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PINK CREAM 69/ In10sity

Review:
Nachdem ich als alter PINK CREAM 69-Fan von den letzten beiden Alben "Endangered" (2001) und "Thunderdome" (2004) doch verhältnismäßig enttäuscht war, waren meinerseits mit "In10sity" keine großen Erwartungen verbunden. Aber bereits nach dem genialen Opener-Trio mit dem vorwärts marschierenden "Children Of The Dawn" und dem rasanten "No Way Out", das stellenweise an JUDAS PRIESTs "Turbo Lover" erinnert, sowie dem modern angehauchten Stampfer "Crossfire" muss ich hocherfreut feststellen, dass die Karlsruher, die es in ihrer 20jährigen Bandgeschichte auf mittlerweile 10 Studio-Alben gebracht haben, auf "In10sity" so frisch und unverbraucht klingen wie seit "Sonic Dynamite"-Zeiten nicht mehr. Diesem ersten, überaus positiven Eindruck wird gleich im Anschluss mit solchen Killer-Nummern wie "I’m Not Afraid", "A New Religion" und dem Groover "The Hour Of Freedom", der stellenweise leicht orientalische Züge annimmt, noch mehr Nachhaltigkeit verliehen. Zum meinen momentanen Favoriten gehören "It’s Just A State Of Mind", das mit einem bestechenden Gitarrensolo aufwartet, und die stadionträchtige Hymne "Wanna Her You Rock" oder die abschließende, schaurig-schöne Ballade "Last Train To Nowhere" (Gänsehaut-Garantie!). Die Scheibe rockt ohne jeglichen Durchhänger von A – Z, ergo gilt: „No fillers, all killers!“

Sonny

Trackliste:

1. Children of the Dawn - 2. No Way Out - 3. Crossfire - 4. I´m Not Afraid - 5. A New Religion - 6. The Hour of Freedom - 7. Stop This Madness -8. Desert Land - 9. Out of this World - 10. It´s Just a State of Mind - 11. Wanna Hear You Rock -12- My Darkest Hour (european bonus track) - 13. Last Train to Nowhere

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


REDEMPTION/ The Origins Of Ruin
  • Band: Redemption
  • Albumtitel: The Origins Of Ruin
  • Spielzeit: 57:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Dream Theater meets Metallica meets Prymary
  • Veröffentlichung: 30.03.2007
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Das Krefelder Label InsideOut Music begeistert mich immer wieder. Was die in den letzten Jahren ausgegraben und entdeckt haben ist unglaublich. Nun liegt mit "The Orgins Of Ruin" nun nicht gerade das Debutalbum von REDEMPTION vor (immerhin schon CD # 3), aber ich habe mit diesem Schwergewicht der Lasertechnik zum ersten Mal etwas von ihnen gehört. Wieder eine AllStarBand (bestehend aus Ray Alder von FATES WARNING (v.), Bernie Versailles von AGENT STEEL (g.), Chris Quirarte von PRYMARY (d.) und Sean Andrews (b.) sowie Nicolas van Dyk), die sich in einem Nebenprojekt austobt. Mastermind van Dyk beschreibt die Musik selbst als eine Kombination unterschiedlicher Elemente wie Progmetal (festzumachen an teils komplizierten Rhythmen und Riffs), Powermetal (festzumachen an hoher Dynamik und hohem Tempo mit viel Doubelbassgewitter) sowie Melodic Metal (herauszuhören an den starken Harmonien und teils überstrahlenden Refrains). Wer meint, dass das nicht machbar ist, kann sich gleich mit dem Opener "The Suffocaiting Silence" eines besseren belehren lassen – und es geht in der Marschrichtung weiter. Tolle Gitarrenduelle, unterlegt von treibenden Drumbeats powern Redemption REDEMPTION im Dampfzugtempo durch den Laser und die Lautsprecher. Das man es aber auch durchaus ruhiger angehen lassen kann, zeigt das Quartett in der „fast“ Pianoballade "The Origin Of Ruins" – wunderbare 2:47 Minuten Verschnaufpause, bevor man dann wieder Fahrt aufnimmt. Im abschließenden 9minüter "Fall On You" wird dann noch mal ganz tief in die Progkiste gepackt. Freunde heftig rockender Frickelbands sollten hier mal ganz schnell zugreifen.

