| Weitere
interessante VÖs im Mai: |
04.05.2002
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Scanner Scantropolis Wertung: 8,5/ 10 |
22.05.2002
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Vicious
Mary Vicious Mary Wertung: 6,5/ 10 |
| 13.05.2002
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Sentenced The Cold White Light Wertung: 8,5/ 10 |
27.05.2002
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Bowes &
Morley Moving Swifty Along Wertung: 9,5/ 10 |
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| 20.05.2002
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Mind Colour Mind Colour Wertung: 7,5/ 10 |
27.05.2002
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Dog Face In Control Wertung: 7/ 10 |
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| 20.05.2002
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Iron Savior Condition Red Wertung: 9/ 10 ein von mir verfasstestes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 10. Ausgabe des Rock It! lesen |
27.05.2002
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Timo
Kotipelto Waiting For The Dawn Wertung: 6,5/ 10 |
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| 21.05.2002
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Snakes In
Paradise Dangerous Love Wertung: 6,5/ 10 |
27.05.2002
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Nocturnal
Rites Shadowland Wertung: 7/ 10 |
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| 21.05.2002
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Dio Killing The Dragon Wertung: 7,5/ 10 Charteinstieg: 10.06.2002 Platz 30 Weiter Platzierungen: 17.06.2002 Platz Nr. 71 24.06.2002 Platz Nr. 82 |
??.05.2002
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Death Or
Glory In The Middle Of The Storm Wertung: 2,5/ 10 |
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Review:
Endlich ist es soweit - The Kings Of Metal are back! Sechs Jahre
nach "Louder Than Hell" (von den beiden genial
Live-Doppeldeckern "Hell On Wheels" und "Hell On
Stage" mal abgesehen) gibt das stählerne Kleeblatt um
Bassist Joey DeMaio endlich wieder ein Lebenszeichen von sich.
Wer jetzt aber glaubt, dass sich MANOWAR auf "Warriors Of
The World" den typischen Metal-Klischees hingeben, der muss
leider enttäuscht werden, denn das neue Langeisen dürfte das
kommerziellste der Bandgeschichte sein. Diese Feststellung
ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir es hier mit einer
genialen Metal-Scheibe zutun haben. Nur dürfte es für
MANOWAR-geeichte Ohren etwas gewöhnungsbedürftig sein, denn
erst ab dem trashigen Doublebass-Hammer "Hand Of The
Doom" (Track Nr. 9!) geht die Band in gewohnter Manier ans
Werk. Zwar bewegen sich die restlichen Songs wie z. B. der Opener
"Call In Arms" (erinnert an die früheren Tage der
Band) und das folgende "Fighting For Freedom"
(Mitsing-Hymne a la "Carry On") in ruhigeren
Gewässern, aber mit zunehmender Spieldauer entwickeln die
Nummern einen unwiderstehlichen Charme. Besonderes Ohrenmerk
sollte man der brillanten Interpretation von Puccinis
"Nessun Dorma" und dem eigenwilligen Medley
"American Trilogy" (bestehend aus beiden
Bürgerkriegsliedern "Dixie"/Süden und "Battle
Hymn Of The Republic"/Norden) schenken, denn bei diesen
beiden Nummern demonstriert Sänger Eric Adams die unumstrittene
Flexibilität seiner Stimme. Über den Titelsong und
Chart-Breaker (cooler Midtempo-Stampfer) braucht man mittlerweile
wohl keine Worte mehr zu verschwenden, denn den dürfte eh schon
jeder MANOWAR-Fan in- und auswendig kennen. Diese Scheibe wird
wohl auch den größten MANOWAR-Kritiker verstummen lassen, denn
die Band haben mit "Warriors Of The World" ein Werk
abgeliefert, das ihnen wahrscheinlich keiner zugetraut hätte.
