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Review:
ANKHARA sind eine Band, die mit "Sombras Del Pasado"
mittlerweile schon ihr drittes Album veröffentlichen. Wie schon
der Albumtitel unschwer erahnen lässt, handelt es sich bei
diesem Sextett um eine spanische Combo, die auch in ihrer
Muttersprache rocken. Waren die beiden ersten Alben ("Dueno
Del Tiempo" und "II") noch ziemlich tief im Power
Metal verwurzelt, so muss man den Mannen um Sänger Pacho Brea
auf dem hier vorliegenden Silberling eine gesunde
Weiterentwicklung zugestehen, denn hier verschmelzen Elemente aus
dem Progressiv- ("Ruinas Del Alma") und kraftvollen
Heavy Metal ("Arcordes Mágicos"), sowie aus Hard Rock
("Busca Un Motivo") und AOR ("Mantente
Firme") zu erfrischenden Melange mit südländischen Charme.
Bei der zuletzt genannten Nummer handelt sich um die gelungene
und kraftvolle Umsetzung des TOTO-Klassikers "Hold The
Line" in die spanische Sprache. Des weiteren erweisen sich
Songs wie das orientalisch-sphärische, aber nicht minder
kraftvolle "Lágrimas Del Nilo", die prickelnde Ballade
"Principio Y Fin" und das spannungsgeladene
"Mirame" als richtiger Ohrenschmaus. Außerdem haben
ANKHARA mit dem 10minütigen Titeltrack ein richtig kleines
Kunstwerk am Start, das alle oben aufgeführten Elemente in sich
vereint. Ein rundum erquickendes Album, das mich unweigerlich in
seinen Bann gezogen hat.
| Trackliste: | 1. Génesis (intro) - 2. Ruinas Del Alma - 3. Acordes Mágicos - 4. Busca Un Motivo - 5. El Eco De Tu Silencio - 6. Lágrimas Del Nilo - 7. Un Dia En La Imaginación - 8. Principio Y Fin - 9. Mirame - 10. E Munodop No Es Suficiente - 11. Sombras Del Pasado - 10. Mantente Firme |
Thanks to Wolfgang & Sandra @ Flying Dolphin
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Review:
Die aus der Ukraine stammende Combo REACTOR haben mit ihrem nun
2. Album eine perfekte Kombination aus bleischwerem Riffing und
interessanten Synthie-Melodien auf den Rundling geschmiedet, die
den bekannten Acts wie MINISTRY und ALIEN SEX FRIEND und Co. in
nichts nachstehen und genauso ansprechend klingen. An der Gitarre
ist mit Zorin V. ein Riffmonster am Werk, der einen Nackenbrecher
nach dem anderen aus dem Handgelenk schüttelt. Den ergänzenden
Kopf der Band stellt Sänger und Bassist Lartisin A. dar, der All
Jourgensen (MINISTRY/ MASTERMIND) locker das Wasser reichen kann.
Anspieltipps sind Nr. 5 mit "I Hate Discipline" und
"Just Little ..." (Nr. 8), das sehr an CREMATORYs
"Faces" erinnert. Auch die Nummer 11, "Rave
Princess (radio mix) ", von der es 3 Versionen gibt, kann
ich nur empfehlen, da sie durch ihre Aggression herausstechen.
Aber die anderen sind genauso gut und runden den Gesamteindruck
(sehr positiv) ab. Fazit: Für jeden Kenner von Industrial-Metal
ist diese Scheibe ein absolutes Muss! Nicht dran vorbeigehen,
kaufen, Mensch, kaufen.
| Trackliste: | 1. Rave Princess - 2. Criminal Zone - 3. Blade Runner - 4. Never Again - 5. I Hate Discipline - 6. Face To Face - 7. Don't Stay Away - 8. Just Little ... - 9. Love Me With Pain - 10. Rave Princess (dance remix) - 11. Rave Princess (radio mix) |
Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum
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Review:
Eigentlich war ich, trotz der stellenweise
gewöhnungsbedürftigen Soundqualität, immer ein Freund von den
meisten Releases und Wiederveröffentlichungen aus dem Hause
Perris Records. Nur was die Rock-Archäologen mit dem hier
vorliegenden Output ausgegraben haben, wirft nun wirklich mehr
Schatten als Licht. RAZAMANAZ hat nun überhaupt nichts mit dem
Klassiker von NAZARETH zu tun, sondern war vielmehr ein Projekt
des ex-CINDERELLA/ BRITNEY FOX-Gitarristen Michael Kelly Smith,
das er während der Pause seiner Hauptband ins Leben gerufen
hatte. Dazu scharte er den Sänger/ Gitarristen Corry Massi, den
Bassisten Joe Bisbing sowie Steve Attig am Schlagzeug um sich.
Auf "Razamanaz" befinden sich 15 Nummern, die zumeist
nicht über mäßiges Demo-Stadium ("Rock 'N' Roll
Outlaw"/ "Break For Fetters"/ "Tie It
Up") hinauskommen oder sogar um "unfinished
Studio-Outtakes" ("Call Of The Wild" und
"Swamp Slide/ Bad Feelin' Blues") handelt und sich
soundtechnisch wirklich jenseits von gut und böse abspielen.
