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VÖs im Februar:
04.02.2002

Cllive Nolan & Oliver Wakeman - The Hound Of The Baskervilles

Clive Nolan & Oliver Wakeman
The Hound Of The Baskervilles
Wertung: 7,5/ 10
25.02.2002

Magnum - Breath Of Life

Magnum
Breath Of Life
Wertung 8,5/ 10
Chartseinstieg: 11.03.2002 Platz Nr. 67
  12.02.2002

Niacin - Time Crunch

Naicin
Time Crunch
Wertung: 6/ 10
25.02.2002 Loud 'N Clear
Disc-Connected
Wertung: 9,5/ 10
  18.02.2002

Silence - Utopia

Silence
Utopia
Wertung: 6,5/ 10
25.02.2002

Michael Bormann - Michael Bormann

Michael Bormann
Michael Bormann
Wertung: 8/ 10
  25.02.2002

Metalium - Hero Nation

Metalium
Hero Nation
Wertung: 8/ 10
25.02.2002

Angel Dust - Of Human Bondage

Angel Dust
On Human Bondage
Wertung: 7,5/ 10
  25.02.2002

Seven Witches - Xiled To Infinity And One

Seven Witches
Xiled To Infinity And One
Wertung: 8/ 10
25.02.2002

Cornerstone - Human Stain

Cornerstone
Human Stain
Wertung: 7,5/ 10
  25.02.2002

Tony Mills - Cruiser

Tony Mills
Cruiser
Wertung: 6,5/ 10
28.02.2002

Paul Gilbert & Jimi Kidd - Raw Blues Power

Paul Gilbert & Jimi Kidd
Raw Blues Power
Wertung: 7,5/ 10

Running Wild - The Brotherhood
  • Band: Running Wild
  • Albumtitel: The Brotherhood
  • Spielzeit: 55:17 min (64:03 min)
  • Plattenfirma/ Vertrieb: GUN/ BMG Ariola
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: 20.02.2002
  • Charteinstieg: 11.03.2002 Platz Nr. 23
  • weitere Platzierungen:
    18.03.2002 Platz Nr. 50
  • Wertung: 9,5/ 10

Review_
Seit dem Debut "Gates Of Purgatory" (1984) stehen Tausendsassa Rock 'N' Rolf (Sänger, Gitarrist, Songwriter und Produzent) und RUNNING WILD für Qualitäts-Metal aus deutschen Landen, was die Hamburger mit "The Brotherhood" erneut eindrucksvoll unter Beweis stellen. Zwar geht man auf der 12. Langrille tempomäßig nicht mehr ganz so beherzt zu Werk wie noch auf dem Vorgänger "Victory", aber trotzdem bohren sich Nummern wie der riffbetonte Opener "Welcome To Hell", der barocke Titeltrack und das mega-rhythmische "Crossfire" mit ihrem bandtypischen Charme gnadenlos durch die Gehörgänge, um die nächsten Wochen dort zu verweilen. Die absoluten Glanzlichter der Scheibe kommen erst mit dem endlos groovenden "Soulstripper" und "The Ghost" (10minütiges Epos über Lawrence von Arabien), welches durch das stets präsente arabische Flair besticht, zutage. Für Sammler bietet die limitierte Ausgabe mit den beiden Bonustracks "Powerride" und "Faceless" einen besonderen Kaufanreiz. Für die anstehende Tour wird RUNNING WILD mit einem neuem Lineup aufwarten. Da wollen wir abschließend hoffen, dass die Herren dann auch für Studio-Output Nr. 13 noch gemeinsam musizieren, denn auf "The Brotherhood" war wohl eher eine One Man-Band (abgesehen von Peter Pichl/ Bass) am Start
J - Wie auch immer, die einen werden die Scheibe bis in den Himmel loben, andere werden sie in der Luft zerreißen. Ich persönlich zähle mich zur ersten Kategorie. Geniale Scheibe.