Einfach genial!!!
| Trackliste: | 1. Call To Arms - 2. Fight For Freedom - 3. Nessun Dorma - 4. Valhalla - 5. Swords In The Wind - 6. An American Trilogy - 7. The March - 8. Warriors Of The World - 9. Hand Of Doom - 10. House Of Death - 11. Fight Until We Die |
weitere Reviews über MANOWAR:
MANOWAR/ Gods Of War
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Review:
Mit "Bayreuth Eins" und der Hit-Single "Die
Flut" feierte JOACHIM WITT vor vier Jahren ein sagenhaftes
Comeback. Nun wartet der einstige NDW-Star ("Der Goldene
Reiter") nach den beiden "Bayreuth"-Alben (Part 1
+ 2) mit einem neuen Scheibe auf. Wie schon auf
den beiden Vorgänger-Werken dreht sich auch auf
"Eisenherz" alles um Liebe, Freundschaft, Schmerz und
Tod. Auch musikalisch hat sich gegenüber den bereits genannten
Scheiben nicht viel geändert, dann auch auf seinem aktuellen
Output vereint Herr WITT auf seine unnachahmliche Art und Weise
die Elemente der NDH (Neue Deutsche Härte) mit tanzbaren Beats
("Du Teufel") und hauchzarten - zum Teil femininen -
Chören. Ja sogar exotisch wirkende Panflöten- und gefühlvolle
Pianoparts finden beim mittlerweile 53jährigen Hamburger in
balladesken Nummern wie "Freundschaft" und "Ich
Bin Schwul" ihre Verwendung. Die absoluten Knaller sind
allerdings der Opener und Titeltrack, welcher mit Sicherheit in
den Tanz-Tempeln rauf- und runterläuft (erinnert mich
stellenweise etwas an FALCOs "Out Of The Dark") und
"Wie Oft Muss Ich Noch Sterben?" (ein Hit a la
"Die Flut") sowie "Supergestört und
Superversaut". Mit "Eisenherz" hat JOACHIM WITT
den Nerv der Zeit getroffen und die beiden ziemlich
gleichwertigen Vorgänger um eine weitere Zutat bereichert. Somit
ist der Silberling ein Fall für eine Top-Note.
"Eisenherz" hat mein eingefleischtes Hard Rock- und
Metal-Herz erweichen können. - Sachen gibt's!?! Also unbedingt
reinhören!!!
| Trackliste: | 1. Eisenherz - 2. Du Teufel - 3. Wie Oft Muss Ich Noch Sterben? - 4. Freundschaft - 5. Supergestört Und Suuperversaut - 6. Ich Bin Schwul - 7. Steif - 8. Du Wirst Niemals Meine Tränenn In Dir Seh'n - 9. Fliegen - 10. Wie Ein Schrei - 11. Schwingenschlag - 12. Trauer Liegt Überm See |
weitere Reviews über WITT:
WITT/ Bayreuth 3 (Deutsch
Rock-Tipp/ Januar 2006)
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Review:
Mit der Beschreibung von "Eiszeit" begibt sich der ROCK
& METAL HEAVEN wieder einmal auf ungewohntes Terrain und
unternimmt erstmals einen Ausflug ins deutschsprachige Punk
Rock-Genre. Im Zuge der ROCK IT!-Soundcheck-Runde für Heft 12
wurde ich mit dem aktuellen Longplayer von LUSTFINGER
konfrontiert und seither läuft die Scheibe in meinen Player rauf
und runter. Also ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich dem
mittlerweile siebten Album der Münchener Band auch einen Platz
in meinem Online-Mag einräume. Musikalisch fühlt sich der
bayrische Fünfer (gegründet 1981) zwischen melodischem Punk
Rock und dreckigem Rock 'N' Roll zuhause und ist neben den TOTEN
HOSEN oder den ÄRZTEn eine der ältesten Punkbands Deutschlands.
