| Weitere
interessante VÖs im Mai: |
12.05.2003
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MVP The Altar Wertung: 7/ 10 |
26.05.2003 |
Emerald
Rain Short Sighted Wertung: 7/ 10 |
| 12.05.2003
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Aftermath Natural Descrution Wertung: 7/ 10 |
26.05.2003
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Roxy Music Live Wertung: 7/ 10 Charteinstieg: 14.07.2003 Platz Nr. 100 ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen |
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| 12.05.2003
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Nexx Colours Wertung: 6/ 10 |
26.05.2003
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Crystal
Blue Detour Wertung: 7,5/ 10 |
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| 19.05.2003
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DGM Hidden Place Wertung: 5/ 10 |
26.05.2003
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Art Of
Illusion Labyrinth Of Fate Wertung: 3/ 10 |
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| 19.05.2003
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Zar Hard To The Beat Wertung: 5,5/ 10 |
??.05.2003
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Ken Templin Wake The Nations Wertung: 6/ 10 |
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| 26.05.2003
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Mars
Electric Fame Among The Vulgar Wertung: 6,5/ 10 |
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Review:
Den Insidern unter euch dürfte Rudi Halbmeir als ehemaliger
Songwriter und Gitarrist der Ingolstädter Melodics HOTWIRE
bekannt sein. Nachdem er sich 1995 von der Band getrennt hatte,
ging er seine eigenen Wege und erspielte sich mit seinem
Soloprojekt OUT LAW einen gewissen Namen. Nun schickt der
Multi-Instrumentalist seine neue Scheibe "Trapped Into
Paradise" ins Rennen, die er wie gewohnt nicht nur im
Alleingang komponiert, getextet, eingespielt und -gesungen,
sondern auch selbst abgemischt und produziert hat. Herr Halbmeir
ist zwar nicht gerade der begnadetste Sänger, aber insgesamt
gesehen liefert er einen verdammt guten Job ab. Das Ergebnis
schlägt sich in zwölf starken Songs nieder, die allesamt ohne
Umwege sofort in Ohr gehen. Als Hörerlebnis aller erster Güte
erweisen sich der rhythmische Stampfer "Sometime We
Lose", das sommerlich swingende "Like Eyes In The
Sun", die modernangelegte Latino-Ballade "Right Before
My Eyes" und das wunderschöne Klavierstück "Just For
You". Außerdem hat es sich der hauptberufliche
Akustik-Ingenieur nicht nehmen lassen vier Songs auf Deutsch
einzuspielen, von denen sich der Rocker "Nur Ein Traum"
und "Big Brother" besonders positiv hervorheben. Mit
letzterer Nummer nimmt OUT LAW - eingehüllt von einer kräftigen
Portion Ironie und Humor - diese überflüssigen Voyeur-Soaps
gehörig auf die Schippe. Abgerundet wird das Album durch die
sehr gefühlvolle Ballade "Heile Meine Wunden". Fazit:
"Trapped Into Paradise" ist ein Paradebeispiel dafür,
dass hinter einem Musiker nicht immer ein finanzkräftiges Label
stecken muss um ein mehr als ordentliches Album zu produzieren.
Meinen tiefsten Respekt an den "Geächteten" ;-)
Zum Abschluss noch ein wichtiger Tipp für all diejenigen, die
sich "Trapped Into Paradise" zulegen wollen: Auf der
Suche nach dieser Scheibe werdet ihr wahrscheinlich beim Händler
eures Vertrauens nicht fündig werden, sondern nur auf der
offiziellen Homepage von Rudi Halbmeir. Da das Album nur in einer
kleinen Auflage veröffentlicht wurde, ist natürlich Eile
geboten. Also nichts wie ab zu www.out-law.de!
| Trackliste: | 1. Broken Heart - 2. Trapped Into Paradise - 3. Sometimes We Loose - 4. Like Ice In The Sun - 5. Ich Liebe Dich - 6. Right Before My Hearts - 7. Longing For Love - 8. Just For You - 9. Nur Ein Traum - 10. Marvin - 11. Big Brother - 12. Heile Meine Wunden |
Thanks to Rudi @ Out Law
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Review:
Ich muss zugeben, dass mich seit "Roots" (1996) und dem
Weggang von Max Cavalera kein SEPULTURA-Album mehr richtig vom
Hocker gerissen hat. Die Lücke, die Mr. Cavalera hinterlassen
hatte, war einfach zu groß und seinem Nachfolger Derrick Greene
ist weder mit dem orientierungslosen "Against" (1998),
noch mit "Nations" (2001) gelungen aus dem Schatten
seines Vorgängers hervorzutreten. Mit dem neuesten Output der
Brasilianer verhält es sich aber Gott sei Dank ganz anders, denn
auf dieser Scheibe setzt man den mit "Nations"
angedeuteten Weg mit letzter Konsequenz fort und versucht sich
endlich auch von Vergleichen mit Kult-Alben wie dem eingangs
erwähnten "Roots" oder "Chaos A.D."
