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Review:
MARK SWEENEY dürfte als Frontmann von CRYSTAL BALL hinlänglich bekannt
sein. Nun fährt der charismatische Sänger mit "Slow Food" sein
erstes Solo-Album auf, das – wie der Titel vielleicht schon erahnen lässt –
nicht sonderlich viel mit dem Sound seiner Hauptband zu tun hat (Genau das sollte Sinn und Zweck einer Solo-Scheibe sein/ Anmerk. d.
Verf.!). So präsentiert er sich während der 13 Songs vorwiegend von seiner
balladesken und pop-/ soft-rockigen Seite. Dies geschieht in äußerst glaubwürdiger
und überzeugender Form, was vor allem die Balladen "Singing For You"
oder "The Reason", die mit liebevoll arrangierten Oboen- bzw.
Streichparts ordentlich für Gänsehaut sorgen, eindrucksvoll untermauern. Jede
Menge textlichen und musikalischen Tiefgang bieten auch die beiden
Acoustic-Stampfer "What Is Wrong" und "It’s About Time".
Mit "Superman" und dem leicht modern angehauchten Groover "Now Or
Never" geht es – ohne wirklich Parallelitäten zu seinem musikalischen
Hauptbetätigungsfeld – deutlich härter zu Sache. Lediglich die lässigen
Midtempo-Hymnen "Heaven" und "Must Be Paradise" erinnern
vielleicht am ehesten an die früheren Tage von CRYSTAL BALL. Tatkräftige
Unterstützung bekam MARK SWEENEY bei dieser Scheibe von MICHEAL BORMANN, der
nicht nur beim Songwriting maßgeblich und unüberhörbar (z. B. "Might Be
Love") beteiligt war, sondern auch den Großteil der Instrumente
eingespielt hat und "Slow Food" produktionstechnisch perfekt in Szene
gesetzt hat.
Mag sein,
dass dieses Album bei reinrassigen Metal-Fans nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen
wird, aber was letztendlich zählt ist Qualität und die ist im Falle von "Slow
Food" über jeden Zweifel erhaben.
| Trackliste: |
Thanks
to Oliver @ ArtistWorxx
weitere Reviews über MARK SWEENEY:
CRYSTAL BALL/ TimeWalker
CRYSTAL BALL/ Hellvetia
CRYSTAL BALL/ Virtual
Empire
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RAY WILSON auf seine Rolle als Sänger von GENESIS zu reduzieren ist genauso
verkehrt wie STILTSKIN allein auf ihren Überhit "Inside"
festzunageln. Ich gebe zu, dass ich beides getan habe und nach dieser
Livescheibe einsehe, dass das ein großer Fehler ist. Das RAY WILSON zu GENESIS
genauso wenig passt wie der Stern auf eine bayrische Automarke wird einem nach
dem Hören dieses Silberlings bewusst. Dieser Mann, der das leichte Timbre eines
CHRIS REA besitzt, gehört einfach in eine rockende Rockband. Hat man bei dem
Opener "Sunshine & Butterflies" noch den Verdacht, einem
lauschigen, leicht angerockten Club-Konzert in der Bonner „Harmonie“
beizuwohnen, verschwindet dieser Eindruck von Song zu Song und spätestens bei
"Fly High" (#3) wird gerockt, bis man die Axt noch richtig kreisen
lässt. Natürlich präsentiert man auch den größten Hit "Inside"
und das Publikum geht ab. Fette Gitarren, leichte Keyboardteppiche, ein satter
Bass und über allem die Stimme von RAY WILSON und fertig ist der gelungene
Konzertabend einer perfekt eingespielten Band. Spätestens nach dieser Scheibe
sollte man RAY WILSON und seinen Jungs von SKILTSKIN mehr als die eingangs
erwähnten Attribute gönnen, mindestens aber den Repeatknopf.
| Trackliste: |
01. Sunshine
and Butterflies |
Thanks to Moritz @ Gordeon Music
weitere Reviews über RAY
WILSON:
RAY WILSON/ The Next Best Thing
RAY WILSON/ Change
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Review:
Drei Jahre hat sich STAN BUSH seit seinem letzten Ohrenschmeichler "Shine"
zeitgelassen, um uns auf "In This Life" erneut mit 11 grandiosen
Nummern zu umgarnen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Ausnahmesänger aber
wieder deutlich rockiger zugange. Diese restlos erfreuliche Entwicklung macht
sich in erster Linie durch den Rocker "I Got A Thing For You" und den
Titeltrack sowie "This Moment" und "Over You", die beide mit
einem dezent-modernen Anstrich überraschen, bemerkbar.
