schickt der Multi-Instrumentalist seine neue Scheibe "Trapped Into Paradise" ins Rennen, die er wie gewohnt nicht nur im Alleingang komponiert, getextet, eingespielt und -gesungen, sondern auch selbst abgemischt und produziert hat. Herr Halbmeir ist zwar nicht gerade der begnadetste Sänger, aber insgesamt gesehen liefert er einen verdammt guten Job ab. Das Ergebnis schlägt sich in zwölf starken Songs nieder, die allesamt ohne Umwege sofort in Ohr gehen. Als Hörerlebnis aller erster Güte erweisen sich der rhythmische Stampfer "Sometime We Lose", das sommerlich swingende "Like Eyes In The Sun", die modernangelegte Latino-Ballade "Right Before My Eyes" und das wunderschöne Klavierstück "Just For You". Außerdem hat es sich der hauptberufliche Akustik-Ingenieur nicht nehmen lassen vier Songs auf Deutsch einzuspielen, von denen sich der Rocker "Nur Ein Traum" und "Big Brother" besonders positiv hervorheben. Mit letzterer Nummer nimmt OUT LAW - eingehüllt von einer kräftigen Portion Ironie und Humor - diese überflüssigen Voyeur-Soaps gehörig auf die Schippe. Abgerundet wird das Album durch die sehr gefühlvolle Ballade "Heile Meine Wunden". Fazit: "Trapped Into Paradise" ist ein Paradebeispiel dafür, dass hinter einem Musiker nicht immer ein finanzkräftiges Label stecken muss um ein mehr als ordentliches Album zu produzieren. Meinen tiefsten Respekt an den "Geächteten" ;-)
Zum Abschluss noch ein wichtiger Tipp für all diejenigen, die sich "Trapped Into Paradise" zulegen wollen: Auf der Suche nach dieser Scheibe werdet ihr wahrscheinlich beim Händler eures Vertrauens nicht fündig werden, sondern nur auf der offiziellen Homepage von Rudi Halbmeir. Da das Album nur in einer kleinen Auflage veröffentlicht wurde, ist natürlich Eile geboten. Also nichts wie ab zu
www.out-law.de!

Sonny

Trackliste: 1. Broken Heart - 2. Trapped Into Paradise - 3. Sometimes We Loose - 4. Like Ice In The Sun - 5. Ich Liebe Dich - 6. Right Before My Hearts - 7. Longing For Love - 8. Just For You - 9. Nur Ein Traum - 10. Marvin - 11. Big Brother - 12. Heile Meine Wunden

Thanks to Rudi @ Out Law


Sepultura - Roorback
  • Band: Sepultura
  • Albumtitel: Roorback
  • Spielzeit: 49:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: ???
  • Veröffentlichung: 26.05.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Ich muss zugeben, dass mich seit "Roots" (1996) und dem Weggang von Max Cavalera kein SEPULTURA-Album mehr richtig vom Hocker gerissen hat. Die Lücke, die Mr. Cavalera hinterlassen hatte, war einfach zu groß und seinem Nachfolger Derrick Greene ist weder mit dem orientierungslosen "Against" (1998), noch mit "Nations" (2001) gelungen aus dem Schatten seines Vorgängers hervorzutreten. Mit dem neuesten Output der Brasilianer verhält es sich aber Gott sei Dank ganz anders, denn auf dieser Scheibe setzt man den mit "Nations" angedeuteten Weg mit letzter Konsequenz fort und versucht sich endlich auch von Vergleichen mit Kult-Alben wie dem eingangs erwähnten "Roots" oder "Chaos A.D." freizuschwimmen. Egal ob man sich nun den mitreißenden Opener "Come Back Alive", die hammerschweren Riffs und bedrohlichen Grölparts von "Godless" oder den Hardcore-Knaller "Apes Of God" zu Gehör führt, die Südamerikaner verdeutlichen dem Zuhörer mit zunehmender Spieldauer, dass sie wieder die Spielfreude und Explosivität vergangener Tage gefunden haben. Äußerst bemerkenswert ist auch der Facettenreichtum mit dem der Vierer um Drummer Igor Cavalera und Gitarrist Andreas Kisser zu Werke gehen. Während das doomige "More Of The Same" mit dem Wechselspiel von unerwartet sanften und gewohnt aggressiven Parts zu überraschen weiß, zeigen SEPULTURA mit dem Thrasher "The Rift" ihren Fans wo härtetechnisch der Hammer hängt. Die absoluten Highlights sind allerdings der cool-düstere Groover "Bottomend Out" und "As It Is", eine getragene Nummer mit sehr aggressiven Passagen. Außerdem erwartet die Fans hierzulande noch eine grandios umgesetzte Cover-Version des U2-Hits "Bullet The Blue Sky" und der dazugehörige Video-Clip. Mit diesem Album beweisen die Südamerikaner, dass sie auch ohne ihren ehemaligen Sänger in der Lage sind starke Werke abzuliefern. Zwar kommt "Roorback" nicht ganz an vergangene Großtaten heran, aber viel fehlt nicht! Ein wahres Feuerwerk aus Metal, Hardcore, Thrash, Punk ("Activist") und Tribal.