Sonny

Trackliste: 1. Welcome To Hell - 2. Soulstripper - 3. The Brotherhood - 4. Crossfire - 5. Siberian Winter - 6. Detonator - 7. Pirate song - 8. Unation - 9. Dr. Horror - 10. The Ghost - 11. Powrride (Bonustrack) - 12. Faceless (Bonustrack)

At Vance - Only Human
  • Band: At Vance
  • Albumtitel: Only Human
  • Spielzeit: 63:45 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Sony
  • Vergleichbare Bands: Yngwie Malmsteen, Stratovarius
  • Veröffentlichung: 25.02.2002
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
In schöner Regelmäßigkeit erfreuen uns AT VANCE seit 1999 alljährlich mit einer neuen, höchstqualitativen Langrille. "Only Human" das mittlerweile vierte Album des Sextetts ist die konsequente Fortsetzung des Vorgängers "Dragonchaser", denn auch auf ihrem neuen Output wandeln die deutschen Power-Melodics - gepaart mit einem deftigen Anteil von Klassik-Elementen - auf den Spuren von YNGWIE MALMSTEEN ("Take My Pain") und STRATOVARIUS (Opener "The Time Has Come" und "Only Human"). Leider musste diesmal das fast schon traditionelle ABBA-Cover einer nicht minder genialen Cover-Version des RAINBOW-Klassikers "I Surrender", welches ziemlich nah am Original gehalten und ein Beweis für die enorme Flexibilität für Oliver Hartmanns Stimme ist (Mr. Turner und Mr. Blackmore würden erblassen vor Neid ;-), weichen. Natürlich lässt auch Gitarrist und Bandleader Olaf Lenk mit der Klassik-Einlage "Vivaldi/ Spring" und dem Instrumental "Solfeggieto" seinem unbestrittenen Können freien Lauf. Weitere Appetitanreger wären der Doublebass-Kracher "Take Me Away", das an ABBA angelehnte "Sing This Song" und die einfühlsame Ballade "Wings To Fly". Mit "Only Human" haben AT VANCE eine Scheibe am Start, an der sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so manche Mega-Acts die Zähne ausbeißen dürften. Bleibt nur zu hoffen, dass uns die Band auch mit einer deutschlandweiten Tour beglückt.

Sonny

Trackliste: 1. The Time Has Come - 2. Take My Pain - 3. Only Human - 4. Fly To The Rainbow - 5. Hold Your Fire - 6. Vivaldi/ Spring 7. Take Me Away - 8. Time Will Never Turn Forever - 9. Solfeggieto - 10. Sing This Song - 11. Witches Dance - 12. Wings To Fly - 13. I Surrender

weitere Reviews über AT VANCE:
AT VANCE/ Chained
AT VANCE/
Dragonchaser


Mesmerize - Off The Beaten Path
  • Band: Mesmerize
  • Albumtitel: Off The Beaten Path
  • Spielzeit: 55:41 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Dragonheart/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Iron Maiden, Judas Priest, Saxon
  • Veröffentlichung: 25.02.2002
  • Wertung: 5/ 10

Review:
"Off The Beaten Path" ist das bereits dritte Machwerk (inklusive der Doppel-EP "Vultures Paradise") der mir bis dato unbekannten Italo-Matal Band MESMERIZE. Seit 1988 treiben die Südländer ihr Unwesen in der Szene und frönen - mehr oder weniger gekonnt - dem Spirit der glorreichen 80er Jahre. Leider gelingt es dem Quintett nur allzu selten in die Sphären ihrer Helden wie JUDAS PRIEST oder SAXON vorzudringen. Lediglich "King Of Terror" und das 7minütige Epos "Where Skye Meets The Sea", welches phasenweise an IRON MAIDEN's "Hallowed By Thy Name" erinnert, lassen die Herzen eines NWOBHM-Fans etwas höher schlagen. Die restlichen Nummern plätschern ohne größere Überraschungsmomente vor sich hin und mit zunehmender Spieldauer machen sich gar Anfälle von Langweile breit. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der italienische Akzent von Sänger Folco Orlandini leider zu jeder Sekunde präsent ist. Diese Scheibe dürfte wirklich nur etwas für den eingefleischten Italo-Freaks sein, aber mich kann "Off The Beaten Path" bestimmt nicht vom Ofen hervorlocken. Wie singt doch Senor Orlandini im Opener "Argos Died Twice" so treffend: ".... we have no chance to survive". Dem ist, wie ich finde, nichts mehr hinzuzufügen.

