|
|
Review:
Kaum sind die letzten Takte des aktuellen PINK CREAM 69-Meisterwerks
verklungen, da steht deren Frontmann DAVID READMAN mit seinem Solo-Debüt in den
Startlöchern. Obwohl etwaige Vergleiche zu seiner Hauptband – schon aus
besetzungstechnischen Gründen – nicht ganz von der Hand zu weisen sind,
lassen sich die 12 Songs (+ Videoclip) nicht einfach als simplen PC 69-Abklatsch
abwatschen. So brennt Mr. READMAN mit der Ohrwurm-Hymne "Without You"
und dem magisch-mächtigen Stampfer "Evil Combination", der mich
stellenweise an JADED HEARTs "Living And Die" erinnert, sowie dem
verschwärmten "Take These Tears" ein echtes Hitfeuerwerk ab. Des
weiteren drängen sich "Don’t Let It Slip It Away", in dem der
Ausnahmesänger phasenweise immer wieder an DAN LUCAS erinnert, oder die
radiotaugliche Ballade "Long Way To Heaven" also auch die
Semi-Acoustic-Nummer "New Messiah", in der sich DAVID READMAN von
einer ziemlich dreckigen Seite präsentiert, bedingungslos als Anspieltipps auf.
Produktionstechnischen Beistand hat sich der sympathische Brite natürlich bei
seinem Bandkollegen Dennis Ward, dessen außerordentliche Fähigkeiten auf
diesem Sektor mittlerweile hinlänglich bekannt sein dürften, geholt. Fazit:
ein rundum erfrischendes Album, das sich kein Fan des melodischen Hard Rocks
entgehen lassen sollte.
| Trackliste: |
1.
Without
You (5:02) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über DAVID READMAN:
PINK CREAM 69/ In10sity
(Album Of The Month/ March 2007)
ANDERSEN | LAINE | READMAN/ Three
ADAGIO/ Underworld
|
|
Review:
Wo Locomotive Music drauf steht,
muss Dampf drin sein. ANUBIS GATE waren auf meiner musikalischen Reise ein
Bahnhof, den ich noch nicht angesteuert hatte. Da werde ich wahrscheinlich nicht
der Einzige sein. 2004 erschien in Deutschland das Debüt "Purification",
welches genauso an den Ohren vorbeirauschte wie Album #2 "A
Perfect Foreverv. Wundern würde es mich, sollte "Andromeda Unchained"
genauso ungehört verhallen. Das, was einem hier in 70 Minuten geboten wird ist
Power Metal mit einem Hang zum Proggigen vom Feinsten. Nach zarten Intro-Tönen
werden die Gitarren ausgepackt und die Nackenmuskulatur angesprochen. Und das
wird sich bis zum Ende auch nicht ändern. Melodischer Powergesang der in
manchen Momenten an D. C. Cooper oder James LaBrie erinnert zaubert hier
Ohrwurmmelodien hervor, dass es eine wahre Wonne ist (bestes Beispiel dafür "The
Final Overture"). Krachende
Gitarren liegen im Wettstreit mit schönen Keyboardpassagen ohne sich
anzubiedern oder auf die Nerven zu gehen. Bei allem Gefrickel werden nicht die
„ich-bin-schneller“-Attacken ausgepackt, sondern songdienlich eingebunden.
Und auch wenn mal das Gaspedal nicht bis zum Boden durchgedrückt ist wie bei "Take
Me Home", wird es nicht
langweilig. Richtig spannend wird es, wenn man mit "The
End Of Millenium Road" einen
10-Minüter aus der Tüte zaubert ohne Langeweile zu verbreiten. Das was die 4 Dänen
mit ihrem Produzenten als Sänger aus dem Hut gezaubert haben ist für mich eine
der Entdeckungen des Jahres. Bleibt nur zu hoffen, dass der verdiente Erfolg
eintritt und der Bahnhof ANUBIS GATE noch lange bestehen bleibt.
| Trackliste: |
01. Freak Storm at Post Zeta - 02. Snowbound - 03. Waking Hour - 04. Andromeda unchained - 05. Banished from Sector Q - 06. Beyond Redemption - 07. Resurrection Tiime - 08. Escape Pod - 09. This white Storm Trough my Mind - 10. The final Overture - 11. Take Me Home - 12. Point of no Concern - 13. The End of Millenium Road - 14. The Stars of Canis Minor |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über ANUBIS GATE:
ANUBIS GATE/ A Perfect Forever
ANUBIS GATE/ Purification
![]() |
|
Gut neun Jahre ist es her, dass PAUL SABU mit "Between The Light"
sein letztes musikalisches Lebenszeichen von sich gegeben hat. Nun gibt einer
der ausdruckstärksten Sänger der Szene mit "Strange Messiah" sein überraschendes
Comeback. Im Gegensatz zu vielen seiner namhaften Kollegen aus den 80ern wärmt
Mr. SABU hier kein wiedergekäutes Süppchen auf, sondern präsentiert uns 10
knackig-kernige Nummern, die sowohl das Feuer der wilden 80er im Zuhörer
entfachen, als auch die produktionstechnischen Ansprüche der heutigen Zeit
locker und lässig erfüllen. Die absoluten Höhepunkte eines mit Highlights
bespickten Albums sind meines Erachtens der Groover "Blow By Blow",
bei dessen Schmissig- und Rotzigkeit wahrscheinlich selbst die Gebrüder Young
(AC/DC) vor Neid zerplatzen würden, und das lässig bluesige "Fighting To
Die" sowie der mit orientalischen Touch versehene Dampfhammer "Headbangers"
und die fetzige Rock ’N’ Roll-Nummer "Hey Look (But Don’t
Touch)". Unterstützung hat er dabei u. a. von seinem alten Kumpel Angel
Schleifer (ex-BONFIRE, PRETTY MAIDS), Thorsten Köhne (ex-DEMON DRIVE), Ralf
Heyne (BISS) und Michael Voss (MAD MAX, CASANOVA), der hier auch für eine
kernige und erdige Produktion gesorgt hat, erfahren. Kurzum, ein Comeback, das
auf allen Ebenen hält was man sich von ihm verspricht
| Trackliste: | 1. Strange Messiah - 2. Dangerous Behaviour - 3. Blow By Blow - 4. Ashes Of Wrong - 5. Fighting To Die - 6. Headbangers - 7. Hey Look (But Don’t Touch) - 8. Piece Of My Heart - 9. Jack Of All Trades - 10. Rock Your World |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über PAUL SABU:
PAUL SABU/ Heartbreak (Klassiker-Tipp/
February 2006)
more
Reviews for August 2007 (release date
21.08. - 31.08.2007)
Last Update: Sunday, 21. October 2007
created in January 2001 © by Sonny