| Weitere
interessante VÖs im Februar: |
04.02.2002
|
Clive Nolan
& Oliver Wakeman The Hound Of The Baskervilles Wertung: 7,5/ 10 |
25.02.2002
|
Magnum Breath Of Life Wertung 8,5/ 10 Chartseinstieg: 11.03.2002 Platz Nr. 67 |
| 12.02.2002
|
Naicin Time Crunch Wertung: 6/ 10 |
25.02.2002 | Loud 'N
Clear Disc-Connected Wertung: 9,5/ 10 |
|
| 18.02.2002
|
Silence Utopia Wertung: 6,5/ 10 |
25.02.2002
|
Michael
Bormann Michael Bormann Wertung: 8/ 10 |
|
| 25.02.2002
|
Metalium Hero Nation Wertung: 8/ 10 |
25.02.2002
|
Angel Dust On Human Bondage Wertung: 7,5/ 10 |
|
| 25.02.2002
|
Seven
Witches Xiled To Infinity And One Wertung: 8/ 10 |
25.02.2002
|
Cornerstone Human Stain Wertung: 7,5/ 10 |
|
| 25.02.2002
|
Tony Mills Cruiser Wertung: 6,5/ 10 |
28.02.2002
|
Paul
Gilbert & Jimi Kidd Raw Blues Power Wertung: 7,5/ 10 |
![]() |
|
Review_
Seit dem Debut "Gates Of Purgatory" (1984) stehen
Tausendsassa Rock 'N' Rolf (Sänger, Gitarrist, Songwriter und
Produzent) und RUNNING WILD für Qualitäts-Metal aus deutschen
Landen, was die Hamburger mit "The Brotherhood" erneut
eindrucksvoll unter Beweis stellen. Zwar geht man auf der 12.
Langrille tempomäßig nicht mehr ganz so beherzt zu Werk wie
noch auf dem Vorgänger "Victory", aber trotzdem bohren
sich Nummern wie der riffbetonte Opener "Welcome To
Hell", der barocke Titeltrack und das mega-rhythmische
"Crossfire" mit ihrem bandtypischen Charme gnadenlos
durch die Gehörgänge, um die nächsten Wochen dort zu
verweilen. Die absoluten Glanzlichter der Scheibe kommen erst mit
dem endlos groovenden "Soulstripper" und "The
Ghost" (10minütiges Epos über Lawrence von Arabien),
welches durch das stets präsente arabische Flair besticht,
zutage. Für Sammler bietet die limitierte Ausgabe mit den beiden
Bonustracks "Powerride" und "Faceless" einen
besonderen Kaufanreiz. Für die anstehende Tour wird RUNNING WILD
mit einem neuem Lineup aufwarten. Da wollen wir abschließend
hoffen, dass die Herren dann auch für Studio-Output Nr. 13 noch
gemeinsam musizieren, denn auf "The Brotherhood" war
wohl eher eine One Man-Band (abgesehen von Peter Pichl/ Bass) am
Start J
- Wie auch immer, die einen werden die Scheibe bis in den Himmel
loben, andere werden sie in der Luft zerreißen. Ich persönlich
zähle mich zur ersten Kategorie. Geniale Scheibe.
Sonny
| Trackliste: | 1. Welcome To Hell - 2. Soulstripper - 3. The Brotherhood - 4. Crossfire - 5. Siberian Winter - 6. Detonator - 7. Pirate song - 8. Unation - 9. Dr. Horror - 10. The Ghost - 11. Powrride (Bonustrack) - 12. Faceless (Bonustrack) |
![]() |
|
Review:
In schöner Regelmäßigkeit erfreuen uns AT VANCE seit 1999
alljährlich mit einer neuen, höchstqualitativen Langrille.
