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Eigentlich bin ich kein großer Freund von Projekt-Alben, da solche Veröffentlichungen
nur selten halten können, was man sich von den beteiligten Namen verspricht. Im
Falle von VOICES OF ROCK musste ich allerdings schon nach dem ersten Durchlauf
meinen Standpunkt revidieren, denn auf "MMVII" stimmt vom Songwriting
über die musikalische und gesangliche Umsetzung bis hin zu den
produktionstechnischen Gesichtspunkten einfach alles. Hinter diesem Projekt
stehen mit Chris Lausmann (ex-BONFIRE) und Michael Voss (CASANOVA, MAD MAX) ja
auch zwei wahre Meister ihres Faches, die es wirklich verstanden haben, für
ihre zehn Songs die richtigen Sänger zu finden. Somit ist es nicht weiter
verwunderlich, dass Songs wie z. B. das magisch-romantische "Over And Done"
(DAN REED), der Kracher "Voodoo Woman", bei dem sich HOUSE OF LORDS-Sänger
James Christian sich in Höchstform präsentiert, oder die von Jean Beauvoir (CROWN
OF THORNS) stark interpretierte Riffnummer "Wild Thing" so klingen,
als wären sie ihnen direkt auf den Leib geschrieben. Weitere Ohrwürmer sind
das sphärische "Irresistible" (Harry Hess/ HAREM SCAREM) und das
harmonische "Nightingale" (TERRY BROCK), das sich wohl am besten mit
„STRANGEWAY meets CASANOVA“ umschreiben lässt. Meine momentanen
Lieblingsnummern sind das cabrio-taugliche "China In Your Hands" und
"Underloved", das beispiellos die geile Rockröhre von ROBIN BECK
unterstreicht. Außerdem haben mit Steve Overland (FM/ SHADOWMAN), Gary Barden (ex-MSG/
STATETROOPER) und Johnny Gioeli (HARDLINE/ AXEL RUDI PELL) noch weitere namhafte
Sänger ihre Stimmbänder meisterlich für VOICES OF ROCK schwingen lassen.
Diese Veranstaltung ist somit von inhalts- und sinnlosen „Namedropping“
meilenweit entfernt, da hier nicht nur eine gelungene Auswahl der derzeit
ausdruckstärksten Rockstimmen am Start ist, sondern diese auch zu Topleistungen
gepusht wurden.
| Trackliste: | 1. Voodoo Woman (James Christian) - 2. Wild Thing (Jean Beauvoir) - 3. Nightingale (Terry Brock) - 4. Over and Done (Dan Reed)5. Phoenix Rising (Johnny Gioeli) - 6. Irresistible (Harry Hess) - 7. China in your Hands (Göran Edman) - 8. Underloved (Robin Beck) - 9. Slip Away (Steve Overland) - 10. Love is Blind (Gary Barden) |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Wie geil ist das denn wohl gewesen, als es im November 2005 zu einem wahren
Gipfeltreffen der Metal-Ikonen live on stage gekommen ist? Wie viele Träume müssen
wahr werden, damit man so was live erleben darf? Renato TRIBUZY (der heißt
wirklich so) hatte im Juli 2005 ein Projektalbum mit dem Titel "Execution"
aufgenommen und damit in Brasilien mächtig abgeräumt. In der westlichen Welt
hat man hingegen scheinbar keinen größeren Eindruck hinterlassen. Ich habe
zumindest bisher nichts von ihm gehört. Umso erstaunter war ich dann, als ich
das hier sehen und hören durfte. In bester Power Metal-Manier fegt Mr. TRIBUZY
durch die ersten 4 Songs und muss sich hinter seinen danach auftretenden Gästen
nicht verstecken. Und dazu gehörten an jenen denkwürdigen Abenden immerhin so
illustre Musiker wie Mat Sinner (am Gesang und am Bass – geil!), Roland Grapow
(MASTERPLAN/ ex-HELLOWEEN), Bruce Dickinson (IRON MAIDEN), Roy Z oder Ralf
Scheepers (PRIMAL FEAR). Irgendwie passt hier einfach alles: die Sänger, die
Stimmung und eine Lightshow, die manch eine Band hier gerne hätte. Riesenbühne,
Spaß bis zum Abwinken bei allen Beteiligten... – Herz, was willst Du mehr!
Und Renato TRIBUZY kann nicht nur genial shouten, auch stagemässig kann er voll
überzeugen. Wer auf Power Metal der oben genannten Bands steht, sollte hier auf
alle Fälle zugreifen. Ich wage die Behauptung, dass man das sogar blind tun
kann, ohne vorher von dem Jungen was gehört zu haben. Traumhaft! Neben dem
Konzert kann man noch ein bisschen was an Hintergrundinfos bekommen, es gibt
Interviews mit den beteiligten Musikern, Fotogalerie – ein „rund-rum-glücklich“-Paket.
| Trackliste: |
1. Intro - 2. Aggressive - 3. Divine Disgrace - 4. The Attempt - 5. Forgotten Time - 6. Nature Of Evil - 7. Absolution - 8. Final Embrace - 9. Web Of Life - 10. Execution - 11. Tears Of The Dragon - 12. Beast In The Light - bonus: Interviews - Photo Gallery |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über TRIBUZY:
TRIBUZY/ Execution
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Review:
Der Name ROBIN BECK bürgt für Qualität – egal welche musikalische
Richtung sie auch immer verfolgt – aber, dass die Frau nach ihrer Rückbesinnung
auf rockige Tage ("Do You Miss Me"/ 2005) noch eine Schippe drauflegen
würde, dürfte auch eingefleischte Fans überraschen. Schon das Opener-Trio mit
dem fetzigen Titeltrack, dem hymnischen Midtempo-Ohrwurm "Show Me Thew
Way" und dem druckvollen "Love Me Like A Man" zeigt, dass auf
"Livin’ On A Dream" die Zeichen – mehr denn je – auf kraftvollen
und erdigen Melodic Rock stehen. Natürlich kommen die romantischen Momente mit
"Always" (eine Ballade mit Hitkaliber a la "First Time")
oder "Till The Last Tear Drop Falls", dem Hammer-Duett mit ihrem
Gatten James Christian (HOUSE OF LORDS), keineswegs zu kurz. Aber das
vertrackt-rotzige – ja leicht anrüchige - "Magic" und der dezent röhrende
Stampfer "Love Lies" unterstreichen einmal mehr eindrucksvoll, dass
ROBIN BECK noch nie rauer und rockiger geklungen hat. Dieser Aspekt und die
wahrlich authentische Gemeinschaftsproduktion von James Christian und Tommy
Denander sind für mich ausschlaggebend um "Livin’ On A Dream" sogar
über das Erfolgsalbum "Touble Or Nothin’" zu stellen.
| Trackliste: |
1.
Livin’ On A Dream
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Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über ROBIN BECK:
ROBIN BECK/ Do You Miss Me
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Reviews for July 2007 (release date 21.07. -
31.07.2007)
Last Update: Wednesday, 21. October 2007
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