Um es gleich vorwegzunehmen: "Eiszeit" ist ein Album,
welches mit Knallern - egal ob mit amüsanten ("Nie Wieder
Alkohol") oder nachdenklichen Texten ("Eiszeit") -
bespickt ist. Songs wie "Nur Du" oder
"Benzin" verbreiten auf Anhieb Partylaune und gehen
sofort ins Ohr, während Nummern wie das von modernen Sounds
dominierte "Wozu (Sind Nur All Unsere Träume Da)" oder
der Titeltrack eher zum Grübeln Anlass geben. Mit
"Eisbär" (GRAUZONE) hat man sich eines fast
vergessenen NDW-Klassikers angenommen und ihn in ein
flockig-rockiges Punk-Gewand gekleidet. Die vorab
veröffentlichte Single "Grünwalder Stadion" wurde im
Herbst 2001 beim Spiel TSV 1860 - HSV als Aufruf zum Stadionumbau
an 3000 Löwenfans kostenlos verteilt und dürfte so manchen
60ziger aus der Seele sprechen. Beim abschließenden
"Honolulu Baby" pendelt man äußerst gekonnt zwischen
NDH und fetzigen Punk Rock hin und her. "Eiszeit" ist
ein qualitativ hochwertiges Album und kann es mit den letzten
Werken von bekannteren Genregrößen locker aufnehmen. Gitarrist
Chris "Yps" Limburg und Sänger Tom "Foug"
Fock, der sich gesanglich irgendwo zwischen Hartmut Engler (PUR)
und Claus Lessmann (BONFIRE) bewegt, haben ein starkes Punk
Rock-Album produziert, welches nicht nur die alten Fans der Band
begeistern wird, sondern auch das jüngere Publikum ansprechen
dürfte. Also vergesst die TOTEN HOSEN oder die ÄRZTE und gebt
LUSTFINGER eine Chance. Ihr werdet es nicht bereuen!!!
PS. die Felle bei LUSTFINGER verdrischt übrigens ein gewisser
Jürgen "Bam Bam" Wiehler, den die meisten eigentlich
von BONFIRE her kennen müssten.
| Trackliste: | 1. 7 Tage - 2. Eisbär - 3. Nur Du - 4. Nie Wieder Alkohol - 5. Eiszeit - 6. Benzin - 7. Bleib Heut Nacht - 8. Mach' Es Mit Liebe - 9. Ein Neuer Weg - 10. Wozu (Sind Nur Unsere Träume Da) - 11. Grünwalder Stadion - 12. Honolulu Baby |
Thanks to Tom @ Lustfinger
weitere Reviews über LUSTFINGER:
LUSTFINGER/ Achtung Heilig
(Deutsch Rock-Tipp/ December 2006)
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Review:
TALON (Moment mal, hatten wir nicht schon Mitte der 80er eine
deutsche Band mit diesem Namen?) sind eine vielversprechende Band
aus den USA, die in den Staaten unter dem Namen VOXEN schon
einige Tonträger unters Volk gebracht haben. Unter neuer Flagge
versucht der Fünfer aus Nord-Kalifornien nun mit seinem
selbstbetitelten Debut auch in Europa ein Bein auf den Boden zu
bekommen. Musikalisch fühlen sich die Mannen um das Gründer-Duo
Kory Voxen (Gitarre) und John Praker (Drums) zwischen den
früheren DOKKEN ("Wrecking Ball"/ "Mother Mary,
May I") und den Scorpions - als die noch sie selbst waren -
bestens aufgehoben. Besonders bei Songs wie "Talon In My
Heart" und "Falling Star " ist der Einfluss der
Hannoveraner nicht von der Hand zu weisen, denn in gewissen
Passagen erinnert Sänger Michael O'Mara (ex-M-PIRE/ VFX) doch
ziemlich stark an den guten Klaus Meine. Als weitere
Appetitanreger kann ich die Ballade "Holding You Soon",
das treibende "Fire In My Soul" sowie den
abschließenden Killer "Rock & Roll Runaway" nur
wärmstens empfehlen. Wer - genauso wie ich - von der aktuellen
DOKKEN-Scheibe etwas enttäuscht ist, sollte "Talon"
unbedingt eine Chance geben. Ihr werdet es bestimmt nicht
bereuen.