"Only Human" das mittlerweile vierte Album des Sextetts
ist die konsequente Fortsetzung des Vorgängers
"Dragonchaser", denn auch auf ihrem neuen Output
wandeln die deutschen Power-Melodics - gepaart mit einem deftigen
Anteil von Klassik-Elementen - auf den Spuren von YNGWIE
MALMSTEEN ("Take My Pain") und STRATOVARIUS (Opener
"The Time Has Come" und "Only Human"). Leider
musste diesmal das fast schon traditionelle ABBA-Cover einer
nicht minder genialen Cover-Version des RAINBOW-Klassikers
"I Surrender", welches ziemlich nah am Original
gehalten und ein Beweis für die enorme Flexibilität für Oliver
Hartmanns Stimme ist (Mr. Turner und Mr. Blackmore würden
erblassen vor Neid ;-), weichen. Natürlich lässt auch Gitarrist
und Bandleader Olaf Lenk mit der Klassik-Einlage "Vivaldi/
Spring" und dem Instrumental "Solfeggieto" seinem
unbestrittenen Können freien Lauf. Weitere Appetitanreger wären
der Doublebass-Kracher "Take Me Away", das an ABBA
angelehnte "Sing This Song" und die einfühlsame
Ballade "Wings To Fly". Mit "Only Human"
haben AT VANCE eine Scheibe am Start, an der sich mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so manche Mega-Acts die
Zähne ausbeißen dürften. Bleibt nur zu hoffen, dass uns die
Band auch mit einer deutschlandweiten Tour beglückt.
Sonny
| Trackliste: | 1. The Time Has Come - 2. Take My Pain - 3. Only Human - 4. Fly To The Rainbow - 5. Hold Your Fire - 6. Vivaldi/ Spring 7. Take Me Away - 8. Time Will Never Turn Forever - 9. Solfeggieto - 10. Sing This Song - 11. Witches Dance - 12. Wings To Fly - 13. I Surrender |
weitere Reviews über AT VANCE:
AT VANCE/ Chained
AT VANCE/
Dragonchaser
![]() |
|
Review:
"Off The Beaten Path" ist das bereits dritte Machwerk
(inklusive der Doppel-EP "Vultures Paradise") der mir
bis dato unbekannten Italo-Matal Band MESMERIZE. Seit 1988
treiben die Südländer ihr Unwesen in der Szene und frönen -
mehr oder weniger gekonnt - dem Spirit der glorreichen 80er
Jahre. Leider gelingt es dem Quintett nur allzu selten in die
Sphären ihrer Helden wie JUDAS PRIEST oder SAXON vorzudringen.
Lediglich "King Of Terror" und das 7minütige Epos
"Where Skye Meets The Sea", welches phasenweise an IRON
MAIDEN's "Hallowed By Thy Name" erinnert, lassen die
Herzen eines NWOBHM-Fans etwas höher schlagen. Die restlichen
Nummern plätschern ohne größere Überraschungsmomente vor sich
hin und mit zunehmender Spieldauer machen sich gar Anfälle von
Langweile breit. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der
italienische Akzent von Sänger Folco Orlandini leider zu jeder
Sekunde präsent ist. Diese Scheibe dürfte wirklich nur etwas
für den eingefleischten Italo-Freaks sein, aber mich kann
"Off The Beaten Path" bestimmt nicht vom Ofen
hervorlocken. Wie singt doch Senor Orlandini im Opener
"Argos Died Twice" so treffend: ".... we have no
chance to survive". Dem ist, wie ich finde, nichts mehr