freizuschwimmen. Egal ob man sich nun den mitreißenden Opener
"Come Back Alive", die hammerschweren Riffs und
bedrohlichen Grölparts von "Godless" oder den
Hardcore-Knaller "Apes Of God" zu Gehör führt, die
Südamerikaner verdeutlichen dem Zuhörer mit zunehmender
Spieldauer, dass sie wieder die Spielfreude und Explosivität
vergangener Tage gefunden haben. Äußerst bemerkenswert ist auch
der Facettenreichtum mit dem der Vierer um Drummer Igor Cavalera
und Gitarrist Andreas Kisser zu Werke gehen. Während das doomige
"More Of The Same" mit dem Wechselspiel von unerwartet
sanften und gewohnt aggressiven Parts zu überraschen weiß,
zeigen SEPULTURA mit dem Thrasher "The Rift" ihren Fans
wo härtetechnisch der Hammer hängt. Die absoluten Highlights
sind allerdings der cool-düstere Groover "Bottomend
Out" und "As It Is", eine getragene Nummer mit
sehr aggressiven Passagen. Außerdem erwartet die Fans
hierzulande noch eine grandios umgesetzte Cover-Version des
U2-Hits "Bullet The Blue Sky" und der dazugehörige
Video-Clip. Mit diesem Album beweisen die Südamerikaner, dass
sie auch ohne ihren ehemaligen Sänger in der Lage sind starke
Werke abzuliefern. Zwar kommt "Roorback" nicht ganz an
vergangene Großtaten heran, aber viel fehlt nicht! Ein wahres
Feuerwerk aus Metal, Hardcore, Thrash, Punk
("Activist") und Tribal.
| Trackliste: | 1. Come Back Alive - 2. Godless - 3. Apes Of God - 4. More Of The Same - 5. Urge - 6. Corrupted - 7. As It Is - 8. Mind War - 9. Leech - 10. The Rift - 11. Bottomed Out - 12.Activist - 13. Outro - 14. Bullet The Blue Sky (bonus track) - bonus video track: Bullet The Blue Sky |
Thanks to Julia @ SPV
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Review:
Meine Herren, das wurde aber endlich auch Zeit! Nachdem das
mega-rare "First Demo" (Auflage: 50 - 100 Stück), mit
dem HAREM SCAREM ihren Deal beim Major-Deal beim WEA einfahren
konnte, auf Ebay für sage und schreibe 995 $ unter den Hammer
kam, hat sich Bandleader Harry Hess dazu entschieden, dieses Demo
in remasterter Version offiziell zu veröffentlichen. Aber damit
noch nicht genug, denn zu den ursprünglichen 11 Tracks gesellen
sich, neben dem "Weight Of The World"-Japan-Bonus
"End Of Time", noch vier weitere unveröffentlichte
Songs hinzu. Mit der fantastischen Mitsing-Hymne "Whatever I
Want", das von Pete Lesperances genialen Gitarrenspiel lebt,
geben die Kanadier auf diesem Album einen äußert gelungenen
Einstand und schon nach den ersten Takten erweißt sich
"When The Morning Comes" als rhythmisch-heißer
Stampfer, der mit Sicherheit in den diversen Clubs für
überfüllte Tanzflächen und schweißtriefende Gesichter sorgen
wird. Erste leichte Abkühlung verleiht die gefühlvolle
Midtempo-Nummer "Say Goodbye", bevor es mit flotten
"Looking Back" wieder etwas beherzter zu Sache.
Außerdem enthält dieser Silberling die Urversionen "All
Over Again" und der Gänsehaut-Nummer "Honestly",
die es seinerzeit auf das selbstbetitelte Debüt von HAREM SCAREM
geschafft haben. Wer den Erstling oder den Nachfolger "Mood
Swings" kennt, wird diese Scheibe lieben, denn diese
phantastische Zusammenstellung hat für Demo-Verhältnisse eine
herausragende Soundqualität und ist somit den beiden genannten
Scheiben fast ebenbürtig. Welch ein Hörgenuss!!!
| Trackliste: | 1. Whatever I Want - 2. When The Morning Comes - 3. Say Goodbye - 4. Looking Back - 5. All Over Again - 6. Honestly - 7. Lovin Like 90 - 8. One Step At A Time - 9. Staying Away - 10. Last Time - 11. One Of The Wounded - 12. The Right Time - 13. You're The One - 14. Out Of Love - 15. I Can Hear Them Now (bonus track) - 16. End Of Time (bonus track) |
Thanks to Ulf @ Ulftone
weitere Reviews über HAREM SCAREM:
HAREM SCAREM/ Human Naturev(Earcatcher/
January 2007)
HAREM SCAREM/ Over:Load
HAREM SCAREM/ Higher (Crossfire-Review
by Christian and Sonny)
HAREM SCAREM/ Weight
Of The World
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Review:
Die Promo-CD von "When Empires Burn" ist mal wieder
eine jener Exemplare, die den Rezensenten schier in die
Verzweiflung treiben. Um anscheinend etwaigen Kopierversuchen
vorzubeugen, hat sich die Plattenfirma dazu entschlossen die 11
Nummern auf der Promotion-Ausgabe an einem Stück zu
präsentieren. Diesem Umstand hat es mein CD-Player zu verdanken,
dass die Tasten "REW" und "FF" für die
letzten Stunden unter Dauerbeschlag waren. Trotz dieser
Unwägbarkeiten muss ich gestehen, dass BOB CATLEY mit "When
Empires Burn" ohne jeden Zweifel, das beste seiner bisher
vier Solo-Alben ins Rennen schickt. Den verheißungsvollen
Einstand macht ein dramatisch-klassischen Intro "The
Torment", das nahtlos in den Opener "Children Of The
Circle" überfließt. Mit dieser Nummer, die von feinen
Keyboard-Passagen und klangvollen Gitarrensolos dominiert wird,
präsentiert uns Mr. Catley gleich zu Beginn ein Highlight. Auch
der folgende Rocker "Gonna", der mit schönen
Gesangslinien und eingängig-hymnischen Chören zu brillieren
weiß, gehört zu den besten Songs, die man in den letzten Jahren
von diesen Ausnahmesänger gehört hat. Als weitere Anspieltipps
möchte ich euch gerne die groovende Hymne "The
Prophecy" (verfeinert mit leicht orientalischen Elementen),
die starke Uptempo-Nummer "I'll Be Your Fool" und das
majestätische Celtic-Opus "My America" ans Herz legen.
