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VÖs im Februar:
03.02.2002

ThunderStorm - Wichunter Tales

ThunderStorm
Witchunter Tales
Wertung: 8/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Januar in der 14. Ausgabe des Rock It! lesen

17.02.2002

Highlord - Breath Of Eternity

Highlord
Breath Of Eternity
Wertung: 8/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Januar in der 14. Ausgabe des Rock It! lesen

  10.02.2003

Mandragora Scream - A Whisper Of Dew

Mandragora Scream
A Whisper Of Dew
Wertung: 5,5/ 10
17.02.2002

Joop Wolters - Workshop

Joop Wolters
Workshop
Wertung: 7,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende März in der 15. Ausgabe des Rock It! lesen

  10.02.2003

RPWL. - Stock

RPWL.
Stock
Wertung: 6,5/ 10
24.02.2003

Lanfear - The Art Effect

Lanfear
The Art Effect
Wertung: 9,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende März in der 15. Ausgabe des Rock It! lesen

  17.02.2003

Lost Horizon - A Flame To The Ground Beneath

Lost Horizon
A Flame To The Ground Beneath
Wertung: 7,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Januar in der 14. Ausgabe des Rock It! lesen

24.02.2003

On The Rise - On The Rise

On The Rise
On The Rise
Wertung: 8,5/ 10
  17.02.2003

Phantom's Opera - Act IV

Phantom's Opera
Act IV
Wertung: 9,5/ 10
24.02.2003

Crush 40 - Crush 40

Crush 40
Crush 40
Wertung: 6,5/ 10
  17.02.2003

Firefly - Automatic

Firefly
Automatic
Wertung: 6,5/ 10
24.02.2003

Racer X - Getting Heavier

Racer X
Getting Heavier
Wertung: 7/ 10
  17.02.2003

A.C.T - Last Epic

A.C.T
Last Epic
Wertung: 7/ 10
24.02.2003

Anthrax - We've Come Over You All

Anthrax
We've Come For You All
Wertung: 6,5/ 10
Charteinstieg: 17.03.2003 Platz Nr. 22
Weitere Platzierungen:
24.03.2003 Platz Nr. 56
31.03.2003 Platz Nr. 85
  17.02.2003

Nightingale - Alive Again: The Breathing Shadow Part IV

Nightingale
Alive Again: The Breathing Shadow Part IV
Wertung: 7/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende März in der 15. Ausgabe des Rock It! lesen

24.02.2003

Mattsson - Power Games

Mattsson
Power Games
Wertung: 7/ 10
  17.02.2003

Jim Jidhed - Full Circle

Jim Jidhed
Full Circle
Wertung: 7,5/ 10
??.02.2003

Ethereal - The Dreams Of Yearning

Ethereal
The Dreams Of Yearning
Wertung: 5,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Mai in der 16. Ausgabe des Rock It! lesen

  17.02.2003

Reign Of Terror - Conquer And Divide

Reign Of Terror
Conquer And Divide
Wertung: 6,5/ 10
??.02.2003

Reardon - Free From Code

Readon
Free From Code
Wertung: 6,5/ 10

  • Band: Frontline
  • Albumtitel: Almost Unreleased
  • Spielzeit: 70:34 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Journey
  • Veröffentlichung: 24.02.2003
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Sammler aufgepasst! Falls euch der geniale Japan Only-Release "Heroes" von FRONTLINE durch die Lappen gegangen sein sollte, dann ist "Almost Unreleased" genau das richtige für euch. Auf diesem Silberling sind u. a. genau die 5 Nummern enthalten, die es seinerzeit nicht auf den europäischen Release "Right Attitude" geschafft haben; wie z. B. die Torsten May-Boxhymne "Man In Motion", die traumhafte Ballade "Break My Heart Again" oder dem flotten Stampfer "Must Be Dreaming". Außerdem enthält das Album mit "Falling" und "Alone" die beiden Japan-Bonus Tracks von "State Of Rock". Aber das ist noch lange nicht alles, denn mit dem Opener "My Innocence", "No One Like You" (eingängiger Groover) und dem bodenständigen Rocker "I'll Be There For" erfreut uns die Band um Robby Boebel (Gitarre, Keyboards) und Sänger Stephan Kaemmerer mit drei nagelneuen Songs, die konsequent den Stil von "Against The World" fortsetzen. Komplettiert wird die Trackliste durch eine Live-Nummer und einen Remix von "Restless Kind" sowie vier bisher unveröffentlichten Nummern wie z. B. Ohrwurm "Everything You" oder dem mitreißenden "Broken Hearted". Auf "Almost Unreleased" bestechen die Franken erneut mit ausgereiften Songwriting, großartigen Arrangements und dem unverkennbaren Gesang von Stephan Kaemmerer. Einfach atemberaubend! Die Scheibe ist wirklich jeden einzelnen Cent wert. - Also, nichts wie zu
www.aorheaven.com und ran an den Speck ;-)

