The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

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Beto Vazquez' Infinity - Infinity

Beto Vazquez' Infinity
Infinty
Wertung: 9/ 10
Charteinstieg: 18.03.2002 Platz Nr. 83
25.03.2002

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  11.03.2002

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Wertung: 7,5/ 10
25.03.2002

The Jeff Austin Project - Go Big Or Stay Home

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  11.03.2002

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ein von mir verfasstestes Review könnt ihr ab Ende März in der 9. Ausgabe des
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25.03.2002

Iron Maiden - Live At Rock In Rio

Iron Maiden
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Wertung: keine Wertung
Charteinstieg: 08.04.2002 Platz Nr. 13
weitere Platzierungen:
15.04.2002 Platz Nr. 30
22.04.2002 Platz Nr. 37
29.04.2002 Platz Nr. 43
06.05.2002 Platz Nr. 51
13.05.2002 Platz Nr. 76
20.05.2002 Platz Nr. 89
27.05.2002 Platz Nr. 90
03.06.2002 Platz Nr. 88
  11.03.2002

Dark Moor - The Gates Of Oblivion

Dark Moor
The Gates Of Oblivion
Wertung: 10/ 10

ein von mir verfasstestes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 10. Ausgabe des
Rock It! lesen
25.03.2002

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Wertung: 5,5/ 10
 
weiter Platzierungen:

ein von mir verfasstestes Review könnt ihr ab Ende März in der 9. Ausgabe des
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28.03.2002

Zakk Wylde's Black Label Society - 1919 Eternal

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Wertung: 6/ 10
  21.03.2002

Pegazus - The Headless Horseman

Pegazus
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Wertung: 6,5/ 10

Gilby Clarke - Swag
  • Interpret: Gilby Clarke
  • Albumtitel: Swag
  • Spielzeit: 37:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Spitfire/ Edel
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 28.03.2002
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Dass GILBY CLARKE zu bedeutend mehr fähig ist, als "nur" die zweite Sechssaitige neben Klampfen-Pudel SLASH zu zupfen, wie noch zu seligen GUNS 'N ROSES-Zeiten (The Spaghetti Incidence?), dürfte sich wohl mittlerweile auch hierzulande rumgesprochen haben. Mit "Swag", seinem bereits sechsten Solo-Album (inklusive "99 Live"), kommt der in Cleveland/ Ohio geborene Gitarrist, Songwriter und Sänger nun über den großen Teich, um uns auf seine unnachahmliche Art und Weise für seine Musik zu begeistern. Auf seinem neuesten Output präsentiert uns der ex-Gunner elf gelungene Nummern, in denen es von dreckigklingenden Gitarren und einprägsamen Melodien nur so wimmelt. Abgerundet wird die gute Produktion - für die sich der Meister natürlich selbst verantwortlich zeigt - durch Gilbys raues und Jack Daniels-getränktes Stimmorgan. Zur musikalischen Unterstützung heuerte er u. a. seine Freunde Tracii Guns (LA GUNS/ Gitarre), Eric Singer (ex-Kiss) und Schlagzeuger Clem Burke (ex-BLONDIE) an. Als Anspieltipps kann ich euch "Maragarita" (umhüllt von Latino-Flair), den Gute Laune-Rocker "I'm Nobody", das moderne (aber trotzdem rotzige) "Beware Of The Dog" und "Warm Country Sun" (mit geilen Harmonika-Parts) nur wärmstens empfehlen. Yeah! - That's Rock 'N' Roll. Einen Hacken hat das rotzige Vergnügen allerdings, denn nach nur knapp 38 min wird allen Rock 'N' Roll-Klischees ein jähes Ende gesetzt.

