The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

Special Experiment - Fortune Memories
  • Band: Special Experiment
  • Albumtitel: Fortune Memories
  • Spielzeit: 45:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.01.2001
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Mit der Beschreibung von "Fortune Memories" begibt sich der Rock & Metal Heaven erneut auf etwas ungewohntes Terrain. Hinter dem Progressiv-Instrumental Projekt SPEZCIAL EXPERIMENT verbirgt sich der in Polen geborene Multi-Instrumentalist Dzidek Marcinkiewicz. Der erfahrene Bühnen- und Studiomusiker lebt schon seit 1981 in Deutschland war unter anderem Mitglied der Melodic-Rockband SEVEN SEALS. Eben von besagter Band holte sich der Meister den Sänger/ Gitarristen Frank Tienemann und den Tieftöner Daniel Seebass ins Boot um sein Projekt zu verwirklichen. Obwohl die Ideen für diese Scheibe am Computer entstanden sind, handelt es sich bei "Fortune Memories" um ehrliche, handgemachte progressive Musik, die es mächtig in sich hat. Wer auf dieser Scheibe jetzt aber Musik a la PLANET X oder TRANSATLANTIC erwartet, der wird gleich mit dem Opener "Kiss Of A Vampire" eines Besseren belehrt. Denn auf - für den Laien - unnachvollziehbares Gitarren-Gefrickle oder sinnlos verschachtelte Keyboard-Passagen wartet man vergebens. - Vielmehr bekommt man herzerfrischende Gitarrenparts kombiniert mit wohlklingenden Keyboardsounds serviert, die sofort auf Anhieb zu gefallen wissen. Das folgende "Centre Opti Fuga" strahlt sogar eine fast beruhigende Wirkung aus, ohne aber auf abwechslungsreiche und kraftvolle Elemente verzichten zu müssen. Als weitere Anspieltipps kann ich euch nur "Night Of Marakesh", das durch die gewagte Kombination von orientalischen Klängen, Renaissance-Einlagen und sphärischen Elementen ein ganz eigenartiges Flair verbreitet, sowie das spannend aufgebaute "King Of Twilight" (erinnert in den ruhigeren Momenten stellenweise an MARK KNOPFLER) wärmstens empfehlen. Mein persönlicher Favorit ist allerdings das siebenminütige "Ametyst Eye", da bei dieser Nummer die Gitarre und Keyboard förmlich miteinander zu kommunizieren scheinen. Alle acht Tracks spielen sich auf ziemlich hohen Niveau ab und wurden zudem von Dzidek Marcinkiewicz noch mit einer oberamtlichen Produktion versehen. Um "Fortune Memories" zu mögen muss man nicht unbedingt ein Prog-Fetischist sein, aber man sollte einen Sinn für gutgemachte gitarrenbetonte Instrumental-Musik haben. Wem ich mit dieser Beschreibung jetzt den Mund wässrig gemacht habe, der sollte sich doch mal auf www.special-experiment.de umsehen, denn dort kann man nicht nur Soundfiles abchecken, sondern den Silberling auch gleich bestellen.

Sonny

Trackliste: 1. Kiss Of A Vampire - 2. Centre Opli Fuga - 3. Fortune Memories - 4. Night Of Marakesh - 5. King Of The Twilight - 6. Dark Angel - 7. Ametyst Eye - 8. Crystal Lake