Sonny

Trackliste: 1. My Innocence - 2. Man In Motion - 3. Break My Heart Again - 4. All I Wanted - 5. Must Be Dreaming - 6. Sign Of The Light - 7. No One Like You - 8. Everything You Do - 9. Between The Lines - 10. Broken Hearted - 11. Without You Love - 12. I'll Be There For You - 13. Falling - 14. Alone - 15. Restless Kind - 16. Endless (live)

Thanks to Georg @ AOR Heaven
Thanks to Robby @ Frontline

weitere Reviews über FRONTLINE:
FRONTLINE/ Circles (Earchatcher/ April 2006)
FRONTLINE/
The Seventh Sign
FRONTLINE/
Against The World


  • Band: Gotthard
  • Albumtitel: Human Zoo
  • Spielzeit: 49:10 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: BMG
  • Vergleichbare Bands: Bon Jovi, Whitesnake
  • Veröffentlichung: 24.02.2003
  • Charteinstieg: 10.03.2003 Platz Nr. 29
  • weitere Platzierungen:
    17.03.2003 Platz Nr. 57 / 24.03.2003 Platz Nr. 75
    31.03.2003 Platz Nr. 100
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Na, rocken die Eidgenossen wieder oder führen sie den auf "Defrosted" eingeschlagenen Weg weiter fort? – Nach zwei Jahren Pause (von der Balladen-Best Of "One Life, One Soul" mal abgesehen) melden sich die Schweizer Kuschelrocker mit neuem Studio-Album zurück. In der Zwischenzeit hat man sich von Produzent und Fast-Bandmitglied Chris von Rohr (ex-KROKUS) getrennt und mit Marc Tanner (u. a. THE CALLING) einen Produzenten der Extraklasse angeheuert. Wer sich hiermit eine Rückkehr zu alten Tugenden erhofft hat, dem sei gesagt, dass "Human Zoo" die konsequente Fortsetzung von "Homerun" ist. Zwar beginnen die ehemaligen Vorzeige-Rocker mit dem Opener und Titeltrack recht beherzt, aber schon mit akustisch beginnenden "What I Like It" schlägt man bedeutend ruhigere Töne an, um dann mit dem auf dezenten Streichparts getragenen "Have A Little Faith" entgültig in den Schmuserock zu verfallen. Allerdings laufen die Herren bei "Top Of The World" (richtiger Stampfer) und "Long Way Down" (stellenweise shoutet Steve Lee sogar) fast zu alter Form auf, was aber leider nur allzu selten geschieht. Im Großen und Ganzen überwiegen auf diesem Output die ruhigeren Momente, die mit "Still Belong To You" und "First Time In A Long Time" äußerst positiv zu Buche schlagen. Also, noch mal für alle zum Mitschreiben: GOTTHARD sind nicht mehr die lässig drauflosrockenden Jungspunde der Anfangstage, sondern eine auf Erfolg ausgerichtete Pop Rock-Band, die auf ihren Konzerten gepflegte Hallen-Atmosphäre und nicht stickige Club-Luft in sich aufsaugen will. Wer allerdings den Vorgänger schon mochte, dürfte auch von "Human Zoo" begeistert sein.

