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Review:
Beflügelt durch ihre großartige Comeback-Scheibe "Night Of White
Rock" zum Beginn des letzten Jahres waren die MAD MAX nicht nur live
ausgiebig unterwegs, sondern haben bereits 8 Monate später mit "In
White" eine wunderschöne Acoustic-EP nachgeschoben und sind nun schon
wieder mit ihrem neuen Longplayer "White Sands" in den Startlöchern.
Im Vergleich zum Vorgänger geht die Band um Sänger/ Gitarrist Michael Voss und
Gitarrist Jürgen Breforth ungewöhnlich heavy (bestes Beispiel "War")
zu werke. Diese Entwicklung trägt wahrscheinlich seinen Teil dazu bei, dass
vereinzelte Songs den einen oder anderen Durchlauf mehr benötigen, um sich
richtig entfalten zu können. Zu dieser Gattung gehört beispielsweise der
Opener "Family Of Rock", der sich mit der Zeit als perfektes
Wechselspiel aus heftigen Grooves und gefühlvollen Passagen
herauskristallisiert. Andererseits bohrt das folgende "Little
Princess" – ungeachtet seiner Kindsmissbrauch-Thematik – mit einem
Zucker-Refrain/ Chorus ins Ohr um sich dort für alle Ewigkeit fest zu dübeln.
Trotz der deutlich härteren Gangart hat der Vierer mit "Heaven
Is...", das wohl auch einem CASANOVA-Album hätte stehen können, und
"Glorious Night" aber auch zwei extrem gefühlvolle Nummern am Start.
Die absoluten Höhepunkte sind indes der Stampfer "Something Like You",
der mit Gitarren SCORPIONS meets AC/DC und Talkbox-Spielereien a la BON JOVI
brilliert, und die kernige Hymne "We Fight In White" sowie der lässige
Groover "Change It". Gekrönt wird "White Sands" mit einer
Produktion die erstaunlich natürlich und live rüberkommt.
| Trackliste: | 1. Family of rock - 2. Little princess - 3. Heaven is ... - 4. Someone like you - 5. Lluvia - 6. We fight in white - 7. Change it - 8. Glorious night - 9. Too wrong - 10. War |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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MAD MAX/ In White (EP)
(Acoustic-Tipp/ September 2006)
MAD MAX/ Night Of White Rock (Comeback-Tipp/ January 2006)
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Review:
Nach den Erfolgen durch die beiden "Rabenschwarz"-Scheiben, mit
denen FRANK ZANDER nicht nur seine alten Fans wachgerüttelt hat, sondern auch
neue und vor allem junge Fanschichten erschlossen haben dürfte, war es auch
endlich an der Zeit, dass der Meister des deutschsprachigen schwarzen Humors
seine beiden ersten Alben auf CD veröffentlicht. Pünktlich zu FRANK ZANDERs
65. Geburtstag (nach eigener Aussage ist
er gefühlte 38/ Anmerk. d. Verf.) werden die beiden längst zu Kult
geworden Scheiben "Wahnsinn" (1974) und "Zander’s Zorn"
(1976), in denen tiefdunkles Entertainment ("Die Operation"), Schlager
("Disco-Polka"), Folklore ("Rosita"), Pop ("Disco
Dance"), Rap ("King Kong") und Rock ("Kong Fu Driving")
grenzenlos ineinander verschwimmen, der Fanschar in einem aufwendig gestalten
Mediabook (inkl. original Artwork, Linernotes, interessanten Fotos und
ultra-raren Bonustracks) als Doppel-CD kredenzt. Für die jüngeren Fans dürfte
vor allem die Tatsache interessant sein, dass Songs wie "Nick-Nack-Man"
oder "Der Ur-Ur-Enkel Von Frankenstein" (seinerzeit Nummer 1 in Österreich!),
denen im Rahmen des "Rabenschwarz"-Projekts zeitgemäßes Flair
eingehaucht wurde, keinesfalls Ausgeburten der NDH sind, sondern aus dem Debütalbum
"Wahnsinn" stammen und somit schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel
haben. Außerdem brilliert diese Scheibe, die durch bissige und ironische
Sketche ("Der Dealer", "Das Telefonat") aufgelockert wird,
mit dem Party-Evergreen "Ich Trink’ Auf Dein Wohl, Marie" und dem
tiefmelancholischen "Dann Prost, Mein Freund", das gepaart mit einer
heiteren Schlager-Melodie ein unvergleichliches Wechselbad der Gefühle
darstellt. Abgerundet wird der erste Silberling durch die beiden Bonustracks
"Disco-Polka" (Englische Original Version) und "Erna Nr. 1",
die äußerst unterhaltsam 8 Minuten auf dem Riff des TROGGS-Klassikers
"Wild Thing" reitet. Die wohl bekannteste Nummer von "Zander’s
Rache" dürfte der mit aufwendig erarbeiteten und perfekt in Szene
gesetzten Effekten Nummer-1 Hit "Oh Susie" sein, bei dessen
brillant-komischen Vorspiel sogar ein OTTO WAALKES in Top-Form blass aussehen dürfte.