Lediglich die Tribute-Beiträge "King Of The Night Time
World" (KISS), "Seasons Of Wither" (AEROSMITH) und
"Kicks" (PAUL REVERE & THE RAIDERS) können
halbwegs überzeugen. Außerdem lassen die Herren mit den
wahrscheinlich kürzeren End-Versionen (?) von "In The
Dust", in dem Corry Massi stellenweise in Axl Rose-Manier
krächzt, und "Make It Main", das mit einer bluesigen
Gitarrenlinie a la AC/DC auf sich aufmerksam macht, ihr Können
kurz aufblitzen. Fazit: Die erste hörenswerte Hälfte dieser
Scheibe wird vom nahezu überflüssigen zweiten Teil doch
erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nur eine EP mit den ersten
sieben Nummern wäre höchstwahrscheinlich sinnvoller gewesen. -
Manchmal ist weniger eben doch viel mehr!
| Trackliste: | 1. Urgency - 2. Feel It - 3. King Of The Night Time World - 4. Seasons Of Wither - 5. Kicks - 6. In The Dust - 7. Make You Mine - 8. Call Of The Wild - 9. Swamp Slide/ Bad Feelin' Blues - 10. Rock 'N' Roll Outlaw - 11. Tied Up - 12. Walk, Don't Run - 13. In The Dust (bonus track) - 14. Pain - 15. Make You Mine (bonus track) |
Thanks to Perris Records
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Review:
Als ich die ersten Takte dieser CD hörte, traute ich meinen
Ohren nicht. Nach einem leicht mittelalterlich angehauchten
Intro, wird der Zuhörer mit feinsten Metal mitteleuropäischer
Prägung überrollt und das von einer Band, die aus Russland
stammt. Im Gegensatz zum Großteil ihrer Landsleute sind sie
nicht dem Black-, Death- , Gothic oder Industrial Metal
verfallen, sondern bewegen sich ziemlich gekonnt im Bereich der
oben genannten Bands. Aber keine Angst, bei ARIDA VORTEX handelt
es sich mitnichten wieder um einen der total überflüssigen
Klone diese Genres. Vielmehr bilden die Moskauer ein verbindendes
Glied zwischen dem Power Metal Ende der 80er/ Anfang der 90er
Jahre und den Elementen der heutigen Zeit ("Revolution
Time") sowie dezent eingestreuten Death/ Black
Metal-Elementen (Titeltrack). Diese Tatsache beruht nicht zuletzt
auf dem klaren, kraftvollen und variablen Gesang von Andrey
Lobashev, der weder zwanghaft versucht wie ein Michael Kiske zu
klingen, noch als ein Plagiat eines Timo Kotipelto durchgehen
dürfte, sondern komplett sein eigenes Ding durchzieht.
Andererseits lassen sich aber gewisse Parallelen im Gitarrenspiel
von Bandgründer Roman Guryev zu Kai Hansen nicht von der Hand
weisen. An Nummern wie "Vortex", das mit einem geilen
Bass-Solo versehen ist, sowie am speedigen "Break For
Fetters" und dem Groove-Hammer "Revolution Time"
dürften Power Metal-Fans ihre wahre Freude haben. Des weiteren
sind die wunderschöne Ballade "Autumn", das
Instrumental "Facing The Elements" (YNGWIE MALMSTEEN
lässt grüßen) und die Hymne "When Tomorrow Comes"
unbedingt zu empfehlen. Ein Leckerbissen der besonderen Art
stellt die wunderschöne, russische Halb-Acoustic-Nummer
"??????" ("Uletai"/ "Fly Away")
dar. Für diese Scheibe besteht absolute Kaufpflicht! Nur schade,
dass bisher noch kein westliches Label auf ARIDA VORTEX
aufmerksam geworden ist und deshalb ist das Debüt "Evil
Sorcery" nur als Russland-Import unter www.cd-maximum.ru zu
bekommen.
| Trackliste: | 1. Invasion - 2. Vortex - 3. Break the Fetters - 4. Revolution Time - 5. Prison for My Soul - 6. Autumn - 7. Facing the Elements - 8. Imagination - 9. When Tomorrow Comes - 10. Evil Sorcery - 11. Abyss of Emptiness - 12. Uletai ( Fly Away) |
Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum
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Review:
In der Gerüchteküche munkelte man schon seit einigen Monaten
über ein mögliches Comeback von KROKUS, aber nun ist das fast
Unfassbare doch noch eingetreten: KROKUS are back! Während
Bandkopf und Gitarrist Fernando Von Arb für den etwas lauen
Vorgänger "Round 13" den Briten Carl Sentence als
Sänger mit ins Boot holte, ist für "Rock The Block"
mit Marc Storace wieder der Sänger der ersten Stunde in die Band
zurückgekehrt. Besagte Rückkehr scheint wie eine
Motivationsspritze auf Von Arb gewirkt zu haben, denn es ist wohl
schon längere Zeit her, dass die wohl erfolgreichste Schweizer
Rock Band aller Zeiten so abgerockt haben, wie auf dem
vorliegenden Album. Gut, als langweilig oder gar schlecht konnte
man bisher keine der Scheiben von KROKUS bezeichnen, aber an das
hohe Niveau der ersten beiden Alben kam keine nur annähernd
heran. Doch auf "Rock The Block" ist der Titel endlich
wieder Programm, denn die Scheibe groovt vom stampfenden Opener
"Mad World" bis hin zum genialen Rausschmeißer und
Titeltrack was das Zeug hält. Unter den 14 Nummern benötigen
lediglich "I Want It All" und das getragene "Open
Fire" mehrere Durchläufe um sich im Ohr festzusetzen.