Sonny

Trackliste: 1. Arogos Died Twice - 2. King Of Terror - 3. Off The Beaten Path - 4. Jail TV - 5. Warriors (When The Battle Calls) - 6. Pit Of Charming Snakes - 7. Where Skye Meets The Sea - 8. Doom Of The Darksword - 9. The Ancient Prophecy - 10. Overdoze - 11. Gates Of Mercy

Two Fires - Ignition
  • Band: Two Fires
  • Albumtitel: Ignition
  • Spielzeit: 54:45 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: The Storm, Journey, Steve Perry
  • Veröffentlichung: 21.02.2002
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Das selbstbetitelte Debut der um Ausnahme-Sänger Kevin Chalfant (ex-707/ THE STORM/ THE VU) und ex-THE STORM-Gitarrist Josh Ramos formierten Band TWO FIRES gehörte anno 2000 zu meinen absoluten Lieblingsscheiben. Nun liegt mit "Ignition" der langerwartete Nachfolger vor und meine Begeisterung hält sich leider in Grenzen. Zwar ist musikalisch und songwritertechnisch alles im grünen Bereich, aber der Sound - insbesondere jener der Drums (Waschtrommel-Syndrom) - lässt doch etwas zu wünschen übrig. Versteht mich bitte jetzt nicht falsch, "Ignition" ist bei Leibe kein schlechtes Album, denn für Songs der Klasse des Titeltracks (hypereingängige Abgehnummer), sowie "Somewhere Far Away" (Uptempo-Nummer in bester JOURNEY-Manier oder der einfühlsame Ballade "More Than A Mystery" (FOREIGNER lassen grüßen) würden gewisse Bands ihre Seele dem Leibhaftigen verkaufen. Die restlichen Songs schlagen - ohne größeres Up & Down - in die gleiche Kerbe. Leider hinterlassen die bereits erwähnten Schwächen im Sound ein etwas faden Beigeschmack und verhindern somit eine Top-Note. Fans von STEVE PERRY & Co. können blind zugreifen.

Sonny

Trackliste: 1. Iginition - 2. Somewhere Far Away - 3. More Than A Mystery - 4. You're Bringing Me Down - 5. I'm Falling - 6. I See Red - 7. This Night - 8. The Man I Want To Be - 9. I Will Remember You - 10. What The Whole World Needs To Know

Thanks to Ilse @ Flying Dolphin

weitere Reviews über Kevin Chalfant:
SHADOWS FADE feat. Kevin Chalfant/
Shadows Fade


Reb Beach - Masquerade
  • Band: Reb Beach
  • Albumtitel: Masquerade
  • Spielzeit: 50:13 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Winger, Dokken
  • Veröffentlichung: 21.02.2002
  • Wertung: 7/ 10

Review:
RICHARD EARL "REB" BEACH ist wahrscheinlich dem Großteil unter uns als ehemaliger Gitarrist von WINGER und DOKKEN bekannt. Nun will der aus Pittsburgh stammende Saitenhexer mit "Masquerade" seine Karriere als Solo-Künstler vorantreiben. Wer jetzt aber gedacht hat, es käme ein klassische Guitarhero-Scheibe auf ihn zu, der ist auf dem Holzweg. Nein, denn der Meister demonstriert nicht nur sein unumstrittenes Können an der Gitarre, sondern zeigt sich neben der Produktion auch noch für den Gesang (Piano/ Organ) verantwortlich. Auf "Masquerade" wird uns gitarrenbetonter Hard Rock präsentiert, der sich - gepaart mit reichlich modernen Elementen - zwischen seinen ehemaligen Hauptbands abspielt. Dass Mr. BEACH auch gesanglich kein Stümper ist, zeigen die Halbakustik-Nummer "Ghost", der mächtig groovende Titeltrack oder die abschließende Ballade "Love So True" (wunderschön sentimental). Natürlich darf auch eine reine Instrumental-Nummer ("Get Out And Walk"), in welcher der Gitarrero seinem Können freien Lauf lässt, nicht fehlen. Zwar dauert es einige Durchläufe bis man richtig Zugang zu diesem Werk bekommt, aber die Geduld macht sich durchaus bezahlt. - Die Scheibe wird es euch danken!