Thanks to Dzidek @ Special Experiment


Rick Springfiel - Alive
  • Interpret: Rick Springfield
  • Albumtitel: Alive
  • Spielzeit: 72:31 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Hip-O Records/ Universal Music/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Rick Springfield only!
  • Veröffentlichung: 30.01.2001
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Zugegeben, ich bin nicht unbedingt ein Freund von Live-Veröffentlichungen, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Eine dieser wirklich seltenen Ausnahmen ist zweifelsohne "Alive" von Sänger, Songwriter und Schauspieler RICK SPRINGFIELD. Der gebürtige Australier hat 18 seiner erfolgreichsten Hits (lediglich der Smash-Hit "Celebrate Youth" ist nicht vertreten), die während diversen US-Shows in Mai 2000 mitgeschnitten wurden, auf einen Silberling gebannt. Klassiker wie "Affair Of The Heart", "Love Somebody" und "Jessie's Girl" kommen um einiges rockiger und knackiger aus den Boxen, wie die entsprechenden Studio-Versionen. Nur selten hat mich eine Live-Scheibe so in ihre Bann gezogen wie "Alive" und nur beim bloßen Gedanken an Kracher wie "I've Done Everything For You" oder "Living In Oz" bekomme jetzt noch feuchte Augen. Dieses Album gehört unbestritten zu den besten, was bis jetzt an Live-Scheiben veröffentlicht wurde und ist mit AEROSMITH's "Little South Of Sanity" oder QUEEN's legendären "Live Killers" auf eine Stufe zu stellen. Ein tolles Booklet, ein fetter Sound und eine astreine Produktion machen das Live-Werk zum absoluten Muss einer jeden Platten- und CD-Sammlung. Leider ist die Scheibe nur als schweineteurer US-Import zu haben, aber der prallgefüllte Silberling ist jeden einzigen Cent wert. AOR Heaven hat die Scheibe im Programm.

Sonny

Trackliste: 1. Affair Of The Heart - 2. I've Done Everything For You - 3. Alyson - 4. Rock Of Life - 5. Don't Talk To Strangers - 6. I Get Excited - 7. Love Somebody - 8. April 24th/ My Father's Chair - 9. State Of The Heart - 10. Medley (What Kind Of Fool am I? - Don't Walk Away - Carry Me Away - Everbody's Girl - Calling All Girls - Stand Up!) - 11. Free - 12. Love Is Allright Tonight - 13. Human Touch - 14. Jessie's Girl - 15. Kristina - 16. Living In Oz - 17. Gloria - 18. Itsalwaysomething.

Gotthard - Homerun
  • Band: Gotthard
  • Album: Homerun
  • Spielzeit: 48:54
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ariola/ BMG
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 29.01.2001
  • Chartseinstieg: 12.02.2001 Platz Nr. 14
  • Weitere Paltzierungen:
    19.02.2001 Platz Nr. 29 / 26.02.2001 Platz Nr. 29
    05.03.2001 Platz Nr. 45 / 12.03.2001 Platz Nr. 58
    19.03.2001 Platz Nr. 65 / 26.03.2001 Platz Nr. 71
    02.04.2001 Platz Nr. 81
  • Bewertung: 8/ 10

Review:
Wer erwartet hat, dass sich Gotthard mit ihrem mittlerweile fünften Studio-Output "Homerun" auf "G"- oder gar "Hard Dial"-Zeiten zurückbesinnt haben, der muss hier leider enttäuschen werden. Zwar geht das Schweizer-Quintett nach dem etwas exotisch anmutenden Diggeridoo-Intro mit "Everything Can Change", "Take It Easy" und "Light In Your Eyes" recht rockig zu Werke, doch spätestens mit der gnadenlos guten Ballade "Heaven" (übrigens ein Top-Hit in der Schweiz) wird die konsequente Fortführung des Vorgängers "Open" eingeläutet. Was folgt ist Mainstream-Rock pur! Zu erwähnen wären noch das Reggae-lastige "Eagle", "Come along" (die Gitarren-Riffs erinnern stellenweise an AC/DC) und der abschließende Titetrack. Lediglich das an "More Than Words" (Extreme) erinnernde "Lonley People" hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Aber letztendlich dürfte es Gotthard und Produzent Chris von Rohr mit "Homerun" gelungen sein, die Fans beider Lager zufrieden zustellen. Wer also auf zeitlose Rockmusik steht, der sollte dieses Album sein Eigen nennen.