Auch die ZANDERsche Interpretation des BOBBY DARIN-Evergreens "Splish
Splash" und "Ich Wünsch Dir Für die Zukunft Alles Gute", das
wohl besser als "Marie Teil II" bekannt sein dürfte, sowie das am
COMEDIAN HARMONISTS-Style angelegte "Tea For Two" sind ein wahrer
Segen an schräger Genialität. Zudem dürften die 10minütige Englische Super
Sound Maxi-Version von "Captian Starlight", die mit einem klassischen
Streicher-Intro und -Outro verblüfft, und "Bleib’ Cool Alter"
(beides Bonustracks), der in Form einer fetzigen Rock ’N’ Roll-Nummer ums
Eck biegt, heißbegehrte Schmankerln für Sammler sein. Fazit: Die beiden
Scheiben haben in den letzten 3 Jahrzehnten nichts an ihrer Faszination und
Genialität eingebüsst. Zwei unverstaubte Juwelen, die ohne jeden Zweifel in
jede anspruchsvolle Sammlung gehören!
Ich bin schon sehr gespannt mit welcher Veröffentlichung uns der Kult-Berliner
in Zukunft überraschen wird. Mit "Rabenschwarz Teil 3"? Mit den
Wiederveröffentlichungen von "FBI"
und "Donnerwetter"? Oder doch mit einem ganz anderen Projekt.
Man wird sehen bzw. hören, aber mit Sicherheit kommt wieder etwas Einzigartiges
auf uns zu.
| Trackliste: | Wahnsinn: 01.
Die
Monster-Show ( Monster-Mash) Zander's Zorn: 1. Overtüre (Vorspiel) |
Thanks to Moritz @ Gordeon Music
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FRANK ZANDER/ Rabenschwarz # 2
(Deutsch Rock-Tipp/ November 2005)
FRANK ZANDER/ Rabenschwarz
(Deutsch Rock-Tipp/ October 2004)
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Review:
Mit
Vorschusslorbeeren oder einem großen Namen ist es bekanntermaßen immer so eine
Sache. Kann man dem gerecht werden, kann man die Erwartungen erfüllen, kupfert
man zu sehr vom Original ab, bleibt man eigenständig, und und und... So auch
bei DOMINICIi der Band um Mastermind und Namensgeber Charles Dominici. Mit ihm
am Mikro und Co-Writer starteten die Frickelkings DREAM THEATER ihre Karriere.
Und das fließt noch immer in seiner Blutbahn. Während er auf seinem Debüt
(immerhin handelt es sich hier um Teil 2 der Trilogie) nur mit Akustikgitarre
und Mundharmonika agierte, besinnt er sich auf dem aktuellen Rundling seiner
Vergangenheit. Schon beim groovigen Riffmonster-Opener könnte man meinen, er wäre
wieder mit DREAM THEATER am Start. Druckvoll, atmosphärisch dicht,
spieltechnisch auf sehr hohem Niveau startet das Quintett in ein
Progressiv-Metal-Album, was bis zum Schluss fesselt. DasS es dabei mitunter sehr
an DREAM THEATER erinnert, tut der Sache keinen Abbruch und sollte eher als
positive Referenz gewertet werden. Wenn die 5 Jungs nach fast 55 Minuten dann
wieder zur Landung ansetzen, fällt es dem Zeigefinger schwer, nicht direkt
wieder auf der Repeat-Taste zu landen. Die Story hinter der Trilogie handelt von
einem Mann, der in seiner Kindheit entführt und zu einem „Schläfer“
ausgebildet wird. Allerdings gerät er in Teil 2 an einen sehr ehrgeizigen Cop,
der ihm auf die Schliche kommt. Und das Ende soll laut Charles Dominici schon
einen Ausblick auf Teil 3 geben. Ich meine: kaufen und überraschen lassen.