Sonny

Trackliste: 1. Dark Places - 2. Masquerade - 3. Ghost - 4. Better Shade Of Grey - 5. Bleed - 6. Fanatic - 7. Red - 8. Sorrow Stained Ladies - 9. Get Out And Walk (instr.) - 10. Love So True

Thanks to Ilse @ Flying Dolphin

weitere Reviews über REB BEACH:
THE MOB/ The Mob


Lead Weight - Penetrator
  • Band: Lead Weight
  • Albumtitel: Penetrator
  • Spielzeit: 55:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD-Maximum/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: Tiamat, Amorphis, Death
  • Veröffentlichung: 15.02.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Und wieder mal eine CD aus dem ehemals russischem Imperium, um genau zu sein aus Kasachstan! Die vier Jungs (Yermola an der Gitarre/ Grom Gitarre & Gesang/ Blum am Bass und Hellpash an den Drums) spielen einen sehr progressiven Death Metal, der zu begeistern weiß, und in etwa einer Mischung aus TIAMAT & AMORPHIS entspricht - allerdings zu glorreicheren Zeiten als momentan ("Astral Sleep"/ "Clouds" oder "Sea of The Thousand Lakes"). Mit eigenen Elementen veredelt und geiler Stimme unterlegt, werden dann aus dieser Mixtur 10 (bzw. 11) großartige Songs, die vor Aggression und Power nur so strotzen. Coole Solos, fette Riffs und geile Drums dominieren hier das Geschehen zu jeder Zeit ohne Wenn und Aber (ohne nervtötendes Keyboard-Gewichse im Hintergrund). Der Gesang von Grom erinnert übrigens sehr an Chuck Schuldiner (R.I.P.) von DEATH. Was wohl auch der Grund dafür sein dürfte, weshalb am Ende des 10. Songs - nach etwas Warten - ein Bonustrack folgt, der eine Coverversion von DEATHs "Low Life" aus dem Album "Sprititual Healing" enthält - und damit wohl das Highlight dieser Scheibe darstellt! Weiter erwähnenswert sind noch "1.000.000 Ways"; der absolut härteste Song auf dem ganzen Silberling "Elegy", ein relaxter Instrumentalsong, der als kleine Pause zum Träumen einlädt. Fazit: Eine wirklich überdurchschnittliche Todes-Blei-CD, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann! Genau das Richtige für kalte und düstere Wintertage wie sie jetzt wieder auf uns zukommen!

Christian

Trackliste: 1. Ally - 2. 1.000.000 Ways - 3. Omen - 4. Last Dance - 5. Don Benefactor - 6. Useless - 7. Elegy - 8. Stalker - 9. Penetrator - 10. Disangelist - 11. Low Life (hidden track)

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum


St. James - Americanman
  • Band: St. James
  • Albumtitel: Americanman
  • Spielzeit: 38:49 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Rising Sun/ Metal Mayhem/ Zomba
  • Vergleichbare Bands: Black 'N Blue
  • Veröffentlichung: 11.02.2002
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Nicht einmal in meinen allerkühnsten Träumen hätte ich jemals daran geglaubt, dass ich irgendwann mal wieder in den Genuss eines Albums komme, auf dem Jamie St. James sein Können zum Besten gibt. Aber unverhofft kommt oft, denn der Ex-BLACK 'N BLUE-Frontmann hat sich eine neue Gang zusammengesucht - sie schlicht ST. JAMES getauft - und eine neue Langrille eingezimmert, die nahtlos an die alten Glanzzeiten anknüpft. Auf "Americanman" wird geklotzt und nicht gekleckert, was Songs wie der Opener "Tastify" und das von einer röhrenden Hammond-Orgel dominierte "Hello Halo" eindrucksvoll unterstreichen. Beim eingängigen "Magical Taxi Cab", sowie bei "Spinnin'" und beim Titeltrack müsste eigentlich jeder BLACK 'N BLUE-Fan feuchte Augen bekommen. Die Scheibe rockt von Anfang bis zum Schluss ohne jegliches "up and down" und versetzt dem Hörer einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten. Leider wird man nach 11 genialen Nummern und knapp 39 min Spieldauer nur allzu früh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn dann endet dieses Meisterwerk abrupt. Bitte mehr davon!

Sonny

Trackliste: 1. Testify - 2. Generation Suicide - 3. Dear, Dump, And Blind - 4. Hello Halo - 5. Magical Taxi Cab - 6. Losing Your Man - 7. Spinnin' - 8. Die Like A Star - 9. Americanman - 10. Light Of Love - 11. Aliens

Thanks to Kai @ Rising Sun


Dr. Sin - Shadows Of Light
  • Band: Dr. Sin
  • Albumtitel: Shadows Of Light
  • Spielzeit: 49:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Rising Sun/ Metal Mayhem/ Zomba
  • Vergleichbare Bands: teilweise frühere Dreamtheater
  • Veröffentlichung: 11.02.2002
  • Wertung: 7/ 10