Aber auch die übrigen Songs sind von einer besonderen
Intensität und stehen den eben genannten Beispielen nicht im
geringsten nach. Im Gegensatz zu den ersten drei Solo-Scheiben
des MAGNUM-Frontmanns war diesmal nicht TEN-Goldkelchen Gary
Hughes, sondern dessen Bandkollege und Keyboarder Paul Hodson
für die Produktion zuständig. Ohne den drei guten bis
exzellenten Vorgängern etwas an Qualität absprechen zu wollen,
so bemerkt man schon beim ersten Lauschangriff, dass das Material
auf der hier vorliegenden Scheibe doch um einiges knackiger und
spielfreudiger aus den Boxen schallt wie z. B. noch auf
"Middle Earth". Eine rundum gelungene Produktion, die
unumwunden eines Major-Labels würdig ist. Was schließen wir
daraus? - Neue Besen kehren eben doch besser ;-)
| Trackliste: | 1. The Torment (intro) - 2. Childrenm Of The Circle - 3. Gonna Live Forever - 4. The Prophecy - 5. I'll Be Your Fool - 6. Every Beat Of My Heart - 7. When Empires Burn - 8. Meaning Of Love - 9. This Is The Day - 10. Someday Utopia - 11. My America |
Thanks to Ulf @ Ulftone
weitere Reviews über BOB CATLEY:
BOB CATLEY/ Spirit Of Man
MAGNUM/ Brand New Morning
BOB CATLEY/ Middle Earth
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Review:
Nun kann man mir ja nicht gerade nachsagen, dass ich Bands, die
das Gut des modernen Metal pflegen, geradezu in den Himmel lobe,
aber der gnadenlos gute Sound der deutschen Melodic Metaller
MINDFIELDS wusste mich vom Fleck weg zu begeistern. Trotz der
modernen Härte (Titeltrack), bewegt das Quartett um Gitarrist
Rainer Sickler und Sänger/ Keyboarder Danny Kabus durch die
genreübergreifende Mischung aus treibenden Metal-Parts
("Made To Messure"), hochmelodischen und eingängigen
Refrains ("Dead End Love"), fetten Riffs ("The
Sobering"), einer knackigen Rhythmusfraktion
("Destination 666") sowie melancholischen
Gothic-Einflüssen ("A Silent Moment") und sphärischen
Augenblicken ("Night's End [Gallery #2]") fernab vom
sogenannten Nu-Metal. Nach einem Durchhänger oder gar einen
Ausfall sucht man unter den zwölf Tracks auf "Be-Low"
vergebens, denn sogar das Instrumental "Mucher No
Illores" wirkt nicht als lästiges Anhängsel, sondern als
willkommene Auflockerung zwischendurch. Kurzum, ihr könnt dieses
Album lasertechnisch abtasten wo ihr wollt, ihr werdet auf alle
Fälle auf einen Knüller stoßen. Dieses Album gehört ohne wenn
und aber in jede gutsortierte Metal-Sammlung.
| Trackliste: | 1. Made To Messure - 2. Destination 666 - 3. Desperate (Death Parade) - 4. Mucher No Illores - 5. Dead And Love - 6. Gallery In Black - 7. Below - 8. A Silent Moment - 9. The Sobering - 10. They Speak - 11. If You Wish... - 12. Night's End (Galler # 2) |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
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Review:
Wie schon auf den ersten beiden Teilen seiner Sampler-Reihe hat
die Internet-Radiostation auch auf Volume 3 wieder Highlights von
signed sowie unsigned Bands aus der Melodic Rock-Szene
zusammengestellt. Die bekanntesten Interpreten auf dem dritten
Teil sind ohne Zweifel HENRY LEE SUMMER, der mit dem Song
"Shine On Me" aus seiner Eigenproduktion "Big
Drum" vertreten ist, sowie JIM PETERIK & WORLDSTAGE
(ex-SURVIVOR) mit seinem "We Will Rock For
Food"-Beitrag "Armageddon". Aber auch die Songs
der etwas unbekannteren Interpreten haben erneut wieder jede
Menge Potenzial in sich, wie etwa der Kracher "Stay"
der Hessen LAKEHURST, die frische AOR-Mitsinghymne
"Valerie" von OUTLAND oder das interessant aufgebaute
"Real World" der US-Prog-Rocker AMERICA GOMMORAH.
Besonders angetan haben es mir aber diesmal die wunderschöne
DEAN MORRISON-Ballade "Blue Roses" (erinnert
stellenweise an JOSHUA KADISON) und "One Step" von den
Schweden Coastline (ANOUK meets EUROPE) sowie der flotte Opener
"Chasing Shadows" von KAMERA (eine Nummer in bester
JOURNEY/ SURVIVOR-Tradition) und das von Keyboard-Teppichen
getragene "Let It Go" (ALPHA). Obwohl die beiden
Vorgänger auch mit mehreren Perlen glänzen konnten, stellt für
mich der dritte Teil von " Munichs Hardest Hits - Melodic
Rock Is Back" die bisher beste Zusammenstellung dar. Wie
auch immer? Teil 3 gehört - ebenso wie Vol. 1 und 2 - in jede
gut sortierte Melodic Rock-Sammlung! Wer noch nichts von dieser
Sampler-Reihe gehört hat, sollte sich schleunigst auf www.munichshardesthits.com begeben, denn dort sind neben dem dritten Teil
(9,95 ) auch noch Nr. 1 + 2 (je 7,95 ) erhältlich.