| Trackliste: | 1. Wrecking Ball - 2. Fire In Your Soul - 3. Still You Run - 4. Calling You Tonight - 5. Talon In My Heart - 6. Falling Star - 7. Mother Mary, May I - 8. Holding You Soon - 9. All Is Not Forgiven - 10. Livin' For Your Love - 11. Rock And Roll Runaway |
Thanks to Ilse @ Flying Dolphin
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Review:
Ich muss zugeben, dass es mir selten so schwergefallen ist ein
Album zu beschreiben, wie das hier vorliegende. Auch nach gut
einem Dutzend Durchläufen suche ich noch immer nach dem
überspringenden Funken. - Aber vergebens. Fairerweise muss ich
allerdings vorausschicken, dass ich mich schon mit dem
selbstbetitelten Erstling von THE CAGE nicht sonderlich
anfreunden konnte. Aber was der italienische Gitarrero Dario
Mollo (VOODOOHILL) und Stimmband-Akrobat Tony Martin (ex-BLACK
SABBATH) auf ihrem zweiten gemeinsamen Output vom Stapel lassen,
welcher schlicht mit "II" betitelt ist, verursacht mir
doch einige Magenkrämpfe. Gut, über Tony Martins gesangliche
Qualitäten zu diskutieren wäre widersinnig, denn schließlich
hat der Mann so einige Meilensteine der Rockgeschichte mit seinem
großartigen Organ veredelt. Auch am Können von Seniore Mollo
gibt es kaum etwas auszusetzen, aber es hat doch den Anschein,
als wolle er phasenweise seinen Sänger übertönen anstatt
dessen Stärken zu unterstützen. Leider sind mit dem
eingängigen "Life, Love And Everything", der Ballade
"Wind Of Change" und den Rausschmeißer "Poison
Roses" (mit Gitarrenriffs a la Tony Iommi) schon die wenigen
guten Momente der Scheibe genannt. Fazit: Weder kalt, noch heiß.
| Trackliste: | 1. Terria Toria - 2. Overload - 3. Life, Love And Everything - 4. Balance Of Power - 5. Amore Silenzioso - 6. II (instrumental) - 7. Wind Of Change - 8. Theater Of Dreams - 9. What A Strange Thing Love Is - 10. Dazed And Confused - 11. Guardian Angel - 12. Poison Roses |
Thanks to Ilse @ Flying Dolphin
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Review:
Die Sleaze/ Glam-Rocker aus Los Angeles melden sich mit ihrem
mittlerweile sechsten Studio-Album zurück und das sogar im
Original-Lineup, denn der wegen seiner Drogen- und Alkoholsucht
1991 gefeuerte Klampfer C. C. DeVille wurde wieder in Kulttruppe
aufgenommen. Mit dem aktuellen Output "Hollyweird"
versuchen Sänger Bret Michaels & Co. wieder an die
glorreichen Tage Ende der 80er/ Anfang der 90er anzuschließen.
Gleich mit dem Opener & Titeltrack geht es mit dreckigen
Gitarren a la DeVille und beinahe genauso schmutzigen Gesang von
Herrn Michaels so richtig zur Sache. Der anschließende Stampfer
"Squeeze Box" (geniales Solo von C. C.) dürfte in den
einschlägigen Clubs für proppenvolle Tanzböden sorgen. Mit
"Shooting Star", dem absoluten Highlight neben
"Emperor's New Clothes" (erinnert stellenweise an JOAN
JETT's "Treadin' Water") wird ein nahezu perfektes
Eröffnungs-Trio vervollständigt. Eingeleitet von einem genialen
Harmonica-Part - gefolgt von Gitarren der Marke AC/DC - lässt
der nächste Killer mit "Devil Woman" nicht lange auf
sich warten. Nach Lückenfüllern oder Ausfällen sucht man auf
"Hollyweird" vergebens. - Im Gegenteil, denn mit jedem
weiteren Durchlauf lässt uns die Band ein Stückchen mehr an
ihrer ungebrochenen Spielfreude teilhaben. Kurzum:
"Hollyweird" braucht den Vergleich mit "Open Up
And Say... Ahh!" oder "Flesh & Blood" nicht zu
scheuen, denn das Album ist den beiden Scheiben mindestens
ebenbürtig. Leider ist "Hollyweird" momentan nur als
US-Import zu haben, aber der Silberling ist jeden einzelnen Cent
wert. Ein Sahneteil! Also wer braucht denn noch ein neues GUNS 'N
ROSES-Album? - Es gibt doch schließlich POISON!
