HOME

Weitere interessante
VÖs im Januar:
12.01.2003

Wield Frontier - Sick Your Neck Out

Wild Frontier
Stick Your Neck Out
Wertung: 8,5/ 10
27.01.2003

Unruly Child - UCIII

Unruly Child
UCIII
Wertung: 8/ 10
  13.01.2003

Kamelot - Epica

Kamelot
Epica
Wertung: 10/ 10
Charteinstieg: 27.01.2003 Platz Nr. 59
27.01.2003

Deeds - Blown

Deeds
Blown
Wertung: 6,5/ 10
  13.01.2003

Iron Mask - Revenge My Name

Iron Mask
Revenge My Name
Wertung: 7,5/ 10
27.01.2003

Arena - Cantagion

Arena
Cantagion
Wertung: 6/ 10

Charteinstieg: 10.02.2003 Platz Nr. 76
  13.01.2003

Kelly Simonz - The Rule Of Right

Kelly Simonz
The Rule Of Right
Wertung: 6/ 10
27.01.2003

Stratovarius - Elements Pt. 1

Stratovarius
Elements Pt. 1
Wertung: 8,5/ 10
Charteinstieg: 10.02.2003 Platz Nr. 27
weitere Platzierungen:
17.02.2003 Platz Nr. 92
  13.01.2003

Crystal Shark - Megalodon

Crystal Shark
Megalodon
Wertung: 5,5/ 10
27.01.2003

Mikael Erlandsson - The Gift

Mikael Erlandsson
The Gift
Wertung: 9/ 10
  20.01.2003

Masterplan - Masterplan

Masterplan
Masterplan
Wertung: 10/ 10
Charteinstieg: 03.02.2003 Platz Nr. 42
Weitere Platzierungen:
10.02.2003 Platz Nr. 88
27.01.2003

Urban Tale - Signs Of Times

Urban Tale
Signs Of Times
Wertung: 7,5/ 10
  20.01.2003

Supared - Supared

Supared
Supared
Wertung: 9/ 10
27.01.2003

Edenbridge - Aphelion

Edenbridge
Aphelion
Wertung: 9,5/ 10
  20.01.2003

Zinny J Zan - City Boy Blues

Zinny J Zan
City Boy Blues
Wertung: 7/ 10
27.01.2003

Ignition - Ignition

Ignition
Ignition
Wertung: 7,5/ 10
  20.01.2003

Dragonforce - Valley Of The Damned

Dragonforce
Valley Of The Damned
Wertung: 7,5/ 10
27.01.2003

Edenbridge - Aphelion

Edenbridge
Aphelion
Wertung: 9,5/ 10
  20.01.2003

Coastland Ride - Coastland Ride

Coastland Ride
Coastland Ride
Wertung: 5/ 10
27.01.2003

Artension - New Discovery

Artension
New Discovery
Wertung: 7,5/ 10
  20.01.2003

Reptilian
Thunderblaze
Wertung: 7/ 10
27.01.2003

Four Star Mary - Welcome Home

Four Star Mary
Welcome Home
Wertung: 7/ 10
  20.01.2003

Departure - Corperate Wheel

Departure
Corperate Wheel
Wertung: 8,5/ 10
27.01.2003

Paul Gilbert - Burning Organ

Paul Gilbert
Burning Organ
Wertung: 7,5/ 10
  20.01.2003

Biss
Joker In The Deck
Wertung: 7,5/ 10
28.01.2003

Tyrant Eyes - The Darkest Hour

Tyrant Eyes
The Darkest Hour
Wertung: 8,5/ 10

ein von mir verfasstes Review könnt ihr ab Ende Januar in der 14. Ausgabe des Rock It! lesen