Ansonsten ist alles wie man es von den Schweizern kennt: Rock 'N'
Roll und Party pur. Als weitere "Gute Laune"-Macher
will ich euch die Mitsing-Hymne "One For All", den
frechen Rocker "Looking To America" und den
Monster-Groover "Night Of The Snakes" verschreiben. Mit
"Rock The Block" vormögen die Schweizer zwar nicht
ganz an Meilensteine wie "Metal Rendez-Vous" oder
"Hardware" heranzukommen, aber sie sind verdammt nah
dran.
| Trackliste: | 1. Mad World - 2. Leading The Pack - 3. I Want It All - 4. Open Fire - 5. One For All - 6. Looking To America - 7. Go My Way - 8. Hot Shot - 9. Raise Your Hands - 10. Night Of The Snakes - 11. Throwing Her China - 12. We'll Rise - 13. Freedom - 14. Rock The Block |
Thanks to Anna @
eastwest records
&
Thanks to Reto @ Extern Entertaiment
weitere Reviews über
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KROKUS/ Hellraiser
KROKUS/ Fire And Gasoline: Live!
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Review:
Und schon wieder eine Neuerung auf Rock & Metal Heaven, denn
mit OVERKILLs "Killbox 13" hält erstmals eine Scheibe
aus dem Trash-Genre in unserem Online-Mag Einzug. Wie schon der
Albumtitel erahnen lässt, handelt es sich bei der vorliegenden
Scheibe um das 13te Studio-Album der New Yorker Vorzeige-Trasher.
Bisher konnte man der Band um Sänger Bobby "Blitz"
Ellsworth - trotz ständiger Lineup-Wechsel - mit jedem Album
eine kontinuierliche Weiterentwickelung attestieren, aber was
OVERKILL auf diesem Output vollbracht haben, dass hätten wohl
die wenigsten Kritiker erwartet. So kraftvoll, spontan und
abwechslungsreich wie sich die Band auf "Killbox 13"
präsentiert, könnte man direkt meinen, sie wäre gerade eben
einem Jungbrunnen entstiegen. Diese These wird durch Songs wie
dem tosenden Opener "Devil By The Tail", der
eingängigen Headbanger-Hymne "Damned" (ein wahrer
Killer vor dem Herrn) oder dem Stampfer "No Lights"
manifestiert. Während man bei letzterer Nummer mit doomigen
Anleihen und donnernden Doublebass-Attacken zu begeistern weiß,
zeigen sich die Herren auf dem folgenden "The One" von
einer etwas gedämpfteren bzw. eingängigeren Seite und lassen
sich auch nicht davon abhalten, gelegentlich etwas modernere
Elemente einzustreuen. Des weiteren drängen sich das mit
Lava-Riffs strotzende "Crystal Clear" und die Rifforgie
"Unholy" als Anspieltipps auf. Wobei man sich aber
abschließend eingestehen muss, dass sich auch das restliche
Material nicht hinter den genannten Nummern zu verstecken
braucht. - Genau so muss guter, ehrlicher und kompromissloser
Trash Metal klingen!
| Trackliste: | 1. Devil By The Tail - 2. Damned - 3. No Lights - 4. The One - 5. Crystal Clear - 6. The Sound Of Dying - 7. Until I Die - 8. Struck Down - 9. Unholy - 10. I Rise |
Thanks to Bauke @ cmm
![]() |
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Review:
Man stelle sich vor, die Power THE CULT gepaart mit dem
südländischen Charme von HEROES DEL SILENCIO würde auf einen
Sänger der Marke Björn Lodin (BALTIMOORE) meets Ville Valo
(HIM) treffen. - Ihr denkt, so etwas gibt es nicht? - Dann muss
ich euch vehement widersprechen, denn bei der Spain/ Italo-Combo
VELVET DREAMS trifft diese Umschreibung voll auf den Kopf.
Gegründet wurde die Melodic Rock Band in Teneriffa (2001) vom
italienischen Sänger Max Mucelli und dem Torero-Schotten Ricardo
Walls (Gitarre). Musikalisch wird die eingangs erwähnte Kost
geboten, die durch den stark südländlich-akzentuierten
Englisch-Gesang von Max Mucelli etwas gewöhnungsbedürftig
klingen mag. Nichtsdestotrotz hat der Gesamt-Sound von VELVET
DREAMS etwas Reizvolles an sich. Der ordentlich abrockende Opener
"Inmortal" bildet einen guten Nährboden für
bodenständige Stampfer ("Shouting") und melancholische
Momente ("Power Of The Universe"). Wie ein Chamäleon
verwandelt sich Signore Mucelli gesangtechnisch zwischen den
verschiedenen Stimmungen. Während er in den rockigen Momenten
("Fly On The Ray Of Light") eher an den BALTIMOORE-Kopf
erinnert, macht sich in den düsteren Momenten ("The Love
Over Life"/ "One More Day") die Ähnlichkeit zum
HIM-Sänger deutlich bemerkbar. Andererseits scheinen bei
Gitarrist Ricardo Walls die schottischen Gene in der Minderheit
zu sein, denn anstatt mit Inspirationen zu geizen, spielt er mit
südländischen Temperament ein feuriges Solo nach dem anderen.