| Trackliste: | 1. Hollyweird - 2. Squeeze Box - 3. Shooting Star - 4. Wishful Thinkin' - 5. Get 'Ya Some - 6. Emperor's New Clothes - 7. Devil Woman - 8. Wasteland - 9. Livin' In the Now - 10. Stupid, Stoned & Dumb - 11. Home (Bret's Story) - 12. Home (C.C.'s Story) - 13. Rockstar (bonus track) |
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Review:
Mit "Virtual Empire" schicken die Schweizer CRYSTAL
BALL ihren dritten Longplayer zu uns über die Alpen. Mit ihrem
großartigen Debut "In The Beginning " und dem nicht
minder genialen Nachfolger "Hard Impact" hat das
Quintett um Sänger Mark Sweeney dafür gesorgt, dass die
Meßlatte für das neue Album ziemlich hoch angesetzt werden
muss. Zwar haben CYRSTAL BALL in Zusammenarbeit mit Producer
Tommy Newton eine recht ordentliche Scheibe eingespielt, aber
irgendwie vermisse ich die Frische und Unbekümmertheit der
beiden Vorgänger. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch,
"Virtual Empire" ist wirklich kein schlechtes Album -
im Gegenteil - denn viele andere Bands würden für solch ein
Album einen niemals endenden Feixtanz um den Maibaum
veranstalten, aber die Luzerner hatten schon zweimal den Beweis
angetreten, dass sie es noch einen Zacken besser können. Auf
einem Klasse-Album wünscht man sich einfach mehr Songs der Marke
"Dance With The Devil", "Talk In Circles"
(beides hauptamtliche Groover) und des finalen Hammers "Find
Your Ground". Mit "Am I Free?" (Midtempo-Nummer
mit genialem Gitarrensolo) und "When The Night Is Over"
(erinnert stellenweise an Mr. ALICE COOPER) haben CRYSTAL BALL
noch zwei weitere heiße Eisen im Feuer. Auch die Freunde der
ruhigeren Fraktion kommen mit der Ballade "Look In My
Eyes" und dem halbballadesken "Night And Day" auf
ihre Kosten. Fazit: "Virtual Empire" ist eine gute,
abwechslungsreiche Melodic-Scheibe, kann allerdings den beiden
Vorgängern nicht ganz das Wasser reichen. Unbedingt antesten!
Die anstehende Europa-Tour (Ende Mai - Mitte Juni) mit DOKKEN
sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn das neue
Material dürfte Live richtig gut abgehen.
