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VÖs im April:
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Achtlos - Nicht Viel

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Wertung: 7,5/ 10

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Wertung: 6/ 10
  07.04.2003

Narnia - The Great Fall

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Wertung: 8,5/ 10

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Autograph - Buzz

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Wertung: 8,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

  07.04.2003

Steel Attack - Predator Of The Empire

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Wertung: 7/ 10
28.04.2003

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Red Wine - Sueños Y Locura

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ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

28.04.2003

Sonata Arctica - Winterheart's Guild

Sonata Arctica
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Wertung: 8,5/ 10
Charteinstieg: 12.05.2003 Platz Nr. 88
  14.04.2003

Brian McDonald Project - Voyage

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Voyage
Wertung: 9/ 10
29.04.2003

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  14.04.2003 Kirk
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Wertung: 8/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

29.04.2003

Hess - Just Another Day

Hess
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Wertung: 7,5/ 10
  21.04.2003

Fairyland - O Wars In Osyrhia

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Wertung: 6,5/ 10
29.04.2003

Praying Mantis - The Journey Goes On

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The Journey Goes On
Wertung: 6,5/ 10

BARBARA CLEAR/ Ticket To Munich - Barbara Clear In Concert
  • Band: Barbara Clear
  • Albumtitel: Ticket To Munich - In Concert
  • Spielzeit: 42:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Janis Joplin, Kate Bush, Jutta Weinhold Band, (frühere) Suzanne Vega
  • Veröffentlichung: ??.04.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Aus einer Laune heraus entsteht die Idee, als Privat-Person die Münchener Olympiahalle für ein Konzert anzumieten und den Ticketpreis auf 10 Euro festzunageln. Falls ihr das Vorhaben für ein Märchen halten solltet, dann habt ihr wahrscheinlich noch nichts von BARBARA CLEAR gehört. Die stimmgewaltige Folk-/ Rocksängerin aus Niederbayern, die ganz alleine mit ihrem Gesang und ihrer Gitarre das Publikum zu fesseln weiß, hat als erster Solo-Künstler in Eigenregie diese große Halle angemietet und somit begann im Herbst 2001 der wahrscheinlich längste Karten-Vorverkauf aller Zeiten. Die Tickets für dieses waaghalsige Großprojekt verkauft die Power-Frau auf ihren zahlreichen Club-Konzerten quer durch den deutschsprachigen Raum. Einige dieser Gigs fanden im Februar 2003 auf der Vogl-Bühne zu Passau statt, die prompt zum Mitschnitt der hier vorliegenden Live-CD genutzt wurden. Auf diesem Album präsentiert die gebürtige Bad Homburgerin zur einen Hälfte ihre starken Eigenkompositionen und zur anderen bekannte Hits und Klassiker. So hat sie z. B. dem DEBORAH ALLEN-Hit "Delta Dreaming", dem Klassiker "You've Got A Friend" (im Original von CAROLE KING) und SAM COOKEs "Bring It On Home To Me" nicht nur ein akustisches Gewand verpasst, sondern auch deutlich ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Dass bei der sympathischen Künstlerin auch das Entertainment nicht zu kurz kommt, davon zeugt ihre Version von SHELBY LYNNEs "Slow Me Down", in der sie das Publikum voll mit einbezieht. Aber auch dem unwiderstehlichen Charme ihrer eigenen Songs kann man sich nur schwerlich erwehren. Während "Battlefield (In The Name Of God)" aufgrund seines immer aktuellen Textes zum Nachdenken animiert, lässt das frisch-rockende "This Girl" so ziemlich alle dunklen Gedanken verschwinden. Das stampfende "Wounded Knee" wiederum schließt an die Tradition bekannter Indian-Rocker wie PETE WYOMING BENDER oder DOUGLAS SPOTTED EAGLE an und mit "Ticket To Munich", das durch die Zeile "A Maß Bier auf da Wies'n kostet mehr als mein Ticket für München" ein bisschen Ironie mit ins Spiel bringt, verdeutlicht BARBARA CLEAR die Philosophie ihrer Musik. Falls ihr euch davon überzeugen wollt, was eine Frau nur mit ihrer Stimme, ihrer Gitarre und ihren Songs bewirken kann, dann entert doch einfach
www.barbara-clear.de, denn nur dort könnt ihr die Alben von BARBARA CLEAR käuflich erwerben.