Sonny

Trackliste: 1. Alien - 2. Under The Gun - 3. Crocodile Tears - 4. Broken Down Car - 5. Margarita - 6. I'm Nobody - 7. Judgement Day - 8. Beware Of The Dog - 9. Heart Of Chrome - 10. Warm Country Sun - 11. Diamond Dogs

Thanks to Zap @ CMM


U.D.O. - Man And Machine
  • Band: U.D.O.
  • Albumtitel: Man And Machine
  • Spielzeit: 52:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Breaker/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Accept
  • Veröffentlichung: 25.03.2002
  • Charteinstieg: 08.04.2002 Platz Nr. 71
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Kaum ein halbes Jahr ist seit der Veröffentlichung des Doppeldeckers "Live From Russia" ins Land gezogen, schon präsentiert uns die Band um Udo Dirkschneider (ex-ACCEPT) mit "Man And Machine" ihr neuestes Studio-Machwerk. Gleich mit Beginn des Openers und Titeltracks wird deutlich, dass sich der Meister wieder seiner Wurzeln besonnen hat und diese geschickt mit härteren und modernen U.D.O.-Trademarks verpackt hat. Die Scheibe enthält neben den typischen Krachern ("Gods Of The Dawn") und genialen Midtempo-Hymnen ("Silent Cry"), mit "Dancing With An Angel" auch eine sehr gefühlvolle Ballade (Gänsehaut nonstop), welche Herr Dirkschneider zusammen mit Rockengel DORO PESCH eingehaucht hat. Des weiteren möchte ich euch die Mitgröl-Hymne "Black Heart" (dürfte auf der anstehenden Tour für mächtig raue Hälse sorgen) und das abschließende "Unknown Traveller" (mit genialem Acoustic-Part) ans Herz legen. Diese Scheibe kann es locker mit dem überragenden Vorgänger "Holy" aufnehmen und ist somit für jeden Metalhead ein Hochgenuss. - Unbedingt zugreifen.
btw. die anstehende Deutschland-Tour mit CYBERYA (Support) und SILENT FORCE (Special Guest) sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sonny

Trackliste: 1. Man And Machine - 2. Private Eye - 3. Animal Instinct - 4. The Dawn Of The Gods - 5. Dancing With An Angel (feat. DORO) - 6. Silent Cry - 7. Network Nightmare - 8. Hard To Be Honest - 9. Like A Lion - 10. Black Heart - 11. Unknown Traveller

Thanks to Bauke @ CMM

weitere Reviews über U.D.O.:
U.D.O./ Mission No. X


Harem Scarem - Weight Of The World
  • Band: Harem Scarem
  • Albumtitel: Weight Of The World
  • Spielzeit: 38:04 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 25.03.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Endlich ist es soweit, HAREM SCAREM sind zurück! Mit ihrem Comeback-Album "Weight Of The World", wollen die Kanadier an die glorreichen "Mood Swings"-Tage anknüpfen. Mit Beginn des rifflastigen Openers und Titeltracks fackelt das Quartett um Ausnahmesänger Harry Hess ein wahres Melodic Rock-Feuerwerk ab, welches erst am Ende der Scheibe wieder erlöscht. Die wunderschöne Midtempo-Nummer "Outside Your Window" (erinnert in einigen Passagen an BALTIMOORE) besticht durch ihren mehrstimmigen Chorus, während "All I Want" mit DEF LEPPARDschen Harmonien zu brillieren weiß. Natürlich werden auch die Anhänger der sanfteren Töne mit der Ballade "This Ain't Over" (geile Acoustics und rührende Piano-Parts) aller bestens bedient. So reiht sich Highlight an Highlight. Mein persönliches Lieblingsstück ist allerdings der fast rotzige Rocker "Voice Inside". Leider ist das Feuerwerk mit gut 38 min nur von extrem kurzer Dauer. Zumal kommen mit "Interlude" und "See Saw" zwei überflüssige Instrumentals erschwerend hinzu und lassen die Höchstnote in weite Ferne rücken. Nichts desto Trotz ist "Weight Of The World" ein fast geniales Werk, eben nur ein bisschen zu kurz geraten. Das nächste Mal kann's ruhig etwas länger sein
J

