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VÖs im April:
12.04.2001

Prisoner - II

Prisoner
II
Wertung: 5/ 10
14.04.2001

Pete Sandberg's JADE - Origin

Pete Sandberg's Jade
Origin
Wertung: 6,5/ 10
  12.04.2001

Von Groove - The Seventh Day

Von Groove
The Seventh Day
Wertung: 5/ 10
30.04.2001

Lizard - Southern Steel

Lizard
Southern Steel
Wertung: 7/ 10

Kamelot - Karma
  • Band: Kamelot
  • Albumtitel: "Karma"
  • Spielzeit: 55:47 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Noise/ Sanctuary Records
  • Vergleichbare Bands: Stratovarius, Rhapsody
  • Veröffentlichung: 30.04.2001
  • Chartseinstieg: 14.05.2001 Platz Nr. 85
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Endlich ist es soweit! KAMELOT haben ihr fünftes Meisterwerk vom Stapel gelassen. Um es gleich vorwegzunehmen, mit "Karma", so der Titel des neuen Machwerks, haben es die Florida-Melodics geschafft die beiden meisterhaften Vorgänger "Siége Perilous" und "The Fourthy Legacy" nochmals zu toppen. Zwar sind Vergleiche mit Genre-Größen wie STRATOVARIUS und RHAPSODY durchaus zulässig, aber nicht mehr unbedingt zwingend. Es scheint, als hätte das Quartett um Bandleader und Gitarrist Thomas Youngblood endlich ihren eigenen Stil gefunden. Man nehme klassische und orchestrale Sequenzen, eingängige Keyboards, treibende Double-Bass, mächtige Riffs und lasse mittelalterliche, sowie moderne Elemente mit einfließen. Wobei man die klare und geniale Stimme von Khan (ex-CONCEPTION) nicht außen vorlassen sollte, denn seit seinem Einstieg hat nicht nur die Band, sondern auch er einen großen Schritt nach vorne getan und ist aus selbiger gar nicht mehr wegzudenken. Anspieltipps kann ich mir bei dieser genialen Scheibe getrost sparen, denn "Karma" ist neben Herrn SAMMET's "Avantasia" zweifellos das beste Melodic Power Metal- Album des Jahres 2001. Bleibt nur zu hoffen, dass "Karma" der Band den wohlverdienten Durchbruch beschert und uns KAMELOT mit einer Tour durch Deutschland beglücken. Zugreifen!!!

Sonny

Trackliste: 1. Regalis Apertura - 2. Forever - 3. Wings Of Despair - 4. The Spell - 5. Don't You Cry - 6. Karma - 7. The Light I Shine On You - 8. Temples Of Gold - 9. Across The Highlands - 10. (i) Mirror Mirror - 11. (ii) Requiem For The Innocent - 12. (iii) Fall From Grace

Pride - Far From The Edge
  • Band: Pride
  • Albumtitel: "Far From The Edge"
  • Spielzeit: 51:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Dare, Balance Of Power, Def Leppard, Gary Hughes
  • Veröffentlichung: 23.04.2001
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Es ist schon sagenhaft, da schnappt sich so ein Könner wie Tastenakrobat Jvan Gunn (ex-BALANCE OF POWER) fünf junge unbekannte und unverbrauchte Musiker, gründet eine Band namens PRIDE und stellt mit "Far From The Edge" eine Debut-Scheibe in die Läden, die ihres Gleichen sucht. Umso verwunderlicher ist eigentlich, dass noch niemand zuvor auf so einen begnadeten Sänger wie Matt Mitchell aufmerksam geworden ist. Seine sanfte und klare Stimme, welche durch die geniale Produktion von Pete Coleman (Wildhearts, Black Sabbath) richtig in Szene gesetzt wird, erinnert sehr stark an Darren Wharton (DARE) oder DEF LEPPARD's Joe Elliot und die zählen ja bekanntlich zu den Besten ihres Faches. Gönnt euren Ohren mal solche Perlen wie z. B. "Saviour Of A Brocken Heart", "Hands Of A Healer", "Who You Gonna Love" oder die wunderschöne Ballade "Best Of Me" – sie werden es euch danken. Auch der Rest des vorwiegend im Midtempo beheimateten 10-Trackers steht den bereits erwähnten Nummern in nichts nach. Klasse Songs, richtig gute Musiker und eine absolut starke Produktion machen das Album zu einem unabdingbaren Muss für die Freunde der genannten Vergleichsband. Also ran an den Silberling!!!

