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Review:
Mit der Beschreibung von "Fortune Memories" begibt sich
der Rock & Metal Heaven erneut auf etwas ungewohntes Terrain.
Hinter dem Progressiv-Instrumental Projekt SPEZCIAL EXPERIMENT
verbirgt sich der in Polen geborene Multi-Instrumentalist Dzidek
Marcinkiewicz. Der erfahrene Bühnen- und Studiomusiker lebt
schon seit 1981 in Deutschland war unter anderem Mitglied der
Melodic-Rockband SEVEN SEALS. Eben von besagter Band holte sich
der Meister den Sänger/ Gitarristen Frank Tienemann und den
Tieftöner Daniel Seebass ins Boot um sein Projekt zu
verwirklichen. Obwohl die Ideen für diese Scheibe am Computer
entstanden sind, handelt es sich bei "Fortune Memories"
um ehrliche, handgemachte progressive Musik, die es mächtig in
sich hat. Wer auf dieser Scheibe jetzt aber Musik a la PLANET X
oder TRANSATLANTIC erwartet, der wird gleich mit dem Opener
"Kiss Of A Vampire" eines Besseren belehrt. Denn auf -
für den Laien - unnachvollziehbares Gitarren-Gefrickle oder
sinnlos verschachtelte Keyboard-Passagen wartet man vergebens. -
Vielmehr bekommt man herzerfrischende Gitarrenparts kombiniert
mit wohlklingenden Keyboardsounds serviert, die sofort auf Anhieb
zu gefallen wissen. Das folgende "Centre Opti Fuga"
strahlt sogar eine fast beruhigende Wirkung aus, ohne aber auf
abwechslungsreiche und kraftvolle Elemente verzichten zu müssen.
Als weitere Anspieltipps kann ich euch nur "Night Of
Marakesh", das durch die gewagte Kombination von
orientalischen Klängen, Renaissance-Einlagen und sphärischen
Elementen ein ganz eigenartiges Flair verbreitet, sowie das
spannend aufgebaute "King Of Twilight" (erinnert in den
ruhigeren Momenten stellenweise an MARK KNOPFLER) wärmstens
empfehlen. Mein persönlicher Favorit ist allerdings das
siebenminütige "Ametyst Eye", da bei dieser Nummer die
Gitarre und Keyboard förmlich miteinander zu kommunizieren
scheinen. Alle acht Tracks spielen sich auf ziemlich hohen Niveau
ab und wurden zudem von Dzidek Marcinkiewicz noch mit einer
oberamtlichen Produktion versehen. Um "Fortune
Memories" zu mögen muss man nicht unbedingt ein
Prog-Fetischist sein, aber man sollte einen Sinn für gutgemachte
gitarrenbetonte Instrumental-Musik haben. Wem ich mit dieser
Beschreibung jetzt den Mund wässrig gemacht habe, der sollte
sich doch mal auf www.special-experiment.de umsehen, denn dort
kann man nicht nur Soundfiles abchecken, sondern den Silberling
auch gleich bestellen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Kiss Of A Vampire - 2. Centre Opli Fuga - 3. Fortune Memories - 4. Night Of Marakesh - 5. King Of The Twilight - 6. Dark Angel - 7. Ametyst Eye - 8. Crystal Lake |
Thanks to Dzidek @ Special Experiment
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Review:
Zugegeben, ich bin nicht unbedingt ein Freund von
Live-Veröffentlichungen, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich
die Regel. Eine dieser wirklich seltenen Ausnahmen ist
zweifelsohne "Alive" von Sänger, Songwriter und
Schauspieler RICK SPRINGFIELD. Der gebürtige Australier hat 18
seiner erfolgreichsten Hits (lediglich der Smash-Hit
"Celebrate Youth" ist nicht vertreten), die während
diversen US-Shows in Mai 2000 mitgeschnitten wurden, auf einen
Silberling gebannt. Klassiker wie "Affair Of The
Heart", "Love Somebody" und "Jessie's
Girl" kommen um einiges rockiger und knackiger aus den
Boxen, wie die entsprechenden Studio-Versionen. Nur selten hat
mich eine Live-Scheibe so in ihre Bann gezogen wie
"Alive" und nur beim bloßen Gedanken an Kracher wie
"I've Done Everything For You" oder "Living In
Oz" bekomme jetzt noch feuchte Augen. Dieses Album gehört
unbestritten zu den besten, was bis jetzt an Live-Scheiben
veröffentlicht wurde und ist mit AEROSMITH's "Little South
Of Sanity" oder QUEEN's legendären "Live Killers"
auf eine Stufe zu stellen. Ein tolles Booklet, ein fetter Sound
und eine astreine Produktion machen das Live-Werk zum absoluten
Muss einer jeden Platten- und CD-Sammlung. Leider ist die Scheibe
nur als schweineteurer US-Import zu haben, aber der
prallgefüllte Silberling ist jeden einzigen Cent wert. AOR
Heaven hat die Scheibe im Programm.
