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Review:
Aufgrund der Tatsache, dass die deutschen Vorzeige-Metaller PRIMAL FEAR bei
den Melodic Rock-Spezialisten von Frontiers Records angedockt haben und
angesichts des Albumtitels "New Religion" bin ich ehrlich gesagt etwas
zögerlich an das siebte Studioalbum der Band um Mat Sinner (Bass) und
Metal-Sirene Ralf Scheepers herangegangen. Zwar konnten der kraftvoll-treibende
Opener "Sign Of Fear" meine anfängliche Skepsis größtenteils entkräften,
doch bereits am folgenden "Face Of Emptiness" und der imposanten
Ballade "Everytime It Rains", die Ralf Scheepers mit EPICA-Frontdame
Simone Simons im Duett singt, ist unüberhörbar, dass PRIMAL FEAR hier absolut
keinen abrupten Stilbruch begehen, aber dass mit Sicherheit der melodische
Aspekt im Sound der Band eine größere Rolle denn je spielt. Hingegen schlägt
der peitschende Titel genau in die Kerbe, die man von den Schwaben erwartet:
Astreiner und hymnisch-mitreißender Metal, bevor das Quintett mit bestechendem
Ochestral-Epos "Fighting The Darkness" die Hörerschaft aufs Neue
verblüfft. Einen zusätzlichen Überraschungsmoment bietet ohne Zweifel das
moderne bzw. verzerrte "Blood On Your Hands", während die
Doublebass-Kracher "Too Much Time" und "World On Fire" für
einen wahren Nackenmuskelkater sorgen dürften. Meine momentanen Favoriten auf
dem bisher wohl abwechslungsreichsten PRIMAL FEAR-Album,
sind der relaxte Stampfer "The Curse Of Sharon" und die
getragene Abschluss-Hymne "The Man (That I Don’t Know)". Die
musikalische Vielfalt auf "New Religion" bietet auch Ralf Scheepers
endlich einmal die Möglichkeit seine verschiedenen Seiten auszuleben, denn er
hat nicht nur eine atemberaubende Metal-Sirene, sondern er verfügt auch über
ein facettenreiches und umfassendes Gesangsspektrum.
Ein wahres Meisterwerk deutscher Metal-Kunst!
| Trackliste: |
1.
Sign
Of Fear check
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Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Nachdem die letzten beiden Scheiben "Systems Go Wild!" (2002) und
"A Fistful Of Dollars" (2005) eher für schnörkellosen Rock ’N’
Roll standen, kommen auf dem nunmehr vierten Album der „Seelenklempner“
wieder mehr Windungen zum Zuge, was sich vor allem am Gitarrenspiel von Chris
Lyne (man lausche nur dem grandiosen Gitarrensolo bei "Laugh In The Face Of
Danger") und der Eingängigkeit des gesamten Materials bemerkbar macht.
Egal ob man zum endlos groovenden Opener/ Titeltrack, der in einer brillanten
Mixtur aus LOU GRAMM (zur "Long Hard Lock"-Phase) und AC/DC (zu
"Highway To Hell"-Zeiten) ums Eck stampft, oder dem kantigen Rocker
"F.A.F.O.D.", der im Live-Programm reichlich Platz für
Improvisationspassagen bieten dürfte, abrockt bzw. sich von den romantischen Klängen
der Acoustic-Ballade "Oceans", die mit fast stilechten orchestralen
Arrangements a la GUY MANNING aufwartet, in eine andere Welt entführen lässt
oder beim lässig schlendernden "Revolution" (BEATLES meets LED
ZEPELLIN) ins Schwärmen kommt, auf "Blood Runs Cold" wird
zweifelsohne ein Ohrwurm vom nächsten abgelöst. Mir persönlich wollen allem
voran das flockig-röhrende "Touch Of Love", in dessen ruhigen
Passagen Sänger Tommy Heart an den David Coverdale in Top-Form erinnert und
Chris Lyne ein Solo vom Stapel lässt, für das ein Mr. Ritchie Blackmore
wahrscheinlich barfuss durch die Antarktis stapfen würde, sowie der Kracher
"The Lie" nicht mehr aus dem Ohr gehen. Kurz auf den Punkt gebracht:
Sollte es doch tatsächlich Fans geben, denen die letzten beiden Alben etwas zu
trocken bzw. sperrig sind, so müsste denjenigen "Blood Runs Cold"
eigentlich wie Honig reinlaufen. Wahrhaftig ein „Earcatcher“!
Für Sammler wartet die „limited edition“ mit einem besondern Schmankerl
auf, nämlich mit dem 10minütigen Medley "Let’s Zep", das sich –
wie der Titel schon erahnen lässt – aus LED ZEPPELIN-Coversongs
zusammensetzt.
| Trackliste: |
1. BLOOD RUNS COLD - 2. TEMPTATION - 3. LAUGH IN THE FACE OF DANGER - 4. F.A.F.O.D - 5. TOUCH OF LOVE - 6. THE OCEAN - 7. THE LIE - 8. REVOLUTION - 9. JUSTINE - 10. MR. YOUNGBLOOD check
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Thanks to Birgitt @ GerMusica
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21.09. - 30.09.2007)
Last Update: Sunday, 21. October 2007
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