Nichtsdestotrotz tritt er mit "I Can’t Cry", dem von verträumten
Streicher-/ Pianoparts dominierten "The First Time" und der gefühlvollen
Acoustic-Nummer "Southern Rain" einmal mehr den Beweis an, dass kaum
ein anderer Sänger in der Lage ist – mal abgesehen von JOHN WAITE und MICHAEL
BOLTON – Balladen derart unter die Haut gehend zu interpretieren. Somit ist
"In This Life" ein recht abwechslungsreiches Album geworden, das von
Balladen über Midtempo-Nummern bis hin zu kernigen Uptempo-Rockern alles bietet
was das Melodic Rock-Herz begehrt, zumal auch die Produktion vom Feinsten ist.
So und nicht anders hat zeitloser Melodic Rock zu klingen!
| Trackliste: |
1. I’ll
Never Fall |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über STAN BUSH:
STAN BUSH/ Shine
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Review:
Egal ob JOE LYNN TURNER ein Soloalbum oder ein neues Projekt in Angriff
nimmt, man kann stets davon ausgehen, dass die Sache Hand und Fuß hat. So auch
bei seinem neuesten, mittlerweile zehnten Solo-Streich (inkl. der beiden "Undercover"-Alben),
der sich stilistisch wohl am besten zwischen dem Vorgänger "The
Usual Suspects" und dem SUNSTORM-Projekt einordnen lässt. Eröffnet
wird "Second Hand Life" durch den edlen Hardrock-Stampfer "Love
Is Life" um dann über das orientalisch angelegte "Blood Red Skies",
das sicherlich auch Anfang der 80er auf einer der RAINBOW-Scheiben mit JLT eine
gute Figur gemacht hätte, und das in DEEP PURPLE-Manier röhrende "Stroke
Of Midnight", das in Zusammenarbeit mit Richtie Blackmore/ Roger Glover
entstanden ist, letztendlich mit der herrlichen AOR-Hymne "Two Lights"
(exklusiver Bonustrack für Europa!) elegant abgerundet zu werden. Weitere
Highlights sind die stimmungsvolle Ballade "In Your Eyes" und das
schwermütige "Got Me Where You Want" sowie das energiegeladene "Over
The Top". Außerdem ist mit "Sweet Obsession" eine Nummer am
Start, die durch BONFIRE ("Fireworks") zwar zum Hit geworden ist, aber
eigentlich gemeinsam mit Claus Lessmann und Jörg Deisinger für den "Rescue
You"-Nachfolger geschrieben wurde.
| Trackliste: |
1. Love
is Life |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über JOE LYNN TURNER:
SUNSTORM/ Sunstorm (Earcatcher/
September 2006)
AKIRA KAJIYAMA + JOE LYNN TURNER/ Fire Without Flame
JOE LYNN TURNER/ The
Usual Suspects
HUGHES TURNER PROJECT/ HTP 2
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"Every Picture Tells A Story" sangen Ende der 80er Jahre bereits
GEORGIA SATELLITES. Dies dachte sich auch der Lead-Gitarrist der DAVID CROSS
BAND – Mr. PAUL CLARK und so suchte er sich sieben unterschiedliche Bilder
aus, um sie mit seinen musikkompositorischen Ideen zu interpretieren.