Sonny

Trackliste: 1. Willing - 2. Delta Dreamland - 3. Time Is The Price - 4. Battlefield (In The Name Of God) - 5. Slow Me Down - 6. This Girl - 7. I Call You - 8. You've Got A Friend - 9. Wounded Knee - 10. Od Steamtrain - 11. I Feel The Same - 12. Ticket To Munich - 13. Bring It On Home To Me - 14. Guilty

Thanks to Ralph @ Clear Support

weitere Reviews über BARBARA CLEAR:
BARBARA CLEAR/ Percious (Earcatcher/ March 2005)
BARBARA CLEAR/ Part Of It All
BARBARA CLEAR/
Live In Der Olympiahalle München
BARBARA CLEAR/
Live In Der Olympiahalle München (DVD)
BARBARA CLEAR/
Look Out!


Altaria - Invitation
  • Band: Altaria
  • Albumtitel: Invitation
  • Spielzeit: 46:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: fällt mir wirklich keine ein
  • Veröffentlichung: 28.04.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
In Finnland kommen in den letzten Jahren immer wieder hochkarätige Bands ans Tageslicht, die durch ihre Eigenständigkeit bestechen. Ursprünglich haben Bassist Marko Pukkila und Tony Smedjebacka (Schlagzeug) ALTARIA als reines Fun-Projekt gestartet, aber durch den Erfolg der beiden Demos "Sleeping Vision" (2001) bzw. "Feed The Fire" (2002) und einiger Gigs in ihrer Heimat kristallisierte sich mehr und mehr eine richtige Band heraus. Komplettiert wird die Band durch die Gitarristen Jani Liimatainen (SONATA ARCTICA) und Emppu Vuorinnen (NIGHTWISH) sowie durch den Sänger Jouni Nikola (REQUIEM). Aufgrund der Mitglieder von namhaften Bands könnte man annehmen, dass ALTARIA eine bunte Mixtur aus deren Sounds spielt. Aber weit gefehlt, denn schon der wuchtige Opener "Unicorn" überzeugt den Zuhörer vom Gegenteil. Selten ist mir in den letzten Jahren so ein eigenständiger Newcomer aus dem Metal-Bereich wie ALTARIA zu Gehör gekommen. Das liegt zum größten Teil am variablen und klassischen Gesang von Jouni Nikalo, der den Songs trotz aller Härte ein stark melodisches Leben einhaucht. Ein weiteres großes Plus der Band ist ihre starke innere Geschlossenheit, denn bei ALTARIA stehen nicht die Fähigkeiten der einzelnen Musiker im Vordergrund, sondern man ergänzt sich gegenseitig und richtet das Hauptaugenmerk komplett auf die Songs. Überzeugt euch selbst! Nummern wie das eingängige "History Of Time To Come", das mystische "House Of My Soul", das leicht moderne "Here I Am" und die abschließende Ballade "Emerald Eyes" (Gänsehaut pur!) helfen euch dabei. ALTARIA gehören für mich jetzt schon zu den Newcomern des Jahres 2003. Ab zu AOR Heaven - eine Investition, die sich lohnt!

Sonny

Trackliste: 1. Unicorn - 2. History Of Times To Comes - 3. Ravenwing - 4. Innocent - 5. Wrath Of A Warchild - 6. Kingdom Of The Night - 7. Fire And Ice - 8. House Of My Soul - 9. Immortal Disorder - 10. Here I Am - 11. Emerald Eye

Thanks to Birgitt @ Germusica

weitere Reviews über ALTARIA:
ALTARIA/ The Fallen Empire
ALTARIA/
Divinity


Enzign - Cast The First Stone
  • Band: Enzign
  • Albumtitel: Cast The First Stone
  • Spielzeit: 59:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Ten, Seven Seals, Damned Nation
  • Veröffentlichung: 28.04.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Während die Welt auf den nächsten TEN-Output wartet und Goldkelchen Gary Hughes damit beschäftigt ist seine Rock-Oper über König Arthur umzusetzen, hat es jetzt auch John Halliwell, seines Zeichens Gitarrist von TEN, satt, weiter auf der faulen Haut zu liegen und hat nun mit ENZIGN sein eigenes Projekt an den Start gebracht. Verstärkt durch den mir bisher unbekannten Sänger/ Bassisten Mark Summer und dem Schlagzeuger Matt Pearce wildert er in ähnlichen Gefilden wie sein Hauptbrötchengeber. Zwar gehen ENZIGN etwas kraftvoller als TEN zu Werk, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es mit der vielzitierten Eigenständigkeit nicht weit her ist. Nicht nur die Songstrukturen erinnern irgendwie an TEN, sondern auch der Gesang von Mark Summer zeigt stellenweise Parallelen zu Gary Hughes. Aber nichtsdestotrotz wissen ENZIGN mit Songs wie dem 8minütigen Opener/ Titeltrack, der Hymne "Keepers Of The Kingdom" und dem vorwiegend akustischen Epos "Endless Seas" durchaus zu gefallen. Leider schleichen sich stellenweise produktionstechnisch einige kleine Schwächen ein, die den guten überaus positiven Gesamteindruck leicht nach unten korrigieren. Fazit: "Cast The First Stone" ist genau das Richtige für die hungrige TEN-Fangemeinde zur Überbrückung bis zum nächsten Output der UK-Vorzeige-Rocker.