hinzuzufügen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Arogos Died Twice - 2. King Of Terror - 3. Off The Beaten Path - 4. Jail TV - 5. Warriors (When The Battle Calls) - 6. Pit Of Charming Snakes - 7. Where Skye Meets The Sea - 8. Doom Of The Darksword - 9. The Ancient Prophecy - 10. Overdoze - 11. Gates Of Mercy |
![]() |
|
Review:
Das selbstbetitelte Debut der um Ausnahme-Sänger Kevin Chalfant
(ex-707/ THE STORM/ THE VU) und ex-THE STORM-Gitarrist Josh Ramos
formierten Band TWO FIRES gehörte anno 2000 zu meinen absoluten
Lieblingsscheiben. Nun liegt mit "Ignition" der
langerwartete Nachfolger vor und meine Begeisterung hält sich
leider in Grenzen. Zwar ist musikalisch und songwritertechnisch
alles im grünen Bereich, aber der Sound - insbesondere jener der
Drums (Waschtrommel-Syndrom) - lässt doch etwas zu wünschen
übrig. Versteht mich bitte jetzt nicht falsch,
"Ignition" ist bei Leibe kein schlechtes Album, denn
für Songs der Klasse des Titeltracks (hypereingängige
Abgehnummer), sowie "Somewhere Far Away"
(Uptempo-Nummer in bester JOURNEY-Manier oder der einfühlsame
Ballade "More Than A Mystery" (FOREIGNER lassen
grüßen) würden gewisse Bands ihre Seele dem Leibhaftigen
verkaufen. Die restlichen Songs schlagen - ohne größeres Up
& Down - in die gleiche Kerbe. Leider hinterlassen die
bereits erwähnten Schwächen im Sound ein etwas faden
Beigeschmack und verhindern somit eine Top-Note. Fans von STEVE
PERRY & Co. können blind zugreifen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Iginition - 2. Somewhere Far Away - 3. More Than A Mystery - 4. You're Bringing Me Down - 5. I'm Falling - 6. I See Red - 7. This Night - 8. The Man I Want To Be - 9. I Will Remember You - 10. What The Whole World Needs To Know |
Thanks to Ilse @ Flying Dolphin
weitere Reviews über
Kevin Chalfant:
SHADOWS FADE feat. Kevin Chalfant/ Shadows Fade
![]() |
|
Review:
RICHARD EARL "REB" BEACH ist wahrscheinlich dem
Großteil unter uns als ehemaliger Gitarrist von WINGER und
DOKKEN bekannt. Nun will der aus Pittsburgh stammende Saitenhexer
mit "Masquerade" seine Karriere als Solo-Künstler
vorantreiben. Wer jetzt aber gedacht hat, es käme ein klassische
Guitarhero-Scheibe auf ihn zu, der ist auf dem Holzweg. Nein,
denn der Meister demonstriert nicht nur sein unumstrittenes
Können an der Gitarre, sondern zeigt sich neben der Produktion
auch noch für den Gesang (Piano/ Organ) verantwortlich. Auf
"Masquerade" wird uns gitarrenbetonter Hard Rock
präsentiert, der sich - gepaart mit reichlich modernen Elementen
- zwischen seinen ehemaligen Hauptbands abspielt. Dass Mr. BEACH
auch gesanglich kein Stümper ist, zeigen die Halbakustik-Nummer
"Ghost", der mächtig groovende Titeltrack oder die
abschließende Ballade "Love So True" (wunderschön
sentimental). Natürlich darf auch eine reine Instrumental-Nummer
("Get Out And Walk"), in welcher der Gitarrero seinem
Können freien Lauf lässt, nicht fehlen. Zwar dauert es einige
Durchläufe bis man richtig Zugang zu diesem Werk bekommt, aber
die Geduld macht sich durchaus bezahlt. - Die Scheibe wird es
euch danken!