Sonny

Trackliste: 1. This Time - 2. Saviour Of A Broken Heart - 3. Hard To Find A Reason - 4. If It Ain't Love - 5. Hands Of a Healer - 6. Hold On - 7. Best Of Me - 8. Who You Gonna Love - 9. Saintly Lies - 10. Comin Round Again

Kelly Keagy - Time Passes
  • Interpret: Kelly Keagy
  • Albumtitel: "Time Passes"
  • Spielzeit: 50:37 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Night Ranger
  • Veröffentlichung: 23.04.2001
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Solo-Aktivitäten scheinen im Hause NIGHT RANGER momentan hoch im Kurs zustehen. Nach Gitarrist BRAD GILLIS katapultiert nun auch Drummer und Leadsänger KELLY KEAGY mit "Time Passes" sein erstes Solo-Geschoss in die Umlaufbahn. Eingespielt hat der Multi-Instrumentalist (neben Gesang und Drums zeigt er sich hin und wieder auch für Gitarre, Bass oder auch Keyboards verantwortlich) sein Debüt mit der tatkräftigen Unterstützung von u. a. BRAIN BART (ex-DAREFORCE), JIM PETERIK (ex-SURVIVOR) sowie seinen Bandmitstreitern BRAD GILLIS, JEFF WATSON (beide Gitarre) und JACK BLADES (Bass). Herausgekommen ist dabei ein abwechslungsreiches Melodic Hard Rock-Album in bester NIGHTRANGER-Manier. Lasst Eure Gehörgänge doch mal von Perlen wie dem Opener "Anything Goes", "Too Much To Ask", "The Journey" oder der dem genialen Duett "Wrong Again" mit GARY MOON (ex-NIGHT RANGER) verwöhnen. Fans von NIGHT RANGER können blind zugreifen und sich damit die Wartezeit bis zum nächsten Output der Band verkürzen. Alle anderen, unbedingt antesten!

Sonny

Trackliste: 1. Anything Goes - 2. Acid Rain - 3. Time Passes - 4. Before Anybody Knows I 'm Gone - 5. Too Much To Ask - 6. Bottled Up - 7. Too Close To The Sun - 8. Wrong Again - 9. Where There's A Woman - 10. The Journey - 11. The Moon

weitere Reviews über KELLY KEAGY:
NIGHT RANGER/ Hole In The Sun
KELLY KEAGY/ I'm Alive


JARTSE TUOMINEN feat. Special Guest Stars/ Northern Lights
  • Band: Jartse Tuominen feat. Special Guest Stars
  • Albumtitel: Northern Lights
  • Spielzeit: 44:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: North & South/ Finnland-Import
  • Vergleichbare Bands: Gary Moore, Richtie Blackmore, Joe Satriani, Eric Clapton, Jeff Beck
  • Veröffentlichung: 23.04.2001
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Da befindet man sich auf Internet-Recherche zwecks Infos über die Sängerin ANNICA, die mit "Badly Dreaming" 1988 einen Meilestein des Skandi-Rocks veröffentlicht hat, und landet überraschenderweise auf der Website des finnischen Ausnahmegitarristen JARTSE TUOMINEN (ex-OUTBRUST). Auf seinem dritten Solo-Album "Northern Lights", das lediglich mit drei Instrumentals (darunter eine fantastische Version des GARY MOORE-Klassiker "The Loner") aufwartet, brilliert die weibliche Rockröhre u. a. neben HAVANA BLACK-Sänger Hannu Leiden, Ila Loueranta (ex-DONNA) und Timo Rainio. Die drei Nummern, die Frau Wiklund mit ihrem rauen Organ veredelt hat, gehören zu den vielen Highlights dieser Scheibe. Während die Rock-Nummer "Love Me, Hate Me" auch auf ihrem zum Klassiker avancierten Debüt hätte stehen können, zeigt sie sich beim gänsehauterregenden "Hearts On Parol" (Duett mit Hannu Leiden), das zwischen balladesken und progressiv rockenden Passagen hin- und herpendelt, oder halbakustischen "Ghost Of Love" von einer sehr gefühlvollen Seite. Weitere Glanzlichter sind das von Timo Rainio gesungene "On The Other Side" (Killer-Vocals!), das sich ziemlich stark an DEEP PURPLEs "When A Blind Man Cries" orientiert, sowie der abschließende instrumentale Titeltrack. Über dem gesamten Album thront natürlich - wie es sich für ein Album eines Edelgitarristen gehört - das sehr facettenreiche und variable Gitarrenspiel von JARTSE TUOMINEN, der für mich ohne Zweifel zu den besten seiner Zunft zählt. Fazit: Auf diesem Album ist einfach für jeden etwas dabei, egal ob man nun auf Fusion ("Introducing"), Funk/ Soul ("Never Enough"), progressive oder straighte Rocksongs steht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Finne auch hierzulande bald über den Insiderstatus hinauskommt, denn über die erforderlichen Qualitäten verfügt er allemal.