Sonny

Trackliste: 1. Wun Ga-Li - 2. Everything Can Change - 3. Take It Easy - 4. Light In Your Eyes - 5. Heaven - 6. Lonley Poeple - 7. Eagle - 8. End Of Time - 9. Say Goodbye - 10. Reason To Live - 11. Come Along - 12. Homerun

weitere Reviews über GOTTHARD:
GOTTHARD/ Lipservice
GOTTHARD/
One Team One Spirit - The Very Best Of Gotthard
GOTTHARD/ Human Zoo


Tobias Sammet's Avantasia - The Metal Opera
  • Interpret: Tobias Sammet
  • Album: Avantasia – The Metal Opera
  • Spielzeit: 59:03
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AMF Records/ Connected
  • Vergleichbare Bands: Edguy, Helloween, Gamma Ray
  • Veröffentlichung: 22.01.2001
  • Chartseinstieg: 05.02.2001 Platz Nr. 35
  • Weitere Plaztierungen:
    12.02.2001 Platz Nr. 39 / 19.02.2001 Platz Nr. 70
  • Bewertung: 10/ 10

Review:
Seit Ende Oktober des vergangenen Jahres fieberte ich der mir jetzt vorliegenden Scheibe entgegen. "Avantasia – The Metal Opera", nennt sich das erste Solo-Projekt von Edguy-Goldkelchen Tobias Sammet. Auf dem Silberling jagt ein Melodic Metal Killer den anderen. Ja, auch sogar die Zwischenspiele sind nicht als Lückenfüller zu betrachten, sondern dienen als perfekte Überleitung zwischen den einzelnen Songs. Gesangstechnische Unterstützung bekam der Kuhhosen-Träger dabei u. a. von Michael Kiske (ex-Helloween), Kai Hansen (Gamma Ray/ ex-Helloween), David DeFeis (Virgin Steel), Rob Rock (Warrior/ ex-Impellitteri) und Oliver Hartmann (At Vance). Zur instrumentalen Verstärkung scharte das Multitalent Henjo Richter (Guitar/ Gamma Ray), Michael Großkopf (Bass/ Helloween) und Alex Holzwarth (Drums/ Rhapsody) um sich. Anspieltipps gibt's diesmal keine, denn jeder Song hat Ohrwurm-Charakter und inspiriert zum Mitsingen. "Avantasia" wird mit jedem Durchlauf besser und schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Die Metal-Oper ist auf alle Fälle das beste Melodic Metal-Album seit "Keeper Of The Seven Keys" Part 1 + 2 und hat absolut das Zeug zum Klassiker.

Sonny

Trackliste: 1. Prelude - 2. Reach Out For The Light - 3. Serpents In paradise - 4. Malleus Maleficarum - 5. Breaking Away - 6. Farewell - 7. The Glory Of Rome - 8. In Nomine Patris - 9. Avantasia - 10. A New Dimension - 11. Inside - 12. Sign Of The Cross - 13. The Tower

Freedom Call - Crystal Empire
  • Band: Freedom Call
  • Album: Crystal Empire
  • Spielzeit: 49:17
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Steamhammer/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Helloween, Gamma Ray, Edguy, Blind Guardian, Virgin Steel
  • Veröffentlichung: 22.01.2001
  • Chartseinstieg: 02.02.2001 Platz Nr. 94
  • Bewertung: 8,5/ 10

Review:
Klang das wahrlich nicht zu verachtende Debut "Stairway To Fairyland" noch etwas unausgegoren und konstruiert, so haben sich die Franken in der fast zwei Jahre andauernden Produktionsphase für "Crystal Empire" enorm weiterentwickelt. Nach dem Intro werden uns mit "Freedom Call" und "Rise Up" gleich die zwei absoluten Highlights der Scheibe um die Ohren gehauen. Erinnerte der Vorgänger noch stark an Helloween, Gamma Ray und Edguy, so kann man den zweiten Output mit seinen Bombast-Einflüssen eher in die Richtung von Blind Guardian und Virgin Steel einordnen bzw. als durchaus gelungene Mischung von beiden Stilrichtungen bezeichnen. Testet doch mal die Nummern "Pharao", "Call Of Fame", "The Quest" und "Ocean" an! Leider kann der Rest des Silberlings nicht ganz das hohe Niveau der genannten Songs halten, aber das schmälert den Gesamteindruck nur geringfügig. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mannen um Sänger/ Gitarrist Chris Bay (ex-Doc Moon) und Felldrescher Dan Zimmermann (Gamma Ray) die Qualität der Scheibe auch live umsetzen können. Dann dürfte der Durchbruch nicht mehr aufzuhalten sein! Hope 2 CU on Tour!!!