Im abschließenden Instrumental "Miscelanea" wage ich
sogar den Vergleich zu JOE SATRIANI zu ziehen. Wer auf
melodischen Rock aus südlichen Gefilden steht, dürfte am
selbstbetitelten Debüt von VELVET DREAMS nicht vorbeikommen.
| Trackliste: | 1. Inmortal - 2. Shouting - 3. Power Of The Universe - 4. The Love Over The Life - 5. Driving - 6. I Wanna Go - 7. Fly On A Ray Of Light - 8. Up Yours - 9. One More Day - 10. Standin' In A Bar - 11. Living - 12. Miscelanea (european bonus track) |
Thanks Vicente @ Vinny Records
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Review:
"Ja, spinnt denn der Sonny jetzt total? Noch gerade
eben wollte er uns für Musikrichtungen wie Black/ Death Metal
oder Trash begeistern und nun will er uns doch tatsächlich den
neuesten Output von ANNE HAIGIS schmackhaft machen."
"Ja, dass will er!" lautet meine kurze und bündige
Antwort, denn die Musik, die Frau Haigis auf ihrem mittlerweile
10. Studio-Album "Homestory" zum Besten gibt, ist es
allemal wert. Die meisten unter uns werden ANNA HAIGIS von ihren
4 deutschsprachigen Alben, die sie zwischen 1984 und 1989
eingespielt hat, her kennen. Begonnen hat die Sängerin
allerdings mit Jazz. Im Lauf der Zeit hat sie nun über deutschen
Pop/ Rock und englischsprachigen Rock im Acoustic Rock ihre
Heimat gefunden. Obwohl "Homestory" ein Studio-Album
ist, könnte man fast schon meinen, dass es sich hierbei um eine
"unplugged"-Scheibe handelt, denn die Songs werden mit
nicht unnötigen Computereffekten, nichtssagenden Loops oder
programmierten Synthies zugepflastert, sondern man setzt bewusst
auf eine dezente Instrumentierung um dem ausdrucksstarken Gesang
von ANNA HAIGIS den nötigen Background zu geben. So weiß ANNI
HAIGIS mit 10 brillant in Szene gesetzten Songs wie z. B. der
fast schon swingenden Polka "Beautiful Day" (im
Original von TONY CAREY), dem besinnlichen "Many
Rivers" oder der eigenwilligen Interpretation des DON
HENLEY-Klassikers "Boys Of Summer" vom Fleck weg zu
begeistern. "Homestory" ist eine der seltenen Scheiben,
bei denen man mit jedem Durchlauf wieder neue Sachen entdecken
mag und so entpuppen sich die Country-lastige Nummer
"Shrink", das wunderschöne 7min-Epos "Still
Do" und der abschließende Live-Song "Magalie",
der förmlich zum Träumen auffordert, als wahre Perlen. Fazit:
"Homestory" ist ein Album, dass aufgrund seiner
"Einfachheit" fast schon wieder einzigartig ist und
sich von den heutigen - oft zu technischen und überproduzierten
- Veröffentlichungen hoffentlich absetzen kann. Bitte, mehr
davon!
| Trackliste: | 1. Beautiful World - 2. To Last A Lifetime - 3. Many Rivers - 4. Boys Of Summer - 5. Move Away Jimmy Blue - 6. Shrink - 7. Still Do - 8. Run To You - 9. Angel - 10. Magalie (live version) |
Thanks to Jochen @ Pläne Records
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Review:
Mit "More To Life Than This" legt uns der ehemalige
WHITE LION-Sänger sein mittlerweile viertes Soloalbum vor, und
schafft es tatsächlich, das durchgehend hohe Niveau seiner
Vorgänger-CDs zu toppen. Mike Tramp setzt den mit seinen
Soloveröffentlichungen eingeschlagenen Weg konsequent fort, so
dass Erinnerungen an selige WHITE LION-Tage lediglich durch seine
prägnante Stimme in Erinnerung gerufen werden. Ganz in der
Tradition seiner amerikanischen Singer/Songwriter-Kollegen
präsentiert uns der gebürtige Däne zehn hervorragend
arrangierte und instrumentierte Titel, welche nicht zuletzt durch
die teilweise sehr persönlich ausgerichteten Texte von Mal zu
Male wachsen. Besonders hervorzuheben sind in meinen Augen das
fantastische Titelstück, in dem "Billy" Tramp auch ein
Stück weit seine eigene Vergangenheit aufarbeitet, der flotte,
mit Keith Richards-typischen Licks versehene Rocker "Live
For Today", das traumhaft schöne Duett "The Goodbye
Song", sowie das durch ein Eric Johnson-Gitarrensolo
veredelte Schlußstück "The Good, The Sad & The
Ugly". "More To Life Than This" ist das Werk eines
gereiften Musikers, der sowohl die höchsten Höhen, als auch die
tiefsten Tiefen durchquerte, um erkennen zu dürfen, dass es
oftmals die kleinen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen -
und genau das macht diese CD so sympathisch!