P. S.: Erste musikalische Erfahrungen machte Charles Dominici mit der
unglaublichen Band FRANKE & THE KNOCKOUTS, die an den Drums einen gewissen
Mr. Tico Torres sitzen hatten! Übrigens ist Part 1 der Trilogie nie im
richtigen Vertrieb gewesen und wird daher auf Tauschbörsen im dreistelligen
€-Bereich gehandelt!!!
| Trackliste: | 01. The Monster - 02. Nowhere To Hide - 03. Captured - 04. Greed, The Evil Seed - 05. School Of Pain - 06. The Calling - 07. The Real Life - 08. The Cop - 09. A New Hope |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Dieses Album gehört für mich jetzt schon zur Entdeckung des Jahres.
Unglaublich, was das Brüderpaar Jon und Andrew Courtney zusammen mit Bassistin
Chloe Alper und Sänger Jamie Wilcox hier auf den Silberling gepresst hat.
Vergleiche mit anderen Bands fallen schwer, denn hat man die Facette einer
bekannten Band erkannt, wird diese spätestens beim nächsten Lied wieder
abgelegt. Die Presse lobt sie als das fehlende Bindeglied zwischen dem 21.
Jahrhundert und Pink Floyd. Ich denke damit liegt man nicht falsch. Immerhin hat
der Opener gewisse Ähnlichkeit mit "Welcome to The Machine" der
FLOYDs. Danach geht es munter poppig-rockig-spacig-sampelig weiter. Wunderbarer
Harmoniegesang wird untermalt von grandioser Gitarrenarbeit, eingerahmt in
stimmungsvolle Keyboardsounds. Genial! Interessant auch, was es mit dem
Albumtitel auf sich hat: "The Dark Third" bezeichnet das Drittel
unseres Lebens, das wir im Schlaf verbringen. Davon wiederum 6 Jahre mit träumen.
Demnach ist das Debüt auch gleich zu einem Konzeptalbum zu den Phänomenen
Schlaf und Traum geworden und entsprechend soundtechnisch geht es rund auf dem
Silberling. Denn so frei wie die Träume sind, sind die Sounds und
Songstrukturen der vier Briten. Dringend anzutesten von MUSE-, PINK FLOYD-,
RADIOHEAD- und was weiß ich nicht noch für Fans.
| Trackliste: | CD1: 01. Aeropause - 02. Goshens Remains -
03. Apprentice - 04. The Bright Ambassadors Of Morning - 05. Nimos &
Timbos - 06. a) Voices in Winter b) In The Realms Of The Divine - 07.
Bullitts Dominae - 08. a) Arrival b) The Intention Craft - 09. a) He Tried
To Show Them Magic b) Ambassadors Return CD2: 01. In Aurélia - 02. Borhens Vor - 03. The Exact Colour - 04. The Twyncyn - 05. Trembling Willows - 06. Golden Clothes |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Wow! PRIDE OF LIONS zum Dritten und schon wieder ein AOR/ Melodic Rock-Werk,
das wohl als Klassiker in die Geschichte eingehen wird. Gut zwei Jahre haben
sich Jim Peterik, Goldkelchen Toby Hitchcock & Co. zeitgelassen um den
"The Destiny Stone"-Nachfolger auf Hochglanz zu polieren. Im Vergleich
zum Vorgänger ist "The Roaring Of Dreams" aus musikalischer Warte
wieder etwas straighter ausgerichtet, was im Endeffekt einer Schnittmenge aus
beiden POL-Scheiben und dem klassischen SURVIVOR-Sound gleichkommen dürfte.