Herausgekommen ist dabei ein reines Instrumental-Album, welches sich der
Stilmittel der genannten Vorreiter der Szene bedient. Das ist nicht neu, aber
trotzdem interessant. Immerhin schafft es PAUL CLARK in den sieben Songs teils
sehr unterschiedliche Stimmungen aufzubauen und – wenn man sich dazu die Zeit
und Ruhe nimmt – den Hörer mit auf die Reise durch die Ausstellung zu nehmen.
Das dabei manches vorhersehbar ist mindert nicht den Hörgenuss – wie sonst
sollte man auch instrumental ein Schlachtbild interpretieren als nicht mit der
gehörigen Portion Pathos und wenn Maria den gestorbenen Christus in den Armen
hält ist auch klar, dass dazu nicht das volle Heavybrett gefahren wird. Was
stört sind andere Dinge, wie der Drumcomputer, der manches Lied seiner
„Seele“ beraubt, weil er teilweise nicht dynamisch oder sogar unpassend
klingt. Das Orchester aus der Dose ist teilweise zu mächtig aufgefahren und
rasiert dabei scharf an der Grenze zum Kitsch. Weiterhin nervt, dass man den zu
bespielenden Bildern nicht die ganze Seite, sondern nur ungefähr
briefmarkengroße Abbildungen im Booklet gönnt. So fällt es schwer, das, was
Paul Clark in den Bildern erkennt, ohne Lupe überhaupt auszumachen. Alles in
allem ist dieses Werk trotzdem allen Freunden instrumentaler E-Gitarrenmusik
wärmstens ans Herz zu legen.
| Trackliste: |
1. THE RAPE OF THE SABINE WOMEN - 2. THE RAFT OF THE MEDUSA - 3. REQIUEM - 4. THE CHOSEN ONE - 5. ARTAUD: ON THE FRINGE OF INSANITY - 6. VIRTUS JUNXIT MORS NON SEPERABIT - 7. THE BEHEADING OF JOHN THE BAPTIST |
Thanks to Moritz @ Gordeon Music
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Nach dem krampfhaft modernen Zweitling der deutsch-schwedischen Combo um das
Gitarristen-Duo Rolf Munkes (EMPIRE, ex-MAJESTY) und Chris Heun (ex-LANCER/
ex-SHYLOCK) waren meine Erwartungen bzgl. des dritten Albums gen Nullkommanix
gesunken. Aber anstatt – wie anfangs fälschlicherweise vermutet - "Deadringer"
bereits nach einem Durchlauf wieder in die Ecke zu stellen, muss ich gestehen,
dass dieser Silberling meinen CD-Player zur Zeit zum Glühen bringt. Angefangen
vom bombigen Opener/ Titeltrack über den getragenen Groover "Hero"
und das treibende "Line Of Fire" bis hin zur gefühlvollen
Powerballade "Miracle Baby" und den bluesgetränkten Rocker "Razor
Blues" schließen RAZORBACK genau da an, wo sie auf ihrem starken Debüt
"Animal Anger" aufgehört haben. Durch diese Rückbesinnung auf
kernige Hard Rock-Gefilde in Verbindung mit einem fetten Schuss Heavieness kann
sich vor allem Sänger Stefan Berggren (ex-COMPANY OF SNAKES) wieder deutlich
freier entfalten. Außerdem hat es den Anschein, dass dem Quartett durch
Neuzugang und Drumtier Mike Terrana (MASTERPLAN/ ex-RAGE) eine gehörige Dosis
Spielfreude injiziert wurde. Somit ist "Deadringer" für mich ohne
jeden Zweifel die Überraschung im April!
| Trackliste: | 1. The Faint Distant Bell Ring (Intro) - 2. Deadringer - 3. The Last Man Standing - 4. Take Me To The Other Side - 5. Hero - 6. Line Of Fire - 7. Burden - 8. Miracle Baby - 9. Rock'n Roll Life In Hellsinki - 10. Let Me Give My Lovin' - 11. Razor Blues |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weiter Reviews über RAZORBACK:
RAZORBACK/ Criminal Justice
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Reviews for April 2007 (release date
21.04. - 30.04.2007)
Last Update: Sunday, 02. September 2007
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