Sonny

Trackliste: 1. Come Back Alive - 2. Godless - 3. Apes Of God - 4. More Of The Same - 5. Urge - 6. Corrupted - 7. As It Is - 8. Mind War - 9. Leech - 10. The Rift - 11. Bottomed Out - 12.Activist - 13. Outro - 14. Bullet The Blue Sky (bonus track) - bonus video track: Bullet The Blue Sky

Thanks to Julia @ SPV


Harem Scarem - The Early Years

Review:
Meine Herren, das wurde aber endlich auch Zeit! Nachdem das mega-rare "First Demo" (Auflage: 50 - 100 Stück), mit dem HAREM SCAREM ihren Deal beim Major-Deal beim WEA einfahren konnte, auf Ebay für sage und schreibe 995 $ unter den Hammer kam, hat sich Bandleader Harry Hess dazu entschieden, dieses Demo in remasterter Version offiziell zu veröffentlichen. Aber damit noch nicht genug, denn zu den ursprünglichen 11 Tracks gesellen sich, neben dem "Weight Of The World"-Japan-Bonus "End Of Time", noch vier weitere unveröffentlichte Songs hinzu. Mit der fantastischen Mitsing-Hymne "Whatever I Want", das von Pete Lesperances genialen Gitarrenspiel lebt, geben die Kanadier auf diesem Album einen äußert gelungenen Einstand und schon nach den ersten Takten erweißt sich "When The Morning Comes" als rhythmisch-heißer Stampfer, der mit Sicherheit in den diversen Clubs für überfüllte Tanzflächen und schweißtriefende Gesichter sorgen wird. Erste leichte Abkühlung verleiht die gefühlvolle Midtempo-Nummer "Say Goodbye", bevor es mit flotten "Looking Back" wieder etwas beherzter zu Sache. Außerdem enthält dieser Silberling die Urversionen "All Over Again" und der Gänsehaut-Nummer "Honestly", die es seinerzeit auf das selbstbetitelte Debüt von HAREM SCAREM geschafft haben. Wer den Erstling oder den Nachfolger "Mood Swings" kennt, wird diese Scheibe lieben, denn diese phantastische Zusammenstellung hat für Demo-Verhältnisse eine herausragende Soundqualität und ist somit den beiden genannten Scheiben fast ebenbürtig. Welch ein Hörgenuss!!!

Sonny

Trackliste: 1. Whatever I Want - 2. When The Morning Comes - 3. Say Goodbye - 4. Looking Back - 5. All Over Again - 6. Honestly - 7. Lovin Like 90 - 8. One Step At A Time - 9. Staying Away - 10. Last Time - 11. One Of The Wounded - 12. The Right Time - 13. You're The One - 14. Out Of Love - 15. I Can Hear Them Now (bonus track) - 16. End Of Time (bonus track)

Thanks to Ulf @ Ulftone

weitere Reviews über HAREM SCAREM:
HAREM SCAREM/ Human Naturev(Earcatcher/ January 2007)
HAREM SCAREM/ Over:Load
HAREM SCAREM/
Higher (Crossfire-Review by Christian and Sonny)
HAREM SCAREM/
Weight Of The World


Bob Catley - When Empires Burn
  • Band: Bob Catley
  • Album: When Empires Burn
  • Spielzeit: 57:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Records
  • Vergleichbare Bands: Dio, Magnum
  • Veröffentlichung: 26.05.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Die Promo-CD von "When Empires Burn" ist mal wieder eine jener Exemplare, die den Rezensenten schier in die Verzweiflung treiben. Um anscheinend etwaigen Kopierversuchen vorzubeugen, hat sich die Plattenfirma dazu entschlossen die 11 Nummern auf der Promotion-Ausgabe an einem Stück zu präsentieren. Diesem Umstand hat es mein CD-Player zu verdanken, dass die Tasten "REW" und "FF" für die letzten Stunden unter Dauerbeschlag waren. Trotz dieser Unwägbarkeiten muss ich gestehen, dass BOB CATLEY mit "When Empires Burn" ohne jeden Zweifel, das beste seiner bisher vier Solo-Alben ins Rennen schickt. Den verheißungsvollen Einstand macht ein dramatisch-klassischen Intro "The Torment", das nahtlos in den Opener "Children Of The Circle" überfließt. Mit dieser Nummer, die von feinen Keyboard-Passagen und klangvollen Gitarrensolos dominiert wird, präsentiert uns Mr. Catley gleich zu Beginn ein Highlight. Auch der folgende Rocker "Gonna", der mit schönen Gesangslinien und eingängig-hymnischen Chören zu brillieren weiß, gehört zu den besten Songs, die man in den letzten Jahren von diesen Ausnahmesänger gehört hat. Als weitere Anspieltipps möchte ich euch gerne die groovende Hymne "The Prophecy" (verfeinert mit leicht orientalischen Elementen), die starke Uptempo-Nummer "I'll Be Your Fool" und das majestätische Celtic-Opus "My America" ans Herz legen. Aber auch die übrigen Songs sind von einer besonderen Intensität und stehen den eben genannten Beispielen nicht im geringsten nach. Im Gegensatz zu den ersten drei Solo-Scheiben des MAGNUM-Frontmanns war diesmal nicht TEN-Goldkelchen Gary Hughes, sondern dessen Bandkollege und Keyboarder Paul Hodson für die Produktion zuständig. Ohne den drei guten bis exzellenten Vorgängern etwas an Qualität absprechen zu wollen, so bemerkt man schon beim ersten Lauschangriff, dass das Material auf der hier vorliegenden Scheibe doch um einiges knackiger und spielfreudiger aus den Boxen schallt wie z. B. noch auf "Middle Earth". Eine rundum gelungene Produktion, die unumwunden eines Major-Labels würdig ist. Was schließen wir daraus? - Neue Besen kehren eben doch besser ;-)

Sonny

Trackliste: 1. The Torment (intro) - 2. Childrenm Of The Circle - 3. Gonna Live Forever - 4. The Prophecy - 5. I'll Be Your Fool - 6. Every Beat Of My Heart - 7. When Empires Burn - 8. Meaning Of Love - 9. This Is The Day - 10. Someday Utopia - 11. My America

Thanks to Ulf @ Ulftone

weitere Reviews über BOB CATLEY:
BOB CATLEY/ Spirit Of Man
MAGNUM/
Brand New Morning
BOB CATLEY/
Middle Earth