Sonny

Trackliste: 01. Human Zoo 03:29 - 02. What I Like 04:31 - 03. Have A Little Faith 03:52 - 04. Top Of The World 03:48 - 05. Janie's Not Alone 04:15 - 06. Still I Belong To You 04:36 - 07. One In A Million 03:19 - 08. No Tomorrow 05:21 - 09. First Time In A Long Time 04:33 - 10. Where I Belong 03:22 - 11. Long Way Down 04:03 - 12. What Can I Do 04:26

weitere Reviews über GOTTHARD:
GOTTHARD/ Lipservice
GOTTHARD/
One Team One Spirit - The Very Best Of Gotthard
GOTTHARD/
Homerun


Marduk - World Funeral
  • Band: Marduk
  • Albumtitel: World Funeral
  • Spielzeit: 47:14 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Regain Records
  • Vergleichbare Bands: ???
  • Veröffentlichung: 24.02.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Nachdem ich vor kurzem mit CHILDREN OF BODOMs "Hate Crew Deathroll" eine Scheibe aus dem Black Metal-Bereich beschreiben durfte, wage ich mich mit dem Review der hier vorliegenden Scheibe in eine noch etwas extremere Ecke des Genres: Die Schweden MARDUK gehören wohl zu den führenden Kräften der Szene und an dieser Tatsache lassen die Schwarzheimer auf ihrem mittlerweile achten Studio-Album "World Funeral" auch nicht den geringsten Zweifel aufkommen. Gleich mit dem fulminanten Opener "The Satan And Victorious Weapons" wird mächtig tempogemacht und richtig drauflosgeknüppelt, während der folgende Höllen-Groover "Bleached Bones" mit mächtigen Lava-Riffs und melodischen Passagen für eine "Verschnaufpause" sorgt. Selbige ist aber nur von sehr geringer Dauer, denn mit "Cloven Hoof" und dem Titeltrack (Killer) setzt das Quartett ihre Höllenfahrt fort. Dass die Herren aber auch in den ruhigen Momenten nichts an ihrer Brutalität und Intensität verlieren und musikalisch nichts anbrennen lassen, dafür sind "To The Death's Head True" und das abschließende Instrumental "Blackcrowend" als Beispiele geradezu prädestiniert. Die Hammer-Nummer auf dieser Scheibe ist für mich allerdings der rhythmisch-melodische Stampfer "Bloodletting", denn diese Nummer vermochte sogar mich als eingefleischten Melodic- und Power Metal-Jünger vollends zu überzeugen. "World Funeral" ist ein unabdingliches Muss für Fans dieses Genres.

Sonny

Trackliste: 1. With Satan And Victorious Weapons - 2. Bleached Bones - 3. Cloven Hoof - 4. World Funeral - 5. To The Death's Head True - 6. Castrum Doloris - 7. Hearse - 8. Night Of The Long Knives - 9. Bloodletting - 10. Blessed Unholy - 11. Blackcrowned

Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx


OSI/ Office Of Strategic Influence
  • Band: OSI
  • Albumtitel: Office Of Strategic Influence
  • Spielzeit: 52:30 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Pink Flyod, Radiohead, Pain Of Solvation
  • Veröffentlichung: 17.02.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
OSI ist ein weiteres Standbein von FATES WARNING-Galionsfigur und Gitarrist Jim Matheos, DREAM THEATER-Schlagzeuger Mike Portney und Sänger/ Keyboarder Kevin Moore (CHROMA KEY/ ex-DREAM THEATER). Auf ihrem Debüt zelebrieren die drei Ausnahmemusiker sehr sphärisch angelegten – teils von fernöstlichen Klängen untermalten – Progressive Metal, der von einem anderen Stern zu kommen scheint und vor allem Fans von den Stammbands der Herren sowie von PINK FLOYD, RADIOHEAD und PAIN OF SOLVATION gefallen dürfte. Anspieltipps: das akustische "Hello Helicopter", das 10 min-Epos "Shot Down" und "Stand By". Starke Produktion mit hohem Wiedererkennungsfaktor – unbedingt reinhören!