  27.01.2003

Seventh Avenue - Between Worlds

Seventh Avenue
Between Worlds
Wertung: 6,5/ 10
   

Munich Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 2
  • Band: Various Artists
  • Albumtitel: Munichs Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 2
  • Spielzeit: 67:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Munichs Hardest Hits/ Pängg
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: ??.01.03
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Da ist er nun der zweite Teil der "Melodic Rock Is Back"-Reihe von MUNICHS HARDEST HITS. Wie auch schon auf der ersten Folge präsentiert uns die Internet-Radiostation aus der "Weltstadt mit Herz" auch diesmal 15 Melodic Rock-Perlen, die teils ziemlich rar, teils aber auch von ungesignten Bands stammen. Unter die erste Kategorie fallen wohl NORWAYs Acoustic-Version von "Every Little Thing" und Stampfer "Invisible Man" von den Australiern ROXUS (beide bisher unverhöffentlicht!), während Nummern wie "Tokyo Nights" (JULIAN ANGEL) und "Dream Dancer" (TURN) einigen eingefleischten Fans des hoffungsvollen deutschen Undergrounds nicht unbekannt sein dürften. Natürlich sind mit den Südtirolern BRUNOROCK ("Anyone But You"), den Berlinern GATLING GUN ("Set You On Fire") und mit TERI TIMS ("Rock Hard") - der besseren Hälfte von PAUL SABU - auch Bands bzw. Interpreten am Start, die schon einschlägige Erfahrungen an der Veröffentlichungs-Front sammeln konnten. Meine momentanen Lieblingsnummern auf dieser gelungenen Zusammenstellung sind der rhythmische Groover "Storyteller" (MILLENNYA) und der Rock-Hymne "Say Rock" von HEATSTROKE. Wer den ersten Teil schon sein Eigen nennt, wird sicher auch bald "Melodic Rock Is Back Vol. 2" im Regal stehen haben. Sollte es aber immer noch einige Ungläubige geben, bei denen Ausgabe Nummero Uno noch nicht zur Grundausstattung gehört, denen sei ein Besuch www.munichshardesthits.com wärmstens empfohlen. Dort könnt ihr unter order@munichshardesthits.com beide Teile für verbraucherfreundliche 7,95 € pro Stück ergattern. Mittlerweile sind die beiden Radiomacher Peter Hanft und Thomas Schaffhauser schon wieder mit der Zusammenstellung der dritten Ausgabe ihres Samplers beschäftigt. - Da freut sich das Melodic-Herz :-)

Sonny

Trackliste: 1. CHAPTER EIGHT/ Sinking - 2. THE V-PROJECT/ I'm Feeling It Now - 3. ROXUS/ Invisible Man - 4. MICHAEL RIESENBECK/ Meant To Be (Petra's Song) - 5. BRUNOROCK/ Anyone But You - 6. GATLING GUN/ Set You On Fire - 7. NORWAY/ Every Little Thing - 8. RAGGEDY ANN/ Stop - 9. DON LEWIS BAND/ Nothing Left - 10. HEATSTROKE/ Say Rock - 11. TURN/ Dream Dancer - 12. TERI TIMS/ Rock Hard - 13. MILLENNYA/ Storyteller - 14. JULIAN ANGEL/ Tokyo Nights - 15. PEARLS & FLAMES/ Side By Side

Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits

weitere Reviews über MUNICH'S HARDEST HITS - Melodic Rock Is Back:
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 8 (Sampler-Tipp/ September 2006)
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 7
VARIOUS ARTISTS/
Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 6
VARIOUS ARTISTS/
Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 5
VARIOUS ARTISTS/
Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 4
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 3
VARIOUS ARTISTS/
Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 1


Defyance - Transitional Forms
  • Band: Defyance
  • Albumtitel: Transitional Forms
  • Spielzeit: 52:47 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nightmare Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Balance Of Power
  • Veröffentlichung: ??.01.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
DEFYANCE ist eine - mir bis dato unbekannte - Band aus Knoxville/ Iowa, die Ende der 80er von den beiden Gitarristen Brent Scott und Marcus Peterson sowie Doug Beary (Schlagzeug) gegründet wurde. Mit "Transitional Forms" liegt nun das mittlerweile dritte Album der Band vor, mit dem sie durchaus einen Bekanntheitsgrad über die Grenzen der USA erreichen könnten. Warum? Ganz einfach, denn erstens hat DEFYANCE mit der Verpflichtung von Sänger Lance King (ex-BALANCE OF POWER) einen Sänger der Extra-Klasse für sich gewinnen können und zweitens lässt sich der Musikstil der Amerikaner nicht in eine der gängigen Ecken drängen. - Im Gegenteil, "Transitional Forms" dürfte wegen seines Facettenreichtums nicht nur für Fans der Prog-Fraktion, sondern auch für die Anhängerschaft von Power Metal und des melodischen Hard Rocks interessant sein. So spielt z. B. die Acoustic-Gitarre eine besondere Rolle, denn die akustischen Parts ziehen sich wie ein roter Faden durch die neun Kompositionen. Mit der technischen Beschlagenheit einer Progressiv Band vereinen DEFYANCE kraftvolle Metal-Parts raffiniert mit feinen melodischen Elementen. Diese Mixtur kommt auch oft in ein und dem selben Song zum Zuge wie z. B. beim Doublebass-Knaller "A Force To Face My Tears" oder "Silent Tears", das gitarrentechnisch phasenweise an IRON MAIDEN erinnert. Meine absoluten Lieblingsstücke sind allerdings die melancholische Ballade "Never Fade Away" und das sphärisch-kraftvolle sowie spannungsgeladene 9 min-Epos "Tied To A Wheel". Eine sehr interessante Scheibe, die momentan leider nur als US-Import zu haben ist. Aber ihr könnt euch gerne anhand der Soundfiles auf der Band-Homepage selbst ein Bild über "Transitional Forms" machen und entscheiden, ob ihr die Scheibe unter
www.nightmare-records.com bestellen wollt. Reinhören kostet ja nichts ;-)