Mindfield - Be-low
  • Band: Mindfield
  • Albumtitel: Be-low
  • Spielzeit: 47:10 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Lifeforce Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: erinnert stellenweise an Metallica, Iron Maiden und die härteren Momente von Babylon Zoo
  • Veröffentlichung: 27.05.03
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Nun kann man mir ja nicht gerade nachsagen, dass ich Bands, die das Gut des modernen Metal pflegen, geradezu in den Himmel lobe, aber der gnadenlos gute Sound der deutschen Melodic Metaller MINDFIELDS wusste mich vom Fleck weg zu begeistern. Trotz der modernen Härte (Titeltrack), bewegt das Quartett um Gitarrist Rainer Sickler und Sänger/ Keyboarder Danny Kabus durch die genreübergreifende Mischung aus treibenden Metal-Parts ("Made To Messure"), hochmelodischen und eingängigen Refrains ("Dead End Love"), fetten Riffs ("The Sobering"), einer knackigen Rhythmusfraktion ("Destination 666") sowie melancholischen Gothic-Einflüssen ("A Silent Moment") und sphärischen Augenblicken ("Night's End [Gallery #2]") fernab vom sogenannten Nu-Metal. Nach einem Durchhänger oder gar einen Ausfall sucht man unter den zwölf Tracks auf "Be-Low" vergebens, denn sogar das Instrumental "Mucher No Illores" wirkt nicht als lästiges Anhängsel, sondern als willkommene Auflockerung zwischendurch. Kurzum, ihr könnt dieses Album lasertechnisch abtasten wo ihr wollt, ihr werdet auf alle Fälle auf einen Knüller stoßen. Dieses Album gehört ohne wenn und aber in jede gutsortierte Metal-Sammlung.

Sonny

Trackliste: 1. Made To Messure - 2. Destination 666 - 3. Desperate (Death Parade) - 4. Mucher No Illores - 5. Dead And Love - 6. Gallery In Black - 7. Below - 8. A Silent Moment - 9. The Sobering - 10. They Speak - 11. If You Wish... - 12. Night's End (Galler # 2)

Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx


Munichs Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 3
  • Band: Various Artists
  • Albumtitel: Munichs Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 3
  • Spielzeit: 73:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Munichs Hardest Hits/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: ??.05.03
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Wie schon auf den ersten beiden Teilen seiner Sampler-Reihe hat die Internet-Radiostation auch auf Volume 3 wieder Highlights von signed sowie unsigned Bands aus der Melodic Rock-Szene zusammengestellt. Die bekanntesten Interpreten auf dem dritten Teil sind ohne Zweifel HENRY LEE SUMMER, der mit dem Song "Shine On Me" aus seiner Eigenproduktion "Big Drum" vertreten ist, sowie JIM PETERIK & WORLDSTAGE (ex-SURVIVOR) mit seinem "We Will Rock For Food"-Beitrag "Armageddon". Aber auch die Songs der etwas unbekannteren Interpreten haben erneut wieder jede Menge Potenzial in sich, wie etwa der Kracher "Stay" der Hessen LAKEHURST, die frische AOR-Mitsinghymne "Valerie" von OUTLAND oder das interessant aufgebaute "Real World" der US-Prog-Rocker AMERICA GOMMORAH. Besonders angetan haben es mir aber diesmal die wunderschöne DEAN MORRISON-Ballade "Blue Roses" (erinnert stellenweise an JOSHUA KADISON) und "One Step" von den Schweden Coastline (ANOUK meets EUROPE) sowie der flotte Opener "Chasing Shadows" von KAMERA (eine Nummer in bester JOURNEY/ SURVIVOR-Tradition) und das von Keyboard-Teppichen getragene "Let It Go" (ALPHA). Obwohl die beiden Vorgänger auch mit mehreren Perlen glänzen konnten, stellt für mich der dritte Teil von " Munichs Hardest Hits - Melodic Rock Is Back" die bisher beste Zusammenstellung dar. Wie auch immer? Teil 3 gehört - ebenso wie Vol. 1 und 2 - in jede gut sortierte Melodic Rock-Sammlung! Wer noch nichts von dieser Sampler-Reihe gehört hat, sollte sich schleunigst auf
www.munichshardesthits.com begeben, denn dort sind neben dem dritten Teil (9,95 €) auch noch Nr. 1 + 2 (je 7,95 €) erhältlich. Bei diesen verbraucherfreundlichen Preisen darf man wirklich nicht jammern. - Wo gibt es so was heute noch? Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass Vol. 4 nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Sonny

Trackliste: 1. KAMERA/ Chasing Shadows - 2. HENRY LEE SUMMER/ Shine On Me - 3. OUTLAND/ Valerie - 4. MARIAH'S TRENCH/ Not Like Before - 5. THE LEC ZORN PROJECT/ You Keep Me In The Dark - 6. JIM PETERIK & WORLD STAGE/ Armageddon - 7. AMERICA GOMORRAH/ Real World (Manna Mix) - 8. DEAN MORRISON/ Blue Roses - 9. COASTLINE/ One Step - 10. SILENCE/ Come Back 11. LAKEHURST/ Stay - 12. GAMBLER/ Eagle - 13. VAGH/ Born Yesterday - 14. LAMORNA/ Take Me Back - 15. MARVEL/ Fingerprintz - 16. ALPHA/ Let It Got

Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits

weitere Reviews über MUNICH'S HARDEST HITS - Melodic Rock Is Back:
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 8 (Sampler-Tipp/ September 2006)
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 7
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 6
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 5
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 4
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 2
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Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 1