Sonny

Trackliste: 1. Introducing (Instrumental) - 2. Ghost of Love (vocals by Annica Wiklund) - 3. Over (vocals by Timo Rainio) - 4. Inca Princess (vocals by Hannu Leiden) - 5. The Loner (Instrumental) - 6. Hearts on Parole (vocals by Annica Wiklund and Hannu Leiden) - 7. Never Enough (vocals by Ila Loueranta) - 8. On the Other Side (vocals by Timo Rainio) - 9. Miracle Man (vocals by Hannu Leiden) - 10. Love Me, Hate Me (vocals by Annica Wiklund) - 11. Northern Lights (Instrumental)

Thanks to Pia @ PTPromotion

weitere Reviews über JARTSE TOUMINEN:
JARTSE TUOMINEN/ Time Of Change


Gun Barrel - Power-Drive
  • Band: Gun Barrel
  • Albumtitel: "Power-Drive"
  • Spielzeit: 48:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: L.M.P. Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: AC/DC, Saxon, Iron Maiden, Accept, Guns N' Roses
  • Veröffentlichung: 17.04.2001
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Nach den beiden 1999 in Eigenproduktion veröffentlichten EP's "Bomb Attack" und "Back To Suicide", sowie zahlreichen Gigs, haben GUN BARREL nun einen Vertrag mit L.M.P. an Land gezogen und ihr Debut-Album "Power-Drive" eingespielt. Auf ihrem Erstling lässt das Kölner Quartett von der ersten Sekunde nichts anbrennen und rocken, zumeist im Uptempo, was das Zeug hält. Die Dom-Städter stilistisch einzuordnen fällt schwer, aber für Fans von SAXON, AC/DC, ACCEPT oder GUNS N' ROSES dürfte die Scheibe ein gefundenes Fressen sein, denn die Palette reicht von der gefühlvollen Ballade bis hin zum heftig groovenden Stampfer. Führt euch doch mal das Opener-Trio mit dem Titeltrack, "Only A Passenger" und dem genialen "For All Like You" (AC/DC-Feeling pur) oder "Gate Of God" zu Gemüte. Besonders erwähnenswert ist die erstklassige Leistung von Shouter Guido Feldhausen (Bon Scott und Biff Byford lassen grüssen) und die großartige Gitarrenarbeit von Rolf Tanzius. In anbetracht dessen, dass es sich hier um ein Debut handelt, ist man fast dazu geneigt die Höchstnote zu zücken, doch an der ein oder anderen Stelle des Silberlings wünscht man sich doch etwas mehr Eigenständigkeit. Trotzdem, GUN BARREL haben mit "Power-Drive" einen soliden Grundstein gelegt, auf dem gut auf- bzw. weiterbauen lässt und so etwas kommt auch nicht mehr alle Tage vor.