Sonny

Trackliste: 1. Connection - 2. Passing Of The Night - 3. A Force To Face My Fears - 4. Siltent Tears - 5. A Notion - 6. Fire Of Ancients - 7. Just Beyond My Sight - 8. Never Fade Away - 9. Tied To A Wheel

Thanks to Lance @ Nightmare Records


Visionary - Strange But Familiar Shores
  • Band: Visionary
  • Albumtitel: Strange But Familiar Shores
  • Spielzeit: 41:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nightmare Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Queensyrche, Dream Theater
  • Veröffentlichung: ??.01.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Es war im Jahre 1996 als die Prog-Rock Band VISIONARY aus Salt Lake City mit ihrem selbstbetitelten Debüt hervorragende Kritiken in der internationalen Fachpresse bekam, und das obwohl die Scheibe damals nur in den USA regulär veröffentlicht wurde. Nach diversen Besetzungswechseln und einigen bandinternen Querelen erfreut uns das Quintett mit "Strange But Familiar Shores" nach nunmehr über sechs Jahren mit dem heißerwarteten Nachfolger. Stilistisch ist die Band irgendwo zwischen QUEENSYRCHE (zu "Promised Land"-Zeiten) und DREAMTHEATER zuhause. Auf ihrem zweiten Output präsentiert uns die Band um den ausdrucksstarken Sänger Tony Horstmanshoff acht filigrane, sehr gut arrangierte und faszinierende Nummern, die nicht durch extreme Instrumentverliebtheit der einzelnen Musiker, sondern durch äußerst harmonisches und songdienliches Verhalten zu überzeugen wissen. Obwohl VISIONARY ihren nahezu bandeigenen Sound kreiert haben, schleichen sich z. B. bei einer Nummer wie dem getragenen "God Sleeps" ab und an Keyboardelemente a la Jon Oliva (SAVATAGE) ein. Es fällt wirklich schwer einzelne Songs hervorzuheben, da sich sämtliche Songs auf durchgehend hohem Niveau abspielen. Dennoch möchte ich euch Songs wie den Opener "Care Of Angels", das fast New Age-lastige "Seasons" und das abschließende Glanzstück "Deserae" als Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben. Leider ist auch "Strange But Familiar Shores" bisher nur als US-Import zu bekommen, aber das sollte Fans von ruhigen, melodischen Prog-Rock nicht abhalten, sich dieses Teil über
www.nightmare-records.com zu bestellen. - Es lohnt sich!

Sonny

Trackliste: 1. Care Of Angels - 2. The Void - 3. A Part Of Me - 4. Media - 5. God Sleeps - 6. Seasons - 7. Words Of The Frenchman - 8. Deserae

Thanks to Lance @ Nightmare Records


GROOVYCIDE/ The You And Whose Army-EP
  • Band: Groovycide
  • Albumtitel: The You And Whose Army EP
  • Spielzeit: 19:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ GB
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.01.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Was machen vier in Gütersloh stationierte britische Soldaten, wenn sie nicht gerade an den Brennpunkten der Welt ihren beruflichen Pflichten nachkommen? Ganz einfach! Sie zocken gemeinsam in der Band GROOVYCIDE. Diese Combo hat sich dem rotzig-erdigen und extrem groovenden Punk-Rock verschrieben, der gelegentlich auch mit auserwählten Stilelementen aus Heavy Rock und dem klassischen Rock 'N' Roll verfeinert wird und deshalb auch ziemlich eigenständig daherkommt. "The You And Whose Army EP" enthält sechs Tracks von denen sich "Stay", das recht zielstrebig vorwärts rockt, und die endlos groovende Version des BEATLES-Klassikers "Help" besonders schnell einprägen. Meine Lieblingsnummer ist allerdings "She Is The One For Me", das einer Mischung aus den früheren ÄRZTE und LUSTFINGER erinnert, nur eben mit dem kleinen Unterschied, dass die Mannen um den ehemaligen Sänger Richie Englisch singen. Die etwas raue und spartanisch ausgefallene Produktion passt wie die Faust aufs Auge zum Sound von GROOVYCIDE. Man darf wirklich gespannt sein, was Butch (Gitarren), Dez (Bass) & Tuff (Drums) mit ihrem neuen Sänger Karl an der Veröffentlichungsfront auszurichten vermögen.