Grave Digger - Rheingold
  • Band: Grave Digger
  • Album: Rheingold
  • Spielzeit: 44:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast/ EastWest Records
  • Vergleichbare Bands: Grave Digger only
  • Veröffentlichung: 26.05.2003
  • Charteinstieg: 09.06.2003 Platz Nr. 44
  • weitere Platzierungen:
    16.06.2003 Platz Nr. 92
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Seit nun fast 20 Jahren treiben Chris Boltendahl & Co. ihr Unwesen in der nationalen bwz. internationalen Metal-Szene und sind neben HELLOWEEN, RUNNING WILD und SINNER mit verantwortlich, dass "Heavy Metal Made In Germany" zu einem Gütesiegel wurde. Obwohl ich mich schon gelegentlich an dem ein oder anderen Output der Totengräber versucht hatte, konnte ich aber nie so richtig Gefallen an deren Mucke finden. Diese leichte Abneigung scheint im Falle von "Rheingold" schon nach den ersten Songs total verflogen zu sein, denn das Konzeptalbum, welches der Nibelungensage zugrunde liegt, weiß mit nicht nur epischen ("Twilight Of The Gods"), sondern auch mit sehr atmosphärischen ("Swords") und bombastisch-symphonischen Nummern ("Murderer") vom Fleck weg zu begeistern. Besonders angetan hat es mir dabei "Maidens Of War", das durch steten Tempowechsel und extrem eingängige Passagen ein ganz besonderes Flair verbreitet. Lediglich die Speednummer "Liar" fällt etwas aus dem Rahmen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Mannen um Chef-Schaufler Chris Boltendahl mit "Rheingold" eines der imposantesten Werke ihrer 20jährigen Karriere zutage gefördert haben. Fans der Band können blind zugreifen, aber auch vermeintlich Unbekehrbare sollten das Album unbedingt antesten. - Wie man an meiner Wenigkeit sieht, scheint es sich zu lohnen ;-)

Sonny

ein weiteres von mir verfasstestes Review über "Rheingold" könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

Trackliste: 1. The Ring - 2. Rheingold - 3. Valhalla - 4. Giants - 5. Maidens Of War - 6. Sword - 7. Dragon - 8. Liar - 9. Murderer - 10. Twilight Of The Gods

Thanks to Markus @ Nuclear Blast

weitere Reviews über GRAVE DIGGER:
GRAVE DIGGER/ Liberty Or Death
GRAVE DIGGER/  Yesterday (Single-Tipp/ September 2006)
GRAVE DIGGER/ The Last Supper


Lynyrd Skynyrd - Vicious Cycle
  • Band: Lynyrd Skynyrd
  • Album: Vicious Cycle
  • Spielzeit: 70:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Sanctuary Records
  • Vergleichbare Bands: Molly Hatchet, 38 Special
  • Veröffentlichung: 19.05.2003
  • Charteinstieg: 02.06.2003 Platz Nr. 44
  • weitere Platzierung:
    09.06.2003 Platz Nr. 94
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Es gibt wohl kaum eine zweite Band, die vom Schicksal so heimgesucht wurde wie LYNYRD SKYNYRD und die trotz aller Unwägbarkeiten - oder gerade deshalb - zur lebenden Legende wurde. Mit dem hier vorliegenden Album feiert die Southern Rock-Institution ihr 30jähriges Bandjubiläum. Wer jetzt aber geglaubt hat, dass die Truppe hier ruhigere Töne als auf dem letzten Studioalbum "Edge Of Forever" anschlägt und sich langsam aufs wohlverdiente Altenteil zurückzieht, den wird es gleich mit dem kräftig stampfenden Opener "That's How I Like It" verwundert vom Barhocker reißen. Nummern wie der Power-Blueser "Dead Man Walkin'", der Groover "The Way" oder Klimper-Rocker "Rockin' Little Town" lassen den Zuhörer auf selbiger Sitzgelegenheit gar auf- und abhüpfen, so viel Power und Frische hat das Material auf "Vicious Cycle". Natürlich dürfen auch ruhigere Songs wie z. B. die Ballade "Red White And Blue" oder der Slow-Groover "Mad Hatter", die eine willkommene Verschnaufpause bieten, auf einer LS-Scheibe nicht fehlen. Lediglich das Remake von "Gimme Back My Bullets" mit KID ROCK stößt etwas übel auf, aber nichtsdestotrotz gilt die Devise: Play it loud!

Sonny

Trackliste: 1. That's How I Like It - 2. Pick 'Em Up - 3. Dead Man Walkin' - 4. The Way - 5. Red, White And Blue - 6. Sweet Mama - 7. All Funked Up - 8. Hell Or Heaven - 9. Mad Hatter - 10. Rockin' Litttle Town - 11. Crawl - 12. Jack - 13. Life's Lessons - 14. Lucky Man - 15. Gimme Back My Bullets (Remake/ feat. Kid Rock/ bonus track)

Secret Sphere - Scent Of Human Desire
  • Band: Secret Sphere
  • Album: Scent Of Human Desire
  • Spielzeit: 53:23 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast/ EastWest Records
  • Vergleichbare Bands: Queensryche, Dream Theater, Atrocity,
  • Veröffentlichung: 19.05.2003
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Bisher waren mir SECRET SPHERE nur vom HELLOWEEN-Tribute "The Keepers Of Jericho" bekannt, dabei veröffentlichen die Italiener mit "Scent Of Human Desire" bereits ihr drittes Studio-Album. Obwohl ich dieser Scheibe im Laufe des letzten ROCK IT!-Soundchecks nicht viel abgewinnen konnte, gelangt diese Scheibe immer öfter in den Rotationsschacht meines CD-Players und zwingt mich zu dem seltenen Umstand, dass ich eine bereits vergebene Note nach oben korrigiere. Dieser Sinneswandel mag zum größten Teil daran liegen, dass dieses Six-Pack nicht - wie die meisten ihrer Landsleute - auf der HELLoWEEN/ RHAPSODY-Welle schwimmen (lediglich das speedige "1000 Eyes' Show" erinnert stellenweise an die Kürbisköpfe), sondern eingängige Melodien (teilweise untermalt mit weiblichen Backgrounds; "More Than Simple Emotions") mit ausgeklügelten Arrangements zu einen an QUEENSYRCHE angelehnten Sound verflechten, wie z. B. bei der wunderschönen Ballade "Desire". Stilistisch fühlen sich die SECRET SPHERE also im melodisch-progressiven Metal zuhause, aber scheuen sich auch nicht mit Elementen aus anderen Genres zu spielen. So haben sich die Südeuropäer im Falle des klassisch angehauchten und äußerst druckvollen Openers "Rain" sogar der düsteren Grooves and Beats der Marke ATROCITY bedient. Des weiteren möchte ich das träumerische und von Streicherparts untermalte "Scent Of A Woman" und die beiden Teile vom Groover "Life" erwähnen. Aber leider sind mit "Still Here" und "Runaway Train", die beide von moderngehaltenen Shoutparts dominiert werden, sowie dem leicht obszönen "Virgin Street 69" auch Songs dabei die nur schwerlich zu zünden vermögen. In der Endabrechnung bleibt eine interessante Scheibe, welche die Fans der obengenannten Bands ansprechen dürfte.