Friedemann

Trackliste: 01. The Suffocating Silence - 02. Bleed Me Dry - 03. The Death Of Faith & Reason - 04. Memory - 05. The Origins Of Ruin - 06. Man Of Glass - 07. Blind My Eyes - 08. Used To Be - 09. Fall On You

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


SLAVIOR/ Slavior
  • Band: Slavior
  • Albumtitel: Slavior
  • Spielzeit: 52:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: siehe unten
  • Veröffentlichung: 30.03.2007
  • Wertung: 10/ 10

Review:
„It was designed for the masses“, ist die eigene Aussage des Trios um FATES WARNING Trommler Mark Zonder, wenn es um den Geschmack der Band geht. Was bedeutet das im Einzelnen? Man nehme einen großen Topf tiefer gestimmter Gitarren, gebe eine starke Prise CREED mit FAITH NO MORE-Essenzen hinzu, würze ein wenig mit RED HOT CHILI PEPPERS und verfeinere das Ganze mit einer Prise guten NewMetals – et voilà – SLAVIOR ist angerichtet. Gut, nicht zu anspruchsvoll, massenkompatibel und durchaus auch radiotauglich – eben schmackhaft, aber nicht billig. So einfach wie die o. g. Band-Zutaten für diesen Silberling ist die Herangehensweise an das Komponieren lt. Aussage von Mr. Zonder: Als erstes entstanden die Schlagzeugparts, danach wurden von Wayne Findlay (MSG-Gitarrist/ Keyboarder) die Gitarrenparts und Hooks eingespielt, mit dem fertigen Kompositionsgerüst konsultierte man Gregg Analla (ehemals Frontschnauze bei TRIBE OF GYPSIES), der dann noch die Gesangsmelodien und Texte beisteuerte. Für mich hört sich das eher nach „das Pferd von hinten aufzäumen“ an, bringt aber so treibende Riffrocker wie "Origin" oder "Swept Away" hervor, driftet in leicht funkige Gefilde mit "Altar" ab oder tischt Reggae mit Rock gemischt in "Dove" auf. Mit "Another Planet" kocht man ein wenig in der Progressivküche ohne den Hörer zu sehr zu strapazieren. Für mich eine der CDs des noch nicht langen Jahres. Unbedingt antesten!

Friedemann

Trackliste: 01. Origin - 02. Shatter - 03. Swept Away - 04. Altar - 05. Another Planet - 06. Deeper - 07. Dove - 08. Slavior - 09. Give It Up - 10. Red Road

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


DORRN/ Oversexed And Underfucked
  • Band: Dorrn
  • Album: Oversexed And Underfucked
  • Spielzeit: 43:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF-Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands: irgendwo zwischen Guano Apes und Skew Siskin
  • Veröffentlichung: 26.03.2007
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Bisher ist es – mal abgesehen von DIE HAPPY – noch keiner deutschen Band gelungen, die Lücke, die GUANO APES nicht nur in der nationalen, sondern auch in der internationalen Szene hinterlassen hat, annähernd halbwegs zu füllen. Doch aufgehorcht, mit DORRN meldet ein hoffnungsvoller Vierer berechtigte Ansprüche an. Die Hamburger um Sängerin Jackie, die röhrt wie Sabine Claasen (HOLY MOSES), rotzt wie Nina C. Alice (SKEW SISKIN) und sanfte Krallen wie EARTHA KITT zeigt, wissen auf ihrem Debüt "Oversexed And Underfucked" auf ganzer Linie zu überzeugen. Stilistisch fahren sie während der 11 Songs und dem schaurig-explosiven Video "We’re Out" eine durchschlagende Mischung aus kraftvollen Crossover, rifflastigen Rock und raffiniertem Electronic auf, die sie mit einem erfreulich ausgeprägten Gespür für großartige Melodien verfeinern. Neben den bereits genannten Videoclip (absolut MTVIVA-tauglich), kristallisieren sich mit dem rotzig-charmanten Opener "Soul Sister" und dem galaktischen Ohrenschmeichler "Nightmare Express" sowie dem mächtig groovenden "Tough Girl" potenzielle Hit-Aspiranten heraus. Außerdem hämmert sich das gewaltige Riffmonster "Stop Pushin’ Me Around" in der Gehirnrinde ein, während sich "City@Night" aufgrund seines luftig-leichten Charmes in den Gehörwindungen festsaugt. Als äußerst gelungen ist auch die Coverversion des MADONNA-Hits "Bad Girl", der vom völlig unterbewerteten Album "Erotica" stammt, zu bezeichnen, denn hier gelingt es der Band scheinbar spielend der Nummer ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Gekrönt wird dieser großartige Erstling durch eine druckvolle Produktion und einen astreinen Mix. Kurzum: Besser geht’s kaum!!!

