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DAVID READMAN/ David Readman
  • Band: David Readman
  • Album: David Readman
  • Spielzeit: 56:34 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Pink Cream 69, Place Vendome, Jaded Heart, Sunstorm
  • Veröffentlichung: 31.08.2007
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Kaum sind die letzten Takte des aktuellen PINK CREAM 69-Meisterwerks verklungen, da steht deren Frontmann DAVID READMAN mit seinem Solo-Debüt in den Startlöchern. Obwohl etwaige Vergleiche zu seiner Hauptband – schon aus besetzungstechnischen Gründen – nicht ganz von der Hand zu weisen sind, lassen sich die 12 Songs (+ Videoclip) nicht einfach als simplen PC 69-Abklatsch abwatschen. So brennt Mr. READMAN mit der Ohrwurm-Hymne "Without You" und dem magisch-mächtigen Stampfer "Evil Combination", der mich stellenweise an JADED HEARTs "Living And Die" erinnert, sowie dem verschwärmten "Take These Tears" ein echtes Hitfeuerwerk ab. Des weiteren drängen sich "Don’t Let It Slip It Away", in dem der Ausnahmesänger phasenweise immer wieder an DAN LUCAS erinnert, oder die radiotaugliche Ballade "Long Way To Heaven" also auch die Semi-Acoustic-Nummer "New Messiah", in der sich DAVID READMAN von einer ziemlich dreckigen Seite präsentiert, bedingungslos als Anspieltipps auf. Produktionstechnischen Beistand hat sich der sympathische Brite natürlich bei seinem Bandkollegen Dennis Ward, dessen außerordentliche Fähigkeiten auf diesem Sektor mittlerweile hinlänglich bekannt sein dürften, geholt. Fazit: ein rundum erfrischendes Album, das sich kein Fan des melodischen Hard Rocks entgehen lassen sollte.

Sonny

Trackliste:

1. Without You (5:02) - 2. Evil Combination (5:19) - 3. Take These Tears (4:50) - 4. Don't Let It Slip Away (4:41) - 5. No Peace For The Wicked (3:52) - 6. Long Way To Heaven (4:41) - 7. Wild In The City (4:28) - 8. Gentle Touch (4:45) - 9. Prisoner Of Shame (3:55) - 10. New Messiah (4:56) - 11. Over The Ocean (4:41) - 12. Love In Vain (5:17) - 13. Don't Let It Slip Away (videoclip)

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über DAVID READMAN:
PINK CREAM 69/  In10sity (Album Of The Month/ March 2007)
ANDERSEN | LAINE | READMAN/ Three
ADAGIO/
Underworld


ANUBIS GATE/ Andromeda Unchained
  • Band: Anubis Gate
  • Albumtitel: Andromeda Unchained
  • Spielzeit: 70:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Silent Force, James La Brie Solo
  • Veröffentlichung: 17.08.2007
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Wo Locomotive Music drauf steht, muss Dampf drin sein. ANUBIS GATE waren auf meiner musikalischen Reise ein Bahnhof, den ich noch nicht angesteuert hatte. Da werde ich wahrscheinlich nicht der Einzige sein. 2004 erschien in Deutschland das Debüt "Purification", welches genauso an den Ohren vorbeirauschte wie Album #2 "A Perfect Foreverv. Wundern würde es mich, sollte "Andromeda Unchained" genauso ungehört verhallen. Das, was einem hier in 70 Minuten geboten wird ist Power Metal mit einem Hang zum Proggigen vom Feinsten. Nach zarten Intro-Tönen werden die Gitarren ausgepackt und die Nackenmuskulatur angesprochen. Und das wird sich bis zum Ende auch nicht ändern. Melodischer Powergesang der in manchen Momenten an D. C. Cooper oder James LaBrie erinnert zaubert hier Ohrwurmmelodien hervor, dass es eine wahre Wonne ist (bestes Beispiel dafür "The Final Overture"). Krachende Gitarren liegen im Wettstreit mit schönen Keyboardpassagen ohne sich anzubiedern oder auf die Nerven zu gehen. Bei allem Gefrickel werden nicht die „ich-bin-schneller“-Attacken ausgepackt, sondern songdienlich eingebunden. Und auch wenn mal das Gaspedal nicht bis zum Boden durchgedrückt ist wie bei "Take Me Home", wird es nicht langweilig. Richtig spannend wird es, wenn man mit "The End Of Millenium Road" einen 10-Minüter aus der Tüte zaubert ohne Langeweile zu verbreiten. Das was die 4 Dänen mit ihrem Produzenten als Sänger aus dem Hut gezaubert haben ist für mich eine der Entdeckungen des Jahres. Bleibt nur zu hoffen, dass der verdiente Erfolg eintritt und der Bahnhof ANUBIS GATE noch lange bestehen bleibt.