Sonny

Trackliste: 1. Dear John - 2. Stay - 3. Help - 4. She Is The One For Me - 5. One More Time - 6. Hello

Thanks to Birgitt @ Germusica


Various Artists - Rock The Nation III
  • Band: Various Artists
  • Album: Rock The Nation III
  • Spielzeit: 79:00 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Z Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: verschiedene
  • Veröffentlichung: 27.01.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Auf der dritten Ausgabe seines Samplers "Rock The Nation" bietet das britische Melodic Rock Label Z Records einen ausgewählten Überblick über seine letzten bzw. noch anstehenden Veröffentlichungen. Die interessantesten Nummern dieser Zusammenstellung sind ohne Zweifel die bisher unveröffentlichten Songs von HUMANIMAL ("Loves Dominion"), VAUGHN ("House Of Cards"/ eine rhythmische Nummer, die zum Mitwippen auffordert) oder ARABIA ("Strangedays"/ eine sehr modern ausgerichtete Nummer). Natürlich sind auch unter den bereits veröffentlichten Songs einige Perlen dabei wie z. B. ANDRIANGALEs Mitsing-Hymne "Closer" oder der Stampfer "Can't Stop Loving You" vom letzten SHY-Album "Unfinished Business". Am meisten hat es mir der Rough-Mix von "Follow The Stars" aus dem bisher unveröffentlichten dritten SEVEN WISHES-Album "The Code Of Honour" angetan, denn dieser Song ist unbestritten eine der besten Kompositionen, die Tony Westgard & Co je vollbracht haben. Klar, auf so einem Label-Sampler ist nicht immer alles Gold was glänzt. So sind ein paar Nummern dabei, die soundtechnisch nicht gerade das Gelbe von Ei (WILD HORSES/ "What's This Thing Called Love All About") sind und mit "Layin' Down The Law" (LIDDELL, RUSH & THRALL) und "Greed" (21 GUNS) schleichen sich sogar zwei Totalausfälle unter den 18 Nummern ein. Unterm Strich bleibt ein Album, das aufgrund seiner unveröffentlichten Tracks für Sammler nicht ganz uninteressant sein dürfte.

Sonny

Trackliste: 1. WESTWORLD/ Cyberdreamer - 2. HUMANIMAL/ Loves Dominion (previously unreleased on album) - 3. MARC FERRARI/ Run The Road (previously unreleased) - 4. ADRIANGALE/ Closer - 5. SHY/ Can't Stop Loving You - 6. LIDDELL, RUSH & THRALL/ Layin' Down The Law - 7. VAUGHN/ House Of Cards previously unreleased) - 8. FINAL FRONTIER/ Restless Heart - 9. SHIVA/ Marylin - 10. SEVEN WISHES/ Follow The Stars (previously unreleased) - 11. THE BREWZ/ Some Things Have To Happen (previously unreleased) - 12. LIFE/ White Flowers (previously unreleased) - 13. NORTHWIND/ Dreaming - 14. SILENT RAGE/ Still Alive - 15. 21 GUNS/ Greed - 16. ARABIA/ Strangedays (previously unreleased) - 17. WILD HORSES/ What's The Thing Called Love All About (Demo Version/ previously unreleased) - 18. NARO/ Hot For You

Thanks to Sven @ MusicConsult


Michael Monroe - Whatcha Want
  • Band: Michael Monroe
  • Albumtitel: Whatcha Want
  • Spielzeit: 40:27 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Hanoi Rocks
  • Veröffentlichung: 27.01.2003
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Wahnsinn! Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon jagt eine Hammerscheibe die nächste. Nach fast vier Jahren Pause meldet sich HANOI ROCKS-Fronter Matti Fagerholm - besser bekannt unter dem Namen MICHEAL MONROE - mit seinem mittlerweile fünften Solo-Werk mehr als eindrucksvoll zurück. Der fulminante Startschuss wird in Form einer zeitgemäß-fetzigen Version des EDDY & THE HOT RODS-Hits "Do Anything You Wanna Do" abgefeuert, der mit dem rotzig abrockenden "Right Here, Right Now" und dem mitreißenden Stampfer "Stranded" ein grandioses Opener-Trio bildet. Recht punky geht es bei "I Won't Lie Down & Die" und "What Love Is" zur Sache, während sich "Shattered Smile" Endlos-Groover mit Ohrwurmgarantie entpuppt. Ein schweißtreibendes 90er-lastiges Gitarrengewitter erwartet den außer Puste gekommenen Zuhörer mit "Rumour Sets The Woods Alight" bevor er beim sphärisch-romantischen "Germfree Adolescents" (mit fantastischem Saxophon-Part) erstmals richtig verschnaufen kann. Aber dies sind nicht die einzig ruhigen Nummern auf "Whatcha Want", denn erst mit dem very-bluesy "Telephone Bill Is All Mine" und dem herzerweichenden "Hey Thats No Way To Say Goodbye" (im Original von LEONARD COHEN) werden die ganz ruhigen Töne angeschlagen. Mein absolutes Lieblingsstück ist allerdings "Live's Is A Bitch & Then You Live", an dem Mr. Monroes Lebensgefährtin Jude Wilder, die leider im Sommer 2001 gestorben ist, songwriter-technisch beteiligt war. Wie bei all seinen bisherigen Solo-Alben hat der Multi-Instrumentalist auch hier nicht nur den Gesang übernommen, sondern auch Saxophon, Rhythmus- bzw. Leadgitarre, Mundharmonika, Klavier, Tambourine und Bass gespielt. Dem Finnen ist es unter Mithilfe seines Kumpels Pink Gibson gelungen, auf den fast schon genialen Vorgänger "Life Gets You Dirty" nochmals eine Schippe draufzulegen. Eine rundum perfekte Scheibe, die unweigerlich die Höchstnote zur Folge hat.