Review:
DR. SIN haben bereits fünf Alben (inklusive einer Live-Scheibe) veröffentlicht und genießen ihn ihrem Heimatland schon seit einigen Jahren Kultstatus. Nun hat sich das einstige Brasil-Trio den Ausnahme-Sänger Michael Vescera, der seine Stimmbänder u. a. schon für LOUDNESS, YNGWIE MALMSTEEN und REIGN OF TERROR schwingen ließ, mit an Bord geholt. Musikalisch bewegen sich die Südamerikaner - größtenteils gekonnt - zwischen Progressiv- (early DREAM THEATER) und Melodic Metal. Lasst euch doch einfach mal vom Opener "Time After Time" (Lead-Guitars by Roland Grapow) und "Miracles & Dreams/ Shadows Of Lights", die beide von Vesceras flexiblen Stimmorgan bzw. von Eduardo Ardanuys hervorragenden Gitarrenarbeit profitieren, sowie von der eingängigen Mega-Nummer "Eternity" und von dem an die Beatles erinnernden "Inside The Pain" gefangen nehmen. Leider flacht "Shadows Of Light" mit zunehmender Spieldauer etwas ab und schmälert den guten Gesamteindruck ein wenig. Das Album dürfte aber nicht nur für Prog-Freaks, sondern auch Melodic-Metaller interessant sein. Vor dem Kauf ist ein Antesten empfehlenswert.

Sonny

Trackliste: 1. Time After Time - 2. Miracles & Dreams/ Shadows Of Light - 3. Eternity - 4. What Now - 5. A Perfect Crime - 6. Same Old Story (Get A Grip) - 7. Fly Away - 8. Inside The Pain - 9. Gates Of Madness - 10. Danger - 11. Suffocation

Thanks to Kai @ Rising Sun


Dominoe - No Silence... No Lambs
  • Band: Dominoe
  • Albumtitel: No Silence... No Lambs
  • Spielzeit: 51:11 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 04.02.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Wem kommt die Textzeile "Here I Am... Back Again" noch bekannt vor? Genau - DOMINOE landet 1988 mit "Here I Am", dem Song aus der Renault 5-Werbung einen Top Ten-Hit (Höchstplatzierung: # 4) und tummelten sich damit sage und schreibe 25 Wochen in den deutschen Single-Charts. Nach den beiden Alben "Keep In Touch" und "The Key" wurde es plötzlich ruhig um die Münchener und Band löste sich auf. Nun haben sich die beiden Bandgründer Jörg Sieber (vox) und Robert Papst (git) wieder zusammengerauft und steigen nun mit ihrem dritten Album "No Silence... No Lambs" wie Phoenix aus der Asche. Songs wie der cool groovende Opener "Secret", der neuaufgelegte Hit "Here I Am 2002" und der an ZZ Top erinnernde Hammer "Dark Dogs" ziehen den Hörer sofort in ihren Bann. Weiter Anspieltipps: die radiotaugliche Hymne "We Stand Together", die Coverversion des BACHMAN TURNER OVERDRIVE-Klassikers "You Ain't Nothing Yet", sowie die Accoustic-Nummern "Senses" und "Lorraine" (beide von Jörg Siebers Solo-Scheibe "No More Money", die unter dem Pseudonym Jay Seever veröffentlicht wurde). Den Herren Sieber und Pabst ist es gelungen ein Album einzuspielen, das sich nicht so einfach in eine x-beliebige Schublade zwängen lässt. Bleibt nur noch die Frage offen: Wann und wo beehren uns DOMINOE live?
P.S. Außerdem wird die Veröffentlichung des Album von einer Single begleitet, die vier neue Versionen des Chartbreakers "Here I Am" ( 2002 Rock/ Unplugged/ Grunge/ Dance) und "Dark Dogs" enthält.