Sonny

Trackliste: 1. Weight Of The World - 2. Killing Me - 3. Outside Your Window - 4. All I Want - 5. This Ain't Over - 6. Interlude (instrumental) - 7. You Ruined Everything - 8. Charmef Life - 9. If You - 10. See Saw (instrumental) 11. Voice Inside

Thanks to Ilse @ Flying Dolphin

weitere Reviews über HAREM SCAREM:
HAREM SCAREM/ Human Nature (Earcatcher/ January 2007)
HAREM SCAREM/ Over:Load
HAREM SCAREM/
Higher (Crossfire-Review by Christian and Sonny)
HAREM SCAREM/
The Early Years


STYGMA IV/ The Human Twilight Zone
  • Band: Stygma IV
  • Album: The Human Twilight Zone
  • Spielzeit: 69:52 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Rising Sun/ Zomba
  • Vergleichbare Bands: Metal Church, Dream Theater, Savatage
  • Veröffentlichung: 25.03.2002
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Es gibt wohl wenige Bands, die namenstechnisch soviel durchgemacht haben wie STYGMA IV. Gegründet wurde die Band unter den Namen BIG HEAT, um letztendlich über STIGMATA (1996) und STIGMATA IV (1998) Ende 1999 beim jetzigen Namen anzugelangen. Gott sei Dank hat sich das Problem der Namensfindung zu keiner Zeit negativ auf die musikalische Qualität des Quartetts niedergeschlagen. Musikalisch fühlen sich die Österreicher seit vier Alben irgendwo zwischen METAL CHURCH, DREAM THEATER (das 14minütige Kunstwerk "Sleep") und SAVATAGE ("Viod") zuhause, ohne aber jemals die lebensnotwendige Eigenständigkeit vermissen zu lassen, was größtenteils dem Ausnahmesänger Ritchie Krenmaier und der exzellenten Gitarrenarbeit von Günter Maier zu verdanken ist. Appetitanreger gefällig? – Kein Problem als da wären: das treibende "Earth Children", die Power-Ballade "Why", der Titeltrack (atmosphärische Mitgröl-Nummer) und das melodische "At The End Of My Daze". Mit "The Human Twilight Zone" haben die Mannen aus unserem Nachbarland ihre bisher beste Langrille eingefräst. Gut gemachter Metal – Empfehlenswert!  

Sonny

Trackliste: 1. Prologue: Lullaby - 2. Courage Within - 3. A Moment Of Honor - 4. Roll The Dice - 5. Room With A View - 6. Shallow Water - 7. My Kindred Soul - 8. The Shape Of Salvation - 9. These Open Arms - 10. An Eye For An Eye - 11. Hands Of Time - 12. Your World - 13. Epilogue: Dominoe

Thanks to Kai @ Rising Sun

weitere Reviews über STGYMA IV:
STYGMA IV/ Rotting Corpses
STYGMA IV/
Hell Within
STYGMA IV/ A History In Pain - Live


Impellitteri - System X
  • Band: Impellitteri
  • Albumtitel: System X
  • Spielzeit: 40:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: JVC/ Japan-Import
  • Vergleichbare Bands: stellenweise Rainbow
  • Veröffentlichung: 21.03.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Nach dem Ausstieg von Ausnahmesänger ROB ROCK durfte man gespannt sein, ob die Band um US-Gitarren-Wizard und Namensgeber Chris Impellitteri diesen herben Verlust verkraftet hat und ob es ihr mit dem aktuellen Werk "System X" gelungen ist, in die Sphären des genialen Vorgängers "Crunch" vorzudringen. Diese beiden Fragen kann man mit einem knappen "ja, fast" beantworten. Zwar fängt die neue Scheibe mit "United We Stand" (Song über den alles erschütternden 11. September 2001) genauso an, wie der Vorgänger aufgehört hat, aber schon mit "Perfect Crime" und "End Of The World" begibt man sich in die melodischeren Gefilde von "Stand In Line". Kein Wunder, denn beide Scheiben hat kein geringerer als Graham Bonnet (ex-RAINBOW) - wahrlich kein Schlechter seines Faches - mit seinem unverwechselbaren Organ veredelt. Auch wenn "System X" einen Zacken eingängiger und melodischer aus den Boxen schallt, dürften Songs wie "Rock & Roll Heroes" und "Gotta Get Home" bei etlichen Headbangern für eine erhöhte Herzfrequenz sorgen. Fazit: "System X" ist heavy, roh, melodisch und bodenständig. Leider ist die Scheibe im Moment nur als schweineteurer Japan-Import zu haben, aber da eine Veröffentlichung hierzulande noch in den Sternen steht, sollte man sich über diese Investition schon seine Gedanken machen. Es lohnt sich auf alle Fälle!