Sonny

Trackliste: 01. The New Math (what he said) - 02. OSI - 03. When You´re Ready - 04. Horseshoes and B-52's - 05. Head - 06. Hello, Helicopter! - 07. shutDOWN - 08. Dirt From a Holy Place - 09. Memory Daydreams Lapses - 10. Standby (looks like rain) - enhanced video: Horseshoes and B-52's

weitere Reviews über OSI:
OSI/ Free


Hvangur - Blood And Ashes
  • Band: Hvangur
  • Album: Blood And Ashes
  • Spielzeit: 53:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD-Maximum/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: Cradle Of Filth, Satyricon
  • Veröffentlichung: 17.02.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Eine weitere Veröffentlichung russischer Herkunft aus dem Hause CD-Maximum, die uns erst vor kurzem mit ihrer Band REACTOR beglückten. Und auch hier sind zwei sehr begabte Musiker am Werk, die uns mit einer Mischung aus Black-/ Death Metal verzaubern wollen! Der Sänger "Logabor" erinnert sehr an Dani (CRADLE OF FILTH). Die russische Sprache kann bei dieser Art von Musik schwer als solche identifiziert werden und fällt somit nicht ins Gewicht. Der Gitarrensound ist sehr fett und gekonnt in Szene gesetzt worden in "Sventoyar". Das einzig störende Element ist der in allen Liedern vorkommende, gut hörbare Volksgesang, der überhaupt nicht ins Bild passt und eher aufschrecken lässt! Aber ansonsten ist in meinen Augen (bzw. Ohren) nichts verkehrt gemacht worden - für ein Erstlingswerk ganz gut. Als Anspieltipp empfehle ich Track #7, den ich hier leider nicht mit Namen nennen kann ([Krov' y pepel] Blood 'n Ashes/ Anmerkung Sonny). Nummer 11 der eine Coverversion von SATYRICON "In The Mist By The Hills" ist und wohl das Highlight dieser Platte darstellt. Fazit: Alle wahren Black-Metaler werden diesem Silberling wohl einiges abgewinnen können; allen anderen rate ich, vor dem CD-Kauf eine akustische Hörprobe zu nehmen.

Christian

Trackliste: 1. [Temnoyar] - Dark Barrow 2. [Ogneoki Zhizh] - Fire Eye Zhizh - 3. [Na Sever] - To the North - 4. [Morok] Cozenage - 5. [Noch Koliady] Lammas' Night - 6. [Vody Spiat] The Waters Sleeping - 7. [Krov' y pepel] Blood'n Ashes - 8. [Rusaloch'y Ochi] Mermeid's Eyes - 9. [K Rozhdeniu] To the Birth... - 10. [Vorony] Ravens - 11. [V tumane u jolmov] In The Mist By The Hills (SATYRICON cover-version)

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum


  • Band: Saga
  • Albumtitel: Marathon
  • Spielzeit: 46:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Rush, Genesis
  • Veröffentlichung: 17.02.2003
  • Charteinstieg: 03.03.2003 Platz Nr. 40
  • weitere Platzierungen:
    10.03.2003 Platz Nr. 84
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Seit nunmehr über 25 Jahren erfreuen uns SAGA mit ihrer Musik. Einige unter uns - mich eingeschlossen - konnten wohl mit der experimentellen Phase der Band Mitte/ Ende der 90er Jahre ("Generation 13"/ 1995 und "Pleasure And The Pain"/ 1997) nicht sonderlich warm werden. Diese Zeiten sind ja nun gottlob vorbei, denn spätestens seit dem letzten Studio-Output "House Of Cards" (2001) spielen die Kanadier wieder das, was sie bestens können und was man von ihnen gewohnt ist: eine wohlklingende und eingängige Mixtur aus Rock und Pop. "Marathon" beginnt und endet mit für SAGA-Verhältnisse relativ harten Songs. Während der sehr mitreißende Titeltrack eher einfach aufgebaut ist, weiß das abschließende 6 min-Stück "Worlds Apart" durch stilistische Vielfalt zu glänzen. Dazwischen gibt's mit der atmosphärischen Midtempo-Nummer "How Are You", der feinen Ballade "Breathing Lessons", dem 80er-lastigen Rocker "Hands Up" und dem knackig frischen "Return To Forever" (zugleich die progressivste Nummer auf "Marathon") jede Menge Stoff auf hohen Niveau, für den die Band um Sänger Michael Sadler, der stimmlich glänzt wie eh und je, bestens bekannt sind. Ein Muss für alle SAGA-Fans!