Sonny

Trackliste: 1. Secrete - 2. Here I Am 2002 - 3. Sad Songs - 4. We Stand Togeter - 5. Face Your Fears - 6. Silence - 7. Dark Dogs - 8. Let It Rain - 9. Senses - 10. Lorraine - 11. You Ain't Nothing Yet

Single: 1. Here I Am 2002 - 2. Here I Am (unplugged) - 3. Here I Am (Grunge) - 4. Here I Am (Dance) - 5. Dark Dogs

Thanks to Sebastian @ MTM Music


Mike Tramp - Recovering The Wasted Years
  • Interpret: Mike Tramp
  • Albumtitel: Recovering The Wasted Years
  • Spielzeit: 50:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ulftone Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands: White Lion, Bryan Adams, Freak Of Nature
  • Veröffentlichung: 04.02.2002
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Die Cover-Scheibe "Remembering White Lion", der letzte Output von Ausnahme-Sänger MIKE TRAMP, wurde ja ziemlich zwiespältig aufgenommen und teilte die Fan-Gemeinde in zwei Lager. Der eine Teil warf ihm (neben Ideenlosigkeit) vor sich selbst zu covern, während der andere entgegnete, dass dies doch nichts anrüchiges sei, da ein DAVID COVERDALE selbiges seit einigen Jahren mit großem Erfolg praktiziert. Jetzt, fünf Jahre nach seinem Solo-Debut "Capricorn", liegt mit dem Studio-Album "Recovering The Wasted Years" der nächste Streich des ex-WHITE LION/ FREAK OF NATURE-Frontmanns vor und während der zwölf abwechslungsreichen und durchwegs erstklassigen Songs zeigt der Wahl-Australier, allen Vorwürfen zum Trotz, dass immer noch jede Menge Ideen und Potential in ihm stecken. Schon der schmissige Opener "Falling Down" lässt erahnen, dass hier ein exzellentes Rock-Album auf den erwartungsfrohen Fan zukommt, denn für melodische Rock-Granaten der Marke "Living A Lie" oder "Always Tomorrow" würde ein BRYAN ADAMS wahrscheinlich barfuss die Arktis durchqueren. Mit dem melancholischen "Mr. Death" (BOB DYLAN hätte es selber auch nicht besser gekonnt) und der Ballade "Darkness" kommen auf der Scheibe auch die sanfteren Klänge zum Zuge. Ein großartiges Album eines genialen Sängers. - Die vergeudeten Jahre dürften hiermit vergessen sein.

Sonny

Trackliste: 1. Falling Down - 2. Living A Lie - 3. Mr. Death - 4. If It Ain't Gonna Rock - 5. All Up To You - 6. Endless Highway - 7. Darkness - 8. Follow Your Dreams - 9. Do It All Over - 10. Take It Easy - 11. Don't Take My Rock 'N' Roll - 12. Always Tomorrow

weitere Reviews über MIKE TRAMP:
TRAMP'S WHITE LION/ Rocking The USA
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Songs I Left Behind
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Rock 'N' Roll Alive
MIKE TRAMP/
More Than Life To This


Baltimoore - Best Of
  • Band: Baltimoore
  • Albumtitel: Best Of
  • Spielzeit: 46:41 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Lion Music/ Rising Sun/ Zomba
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 04.02.2002
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Björn Lodin, besser bekannt unter BALTIMOORE, scheint von einer momentanen Arbeitswut besessen zu sein. Nachdem er uns Ende 2000, nach sechs Jahren Abwesenheit, mit seinem langerwarteten fünften Album "Original Sin" überraschte und im Herbst 2001 LARS ERIC MATTSSONs "Eternity" neu eingesungen hat, flattert uns dieser Tage seine "Best Of"-Scheibe auf den Tisch. Nein, es ist keine simple Zusammenstellung seiner besten Songs, sondern die 12 Tracks wurden allesamt überarbeitet und komplett neu eingespielt. Sämtliche Nummern kommen erdiger und bodenständiger aus den Lautsprechern, was größtenteils an Mr. Lodins rauher gewordenem Organ liegen dürfte. Die Compilation ist ein Querschnitt durch die ersten vier Werke des Schweden, wobei - meiner bescheidenen Meinung nach - "Double Destiny" etwas zu kurz gekommen ist, denn lediglich "'Til The End Of The Day" ist aus dem Hammer-Album zu "Best Of"-Ehren gekommen. Wo ist eigentlich der Mega-Song "Hello Again" abgeblieben? - Schade, aber man kann eben nicht alles haben. Auch wenn man in der glücklichen Lage ist alle BALTIMOORE-Scheiben zu besitzen, so ist dieses "Best Of"-Album wegen der oben genannten Gründe unabdingbar.