Sonny

Trackliste: 1. Cast The First Stone - 2. The 6th Sense - 3. Midnight - 4. I Had To Fall - 5. Dangerous In Daylight - 6. Close The Door - 7. Holding A Gun - 8. Keepers Of The Kingdom - 9. Lazarus - 10. The One - 11. Endless Seas

Thanks to Sven @ MusicConsult


  • Band: Tierra Santa
  • Albumtitel: Indomable
  • Spielzeit: 41:53 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Iron Maiden meets Heroes Del Silencio
  • Veröffentlichung: 28.04.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Es ist wirklich immer wieder schön mitzuverfolgen wie sich eine Band stetig weiterentwickelt. Auf ihrem mittlerweile fünften Studio-Album haben TIERRA SANTA im Vergleich zu den Vorgänger-Alben den etwas melodischeren und softeren Weg eingeschlagen. Waren auf "Sangre De Reyes" noch die Einflüsse von IRON MAIDEN allgegenwärtig, so kommen diese auf dem neuen Output - wie etwa beim leicht speedigen Titeltrack oder Doublebass-Hammer "Hamlet" - nur noch sehr dezent-sporadisch zum Einsatz. Dafür hat das spanische Kleeblatt seinen bisherigen Stil um einige exzellente Zutaten bereichert. So bedient man sich bei "Quién Ilora Por Ti" (eine wunderschöne Midtempo-Nummer) und "Auote De Dios" sogar MIKE OLDFIELDscher Passagen. Aber das ist lange noch nicht alles, denn eine Nummer wie "El Canto De Las Sirenas" hätte durchaus auf einer Scheibe von HEROES DEL SILENCIO stehen können. Neben der unbestritten musikalischen Klasse von TIERRA SANTA erweist sich die stets klare, nicht minder druckvolle Produktion als großer Pluspunkt. Wer bisher noch nicht von den Qualitäten der Spanier überzeugt war, dürfte dies spätestens nach dem ersten Durchlauf von "Indomable" sein. Anderenfalls sollte derjenige unbedingt einen Termin beim HNO-Arzt seines Vertrauens wahrnehmen :-)

Sonny

Trackliste: 1. Alas De Fuego - 2. Indomable - 3. Quién Ilora Hoy Por Ti - 4. Hamlet - 5. El Canto De Las Sirenas - 6. Coro De Guerreros - 7. Las Walkirias - 8. El Corazón Del Guerrero - 9. Azonte De Dios - 10. Las Puertas Del Infierno

Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin

weitere Reviews über TIERRA SANTA:
TIERRA SANTA/ Mejor Morir En Pie
TIERRA SANTA/
Apocalipsis
TIERRA SANTA/
Las Mil Y Una Noches
TIERRA SANTA/
Sangre De Reyes