Sonny

Trackliste: 1. Marathon - 2. How Are You? - 3. Breathing Lessons - 4. Hands Up - 5. Streets Of Gold (Chapter 14) - 6. Blind Side Of The Heart - 7. Return To Forever - 8. Too Deep - 9. You Know I Know (Chapter 12) - 10. Rise And Shine - 11. Worlds Apart (Chapter 16)

Thanks to Julia @ SPV

weitere Reviews über SAGA:
SAGA/ Worlds Apart Revisited
SAGA/ Trust


  • Band: Lita Ford
  • Albumtitel: Greatest Hits Live!
  • Spielzeit: 67:08 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: keine
  • Veröffentlichung: 17.02.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Diese Scheibe erblickte in den US of America schon vor gut drei Jahren das Licht der Öffentlichkeit. Dank SPV kommen nun endlich auch die Fans von LITA FORD (ex-RUNAWAYS) hierzulande in den Genuss von "Greatest Hits Live!". Auf dieser Scheibe zeigt die Hard Rock-Queen anhand 13 ihrer größten Hits, welch fulminanten Feuerwerke sie auf ihren Konzerten entzünden kann und dass sie eine der besten weiblichen Live-Interpreten der Szene ist. Mit von der Partie sind natürlich ihre Smash-Hits wie "Kiss Me Deadly" (Billboard-Charts: Platz 12) und "Close My Eyes Forever", dessen Studioversion LITA FORD damals zusammen mit keinem geringeren als OZZY OSBOURNE eingesungen hat und damit die Top 10 der Billboard Charts enterte. Als Anspieltipps möchte ich euch die beiden Balladen "Falling In And Out Of Love" und "Bad Love" (very bluesy) sowie das geniale Instrumental "The Ripper" ans Herz legen. Außerdem enthält dieses Live-Album mit der eingängigen Rockhymne "Nobody's Child" einen bisher unveröffentlichten Studiosong, der mächtig Appetit auf ein neues Studio-Werk der ausdrucksstarken Sängerin macht. Leider beschränkt sich die Songauswahl auf die drei bekanntesten Werke von LITA FORD und somit sucht man vergebens nach einer Nummer aus den ersten beiden ("Out For Blood"/ 1983, "Dancin' On The Edge"/ 1984) oder dem letzten Studio-Album ("Black"/ 1995). Dies finde ich persönlich sehr schade, denn der ein oder anderere Song aus diesen Scheiben hätte dem Album eine ganze besondere Note verliehen. Nichtsdestotrotz ist LITA FORD neben ihrer ehemaligen RUNAWAYS-Kollegin JOAN JETT die einzige Frau, die sich in der von Männern dominierten Hard Rock-Szene auf Dauer durchsetzen konnte. Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass sich die Dame vielleicht doch noch zu einem neuen Studio-Album hinreißen lässt und "Greatest Hits Live!" kein Abschiedsgeschenk an die Fans darstellt.

Sonny

Trackliste: 1. Nobody's Child (Studio Track) - 2. Larger Than Life - 3. What Do You Know About Love - 4. Black Widow - 5. Holy Man - 6. Can't Catch Me - 7. Falling In And Out Of Love - 8. Bad Love - 9. The Ripper - 10. Close My Eyes Forever - 11. Shot Of Poison - 12. Hungry - 13. Kiss Me Deadly - 14. Rock Candy