Auch der durch die Live-CD/ DVD vermittelte Eindruck, dass das anfänglich als
Projekt gestartete Unternehmen sich immer mehr zu einer in sich gefestigten Band
entwickelt, macht sich zu jedem Moment der 12 Nummern bemerkbar. Diese
Entwicklung hat meines Erachtens zur Folge, dass PRIDE OF LIONS noch nie so
authentisch geklungen haben wie auf "The Roaring Of Dreams". Ich will
mit dieser Aussage keinesfalls den beiden genialen Vorgängern qualitativ
(sowohl songwriter- als auch produktionstechnisch) etwas absprechen, aber wenn
ihr solche Perlen wie das hymnisch-treibende "Book Of Love", die
Zuckerballade "Faithful Heart" oder den „zappligen“ Uptempo-Rocker
"Defying Gravity" hört, dann dürftet ihr ziemlich schnell den
gleichen Eindruck erlangen. Außerdem müsste eine Nummer wie "Language Of
The Heart", bei der Parallelitäten zu "Feels Like Love" nicht
von der Hand zu weisen sind, für all diejenigen, die vom letzten SURVIVOR-Album
"Reach" enttäuscht waren, wie Balsam auf die Wunden sein. Ich persönlich
gebe momentan dem feinen Melodic Rocker "Tall Ships", der sich anhand
von sehr „eigenartigen“ Keyboardlines im Chorus vehement in die Ohren bohrt,
und der bombastischen bzw. musicalwürdigen Ballade "Turnaround", die
Toby mit seiner Schwester Tori in atemberaubender Manier interpretiert, den
Vorrang. Kurzum, "The Roaring Of Dreams" ist ein unabdingliches Muss für
jeden AOR/ Melodic Rock-Fan!
| Trackliste: |
1.
Heaven
of Earth |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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PRIDE OF LIONS/ Live In Belgium
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PRIDE OF LIONS/ The Destiny Stone
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PRIDE OF LIONS/ Pride Of Lions
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Review:
Sapralott, ist das ein knackig-traditionelles Hard Rock-Album! Vier Jahre
nach ihrem letzten Album "Stick Your Neck Out" legen die Hessen mit
"Bite The Bullet" noch eine Schippe drauf. Über 15 Nummern verbreitet
der Vierer enorm gute Laune, sei’s nun mit knackiger Riffkost ("Anything
You Want", radiotauglichen Hits im Stile BRYAN ADAMS meets BON JOVI ("Where
Would I Be With You", "Restless") oder treibenden AOR-Hymnen (wie
z. B. die Neuaufnahme von "I Can’t Believe"), die von dezenten
Keyboards untermalt werden. Die absoluten Highlights auf dem mittlerweile
vierten Album von WILD FRONTIER sind aber der Stampfer "Take A Look At
Yourself", der stellenweise an SHAKRA erinnert, und der deutlich von GARY
MOORE beeinflusste Doublebass-Kracher "Before Your Heart Turn To
Stone" (inkl. Intro "Lost & Found") sowie die catchy
Mitsinghymne "Surrounded". Gelegentlich erfährt der traditionell
ausgerichteten Sound auch mit vereinzelt geschickt eingewobenen zeitgemäßen
Elementen – wie im Falle von des etwas schrägen Uptempo-Krachers "Everytime
(I Look Around)" und des dramatisch aufgebauten "Save Yourself"
– etwas Auflockerung. Außerdem haben die Herrschaften ziemlich gekonnt der
RUSS BALLARD-Kompostion "I Know There’s Something Going On" (im
Original von FRIDA) ihren eigenen Stempel aufgedrückt. All diese Elemente
gepaart mit einer druckvollen Produktion sind Garanten für ein starkes und
zeitloses Rock-Album. In dieser Form gehören WILD FRONTIER ohne jeden Zweifel
zu den besten deutschen Hard Rock-Bands dieser Tage.