Sonny
| Trackliste: | 1. Dark Places - 2. Masquerade - 3. Ghost - 4. Better Shade Of Grey - 5. Bleed - 6. Fanatic - 7. Red - 8. Sorrow Stained Ladies - 9. Get Out And Walk (instr.) - 10. Love So True |
Thanks to Ilse @ Flying Dolphin
weitere Reviews über REB BEACH:
THE MOB/ The Mob
![]() |
|
Review:
Und wieder mal eine CD aus dem ehemals russischem Imperium, um
genau zu sein aus Kasachstan! Die vier Jungs (Yermola an der
Gitarre/ Grom Gitarre & Gesang/ Blum am Bass und Hellpash an
den Drums) spielen einen sehr progressiven Death Metal, der zu
begeistern weiß, und in etwa einer Mischung aus TIAMAT &
AMORPHIS entspricht - allerdings zu glorreicheren Zeiten als
momentan ("Astral Sleep"/ "Clouds" oder
"Sea of The Thousand Lakes"). Mit eigenen Elementen
veredelt und geiler Stimme unterlegt, werden dann aus dieser
Mixtur 10 (bzw. 11) großartige Songs, die vor Aggression und
Power nur so strotzen. Coole Solos, fette Riffs und geile Drums
dominieren hier das Geschehen zu jeder Zeit ohne Wenn und Aber
(ohne nervtötendes Keyboard-Gewichse im Hintergrund). Der Gesang
von Grom erinnert übrigens sehr an Chuck Schuldiner (R.I.P.) von
DEATH. Was wohl auch der Grund dafür sein dürfte, weshalb am
Ende des 10. Songs - nach etwas Warten - ein Bonustrack folgt,
der eine Coverversion von DEATHs "Low Life" aus dem
Album "Sprititual Healing" enthält - und damit wohl
das Highlight dieser Scheibe darstellt! Weiter erwähnenswert
sind noch "1.000.000 Ways"; der absolut härteste Song
auf dem ganzen Silberling "Elegy", ein relaxter
Instrumentalsong, der als kleine Pause zum Träumen einlädt.
Fazit: Eine wirklich überdurchschnittliche Todes-Blei-CD, die
ich jedem nur wärmstens empfehlen kann! Genau das Richtige für
kalte und düstere Wintertage wie sie jetzt wieder auf uns
zukommen!
| Trackliste: | 1. Ally - 2. 1.000.000
Ways - 3. Omen |
Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum
![]() |
|
Review:
Nicht einmal in meinen allerkühnsten Träumen hätte ich jemals
daran geglaubt, dass ich irgendwann mal wieder in den Genuss
eines Albums komme, auf dem Jamie St. James sein Können zum
Besten gibt. Aber unverhofft kommt oft, denn der Ex-BLACK 'N
BLUE-Frontmann hat sich eine neue Gang zusammengesucht - sie
schlicht ST. JAMES getauft - und eine neue Langrille
eingezimmert, die nahtlos an die alten Glanzzeiten anknüpft. Auf
"Americanman" wird geklotzt und nicht gekleckert, was
Songs wie der Opener "Tastify" und das von einer
röhrenden Hammond-Orgel dominierte "Hello Halo"
eindrucksvoll unterstreichen. Beim eingängigen "Magical
Taxi Cab", sowie bei "Spinnin'" und beim
Titeltrack müsste eigentlich jeder BLACK 'N BLUE-Fan feuchte
Augen bekommen. Die Scheibe rockt von Anfang bis zum Schluss ohne
jegliches "up and down" und versetzt dem Hörer einen
mächtigen Tritt in den Allerwertesten. Leider wird man nach 11
genialen Nummern und knapp 39 min Spieldauer nur allzu früh auf
den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn dann endet dieses
Meisterwerk abrupt. Bitte mehr davon!
Sonny
| Trackliste: | 1. Testify - 2. Generation Suicide - 3. Dear, Dump, And Blind - 4. Hello Halo - 5. Magical Taxi Cab - 6. Losing Your Man - 7. Spinnin' - 8. Die Like A Star - 9. Americanman - 10. Light Of Love - 11. Aliens |
Thanks to Kai @ Rising Sun
![]() |
|
Review:
DR. SIN haben bereits fünf Alben (inklusive einer Live-Scheibe)
veröffentlicht und genießen ihn ihrem Heimatland schon seit
einigen Jahren Kultstatus. Nun hat sich das einstige Brasil-Trio
den Ausnahme-Sänger Michael Vescera, der seine Stimmbänder u.
a. schon für LOUDNESS, YNGWIE MALMSTEEN und REIGN OF TERROR
schwingen ließ, mit an Bord geholt. Musikalisch bewegen sich die
Südamerikaner - größtenteils gekonnt - zwischen Progressiv-
(early DREAM THEATER) und Melodic Metal. Lasst euch doch einfach
mal vom Opener "Time After Time" (Lead-Guitars by
Roland Grapow) und "Miracles & Dreams/ Shadows Of
Lights", die beide von Vesceras flexiblen Stimmorgan bzw.