| Trackliste: | 1. More To Life Than This - 2. Lay Down My Life For You - 3. Don't Want To Say Goodnight - 4. Nothing At All - 5. Day By Day - 6. Live For Today - 7. Back From The Dead - 8. I Won't Let Go - 9. Goodby Song - 10. The Good, The Sad And The Ugly |
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Review:
JESTER'S FUNERAL sind eine Band aus dem Hessischen, die mit
"Shifting:Skywards" bereits ihren dritten Longplayer
veröffentlichen. Während das Debüt "Labyrinth"
(1999) noch eindeutig eine HELLOWEEN- bzw. GAMMA RAY-Schlagseite
aufwies, tendierte der Stil auf "QuickSilverLight" mehr
in Richtung METALLICA. Dieser eingeschlagene Weg setzt sich nun
auf der neuen Scheibe fort. Nur mit dem feinen Unterschied, dass
sich die Band auch anderen Einflüssen gegenüber offen zeigt.
Man stelle sich einfach mal vor, METALLICA würden ihren
trashigen Sound mit dem Bombast von BLIND GUARDIAN
("Jester's Flight") und der Aggressivität von
NEVERMORE ("Insomnia") kreuzen. Das Ergebnis würde
"Shifting:Skywards" höchstwahrscheinlich verdammt nahe
kommen. Trotz all dieser verschiedenen Einflüsse kann man
JESTER'S FUNERAL nicht als simples Plagiat der ein oder anderen
Band abtun, denn durch die Vermengung der eben erwähnten
Elemente mit dem äußerst flexiblen Gesang von Shouter Stefan
Schmidt und den überraschenden Arrangements scheinen die Herren
ihren eigenen Stil gefunden zu haben. Des weiteren sind Songs wie
"Frozen Angel", "Fall" und die wunderschöne
Ballade "Tomorrow", welche das Album perfekt abrundet,
als Appetizer schwer zu empfehlen.
| Trackliste: | 1. Jester's Flight - 2. City Of Glass - 3. Insomnia - 4. Invinity - 5. Frozen Angel - 6. Intensifire - 7. Fall - 8. Nebula - 9. Nevertheless - 10. Of Ocean And Sky - 11. Tomorrow |
Thanks to Sönke @ TTS Media
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Review:
Nachdem THE GATHERING mit "If_Then_Else" (2000) den auf
"How To Messure A Planet" (1998) eingeschlagen Weg treu
geblieben sind, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass auch
das neue Werk in genau die gleiche Kerbe schlägt.
"Souvenirs", so der Titel des neuen Studio-Albums, wird
genau wie die beiden eben genannten Vorgänger von modernen und
sphärischen ("These Good People") sowie ruhigen und
emotionalen Klängen ("You Learn About It") dominiert.
Für die wenigen rockigen Momente sorgen "Broken
Glass", das sich nach sphärisch ruhigen Beginn und
Mittelteil als galaktische Rock-Nummer entpuppt, und die
Killer-Nummer "Monters". Dieser Song entspringt aus
einem Quell elektronischer Sounds, der den ausdruckstarken Gesang
von Sängerin Anneke van Giersbergen in ein einzigartiges
Ambiente setzt und somit wie die besagte Faust aufs Auge passt.
Aber auch Songs wie der coole Groover "Even The Spirits Are
Afraid" und die mystische Ballade "Golden Grounds"
wissen gleich mit dem ersten Durchlauf mit ihrem
unwiderstehlichen Charme zu überzeugen. Es hat den Anschein, als
wären die Niederländer diesem Album ihrer musikalischen
Erfüllung ein deutliches Stück näher gekommen. - Die Zeit
wird's zeigen! Für mich ist "Souvenirs" definitiv das
beste Album, das die Band in ihrer bisherigen Karriere
veröffentlicht hat. Punktum, basta.
| Trackliste: | 1. These Good People - 2. Even The Spirits Are Afraid - 3. Broken Glass - 4. You Learn About It - 5. Souvenirs - 6. Monsters - 7. We Just Stopped Breathing - 8. Golden Grounds |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
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Review:
Ich muss ehrlich gestehen, dass mir CHILDREN OF BODOM bisher nur
vom Hörensagen ein Begriff war. Trotz der hervorragenden
Kritiken, die sie mit ihren ersten drei Alben einsacken konnten,
habe ich mich nie so recht an eine Scheibe der Finnen
herangewagt. Nach den ersten Takten ihres vierten Studio-Werkes
"Hate Crew Deathroll" muss ich folgende Fragen stellen:
Warum? Haben mich etwa immer ihre düsteren Cover-Artworks oder
die Tatsache, dass sich die fünf Herren im Power/ Black Metal
zuhause fühlen, davon abgehalten? - Egal, denn schon beim
melodisch-kraftvollen Opener "Needled 24/7", der von
modernen Elementen dominiert wird, ertappe ich mich erstmals beim
Mitwippen mit den Fuß. Dieser erste positive Eindruck wird durch
das gelungene Wechselspiel von melodisch-progressiven und
speedigen Keyboard-Passagen beim Nackenbrecher "Chokehold
(Cocked 'N' Loaded)" nochmals eindrucksvoll untermauert.