Stygma IV - A History In Pain - Live
  • Band: Stygma IV
  • Albumtitel: A History In Pain - Live
  • Spielzeit: 77:30 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Österreich
  • Vergleichbare Bands: Metal Church, Dream Theater, Savatage
  • Veröffentlichung: 23.04.03
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Nach vier hochklassigen Studio-Alben (u. a. die geniale Debütscheibe "Solum Mente Infirmis"/ 1998 oder den Killer "Human Twilight Zone"/ 2002) haben die Österreicher STYGMA IV nun endlich auch eine Live-Scheibe in Angriff genommen. Aufgezeichnet wurde die Scheibe während der Show am 9. November 2002 im Salzburger Rockhouse. Da es sich hier um ein komplettes Konzert handelt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Funke schon während des ersten Durchlaufs auf den Zuhörer überspringt und sich das heimische Wohnzimmer in Windeseile zum verrauchten, atmosphärischen Rockclub verwandelt. Die Setlist wird logischerweise vom letzten Studiowerk dominiert, aber jede der älteren Scheiben ist mit mindestens zwei Songs auf "A History In Pain - Live" bedacht worden. Als Intro haben die Progressiv Power Metaller "I.N.R.I." (Overture von Jesus Christ Superstar) gewählt, bevor sie mit dem leicht speedigen "Isolation" (beide aus dem Album "Phobia"/ 2001) erstmals richtig Gas geben. Das folgende "Dark Desire" schafft es mit symphonischen, fast sphärischen Elementen zu überzeugen, wobei der Austria-Fünfer niemals die nötige Härte vermissen lässt. Während sich das düstere "The Void" aus dem letzten Studio-Output von einer schleichenden Nummer zu einem Monster-Groover mit genialen Mitsing-Passagen entwickelt, weiß das 16min Kunstwerk "Sleep", neben dem facettenreichen Gesang von Ritchie Krenmaier, durch das instrumentale Können der gesamten Band zu glänzen. Diese Nummer verliert trotz ihrer sehr beachtlichen Spielzeit zu keiner Sekunde an Dramatik und Spannung, sondern hält den Fan mit gekonnt eingesetzten Tempovariationen, ausgefeilten Arrangements und wunderschönen Melodiebögen bei bester Laune. Auch die restlichen Nummern halten live dargeboten, genau das, was die Studio-Versionen versprechen. Als weitere Anspieltipps empfehle ich den treibend-melodischen Stampfer "Earth Children", den quirligen Titeltrack des Debüts und den abschließenden Killer "Greedmachine". Leider hatte ich persönlich noch nicht das Vergnügen die Österreicher live zu erleben, aber nach dem hier vorliegenden Ergebnis zu urteilen, müssen unsere Nachbarn für diese Aufnahme einen sauguten Tag erwischt haben. Eine richtig geile Live-Scheibe, die auf berauschender Qualität in Eigenregie produziert wurde und verdammt neugierig auf die neue Studio-Langrille "Hell Within" (VÖ Januar 2004) macht. Hut ab, meine Herren!!!

Sonny

Trackliste: 1. I.N.R.I. (Overture to Jesus Christ Superstar) - 2. Isolation - 3. Dark Desire - 4. The Void - 5. Mirror Man - 6. Sleep - 7. Earth Children - 8. Solum Mente Infirmis - 9. Calcutlation Towers - 10. Greedmachine

Thanks to Günter @ Stygma IV

weitere Reviews über STGYMA IV:
STYGMA IV/ Rotting Corpses
STYGMA IV/
Hell Within
STYGMA IV/ The Human Twilight Zone


XYZ - Letter To God
  • Band: XYZ
  • Albumtitel: Letter To God
  • Spielzeit: 63:36 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
    XYZ Music/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: XYZ, Bon Jovi, Led Zeppelin (stellenweise)
  • Veröffentlichung: 22.04.03
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Es gab wohl in letzter Zeit keine Scheibe, über die sich die Geister der Kritiker geschieden haben, wie über das Comeback der L.A.-Vorzeige-Rocker XYZ. Während der eine Teil von einem atemberaubenden Comeback nach 11 Jahren spricht, watscht der andere "Letter To God" - aufgrund der beiden Neueinspielungen von "Inside Out" und der Gänsehautnummer "What Keeps Me Loving You" - als billigen und einfallslosen Aufguss alter Glanztaten auf. Ich muss gestehen, dass mich die Scheibe auch nicht sofort in ihren Bann gezogen hat, aber mein erster Eindruck war zwischen den beiden genannten Parteien angesiedelt. Mittlerweile findet "Letter To God" immer öfter den Weg in meinen CD-Player und entpuppt sich langsam zum richtigen Dauerbrenner. Zugegeben, der dritte Studio-Output kommt nicht ganz an die Klasse, der beiden ersten Scheiben heran, aber immerhin besitzen Songs wie die Ballade "All I'm Asking", das nachdenkliche "Deny" (hätte diese Nummer BON JOVI geschrieben, wäre diese Nummer bestimmt ein Hit geworden) oder der Kracher "Touch The Sky" (erinnert stellenweise an LED ZEPPELIN), in dem man den traditionellen Bandsound geschickt in die Rockmusik der Moderne transferiert, viel mehr Potenzial als so manch hochgejubelte Produktionen, die sich momentan in den oberen Regionen der Charts tummeln. Da mir zu dieser Beschreibung glücklicherweise die US-Pressung von "Letter To God" vorgelegt wurde, kam ich mit "Well", "Never Too Late" (beides Balladen) und der spanischen Version des schweren Groovers "Tango" in den Genuss von drei weiteren sehr hörenswerten Nummern. Eine wirklich abwechslungsreiche und spannende Comeback-Scheibe, die sich vom Rest ihrer Gattung hoffentlich abzusetzen vermag.
Falls ich nun bei einigen Lesern das Interesse an der Import-Scheibe erweckt haben sollte, dann habe ich noch einen heißen Tipp für euch: Die Scheibe könnt ihr entweder über die Band-Homepage unter
www.xyzmusic.com oder bei www.aorheaven.com bestellen.

