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DECOY/ Call Of The Wild
  • Band: Decoy
  • Album: Call Of The Wild
  • Spielzeit: 52:07 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Grand Illusion, Fatal Force, Section A
  • Veröffentlichung: 27.04.2007
  • Wertung: 7/ 10

Review:
DECOY nennt sich die Zusammenarbeit zwischen Songwriter/ Gitarrist Torben Enevoldsen (SECTION A, FATAL FORCE) und ex-GRAND ILLUSION-Sänger Peter Sundell. Wenn man sich ihre aktuellen bzw. ehemaligen Betätigungsfelder zu Ohren führt, dürfte die musikalische Marschrichtung auf "Call Of The Wild" ziemlich klar sein: äußerst melodischer Hard Rock mit einer wohldosierten Prise Prog und Metal. Diese Kombination trägt vor allem beim knackigen stampfenden Titeltrack, bei der Uptempo-Nummer "Heavy Metal Thunder" und der AOR-Hymne "How Long" ihre Früchte. Auch das schleppende Groovemonster "Make A Stand" weiß auf Anhieb zu überzeugen. An den restlichen Songs gibt es zwar in Songwriter-Belangen nicht wirklich etwas auszusetzen, aber in punkto Sound hätte man gelegentlich noch etwas mehr herausholen können. In der Endabrechnung bleibt somit also ein recht frisches, abwechslungsreiches und verspieltes Scheiberl, das stellenweise produktionstechnisch noch a bisserl mehr Wumms vertragen hätte können.

Sonny

Trackliste: 1. Divided - 2. Call of the wild - 3. Brothers in arms - 4. Heavy metal thunder - 5. Make a stand - 6. Break through - 7. Forever and ever - 8. My religion - 9. How long - 10. The real deal - 11. Peace of mind

Thanks to Birgitt @ GerMusica


EDWIN/ Better Days
  • Band: Edwin
  • Albumtitel: Better Days
  • Spielzeit: 42:57 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Linus Entertainment/ ZYX-Music
  • Vergleichbare Bands: AOR
  • Veröffentlichung: 27.04.2007
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Hallo, liebes weibliches Lesepublikum dieser grandiosen Internetseite. Hier kommt eine Review ganz speziell für Euch, wenn Ihr den Kragen voll habt von den bösen Metalbands, die entweder schlecht bis gar nicht singen können oder aber mit ihrem studierten Wissen so anspruchsvoll vor sich hinschrummeln, dass man nach 8 Minuten schon vergessen hat, wie das Lied eigentlich angefangen hat. Wenn Du, liebes weibliches Lesepublikum, in der CD-Sammlung Eures Liebsten neben den Growlmonstern mit den unaussprechlichen Namen, etwas vermisst, was Eure Gehörgänge umschmeichelt, dann haben wir hier etwas für Euch: EDWIN! Seine Oberarme so umfangreich, wie die Bierplauze Eures Liebsten, eine Stimme die schmeichelnd durch die Boxen fließt und Lieder hervorzaubert, bei denen man schnell den Eindruck bekommt, das doch schon gehört zu haben – EDWIN will Euch verzaubern. Das schafft er durchaus, laden seine Musik und Texte doch zum Träumen ein. Hier werden BRYAN ADAMS, RICHARD MARX und Teile von U2 zu einem großen Ganzen vereint.
Und wenn er dann singt „It’s late and my date is this bottle … hoping that no one finds me this way, and I will wait for better days with you here by me. And you lift me up, so many ways, set me free. It feels so amazing in a world of crazy …”, möchte man am liebsten ins Cover klettern und ihm helfen. Hier ist dem ehemaligen Sänger von I MOTHER EARTH ein absolut massentaugliches Scheibchen gelungen, was sich durchaus in der Publikumsgunst der genannten Künstler schnell etablieren könnte, Euren Liebsten Metalmaxen aber nur schwer bekehren wird. Leichte Kost, nicht schlecht, aber auch nicht spektakulär oder gar neu mit hohem Wiedererkennungswert, das ist EDWIN, der in Kanada inzwischen Superstar-Status innehaben soll.

Friedemann

Trackliste: 1. Never Over - 2. Wrong Side - 3. I Wonder - 4. Right Here - 5. Flyin' - 6. Better Days - 7. That's A Lie - 8. Light Reflects - 9. Eyes Of A Child - 10. Hold Your Head Up - 11. Alive (Acoustic)

Thanks to Ralph @ Indevent

more Reviews for April 2007 (release date 11.04. - 20.04.2007)

Last Update: Sunday, 02. September 2007
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Sonny