von Eduardo Ardanuys hervorragenden Gitarrenarbeit profitieren,
sowie von der eingängigen Mega-Nummer "Eternity" und
von dem an die Beatles erinnernden "Inside The Pain"
gefangen nehmen. Leider flacht "Shadows Of Light" mit
zunehmender Spieldauer etwas ab und schmälert den guten
Gesamteindruck ein wenig. Das Album dürfte aber nicht nur für
Prog-Freaks, sondern auch Melodic-Metaller interessant sein. Vor
dem Kauf ist ein Antesten empfehlenswert.
Sonny
| Trackliste: | 1. Time After Time - 2. Miracles & Dreams/ Shadows Of Light - 3. Eternity - 4. What Now - 5. A Perfect Crime - 6. Same Old Story (Get A Grip) - 7. Fly Away - 8. Inside The Pain - 9. Gates Of Madness - 10. Danger - 11. Suffocation |
Thanks to Kai @ Rising Sun
![]() |
|
Review:
Wem kommt die Textzeile "Here I Am... Back Again" noch
bekannt vor? Genau - DOMINOE landet 1988 mit "Here I
Am", dem Song aus der Renault 5-Werbung einen Top Ten-Hit
(Höchstplatzierung: # 4) und tummelten sich damit sage und
schreibe 25 Wochen in den deutschen Single-Charts. Nach den
beiden Alben "Keep In Touch" und "The Key"
wurde es plötzlich ruhig um die Münchener und Band löste sich
auf. Nun haben sich die beiden Bandgründer Jörg Sieber (vox)
und Robert Papst (git) wieder zusammengerauft und steigen nun mit
ihrem dritten Album "No Silence... No Lambs" wie
Phoenix aus der Asche. Songs wie der cool groovende Opener
"Secret", der neuaufgelegte Hit "Here I Am
2002" und der an ZZ Top erinnernde Hammer "Dark
Dogs" ziehen den Hörer sofort in ihren Bann. Weiter
Anspieltipps: die radiotaugliche Hymne "We Stand
Together", die Coverversion des BACHMAN TURNER
OVERDRIVE-Klassikers "You Ain't Nothing Yet", sowie die
Accoustic-Nummern "Senses" und "Lorraine"
(beide von Jörg Siebers Solo-Scheibe "No More Money",
die unter dem Pseudonym Jay Seever veröffentlicht wurde). Den
Herren Sieber und Pabst ist es gelungen ein Album einzuspielen,
das sich nicht so einfach in eine x-beliebige Schublade zwängen
lässt. Bleibt nur noch die Frage offen: Wann und wo beehren uns
DOMINOE live?
P.S. Außerdem wird die Veröffentlichung des Album von einer
Single begleitet, die vier neue Versionen des Chartbreakers
"Here I Am" ( 2002 Rock/ Unplugged/ Grunge/ Dance) und
"Dark Dogs" enthält.