Sonny

Trackliste: 1. What's On Your Mind - 2. Letter To God - 3. Asking - 4. Tango - 5. Rainy Day - 6. United - 7. Deny - 8. Touch The Sky - 9. Tell Me - 10. Well - 11. Brun It Up - 12. Inside OUt 2003 - 13. What Keeps Me Loving You (2003) - 14. Never Too Late - 15. Tango (Spanish version)

Thanks to Terry @ XYZ


Ray Wilson - Change
  • Band: Ray Wilson
  • Albumtitel: Change
  • Spielzeit: 41:12 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Inside Out/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Bob Dylan, Neil Young, Mike Tramp
  • Veröffentlichung: 22.04.2002
  • Charteinstieg: 05.05.2003 Platz Nr. 88
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Einigen unter euch dürfte RAY WILSON noch als Sänger von SILTSKIN ("The Minds Eye") oder als Phil Collins-Nachfolger aus dem GENESIS' Comeback-Album "... Calling All Station ..." bekannt sein. Nachdem diese Band nach wie vor auf Eis liegt, beschreitet RAY WILSON nun mit seinem Solo-Debüt eigene Wege. Wer jetzt aber geglaubt hat, er schwimmt auf der Welle seines letzten Arbeitgebers, der wird auf diesem Album eines Besseren belehrt, denn auf "Change" ist der Name Programm und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es den Schotten in die Singer/ Songwriter-Ecke verschlagen hat. So verwöhnt RAY WILSON unsere malträtierten Lauscher mit Acoustic Rock/ Pop der Marke BOB DYLAN ("Believe") meets NEIL YOUNG ("Along The Way") gewürzt mit dem stimmlichen Charme eines MIKE TRAMP meets BRYAN ADAMS ("Beautiful Child"). Solche Stücke wie der schleichende Opener "Goodbye Baby Blue", der leicht orientalisch anmutende Titeltrack oder das country-lastig "Yesterday" verbreiten in Windeseile ein relaxtes Feeling und sind somit genau das richtige für warme Frühlingstage. Anhänger der oben genannten Interpreten werden ihre wahre Freude an "Change" haben. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch der ein oder andere Fan der härteren Kost Gefallen an diesem wunderschönen Album finden könnte.

Sonny

Trackliste: 1. Intro - 2. Goodbye Baby Blue - 3. Change - 4. Along The Way - 5. Yesterday - 6. Beach - 7. Cry If You Want To - 8. Beautiful Child - 9. She Fades Away - 10. I Look For You There - 11. Believe - 12. Another Day - 13. Last Horizon

Thanks to Julia @ SPV

weitere Reviews über RAY WILSON:
RAY WILSON/
The Next Best Thing


The Allman Brothers Band - Hittin' The Note
  • Band: The Allman Brothers Band
  • Album: Hittin' The Note
  • Spielzeit: 75:00 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Peach Records/ Sanctuary Records
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 22.04.2003
  • Charteinstieg: 05.05.2003 Platz Nr. 55
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Eine Southern Rock-Legende kehrt zurück! Nach neun Jahren Studioabstinenz hat sich die ALLMAN BROTHERS BAND wieder zusammengerauft und legen mit "Hittin' The Note" ihr mittlerweile 24 Studio-Album vor. Wiedererstarkt durch die Rückkehr von Warren Haynes (Gesang, Lead- und Slide-Gitarre) und der Blutverjüngung durch Derek Trucks (Lead- & Slide-Gitarre) gelingt es dem Septett auf 11 starken Nummern den Geist vergangener Tage gepaart mit einigen frischen Elementen in die heutige Zeit zu transportieren. Angefangen vom stampfenden Opener "Firing Line" über den 9minütigen Herzschmerz-Blueser "Desdemona" und den funky röhrenden Hammond-Groover "Woman Across The River" bis hin zur "very bluesy" Interpretation des ROLLING STONES-Klassikers "Heart Of Stone" winden sich die Songs geschickt durch die Gehörgänge, um dort für längere Zeit zu verweilen. Lediglich die schier niemals endende Jamsession "Istrumental Illness" ist nicht unbedingt für Ottonormal Southern Rock-Ohren bestimmt, aber Fans des Free-Form Jazz dürften ihre helle Freude an dieser Nummer haben. Diese Scheibe wird sicherlich noch öfter den Weg in meine CD-Mühle finden.