Bei diesen verbraucherfreundlichen Preisen darf man wirklich
nicht jammern. - Wo gibt es so was heute noch? Bleibt
abschließend nur noch zu hoffen, dass Vol. 4 nicht allzu lange
auf sich warten lässt.
| Trackliste: | 1. KAMERA/ Chasing Shadows - 2. HENRY LEE SUMMER/ Shine On Me - 3. OUTLAND/ Valerie - 4. MARIAH'S TRENCH/ Not Like Before - 5. THE LEC ZORN PROJECT/ You Keep Me In The Dark - 6. JIM PETERIK & WORLD STAGE/ Armageddon - 7. AMERICA GOMORRAH/ Real World (Manna Mix) - 8. DEAN MORRISON/ Blue Roses - 9. COASTLINE/ One Step - 10. SILENCE/ Come Back 11. LAKEHURST/ Stay - 12. GAMBLER/ Eagle - 13. VAGH/ Born Yesterday - 14. LAMORNA/ Take Me Back - 15. MARVEL/ Fingerprintz - 16. ALPHA/ Let It Got |
Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits
weitere Reviews über
MUNICH'S HARDEST HITS - Melodic Rock Is Back:
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back
Vol. 8 (Sampler-Tipp/ September 2006)
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol.
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VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is
Back Vol. 2
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is
Back Vol. 1
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Review:
Seit nun fast 20 Jahren treiben Chris Boltendahl & Co. ihr
Unwesen in der nationalen bwz. internationalen Metal-Szene und
sind neben HELLOWEEN, RUNNING WILD und SINNER mit verantwortlich,
dass "Heavy Metal Made In Germany" zu einem Gütesiegel
wurde. Obwohl ich mich schon gelegentlich an dem ein oder anderen
Output der Totengräber versucht hatte, konnte ich aber nie so
richtig Gefallen an deren Mucke finden. Diese leichte Abneigung
scheint im Falle von "Rheingold" schon nach den ersten
Songs total verflogen zu sein, denn das Konzeptalbum, welches der
Nibelungensage zugrunde liegt, weiß mit nicht nur epischen
("Twilight Of The Gods"), sondern auch mit sehr
atmosphärischen ("Swords") und
bombastisch-symphonischen Nummern ("Murderer") vom
Fleck weg zu begeistern. Besonders angetan hat es mir dabei
"Maidens Of War", das durch steten Tempowechsel und
extrem eingängige Passagen ein ganz besonderes Flair verbreitet.
Lediglich die Speednummer "Liar" fällt etwas aus dem
Rahmen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Mannen
um Chef-Schaufler Chris Boltendahl mit "Rheingold"
eines der imposantesten Werke ihrer 20jährigen Karriere zutage
gefördert haben. Fans der Band können blind zugreifen, aber
auch vermeintlich Unbekehrbare sollten das Album unbedingt
antesten. - Wie man an meiner Wenigkeit sieht, scheint es sich zu
lohnen ;-)
ein weiteres von mir verfasstestes Review über "Rheingold" könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. The Ring - 2. Rheingold - 3. Valhalla - 4. Giants - 5. Maidens Of War - 6. Sword - 7. Dragon - 8. Liar - 9. Murderer - 10. Twilight Of The Gods |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
weitere Reviews über GRAVE DIGGER:
GRAVE DIGGER/ Liberty Or Death
GRAVE DIGGER/ Yesterday
(Single-Tipp/ September 2006)
GRAVE DIGGER/ The Last Supper
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Review:
Es gibt wohl kaum eine zweite Band, die vom Schicksal so
heimgesucht wurde wie LYNYRD SKYNYRD und die trotz aller
Unwägbarkeiten - oder gerade deshalb - zur lebenden Legende
wurde. Mit dem hier vorliegenden Album feiert die Southern
Rock-Institution ihr 30jähriges Bandjubiläum. Wer jetzt aber
geglaubt hat, dass die Truppe hier ruhigere Töne als auf dem
letzten Studioalbum "Edge Of Forever" anschlägt und
sich langsam aufs wohlverdiente Altenteil zurückzieht, den wird
es gleich mit dem kräftig stampfenden Opener "That's How I
Like It" verwundert vom Barhocker reißen. Nummern wie der
Power-Blueser "Dead Man Walkin'", der Groover "The
Way" oder Klimper-Rocker "Rockin' Little Town"
lassen den Zuhörer auf selbiger Sitzgelegenheit gar auf- und
abhüpfen, so viel Power und Frische hat das Material auf
"Vicious Cycle". Natürlich dürfen auch ruhigere Songs
wie z. B. die Ballade "Red White And Blue" oder der
Slow-Groover "Mad Hatter", die eine willkommene
Verschnaufpause bieten, auf einer LS-Scheibe nicht fehlen.