Sonny

Trackliste: 1. Rain - 2. Still Here - 3. 1000 Eyes' Show - 4. More Than Simple Emotions - 5. Sourrouding - 6. Desire - 7. Virgin Street 69 - 8. Runaway Train - 9. Scent Of A Woman - 10. Life Part I - Walking Through The Dawn - 11. Life Part II - Daylight

Thanks to Markus @ Nuclear Blast


Honigdieb - Sei Wie Du Bist
  • Band: Honigdieb
  • Album: Sei Wie Du Bist
  • Spielzeit: 51:20 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Kunterbunt/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: kaum zu vergleichen
  • Veröffentlichung: 19.05.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Den Punk-Freaks unter euch dürfte Sänger/ Komponist Sir Hannes Smith kein Unbekannter sein, denn schließlich war er mit seinen ehemaligen Bands IDOTS und PHANTOMS OF THE FUTURE schon mit Genre-Größen wie SEX PISTOLS oder IGGY POP gemeinsam auf Tour. Dieser Tage kommt das Punk-Chamäleon nun mit seinem neuesten Kind namens HONIGDIEB auf den Markt. Schon nach den ersten paar Nummern wird klar, dass sich Sir Hannes nicht auf irgendeine Ecke festnageln lässt, sondern einen gewagten Balanceakt zwischen Chanson ("Tag Ohne Schatten"), Rock, Neuer Deutscher Härte ("Madame") und Reggae ("Ach Du Süße Kleine") vollzieht. Diese exotische Mischung setzt er gekonnt mit Instrumenten wie Querflöte, Violine oder Kontrabass in Szene und verfeinert sie mit Elementen aus Charleston ("Kannst Du Was"), Polka oder Tango. Außer den genannten Songs tun sich das von donnernden Riffs dominierte "Meine Tür", "Das Tier" (RAMMSTEIN meets Klassik-Orchester) besonders hervor. Meine Lieblingsnummer ist allerdings "Ach Du Süße Kleine", in der mich Sir Hannes' Gesang des öfteren an Schlagerfuzzi ADAMO erinnert. In China wurden HONIGDIEB schon in ausverkauften Hallen abgefeiert. Bleibt nur zu hoffen, dass die Band mit ihrem eigenartigen Charme und rotzfrechen Witz auch hierzulande die Meute zum Kochen bringt. Selten ist mir so eine facettenreiche CD wie "Sei Wie Du Bist" untergekommen. Well Done, Sir Hannes.

Sonny

Trackliste: 1. Auf Der Suche Nach Dem Glück - 2. Meine Tür - 3. Ach Du Süße Kleine - 4. Das Tier - 5. Tag Ohne Schatten - 6. Der Clown - 7. Madame - 8. Lust Auf Lust - 9. König - 10. Kanns Du Was - 11. Sei Wie Du Bist - 12. Natürlich - 13. Wann Machen Wir Mal Wieder Telefonsex - 14. Luder (bonus track)

Thanks to Eric @ Hardbeat Propaganda


HEILIG/ Die 1.
  • Band: Heilig
  • Album: Die 1ste
  • Spielzeit: 49:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pegasus/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: (stellenweise) STS meets (härtere) Spider Murphy Gang
  • Veröffentlichung: 19.05.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Zwar hat das Debüt der Münchener, das ich erst kürzlich durch einen glücklichen Zufall entdeckt habe, schon mehr als drei Jahre auf dem Buckel, aber mit ihrer bodenständigen, ehrlichen und mitreißenden Mischung aus Rock ’N’ Roll, Blues und Soul (
"Mitt’n Im Leben"), die über weite Strecken mit fetzigen Big Band-Elementen aufgefrischt wird, gehen mir die Herrschaften (inklusive Tastendirndl Renate Dienersberger) um Sänger Pauli Paulitsch seit Wochen derart unter die Haut, sodass ich nicht umhinkomme den Silberling nun im Nachhinein als „Mundart-Tipp“ zu präsentieren. Unter dem Dutzend Nummern befinden sich neben würzigen Eigenkompositionen wie dem Groover "Schwarzer Engel", dem Rotzrocker "Wunder", der wie eigentlich jeder der Songs mitten aus dem Leben gegriffen ist, oder "Bleib Bei Mir", das mit AC/DCschem Groove ausgestattet ist, auch eine Handvoll uriger Covernummern. So hat Harmonie-Gitarrist und Produzent Wiggi Raab z. B. ROBERT PALMERs "Addicted To Love" ("Süchtig") oder "Rip That Joint" von den ROLLING STONES ("Drah An Joint") mit bissigen – stellenweise selbstironischen – bayrischen Texten versehen. Als wahre Geniestreiche und Ohrwürmer erweisen sich dabei das röhrende "I" (hier wird PETER MAFFAYs Schmachtfetzen "Du" ordentlich aufs Korn genommen!) sowie die Kultnummer "Helden" (im Original von DAVID BOWIE) und die Austro Pop-lastig schleichende "Rabenschwarze Katz". Fazit: HEILIG ist die perfekte Symbiose aus steirischem Charme und bayrischer Urkraft – Mundart Rock wie er nicht besser sein könnte.

