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MARK SWEENEY/ Slow Food
  • Band: Mark Sweeney
  • Album: Slow Food
  • Spielzeit: 51:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pie Music/ NL Distribution
  • Vergleichbare Bands: Michael Bormann, Jon Bon Jovi, Bryan Adams
  • Veröffentlichung: 27.04.2007
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
MARK SWEENEY dürfte als Frontmann von CRYSTAL BALL hinlänglich bekannt sein. Nun fährt der charismatische Sänger mit "Slow Food" sein erstes Solo-Album auf, das – wie der Titel vielleicht schon erahnen lässt – nicht sonderlich viel mit dem Sound seiner Hauptband zu tun hat (Genau das sollte Sinn und Zweck einer Solo-Scheibe sein/ Anmerk. d. Verf.!). So präsentiert er sich während der 13 Songs vorwiegend von seiner balladesken und pop-/ soft-rockigen Seite. Dies geschieht in äußerst glaubwürdiger und überzeugender Form, was vor allem die Balladen "Singing For You" oder "The Reason", die mit liebevoll arrangierten Oboen- bzw. Streichparts ordentlich für Gänsehaut sorgen, eindrucksvoll untermauern. Jede Menge textlichen und musikalischen Tiefgang bieten auch die beiden Acoustic-Stampfer "What Is Wrong" und "It’s About Time". Mit "Superman" und dem leicht modern angehauchten Groover "Now Or Never" geht es – ohne wirklich Parallelitäten zu seinem musikalischen Hauptbetätigungsfeld – deutlich härter zu Sache. Lediglich die lässigen Midtempo-Hymnen "Heaven" und "Must Be Paradise" erinnern vielleicht am ehesten an die früheren Tage von CRYSTAL BALL. Tatkräftige Unterstützung bekam MARK SWEENEY bei dieser Scheibe von MICHEAL BORMANN, der nicht nur beim Songwriting maßgeblich und unüberhörbar (z. B. "Might Be Love") beteiligt war, sondern auch den Großteil der Instrumente eingespielt hat und "Slow Food" produktionstechnisch perfekt in Szene gesetzt hat.
Mag sein, dass dieses Album bei reinrassigen Metal-Fans nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen wird, aber was letztendlich zählt ist Qualität und die ist im Falle von "Slow Food" über jeden Zweifel erhaben.

Sonny

Trackliste: 1. Singing for you - 2. What is wrong with this world - 3. Superman - 4. I'm back - 5. Don't hold back the tears - 6. Might be love - 7. The reason - 8. Heaven - 9. Must be paradise - 10. Together forever - 11. Now or never - 12. Is it this? - 13. It's about time

Thanks to Oliver @ ArtistWorxx

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RAY WILSON & STILTSKIN/ Live
  • Band: Ray Wilson & Stiltskin
  • Albumtitel: Live
  • Spielzeit: 78:32 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Sandport/ InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Nickelback trifft Nirvana
  • Veröffentlichung: 20.04.2007
  • Wertung: 10/ 10

Review:
RAY WILSON auf seine Rolle als Sänger von GENESIS zu reduzieren ist genauso verkehrt wie STILTSKIN allein auf ihren Überhit "Inside" festzunageln. Ich gebe zu, dass ich beides getan habe und nach dieser Livescheibe einsehe, dass das ein großer Fehler ist. Das RAY WILSON zu GENESIS genauso wenig passt wie der Stern auf eine bayrische Automarke wird einem nach dem Hören dieses Silberlings bewusst. Dieser Mann, der das leichte Timbre eines CHRIS REA besitzt, gehört einfach in eine rockende Rockband. Hat man bei dem Opener "Sunshine & Butterflies" noch den Verdacht, einem lauschigen, leicht angerockten Club-Konzert in der Bonner „Harmonie“ beizuwohnen, verschwindet dieser Eindruck von Song zu Song und spätestens bei "Fly High" (#3) wird gerockt, bis man die Axt noch richtig kreisen lässt. Natürlich präsentiert man auch den größten Hit "Inside" und das Publikum geht ab. Fette Gitarren, leichte Keyboardteppiche, ein satter Bass und über allem die Stimme von RAY WILSON und fertig ist der gelungene Konzertabend einer perfekt eingespielten Band. Spätestens nach dieser Scheibe sollte man RAY WILSON und seinen Jungs von SKILTSKIN mehr als die eingangs erwähnten Attribute gönnen, mindestens aber den Repeatknopf.