Lediglich das Remake von "Gimme Back My Bullets" mit
KID ROCK stößt etwas übel auf, aber nichtsdestotrotz gilt die
Devise: Play it loud!
| Trackliste: | 1. That's How I Like It - 2. Pick 'Em Up - 3. Dead Man Walkin' - 4. The Way - 5. Red, White And Blue - 6. Sweet Mama - 7. All Funked Up - 8. Hell Or Heaven - 9. Mad Hatter - 10. Rockin' Litttle Town - 11. Crawl - 12. Jack - 13. Life's Lessons - 14. Lucky Man - 15. Gimme Back My Bullets (Remake/ feat. Kid Rock/ bonus track) |
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Review:
Bisher waren mir SECRET SPHERE nur vom HELLOWEEN-Tribute
"The Keepers Of Jericho" bekannt, dabei
veröffentlichen die Italiener mit "Scent Of Human
Desire" bereits ihr drittes Studio-Album. Obwohl ich dieser
Scheibe im Laufe des letzten ROCK IT!-Soundchecks nicht viel
abgewinnen konnte, gelangt diese Scheibe immer öfter in den
Rotationsschacht meines CD-Players und zwingt mich zu dem
seltenen Umstand, dass ich eine bereits vergebene Note nach oben
korrigiere. Dieser Sinneswandel mag zum größten Teil daran
liegen, dass dieses Six-Pack nicht - wie die meisten ihrer
Landsleute - auf der HELLoWEEN/ RHAPSODY-Welle schwimmen
(lediglich das speedige "1000 Eyes' Show" erinnert
stellenweise an die Kürbisköpfe), sondern eingängige Melodien
(teilweise untermalt mit weiblichen Backgrounds; "More Than
Simple Emotions") mit ausgeklügelten Arrangements zu einen
an QUEENSYRCHE angelehnten Sound verflechten, wie z. B. bei der
wunderschönen Ballade "Desire". Stilistisch fühlen
sich die SECRET SPHERE also im melodisch-progressiven Metal
zuhause, aber scheuen sich auch nicht mit Elementen aus anderen
Genres zu spielen. So haben sich die Südeuropäer im Falle des
klassisch angehauchten und äußerst druckvollen Openers
"Rain" sogar der düsteren Grooves and Beats der Marke
ATROCITY bedient. Des weiteren möchte ich das träumerische und
von Streicherparts untermalte "Scent Of A Woman" und
die beiden Teile vom Groover "Life" erwähnen. Aber
leider sind mit "Still Here" und "Runaway
Train", die beide von moderngehaltenen Shoutparts dominiert
werden, sowie dem leicht obszönen "Virgin Street 69"
auch Songs dabei die nur schwerlich zu zünden vermögen. In der
Endabrechnung bleibt eine interessante Scheibe, welche die Fans
der obengenannten Bands ansprechen dürfte.
| Trackliste: | 1. Rain - 2. Still Here - 3. 1000 Eyes' Show - 4. More Than Simple Emotions - 5. Sourrouding - 6. Desire - 7. Virgin Street 69 - 8. Runaway Train - 9. Scent Of A Woman - 10. Life Part I - Walking Through The Dawn - 11. Life Part II - Daylight |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
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Review:
Den Punk-Freaks unter euch dürfte Sänger/ Komponist Sir Hannes
Smith kein Unbekannter sein, denn schließlich war er mit seinen
ehemaligen Bands IDOTS und PHANTOMS OF THE FUTURE schon mit
Genre-Größen wie SEX PISTOLS oder IGGY POP gemeinsam auf Tour.
Dieser Tage kommt das Punk-Chamäleon nun mit seinem neuesten
Kind namens HONIGDIEB auf den Markt. Schon nach den ersten paar
Nummern wird klar, dass sich Sir Hannes nicht auf irgendeine Ecke
festnageln lässt, sondern einen gewagten Balanceakt zwischen
Chanson ("Tag Ohne Schatten"), Rock, Neuer Deutscher
Härte ("Madame") und Reggae ("Ach Du Süße
Kleine") vollzieht. Diese exotische Mischung setzt er
gekonnt mit Instrumenten wie Querflöte, Violine oder Kontrabass
in Szene und verfeinert sie mit Elementen aus Charleston
("Kannst Du Was"), Polka oder Tango. Außer den
genannten Songs tun sich das von donnernden Riffs dominierte
"Meine Tür", "Das Tier" (RAMMSTEIN meets
Klassik-Orchester) besonders hervor. Meine Lieblingsnummer ist
allerdings "Ach Du Süße Kleine", in der mich Sir
Hannes' Gesang des öfteren an Schlagerfuzzi ADAMO erinnert. In
China wurden HONIGDIEB schon in ausverkauften Hallen abgefeiert.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Band mit ihrem eigenartigen Charme
und rotzfrechen Witz auch hierzulande die Meute zum Kochen
bringt. Selten ist mir so eine facettenreiche CD wie "Sei
Wie Du Bist" untergekommen. Well Done, Sir Hannes.
| Trackliste: | 1. Auf Der Suche Nach Dem Glück - 2. Meine Tür - 3. Ach Du Süße Kleine - 4. Das Tier - 5. Tag Ohne Schatten - 6. Der Clown - 7. Madame - 8. Lust Auf Lust - 9. König - 10. Kanns Du Was - 11. Sei Wie Du Bist - 12. Natürlich - 13. Wann Machen Wir Mal Wieder Telefonsex - 14. Luder (bonus track) |
Thanks to Eric @ Hardbeat Propaganda
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Review:
Zwar hat das Debüt der Münchener, das ich erst kürzlich durch einen glücklichen
Zufall entdeckt habe, schon mehr als drei Jahre auf dem Buckel, aber mit ihrer
bodenständigen, ehrlichen und mitreißenden Mischung aus Rock ’N’ Roll,
Blues und Soul ("Mitt’n Im Leben"),
die über weite Strecken mit fetzigen Big Band-Elementen aufgefrischt wird,
gehen mir die Herrschaften (inklusive Tastendirndl Renate Dienersberger) um Sänger
Pauli Paulitsch seit Wochen derart unter die Haut, sodass ich nicht umhinkomme
den Silberling nun im Nachhinein als „Mundart-Tipp“ zu präsentieren. Unter
dem Dutzend Nummern befinden sich neben würzigen Eigenkompositionen wie dem
Groover "Schwarzer Engel", dem Rotzrocker "Wunder", der wie
eigentlich jeder der Songs mitten aus dem Leben gegriffen ist, oder "Bleib
Bei Mir", das mit AC/DCschem Groove ausgestattet ist, auch eine Handvoll
uriger Covernummern. So hat Harmonie-Gitarrist und Produzent Wiggi Raab z. B.