Restlos überzeugt haben mich allerdings erst Nummern wie der
eingängige Mitgröler "Bodom Beach Terror", der
Doublebass-Hammer "Triple Corpse Hammerblow" (Bombast a
la BLIND GUARDIAN) oder der spannend-dramatische Groover
"Angels Don't Kill", der von starken Melodien, einer
brillanten Rhythmus-Arbeit und von phantastischen Gesangparts
lebt. Leider sind mit dem Riffmonster "Sixpounder" und
dem abschließenden Titeltrack auch Songs dabei, die nicht ganz
den hohen Standart der oben genannten Tracks halten können. Aber
dies ändert nichts an der Tatsache, dass "Hate Crew
Deathroll" ein starkes Album geworden ist.
| Trackliste: | 1. Needled 24/ 7 - 2. Sixpounder - 3. Chokehold (Cocked 'N' Loaded) - 4. Bodom Beach Terror - 5. Angels Don't Kill - 6. Triple Corpse Hammerblow - 7. You're Better Off Dead - 8. Lil' Bloodred Ridin' Hood - 9. Hate Crew Deathroll |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
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Review:
RAWHEAD REXX dürften den Fans der kraftvollen Metal-Kost keine
Unbekannten mehr sein, denn für sein selbstbetiteltes Debüt
(2001) wurde der Vierer von der Fachpresse als der deutsche
Newcomer gelobt. Nun steht die Bande um Shouter Jürgen Volk
(ex-Glenmore) mit dem Nachfolger namens "Diary In
Black" auf der Matte. Wie schon auf dem Erstling beeindruckt
die Band auch auf ihrem aktuellen Output mit US-gestylten Power
Metal der gehobenen Klasse, nur mit dem feinen Unterschied, dass
sie diesmal noch etwas heftiger zu Werke gehen. Songs wie der
speedige Opener "Return Of The Dragon", der Titeltrack
(Doublebass-Killer) oder der Riff-Erguss "Dragonheart"
(erinnert stellenweise an BLIND GUARDIAN) treffen genau zwischen
die Augen und lassen den Zuhören unweigerlich mitbangen. Auch
das restlichen Material strotzt geradezu vor Power und weiß
durchwegs zu überzeugen. Bei der genialen Ballade "What
If" zeigt Jürgen Volk, dass er nicht nur eine typische
Metal-Sirene ist, sondern auch den ausdrucksstarken, dezenten
Gesang drauf hat. Zwar erfinden RAWHEAD REXX den Metal nicht
gerade neu, aber es macht tierisch Spaß den Gesellen zuzuhören.
| Trackliste: | 1. Dark Ages (Prelude) - 2. Return Of The Dragon (Chapter III) - 3. Dairy In Black (Chapter I) - 4. Brothers In Arms (Chapter IV) - 5. Barons Overthrow (Chapter II) - 6. The Machine - 7. What If (Chapter VII) - 8. Evil In Man (Chapter VIII) - 9. Dragon Heart (Chapter VI) - 10. Metal War (Chapter V) - 11. Saint And Sinner (bonus) - 12. Six Feet Form The Edge (Chapter IX) |
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Review:
Den meisten Lesern dürfte MARC FERRARI als ehemaliger
Axtschwinger von Bands wie KEEL, COLD SWEET und MEDICINE WHEEL
bekannt sein. Nun hat der Gitarrist mit "Lights, Camera,
Action!" sein zweites Soloalbum eingespielt, das zum
größten Teil mit Songs bestückt ist, die Mr. Ferrari für Film
und Fernsehen geschrieben und aufgenommen hat. Wie schon auf dem
Vorgänger "Guest List" hat er auch für diese CD
wieder jede Menge prominenter Sänger (u. a. Keith St. Jones/
BURNING RAIN, Steve Plunkett/ AUTOGRAPH und Stan Bush)
eingeladen. Die Songs bewegen sich von handfesten Hard Rockern
wie "Run The Road" und "To Hot To Stop" (ZZ
TOP lassen grüssen) über angeblueste Kost ("Depths Of My
Soul") bis hin AOR-lastigen Melodic Rockern ("Chance Of
A Livetime" oder "Capture The Dream"). Durch das
swingende "The Story Of My Life" wird eine sehr
ausgewogene und abwechslungsreiche Scheibe perfekt abgerundet.
Freunde der eingangs erwähnten Bands dürften ihre helle Freude
an diesem Output haben. Außerdem lässt Untertitel "Take
I" erahnen, dass wir in der Zukunft aus dem Hause MARC
FERRARI noch mehr zu erwarten haben. Mal sehen was die Zeit
bringt!
| Trackliste: | 1. Run The Road (vocals: Bob Reynolds) - 2. Caution To The Wind (vocals: Bob Reynolds) - 3. Wheelin' & Dealin' (vocals: Bob Reynolds) - 4. Off The Deep End (vocals: Bob Reynolds) - 5. Chance Of A Lifetime (vocals: Todd Taylor) - 6. Right On The Money (vocals: Keith St. John) - 7. The Beat Of My Heart (vocals: Keith St. John) - 8. Bad Mofo - 9. Too Hot To Stop (vocals: Steve Plinkett) - 10. Capture The Dream (vocals: Stan Bush) - 11. Depths Of My Soul (vocals: Todd Smallwood) - 12. The Story Of My Life (vocals: Jeff Willson) |
Thanks to Sven @ MusicConsult
![]() |
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Review:
Da wir uns hier an dieser Stelle nun schon einige Male mit dem
Genre des Black/ Death Metal auseinandergesetzt haben, war es
auch nur eine Frage der Zeit, wann das Wort einmal für die
erfolgreichste Band dieser musikalischen Spielart erhoben wird.