Sonny

Trackliste: 1. Power Drive - 2. Only A Passenger - 3. For All Like You - 4. Bomb Attack - 5. Gate Of God - 6. Straight Down To Hell - 7. We Will Carry On - 8. Shut Up Or Lose Me - 9. Gone With The Wind - 10. Back To Suicide - 11. She's Coming Over Top - 12. Take Me To The Highway

weitere Review über GUN BARREL:
GUN BARREL/ Bombard Your Soul


Bonfire - Strike Ten
  • Band: Bonfire
  • Albumtitel: "Strike Ten"
  • Spielzeit: 53:31 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: BMG Ariola
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 09.04.2001
  • Chartseinstieg: 23.04.2001 Platz Nr. 32
  • Weitere Platzierungen:
    30.04.2001 Platz Nr. 64 / 07.05.2001 Platz Nr. 82
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Mit "Strike Ten" haben die Bajuwaren-Rocker LESSMANN & ZILLER, wie der Titel schon erahnen lässt, ihr 10. Machwerk auf die Melodic Rock-Gemeinde losgelassen. Zwar wartet das aktuelle Langeisen mit keinerlei weltbewegenden Neuerungen auf, aber die Ingolstädter taten gut daran, sich ihrer wahren Stärken zu besinnen und fackeln auf "Strike Ten" ein wahres Freudenfeuer ab. BONFIRE lassen es fast wieder so krachen wie zu besten "Fireworks"- Zeiten, was die beiden gnadenlos guten und schnellen Hard Rocker "Strike Back" & "Diamonds In The Rough" mehr als eindrucksvoll unter Beweis stellen. Weitere Highlights des 12- Trackers sind die im Midtempo gehaltenen "Under Blue Skies", "Anytime You Cry", "Until The Last Goodbye" & "Too Much Hollywood" und die für BONFIRE üblichen Balladen "Southern Winds" & "I Need You". Wer schon den wirklich guten Vorgänger "Fuel To The Flames" zu seinen Faves zählt, wird die neue Scheibe lieben. BONFIRE are back – back on the top. Die Tour mit DOMAIN als Opener sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.

Sonny

Trackliste: 1. Revolution Day - 2. Under Blue Skies - 3. Strike Back - 4. Down To Atlanta - 5. Southern Winds - 6. Good Times Rock 'N' Roll - 7. Until The Last Goodbye - 8. Diamonds In The Rough - 9. Damn You - 10. Antime You Cry - 11. Too Much Hollywood - 12. I Need You - 13. Angel In White (bonustrack/limited edition)

weitere Reviews über BONFIRE:
BONFIRE/  Double X
BONFIRE/ One Acoustic Night - Live At The Private Music Club (Album Of The Month/ March 2005)
BONFIRE/
Free
BONFIRE/ Tell Me What U Know (Single)
BONFIRE/
Live Over Europe!
BONFIRE/
29 Golden Bullets


Journey - Arrival
  • Band: Journey
  • Albumtitel: "Arrival"
  • Spielzeit: 73:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Columbia/ Sony
  • Vergleichbare Bands: Steve Perry, Two Fires
  • Veröffentlichung: 03.04.2001
  • Chartseinstieg: 16.04.2001 Platz Nr. 75
  • Wiedereinstieg: 30.04.2001 Platz Nr. 89
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Das lange Warten hat nun wirklich ein Ende – eine Kultband meldet sich eindrucksvoll zurück! Fünf Jahre nach "Trail By Fire" wuchten JOURNEY nun ihr neuestes Langeisen auf den Markt. Zwar ist "Arrival" schon seit letztem Jahr als sündteurer Japan-Import erhältlich, aber das Warten auf das US/ Euro- Release hat sich durchaus gelohnt. Denn die Euro-Fassung enthält neben dem Japan-Bonus "To Be Alive Again" mit "World Gone Wild" und "Nothin' Comes Close" (beide im Uptempo gehalten) zwei brandneue Nummern, lediglich "I'm Not That Way" hat es nicht auf den hiesigen Output geschafft. Eingesungen hat den von Kevin Shirley produzierten 15-Tracker Steve Angerie, der sich schon für die Vocals bei "Remember Me" (JOURNEY's Beitrag zum Soundtrack "Armageddon") verantwortlich zeigte. Neben den bereits genannten Tracks entpuppen sich der Opener "Higher Place", "I Got A Reason" und die Mega-Ballade "With Your Love" als potentielle Highlights. Aber auch der Rest des Albums ist nicht von Pappe und braucht sich hinter den hier aufgeführten Songs nicht verstecken. Ein weiterer Pluspunkt der Scheibe ist die stattliche Spieldauer von knapp 74 min. "Arrival" gehört in jede CD-Sammlung. Unbedingt antesten!