ROBERT PALMERs "Addicted To Love" ("Süchtig") oder "Rip
That Joint" von den ROLLING STONES ("Drah An Joint") mit bissigen
– stellenweise selbstironischen – bayrischen Texten versehen. Als wahre
Geniestreiche und Ohrwürmer erweisen sich dabei das röhrende "I"
(hier wird PETER MAFFAYs Schmachtfetzen "Du" ordentlich aufs Korn
genommen!) sowie die Kultnummer "Helden" (im Original von DAVID BOWIE)
und die Austro Pop-lastig schleichende "Rabenschwarze Katz". Fazit:
HEILIG ist die perfekte Symbiose aus steirischem Charme und bayrischer Urkraft
– Mundart Rock wie er nicht besser sein könnte.
| Trackliste: | 1. Ehrlich - 2. Wunder - 3. Weil i auf di steh - 4. Rabenschwarze Katz - 5. Drah an Joint - 6. Bleib bei mir - 7. Mitt'n im Leb'n - 8. Wega dir - 9. Schwarzer Engel - 10. Süchtig - 11. I - 12. Helden |
Thanks to Ludwig @ Plektron Music
weitere Reviews über HEILIG
HEILIG/ Sch€inheilig
(Mundart-Tipp/ Juni 2005)
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Review:
Durch die Ankündigung des Hutthurmer Folk & Rock Festival 2005 bin ich
erstmals auf die Oberpfälzer Mundart-Rocker B.O.S.S. aufmerksam geworden. Zwar
liegt die Veröffentlichung ihres letzten Studio-Albums schon gut zwei Jahre zurück,
aber dieser Umstand konnte uns nicht davon abhalten, dass wir im Nachhinein "Locker
Langa" zum Mundart-Tipp auf unserer Seite küren. Aber nun endlich zur
Musik: Hinter B.O.S.S. verbirgt sich das Duo Hubert Treml (Gesang/ Gitarre) und
Franz Schier (Klavier/ Melodica/ Gesang), die – wie ihr Bandname vielleicht
schon erahnen lässt – sich tatsächlich
von BRUCE SPRINGSTEEN beeinflusst zeigt. Unter dem Banner „brucig ogrichte
singa songs“ bringen sie zwölf Eigenkompositionen an den Start, die eher an
die großen Singer/ Songwriter-Phasen als an die rockigen Momente des Boss’
erinnern. Dabei wird die Stimme von Hubert Treml von einer Instrumentierung
getragen, die mit Gitarren und Klavier nur auf das Nötigste reduziert wurde.
Textlich befasst sich die Zwei-Mann-Show mit ganz alltäglichen Dingen wie Liebe
("Jane"), Vater/ Sohn-Beziehung (Titeltrack) oder
Partnerschaftsproblemen ("Alles Anders"). Aber auch die Highlights wie
das eingängige "Du, Engl, Du", das witzige "Annamirl" und
das "Schleichwegerl", das sich in Form eines verträumten Blues den
Weg durch die Gehörgänge bahnt, haben das Ohr ganz am Puls des Lebens. Ein
ganz relaxtes Album, das sowohl die Fans des ruhigen und nachdenklichen BRUCE
SPRINGSTEENs als auch die Freunde des gepflegt-bayrischen Mundart-Rocks
begeistern müsste.
Falls ich euch jetzt den Mund wässrig gemacht haben sollte, dann ist ein Besuch
eurerseits auf www.huberttreml.de oder www.schuier.com
unumgänglich.
| Trackliste: | 1. Jane - 2. Eck' meiner Söl' - 3. Locker langa - 4. Du, Eng'l, Du - 5. Bum Bum - 6. Döi' Köih' - 7. Alles anders - 8. Vollmondnacht - 9. Manchmal - 10. Annamirl - 11. Bloß Niat Heit' - 12. Schleichwegerl |
Thanks to Hubert @ b.o.s.s.