Sonny

Trackliste: 1. Soul sister - 2. Punky day - 3. Oversexed and underfucked - 4. Nightmare express - 5. Tough girl - 6. Stop pushin' me around - 7. Birth death - 8. Bad girl - 9. City@night - 10. Resistant against wisdom - 11. Me

Thanks to Gaby @ STF-Records


WINGER/ Demo Anthology
  • Band: Winger
  • Album: Demo Anthology
  • Spielzeit: CD1: 73:51 min/ CD2: 77:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: irgendwo zwischen Def Leppard, Aerosmith und AC/DC
  • Veröffentlichung: 23.03.2007
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Nachdem die Traditionalisten-Fraktion mit der Comeback-Scheibe "IV" wohl nicht sonderlich warm werden konnten, schiebt Chef Kip Winger mit dem hier vorliegenden Doppel-Album für die betreffende Zielgruppe eine äußerst beachtliche Zusammenstellung aus den Demos der ersten drei Studio-Alben nach. Klar, dass diese Versionen soundtechnisch mit ihren auf Hochglanz polierten Pendants nicht ganz mithalten können. Aber es ist wohl unbestritten, dass gerade Demoaufnahmen meistens viel erdiger sind und nicht selten einen unwiderstehlichen Charme entwickeln. Diese Begebenheit lässt sich vor allen Dingen an der Hymne "Madalaine", am Groover "Can’t Get Enough" und an "Little Dirty Blonde" (erinnert stellenweise an AEROSMITH) bzw. am impulsiven "Down Incognito" und am unverkrampften "Spell I’m Under" feststellen. Ein weiterer Kaufanreiz findet seine Berechtigung in der Tatsache, dass knapp ein Drittel der 36 Songs bis dato noch nicht das Tageslicht erblickt haben. Allerdings muss man sich angesichts der außerordentlichen Qualität schon die Frage stellen, warum es solche Nummern wie das mit grandiosen Gitarren bespickte "Only Love", die ergreifende Ballade "Someday Someway" oder der großartige Mitsing-Rocker "Never" seinerzeit nicht auf die Veröffentlichungen geschafft haben? Wie dem auch sei, jedenfalls ist "Demo Anthology" ein echtes Schmankerl, an dem sowohl der Sammler als auch der Neueinsteiger seine pure Freude haben wird.
Herzlichen Dank Kip, dass du diese Versionen nicht im Archiv verstauben lassen hast!

Sonny

Trackliste:

CD1: 1. Madalaine - 2. Hungry - 3. Seventeen - 4. State Of Emergency - 5. Time To Surrender - 6. Hangin' On - 7. Headed For A Heartbreak - 8. Only Love  (*) - 9. Can't Get Enuff - 10. Loosen Up - 11. Miles Away - 12. Easy Come Easy Go - 13. Rainbow In The Rose - 14. In The Day We'll Never See - 15. Under One Condition - 16. Little Dirty Blonde - 17. Star Tripper (*) - 18. You Are The Saint, I Am The Sinner - 19. In The Heart Of The Young.

CD2: 1. All I Ever Wanted (*) - 2. Skin Tight (*) - 3. Someday Someway (*) - 4. Never (*) - 5. Blind Revolution Mad - 6. Down Incognito - 7. Spell I'm Under - 8. Hour Of Need - 9. Junk Yard Dog - 10. The Lucky One - 11. Like A Ritual - 12. In For The Kill - 13. No Mans Land - 14. Who's The One - 15. Written In The Wind (*) - 16. Until There Was You (*) - 17. Without Warning (*) - 18. Give Me More (*)
(*) denotes a song which is previously unavailable on album

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über WINGER:
WINGER/ IV (Comback-Tipp/ October 2006)