| Trackliste: | 1. 3rd Dimension - 02. Hands Of God - 3. Savage Mind - 4. Am I Free? - 5. Virtual Empire - 6. Night And Day - 7. Dance With The Devil - 8. When The Night Is Over - 9. Blind Side - 10. Talk In Circles - 11. Look In My Eyes - 12. Private Visitor - 13. Find Your Ground |
weitere Reviews über CRYSTAL BALL:
CRYSTAL BALL/ TimeWalker
CRYSTAL BALL/ Hellvetia
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Review:
"Unity" ist der zweite Streich von RAGE in der
Besetzung Peavy Wagner/ Victor Smolski/ Mike "ich spiel fast
überall" Terrana. Schon nach wenigen Sound-Sequenzen wird
deutlich, dass das deutsch-weißrussisch-amerikanische Trio
bedeutend härtere Töne anschlägt als noch auf "Welcome To
The Other Side". Mit "All I Want" (extrem
eingängiger Chorus), dem Doublebass-Hammer "Insanity"
und "Down" (Abgehnummer mit düsteren Parts) hauen uns
die Herren ein Opener-Trio um die Ohren, das mir seit "End
Of All Days" nicht mehr zu Gehör gekommen ist. Ohne auf
catchy Melodielinien zu verzichten, geht es mit "Set This
World On Fire" und dem speedigen "Seven Deadly
Sins" genau in diesem Stile weiter. Lediglich die
Klassik-Einlage "Dies Irae" fällt ein wenig aus dem
Rahmen. Aber dieser kleine Ausrutscher in vergangene "Lingua
Mortis"-Tage ändert nichts an der Tatsache, dass RAGE unter
der Regie von Producer-Koryphäe Charlie Bauernfeind ein geiles
Stück Metal eingefräst haben. Den krönenden Abschluss bildet
der instrumentale Titeltrack, in dem jeder der Herren nochmals
seine Fähigkeiten am jeweiligen Instrument eindrucksvoll
demonstriert.
| Trackliste: | 1. All I Want -2. Insanity - 3. Down - 4. Set This World Of Fire - 5. Dies Irae - 6. World Of Pain - 7. Shadows - 8. Living My Dream - 9.Seven Deadly Sins - 10. You Want It, You'll Get It - 11. Unity |
weitere Reviews über
RAGE:
RAGE/ From The Cradle To The Stage
RAGE/ Soundchaser
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Review:
LAKEHURST haben schon mit ihrem in Eigenregie eingespielten
Erstling "Miracles" (2000) für ziemlichen Wirbel im
Underground gesorgt und dafür reihenweise gute Kritiken bei der
schreibenden Zunft eingesackt. Nun hat der muntere Fünfer aus
dem Hessischen eine Maxi-CD mit dem Titel "So Sexy"
(ebenfalls in Eigenregie) eingefräst, die neben drei bzw. fünf
Cover-Versionen erfolgreicher Pop-Acts mit "Stay" auch
einen Song beherbergt, für den sich die Band selbst
verantwortlich zeigt. So wurden die Smasher "Beat It/ Billy
Jean" (beide MICHAEL JACKSON) und "Sweet Dreams/
Jeanny" (EURYTHMICS/ FALCO) in ein richtig rifflastiges und
hartes Gewand gekleidet. Hervorzuheben sind die energiegeladene
Interpretation des NO ANGELS No. 1-Hits "Daylight" und
das bereits erwähnte "Stay" (geile Keyboards- und
Piano-Parts) in den der Gesang von Frontfrau Nicole Braun doch
sehr an ROBIN BECK erinnert. Insgesamt klingen LAKEHURST auf
"So Sexy" etwas härter und kraftvoller als noch auf
"Miracles", woran die oberamtliche Produktion
allerdings nicht ganz unschuldig sein dürfte. Wer jetzt
neugierig auf die Scheibe geworden ist, sollte 7,-- (inkl.
Porto und Verpackung) eintüten, diese umgehend an LAKEHURST, c/o
Mike Langer, Ringstr. 11, 63486 Bruchköbel senden und sich
dieses Sahneteil einverleiben.