Sonny

Trackliste: 1. Higher Place - 2. All The Way - 3. Sings Of Life - 4. All The Things - 5. Loved By You - 6. Livin' To Do - 7. World Gone Wild - 8. I Got A Reason - 9. With Your Love - 10. Lifetime Of Dreams - 11. Live And Breathe - 12. Nothin' Comes Close - 13. To Be Alive Again - 14. Kiss Me Softly - 15. We Will Meet Again

weitere Reviews über JOURNEY:
JOURNEY/ Generations
JOURNEY/ Trail By Fire (unknown & wellkown Rock-Pearls)


W.A.S.P. - Unholy Terror
  • Band: W.A.S.P.
  • Albumtitel: "Unholy Terror"
  • Spielzeit: 47:12 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Is Records/ Sanctuary Records
  • Vergleichbare Bands: AC/DC, Mötley Crüe
  • Veröffentlichung: 02.04.2001
  • Chartseinstieg: 16.04.2001 Platz Nr. 88
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Es grenzt ja fast schon an ein Wunder wie viele Heroen vergangener Tage sich ihrer Wurzeln und somit auch ihrer Stärken entsinnen. In meinen kühnsten Träumen hätte ich nicht daran geglaubt, dass sich nach dem allseits gescholtenen und überflüssigen Industrial-Ausflug "Kill Fuck Die" jemals wieder ein W.A.S.P.-Silbering in meinen CD-Player verirrt. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Haben Lawless & Co mit dem 99er Output "Helldorado" bereits wieder jede Menge an verspielten Credits wettgemacht, so dürften sie mit "Unholy Terror" nun auch die letzten Nörgler besänftig haben. Zwar wartet die neue Langrille nicht unbedingt mit weltbewegenden Neuerungen auf, aber zumindest lassen es die L.A.-Schockrocker wieder richtig krachen und rocken ohne Rücksicht auf Verluste drauf los, was Songs wie "Hate To Love Me", "Charisma", "Who Slayed Baby Jane?" und "Raven Heart" einmal mehr unterstreichen. Dass der Herr der Gesetzlosen aber auch ein Meister der sanften Klänge ist, dürfte seit "Still Not Black Enough" hinlänglich bekannt sein und dies stellt er mit dem Instrumental "Ephoria" und der Gänsehaut-Nummer "Evermore" erneut eindrucksvoll unter Beweis. "Unholy Terror" hätte gut und gerne der Nachfolger von "The Headless Children" oder "The Crimson Idol" sein können. Blackie Lawless is back – Let's Kick Some Ass! Fast perfekt.

Sonny

Trackliste: 1. Let It Roar - 2. Hate To Love Me - 3. Loco-Motiv Man - 4. Unholy Terror - 5. Charisma - 6. Who Slayed Baby Jane? - 7. Euphoria (instrumental) - 8. Raven Heart - 9. Evermore - 10. Wasted White Boys