Sonny

Trackliste: 1. Firing Line - 2. The High Cost Of Low Living - 3. Desdemona - 4. Woman Across The River - 5. Old Before My Time - 6. Who To Believe - 7. Maydell - 8. Rockin' Horse - 9. Heart Of Stone - 10. Instrumental Illness - 11. Old Friend

EMPIRE/ Trading Souls
  • Band: Empire
  • Album: Trading Souls
  • Spielzeit: 45:04 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Lion Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 21.04.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Nach der Soloscheibe "No More Obscurity" (2000), die zur Hälfte instrumental gehalten ist, machte der deutsche Gitarrist und Songwriter Rolf Munkes 2001 erstmals Nägel mit Köpfen und brachte – unterstützt von Größen wie u. a. Lance King (ex-Balance Of Power) und Bassist Neil Murray (ex-WHITESNAKE) – die Band EMPIRE und deren Debüt "Hypnotica" an den Start. Kaum zwei Jahre später präsentiert uns die Band mit "Trading Souls" nun einen Nachfolger, der dem starken Erstling in keiner Weise nachsteht. – Im Gegenteil! Während der Vorgänger noch von vielen unterschiedlichen Einflüssen dominiert wurde, so legen EMPIRE mit der hier vorliegenden Scheibe eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag, was nicht zuletzt ein Verdienst von Neuzugang und Ausnahmesänger Tony Martin (ex-BLACK SABBATH) ist. Das Album weiß vom starken Opener "One In A Million" (röhrende Keyboard-Parts) bis hin zum Rausschmeißer "Back In The Light" (geniale Rock-Hymne mit eingängigen Chören) mit einer stetigen Steigerung zu gefallen und wirkt auch noch nach zig Durchläufen taufrisch. Weitere Anspieltipps wären "Pay Back Time", der Groover "You" und die Gänsehaut-Nummer "Did You Ever Love Me". Mit Tony Martin, Neil Murray, Tastenartist Don Airey (DEEP PURPLE) und Drummer Gerald Kloos hat Rolf Munkes eine nicht nur namhafte, sondern auch eine verdammt starke und gut harmonierende Mannschaft um sich geschart, die mit "Trading Souls" hoffentlich nicht ihr letztes gemeinsames Album eingespielt hat. Ein Stück guter, handgemachter und zeitloser Rockmusik, das in jede gutsortierte Plattensammlung gehört.

Sonny

Trackliste: 1. Fingerprintz - 2. Bag Of Bones - 3. Thought About The Days - 4. I Know U Too Well - 5. Hang On To The Night - 6. Long Way 2 Go - 7. Someday (Standing On The Edge Of Time) - 8. Wayout - 9. Same Old Story - 10. How Do You Make Me Feel - 11. Fake the Truth - 12. Another Day, Another Way

weitere Reviews über EMPIRE:
EMPIRE/ The Raven Ride (Album Of The Month/ May 2006)


Marvel - Everafter
  • Band: Marvel
  • Album: Everafter
  • Spielzeit: 53:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Traget Records
  • Vergleichbare Bands: Harem Scarem, Hardline, Firehouse
  • Veröffentlichung: 14.04.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Obwohl die Portugiesen mit "Ter A Sorte" (2000) und dem 5-Tracker "Long Way To Go" schon zwei Veröffentlichungen auf ihrem Kerbholz haben, waren mir MARVEL bisher völlig unbekannt. Nun bringt der südländische Fünfer mit "Everafter" seine erste Langrille in englischer Sprache heraus, auf der 13 spritzige und eingängige Melodic Rock-Nummern enthalten sind, die jedes Melodic-Herz höher schlagen lassen dürften. Angefangen vom impulsiven Opener "Fingerprintz", der mit genialen Hooks zu brillieren weiß, über "Hang On To The Night", das gut und gerne auf der letzten HAREM SCAREM-Scheibe stehen hätte können, bis hin zu dem prickelnden Rocker "How Do Make Me Feel" (erinnert an die frühen HARDLINE-Tage) wissen alle Songs auf Anhieb zu gefallen. Besonders gelungen finde ich das spanische Acoustic-Gitarrensolo, das die Burschen in den griffigen Hard Rocker "Fake The Truth" eingebettet haben. Ein weiterer Pluspunkt dieser Scheibe ist - neben der sehr ansprechenden Produktion - der nahezu akzentfreie Gesang von Ivan D'Almeida, der sich stimmlich irgendwo zwischen MITCH MALLOY und den ruhigeren Momenten von Mat Sinner ("I Know U Too Well") bewegt. Fazit: "Everafter" ist ein Album, dass die Anhänger der oben genannten Bands mit Freude erfüllen wird. Ich bin mir sicher, dass MARVEL ihren Weg machen werden. Wem ich jetzt den Mund mit dieser Scheibe wässrig gemacht habe, der kann unter www.target-records.de die Soundfiles antesten und anschließend "Everafter" auch gleich ordern.