MATHILDA/ M Wie Mord
  • Band: Mathilda
  • Album: M wie Mord
  • Spielzeit: 58:39 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pläne Records/ Rough Trade
  • Vergleichbare Bands: irgendwo zwischen Marlene Dietrich und Jule Neigel und Doors
  • Veröffentlichung: 02.03.2007
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Seit dem letzten „Off Rock & Metal-Tipp“ auf ROCK & METAL HEAVEN sind mittlerweile über 14 Monate ins Land gezogen. Also allerhöchste Zeit mit MATHILDA, deren Debüt "Supersexy Rational" vor 2-Jahrestfrist bereits an dieser Stelle entsprechend gewürdigt wurde, mal wieder über den Tellerrand der harten und heftigen Klänge hinauszusehen. In der herzlichen und warmen Form, die bereits das Debüt auszeichnete, hat Songwriter/ Gitarrist Florian Bald der Sängerin/ Schauspielerin Anika Mauer 13½ (?) neue Songs auf den Leib geschneidert, die durch ihre textliche Schlagfertigkeit ("In Farbe"), Ehrlichkeit, Einfühlsamkeit und Kompromisslosigkeit sowie ihre Intelligenz und ihren Charme bestechen. Stilistisch deckt das Septett dabei übergangslos ein Spektrum ab, das sich von Chanson ("Jacques Brel") und Jazz über Soul und Blues bis hin zu Pop und Rock erstreckt. Die Highlights auf diesem abwechslungsreichen Silberling sind der verrucht-röhrende Titeltrack oder die schmissige Jazzrock-Nummer "Das Ende Ist Nah", die sich anhand schräg-scharfsinniger Textpassagen in den Ohrgängen eingräbt, und das schaurige Nachtlied, in dem Anika Mauer stellenweise sehr stark an MARLENE DIETRICH erinnert. Außerdem bieten sich noch "Fulda-Boy", das einen Hauch von Country in sich trägt, und "Die Beste Freundin", das in gewissen Passagen an den „Casablanca“-Klassiker "As Time Goes By" angelehnt scheint, sowie das dramatisch stampfende "Auf Und Ab", bei dem Vergleiche zu den DOORS nicht aus der Luft gegriffen sind, als weitere Anspieltipps an. Abgeschlossen wird das Album mit der französischsprachigen Version von "Jacques Brel", was wohl den 13½ten neuen Song darstellen dürfte

Sonny

Trackliste: 01. Chiffre 3-0-4 - 02. Die Kuh frisst Gras - 03. Jaques Brel - 04. Eine Stilfrage - 05. Mein Held - 06. Fulda-Boy - 07. M wie Mord - 08. Die beste Freundin - 09. Auf und ab - 10. In Farbe - 11. Winter - 12. Das Ende ist nah - 13. Nachtlied - 14. Jacques Brel (Bonus track)

Thanks to Jochen @ Pläne Records

weitere Reviews über MATHILDA:
MATHILDA/ Supersex Rational (Off Rock & Metal-Tipp/ January 2005)


  • Band: Chris Caffery
  • Album: Pins And Needles
  • Spielzeit: 57:07 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Savatage, Alice Cooper, Pantera
  • Veröffentlichung: 23.03.2007
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Während die SAVATAGE-Fangemeinde immer noch sehnsüchtig auf den "Poets And Madmen"-Nachfolger wartet und Jon Oliva eifrig an seinem PAIN-Projekt schraubt, liegt auch SAVATAGE-Gitarrero CHRIS CAFFERY nicht auf der faulen Haut. Mit "Pins And Needles" hievt er mittlerweile sein drittes Solo-Werk in die Regale. Wie schon auf den beiden Vorgängern präsentiert sich CHRIS CAFFERY auf "Pins And Needles" – angelehnt am SAVATAGE-Sound – extrem experimentierungsfreudig, facettenreich, kraftvoll, kompromisslos und aggressiv. Kein Wunder, dass sich der perfektionistische Axtschwinger also während der 14 Nummern ausnahmslos auf einem brisanten Drahtseilakt zwischen Genie und Wahnsinn befindet, ohne allerdings jemals wirklich Gefahr zu laufen ins Bodenlose zu stürzen. Songs wie "Walls", das man im weitesten Sinne mit „Gothic meets Jazz“ umschreiben könnte, und das – im positiven Sinne – total kranke "Crossed" oder das hypnotisch-schräge "Time" untermauern diese These vehement. Außerdem tritt CHRIS CAFFERY auch eindrucksvoll den Beweis an, dass er sich gesanglich nicht hinter solchen Koryphäen wie Jon Oliva, ALICE COOPER und Phil Anselmo (PANTERA) nicht zu verstecken braucht. Somit stellt man sich z. B. bei einer absolut genialen Nummer wie "Metal East" gezwungenermaßen die Frage, warum man bei SAVATAGE bisher auf seine gesanglichen Ausnahme-Qualitäten noch nicht zurückgriffen hat? Der Mann hat’s doch wirklich drauf! (Gell, Mr. Oliva/ Anmerk. d. Verf.)
Abschließend sollte man vielleicht noch bemerken, dass sich "Pins And Needles" nicht nach dem ersten oder zweiten Hören erschließt, sondern sich mit jedem weiteren Durchlauf neue überraschende Wirrungen auftun.