| Trackliste: | 1. Anything you want 4:50 - 2. Don´t walkaway 4:07 - 3. Take a look at yourself 3:26 - 4. Good things don´t come easy 4:44 - 5. Lost and found 0:56 - 6. Before your heart will turn to stone 3:47 - 7. Everytime i look around 3:56 - 8. One heart - one soul 4:18 - 9. Surrounded 4:23 - 10. Restless 5:25 - 11. Save yourself 3:38 - 12. Hole in my soul 3:43 - 13. Where would i be without you 4:13 - Limited Bonus Tracks: 14. I can´t believe 3:39 - 15. I know there is something going on 3:44 |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Mit "Sola Scripture" veröffentlicht der einstige SPOCK’S
BEARD-Kopf nach der klassisch-orientierten Rockoper "?" (2005) und dem
relaxten Coveralbum "Cover To Cover" (2006) mittlerweile sein drittes
Album von innerhalb nur 16 Monaten. Im Vergleich zum harmonischen "?",
das durch die Mitarbeit klassischer Musiker geprägt war, geht es auf dem neuen
Album, das sich mit Martin Luther und seinen 95 Thesen beschäftigt, wieder
richtig heftig zur Sache. Aufgebaut ist die Geschichte auf den drei Säulen
"The Door", "The Conflict" und "The Conclusion",
die sich jeweils in 6 Kapiteln unterteilen und durch die stimmungsvolle
Piano-Ballade "Heaven In My Heart" aufgelockert werden. Während
"In The Name Of God", das von erhabenen Keyboard und genialen
Wahwah-Gitarren dominiert wird, das tragende Gerüst der ersten Säule bildet,
kristallisiert sich "The Conflict" als geschickt verflochtnes
Meisterwerk von Aggressivität ("Do You Know My Name?"), Harmonie
("Underground") vertrackt-röhrenden ("Party To The Lie")
sowie lateinamerikanischen und jazzige Rhythmen ("The Vineyard") und
der Samba-Attitüde von SANTANA ("Already Home") heraus. Der einzige
Durchhänger der Scheibe ist meines Erachtens die bizarre Einleitung ("Randy’s
Jam") zu "The Conclusion", das ansonsten durch sanfte Dramatik
("Long Nights Journey") oder geschickt einfließende orientalische und
gospelartige Elemente ("Re-Introduction") glänzt. Im Endeffekt ist
also wieder eine rundum gelungene Geschichte dabei herausgekommen, die nicht nur
von NEAL MORSEs gesanglichen und multi-instrumentalen Fähigkeiten, sondern auch
einmal mehr von seiner kompositorischen Finesse und seinem schier unerschöpflichen
Ideenquell zeugt. Instrumentale Unterstützung erhielt er erneut von der
mittlerweile etatmäßigen und legendären Rhythmusfraktion Mike Portney (Drums/
DREAM THEATER) und Randy George (Bass). Neu an Bord ist hingegen der ex-MR.
BIG-Gitarrist Paul Gilbert, dessen Genialität sich besonders im 29minütigen
"The Door" entfaltet.
| Trackliste: | 01. The Door - 02. The Conflict - 03. Heaven In My Heart - 04. The Conclusion |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über NEAL MORSE:
NEAL MORSE/ ?
NEAL MORSE/ One
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Review:
Gerade sind die letzten Töne von "Mask Of Sanity" verstummt,
da rotiert mit "Goddess Shiva" der nächste heiße Silberling, bei dem
Mat Sinner seine Finger im Spiel hat, in meinem CD Player und bringt selbigen
schier zum Glühen. Vorliegende Scheibe stellt das Debüt (!) des ursprünglich
1977 von Mat Sinner (Gesang, Bass) und Armin Sabol (Gesang, Gitarre) gegründeten
Powertrios SHIVA dar, das sich 2004 verstärkt durch Drummer Martin Schmidt (ex-LEAVES’
EYES/ ATROCITY) auf der Live-Bühne zurückmeldete. Geboten wird auf dem
selbstbetitelten Album über eine ¾ Stunde kraftvoller 70er Hard Rock, der
ordentlich fett und richtig authentisch aus den Boxen donnert. Die Highlights
sind der Hammergroover "Mind Of A Killer", der auch gut aufs aktuelle
SINNER-Album gepasst hätte, oder die geile
Blues Rock-Nummer "Barefoot And Nacked" (inkl. "Gone With The Dough") oder der inbrünstig-bizarre Blueser
"Same Old City". Aber auch der dreckige Stampfer
"Hold On" und das fetzige "Heat Of The Night" mögen einem
nach ein paar Durchläufen gar nicht mehr aus dem Ohr gehen. Selten konnte ich
mich derart für 70ties-lastigen Hard Rock begeistern wie in diesem Falle, zumal
er zu keiner Sekunde wirklich angestaubt klingt. Stellt sich abschließend nur
noch die Frage: Wie lange sich das Power Rock-Trio wohl mit einem Nachfolger
zeitlässt – Bestimmt (oder besser hoffentlich) keine 30 Jahre ![]()
| Trackliste: | 1. Heritage Of Shiva - 2. Walking On Thorns - 3. Mind Of A Killer - 4. This Ain’t Love - 5. Gone With The Dough - 6. Barefoot And Naked - 7. Down On Luck - 8. Heat Of The Night - 9. Ali Baba - 10. Same Old City - 11. Hold On -12. Red - 13. Heritage Of Shiva Outro |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Hinter dem Projekt REBEL MEETS REBEL stehen mit Dimebag Darrel (Gitarre), dessen
Bruder Vinnie Paul (Drums) und Rex Brown (Bass) ¾ von PANTERA, denen
Country-Legende David Allan Coe als Sänger zur Seite steht. Zugegeben, anfangs
hatte ich wirklich meine Schwierigkeiten mit dem letzten Vermächtnis von
Dimebag Darrell, aber je öfter ich mir "Rebel Meets Rebel" zu Gemüte
führe, um so mehr bin ich von der einzigartig schräg-kauzigen Mischung aus
Metal, Hard Rock, Rock ’N’ Roll, Southern Rock, Blues und Country angetan.
