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Mit "Nasferatu" haben BLOODBOUND im Februar 2006 ohne jeden
Zweifel für das Debüt des Jahres in der Metal-Szene gesorgt. Obwohl die beiden
Bandköpfe Tomas Olsson und Fredrik Bergh (STREET TALK) nach der
albumbegleitenden Tour wieder ganz auf sich gestellt waren, ist es ihnen
verdammt schnell gelungen mit einer neuen Mannschaft einen mehr als würdigen
Nachfolger an den Start zu bringen. Klar, dass die ganzen Besetzungswechsel auch
Auswirkungen auf den Sound haben. Im Vergleich zum eher „true“-lastigen
Erstling geht man auf "Book Of Dead" – ohne etwas an der Härte
einzubüßen – noch einen Zacken melodischer und facettenreicher ans Werk.
Dies mag in erster Linie am Frontmann-Wechsel zwischen Metal-Shouter Urban Breed
(ex-TAD MOROSE) und Michael Bormann (RAIN/ ex-JADED HEART), der nach SYGNETs
"Children Of The Future" endlich mal wieder sein überaus großes
Talent für die metallischen Klänge eindrucksvoll zur Geltung bringt. Songs wie
der galoppierende Opener "Sign Of The Devil" und der Titeltrack, der
in U.D.O.-ähnlicher Manier auf den Zuhörer zugedampft kommt, oder die
phantastische Ballade "Black Heart" zeugen somit nicht nur vom
kompositorischen Facettenreichtum von Olsson/ Bergh, sondern zeigen auch in
aller Deutlichkeit, dass das Duo in Michael Bormann genau den richtigen Mann für
ihre neuen Songs gefunden hat. Sei’s nun pfeilschneller Stoff wie "Bless
The Unholy", das u. a. mit catchy Chören besticht, oder neoklassisch
Angehauchtes wie "Turn To Stone" bzw. epische Geschichten wie "Seven
Angels" (IRON MAIDEN würden
wahrscheinlich vor Neid erblassen/ Anmerk. des Verf.), das Material geht
sofort ins Ohr und setzt sich dort gnadenlos fest. Hier stimmt einfach alles –
von den Songs über die gesangliche und instrumentale Umsetzung bis hin zur
Produktion!
P.S. diese Scheibe dürfte allen Kritikern, die behaupten, dass Herrn Bormanns
Gesang auf allen Veröffentlichungen gleich klingt, endgültig den letzten Wind
aus den Segeln nehmen, denn so „dunkel“ und vielseitig wie auf "Book Of
Dead" hat das Ausnahmetalent noch nie geklungen!
| Trackliste: | 01. Sign Of The Devil - 02. The Tempter - 03. Book Of The Dead - 04. Bless The Unholy - 05. Lord Of Battle - 06. Flames Of Purgatory - 07. Into Eternity - 08. Black Heart - 09. Black Shadows - 10. Turn To Stone - 11. Seven Angels |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über BLOODBOUND:
BLOODBOUND/ Nosferatu
(Newcomer-Tipp/ February 2006)
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Review:
„Schwere Kost“ würden die Klitschkos wohl zu diesem Rundling sagen und
lägen damit auch nicht falsch. Das hier ist definitiv keine Scheibe für
Freunde des straighten Power Metals oder des lockeren Durchbangens. Diese
Scheibe fordert heraus und ist von daher etwas für Freunde instrumentaler,
anspruchsvoller Musik! Wer sich darauf einlässt, wird mit heißen Ohren und
Dauergrinsen belohnt. Was der Ex-Keyboarder von DREAM THEATER und Virgil Donati
(JOURNEY) an den Drums hier mit anderen Gitarristen und Bassisten aus dem
Jazzbereich runterzocken ist Gefrickel bis zum Abwinken. Anstrengend, aber auch
interessant zu hören. – Unvorstellbar, wie viele Rhythmus- und Taktwechsel
man in unter 5 Minutenlieder packen kann. Allein schon der Opener "Alien
Hip Hop" hinterlässt ein unglaubliches Staunen im Gesicht. Wenn das der
Hip Hop der Außerirdischen ist, bin ich bei der Party dabei. Teilweise erinnert
die Scheibe an "Superdrumming", was daran liegen könnte, dass Mr.