Sonny

Trackliste: 01. Pins & Needles - 02. Sixty-Six - 03. Torment - 04. Walls - 05. YGBFKM - 06. Sad - 07. Chained - 08. Worms - 09. Crossed - 10. The Time - 11. Metal East - 12. Qualdio - 13. The Temple - 14. Once Upon A Time (bonus track)

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über CHRIS CAFFERY:
CHRIS CAFFERY -
Faces


DOKKEN/ From Conception - Live 1981
  • Band: Dokken
  • Album: From Conception – Live 1981
  • Spielzeit: 48:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 23.03.2007
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Als mir zu Ohren kam, DOKKEN würden ein Album mit einer ihrer frühesten Live-Aufnahmen veröffentlichen, hegte ich ehrlich gesagt den Verdacht, dass Don Dokken mit halbherzigen Showmitschnitten mal schnell und leicht ein paar Dollars verdienen möchte. Doch ziemlich weit gefehlt: soundtechnisch gibt’s an diesem Mitschnitt kaum etwas zu mäkeln, denn "From The Conception – Live 1981" krankt nicht, wie so viele Live-Aufnahmen der heutigen Zeit, an gähnender Sterilität und übertriebener Hochglanzpolitur. – Nein, die zehn Nummern drücken unglaublich roh und organisch aus den Boxen. Der Zuhörer kann förmlich die verrauchte und verschwitzte Club-Atmosphäre in sich aufsagen. Auch das legendäre Line-Up mit George Lynch (Gitarre), Jeff Pilson (Bass) und Mick Brown (Drums) präsentiert sich in blendender Verfassung und bei bester Spiellaune. Neben 6 Songs, die es 1983 auf die Debüt-Scheibe "Breakin’ The Chains" geschafft haben, gibt’s mit "Goin’ Down", "Hit And Run" und "You’re Liar" noch drei Nummern, die bisher studiotechnisch noch verwertet wurden. Außerdem lässt George Lynch ein gigantisches Gitarrensolo vom Stapel. Ein echtes Zuckerl für Traditionalisten!

Sonny

Trackliste:

1. Paris is burning - 2. Goin' down - 3. In the middle - 4. Young girls - 5. Hit and run - 6. Nightrider - 7. Gtr solo - 8. Live to rock - 9. Breakin' the chains - 10. You're a liar

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


KIKO LOUREIRO/ Universo Inverso
  • Band: Kiko Loureiro
  • Album: Universo Inverso
  • Spielzeit: 52:47 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Trio La Haze mit Gitarren und lateinamerikanischen Einfärbungen
  • Veröffentlichung: 23.03.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Im Vergleich zu seinem Solo-Debüt "No Gravity" sind auf "Universo Inverso" keine rockigen und metallischen Elemente auszumachen. Stattdessen tragen die jazzigen und lateinamerikanischen Sämlinge, die auf seinem Solo-Debüt nur ansatzweise aufgekeimt sind, hier ihre volle Blütenpracht. Sprich, während der 10 Nummern lässt ANGRA-Saitenvirtuose Kiko Loureiro mit seinen drei Mitmusikern der Vorliebe für Fusion Jazz und lateinamerikanische Klänge bzw. Rhythmen freien Lauf. Trotz regelmäßig eingestreuter Improvisationsparts, die dem eh schon frischen Sound noch mehr Pep verleihen, wirkt das Album während der gesamten Spielzeit nie zu frickelig und nervös. Fazit: Ein sehr relaxtes und stimmungsvolles Instrumental-Album, das wohl eher seine Freunde abseits des Metal-Genres finden wird. Nichtsdestoweniger gefällt mir persönlich "Universo Inverso" um Längen besser als der eingangs genannte Erstling.

Sonny

Trackliste:

1. Feijao De Corda - 2. Ojos erdes - 3. Havana - 4. Anastacia - 5. Monday Mourning - 6. Arcos De Lapa - 7. Samba De Elisa - 8. Camino A Casa - 9. Realidade Paralela - 10. Recuerdos

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über KIKO LOUREIRO:
KIKO LOUREIRO/ No Gravity

more Reviews for March 2007 (release date 21.03. - 31.03.2007)

Last Update: Sunday, 02. September 2007
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Sonny