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VOICES OF ROCK/ MMVII
  • Band: Voices Of Rock
  • Album: MMVIII
  • Spielzeit: 57:55 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 20.07.2007
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Eigentlich bin ich kein großer Freund von Projekt-Alben, da solche Veröffentlichungen nur selten halten können, was man sich von den beteiligten Namen verspricht. Im Falle von VOICES OF ROCK musste ich allerdings schon nach dem ersten Durchlauf meinen Standpunkt revidieren, denn auf "MMVII" stimmt vom Songwriting über die musikalische und gesangliche Umsetzung bis hin zu den produktionstechnischen Gesichtspunkten einfach alles. Hinter diesem Projekt stehen mit Chris Lausmann (ex-BONFIRE) und Michael Voss (CASANOVA, MAD MAX) ja auch zwei wahre Meister ihres Faches, die es wirklich verstanden haben, für ihre zehn Songs die richtigen Sänger zu finden. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass Songs wie z. B. das magisch-romantische "Over And Done" (DAN REED), der Kracher "Voodoo Woman", bei dem sich HOUSE OF LORDS-Sänger James Christian sich in Höchstform präsentiert, oder die von Jean Beauvoir (CROWN OF THORNS) stark interpretierte Riffnummer "Wild Thing" so klingen, als wären sie ihnen direkt auf den Leib geschrieben. Weitere Ohrwürmer sind das sphärische "Irresistible" (Harry Hess/ HAREM SCAREM) und das harmonische "Nightingale" (TERRY BROCK), das sich wohl am besten mit „STRANGEWAY meets CASANOVA“ umschreiben lässt. Meine momentanen Lieblingsnummern sind das cabrio-taugliche "China In Your Hands" und "Underloved", das beispiellos die geile Rockröhre von ROBIN BECK unterstreicht. Außerdem haben mit Steve Overland (FM/ SHADOWMAN), Gary Barden (ex-MSG/ STATETROOPER) und Johnny Gioeli (HARDLINE/ AXEL RUDI PELL) noch weitere namhafte Sänger ihre Stimmbänder meisterlich für VOICES OF ROCK schwingen lassen. Diese Veranstaltung ist somit von inhalts- und sinnlosen „Namedropping“ meilenweit entfernt, da hier nicht nur eine gelungene Auswahl der derzeit ausdruckstärksten Rockstimmen am Start ist, sondern diese auch zu Topleistungen gepusht wurden.

Sonny

Trackliste: 1. Voodoo Woman (James Christian) - 2. Wild Thing (Jean Beauvoir) - 3. Nightingale (Terry Brock) - 4. Over and Done (Dan Reed)5. Phoenix Rising (Johnny Gioeli) - 6. Irresistible (Harry Hess) - 7. China in your Hands (Göran Edman) - 8. Underloved (Robin Beck) - 9. Slip Away (Steve Overland) - 10. Love is Blind (Gary Barden)