Sonny

Trackliste: 1. Do Anything You Wanna Do - 2. Right Here, Right Now - 3. Stranded - 4. I Wont Lie Down & Die - 5. Shattered Smile - 6. What Love Is - 7. Rumour Sets The Woods Alight - 8. Germfree Adolescents - 9. Life's A Bitch & Then You Live - 10. Telephone Bill Is All Mine - 11. Jimmy Brown - 12. Identity - 13. Hey Thats No Way To Say Goodbye

Thanks to Julia & Henning @ SPV

weitere Reviews über MICHAEL MONROE:
HANOI ROCKS/ Another Hostile Takeover (Album Of The Month/ November 2005)


Seraphim - The Equal Spirit
  • Band: Seraphim
  • Albumtitel: The Equal Spirit
  • Spielzeit: 72:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Arise Records/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Nightwish, Edenbridge
  • Veröffentlichung: 27.01.2003
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Operistic Power Metal-Fans aufgepasst! Auf dem mittlerweile zweiten Album der Taiwanesen SERAPHIM werden euch 11 edle Kracher dieses Genres serviert. Stilistisch bewegt sich das Quintett irgendwo zwischen NIGHTWISH und EDENBRIDGE, ohne sich aber in eine der beiden Schubladen zwängen zu lassen, denn die Band aus Fernost jongliert auch sehr geschickt mit anderen Einflüssen wie u. a. von METALLICA ("Song Of Death"), HELLOWEEN ("Vanishing Destruction") oder THEATRE OF TRAGEDY. Während die eingängige Nummer "Pride Of Twilight" vom Wechsel zwischen speedigen und ruhigen Passagen sowie durch Pay Lees engelhaften Gesang und teutonischen Gegröle von Bassist Jax Yeah lebt, wird die sehr gefühlvolle - fast wehmütige - Ballade "Song Of Farewell" von dezenten Pianoklängen und Streicherpassagen getragen. Ihr Meisterstück liefern SERAPHIM allerdings mit dem abschließenden Titeltrack ab, der angefangen von wohlklingenden Violinenklängen über donnernde Gitarrenriffs und Doublebass-Attacken bis hin zu hauchzarten Panflötenparts und Renaissance-Elementen so ziemlich alles bietet, was man sich vorstellen kann. Neben dem fantastischen Gesang von Pay Lee, der jenem einer Tarja Turunen von NIGHTWISH total ebenbürtig ist, sollte auch das hochtechnische und sehr variable Gitarrenspiel von Keisser Hsu nicht unerwähnt bleiben. Ein sehr empfehlenswertes Album!

Sonny

ein von weiteres mir verfasstestes Review über "The Equal Spirit" könnt ihr ab Ende März in der 15. Ausgabe des Rock It! lesen

Trackliste: 1. Deep - 2. Think This World - 3. Pride Of Twilight - 4. Song Of Death - 5. My Heart Is Dying - 6. Vanishing Destruction - 7. Last Memory - 8. Song Of Farewell - 9. Occupied - 10. To Leave - 11. The Equal Spirit

weitere Reviews über SERAPHIM:
SERAPHIM/
Ai (Chinese edition)