weitere Reviews über B.O.S.S.:
B.O.S.S./ Elvis Lebt In Untergrammelsdorf
(Mundart-Tipp/ August 2006)
B.O.S.S./ Moidl As Pentling
(Maxi-Single)
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Review:
Achtung, diese CD dürfte für unsere mitteleuropäischen Ohren
doch ziemlich gewöhnungsbedürftig sein. Trotzdem muss ich
gestehen, dass mich YAT-KHA mit ihrem eigenartigen Mix aus Punk-
und Rock-Elementen sowie kraftvollen Gitarrenriffs oder
klassischen Instrumenten verschiedenster Kulturen und
asiatisch-traditionellen Klängen bzw. Texten ("Amdy
Baryp"/ "Teve-Khaia") mit jeden Durchlauf von
"Tuva.Rock" immer mehr in ihren Bann gezogen haben. Die
größte Faszination löst zweifelsohne der phantastische
Kehlkopfgesang von Bandgründer, Leadgitarrist und Sänger Albert
Kevezin aus, der sogar tibetische Mönche neben sich blass
aussehen lassen würde. Eine Sahnestück dieser Sangesart ist
"Carry Me Through", bei dem die Band mit Blues- und
Samba-Elementen (SANATANA könnte es nicht besser)
herumexperimentiert. Daher ist es auch nicht weiter
verwunderlich, dass Nummern wie "Langchyy Boom" oder
"Dorug Daiym" das Blut in Wallung bringen und auch
durchaus hierzulande in den Clubs zum Tanzflächenfüller
mutieren könnten. Während "Coming Buddha" von
Gitarren-Riffs der Marke DEEP PURPLE dominiert wird, weiß das
leider viel zu kurz geratene "Eki Attar" mit modernen
und rhythmischen Dance-Beats der Kategorie RAMMSTEIN meets WITT
zu gefallen. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass YAT-KHA auf
ihrem aktuellen und vierten Longplayer, ihre Tuwa/
Mongolei-Wurzeln mit den modernen Klängen aus Ost und West
perfekt zu ihren ureigenen und energiegeladenen Sound vereint
haben. Eine CD, die auf die drei Vorgänger neugierig macht.
Musikanhänger, die mit genannten Bands etwas anfangen können
und zudem noch ein offenes Ohr für zentralasiatische Klänge
haben, dürften an diesem unterhaltsamen Album nicht
vorbeikommen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein, denn nicht
umsonst sind YAT-KHA die Gewinner des BBC Music Awards geworden.
Wie steht es so schön in der CD-Info? - "Schließt die
Luken, refft die Segel, es zieht ein Sturm von Ostan auf
...!!!" ... dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
| Trackliste: | 1. Come Along - 2. Amdy Baryp - 3. Langshyy Boom - 4. Carry Me Through - 5. Dorug Daiym - 6. Coming Buddha - 7. Eki Attar - 8. The Steppe, The City, The Sea - 9. Uzhar-La Bar - 10. Khandagaity - 11. Voyager - 12. Teve-Khaia - 13. Tuva.Rock - 14. Amdy Baryp (remix) |
Thanks
to Jochen @ Pläne Records
weitere Reviews über YAT-KHA:
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Review:
Nur noch ein paar Tage, dann ist es endlich soweit, und
die deutsche Power Metal-Institution HELLOWEEN entert mit ihrem
neuesten Output die Plattenläden der Nation. Da die Band in
letzter Zeit nur über die Schlagzeilen bzgl. der diversen
Lineup-Wechsel von sich reden machte, durfte man durchaus
gespannt sein, ob die Kürbisköpfe die bandinternen Querelen gut
verdaut haben und sich auf "Rabbit Don't Come Easy"
endlich wieder ihrer alte Tugenden besonnen haben. Und was soll
ich sagen? - Sie haben! Schon die Single "Just A Little
Sign", die Tempo, Power und Melodie auf elegante Weise
miteinander vereint, lässt gleich zu Beginn auf große Dinge
hoffen. Diese Großtaten folgen dann in Form des eingängigen
Killers "Open Your Life", der aus der Feder von
Neuzugang Sascha Gerstner (Gitarre/ ex-FREEDOM CALL) stammt, oder
der beiden Midtempo-Hymnen "Never Be A Star" und
"Hell Was Made In Heaven", die den geneigten Zuhörer
in beste Laune versetzen. War der Vorgänger "The Dark
Ride" noch düster und mystisch angehaucht, so versprüht
das neue Werk des öfteren den Spirit des Deris-Einstands
"Master Of The Ring" oder "Time Of The Oath".
Zwar hat man mit "Liar" auch eine sehr aggressive
Nummer am Start, aber im Gesamtbild zeigen sich HELLOWEEN auf
"Rabbit Don't Come Easy" von ihrer lässig lockeren und
"lustigen" Seite, ohne aber jemals den nötigen Ernst
für die Sache vermissen zu lassen oder gar kitschig zu wirken.
Den perfekten Abklang bildet das 8minütige "Nothing To
Say", das von der Spannung zwischen aggressiven und relaxten
Passagen sowie von den elegant eingesetzten Reggae-Element lebt.
Mit dieser Scheibe haben Deris, Weikath, Grosskopf & Co. ein
Album eingezimmert, das zwar nicht ganz an die Klassiker der Band
herankommt, aber doch verdammt nahe dran ist. Well done
Kürbisköpfe!
| Trackliste: | 1. Just A Little Sign - 2. Open Your Live - 3. The Tune - 4. Never Be A Star - 5. Liar - 6. Sun 4 The World - 7. Don't Stop Being Crazy - 8. Do You Feel Good - 9. Hell Was Made In Heaven - 10. Back Against The World - 11. Listen To The Flies - 12. Nothing To Say |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
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Reviews:
Fünf Jahre nach "Truth" melden sich TALISMAN mit ihrem
siebten Studioalbum "Cats And Dogs" zurück. Nachdem
erst vor einigen Monaten Ausnahme-Sänger Jeff Scott Soto für
seinen zweiten Solostreich viel Lob ernten konnte, wollen er und
Bassist Marcel Jacob natürlich auch mit ihrer Band von sich
reden machen. Auf ihrem neuen Album präsentieren uns die
Glückbringer melodisch rockende Songs, in denen sie ihren
bekannten Sound mit leicht modern anmutenden Klängen elegant
verfeinert haben. Mit einem brachialen "Hey, hey, hey!"