Thanks to Birgitt @ GerMusica


TRIBZY/ Execution - Live Reunion
  • Band: Tribuzy
  • DVD: Execution – Live Reunion
  • Spielzeit: ca. 120 Minuten
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Helloween, Judas Priest, Halford
  • Veröffentlichung: 20.07.2007
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Wie geil ist das denn wohl gewesen, als es im November 2005 zu einem wahren Gipfeltreffen der Metal-Ikonen live on stage gekommen ist? Wie viele Träume müssen wahr werden, damit man so was live erleben darf? Renato TRIBUZY (der heißt wirklich so) hatte im Juli 2005 ein Projektalbum mit dem Titel "Execution" aufgenommen und damit in Brasilien mächtig abgeräumt. In der westlichen Welt hat man hingegen scheinbar keinen größeren Eindruck hinterlassen. Ich habe zumindest bisher nichts von ihm gehört. Umso erstaunter war ich dann, als ich das hier sehen und hören durfte. In bester Power Metal-Manier fegt Mr. TRIBUZY durch die ersten 4 Songs und muss sich hinter seinen danach auftretenden Gästen nicht verstecken. Und dazu gehörten an jenen denkwürdigen Abenden immerhin so illustre Musiker wie Mat Sinner (am Gesang und am Bass – geil!), Roland Grapow (MASTERPLAN/ ex-HELLOWEEN), Bruce Dickinson (IRON MAIDEN), Roy Z oder Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR). Irgendwie passt hier einfach alles: die Sänger, die Stimmung und eine Lightshow, die manch eine Band hier gerne hätte. Riesenbühne, Spaß bis zum Abwinken bei allen Beteiligten... – Herz, was willst Du mehr! Und Renato TRIBUZY kann nicht nur genial shouten, auch stagemässig kann er voll überzeugen. Wer auf Power Metal der oben genannten Bands steht, sollte hier auf alle Fälle zugreifen. Ich wage die Behauptung, dass man das sogar blind tun kann, ohne vorher von dem Jungen was gehört zu haben. Traumhaft! Neben dem Konzert kann man noch ein bisschen was an Hintergrundinfos bekommen, es gibt Interviews mit den beteiligten Musikern, Fotogalerie – ein „rund-rum-glücklich“-Paket.

Friedemann

Trackliste:

1. Intro - 2. Aggressive - 3. Divine Disgrace - 4. The Attempt - 5. Forgotten Time - 6. Nature Of Evil - 7. Absolution - 8. Final Embrace - 9. Web Of Life - 10. Execution - 11. Tears Of The Dragon - 12. Beast In The Light - bonus: Interviews - Photo Gallery

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über TRIBUZY:
TRIBUZY/ Execution


ROBIN BECK/ Livin' On A Dream
  • Band: Robin Beck
  • Album: Livin’ On A Dream
  • Spielzeit: 52:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Vixen, Lita Ford, Heart
  • Veröffentlichung: 06.07.2007
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Der Name ROBIN BECK bürgt für Qualität – egal welche musikalische Richtung sie auch immer verfolgt – aber, dass die Frau nach ihrer Rückbesinnung auf rockige Tage ("Do You Miss Me"/ 2005) noch eine Schippe drauflegen würde, dürfte auch eingefleischte Fans überraschen. Schon das Opener-Trio mit dem fetzigen Titeltrack, dem hymnischen Midtempo-Ohrwurm "Show Me Thew Way" und dem druckvollen "Love Me Like A Man" zeigt, dass auf "Livin’ On A Dream" die Zeichen – mehr denn je – auf kraftvollen und erdigen Melodic Rock stehen. Natürlich kommen die romantischen Momente mit "Always" (eine Ballade mit Hitkaliber a la "First Time") oder "Till The Last Tear Drop Falls", dem Hammer-Duett mit ihrem Gatten James Christian (HOUSE OF LORDS), keineswegs zu kurz. Aber das vertrackt-rotzige – ja leicht anrüchige - "Magic" und der dezent röhrende Stampfer "Love Lies" unterstreichen einmal mehr eindrucksvoll, dass ROBIN BECK noch nie rauer und rockiger geklungen hat. Dieser Aspekt und die wahrlich authentische Gemeinschaftsproduktion von James Christian und Tommy Denander sind für mich ausschlaggebend um "Livin’ On A Dream" sogar über das Erfolgsalbum "Touble Or Nothin’" zu stellen.

Sonny

Trackliste:

1. Livin’ On A Dream - 2. Show Me The Way - 3. Love Me Like A Man - 4. Always - 5. Nothing’s Gonna Change Your World - 6. Seventeen Forever - 7. Can’t Get Enough Of Your Heart - 8. Runaway - 9. Wrapped Around Your Finger - 10. Magic - 11. I Can’t Walk The Line - 12. Till The Last Teardrop Falls - 13. Love Lies

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über ROBIN BECK:
ROBIN BECK/ Do You Miss Me

more Reviews for July 2007 (release date 21.07. - 31.07.2007)

Last Update: Wednesday, 21. October 2007
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