Lacrimosa - Echos
  • Band: Lacrimosa
  • Albumtitel: Echos
  • Spielzeit: 38:23 min (58:56 min)
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Hall Of Sermon/ Nuclear Blast
  • Vergleichbare Bands: unvergleichlich
  • Veröffentlichung: 27.01.2003
  • Charteinstieg: 10.02.2003 Platz Nr. 13
  • weitere Platzierungen:
    17.02.2003 Platz 13 / 24.02.2003 Platz 52
    03.03.2003 Platz 78 /
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Das Jahr beginnt mit einer Neuerung auf Rock & Metal Heaven, denn erstmals wird mit der neue LACRIMOSA-Scheibe ein Album aus dem klassischen Gothic-Bereich beschrieben. Eingeleitet wird "Echos", das mittlerweile achte Studio-Werk, von einer äußerst gewagten, fast 13minütigen Ouvertüre, die den Zuhörer auf die folgenden sieben Nummern einstimmen soll. Außerdem offenbart "Kyrie", dass der Anteil klassischer Elemente immer mehr zu einem tragenderen Bestandteil des facettenreichen LACRIMOSA-Sound wird. Die vorab veröffentlichte Single-Auskopplung "Durch Flut Und Nacht" hatte eigentlich wieder auf einen Schritt in die etwas härtere Richtung hoffen lassen - aber weit gefehlt, denn schon das folgende "Scarifice" belegt mit einem wohlklingenden Xylophon-Part, dezenten Orgelteppichen und sanften Streicher-Passagen das absolute Gegenteil. Aber Tilo Wolff (Gesang/ Piano/ Programming) hat noch mehr faustdicke Überraschungen parat, denn noch nie hat Anne Murmi (Gesang/ Keyboards) eine so hauchzarte - nahezu zerbrechlich wirkende - Performance an den Tag legt wie bei "Apart". Auch das von modern-sphärischen Sounds getragene "Ein Hauch Von Menschlichkeit" hätte man bestimmt nicht auf einem LACRIMOSA-Album erwartet. Für etwas mehr Schwung sorgt dann wieder das peppig-kraftvolle "Malina" (wunderschöne Spinnet-Passage), das mit seinen extrem tanzbaren Rhythmen zu überzeugen weiß und somit schnell zum Tanzflächenfüller in den diversen Clubs avancieren dürfte. Den krönenden Abschluss bildet das Requiem "Die Schreie Sind Verstummt", in dem Tilo Wolffs stimmliche Bandbreite und kompositorisches Können komplett zum Tragen kommt. Leider hatte ich für diese Kritik nur eine Promo-CD mit deutlich gekürzten Snippet-Versionen zur Verfügung, die es unmöglich macht auf die Geschlossenheit des Gesamtwerkes näher einzugehen. Daher unter Vorbehalt satte 9 Punkte.

Sonny

Trackliste: 1. Kyrie (Overture) - 2. Durch Nacht und Flut (Suche - Part 1) - 3. Scrifice (Hingabe - Part 1) - 4. Apart (Bittruf - Part ) - 5. Ein Hauch Von Menschlichkeit (Suche - Part 2) - 6. Eine Nacht In Ewigkeit (Hingabe - Part 2) - 7. Malina (Bittruf - Part 2) - 8. Die Schreie Sind Verstummt (Requiem für drei Gamben und Klavier)

Thanks to Eric @ Hardbeat Propaganda


Melancholy - Fear Of Emptiness
  • Band: Melancholy
  • Albumtitel: Fear Of Emptiness
  • Spielzeit: 46:46 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: CD-Maximum/ Russland-Import
  • Vergleichbare Bands: Theatre Of Tragedy, Moonspell, Paradise Lost, U2
  • Veröffentlichung: 24.01.2003
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Dass in Russland und in den ehemaligen Staaten der UdSSR die Metal-Szene einige interessante Acts hervorbringt, egal ob nun aus dem traditionellen oder düsteren Bereich, dürften einige Interessierte unter euch - aufgrund unserer Reviews über REACTOR oder ARIDA VORTEX - schon mitbekommen haben. Mit der Beschreibung von MELANCHOLYs zweiten Output "Fear Of Emptiness" wollen wir euch zum drittenmal eine Veröffentlichung des russisches Labels CD-Maximum schmackhaft machen. Wie der Name der Band schon vermuten lässt, gibt sich der russische Sechser eher düsteren Klängen hin, die sich aus einer bunten Mischung von galaktisch-psychedelisch, gothic-ähnliche und progressiven, sowie doom-lastigen Elementen zusammensetzen. Da treffen etwa atmosphärische Keyboards auf schwere Gitarrenriffs (Opener "Fear") oder bezaubernd anmutend feminine Vocals auf düstere männliche Gesangs- und Grouling/ Screaming-Parts ("Beyond The Being") sowie extrem groovende Passagen auf jede Menge hochmelodische Elemente und nahezu erdrückende Doublebass-Attacken ("Dying Rain"). Als weitere Leckerbissen erweisen sich das sehr melancholische "Drift" (erinnert stellenweise stark an LIV KRISTIN), das Instrumental "Cry" (erinnert hin und wieder an U2), in dem Gitarrist Ivan Nuch sein nicht zu verachtendes Können demonstriert, und das eigenwillig umgesetzte PARADISE LOST-Cover "Say Just Words". Leider haben sich mit dem etwas dünn-produzierten und langatmigen "Nuclear Dance" und der gewöhnungsbedürftigen Screaming-Nummer "Look" auch zwei etwas lauere Darbietungen eingeschlichen. Bei der zuletzt genannten Nummer lassen sich gewisse Ähnlichkeiten zu CRADLE OF FILTH nicht von der Hand weisen, da Sänger Roos Beast manchmal zwanghaft versucht in die Dimensionen eines Dani Filth' vorzustoßen, ohne aber an dessen unnachahmbare Klasse heranzukommen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass "Fear Of Emptiness" ein verdammt starkes Album geworden ist. Diese Scheibe ist bisher leider nur als Russland-Import über www.cd-maximum.ru zu bekommen, aber das sollte Freunde von Fernando Ribeiro (MOONSPELL) und LIV KRISTIN nicht davon abhalten sich "Fear Of Emptiness" anzuschaffen, denn das Gesangsduo Vickey Witch und Roos Beast singen fast in der gleichen Liga.