Sonny

Trackliste: 1. Ehrlich - 2. Wunder - 3. Weil i auf di steh - 4. Rabenschwarze Katz - 5. Drah an Joint - 6. Bleib bei mir - 7. Mitt'n im Leb'n - 8. Wega dir - 9. Schwarzer Engel - 10. Süchtig - 11. I - 12. Helden

Thanks to Ludwig @ Plektron Music

weitere Reviews über HEILIG
HEILIG/ Sch€inheilig (Mundart-Tipp/ Juni 2005)

  • Band: b.o.s.s.
  • Albumtitel: Locker Langa
  • Spielzeit: 50:12 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: die ruhigen und besinnlichen Moment von Bruce Springsteen
  • Veröffentlichung: ??.05.2003
  • Wertung: 8/ 10
B.O.S.S./ Locker Langa


Review:
Durch die Ankündigung des Hutthurmer Folk & Rock Festival 2005 bin ich erstmals auf die Oberpfälzer Mundart-Rocker B.O.S.S. aufmerksam geworden. Zwar liegt die Veröffentlichung ihres letzten Studio-Albums schon gut zwei Jahre zurück, aber dieser Umstand konnte uns nicht davon abhalten, dass wir im Nachhinein
"Locker Langa" zum Mundart-Tipp auf unserer Seite küren. Aber nun endlich zur Musik: Hinter B.O.S.S. verbirgt sich das Duo Hubert Treml (Gesang/ Gitarre) und Franz Schier (Klavier/ Melodica/ Gesang), die – wie ihr Bandname vielleicht schon erahnen lässt –  sich tatsächlich von BRUCE SPRINGSTEEN beeinflusst zeigt. Unter dem Banner „brucig ogrichte singa songs“ bringen sie zwölf Eigenkompositionen an den Start, die eher an die großen Singer/ Songwriter-Phasen als an die rockigen Momente des Boss’ erinnern. Dabei wird die Stimme von Hubert Treml von einer Instrumentierung getragen, die mit Gitarren und Klavier nur auf das Nötigste reduziert wurde. Textlich befasst sich die Zwei-Mann-Show mit ganz alltäglichen Dingen wie Liebe ("Jane"), Vater/ Sohn-Beziehung (Titeltrack) oder Partnerschaftsproblemen ("Alles Anders"). Aber auch die Highlights wie das eingängige "Du, Engl, Du", das witzige "Annamirl" und das "Schleichwegerl", das sich in Form eines verträumten Blues den Weg durch die Gehörgänge bahnt, haben das Ohr ganz am Puls des Lebens. Ein ganz relaxtes Album, das sowohl die Fans des ruhigen und nachdenklichen BRUCE SPRINGSTEENs als auch die Freunde des gepflegt-bayrischen Mundart-Rocks begeistern müsste.
Falls ich euch jetzt den Mund wässrig gemacht haben sollte, dann ist ein Besuch eurerseits auf www.huberttreml.de oder www.schuier.com unumgänglich.

Sonny

Trackliste: 1. Jane - 2. Eck' meiner Söl' - 3. Locker langa - 4. Du, Eng'l, Du - 5. Bum Bum - 6. Döi' Köih' - 7. Alles anders - 8. Vollmondnacht - 9. Manchmal - 10. Annamirl - 11. Bloß Niat Heit' - 12. Schleichwegerl

Thanks to Hubert @ b.o.s.s.

weitere Reviews über B.O.S.S.:
B.O.S.S./ Elvis Lebt In Untergrammelsdorf (Mundart-Tipp/ August 2006)
B.O.S.S./ Moidl As Pentling (Maxi-Single)


Yat-Kha - Tuva.Rock
  • Band: Yat-Kha
  • Albumtitel: Tuva.Rock
  • Spielzeit: 54:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pläne Records/ BMG
  • Vergleichbare Bands: einzigartig interpretierte Asiatische Rockmusik
  • Veröffentlichung: 12.05.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Achtung, diese CD dürfte für unsere mitteleuropäischen Ohren doch ziemlich gewöhnungsbedürftig sein. Trotzdem muss ich gestehen, dass mich YAT-KHA mit ihrem eigenartigen Mix aus Punk- und Rock-Elementen sowie kraftvollen Gitarrenriffs oder klassischen Instrumenten verschiedenster Kulturen und asiatisch-traditionellen Klängen bzw. Texten ("Amdy Baryp"/ "Teve-Khaia") mit jeden Durchlauf von "Tuva.Rock" immer mehr in ihren Bann gezogen haben. Die größte Faszination löst zweifelsohne der phantastische Kehlkopfgesang von Bandgründer, Leadgitarrist und Sänger Albert Kevezin aus, der sogar tibetische Mönche neben sich blass aussehen lassen würde. Eine Sahnestück dieser Sangesart ist "Carry Me Through", bei dem die Band mit Blues- und Samba-Elementen (SANATANA könnte es nicht besser) herumexperimentiert. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Nummern wie "Langchyy Boom" oder "Dorug Daiym" das Blut in Wallung bringen und auch durchaus hierzulande in den Clubs zum Tanzflächenfüller mutieren könnten. Während "Coming Buddha" von Gitarren-Riffs der Marke DEEP PURPLE dominiert wird, weiß das leider viel zu kurz geratene "Eki Attar" mit modernen und rhythmischen Dance-Beats der Kategorie RAMMSTEIN meets WITT zu gefallen. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass YAT-KHA auf ihrem aktuellen und vierten Longplayer, ihre Tuwa/ Mongolei-Wurzeln mit den modernen Klängen aus Ost und West perfekt zu ihren ureigenen und energiegeladenen Sound vereint haben. Eine CD, die auf die drei Vorgänger neugierig macht. Musikanhänger, die mit genannten Bands etwas anfangen können und zudem noch ein offenes Ohr für zentralasiatische Klänge haben, dürften an diesem unterhaltsamen Album nicht vorbeikommen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein, denn nicht umsonst sind YAT-KHA die Gewinner des BBC Music Awards geworden. Wie steht es so schön in der CD-Info? - "Schließt die Luken, refft die Segel, es zieht ein Sturm von Ostan auf ...!!!" ... dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Sonny