| Trackliste: | 1. Beat It/ Billy Jean - 2. Daylight - 3. Sweet Dreams/ Jeanny - 4. Stay |
Thanks To Mike @ Lakehurst
weitere Reviews über LAKEHURST:
LAKEHURST/ Close Your Eyes
(Underground-Tipp/ April 2006)
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Review:
Nach CAPRICCIO's "Dog-ma²" schon wieder ein Abstecher
in eine andere Ecke des Hard- und Heavy-Bereichs. Mit DEIN
SCHATTEN befasst sich SONNY'S ROCK & METAL HEAVEN erstmals
mit einem Act, der sich irgendwo zwischen der Neuen Deutschen
Härte und dem Gothic-Metal aufhält. Aber aufgrund der
verschiedenen Elemente, die sich auf "Ewiges Eis"
auftun, fällt es richtig schwer, die Band in irgendeine
Schublade zu zwängen. Kein Wunder, den hinter DEIN SCHATTEN
verbirgt sich kein geringerer als Songwriter und
Multi-Instrumentalist Dieter Bornschlegel alias Bornzero (ex-GURU
GURU/ ATLANTIS), der auf gut 30 Jahre Erfahrung im Musik-Business
zurückblicken kann. Das Debüt "Ewiges Eis" ist eine
pikant-deftige Mischung aus Neuer Deutscher Härte ("Er
Kommt Zurück"), prickelnden Akustik-Parts ("Woanders
Sein"/ Radio-Version oder "Schuld und Sünde"),
stampfender Dancefloor-Beats ("Woanders Sein"/
Club-Version) und melancholischen - bisweilen sogar richtig
schwarzangehauchten - Texten. Als Appetithäppchen möchte
"Abschied", "Das Tier" (hymnischer Stampfer)
und "Free" (erinnert stellenweise an OFF's
"Electrica Salza") wärmstens empfehlen. Fans von
JOACHIM WITT, WOLFSHEIM oder ATROCITY ("Hallo?")
dürften sich bei DEIN SCHATTEN bestens aufgehoben fühlen, zumal
Bornzero auf seine ureigene und unverwechselbare Art und Weise
die verschiedensten Elemente zu einem unverkennbaren Sound mit
hohen Wiedererkennungswert kreiert hat. Eine äußerst
interessante Scheibe!
| Trackliste: | 1. Woanders Sein (Club-Version) - 2. Abschied - 3. Dein Schatten - 4. Er Kommt Zurück - 5. Das Tier - 6. Ewiges Eis - 7. Free - 8. My Name Is Luc(if)a - 9. Tränen Der Seele - 10. Geister In Mir - 11. Schuld Und Sünde - 12. Wonander Sein (Radio-Version) - 13. Hallo? |
Thanks To Ussi @ Dein Schatten
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Review:
"Resound The Horn" ist der nunmehr zweite Longplayer
("DoomSword"/ 1999) der - mir bis dato völlig
unbekannten - Band DOOMSWORD. Der Italo-Fünfer wurde 1997 von
Sänger Deathmaster und einem Gitarristen namens Guardian Angel
(was sind das bloß für Namen?/ Anmerk. d. Verf.) und frönt
seither dem Epic Doom Metal, der von mittelalterlich und
keltischen Klängen begleitet wird. "Resound The Horn"
handelt von nordeuropäischen Mythen und Wikinger-Gottheiten.
Eigentlich wäre das ein hochinteressantes Thema, aber leider
plätschert die Scheibe äußerst belanglos vor sich her und
findet im fast 8minütigen "Onward Into Battle (On The March
Again)" - songwritertechnisch, sowie musikalisch - seinen
absoluten Tiefpunkt. Lediglich das etwas schnellere
"MCXIX" (1119) und der abschließende Titeltrack (ein
richtiger Groover) lassen einen Silberstreif am Horizont
erblicken. Alles in allem mangelt es der Scheibe gehörig an
zündenden Ideen und überraschenden Momenten. Fans dieser
Musikrichtung dürften bei Kapellen wie WARHAMMER, WARLORD oder
DOMINE & Co. besser aufgehoben sein.
ein von weiteres mir verfasstestes Review über
"Gleichgewicht" könnt ihr ab Ende Juli in der 11.
Ausgabe des Rock It! lesen
| Trackliste: | 1. Shores Of Vinland - 2. Onward Into Battle (On The March Again) 3. The DoomSword - 4. MCXIX - 5. For Those Who Die With Sword In Hand - 5. The Youth Of Finn MacCool - 7. Resound The Horn: Odin's Hail |
Last
Update: Sunday, 23. March 2003
created in January 2001 © by Sonny