Friedemann

Trackliste:

01. Sunshine and Butterflies  - 02. Sarah - 03. Fly High - 04. Constantly Reminded - 05. Gypsy - 06. Another Day - 07. Lemon Yellow Sun  - 08. Taking Time - 09. She  - 10. Adolescent Breakdown - 11. Some Of All My Fears - 12. Footsteps - 13. Inside - 14. Fame - 15. Wake Up Your Mind - 16. Ghost 

Thanks to Moritz @ Gordeon Music

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STAN BUSH/ In This Life
  • Band: Stan Bush
  • Album: In This Life
  • Spielzeit: 50:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 20.04.2007
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Drei Jahre hat sich STAN BUSH seit seinem letzten Ohrenschmeichler "Shine" zeitgelassen, um uns auf "In This Life" erneut mit 11 grandiosen Nummern zu umgarnen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Ausnahmesänger aber wieder deutlich rockiger zugange. Diese restlos erfreuliche Entwicklung macht sich in erster Linie durch den Rocker "I Got A Thing For You" und den Titeltrack sowie "This Moment" und "Over You", die beide mit einem dezent-modernen Anstrich überraschen, bemerkbar.  Nichtsdestotrotz tritt er mit "I Can’t Cry", dem von verträumten Streicher-/ Pianoparts dominierten "The First Time" und der gefühlvollen Acoustic-Nummer "Southern Rain" einmal mehr den Beweis an, dass kaum ein anderer Sänger in der Lage ist – mal abgesehen von JOHN WAITE und MICHAEL BOLTON – Balladen derart unter die Haut gehend zu interpretieren. Somit ist "In This Life" ein recht abwechslungsreiches Album geworden, das von Balladen über Midtempo-Nummern bis hin zu kernigen Uptempo-Rockern alles bietet was das Melodic Rock-Herz begehrt, zumal auch die Produktion vom Feinsten ist. So und nicht anders hat zeitloser Melodic Rock zu klingen!

Sonny

Trackliste:

1. I’ll Never Fall - 2. I Got A Thing For You - 3. I Can’t Cry - 4. In This Moment - 5. Waiting For You - 6. The First Time - 7. Long, Long Way - 8. Over You - 9. Take It All The Way - 10. In This Life - 11. Southern Rain

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

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JOE LYNN TURNER/ Second Hand Life
  • Band: Joe Lynn Turner
  • Album: Second Hand Life
  • Spielzeit: 50:04 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Rainbow, Deep Purple, HTP
  • Veröffentlichung: 20.04.2007
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Egal ob JOE LYNN TURNER ein Soloalbum oder ein neues Projekt in Angriff nimmt, man kann stets davon ausgehen, dass die Sache Hand und Fuß hat. So auch bei seinem neuesten, mittlerweile zehnten Solo-Streich (inkl. der beiden "Undercover"-Alben), der sich stilistisch wohl am besten zwischen dem Vorgänger "The  Usual Suspects" und dem SUNSTORM-Projekt einordnen lässt. Eröffnet wird "Second Hand Life" durch den edlen Hardrock-Stampfer "Love Is Life" um dann über das orientalisch angelegte "Blood Red Skies", das sicherlich auch Anfang der 80er auf einer der RAINBOW-Scheiben mit JLT eine gute Figur gemacht hätte, und das in DEEP PURPLE-Manier röhrende "Stroke Of Midnight", das in Zusammenarbeit mit Richtie Blackmore/ Roger Glover entstanden ist, letztendlich mit der herrlichen AOR-Hymne "Two Lights" (exklusiver Bonustrack für Europa!) elegant abgerundet zu werden. Weitere Highlights sind die stimmungsvolle Ballade "In Your Eyes" und das schwermütige "Got Me Where You Want" sowie das energiegeladene "Over The Top". Außerdem ist mit "Sweet Obsession" eine Nummer am Start, die durch BONFIRE ("Fireworks") zwar zum Hit geworden ist, aber eigentlich gemeinsam mit Claus Lessmann und Jörg Deisinger für den "Rescue You"-Nachfolger geschrieben wurde.

Sonny

Trackliste:

1. Love is Life - 2. Got Me Where You Want Me - 3. Second Hand Life - 4. In Your Eyes - 5. Blood Red Sky - 6. Stroke of Midnight - 7. Over the Top - 8. Cruel - 9. Sweet Obsession - 10. Love Is On Our Side - 11. Two Lights (european exclusive bonus track)

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

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PAUL CLARK/ Shredz At An Exhibition
  • Band: Paul Clark
  • Albumtitel: Shredz At An Exhibition
  • Spielzeit: 62:54 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Rusty Cage Records/ H’art
  • Vergleichbare Bands: Joe Satriani, Steve Vai, Vinnie Moore
  • Veröffentlichung: 05.04.2007
  • Wertung: 9/ 10