Sonny

Trackliste: 1. The King Of The Crystal Empire - 2. Freedom Call - 3. Rise Up - 4. Farewell - 5. Pharao - 6. Call Of Fame - 7. Heart Of The Rainbow - 8. The Quest - 9. Ocean - 10. Palace Of Fantasy - 11. The Wanderer

weiter Reviews über FREEDOM CALL:
FREEDOM CALL/ The Circle Of Life
FREEDOM CALL/
Live Invasion
FREEDOM CALL/
Eternity


Primal Fear - Nuclear Fire
  • Band: Primal Fear
  • Album: Nuclear Fire
  • Spielzeit: 52:43
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast
  • Vergleichbare Bands: Judas Priest, Halford, Iron Maiden
  • Veröffentlichung: 15.01.2001
  • Chartseinstieg: 29.01.2001 Platz Nr. 37
  • Bewertung: 10/ 10

Review:
Endlich ist es soweit! "Nuclear Fire", der mittlerweile 3. Output der deutschen Power Metal-Götter, liegt in meinem CD-Player bereit. Gespannt lausche ich dem Opener "Angel In Black", welcher mit sofort zum Bangen hinreisst. Kaum erholt folgen mit "Kiss Of Death" und "Back From Hell" zwei Killer aller erster Güte, wobei letzterer mich an die stärkste Zeit von Judas Priest erinnert. Weiter geht's mit "Now Or Never", einem eingängigen Groover, der mit Sicherheit die Tanzflächen der Rock-Clubs füllen wird. Unbedingt zu erwähnen sind noch "Bleed For Me" , die erste Ballade der Schwaben, und der sehr melodische Bonus-Track "Iron Fist In A Velvet Glove". Aber auch der Rest des Albums kann das sehr hohe Niveau der genannten Tracks halten, somit sind auch keine Lückenfüller auszumachen. Mit "Nuclear Fire" haben Primal Fear nicht nur die beiden wirklich starken Vorgänger getoppt, sondern auch die Spitze der Power Metal-Champions League erklommen und brauchen deshalb keinen Vergleich mit Judas Priest, Halford oder Iron Maiden mehr zu scheuen.

Sonny

Trackliste: 1. Angel In Black - 2. Kiss Of Death - 3. Back From Hell - 4. Now or Never - 5. Fight The Fire - 6. Eye Of An Eagle - 7. Bleed For Me - 8. Nuclear Fire - 9. Red Rain - 10. Iron Fist In A Velvet Glove (Bonus Track) - 11. Fire On The Horizon - 12. Living For Metal
plus "Angel In Black" Video Clip

weitere Reviews über PRIMAL FEAR:
PRIMAL FEAR/ New Religion (Album Of The Month/ September 2007)
PRIMAL FEAR/ Seven Seals


Kip Winger - Songs From The Ocean Floor
  • Interpret: Kip Winger
  • Album: Songs From The Ocean Floor
  • Spielzeit: 54:35
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Kip Winger
  • Veröffentlichung: 15.01.2001
  • Bewertung: 6/ 10

Review:
Mit "Songs From The Ocean Floor" hat sich seit längerer Zeit wieder mal eine Scheibe von Kip Winger in meinen Player verirrt, obwohl ich schon mit den beiden ersten Solo-Ergüssen "This Conversation Seems Like A Dream" und "Made By Hand" nicht viel anfangen konnte. Wer aber glaubt, der US-Amerikaner macht mit Solo-Scheiblette Nr. 3 da weiter, wo die Melodic-Rocker Winger 1993 mit "Pull" aufgehört haben, irrt gewaltig. Der aktuelle Output bewegt sich im selben Fahrwasser wie seine beiden Vorgänger. Zwar geht es mit "Cross", "Crash The Wall" und "Sure Was A Wallflower" (Duett mit Zappa-Tochter Moon) recht beherzt los, doch der Rest spielt sich in deutlich ruhigeren Gefilden ab. An und für sich kein Problem, aber über die gesamte Spielzeit wirkt das Ganze doch manchmal sehr kitschig und einschläfernd. Vielleicht das Richtige für einen romantischen Abend zu zweit, aber wer nicht so auf die leisen und sanften Tönen abfährt, sollte besser die Finger davon lassen.