Sonny
| Trackliste: | 1. Affair Of The Heart - 2. I've Done Everything For You - 3. Alyson - 4. Rock Of Life - 5. Don't Talk To Strangers - 6. I Get Excited - 7. Love Somebody - 8. April 24th/ My Father's Chair - 9. State Of The Heart - 10. Medley (What Kind Of Fool am I? - Don't Walk Away - Carry Me Away - Everbody's Girl - Calling All Girls - Stand Up!) - 11. Free - 12. Love Is Allright Tonight - 13. Human Touch - 14. Jessie's Girl - 15. Kristina - 16. Living In Oz - 17. Gloria - 18. Itsalwaysomething. |
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Review:
Wer erwartet hat, dass sich Gotthard mit ihrem mittlerweile
fünften Studio-Output "Homerun" auf "G"-
oder gar "Hard Dial"-Zeiten zurückbesinnt haben, der
muss hier leider enttäuschen werden. Zwar geht das
Schweizer-Quintett nach dem etwas exotisch anmutenden
Diggeridoo-Intro mit "Everything Can Change",
"Take It Easy" und "Light In Your Eyes" recht
rockig zu Werke, doch spätestens mit der gnadenlos guten Ballade
"Heaven" (übrigens ein Top-Hit in der Schweiz) wird
die konsequente Fortführung des Vorgängers "Open"
eingeläutet. Was folgt ist Mainstream-Rock pur! Zu erwähnen
wären noch das Reggae-lastige "Eagle", "Come
along" (die Gitarren-Riffs erinnern stellenweise an AC/DC)
und der abschließende Titetrack. Lediglich das an "More
Than Words" (Extreme) erinnernde "Lonley People"
hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Aber letztendlich dürfte
es Gotthard und Produzent Chris von Rohr mit "Homerun"
gelungen sein, die Fans beider Lager zufrieden zustellen. Wer
also auf zeitlose Rockmusik steht, der sollte dieses Album sein
Eigen nennen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Wun Ga-Li - 2. Everything Can Change - 3. Take It Easy - 4. Light In Your Eyes - 5. Heaven - 6. Lonley Poeple - 7. Eagle - 8. End Of Time - 9. Say Goodbye - 10. Reason To Live - 11. Come Along - 12. Homerun |
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Review:
Seit Ende Oktober des vergangenen Jahres fieberte ich der mir
jetzt vorliegenden Scheibe entgegen. "Avantasia The
Metal Opera", nennt sich das erste Solo-Projekt von
Edguy-Goldkelchen Tobias Sammet. Auf dem Silberling jagt ein
Melodic Metal Killer den anderen. Ja, auch sogar die
Zwischenspiele sind nicht als Lückenfüller zu betrachten,
sondern dienen als perfekte Überleitung zwischen den einzelnen
Songs. Gesangstechnische Unterstützung bekam der
Kuhhosen-Träger dabei u. a. von Michael Kiske (ex-Helloween),
Kai Hansen (Gamma Ray/ ex-Helloween), David DeFeis (Virgin
Steel), Rob Rock (Warrior/ ex-Impellitteri) und Oliver Hartmann
(At Vance). Zur instrumentalen Verstärkung scharte das
Multitalent Henjo Richter (Guitar/ Gamma Ray), Michael Großkopf
(Bass/ Helloween) und Alex Holzwarth (Drums/ Rhapsody) um sich.
Anspieltipps gibt's diesmal keine, denn jeder Song hat
Ohrwurm-Charakter und inspiriert zum Mitsingen.
"Avantasia" wird mit jedem Durchlauf besser und schreit
förmlich nach einer Fortsetzung. Die Metal-Oper ist auf alle
Fälle das beste Melodic Metal-Album seit "Keeper Of The
Seven Keys" Part 1 + 2 und hat absolut das Zeug zum
Klassiker.