Sonny

Trackliste: 1. Fear - 2. Beyond The Being - 3. Dying Rain - 4. Drift - 5. Nuclear Dance - 6. Cry - 7. Look - 8. Say Just Words - 9. Last Day

Thanks to Yury & Dmitriy @ CD-Maximum

weitere Reviews über MELANCHOLY:
MELANCHOLY/
Closed Eye (special edition)


Backslash - Princess Of Disharmony
  • Band: Backslash
  • Albumtitel: Princess Of Disharmony
  • Spielzeit: 52:27 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: TTS Media/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Warlock, Jutta Weinhold
  • Veröffentlichung: 13.01.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Seit mittlerweile sieben Jahren treiben BACKSLASH ihr Unwesen in der deutschen Metal-Szene und werden nun - nach ihrem dritten Longplayer "Princess Of Disharmony" vorstellig. Konnte man dem Quintett auf "Intention" (1999) und "Insanity" (2000) noch gewisse Ähnlichkeiten zu WARLOCK unterstellen, so muss man sich auch eingestehen, dass sich die Franken in den letzten 2 1/2 Jahren enorm weiterentwickelt haben. Dies trifft in besonderen Maße auf Sängerin Heike Grebita zu, die auf diesem Album einerseits so aggressiv ("Summer In Your Hair"), andererseits aber so einfühlsam ("Waiting Till The End") wie nie zuvor singt und sich somit zu einer sehr ausdrucksstarken Frontfrau entwickelt hat. Hinzu kommen rasierklingenscharfe Gitarrenriffs ("The Angels Leave The Sky"), knackige Doublebass-Attacken ("Wake Me") und eine druckvolle Produktion. Außerdem hat die Band mit dem Stampfer "Das Licht der Nacht" erstmals eine deutschsprachige Nummer veröffentlicht, der sich neben dem Titeltrack (erinnert stellenweise an JUTTA WEINHOLD) als mein persönlicher Favorit herauskristallisiert hat. Zwar sind die Eingangs erwähnten Einflüsse noch nicht gänzlich von der Hand zu weisen, aber BACKSLASH scheinen ihren eigenen Stil gefunden zu haben. Weiter so!

PS. "Princess Of Disharmony" ist als Doppelpack zum Preis von einer CD zu haben. Zum einen als normale Stereo-CD und zum anderen als Digital Surround Disc, die auf jeden DVD-Player mit dts-Decorder abspielbar ist und im 5.1 Sound ein Klangerlebnis der besonderen Art bietet.

Sonny

Trackliste: CD: 1. Intro - 2. Princess Of Disharmony - 3. Summer In Your Hair - 4. The Angels Leave The Sky - 5. Hit Me - 6. Give Me A Sign - 7. Waiting Till The End - 8. Wake Me - 9. Das Licht Der Nacht - 10. River Of Darkness - 11. Raising Like A Shadow - 12. Pain