Thanks to Julia @ SPV


Sinner - There Will Be Execution
  • Band: Sinner
  • Albumtitel: There Will Be Execution
  • Spielzeit: 45:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast
  • Vergleichbare Bands: einzigartig
  • Veröffentlichung: 03.02.2003
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Endlich ist sie da! Selten habe ich einer Scheibe so entgegengefiebert, wie dem neuen Album von SINNER - und was soll ich sagen? - Die Erwartungen an "There Will Be Execution" wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar deutlich übertroffen. Die Langrille enthält 11 Edelstahl-Happen, die es faustdick hinter bzw. in den Ohren haben. So wird z. B. auf der ersten Hälfte des Albums mit Songs wie dem überwältigenden Opener "Higher Level Of Violence", dem hemmungslosen Groover "Die On Command" (erinnert im Chorus stellenweise an selige ACCEPT-Zeiten) und "Finalizer" (Killer-Song) mit Hammerriffs und Doublebass-Attacken wahrlich nicht gegeizt, während uns mit "Liberty Of Death" ein Stampfer in bester SINNER-Manier erwartet. Lediglich bei "The River" (Mitsing-Hymne mit dezent-modernen Elementen) und der abschließenden Ballade "Crown Of Thorns" schlägt die Band um Chef Mat Sinner etwas ruhigere Töne an. "There Will Be Execution" ist mit Abstand das härteste und kraftvollste Album, das SINNER in ihrer mittlerweile fast 20jährigen Bandgeschichte veröffentlicht haben. Absolute Kaufpflicht für Fans des traditionellen Metal. Yes, I'm a sinner!

Sonny

ein weiteres von mir verfasstes Review über "System X" könnt ihr ab Ende Januar in der 14. Ausgabe des Rock It! lesen

Trackliste: 1. Higher Level Of Violence - 2. There Will Be Execution - 3. Requiem For A Sinner - 4. Die On Command - 5. Finalizer - 6. Locked & Loaded -7. God Raises The Dead - 8. The River -9. Liberty Of Death - 10. Black Monday - 11. Crown Of Thorns

Thanks to Markus @ Nuclear Blast

weitere Reviews über SINNER:
SINNER/ Mask Of Sanity (Album Of The Month/ January 2007)


RAPTOR/ Human Fates
  • Band: Raptor
  • Albumtitel: Human Fates
  • Spielzeit: 49:30 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Judas Priest, Dokken, White Lion, Pretty Maid, Opus, Amun Re
  • Veröffentlichung: ??.02.2003
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Es gibt ihn noch, den stilechten Poser-Rock aus deutschen Landen. Mit zwölf herzerfrischenden Nummern präsentieren uns RAPTOR qualitativ hochwertigen Gitarrenrock, der das tighte Hard Rock-Ambiente der 80er Jahre in sich transportiert. Das Erfreuliche an dieser Eigenproduktion ist die Tatsache, dass das Material erstaunlich frisch und fett aus den Boxen donnert. Egal ob es sich dabei nun um Speed-Attacken ("Need For Speed"), bodenständige Groover ("Burning The Night Away"), gefühlvolle Balladen ("Gwendolyne") oder mitreißende Midtempo-Hymnen wie "Rise Again" handelt. Zuletzt genannte Nummer erinnert an die rockigen Momente von OPUS zu Beginn der 80er, die aus der Kombination mit einer Prise VAN HALEN ihre Reize schöpft. Zwar können oder wollen die Niedersachsen um das Gebrüderpaar Patrick (Leadgitarre) und Gunnar Bövers (Schlagzeug) ihre Einflüsse nicht verheimlichen, aber da sich diese von Heavy Metal über Hard Rock bis hin zu fast Pop Rock-lastigen Material erstrecken, haben RAPTOR zwischen all den oben genannten Bands ihren eigenen Sound gefunden. Als weitere Anspieltipps kann ich euch den hymnischen Bonustrack "Angel In Disguise" und den lässig-verspielten Rocker "Time After Time", der mit einem Hammer-Riff ausgestattet ist, nur wärmstens empfehlen. "Human Fates" ist ein Album, das abgehangenen Posern wieder neues Leben einhauchen dürfte. In diesem Sinne... Bauch rein, Brust raus!
Ach ja, das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen ;-) Den Silberling könnt ihr für schlappe 10 € (inkl. Versandkosten) unter
www.raptor-music.de ordern. Besteller aus dem europäischen Ausland zahlen 2 € mehr.

Sonny

Trackliste: 01. Need For Speed - 02. Love Me Now - 03. Hold On - 04. Burnin´ The Night Away - 05. Gwendolyne - 06. Useless Love - 07. Let Me Go - 08. Mistral Minds - 09. Rise Again - 10. First Love - 11. Time After Time - 12. Angel In Disguise (bonus track)

Thanks to Thorsten @ Raptor

Last Update: Sunday, 08. August 2004
created in January 2001 © by
Sonny