Southern Rock Allstars - Crazy Again
  • Band: Southern Rock Allstars
  • Albumtitel: "Crazy Again"
  • Spielzeit: 54:57 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Record Heaven Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Molly Hatchet, Rossington Band, Blackfoot
  • Veröffentlichung: 02.04.2001
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Nach dem letzten Output von MOLLY HATCHET, der mit Verlaub gesagt etwas lau ausgefallen ist, ging ich mit eher gemischten Gefühlen an das Debut der SOUTHERN ROCK ALLSTARS heran. Aber halt – keine vorschnellen Beurteilungen, denn bei JAY JOHNSON (Lead Vocals & Guitars/ ROSSINGTON BAND), DAVE HLUBEK (Guitars/ MOLLY HATCHET), JAKSON SPIRES (Drums/ BLACKFOOT) und CHARLES HART (Bass/ RADIO TOKYO) ist der Name Programm. Einerseits gehen die Südstaaten-Rocker stampfend rockig wie bei "Train Of Sorrow" & "Traveller", andererseits bluesig wie beim Titeltrack zu Werke und "Knight In Shining Arms" & "Better Off Alone" lassen die Herzen von Freunden balladesker Klänge höher schlagen. JAY JOHNSON hat mit "Crazy Again" eine der abwechslungsreichsten Scheiben produziert, die mir in letzter Zeit zu Ohren gekommen ist. Anhänger der genannten Bands können bedenkenlos zugreifen, alle anderen sollten dem Album eine Chance geben und einen Lauschangriff beim Plattendealer ums Eck riskieren. Es lohnt sich wirklich, denn der Silberling wird mit jedem Durchlauf besser.

Sonny

Trackliste: 1. Train Of Sorrow - 2. Dreaming - 3. Ghost Of You - 4. Knight In Shining Arms - 5. Crazy Again - 6. Trouble 's Comin' 7. Ship Of Tears - 8. Traveller - 9. Better Of Alone - 10. Don't Believe A Word - 11. The Answer Lies With You - 12. Wishing Well (live version/ bonus track european edition)

  • Band: Mayqueen
  • Albumtitel: A Tribute To Freddy Mercury
  • Spielzeit: 6:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Queen, was sonst
  • Veröffentlichung: ??.04.2001
  • Wertung: keine Wertung

Review:
QUEEN waren in den 70er und 80er Jahren die unumstrittene Kultband. Seit dem tragischen Tod von Sänger Freddy Mercury (1991) versuchen unzählige Coverbands den Mythos dieser Legende am Leben zu erhalten. - Zumeist mit nur mäßigem Erfolg! Einzig und allein MAYQUEEN, eine sechsköpfige Truppe aus dem Kölner Raum, gelingt es die Klassiker dieser Kultband mit akribischer Perfektion nachzuspielen und sind somit eine der meistgebuchtesten QUEEN-Coverbands (mehr als 60 Auftritte pro Jahr). Großen Anteil daran hat, neben Frontmann Mirko Bäumler, der in der Lage ist das komplette Stimmspektrum des legendären Sängers abzudecken, Gitarrist und Bandgründer Ralph Sädler, der die gleichen Gitarren und das gleich Equipment wie der QUEEN-Gitarrist Brian May verwendet. Für die optimale Umsetzung der Chöre sorgen Background-Sängerin Susann De Bollier, Keyboarder Leo Gatzweiler und Bassist Rolf Sander, der sich mit Schlagzeuger Jochen Fink auch für die exzellente Rhythmusarbeit verantwortlich zeigt. Der vorliegende Promo-Silberling beinhaltet mit "Don't Stop Me Now" und "We Are The Champions" zwei der größten QUEEN-Hits und man könnte fast meinen es wären die Königlichen selbst, die da aus den Lautsprechern erschallen. Des weiteren hat die Band als Dankeschön an die Fans eine Live-CD veröffentlicht, welche das enorme Live-Potenzial der Band dokumentiert. Wer sich von den Live-Qualitäten der Band gerne mal selbst überzeugen möchte, erfährt unter
www.mayqueen.de die aktuellsten Konzert-Termine und kann sich bei dieser Gelegenheit auch gleich das Live-Album bestellen.
PS. laut Medien-Info sagte QUEEN-Gitarrist Brian May bei einem MAYQUEEN-Konzert: "er habe das Gefühl, als ständen QUEEN selbst auf der Bühne"! Also, wenn das keine Auszeichnung ist J

Sonny

Trackliste: 1. Don't Stop Me Know - 2. We Are The Champions

Thanks to Susann @ Mayqueen

Last Update: Sunday, 24. October 2004
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Sonny