Audio DVD: gleiche Trackliste

Thanks to Jörg @ TTS Media


Opus Atlantica - Opus Atlantica
  • Band: Opus Atlantica
  • Albumtitel: Opus Atlantica
  • Spielzeit: 35:49 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Regain Records
  • Vergleichbare Bands: Yngwie Malmsteen, Midnight Sun, Silver Seraph
  • Veröffentlichung: 13.01.2003
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Also Faulheit und Einfallslosigkeit kann man Sänger Pete Sandberg (u. a. Midnight Sun, Silver Seraph) und Ausnahmen-Bassist Jonas Reingold (u. a. Flower Kings, Midnight Sun, Reingold) bestimmt nicht vorwerfen, denn kaum haben die Herren ein Projekt beendet, stehen sie schon mit der nächsten Veröffentlichung in der Tür. Diesmal mit ihrer neuen Power Metal-Band OPUS ATLANTICA. Hier stellt sich zweifellos die Frage, ob diese Arbeits- bzw. Veröffentlichungswut sinnvoll ist. Gut, die Klasse der beteiligten Musiker ist über jeden Zweifel erhaben, aber im Falle von Pete Sandberg kommt mir schon manchmal das Wort Unentschlossenheit in den Sinn. Doch schon nach den ersten Takten vom flott-spritzigen Opener "Line Of Fire" muss ich meine anfangs eingeräumten Zweifel revidieren, denn aus den Lautsprechern schallt frische, knackig komponierte und produzierte Melodic Power-Mucke. Dieser Eindruck wird von den folgenden Songs wie z. B. "Judas Call" und "Holy Graal", die beide mit einem sehr eingängigen "Sing-a-long"-chorus ausgestattet sind, nochmals vertieft. Mit "Fallen Angel" hat die Band sogar eine Nummer am Start, die man durchaus dem traditionellen Hard Rock zuordnen kann und mit dem Stampfer "Dancing With The Devil" geht man sogar noch einen Schritt weiter, denn bei dieser Nummer verschlägt es die Herren sogar in angeblueste Hard Rock-Gefilde. Musikalisch ist auf diesem Silberling also alles im grünen Bereich. Aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt das selbstbetitelte Debüt dennoch, denn mit nur neun Nummern (inkl. Instrumental "Anthem") und einer Spielzeit von nicht einmal 36 min ist bei den momentanen CD-Preisen wirklich kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Sorry, aber so etwas hat unweigerlich einen Punktabzug in der B-Note zur Folge.

Sonny

Trackliste: 1. Line Of Fire - 2. Judas Call - 3. Holy Graal - 4. Princess Of Darkness - 5. Anthem - 6. Falling Angel - 7. Endless Slaugther - 8. Sleep With The Devil - 9. Edge Of The World

Thanks to Doerte @ Sure Shot Worx


Kansas - Device - Voice - Drum
  • Band: Kansas
  • Albumtitel: Device - Voice - Drum
  • Spielzeit: 67:46 min/ 32:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: nicht das ich wüsste J
  • Veröffentlichung: 13.01.2003
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Nach ihrem gutgelungen Comeback "Somewhere To Elsewhere", welches zudem noch in Original-Besetzung eingespielt wurde, erfreuen uns KANSAS mit einem Live- Album, das es wirklich in sich hat. Aufgenommen wurde der Doppeldecker im Earthlink Live/ Atlanta am 15. Juni 0202. "Device - Voice - Drum" enthält 18 Nummern (inklusive Intro), die dem Zuhörer einen exzellenten Überblick über die Schaffensperiode der Band vermitteln. Neben den allseits bekannten Hits "Dust In The Wind", das mit wunderschönen Violinen-Einlagen von Robby Steinhardt veredelt wird, und "Carry On Wayward Son", hat es mit "Icarus II" auch ein Song aus dem letzten Studio-Album auf dieses Live-Dokument geschafft. Die Highlights auf "Device - Voice - Drum" sind für mich allerdings "Point Of Know Return" (vom gleichnamigen 1978er Album), der Kracher "Fight Fire With Fire" und "The Preacher", das durch die Begleitung mit einem 60köpfigen Chor noch ein zuckerfeines Sahnehäubchen verpasst bekommt. Aufgewertet wird dieser Output durch eine aufwendig gestaltete Multimedia-Sektion, die neben einem Fotoalbum und Bildschirmschoner noch dem Live-Videotrack von "Distant Vision" als Bonus enthält. Achtung! Für dieses Album sollte man sich wirklich Ruhe und Zeit nehmen, denn es verlangt dem Zuhörer einiges ab und ist nicht unbedingt zum Autofahren geeignet. Da KANSAS uns mit diesem Werk auf eine atemberaubende Zeitreise durch die Bandgeschichte mitnehmen, dürfte "Device - Voice - Drum" nicht nur für hartgesottene Fans, sondern auch für Einsteiger interessant sein.

Sonny

Trackliste: CD 1: 1. Intro - 2. Belexes - 3. Icarus II - 4. Icarus - 5. Song For America - 6. Howlin' At The Moon - 7. The Wall - 8. The Preacher - 9. Journey From Mariabronn - 10. Dust In The Wind - 11. Cheyenne Anthem - 12. Child Of Innocence
CD 2: 1. Miracles Out Of Nowhere - 2. Point Of Know Return - 3. Portrait/ Pinnacle - 4. Fight Fire With Fire - 5. Play The Game Tonight - 6. Carry On Wayward Son - 7. Distant Vision (Video Bonus Track)

Last Update: Sunday, 25. April 2004
created in January 2001 © by
Sonny