Sonny
| Trackliste: | 1. Secrete - 2. Here I
Am 2002 - 3. Sad Songs - 4. We Stand Togeter - 5. Face
Your Fears - 6. Silence - 7. Dark Dogs - 8. Let It Rain -
9. Senses - 10. Lorraine - 11. You Ain't Nothing Yet Single: 1. Here I Am 2002 - 2. Here I Am (unplugged) - 3. Here I Am (Grunge) - 4. Here I Am (Dance) - 5. Dark Dogs |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
![]() |
|
Review:
Die Cover-Scheibe "Remembering White Lion", der letzte
Output von Ausnahme-Sänger MIKE TRAMP, wurde ja ziemlich
zwiespältig aufgenommen und teilte die Fan-Gemeinde in zwei
Lager. Der eine Teil warf ihm (neben Ideenlosigkeit) vor sich
selbst zu covern, während der andere entgegnete, dass dies doch
nichts anrüchiges sei, da ein DAVID COVERDALE selbiges seit
einigen Jahren mit großem Erfolg praktiziert. Jetzt, fünf Jahre
nach seinem Solo-Debut "Capricorn", liegt mit dem
Studio-Album "Recovering The Wasted Years" der nächste
Streich des ex-WHITE LION/ FREAK OF NATURE-Frontmanns vor und
während der zwölf abwechslungsreichen und durchwegs
erstklassigen Songs zeigt der Wahl-Australier, allen Vorwürfen
zum Trotz, dass immer noch jede Menge Ideen und Potential in ihm
stecken. Schon der schmissige Opener "Falling Down"
lässt erahnen, dass hier ein exzellentes Rock-Album auf den
erwartungsfrohen Fan zukommt, denn für melodische Rock-Granaten
der Marke "Living A Lie" oder "Always
Tomorrow" würde ein BRYAN ADAMS wahrscheinlich barfuss die
Arktis durchqueren. Mit dem melancholischen "Mr. Death"
(BOB DYLAN hätte es selber auch nicht besser gekonnt) und der
Ballade "Darkness" kommen auf der Scheibe auch die
sanfteren Klänge zum Zuge. Ein großartiges Album eines genialen
Sängers. - Die vergeudeten Jahre dürften hiermit vergessen
sein.
Sonny
| Trackliste: | 1. Falling Down - 2. Living A Lie - 3. Mr. Death - 4. If It Ain't Gonna Rock - 5. All Up To You - 6. Endless Highway - 7. Darkness - 8. Follow Your Dreams - 9. Do It All Over - 10. Take It Easy - 11. Don't Take My Rock 'N' Roll - 12. Always Tomorrow |
weitere Reviews über
MIKE TRAMP:
TRAMP'S WHITE LION/ Rocking The USA
MIKE TRAMP/ Songs I Left Behind
MIKE TRAMP/ Rock 'N' Roll Alive
MIKE TRAMP/ More Than Life To This
![]() |
|
Review:
Björn Lodin, besser bekannt unter BALTIMOORE, scheint von einer
momentanen Arbeitswut besessen zu sein. Nachdem er uns Ende 2000,
nach sechs Jahren Abwesenheit, mit seinem langerwarteten fünften
Album "Original Sin" überraschte und im Herbst 2001
LARS ERIC MATTSSONs "Eternity" neu eingesungen hat,
flattert uns dieser Tage seine "Best Of"-Scheibe auf
den Tisch. Nein, es ist keine simple Zusammenstellung seiner
besten Songs, sondern die 12 Tracks wurden allesamt überarbeitet
und komplett neu eingespielt. Sämtliche Nummern kommen erdiger
und bodenständiger aus den Lautsprechern, was größtenteils an
Mr. Lodins rauher gewordenem Organ liegen dürfte. Die
Compilation ist ein Querschnitt durch die ersten vier Werke des
Schweden, wobei - meiner bescheidenen Meinung nach - "Double
Destiny" etwas zu kurz gekommen ist, denn lediglich
"'Til The End Of The Day" ist aus dem Hammer-Album zu
"Best Of"-Ehren gekommen. Wo ist eigentlich der
Mega-Song "Hello Again" abgeblieben? - Schade, aber man
kann eben nicht alles haben. Auch wenn man in der glücklichen
Lage ist alle BALTIMOORE-Scheiben zu besitzen, so ist dieses
"Best Of"-Album wegen der oben genannten Gründe
unabdingbar.