Sonny
| Trackliste: | 1. Prelude - 2. Reach Out For The Light - 3. Serpents In paradise - 4. Malleus Maleficarum - 5. Breaking Away - 6. Farewell - 7. The Glory Of Rome - 8. In Nomine Patris - 9. Avantasia - 10. A New Dimension - 11. Inside - 12. Sign Of The Cross - 13. The Tower |
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Review:
Klang das wahrlich nicht zu verachtende Debut "Stairway To
Fairyland" noch etwas unausgegoren und konstruiert, so haben
sich die Franken in der fast zwei Jahre andauernden
Produktionsphase für "Crystal Empire" enorm
weiterentwickelt. Nach dem Intro werden uns mit "Freedom
Call" und "Rise Up" gleich die zwei absoluten
Highlights der Scheibe um die Ohren gehauen. Erinnerte der
Vorgänger noch stark an Helloween, Gamma Ray und Edguy, so kann
man den zweiten Output mit seinen Bombast-Einflüssen eher in die
Richtung von Blind Guardian und Virgin Steel einordnen bzw. als
durchaus gelungene Mischung von beiden Stilrichtungen bezeichnen.
Testet doch mal die Nummern "Pharao", "Call Of
Fame", "The Quest" und "Ocean" an!
Leider kann der Rest des Silberlings nicht ganz das hohe Niveau
der genannten Songs halten, aber das schmälert den
Gesamteindruck nur geringfügig. Bleibt nur zu hoffen, dass die
Mannen um Sänger/ Gitarrist Chris Bay (ex-Doc Moon) und
Felldrescher Dan Zimmermann (Gamma Ray) die Qualität der Scheibe
auch live umsetzen können. Dann dürfte der Durchbruch nicht
mehr aufzuhalten sein! Hope 2 CU on Tour!!!
Sonny
| Trackliste: | 1. The King Of The Crystal Empire - 2. Freedom Call - 3. Rise Up - 4. Farewell - 5. Pharao - 6. Call Of Fame - 7. Heart Of The Rainbow - 8. The Quest - 9. Ocean - 10. Palace Of Fantasy - 11. The Wanderer |
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Review:
Endlich ist es soweit! "Nuclear Fire", der mittlerweile
3. Output der deutschen Power Metal-Götter, liegt in meinem
CD-Player bereit. Gespannt lausche ich dem Opener "Angel In
Black", welcher mit sofort zum Bangen hinreisst. Kaum erholt
folgen mit "Kiss Of Death" und "Back From
Hell" zwei Killer aller erster Güte, wobei letzterer mich
an die stärkste Zeit von Judas Priest erinnert. Weiter geht's
mit "Now Or Never", einem eingängigen Groover, der mit
Sicherheit die Tanzflächen der Rock-Clubs füllen wird.
Unbedingt zu erwähnen sind noch "Bleed For Me" , die
erste Ballade der Schwaben, und der sehr melodische Bonus-Track
"Iron Fist In A Velvet Glove". Aber auch der Rest des
Albums kann das sehr hohe Niveau der genannten Tracks halten,
somit sind auch keine Lückenfüller auszumachen. Mit
"Nuclear Fire" haben Primal Fear nicht nur die beiden
wirklich starken Vorgänger getoppt, sondern auch die Spitze der
Power Metal-Champions League erklommen und brauchen deshalb
keinen Vergleich mit Judas Priest, Halford oder Iron Maiden mehr
zu scheuen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Angel In Black - 2.
Kiss Of Death - 3. Back From Hell - 4. Now or Never - 5.
Fight The Fire - 6. Eye Of An Eagle - 7. Bleed For Me -
8. Nuclear Fire - 9. Red Rain - 10. Iron Fist In A Velvet
Glove (Bonus Track) - 11. Fire On The Horizon -
12. Living For Metal plus "Angel In Black" Video Clip |
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Review:
Mit "Songs From The Ocean Floor" hat sich seit
längerer Zeit wieder mal eine Scheibe von Kip Winger in meinen
Player verirrt, obwohl ich schon mit den beiden ersten
Solo-Ergüssen "This Conversation Seems Like A Dream"
und "Made By Hand" nicht viel anfangen konnte. Wer aber
glaubt, der US-Amerikaner macht mit Solo-Scheiblette Nr. 3 da
weiter, wo die Melodic-Rocker Winger 1993 mit "Pull"
aufgehört haben, irrt gewaltig. Der aktuelle Output bewegt sich
im selben Fahrwasser wie seine beiden Vorgänger. Zwar geht es
mit "Cross", "Crash The Wall" und "Sure
Was A Wallflower" (Duett mit Zappa-Tochter Moon) recht
beherzt los, doch der Rest spielt sich in deutlich ruhigeren
Gefilden ab. An und für sich kein Problem, aber über die
gesamte Spielzeit wirkt das Ganze doch manchmal sehr kitschig und
einschläfernd. Vielleicht das Richtige für einen romantischen
Abend zu zweit, aber wer nicht so auf die leisen und sanften
Tönen abfährt, sollte besser die Finger davon lassen.