Sonny

Trackliste: 1. Cross - 2. Crash The Wall - 3. Sure Was A Wallflower - 4. Two Lovers Stand - 5. Landslide - 6. Faster - 7. Song Of Midnight - 8. Free - 9. Only One Word - 10. Broken Open - 11. Resurrection - 12. Everything You Need

weitere Reviews über KIP WINGER:
WINGER/ Demo Anthology (Schmankerl/ March 2007)
WINGER/ IV (Comback-Tipp/ October 2006)


Turn It Loud
  • Band: Headpins
  • Albumtitel: "Turn It Loud"
  • Spielzeit: 41:22 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Solid Gold Records/ Kanada-Import
  • Vergleichbare Bands: softere Skew Siskin
  • Veröffentlichung: 1982
  • re-Release: 08.01.2001
  • Wertung: 10/ 10

Review:
"Turn It Loud" erblickte erstmals 1982 das Licht der Welt und wanderte damals alleine nur in Kanada mehr als 200.000 mal über die Ladentheke. Nun ist das Debut, der von Multi-Instrumentalist, Songwriter & Produzent BRAIN MacLEOD und Bassist AB BRYANT gegründeten Band (beide CHILLIWACK), endlich auf CD zu haben. Auf dem 8-Tracker bieten uns die HEADPINS Rock 'N' Roll pur, der über die gesamte Spielzeit mächtig abgeht und ordentlich in den Allerwertesten tritt. Was in erster Linie der Verdienst von Sängerin und Schreihals DARBY MILLS sein dürfte, die sich die Seele aus dem Leib singt bzw. schreit. Kracher wie "Turn It Loud", "People", "You Can't Have Me" und "Breakin' Down" klingen auch nach fast 20 Jahren in keinster Weise angestaubt oder gar abgedroschen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass das angekündigte Re-Release von "Line Of Fire" und das neue Album der Kanadier nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Wer die Finger von Hard Rock mit Female-Voice nicht lassen kann, sollte sich das Teil unbedingt zulegen. AOR Heaven hat die Scheibe im Programm.

Sonny

Trackliste: 1. Turn It Loud - 2. Keep Walkin' Away - 3. Don't Ya Ever Leave Me - 4. People - 5. Don't It Make Ya Feel - 6. Winnin' - 7. You Can't Have Me - 8. Breakin' Down

Iced Earth - The Melancholy E.P.
  • Band: Iced Earth
  • Album: The Melancholy E.P.
  • Spielzeit: 31:30
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Century Media/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Iced Earth
  • Veröffentlichung: 08.01.2001
  • Bewertung: keine Bewertung

Review:
Um es schon mal im voraus klarzustellen, ich habe nichts gegen die Qualität der auf der aktuellen Iced Earth-EP "The Melancholy" vertretenen Songs einzuwenden, aber wer sich die Tracklist genauer durchliest, wird mir zustimmen: "...das riecht verdammt nach Abzocke! Willkommen im Klub der Geldmacherei!" Zwar bietet das Mini-Album 7 Songs und hat eine Spieldauer von gut 30 Minuten, aber mit "Melancholy", "Wachting Over Me" (beide "Something Wicked This Way Comes") und "I Died For You" ("The Dark Saga") sind drei bereits veröffentlichte Songs am Start. Den meisten unter uns dürfte auch das Cover von Judas Priest's "The Ripper" vom letzten Priest-Tribute-Sampler bekannt sein. So bleibt neben den beiden eher lauen Coverversionen von Sabbath's "Electric Funeral" und dem Bad Company-Klassiker "Shooting Star", nur noch die Live-Aufnahme von "Colors", welche sich als Highlight der Scheibe entpuppt. Somit ist die Scheibe ein Fall für Einsteiger (denen sei aber eher die „Days Of Purgatory"-Compilation ans Herz gelegt), aber sicher nichts für eingefleischte Iced Earth-Fans.

Sonny

Trackliste: 1. Melancholy (Holy Martyr) - 2. Shooting Star - 3. Watching Over Me - 4. Electric Funeral - 5. I Died For You - 6. The Ripper - 7. Colors (from Alive in Athens sessions)

Last Update: 26. January 2003
created in January 2001 © by
Sonny