Man lausche nur dem countrygetränkten Titeltrack, der von Sänger David Allan
und Dimebag „himself“ als Duett vorgetragen wird, oder dem
Parade-Bluesrocker "Heart Worn Highway". Von nicht minderen Kaliber
kristallisieren sich nach einigen Lauschangriffen der dreckig-schmissige Rock
’N’ Roller "One Night Stands", der kantige Southern-Stampfer
"Cherokee Cry", das schrullige "Cowboys Do More Dope" oder
krude Acoustic-Nummer "N.Y.C Streets" heraus. "Rebel Meets Rebel"
ist zwar ein gewöhnungsbedürftiges, aber zweifelsohne ein äußerst zeitloses
Album geworden. Kurzum: Ein heißer Tipp für Metal Freaks, die ein offenes Ohr
für außergewöhnliche Projekte haben.
| Trackliste: |
1. Nothin’ to lose - 2. Rebel meets rebel - 3. Cowboys do more dope - 4. Panfilo - 5. Heart worn highway - 6. One nite stands - 7. Arizona rivers - 8. Get outta my life - 9. Cherokee cry - 10. Time - 11. No compromise - 12. N.Y.C. streets |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Da die schwedische/ deutsche Melodic Rock Band mit dem Vorgänger
"Winter In Paradise" meines Erarchtens ihr schlechtestes Album
abgeliefert hat, ging ich mit einer gewissen Skepsis an Werk Nr. 4 heran. Dieses
Misstrauen ist zwar nach einigen Durchläufen noch nicht komplett verflogen,
aber ich muss gestehen, dass ich trotz der stellenweise doch relativ popigen und
ruhigen Ausflüge ("I Know A Lot About Love", "Frozen Heart")
von der Entwicklung der Band äußerst angetan bin. Denn mit solchen Melodic
Rock-Perlen wie dem bedrohlich groovenden Opener "For The Young And The
Wild", der mit einem Hammer-Refrain ausgestattet ist, und dem hitverdächtigen
"Supersonic", das phasenweise Querverweise zu OMD zulässt, oder dem
absolut radiotauglichen Stampfer "American Girl" und der
Midtempo-Hymne "Domino" hätte ich wahrlich nicht gerechnet. Aber auch
eine Ballade wie "Rock ’N’ Roll Is Saving My Soul" zeigt
eindeutig, dass Mikael Erlandsson (Vocals), Andy Malecek (Gitarren), Marcel
Jacob (Bass) und Jamie Borger (Drums) auf dem richtigen Weg sind. Somit ist
"Saturn Skyline" ohne Frage mein persönlicher Favorit für das „Surprise
Of The Month“-Album.
| Trackliste: | 1. For The Young & The Wild - 2. After Tomorrows Gone - 3. Pages - 4. Rock´n Roll Is Saving My Soul - 5. I Know A Lot About Love - 6. Critical - 7. Supersonic - 8. Frozen Heart - 9. American Girl - 10. Domino - 11. Still On The Run |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über
LAST AUTUMN'S DREAM:
LAST AUTUMN'S DREAM/ Winter In Paradise
LAST AUTUMN'S DREAM/ II
LAST AUTUMN'S DREAM/ Last Autumn's Dream
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Reviews for February 2007 (release date
21.02. - 28.02.2007)
Last Update: Sunday, 01. April 2007
created in January 2001 © by Sonny