CRADLE OF FILTH haben im Laufe ihrer 12jährigen Geschichte schon
einige Meilensteine veröffentlicht und geben nun mit ihrem
neusten - mittlerweile fünften - Studio-Album "Damnation
And A Day" ihren Einstand bei einem Major-Label. Wer jetzt
aber geglaubt hat, dass dieser Major-Deal Eindimensionalität zur
Folge hat, der hat sich aber mächtig geschnitten. Schon nach
wenigen Spins wird klar, dass die Briten mit der hier
vorliegenden Scheibe nicht nur das längste, sondern auch das
detailverliebteste und imposanteste Werk eingespielt haben und
nichts an ihrer ureigensten Aggressivität, Brutalität und
Sturheit eingebüsst haben. Im Gegenteil, die Düstermänner um
Sänger Dani Filth haben ihren bekannt düsteren Facetten durch
den Einbezug von klassisch Elementen sogar etwas wie Romantik
eingehaucht. "Damnation And A Day" handelt von der
Entstehungsgeschichte der Welt und bewegt sich über die
Vertreibung aus dem Paradies bis hin zur drohenden Apokalypse.
Die einzelnen Themen verschmelzen durch fünf (inkl. Intro und
Outro) klassisch gehaltene Instrumentals zu einer fesselnden
Geschichte, die vom steten Wechsel zwischen granatenmäßigen
Trash-Riffs, ausgeklügelten klassischen Arrangements, massiven
Blast-Beats, brillanten Melodien und dem aggressiven Organ von
Dani Filth lebt. Dieses perfekt inszenierte Meisterwerk zieht den
Zuhörer unweigerlich in seinen Bann und das aufwendig
illustrierte Booklet sorgt für die nötige optische Untermalung.
Auf Anspieltipps kann ich diesmal getrost verzichten, weil man
diese Scheibe aufgrund seines Konzeptcharakters einfach als
Gesamtwerk sehen muss. Mit "Damnation And A Day" haben
CRADLE OF FILTH nicht den Begriff Black/ Death Metal definiert,
sondern auch ein Album kreiert, das in einigen Jahren sicherlich
als Klassiker gehandelt werden wird.
| Trackliste: | 1. A Bruise Upon The Silent Moon (instrumental) - 2. The Promis Of Fever - 3. Hurt And Virtue - 4. An Enemy Led The Tempest - 5. Damned In Any Language (A Plaque On Words) (instrumental) - 6. Better To Reign In Hell - 7. Serpent Tongue - 8. Carrion - 9. The Mordant Liquor Of Tears (instrumental) - 10. Presents From The Poison-Hearted - 11. Doberman Pharaoh - 12. Babalon A.D. (So Glad For The Madness) - 13. A Scarlet Witch Lit The Season (instrumental) - 14. Mannquin - 15. Thank God For The Suffering - 16. The Smoke Of Her Burning - 16. End Of Daze (instrumental) |
Thanks to Bauke @ cmm
weitere Reviews über CRADLE OF FILTH:
CRADLE OF FILTH/ Thornography
(Black Metal-Tipp/ October 2006)
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Review
"Was ist nur mit dem Sonny los?" werdet ihr euch jetzt
sicherlich langsam fragen. Wird der Liebhaber der melodischen
Klänge nun jetzt etwa zum Black/ Death Metal-Jünger? Nein, ich
denke, ich kann euch beruhigen. Aber ich muss wirklich zugeben,
dass es mir höllischen Spaß bereitet über den Tellerrand des
traditionellen Hard Rocks und Heavy Metals hinauszuschauen. Das
hier vorliegende Doppel-Album eignet sich bestens, um sich von
einer der namhaftesten Black/ Death Metal Bands einen Eindruck zu
verschaffen. Auf "Scattered Ashes - A Decade Of Emperial
Warth" bieten die norwegischen Düstermetaller EMPEROR einen
ausführlichen Querschnitt über ihre gesamte Schaffensperiode
(1991 - 2001). Während der erste Silberling mit den Perlen ihrer
bisherigen Alben wie z. B. dem kraftvollen "Curse You All
Men!", dem progressiven "Tongue Of Fire" oder dem
symphonischen "An Elegy Of Icaros" zu brillieren weiß,
versprüht Scheibe Nr. 2 mit B-Seiten, diversen Remixen und
Cover-Versionen ihren düsteren Charme. Die zweite CD hat es mir
persönlich mehr angetan, da die Imperatoren mit der Hymne
"Gypsy", dem pulsierenden "I Am" und dem
abschließenden Instrumental "Opus A Satana" doch etwas
melodischer zu Werke gehen. Alles in allem dürfte dieses
Doppelalbum nicht nur für Fans der Düstermucke interessant
sein, sondern auch für Leute die gerne mal etwas anderes
antesten wollen. Alle Andersgesinnten sollten aber tunlichst die
Finger davon lassen, ansonsten gibt's ein böses Erwachen ;-)
| Trackliste: | CD 1: 1. Curse You All
Men! - 2. The Tongue Of Fire - 3. The Majesty Of The
Nightsky - 4. Cosmic Keys To My Creations & Times -