Friedemann

Trackliste:

01. Freak Storm at Post Zeta - 02. Snowbound - 03. Waking Hour - 04. Andromeda unchained - 05. Banished from Sector Q - 06. Beyond Redemption - 07. Resurrection Tiime - 08. Escape Pod - 09. This white Storm Trough my Mind - 10. The final Overture - 11. Take Me Home - 12. Point of no Concern - 13. The End of Millenium Road - 14. The Stars of Canis Minor

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über ANUBIS GATE:
ANUBIS GATE/ A Perfect Forever
ANUBIS GATE/
Purification


PAUL SABU/ Strange Messiah
  • Band: Paul Sabu
  • Album: Strange Messiah
  • Spielzeit: 41:07 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 31.08.2007
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Gut neun Jahre ist es her, dass PAUL SABU mit "Between The Light" sein letztes musikalisches Lebenszeichen von sich gegeben hat. Nun gibt einer der ausdruckstärksten Sänger der Szene mit "Strange Messiah" sein überraschendes Comeback. Im Gegensatz zu vielen seiner namhaften Kollegen aus den 80ern wärmt Mr. SABU hier kein wiedergekäutes Süppchen auf, sondern präsentiert uns 10 knackig-kernige Nummern, die sowohl das Feuer der wilden 80er im Zuhörer entfachen, als auch die produktionstechnischen Ansprüche der heutigen Zeit locker und lässig erfüllen. Die absoluten Höhepunkte eines mit Highlights bespickten Albums sind meines Erachtens der Groover "Blow By Blow", bei dessen Schmissig- und Rotzigkeit wahrscheinlich selbst die Gebrüder Young (AC/DC) vor Neid zerplatzen würden, und das lässig bluesige "Fighting To Die" sowie der mit orientalischen Touch versehene Dampfhammer "Headbangers" und die fetzige Rock ’N’ Roll-Nummer "Hey Look (But Don’t Touch)". Unterstützung hat er dabei u. a. von seinem alten Kumpel Angel Schleifer (ex-BONFIRE, PRETTY MAIDS), Thorsten Köhne (ex-DEMON DRIVE), Ralf Heyne (BISS) und Michael Voss (MAD MAX, CASANOVA), der hier auch für eine kernige und erdige Produktion gesorgt hat, erfahren. Kurzum, ein Comeback, das auf allen Ebenen hält was man sich von ihm verspricht

Sonny

Trackliste: 1. Strange Messiah - 2. Dangerous Behaviour  - 3. Blow By Blow - 4. Ashes Of Wrong - 5. Fighting To Die - 6. Headbangers - 7. Hey Look (But Don’t Touch) - 8. Piece Of My Heart - 9. Jack Of All Trades - 10. Rock Your World

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über PAUL SABU:
PAUL SABU/ Heartbreak (Klassiker-Tipp/ February 2006)

more Reviews for August 2007 (release date 21.08. - 31.08.2007)

Last Update: Sunday, 21. October 2007
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Sonny