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MANOWAR/ Gods Of War
  • Band: Manowar
  • Album: Gods Of War
  • Spielzeit: 73:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Magic Circle Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: einzigartig in jeglicher Hinsicht
  • Veröffentlichung: 23.02.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Eines vorweg, diese Scheibe wird mit Sicherheit auch in den treuesten Fanschichten der selbsternannten „Kings Of Metal“ für reichlich Zündstoff sorgen, denn "Gods Of War" ist eine äußerst zwiespältige Geschichte. Das zehnte Studioalbum der Herrschaften ist einerseits mit wirklich guten bis außergewöhnlichen Songs bestückt, auf der anderen Seite kristallisiert sich aber der großkotzig angekündigte Geniestreich (spätestens nach ein paar Durchgängen) als riesige Luftblase heraus. Sprich, mit "Sons Of Odin", "Gods Of War" und "King Of Kings" (letzterer zwar nur in einer Live-Version) waren knapp die Hälfte der „echten“ Songs schon auf der im Vorfeld veröffentlichten EP vertreten. Diese werden auf dem vorliegenden Silberling anhand von epischen Erzählparts, pathosschwangeren bzw. orchestral arrangierten Intros/ Zwischenspielen, kreischenden Schlachtfeldszenarien und dürftigen Chorälen zu einem fast 74münitigen Konzeptwerk (über 16 Tracks) aufgebläht worden. Nichts gegen orchestrale und klassische Parts auf einer MANOWAR-Scheibe, aber dann bitteschön authentische Orchestereinspielungen mit Tiefgang und keine ausdruckslosen Keyboard-Klassikparts der billigen Sorte, zumal Joey DeMaio & Co. zweifellos über den nötigen finanziellen Background verfügen. So können neben den aus der EP bereits bekannten Songs nur noch die Power-Hymne "Sleipnir", der Stampfer "Loki God Of Fire" und der humorvolle Groover "Die For Metal", die allesamt wirklich gelungen sind, für Schadensbegrenzung sorgen. Fazit: Ohne das geschwollene Pathos-Gedöns bleibt unterm Strich im Grunde genommen nur eine starke EP. Um allerdings mit Meilensteinen wie "Battle Hymns", "Kings Of Metal" oder "Louder Than Hell" mithalten zu können, oder gar in den Schatten zu stellen, bedarf es einer handvoll Killernummern mehr.

Sonny

Trackliste: 1. Overture to the hymn of the immortal warriors - 3. King of kings - 4. Army of the dead, Part I - 5. Sleipnir - 6. Loki God of fire - 7. Blood brothers - 8. Overture to Odin - 9. The blood of Odin - 10. The sons of Odin - 11. Glory majesty unity - 12. Gods of war - 13. Army of the dead, Part II - 14. Odin - 15. Hymn of the immortal warriors - 16. Die for metal (Bonustrack)

Thanks to Niels @ Oktober Promotion

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Last Update: Sunday, 01. April 2007
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