wird der Fan von JSS begrüßt und gibt mit dem flotten Kracher
"Skin On Skin" sowie dem basslastigen "Break It
Down" den Startschuss zum einem dreiviertelstündigen
Melodic Rock-Vergnügen. Eine erste kleine Verschnaufpause gibt
es mit "In Make Believe", das mit zackigen Bassparts
zugefallen weiß, und dem lässigen Groover "Love Come
Again", der sich mit schönen Backgrounds in den
Gehirnwindungen einfräst. Aber schon mit der orientalisch
untermalten Hymne "Outa My Way" und "Sorry",
das sich nach Kombination von HAREM SCAREM und BRYAN ADAMS (zu
seiner wilden Zeit) anhört, gehen Talismänner schon wieder
etwas kraftvoller zu Werke. Abgesehen vom zuletzt genannten Song
werden eigentlich alle Nummer von Marcel Jacobs tadelloser
Bassarbeit dominiert, was für einige Zuhörer vielleicht des
Guten etwas zuviel sein könnte. Über die Gesangsleistung von
JSS zu diskutieren, stellt sich als müßig heraus, denn die
Performance von Mr. Soto ist sowieso über jeglichen Zweifel
erhaben. Anhänger der Band werden ihre helle Freude an diesem
Album haben!
| Trackliste: | 1. Skin On Skin - 2. Break It Down - 3. In Make Believe - 4. Love Will Come Again - 5. Outta My Way - 6. Friends To Stranger - 7. Sorry - 8. Trapped - 9. M.O.M. - 10. Wherever, Whenever, Whatever - 11. Lost In The Wasteland - 12. Hell In Paradise |
Thanks to Ulf @ Ulftone
weitere Reviews über TALISMAN:
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(Guest-Review)
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Review:
Manchmal verirren sich Scheiben in meinen CD-Player, die weder
beim ersten noch beim zweiten Durchlauf zu zünden vermögen.
"Life", das Debüt der Progressiv Melodic Rocker GREEN
gehört für mich zweifellos zu dieser Kathegorie, denn die Musik
auf diesem Konzept-Album ist nichts für einen kurzen Boxenstop,
sondern erhebt den Anspruch, dass man sich für diese Scheibe
Zeit nimmt und eingehender damit beschäftigt. Stilistisch
bewegen sich die vier Toskaner irgendwo in der Schnittmenge von
PINK FLOYD, RUSH und GIANT. Diese vielversprechende Mixture
verfeinern GREEN mit modernen Sounds, die gelegentlich sogar in
akustische Alternativ-Pop/ Rock-Gefilde ("All Is Ok")
abdriften und fast schon ein entspannendes Flair
("Escape"/ "Cycling In The Rain") verbreiten.
Ihre besten Momente haben Fabrizio Pieriaccini & Co. mit
"Conscience" (eine vorwiegend ruhige Nummer mit
aggressiven Zwischenspiel), dem flotten "I Gotta Run"
und dem spannend aufgebauten "Escape" oder "Can
You Feel The World?". Unterm Strich bleibt ein sehr
gewöhnungsbedürftiges Album, das sich nach mehreren
Durchläufen zu steigern vermag. Für Fans dieser genannten
Musikrichtung mag dieses "Life" durchaus interessant
sein, aber alle anderen sollten tunlichst die Ohren davon lassen.
| Trackliste: | 1. The Wind Of Love - 2. Mr. Kite - Conscience - 4. I Gotta Run - 5. The Work - 6. Escape - 7. Cycling In The Rain - 8. Sometimes - 9. All Is Ok - 10. The Storm Inside - 11. Can You Feel the World? - 12. I Still Love ... - 13. The Wind Of Love (reprise) |
Thanks to Ulf @ Ulftone
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Review:
Obwohl CHINCHILLA mit ihren letzten beiden Alben
("Madness", 2000/ "The Last Millennium",
2002) verdammt gute Kritiken einsacken konnten, habe ich
persönlich bei diesem Nagetier immer den letzten Biss vermisst.
Dies ist aber auf "Madtropolis", dem neusten Output der
deutschen Power-Metaller, definitiv nicht mehr der Fall. Zwar
geht die Band um Sänger Thomas Laasch und Gitarrist Udo
Gerstenmeyer (Gitarre) nicht mehr ganz so heftig zu Werk wie auf
den letzten beiden Outputs, dafür haben die Herren ihr Augenmerk
auf etwas mehr melodischere Elemente gelegt, was sie mit Songs
wie die Mitsing-Hymne "Entire The World" (erinnert
irgendwie an EDGUY), die kraftvolle Ballade "Satellite"
oder der hammondlastige Groover "Money Rules
Everything" mehr als eindrucksvoll unterstreichen. Aber
keine Angst, CHINCHILLA werden natürlich ihren bisherigen Stil
nicht komplett untreu, denn mit dem Kracher "Center Of The
Universe" oder dem Tempomacher "Battle Of The
World" hat der Fünfer kompromissloses Kraftfutter am Start.
Fazit: CHINCHILLA haben ihre Beißerchen ordentlich geschärft
und mit "Madtropolis" ihr bisher eindruckvollstes Werk
eingeritzt.
| Trackliste: | 1. The Wind Of Love - 2. Mr. Kite - Conscience - 4. I Gotta Run - 5. The Work - 6. Escape - 7. Cycling In The Rain - 8. Sometimes - 9. All Is Ok - 10. The Storm Inside - 11. Can You Feel the World? - 12. I Still Love ... - 13. The Wind Of Love (reprise) |
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CHINCHILLA/ Take No Prisoners
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Update: Tuesday, 27. June 2005
created in January 2001 © by Sonny