Donati acht von neun Liedern aufs Papier geschrieben hat und damit wesentlich
mehr Hand an die Songs als in der Vergangenheit legt.
Nochmal: Zum gepflegten Mähneschütteln eignet sich PLANET X definitiv nicht!
Um zu erkennen, was spielerisch alles auf Keyboards, 4- und 6-Saiten oder den
Drums möglich ist, ist "Quantum" ein fettes Lehrbuch!
| Trackliste: | 01. Alien
Hip Hop
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Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Mit dem zwar starken, aber für ihre Verhältnisse zu düsteren und kalten
Vorgänger "Fall" sind die Schweizer nicht bei allen ihren Fans auf
offene Ohren gestoßen. Um etwaigen verlorenen Boden bei den Anhängern wieder
gut zu machen, ist das Quintett mit dem Vorsatz ins Studio gegangen, ein „Best
Of“-Album mit neuen Songs aufzunehmen. Dass diese Aussage nicht ungefähr ist,
lässt sich nicht nur am spritzig-groovenden Opener "Make Your Day"
und dem darauf folgenden "Inferno", das gitarrentechnisch seinen Namen
alle Ehre macht, feststellen, sondern auch beliebig auf jede andere der 13
Nummern übertragen. Da wären z. B. noch die Vollgas-Nummer "The
One", der Parade-Stampfer "Playing With Fire" und "Vertigo",
das sich mit unglaublicher Vehemenz in die Birne einhämmert. Aber auch die
ruhigeren Nummern wie die 100%ige Gänsehautnummer "Love Will Find A
Way" und die packend-verträumte Acoustic-Nummer "Acheron’s
Way", die beide unbedingt mit verstärktem Airplay bedacht werden sollten,
infizieren auf Anhieb durch die unbändige Spielfreude der Eidgenossen. Zu den
hartnäckigsten „Viren“ gehören meines Erachtens "Higher Love",
das sich live zur absoluten Abfeier-Granate entwickeln dürfte, und die zackige
Hymne "Let ’Em Have", die allerdings nur als Bonustrack auf der
limitierten Ausgabe zu hören ist. Besagte „limited edition“ enthält zudem
noch den Videoclip zu "Chains Of Temptation" vom letzten Album. Fazit:
"Infected" ist zweifelsohne das Album, das die Fanschar eigentlich
schon nach "Rising" erwartet hat – Erdig-fett produzierte
Killer-Songs mit atemberaubenden Grooves, nicht zu leugnenden Live-Charakter und
einer gehörigen Portion Spielfreude. Gratulation Herrschaften!
Allerdings muss ich auch ehrlich zugeben, dass ich persönlich nach wie vor von
der dunkleren und melancholischeren Seite, die SHAKRA auf dem "Fall"
zutage gebracht haben, äußerst angetan bin! Nun denn, jedem das Seine
| Trackliste: | 01. Make Your Day - 02. Inferno
- 03. The One - 04. Playing With Fire
- 05. Dance With Madness - 06. Love Will
Find A Way - 07. Vertigo
- 08. The Conquest - 09. Higher Love
- 10. Cardiophobia - 11. Look At Me
- 12. The Other Side - 13. Acherons Way - (limited
edition): 14. Let 'em Have It + Videoclip Albumtrailer |
Thanks to
Thom & Thomas @ Shakra
weitere Reviews über
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SHAKRA/ My Life - My World (DVD/ CD)
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Reviews for May 2007 (release date 21.05. -
31.05.2007)
Last Update: Wednesday, 21. October 2007
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