Review:
"Every Picture Tells A Story" sangen Ende der 80er Jahre bereits GEORGIA SATELLITES. Dies dachte sich auch der Lead-Gitarrist der DAVID CROSS BAND – Mr. PAUL CLARK und so suchte er sich sieben unterschiedliche Bilder aus, um sie mit seinen musikkompositorischen Ideen zu interpretieren. Herausgekommen ist dabei ein reines Instrumental-Album, welches sich der Stilmittel der genannten Vorreiter der Szene bedient. Das ist nicht neu, aber trotzdem interessant. Immerhin schafft es PAUL CLARK in den sieben Songs teils sehr unterschiedliche Stimmungen aufzubauen und – wenn man sich dazu die Zeit und Ruhe nimmt – den Hörer mit auf die Reise durch die Ausstellung zu nehmen. Das dabei manches vorhersehbar ist mindert nicht den Hörgenuss – wie sonst sollte man auch instrumental ein Schlachtbild interpretieren als nicht mit der gehörigen Portion Pathos und wenn Maria den gestorbenen Christus in den Armen hält ist auch klar, dass dazu nicht das volle Heavybrett gefahren wird. Was stört sind andere Dinge, wie der Drumcomputer, der manches Lied seiner „Seele“ beraubt, weil er teilweise nicht dynamisch oder sogar unpassend klingt. Das Orchester aus der Dose ist teilweise zu mächtig aufgefahren und rasiert dabei scharf an der Grenze zum Kitsch. Weiterhin nervt, dass man den zu bespielenden Bildern nicht die ganze Seite, sondern nur ungefähr briefmarkengroße Abbildungen im Booklet gönnt. So fällt es schwer, das, was Paul Clark in den Bildern erkennt, ohne Lupe überhaupt auszumachen. Alles in allem ist dieses Werk trotzdem allen Freunden instrumentaler E-Gitarrenmusik wärmstens ans Herz zu legen.

Friedemann

Trackliste:

1. THE RAPE OF THE SABINE WOMEN - 2. THE RAFT OF THE MEDUSA - 3. REQIUEM - 4. THE CHOSEN ONE - 5. ARTAUD: ON THE FRINGE OF INSANITY - 6. VIRTUS JUNXIT MORS NON SEPERABIT - 7. THE BEHEADING OF JOHN THE BAPTIST

Thanks to Moritz @ Gordeon Music


RAZORBACK/ Deadringer
  • Band: Razorback
  • Album: Deadringer
  • Spielzeit: 52:47 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Company Of Snakes, ZZ Top
  • Veröffentlichung: 20.04.2007
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Nach dem krampfhaft modernen Zweitling der deutsch-schwedischen Combo um das Gitarristen-Duo Rolf Munkes (EMPIRE, ex-MAJESTY) und Chris Heun (ex-LANCER/ ex-SHYLOCK) waren meine Erwartungen bzgl. des dritten Albums gen Nullkommanix gesunken. Aber anstatt – wie anfangs fälschlicherweise vermutet - "Deadringer" bereits nach einem Durchlauf wieder in die Ecke zu stellen, muss ich gestehen, dass dieser Silberling meinen CD-Player zur Zeit zum Glühen bringt. Angefangen vom bombigen Opener/ Titeltrack über den getragenen Groover "Hero" und das treibende "Line Of Fire" bis hin zur gefühlvollen Powerballade "Miracle Baby" und den bluesgetränkten Rocker "Razor Blues" schließen RAZORBACK genau da an, wo sie auf ihrem starken Debüt "Animal Anger" aufgehört haben. Durch diese Rückbesinnung auf kernige Hard Rock-Gefilde in Verbindung mit einem fetten Schuss Heavieness kann sich vor allem Sänger Stefan Berggren (ex-COMPANY OF SNAKES) wieder deutlich freier entfalten. Außerdem hat es den Anschein, dass dem Quartett durch Neuzugang und Drumtier Mike Terrana (MASTERPLAN/ ex-RAGE) eine gehörige Dosis Spielfreude injiziert wurde. Somit ist "Deadringer" für mich ohne jeden Zweifel die Überraschung im April!

Sonny

Trackliste: 1. The Faint Distant Bell Ring (Intro) - 2. Deadringer - 3. The Last Man Standing - 4. Take Me To The Other Side - 5. Hero - 6. Line Of Fire - 7. Burden - 8. Miracle Baby - 9. Rock'n Roll Life In Hellsinki - 10. Let Me Give My Lovin' - 11. Razor Blues

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weiter Reviews über RAZORBACK:
RAZORBACK/ Criminal Justice

more Reviews for April 2007 (release date 21.04. - 30.04.2007)

Last Update: Sunday, 02. September 2007
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