Sonny

Trackliste: 1. Fingerprintz - 2. Bag Of Bones - 3. Thought About The Days - 4. I Know U Too Well - 5. Hang On To The Night - 6. Long Way 2 Go - 7. Someday (Standing On The Edge Of Time) - 8. Wayout - 9. Same Old Story - 10. How Do You Make Me Feel - 11. Fake the Truth - 12. Another Day, Another Way

Thanks to Robert @ Target Records


Various Artists -  Undressed - An Unmasked Tribute To Kiss
  • Band: Various Artists
  • Album: Undressed - An Unmasked Tribute To Kiss
  • Spielzeit: 61:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: RSR Music/ AOR Heaven
  • Vergleichbare Bands: Kiss + verschiedenste Einflüsse
  • Veröffentlichung: 10.04.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Tribute-Alben, welche die legendären KISS huldigen gibt es wirklich wie Sand am mehr. Aber dass man einem einzelnen Album die Ehre erweist, scheint mir doch eine ganz neue Idee zu sein. Der Gedanke mit "Undressed" der KISS-Klassikerscheibe "Unmasked" ein Denkmal zu setzen, entstammt den Gehirnwindungen von Alexx Michael, der mit seiner Glam Rock-Bande SHAMELESS gleich drei Nummern ("Talk To Me", "You're All That I Want" und "Tomorrow") auf dieser Scheibe zum Besten gibt. Außer der eben genannten Band und DEMON DRIVE ("What Makes The World Go Round") sind eigentlich nur weniger bekannte Bands mit von der Partie. Diese Tatsache soll aber nicht heißen, dass sich "no names" (größtenteils) nicht genauso überzeugend aus der Affäre ziehen, denn GEMINUS SECTs funky Industrial-Version von "Two Side Of The Coin" oder das STONES/ DOORS-lastige "She's So European" von DRESSED TO KILL stehen den Interpretationen der bekannten Acts nicht in geringster Weise nach. Natürlich gibt es auf derartigen Releases auch sehr gewöhnungsbedürftige Nummern wie z. B. das spacey "Is That You" (JENDZA), die Soul-Version von "Torpedo Girl" (THE TORPEDO GIRLS) oder MIND OVER MEs dreckige Dance Floor-Version von "Two Side Of The Coin", aber nichtsdestotrotz haben wir es hier mit einer sehr innovativen und abwechslungsreichen Tribute-Scheibe zu tun, die sich bestimmt nicht zum letzen Mal in meinen CD-Player verlaufen hat.

Sonny

Trackliste: 1. JENDZA/ Is That You? - 2. RYAN McKAY/ Shandi - 3. SHAMELESS/ Talk To Me - 4. NA$H/ Naked City - 5. DEMON DRIVE/ What Makes The World Go Round - 6. PRETTY SUICIDE/ Tomorrow - 7. THE GEMINUS SECT/ Two Sides Of The Coin - 8. BOOT CAMP/ She's So European - 9. DRESSED TO THRILL/ Easy As It Seems - 10. THE TORPEDO GIRLS/ Torpedo Girl - 11. SHAMELESS/ You're All That I Want - 12. OLIVER MONROE/ Naked City - 13. SHAMELESS/ Tomorrow - 14. MIND OVER ME/ Tow Sides Of The Coin - 15. TYKOON/ Easy As It's Seems - 16. KISS FOREVER/ Talk To Me