Trackliste: 1. Come Along - 2. Amdy Baryp - 3. Langshyy Boom - 4. Carry Me Through - 5. Dorug Daiym - 6. Coming Buddha - 7. Eki Attar - 8. The Steppe, The City, The Sea - 9. Uzhar-La Bar - 10. Khandagaity - 11. Voyager - 12. Teve-Khaia - 13. Tuva.Rock - 14. Amdy Baryp (remix)

Thanks to Jochen @ Pläne Records


weitere Reviews über YAT-KHA:
ALBERT KUVENZIN AND YAT KHA/ Re-Covers


Helloween - Rabbit Don't Come Easy
  • Band: Helloween
  • Albumtitel: Rabbit Don't Come Easy
  • Spielzeit: 61:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast/ EastWest Records
  • Vergleichbare Bands: only Helloween
  • Veröffentlichung: 12.05.2003
  • Charteinstieg: 26.05.2003 Platz Nr. 26
  • weitere Platzierungen:
    02.06.2003 Platz Nr. 70 / 09.06.2003 Platz Nr. 90
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Nur noch ein paar Tage, dann ist es endlich soweit, und die deutsche Power Metal-Institution HELLOWEEN entert mit ihrem neuesten Output die Plattenläden der Nation. Da die Band in letzter Zeit nur über die Schlagzeilen bzgl. der diversen Lineup-Wechsel von sich reden machte, durfte man durchaus gespannt sein, ob die Kürbisköpfe die bandinternen Querelen gut verdaut haben und sich auf "Rabbit Don't Come Easy" endlich wieder ihrer alte Tugenden besonnen haben. Und was soll ich sagen? - Sie haben! Schon die Single "Just A Little Sign", die Tempo, Power und Melodie auf elegante Weise miteinander vereint, lässt gleich zu Beginn auf große Dinge hoffen. Diese Großtaten folgen dann in Form des eingängigen Killers "Open Your Life", der aus der Feder von Neuzugang Sascha Gerstner (Gitarre/ ex-FREEDOM CALL) stammt, oder der beiden Midtempo-Hymnen "Never Be A Star" und "Hell Was Made In Heaven", die den geneigten Zuhörer in beste Laune versetzen. War der Vorgänger "The Dark Ride" noch düster und mystisch angehaucht, so versprüht das neue Werk des öfteren den Spirit des Deris-Einstands "Master Of The Ring" oder "Time Of The Oath". Zwar hat man mit "Liar" auch eine sehr aggressive Nummer am Start, aber im Gesamtbild zeigen sich HELLOWEEN auf "Rabbit Don't Come Easy" von ihrer lässig lockeren und "lustigen" Seite, ohne aber jemals den nötigen Ernst für die Sache vermissen zu lassen oder gar kitschig zu wirken. Den perfekten Abklang bildet das 8minütige "Nothing To Say", das von der Spannung zwischen aggressiven und relaxten Passagen sowie von den elegant eingesetzten Reggae-Element lebt. Mit dieser Scheibe haben Deris, Weikath, Grosskopf & Co. ein Album eingezimmert, das zwar nicht ganz an die Klassiker der Band herankommt, aber doch verdammt nahe dran ist. Well done Kürbisköpfe!

Sonny

Trackliste: 1. Just A Little Sign - 2. Open Your Live - 3. The Tune - 4. Never Be A Star - 5. Liar - 6. Sun 4 The World - 7. Don't Stop Being Crazy - 8. Do You Feel Good - 9. Hell Was Made In Heaven - 10. Back Against The World - 11. Listen To The Flies - 12. Nothing To Say

Thanks to Markus @ Nuclear Blast

weitere Review über HELLOWEEN:
HELLOWEEN/ Keeper Of The Seven Keys - The Legacy
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Talisman - Cats And Dogs
  • Band: Talisman
  • Album: Cats And Dogs
  • Spielzeit: 45:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Records
  • Vergleichbare Bands: Humanimal, Takara, Jeff Scott Soto
  • Veröffentlichung: 12.05.2003
  • Wertung: 8/ 10

Reviews:
Fünf Jahre nach "Truth" melden sich TALISMAN mit ihrem siebten Studioalbum "Cats And Dogs" zurück. Nachdem erst vor einigen Monaten Ausnahme-Sänger Jeff Scott Soto für seinen zweiten Solostreich viel Lob ernten konnte, wollen er und Bassist Marcel Jacob natürlich auch mit ihrer Band von sich reden machen. Auf ihrem neuen Album präsentieren uns die Glückbringer melodisch rockende Songs, in denen sie ihren bekannten Sound mit leicht modern anmutenden Klängen elegant verfeinert haben. Mit einem brachialen "Hey, hey, hey!" wird der Fan von JSS begrüßt und gibt mit dem flotten Kracher "Skin On Skin" sowie dem basslastigen "Break It Down" den Startschuss zum einem dreiviertelstündigen Melodic Rock-Vergnügen. Eine erste kleine Verschnaufpause gibt es mit "In Make Believe", das mit zackigen Bassparts zugefallen weiß, und dem lässigen Groover "Love Come Again", der sich mit schönen Backgrounds in den Gehirnwindungen einfräst. Aber schon mit der orientalisch untermalten Hymne "Outa My Way" und "Sorry", das sich nach Kombination von HAREM SCAREM und BRYAN ADAMS (zu seiner wilden Zeit) anhört, gehen Talismänner schon wieder etwas kraftvoller zu Werke. Abgesehen vom zuletzt genannten Song werden eigentlich alle Nummer von Marcel Jacobs tadelloser Bassarbeit dominiert, was für einige Zuhörer vielleicht des Guten etwas zuviel sein könnte. Über die Gesangsleistung von JSS zu diskutieren, stellt sich als müßig heraus, denn die Performance von Mr. Soto ist sowieso über jeglichen Zweifel erhaben. Anhänger der Band werden ihre helle Freude an diesem Album haben!