ein weiteres von mir verfasstestes Review über "System X" könnt ihr ab Ende Mai in der 10. Ausgabe des
Rock It! lesen

Sonny

Trackliste: 1. United We Stand - 2. Perfect Crime - 3. End Of The World - 4. She's A Nighttime Lover - 5. Slow Kill - 6. Why Do They Do That - 7. Rock & Roll Heroes - 8. Gotta Get Home - 9. What Kind Of Sanity - 10. Falling In Love With A Stranger

weitere Reviews über IMPELLITTERI:
IMPELLITTERI/ Pedal To The Metal
IMPELLITTERI/
System X


  • Band: Rhapsody
  • Album: Power Of The Dragonflame
  • Spielzeit: 61:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Limb Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich gut
  • Veröffentlichung: 18.03.2002
  • Charteinstieg: 01.04.2002 Platz Nr. 30
  • weitere Platzierungen:
    08.04.2002 Platz Nr. 58 / 15.04.2002 Platz Nr. 79
    22.04.2002 Platz Nr. 98
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Luca Turilli und Alex Staropoli, die Köpfe von RHAPSODY, scheinen von einem schier unerschöpflichen Inspirationsquell umgeben zu sein, denn kaum vier Monate nach der EP "Rain Of A Thousand Flames" erfreuen sie uns mit ihrem nächsten Album. Mit "Power Of The Dragonflame" bringen die Italiener, die mit "Legendary Tales" (1997) gestartete „Emerald Sword-Saga“ zu ihrem krönenden Abschluss. Musikalisch und stilistisch bietet der vierte Opus einen gelungenen Querschnitt der ersten drei Scheiben, der alle Stärken des unverwechselbaren Quartetts ans Tageslicht bringt. Nach Orff-artigen Intro bricht ein heftiges Riff-Gewitter gepaart mit hymnischen Gesängen, orchestralen Parts und wunderschönen Melodien über uns herein. Songs wie der Opener "Knightrider Of Doom", der Titeltrack (Killer mit eingängigem Chorus) oder "The March Of The Swordmaster" (Marsch-Hymne) machen eindeutig Lust auf mehr. Als Highlights drängen sich die poetische Ballade "Lamento Eroico" (komplett italienisch) und das abschließende 19minütige Kunstwerk "Gargoyles, Angels Of Darkness", das Power, Aggressivität, Harmonie und Romantik in sich vereint, auf. Geniale Scheibe!

Sonny

Trackliste: 01: In Tenebris - 02: Knightrider of Doom - 03: Power of the Dragonflame - 04: The March of the Swordmaster - 05: When Demons Awake - 06: Agony Is My Name - 07: Lamento Eroico - 08: Steelgods of the Last Apocalypse - 09: The Pride of the Tyrant - 10: Gargoyles, Angels of Darkness [I. Angeli di Pietra Mistica - II. Warlords' Last Challenge - III. ...And the Legend Ends...]

