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Review:
Eines vorweg, diese Scheibe wird mit Sicherheit auch in den treuesten
Fanschichten der selbsternannten „Kings Of Metal“ für reichlich Zündstoff
sorgen, denn "Gods Of War" ist eine äußerst zwiespältige
Geschichte. Das zehnte Studioalbum der Herrschaften ist einerseits mit wirklich
guten bis außergewöhnlichen Songs bestückt, auf der anderen Seite
kristallisiert sich aber der großkotzig angekündigte Geniestreich (spätestens
nach ein paar Durchgängen) als riesige Luftblase heraus. Sprich, mit "Sons
Of Odin", "Gods Of War" und "King Of Kings" (letzterer
zwar nur in einer Live-Version) waren knapp die Hälfte der „echten“ Songs
schon auf der im Vorfeld veröffentlichten EP vertreten. Diese werden auf dem
vorliegenden Silberling anhand von epischen Erzählparts, pathosschwangeren bzw.
orchestral arrangierten Intros/ Zwischenspielen, kreischenden
Schlachtfeldszenarien und dürftigen Chorälen zu einem fast 74münitigen
Konzeptwerk (über 16 Tracks) aufgebläht worden. Nichts gegen orchestrale und
klassische Parts auf einer MANOWAR-Scheibe, aber dann bitteschön authentische
Orchestereinspielungen mit Tiefgang und keine ausdruckslosen
Keyboard-Klassikparts der billigen Sorte, zumal Joey DeMaio & Co. zweifellos
über den nötigen finanziellen Background verfügen. So können neben den aus
der EP bereits bekannten Songs nur noch die Power-Hymne "Sleipnir",
der Stampfer "Loki God Of Fire" und der humorvolle Groover "Die
For Metal", die allesamt wirklich gelungen sind, für Schadensbegrenzung
sorgen. Fazit: Ohne das geschwollene Pathos-Gedöns bleibt unterm Strich im
Grunde genommen nur eine starke EP. Um allerdings mit Meilensteinen wie "Battle
Hymns", "Kings Of Metal" oder "Louder Than Hell"
mithalten zu können, oder gar in den Schatten zu stellen, bedarf es einer
handvoll Killernummern mehr.
| Trackliste: | 1. Overture to the hymn of the immortal warriors - 3. King of kings - 4. Army of the dead, Part I - 5. Sleipnir - 6. Loki God of fire - 7. Blood brothers - 8. Overture to Odin - 9. The blood of Odin - 10. The sons of Odin - 11. Glory majesty unity - 12. Gods of war - 13. Army of the dead, Part II - 14. Odin - 15. Hymn of the immortal warriors - 16. Die for metal (Bonustrack) |
Thanks to Niels @ Oktober Promotion
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Reviews for February 2007 (release date
11.02. - 20.02.2007)
Last Update: Sunday, 01. April 2007
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