Sonny

Trackliste: 1. Skin On Skin - 2. Break It Down - 3. In Make Believe - 4. Love Will Come Again - 5. Outta My Way - 6. Friends To Stranger - 7. Sorry - 8. Trapped - 9. M.O.M. - 10. Wherever, Whenever, Whatever - 11. Lost In The Wasteland - 12. Hell In Paradise

Thanks to Ulf @ Ulftone

weitere Reviews über TALISMAN:
TALISMAN/ 7
TALISMAN/ Five Men Live
TALISMAN/ World's Best Kept Secret (DVD) (Guest-Review)


Green - Life
  • Band: Green
  • Album: Life
  • Spielzeit: 54:07 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Edel Records
  • Vergleichbare Bands: Pink Floyd, Rush (beide gepaart mit modernen Elementen)
  • Veröffentlichung: 12.05.2003
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Manchmal verirren sich Scheiben in meinen CD-Player, die weder beim ersten noch beim zweiten Durchlauf zu zünden vermögen. "Life", das Debüt der Progressiv Melodic Rocker GREEN gehört für mich zweifellos zu dieser Kathegorie, denn die Musik auf diesem Konzept-Album ist nichts für einen kurzen Boxenstop, sondern erhebt den Anspruch, dass man sich für diese Scheibe Zeit nimmt und eingehender damit beschäftigt. Stilistisch bewegen sich die vier Toskaner irgendwo in der Schnittmenge von PINK FLOYD, RUSH und GIANT. Diese vielversprechende Mixture verfeinern GREEN mit modernen Sounds, die gelegentlich sogar in akustische Alternativ-Pop/ Rock-Gefilde ("All Is Ok") abdriften und fast schon ein entspannendes Flair ("Escape"/ "Cycling In The Rain") verbreiten. Ihre besten Momente haben Fabrizio Pieriaccini & Co. mit "Conscience" (eine vorwiegend ruhige Nummer mit aggressiven Zwischenspiel), dem flotten "I Gotta Run" und dem spannend aufgebauten "Escape" oder "Can You Feel The World?". Unterm Strich bleibt ein sehr gewöhnungsbedürftiges Album, das sich nach mehreren Durchläufen zu steigern vermag. Für Fans dieser genannten Musikrichtung mag dieses "Life" durchaus interessant sein, aber alle anderen sollten tunlichst die Ohren davon lassen.

Sonny

Trackliste: 1. The Wind Of Love - 2. Mr. Kite - Conscience - 4. I Gotta Run - 5. The Work - 6. Escape - 7. Cycling In The Rain - 8. Sometimes - 9. All Is Ok - 10. The Storm Inside - 11. Can You Feel the World? - 12. I Still Love ... - 13. The Wind Of Love (reprise)

Thanks to Ulf @ Ulftone


  • Band: Chinchilla
  • Albumtitel: Madtropolis
  • Spielzeit: 63:34 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Blade Records
  • Vergleichbare Bands: Edguy, Iron Maiden, Judas Priest
  • Veröffentlichung: 05.05.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Obwohl CHINCHILLA mit ihren letzten beiden Alben ("Madness", 2000/ "The Last Millennium", 2002) verdammt gute Kritiken einsacken konnten, habe ich persönlich bei diesem Nagetier immer den letzten Biss vermisst. Dies ist aber auf "Madtropolis", dem neusten Output der deutschen Power-Metaller, definitiv nicht mehr der Fall. Zwar geht die Band um Sänger Thomas Laasch und Gitarrist Udo Gerstenmeyer (Gitarre) nicht mehr ganz so heftig zu Werk wie auf den letzten beiden Outputs, dafür haben die Herren ihr Augenmerk auf etwas mehr melodischere Elemente gelegt, was sie mit Songs wie die Mitsing-Hymne "Entire The World" (erinnert irgendwie an EDGUY), die kraftvolle Ballade "Satellite" oder der hammondlastige Groover "Money Rules Everything" mehr als eindrucksvoll unterstreichen. Aber keine Angst, CHINCHILLA werden natürlich ihren bisherigen Stil nicht komplett untreu, denn mit dem Kracher "Center Of The Universe" oder dem Tempomacher "Battle Of The World" hat der Fünfer kompromissloses Kraftfutter am Start. Fazit: CHINCHILLA haben ihre Beißerchen ordentlich geschärft und mit "Madtropolis" ihr bisher eindruckvollstes Werk eingeritzt.

Sonny

Trackliste: 1. The Wind Of Love - 2. Mr. Kite - Conscience - 4. I Gotta Run - 5. The Work - 6. Escape - 7. Cycling In The Rain - 8. Sometimes - 9. All Is Ok - 10. The Storm Inside - 11. Can You Feel the World? - 12. I Still Love ... - 13. The Wind Of Love (reprise)

weitere Reviews über CHINCHILLA:
CHINCHILLA/
Take No Prisoners

Last Update: Tuesday, 27. June 2005
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Sonny