Sonny
| Trackliste: | 1. Cross - 2. Crash The Wall - 3. Sure Was A Wallflower - 4. Two Lovers Stand - 5. Landslide - 6. Faster - 7. Song Of Midnight - 8. Free - 9. Only One Word - 10. Broken Open - 11. Resurrection - 12. Everything You Need |
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Review:
"Turn It Loud" erblickte erstmals 1982 das Licht der
Welt und wanderte damals alleine nur in Kanada mehr als 200.000
mal über die Ladentheke. Nun ist das Debut, der von
Multi-Instrumentalist, Songwriter & Produzent BRAIN MacLEOD
und Bassist AB BRYANT gegründeten Band (beide CHILLIWACK),
endlich auf CD zu haben. Auf dem 8-Tracker bieten uns die
HEADPINS Rock 'N' Roll pur, der über die gesamte Spielzeit
mächtig abgeht und ordentlich in den Allerwertesten tritt. Was
in erster Linie der Verdienst von Sängerin und Schreihals DARBY
MILLS sein dürfte, die sich die Seele aus dem Leib singt bzw.
schreit. Kracher wie "Turn It Loud",
"People", "You Can't Have Me" und
"Breakin' Down" klingen auch nach fast 20 Jahren in
keinster Weise angestaubt oder gar abgedroschen. Bleibt nur noch
zu hoffen, dass das angekündigte Re-Release von "Line Of
Fire" und das neue Album der Kanadier nicht mehr allzu lange
auf sich warten lassen. Wer die Finger von Hard Rock mit
Female-Voice nicht lassen kann, sollte sich das Teil unbedingt
zulegen. AOR Heaven hat die Scheibe im Programm.
Sonny
| Trackliste: | 1. Turn It Loud - 2. Keep Walkin' Away - 3. Don't Ya Ever Leave Me - 4. People - 5. Don't It Make Ya Feel - 6. Winnin' - 7. You Can't Have Me - 8. Breakin' Down |
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Review:
Um es schon mal im voraus klarzustellen, ich habe nichts gegen
die Qualität der auf der aktuellen Iced Earth-EP "The
Melancholy" vertretenen Songs einzuwenden, aber wer sich die
Tracklist genauer durchliest, wird mir zustimmen: "...das
riecht verdammt nach Abzocke! Willkommen im Klub der
Geldmacherei!" Zwar bietet das Mini-Album 7 Songs und hat
eine Spieldauer von gut 30 Minuten, aber mit
"Melancholy", "Wachting Over Me" (beide
"Something Wicked This Way Comes") und "I Died For
You" ("The Dark Saga") sind drei bereits
veröffentlichte Songs am Start. Den meisten unter uns dürfte
auch das Cover von Judas Priest's "The Ripper" vom
letzten Priest-Tribute-Sampler bekannt sein. So bleibt neben den
beiden eher lauen Coverversionen von Sabbath's "Electric
Funeral" und dem Bad Company-Klassiker "Shooting
Star", nur noch die Live-Aufnahme von "Colors",
welche sich als Highlight der Scheibe entpuppt. Somit ist die
Scheibe ein Fall für Einsteiger (denen sei aber eher die
Days Of Purgatory"-Compilation ans Herz gelegt), aber
sicher nichts für eingefleischte Iced Earth-Fans.
Sonny
| Trackliste: | 1. Melancholy (Holy Martyr) - 2. Shooting Star - 3. Watching Over Me - 4. Electric Funeral - 5. I Died For You - 6. The Ripper - 7. Colors (from Alive in Athens sessions) |
Last
Update: 26. January 2003
created in January 2001 © by Sonny