Sonny

Trackliste: 1. Little Bye - 2. My Blue Moon - 3. ... In Love - 4. Ballerina - 5. Day To Come - 6. Kahlua Confusion - 7. Memories Calling - 8. Full Speed Ahead - 9. Take Me To The Top - 10. Calling You Closer - 11. Try Change To Better - 12. 'Til The End Of The Day

Thanks to Kai @ Rising Sun

weitere Reviews über BALTIMOORE:
BALTIMOORE/ X (Traditional Tipp/ October 2006)
BALTIMOORE/ Kaleidoscope
BALTIMOORE/ Fanatical
BALTIMOORE/
The Ultimate Tribute


Takara - Perception Of Reality
  • Band: Takara
  • Albumtitel: Perception Of Reality
  • Spielzeit: 38:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Lion Music/ Rising Sun/ Zomba
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 04.02.2002
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Eines gleich vorweg: TAKARA sind nicht mehr die gleichen, wie auf den ersten drei Alben (und der Best Of-Scheibe). Kein Wunder, denn 1998 verlies Ausnahmesänger Jeff Scott Soto (HUMANIMAL/ ex-AXEL RUDI PELL/ TALISMAN usw.) die US-Band. Diese Position hat auf "Perception Of Reality" nun ein gewisser Michael James inne, der - ohne krampfhaft nach seinem charismatischen Vorgänger zu klingen - einen klasse Job abliefert und sich harmonisch in den verbesserten Gesamtsound einfügt. Musikalisch ist alles beim Alten geblieben, denn auch auf den vierten Album erwartet uns gutgemachter Melodic Rock. Anspieltipps gefällig: mit dem von Barockelementen untermalten "Tomorrow", der gefühlvollen Ballade "Without You", dem eingängigen Kracher "Dream Of It All" und dem beschwingten "Believe" haben die Jungs um Bandleader Neal Grusky einige potenzielle Hits auf ihren neuen Silberling gebannt. Leider ist die Spielzeit mit gut 38 min ziemlich knapp bemessen und nicht alle Songs kommen ganz an das hohe Format der oben genannten Nummern heran. Was aber nicht heißen soll, dass "Perception Of Reality" kein gutes Album ist, nur muss man sich schon einige Durchläufe gönnen, damit man den richtigen Zugang zu dieser Scheibe bekommt.

Sonny

Trackliste: 1. Miles Away - 2. Shadows In The Night - 3. Tomorrow - 4. Without You - 5. Ready To Promise - 6. L.I.E.S - 7. Dream Of It All - 8. Believe - 9. Tell Me

Thanks to Kai @ Rising Sun


Strange World - Departure
  • Band: Strange World
  • Albumtitel: Departure
  • Spielzeit: 12:08 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.02.2002
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Die mir hier vorliegende Promo-CD dürfte für jeden Freund von Female Fronted Rock ein gefundenes Fressen darstellen und bei einigen für eine erhöhte Herzfrequenz sorgen. "Depature", so der Titel des exzellent produzierten 3-Trackers bietet Melodic Rock der gehobenen Kategorie. Nach dem Ausstieg von Sänger Jürgen Pietsch (2001) nahmen STRANGE WORLD (gegr. 1998) mit Pamela Pankotsch und Marina Ecker gleich zwei Sängerinnen an Bord, die sich beim Opener "Something Strange" die Gesangsparts teilen. Die melodische Pop Rock-Nummer profitiert von den unterschiedlichen Stimmlagen der beiden Damen, die einerseits einen reizvollen Kontrast bilden, andererseits sich aber auch perfekt ergänzen. Die nächste Nummer "15 Minutes" wird von Pamela Pankotsch (erinnert manchmal an ANOUK) alleine gesungene und stellt zugleich die aggressivste Nummer der Scheibe dar. Mit dem sanften Rocker "Awaking" (wunderbare Gitarrenarrangements) präsentiert uns Marina Ecker (klingt stellenweise wie INA DETER) den Höhepunkt der Scheibe, aber leider endet nach knapp 12 min Spielzeit der wunderbare AOR- und Melodic-Traum nur allzu früh. Bei STRANGE WORLD handelt es sich um eine sehr gut aufeinander abgestimmt Band, von der man gerne ein komplettes Album hören würde, aber für dieses Unterfangen fehlt leider noch der geeignete Plattenvertrag. Wer nicht solange warten will, kann sich "Depature" unter
www.strange-world.de für verbraucherfreundliche 3,- € bestellen.

Sonny

Trackliste: 1. Something Strange - 2. 15 Minutes - 3. Awaking

Thanks to Udo @ Strange World

Last Update: Sunday, 19. October 2003
created in January 2001 © by
Sonny