weitere Reviews über RHAPSODY:
RHAPSODY/ Live In Canada 2005 - The Dark Secret


Rain - House Of Dreams
  • Band: Rain
  • Albumtitel: House Of Dreams
  • Spielzeit: 55:18 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Kivel Records/ AOR Heaven
  • Vergleichbare Bands: Jon Bon Jovi, Bon Jovi
  • Veröffentlichung: 18.03.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Schon seit über zwei Jahren sorgen Songwriter Lars Forseth (Gitarre) und seine Mannen mit ihrem Demo "1999" für mächtigen Wirbel in der Underground-Szene. Nun hat das mit JADED HEART-Goldkelchen Michael Bormann (dessen Stimme perfekt zu den Songs passt) verstärkte Norweger-Quintett endlich einen Deal an Land gezogen und bei Kivel Records Unterschlupf gefunden. Neben 11 Nummern des hervorragenden Demos haben es mit "Make A Break" und "Bring It On", die perfekt mit dem älteren Material harmonieren, auch zwei neue Songs auf das Debut geschafft. Schon beim ersten Durchlauf sind gewisse Parallelen zu JON BON JOVI's Soloergüssen ("Talking To An Angel") und dem letzten Werk seiner Band ("Bring It On") nicht zu überhören, aber auch Elemente aus den 70er werden bei "Talking To My Heart" und dem rotzigen Rausschmeißer "Soul" geschickt in den bandeigenen Sound gepackt. Weitere Highlights der durchwegs erstklassigen Scheibe sind die Acoustic-Nummer "No Such Thing" und der Groover "Miss Myself" (Hammersong). Für die BJ-Anhängerschaft dürfte "House Of Dreams" ein gefundenes Fressen darstellen, denn auf solch einen Output warten sie seit einer halben Ewigkeit. Bleibt nur noch zu hoffen, dass uns die Band auch Hierzulande baldmöglichst tourmäßig erfreuen wird. Diese Scheibe muss man einfach haben!

Sonny

Trackliste: 1. Bad For Everything - 2. Anwhere The Wind Blows - 3. Make A Break - 4. Talkin' To An Angel - 5. Bring It On - 6. No Such Thing - 7. Miss Myself - 8. Everytime You Go - 9. Ain't Found Heaven Yet - 10. Can I Say If - 11. Talkin' To My Heart - 12. Sentimental Sunday - 13. Soul

weitere Reviews über RAIN:
RAIN/ Stronger (Album Of The Month/ November 2006)


Mind's Eye - A Work Of Art
  • Band: Mind's Eye
  • Albumtitel: A Work Of Art
  • Spielzeit: 65:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Rising Sun/ Zomba
  • Vergleichbare Bands: Yes, Rush, Queensryche
  • Veröffentlichung: 18.03.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
MIND'S EYE ist eine progressive Rockband aus Schweden, die mit "A Work Of Art" ihren mittlerweile dritten Longplayer unters Volk bringen. Ohne ihre eigene Identität zu verlieren, tummelt sich der Vierer äußerst geschickt im Fahrwasser von Genre-Größen wie etwa YES, RUSH oder QUEENSRYCHE. Sie pendeln gekonnt zwischen progressiven Metal und Rock hin und her, was Songs wie das orientalisch untermalte "The Shape Of Salvation" (Hammersong) und das von harmonischen Gitarrenklängen getragene "These Open Arms" (Gänsehaut pur! - erinnert stellenweise "Power Of Love" von FRANKIE goes to HOLLYWOOD) mehr als eindrucksvoll demonstrieren. Von der ersten Sekunde an wird deutlich, dass hier vier Vollblut-Musiker am Werk sind, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen ohne sich gegenseitig einzuengen. Neben Fredrik Grünberger (git), der wohl Mr. STEVE VAI zu seinen Vorbildern zählt, hinterlässt Sänger Andreas Novak, der mich in manchen Momenten etwas an GLENN HUGHES erinnert einen sehr positiven Eindruck. Leiht doch einfach Songs wie den abwechslungsreichen Opener "Courage Within", der STING-mäßigen Ballade "Roll The Dice" oder "Your World" (Song a la "Strawberry Fields Forever"/ BEATLES) ein Ohr, dann wisst ihr wovon ich rede. Die Scheibe ist Pflicht für jeden Prog-Metaller oder -Rocker, der etwas auf sich hält. Tolle Scheibe!!!