Thanks to Jochen @ Demon Drive


Heartscore - Sculptures
  • Band: Heartscore
  • Album: Sculptures
  • Spielzeit: 44:44 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Cure, David Bowie (früher), Uriah Heep, Led Zeppelin, Grobschnitt, Amon Düül usw.
  • Veröffentlichung: ??.04.2003
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Gleich zu Beginn muss ich gestehen, dass ich die folgende Rezension schon einige Wochen vor mir herschiebe. Grund für meine ungewohnte Unentschlossenheit ist die äußerst gewöhnungsbedürftige Musik von HEARTSCORE. HEARTSCORE ist ein Studio-Projekt, das fast im Alleingang von Multi-Instrumentalist Dirk Radloff eingespielt wurde. Lediglich bei vier - der insgesamt 10 Nummern - wurde er von einem gewissen Oliver Hartstack unterstützt, der hauptamtlich seine Stimmbänder für die A-Cappella-Band U-BAHN KONTROLLÖRE IN TIEFGEFRORENEN FRAUENKLEIDERN (das ist kein Witz, die heißen tatsächlich so) schwingen lässt. Musikalisch vereint diese virtuelle Band die experimentelle Musik der 60er, 70er und 80er mit Elementen aus der Klassik und vertont dabei Gedichte von bekannten Lyrikern wie Langstone Hughes, E. E. Cummings oder Emily Dickinson. Diese Verbindung ist an und für sich nichts schlechtes, aber irgendwie fehlt mir auf "Sculptures" die Harmonie zwischen der Musik, Gesang und Chören. Gut, an den instrumentalen Fähigkeiten von Dirk Radloff gibt es wirklich nichts auszusetzen, denn die stampfenden Gitarren ("Little Julie"), der wummernde Bass ("John Evereldown") und die stellenweise röhrenden Keyboards ("Aunt Sue's Stories") sprechen durchaus für sich, aber der Gesang von Oliver Hartstack wirkt stellenweise wie ein lästiges Beiwerk. Im Vergleich dazu kommen die Songs, die Herr Radloff selbst eingesungen hat schon etwas spontaner aus den Boxen. Stimmlich bewegt sich der Allrounder in den Lagen von Robert Smith, ohne aber ganz an die Klasse des CURE-Frontmanns heranzukommen. Mit dem Groover "All I Want Is You", dem punkigen "Jugdement Day" und dem abschließenden 6min-Epos "John Evereldown" offenbaren sich die besten Momente dieses Albums. All jene, die mit den Eingangs erwähnten Bands etwas anzufangen wissen, dürften auch der Musik von HEARTSCORE etwas Positives abringen können. Alle anderen sollten tunlichst die Hände davon lassen.
Die CD ist für 15 € (inkl. Porto und Versand) unter
www.heartscore-music.de erhältlich. Dort könnt ihr auch die einzeln Tracks von "Sculptures" antesten.

Sonny

Trackliste: 1. Men Treats Woman - 2. Blue Bayou - 3. All I Want Is You - 4. When Sue Wears Red - 5. Aunt Sue's Stories - 6. The Saddest Noise, The Sweetest Noise - 7. Judgement Day - 8. Little Julie - 9. What If - 10. John Evereldown

Thanks to Dirk Radloff @ Heartscore


Forces@Work - Cold Heart Canyon
  • Band: Forces@Work
  • Albumtitel: Cold Heart Canyon
  • Spielzeit: 25:59 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: ???
  • Veröffentlichung: ??.04.2003
  • Wertung: 5/ 10

Review:
Vor geraumer Zeit landete mit "Cold Heart Canyon" ein 6-Track-Demo der Band FORCES@WORK auf meinem Schreibtisch, um dort auch - nach dem ersten Test-Durchlauf - für die nächste Zeit zu verweilen. Dieser Tage hat sich die Scheibe der Wuppertaler wieder einmal in meinen CD-Player verirrt und es war an der Zeit, das längst fällige Review zu verfassen. Aber auch die zig Hördurchgänge der letzten Tage, konnten den aller ersten schwerverdaulichen Eindruck nicht beschönigen. Auf ihrer ersten Eigenproduktion bietet das erst 2001 gegründete Quintett ziemlich aufwendig verschachtelten, äußerst schwerverdaulichen Progressiv Metal, den man stellenweise versucht mit Elementen von CURE (Titeltrack/ zugleich beste Nummer) aufzupeppen. Diese Tatsache und die, dass die Herren alle ihre Instrumente ziemlich gut beherrschen, hat nun wirklich nichts Schlechtes an sich, aber der größte Kritikpunkt ist meiner Meinung nach der Gesang von Andreas Lohse (ex-THOUGHT SPHERE/ LOST CENTURY). Zwar hat das Organ von Herrn Lohse eine große Bandbreite (größtenteils ist sogar Screaming und Growling angesagt), aber seine Gesangsart will einfach nicht so richtig zur Musik von FORCES@WORK passen. Ich denke, die Band hätte ruhig als Instrumental-Combo ("Fused Confashion"), die sie ja ursprünglich war, weitermachen sollen und Andreas Lohse würde bestimmt eine gute Figur als Sänger in einer Black/ Death Metal-Band abgeben. Prog-Fans, die für sämtliche Richtungen diese Genres zu haben sind, können sich die CD unter
www.forcesatwork.de für 6,10 € (inkl. Porto und Verpackung) bestellen.

Sonny

Trackliste: 1. Dead Will Dance - 2. A Nice Day To Hate - 3. Forces@Work - 4. Fused Confashion - 5. Coldheart - 6. Pre-Mortem Autopsy

Thanks to Andreas @ Forces@Work

weitere Reviews über FORCES@WORK:
FORCES@WORK/ Forcilized

Last Update: Sunday, 13. June 2004
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Sonny