5. Warth Of The Tyrant - 6. The Loss And Curse Of
Reverence - 7. An Elegy Of Icaros - 8. I Am The Black
Wizards - 9. Thus Spake The Nightspirit - 10. Ye
Entrancemperim - 11. In The Wordless Chamber - 12. With
Strength I Burn - 13. Inno A Satana CD 2: 1. A Fine Day To Die - 2. AErie Descent - 3. Cromlech - 4. Gypsy - 5. Funeral Fog - 6. I Am - 7. Sworn (remix by Ulver) - 8. Lord Of The Storms - 9. My Empire's Doom - 10. Moon Over Kara-Shehr - 11. The Ancient Queen - 12. Witches Sabbath - 13. In Longing Spirit - 14. Opus A Satana |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
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Review:
Nach dem nicht gerade leicht zugänglichen und etwas schwer
verdaulichen Album namens "Rock 'N' Roll Star" geht das
Quartett um Songwriter/ Sänger/ Keyboarder Michael Voss und
Jochen Mayer (Bass) nun mit dem Nachfolger "... Play
Four!" an den Start. Da ich zu jenen Leuten gehöre, die mit
der Vorgängerscheibe nicht viel anfangen konnten, ging ich mit
keinen großen Erwartungen an die neue Scheibe heran. Aber schon
mit dem schmissigen Opener "Roller Coaster Ride" und
der ordentlich groovenden Cover-Version des CLIFF
RICHARD-Klassikers "Devil Woman" heizen uns die Herren
erstmals richtig ein, um uns dann mit dem melodisch-eingängigen
"Misdemeanor" etwas zur Ruhe kommen zu lassen. Als
Leckerbissen der besonderen Art entpuppt sich der Ohrwurm
"Dance Into The Music", da er einerseits ziemlich
sanft, anderseits aber doch mächtig rockig aus den Boxen schallt
und zudem noch mit einer großartigen Gesangsleistung von Michael
Voss gekrönt wird. Außerdem haben DEMON DRIVE mit "Here
Comes That Feelin' Again" einer ehemaligen B-Seiten-Nummer
von CASANOVA neues Leben eingehaucht. Als weitere Anspieltipps
möchte ich euch gerne das swingende "She Goes ...",
den Acoustic-Stampfer "Northern Lights" und das
frech-rockende "Room No. 17". Zum krönenden Abschluss
lässt uns die Band mit "Remember Where You Heard It
First" in längst vergangenen Tagen schwelgen. Fazit: Auf
"... Four Play!" präsentiert sich eine stark gereifte
und bestens aufeinander abgestimmte Band, die mit ihrer guten und
zeitlosen Rockmusik wohl endlich aus dem Schatten von CASANOVA
hervorspringen dürfte. - Verdient hätten sie es sich allemal!
| Trackliste: | 1. Roller Coaster Ride - 2. Devil Woman - 3. Misdemeanor - 4. Dance Into The Music - 5. Here Comes That Feelin' Again - 6. She Goes ... - 7. Waterfall - 8. Northern Lights - 9. Room No. 17 - 10. Because Of You - 11. Remember Where Your Heard It First |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
Manchmal wird es einem wirklich nicht leicht gemacht! Da hört
man sich eine Platte zigmal an und man findet sie einerseits
nahezu genial, andererseits aber dann doch auch ziemlich
langweilig. Genauso geht es mir mit dem Debüt von KRUX. Diese
Band wurde von CANDLEMASS-Kopf Leif Edling (Bass) als Sidekick
ins Leben gerufen und ist mit solch Ausnahmekönnern wie Jörgen
Sandström (Gitarre), Peter Stjärnvind (Drums/ beide ENTOMBED)
und Sänger Mats Levén (ex-SWEDISH EROTICA/ TREAT/ MALMSTEEN
etc.) besetzt. Da der Großteil der Bandmitglieder hauptberuflich
bei Doom Metal Bands beschäftigt ist, ist es auch nicht weiter
verwunderlich, dass sich der Vierer irgendwo in der Schnittmenge
von CANDLEMASS, ENTOMBED und BLACK SABBATH aufhält. Aber nun zur
Krux auf dem KRUX-Erstling: Zwar ist das Album knackig und
druckvoll produziert, aber leider werden nur Songs wie der
schleppende Opener "Black Room", das düster-melodische
"Nimis" und der mystische Schleicher
"Sibiria" den hochgesteckten Vergleichen gerecht.
Nummern wie das nichtssagende Instrumental "Evle Rifaz"
und das langweilige 12 min-Epos "Lunochod" darf man
hingegen der Kategorie "überflüssig" oder
"nervend" zuordnen. Das restliche Material geht wieder
als gute durchschnittliche Doom-Kost durch. Somit bleibt unterm
Strich ein Düsteralbum, das sicherlich seine Liebhaber finden
wird, aber bestimmt keinem wehtut.
| Trackliste: | 1. Black Room - 2. Krux - 3. Nimis - 4. Sibiria - 5. Omfalos - 6. Enigma EZB - 7. Popcatépetl - 8. Evel Rifaz - 9. Lunochod |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
Last
Update: Sunday, 28. March 2004
created in January 2001 © by Sonny