Sonny
| Trackliste: | 1. Little Bye - 2. My Blue Moon - 3. ... In Love - 4. Ballerina - 5. Day To Come - 6. Kahlua Confusion - 7. Memories Calling - 8. Full Speed Ahead - 9. Take Me To The Top - 10. Calling You Closer - 11. Try Change To Better - 12. 'Til The End Of The Day |
Thanks to Kai @ Rising Sun
weitere Reviews über
BALTIMOORE:
BALTIMOORE/ X (Traditional
Tipp/ October 2006)
BALTIMOORE/ Kaleidoscope
BALTIMOORE/ Fanatical
BALTIMOORE/ The Ultimate Tribute
![]() |
|
Review:
Eines gleich vorweg: TAKARA sind nicht mehr die gleichen, wie auf
den ersten drei Alben (und der Best Of-Scheibe). Kein Wunder,
denn 1998 verlies Ausnahmesänger Jeff Scott Soto (HUMANIMAL/
ex-AXEL RUDI PELL/ TALISMAN usw.) die US-Band. Diese Position hat
auf "Perception Of Reality" nun ein gewisser Michael
James inne, der - ohne krampfhaft nach seinem charismatischen
Vorgänger zu klingen - einen klasse Job abliefert und sich
harmonisch in den verbesserten Gesamtsound einfügt. Musikalisch
ist alles beim Alten geblieben, denn auch auf den vierten Album
erwartet uns gutgemachter Melodic Rock. Anspieltipps gefällig:
mit dem von Barockelementen untermalten "Tomorrow", der
gefühlvollen Ballade "Without You", dem eingängigen
Kracher "Dream Of It All" und dem beschwingten
"Believe" haben die Jungs um Bandleader Neal Grusky
einige potenzielle Hits auf ihren neuen Silberling gebannt.
Leider ist die Spielzeit mit gut 38 min ziemlich knapp bemessen
und nicht alle Songs kommen ganz an das hohe Format der oben
genannten Nummern heran. Was aber nicht heißen soll, dass
"Perception Of Reality" kein gutes Album ist, nur muss
man sich schon einige Durchläufe gönnen, damit man den
richtigen Zugang zu dieser Scheibe bekommt.
Sonny
| Trackliste: | 1. Miles Away - 2. Shadows In The Night - 3. Tomorrow - 4. Without You - 5. Ready To Promise - 6. L.I.E.S - 7. Dream Of It All - 8. Believe - 9. Tell Me |
Thanks to Kai @ Rising Sun
![]() |
|
Review:
Die mir hier vorliegende Promo-CD dürfte für jeden Freund von
Female Fronted Rock ein gefundenes Fressen darstellen und bei
einigen für eine erhöhte Herzfrequenz sorgen.
"Depature", so der Titel des exzellent produzierten
3-Trackers bietet Melodic Rock der gehobenen Kategorie. Nach dem
Ausstieg von Sänger Jürgen Pietsch (2001) nahmen STRANGE WORLD
(gegr. 1998) mit Pamela Pankotsch und Marina Ecker gleich zwei
Sängerinnen an Bord, die sich beim Opener "Something
Strange" die Gesangsparts teilen. Die melodische Pop
Rock-Nummer profitiert von den unterschiedlichen Stimmlagen der
beiden Damen, die einerseits einen reizvollen Kontrast bilden,
andererseits sich aber auch perfekt ergänzen. Die nächste
Nummer "15 Minutes" wird von Pamela Pankotsch (erinnert
manchmal an ANOUK) alleine gesungene und stellt zugleich die
aggressivste Nummer der Scheibe dar. Mit dem sanften Rocker
"Awaking" (wunderbare Gitarrenarrangements)
präsentiert uns Marina Ecker (klingt stellenweise wie INA DETER)
den Höhepunkt der Scheibe, aber leider endet nach knapp 12 min
Spielzeit der wunderbare AOR- und Melodic-Traum nur allzu früh.
Bei STRANGE WORLD handelt es sich um eine sehr gut aufeinander
abgestimmt Band, von der man gerne ein komplettes Album hören
würde, aber für dieses Unterfangen fehlt leider noch der
geeignete Plattenvertrag. Wer nicht solange warten will, kann
sich "Depature" unter www.strange-world.de für verbraucherfreundliche 3,-
bestellen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Something Strange - 2. 15 Minutes - 3. Awaking |
Thanks to Udo @ Strange World
Last
Update: Sunday, 19. October 2003
created in January 2001 © by Sonny