Sonny

Trackliste: 1. Prologue: Lullaby - 2. Courage Within - 3. A Moment Of Honor - 4. Roll The Dice - 5. Room With A View - 6. Shallow Water - 7. My Kindred Soul - 8. The Shape Of Salvation - 9. These Open Arms - 10. An Eye For An Eye - 11. Hands Of Time - 12. Your World - 13. Epilogue: Dominoe

Thanks to Kai @ Rising Sun


Scapegoat - Goddog Of Prey
  • Band: Scapegoat
  • Albumtitel: Goddog Of Prey
  • Spielzeit: 43:43 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Rising Sun/ Zomba
  • Vergleichbare Bands: Megadeth, Motörhead, Nevermore
  • Veröffentlichung: 18.03.2002
  • Wertung: 7/ 10

Review:
SCAPEGOAT, die Metal-Combo aus Speyer treibt bereits seit 12 Jahren ihr Unwesen in der Szene und stand schon mit Genre-Größe wie DESTRUCTION, SODOM und TANKARD auf der Bühne. Erstmals machten die "Sündenböcke" 1995 mit ihrem Debut "Purify...", das sich ohne Marketing und Management auf Anhieb über tausendmal verkaufte, auf sich aufmerksam. Nach einigen Jahren im Underground meldet sich nun das Trio um Sänger und Gitarrist Tosse Basler mit seinem zweiten Output "Goddog Of Prey" zurück. Musikalisch eifert die Band - größtenteils gekonnt - einer Mischung aus MEGADETH und MOTÖRHEAD mit einem Schuss NEVERMORE nach. Für Songs wie den rifflastigen Opener "Matyr", den treibenden Titeltrack oder den von Tempowechseln dominierten "Until You Turn To Dust" - die geradezu vor Spielfreude und Spontaneität strotzen - würde ein gewisser Dave Mustaine wahrscheinlich zu Fuß gen Mekka ziehen. Tracks wie der lässige Groover "Ask The Witch" und die Semi-Ballade "Black Hail" werden rotzfrech in bester Manier a la Lemmy & Co. vorgetragen und entpuppen sich als die Highlights der Scheibe. Leider ist auf dem Silberling nicht alles Gold was glänzt, aber unterm Strich bleibt ein gutes Album, bei dem Anhänger von progressiv angehauchten Dirty-Metal voll auf ihre Kosten kommen dürften. Alle anderen sollten die Scheibe erst mal antesten, bevor sie kauftechnisch aktiv werden.

Sonny

Trackliste: 1. Martyr - 2. Goddog Of Prey - 3. Life Is A Failure - 4. Ask The Witch - 5. Blossom Of Pain - 6. Until You Turn To Dust - 7. Black Hail - 8. Gutterfly - 9. Stocker - 10. Harvester Of Death

Thanks to Kai @ Rising Sun


Atello - Welcome To The Wrecking Ball
  • Band: Atello
  • Albumtitel: Welcome To The Wrecking Ball
  • Spielzeit: 50:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ USA
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 06.03.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Mit "Welcome To The Wrecking Ball" veröffentlicht die US-amerikanische Band ATELLO mittlerweile schon ihr zweites Album in Eigenregie. Gegründet wurde die Band 1998 von Sänger & Namensgeber Larry Atello und dem Bassisten Ralph Heiss (beide ex-PERISA). Das New Yorker Kleeblatt in eine bestimmte Schublade einzuordnen fällt schwer, denn auf ihrem neuen Album verarbeitet die Band Einflüsse aus gut drei Jahrzehnten Rock 'N' Roll-Geschichte. Nach einigen Durchläufen nisten sich "Wish I Could Love Her" (eine Akustik-Nummer a la GUNS N' ROSES), der Rotz-Rocker "Dirty Mind", die beiden herzerweichenden Balladen "Before My Eyes" (erinnert stellenweisen an METALLICA's "The Unforgiven"/ Gänsehaut pur) und "A Lifetime Away" sowie das an die ROLLING STONES angelehnte "Too Bad To Be Good" gnadenlos in den Gehörgängen ein, um dort für einige Zeit zu verweilen. Allerdings kann ich mir nicht erklären, warum die Band noch keinen Deal bei einer Record-Company erhaschen konnte, denn für solches Songs würde so manche gesignte Band ein Jahr bei Wasser und Brot darben. Wem ich jetzt den Mund so richtig wässerig gemacht habe, der sollte schleunigst die Homepage der Band entern und sich die Scheibe bestellen.

ATELLO are a Hard Rock band from Staten Island/ NY, which was founded 1998 by the former members Larry Atello (vocals) and Ralph Heiss (basses) of PERSIA. On their second self-financed and -produced Album "Welcome The Wreckingball" they are combining influence of the last three decades of the Rock 'N' Roll history. Songs like "Wish I Could Love Her" (brilliant acouctic-song), the smutty rocker "Dirty Mind", the heart-rendin ballads "Before My Eyes" (reminds on METALLICA's "The Unforgiven"/ goose-bumps) & "A Lifetime Away" and the kick ass hard rock song "Too Bad To Be Good" (sounds like ROLLING STONES at their best moments) as well, will never get out of your mind. Let's enter
www.atello.com, check out the soundfiles and order that cool album.

Sonny

Trackliste: 1. Wrecking Ball - 2. Feed My Head - 3. Tied Up In Love - 4. Wish I Could Love Her - 5. Before My Eyes - 6. Dirty Mind - 7. Meltdown - 8. Over The Moon - 9. Too Bad To Be Good - 10. The Money Shot - 11. A Lifetime Away - 12. Hard To The Core

Thanks to Ralph @ Atello


Peer Gynt - Fairytale
  • Interpret: Peer Gynt
  • Albumtitel: Fairytale
  • Spielzeit: 47:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ruf Records
  • Vergleichbare Bands: gibt's wohl kaum
  • Veröffentlichung: 04.03.2002
  • Wertung: 8/ 10


Review:
"Fairytale" ist das mittlerweile fünfte Album des (mir bis dato unbekannten) norwegischen Vorzeige-Gitarristen PEER GYNT (ex-BOY TOY). Auf seinem neuesten Machwerk vereint der 31jährige "King Of The Mountain Blues" (wie ihn die einheimische Presse liebevoll nennt) gekonnt die Folkmusik seiner nordischen Heimat mit kraftvollen, dynamischen Blues-Rock und kreiert somit seinen eigenen unverwechselbaren Musikstil. Nach New Age-lastigen Intro entfacht mit dem Instrumental "Freddies Shuffle" schon das erste richtige Blues-Feuerwerk, während das anschließende "Summertale " - verfeinert mit mittelalterlichen Elementen und eingängigen "Nananana"-Chorus zum Mitträllern animiert. Perlen wie "Please, Please Baby" oder "Homegrown Juice" (erinnert stellenweise an Eddie Cochrans "Summetime Blues") dürften mit Sicherheit bei jedem Blues-Fan für eine extrem erhöhte Herzfrequenz sorgen. Aber keine Angst, denn mit den Schleichern "Sams Cafe" und "I Can Tell" (Gänsehaut-Garant) wird der Puls wieder auf den Normalpegel zurück geschraubt, bevor es mit dem abschließenden Titeltrack nochmals vehement zur Sache geht. Unterstützt durch eine äußerst spielfreudige Rhythmusfraktion (Lars Fish/ Bass und B. P. Hovik/ Drums & Precussions) entpuppt sich "Fairytale" nach einigen Durchläufen als Dauerbrenner. Glücklich können sich all diejenigen schätzten, die im Frühjahr das Vergnügen hatten, PEER GYNT als Support der US-Blues-Legende WALTER TROUT livehaftig zu erleben. Alle anderen sollten sich mit "Fairytale" die Zeit bis zum Herbst versüßen, denn dann ist der sympathische Trachtenanzugträger wieder auf Tour durch die deutschen Clubs.

Sonny

Trackliste: 1. Welcome - 2. Freddies Shuffle - 3. Summer Tale - 4. Please, Please Baby - 5. Homegrown Juice - 6. To Be Your Man - 7. Sams Cafe - 8. Good Lord - 9. Hallingcaster - 10. I Can Tell - 11. Livin' The Life Aint Easy - 12. The Hunt - 13. Fairytale

Thanks to Claudia @ Ruf Records

weitere Reviews über PEER GYNT:
PEER GYNT/ Ten Years On The Road - Alive!


Blind Guardian - A Night At The Opera
  • Band: Blind Guardian
  • Albumtitel: A Night At The Opera
  • Spielzeit: 67:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Virgin
  • Vergleichbare Bands: gibt es noch nicht
  • Veröffentlichung: 04.03.2002
  • Charteinstieg: 18.03.2002 Platz Nr. 05
  • weitere Platzierungen:
    25.03.2002 Platz Nr. 16 / 01.04.2002 Platz Nr. 19
    08.04.2002 Platz Nr. 50 / 15.04.2002 Platz Nr. 63
    22.04.2002 Platz Nr. 88 / 29.04.2002 Platz Nr. 90
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Selten - wenn überhaupt - habe ich einer Veröffentlichung so entgegengefiebert wie jener des neuen BLIND GUARDIAN-Albums "A Night At The Opera". Kein Wunder, haben die Krefelder doch ganze vier Jahre bis zum heißersehnten Nachfolger von "Nightfall In Middle-Earth" ins Land ziehen lassen. Um so mehr konnte man gespannt sein, ob die Band nach dem mit Top-Kritiken überhäuften Vorgänger nochmals eine Schippe drauflegen würden. Also Ton ab! Den Anfang macht der Doublebass-Hammer "Precious Jerusalem", der durch seine atmosphärischen Melodielinien und bombastischen Chöre besticht, während die folgende Schlachthymne "Battlefield" durch den Einsatz von Dudelsäcken und Folklore-Elementen zu überzeugen weiß. "Under The Ice", welches mit orientalischen Klängen eingeleitet wird, entwickelt sich mit seinen gewaltigen Chören zum rhythmischen Speed-Epos. Mit der stimmungsvollen Ballade "The Maiden An The Minestrel Knight" lässt es das Quartett bedeutend ruhiger angehen und versteht es mit eigenwilligen Keyboard-Passagen und mystischen Refrains eine, sich stetig steigende Spannung aufzubauen. Die restlichen Songs können den extrem hohen Level der bereits genannten Nummern locker halten, wobei das (bereits als Single veröffentlichte) 14mintüge Epos "And Then There Was Silence" wegen seiner kompositorischen, sowie musikalischen Klasse und den flüssigen Übergängen zwischen den geschickt vertrackten Parts hervorzuheben ist. Um nun endlich zum Schluss meiner Lobeshymne zu kommen: Ja, BLIND GUARDIAN werden mit ihrem neuen Meisterwerk den hochgesteckten Erwartungen gerecht und sind unberechenbarer denn je. Mit "A Night At The Opera" manifestieren die Mannen vom Niederrhein ihre Vormachtstellung auf dem Gipfel des Epic Metal-Olymps.

Sonny

Trackliste: 1. Precious Jerusalem - 2. Battlefield - 3. Under The Ice - 4. Sadly Sings Destiny - 5. The Maiden And The Minestrel Knight - 6. Wait For An Answer - 7. The Soulforged - 8. Age Of False Innocence - 9. Punishment Devine - 10. And Then There Was Silence

Thanks to Antonia @ Virgin Schallplatten GmbH

Last Update: Sunday, 02. June 2002
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Sonny