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Und noch was neues aus dem Frickelsektor: Vorhang auf für PUPPET SHOW. Ein
Quintett aus „Silicon Valley“. Und wer jetzt an irgendwelche aufgeblasenen
Dinge denkt, ist hier nicht auf dem ganz falschen Dampfer. Vorweg: "The
Tale Of Woe" ist ein schönes Album gelungen, das Fans der 70er / 80er
Jahre Progbands ansprechen wird. Musikalisch haben die Jungs einiges zu bieten
und mit Sean Frazier hat man am Mikro einen genialen Sänger im Gepäck.
Durchgehend gut abgemischte Songs verbreiten herrlichstes Retro-Feeling. Warum
aber nun aufgeblasene Dinge? Nun, irgendwie werde ich den Eindruck nicht los,
dass die 5 Herren versuchen teilweise zwanghaft Länge in die Songs zu bekommen.
Auffallend wird es dann, wenn ein Lied mal knapp über die 4 Minutengrenze kommt
und mehr anspricht als die langen Kompositionen. Teilweise sind die Brüche in
den Longtracks einfach zu abrupt. Herrlich verschroben und verfrickelt hingegen
das Instrumentalstück "God’s Angry Man", indem sogar Handyklingeltöne
zu hören sind. Das Lied (4:13 min lang) muss man allerdings einige Male hören,
um es ganz zu erfassen. Nach der Stunde Spieldauer bleibt durchaus ein
gemischter Eindruck zurück. Trotzdem ein Album, dem man diese Stunde schenken
sollte. Verschenkt ist sie nicht!
| Trackliste: |
1.
Seasons |
Thanks to Moritz @ Gordeon Music
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Review:
Was dieser Silberling auf einer „Rock & Metal“-Seite sucht mag eine
durchaus berechtigte Frage sein. Aber ich möchte sie dem geneigten Leser dieser
Seite trotzdem wärmstens ans Herz legen. BLACKFILED ist die Zusammenarbeit
zwischen dem PORCUPINE TREE-Chefdenker Steven Wilson und dem israelischen
Superstar Aviv Geffen (ich schätze so wie Herbert Grönemeyer in Deutschland).
Dabei herausgekommen ist aber kein neues PT-Album, sondern ein eigenständiger
Rundling. Auch wenn der Opener schwer groovend und rockend daher kommt, wird
danach schnell auf die Midtempo- und Balladenschiene umgeschwenkt. Schwer legen
sich die Gitarren und Keyboards auf die traumhaften Gesangslinien. Melodisch
versinkt man in bittersüße, melancholische Melodien, die schnell zum Träumen
einladen. Und das tut der harten Rocker- und Metallerseele auch mal gut. Leider
findet man keine wirklichen herausragenden Highlights und trotzdem ist den
beiden eine wunderschöne Pop-Scheibe mit leicht rockigen Einsprengseln
gelungen.
| Trackliste: |
1. Once (4.03) - 2. 1,000 People (3.54) - 3. Miss U (4.13) - 4. Christenings (4.37) - 5. This Killer (4.06) - 6. Epidemic (4.59) - 7. My Gift of Silence (4.05) - 8. Some Day (4.22) - 9. Where is My Love? (2.59) - 10. End of the World (5.13) |
Thanks to Moritz @ Gordeon Music
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Ganz so leicht lasst sich das Projekt von Mikeal Klevengård
(Gitarren, Keyboards) und Kristoffer Lagerströrm (Gesang, Keyboards), der
besonders AOR/ Westcoast-Freaks durch sein Mitwirken bei RADIOACTIVE, SPIN
GALLERY oder AOR bekannt sein dürfte, nicht einordnen. Handwerklich wirklich
tadellos agierend, pendeln sie – ohne größeren Wiedererkennungswert –
verstärkt durch Schlagzeuger Imre Daue irgendwo zwischen SAGA, RADIOACTIVE und
vielleicht ein bisschen WHITESNAKE hin und her. Wobei der Einfluss der
kanadischen Rocklegende wohl am deutlichsten herauszuhören ist, ohne aber nur
annähernd deren Genialität zu erreichen. Lediglich "I Am" und
"I Can’t Believe" besitzen so etwas wie eine einprägende
Charakteristik, aber die übrigen 11 Nummer rauschen – auch nach mehrmaligen Hören
– haltlos am Ohr des Zuhörers vorbei. Unterm Strich zwar kein schlechtes
Album, aber um sich in der heutigen Zeit vom Gros der Veröffentlichungen
absetzen zu können, muss man schon etwas mehr Individualität und Raffinesse an
den Tag legen.
| Trackliste: | 01. Bring me in - 02. A Live - 03. Lost in Attraction - 04. I am - 05. Fake - 06. Left to need - 07. I can’t believe - 08. Marias Grace - 09. Fading - 10. Pain - 11. Make pretend - 12. Outside - 13. The Wale |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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In meiner Heimat Nordrhein-Westfalen gibt es einen Radiosender mit Namen
WDR2. Dieser spricht musikalisch die Personengruppe an, die mit HipHop, Hard
& Heavy und all den nicht mainstreamigen Musikablegern nichts anfangen kann.
Auf diesem Sender könnte auch BRETT WALKER ohne Probleme seinen Weg gehen. Das
ist nicht böse gemeint, weil er mit seiner Musik eine breite Masse anspricht.
Und damit ist auch direkt zu Anfang sein größtes Problem angesprochen: BRETT
WALKER macht leider keine Musik, die sich aus der großen Masse heraushebt, was
schade ist, hat der Mann doch tatsächlich ein Händchen für tolle Melodien und
Songs. Sie sind nicht zu klebrig oder zu seicht, bewegen sich auf gutem
Midtempobereich, kommen teilweise mit sehr schönen Gitarren daher, lassen
teilweise Anleihen an Jeff Lynne erkennen ("Hallelujah" + "Calalia"),
verbreiten gute Laune ("Until We Live Again") oder wildern gar im
Country ("I’m The Best"). Zum Schluss wird einem das Titelstück
noch als Instrumental in die Ohren gestreichelt und fertig ist ein Album, das
die Musikszene wahrscheinlich nur am Rande bis gar nicht wahrnehmen wird. Schade
eigentlich! Übrigens hat Mr. WALKER – der bereits über 200 Fernseh- und
Filmproduktionen mit seiner Musik veredelt hat – das ganze Scheibchen alleine
eingespielt.
| Trackliste: |
Thanks
to Oliver @ ArtistWorxx
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Review:
Wenn ein Musiker vorab von seinem neuen Album behauptet, dass es das Beste
sei, das er je aufgenommen habe, dann stehe ich besagter Veröffentlichung immer
mit einem gewissen Misstrauen gegenüber. Zumal es sich im vorliegende Fall um
keinen geringeren als DANNY VAUGHN handelt, der mit TYKETTO solche Killer-Alben
wie "Don’t Come Easy" oder "Strength In Numbers"
eingespielt hat. Nun ganz so euphorisch – wie der Meister selbst – kann ich
mich nicht über "Traveller" äußern, obgleich er mit dem Opener
"Miracle Days", der mit einem gehörigen Welt-/ Folkmusik-Anteil
protzt, und dem Titeltrack bzw. mit "Restless Blood" richtig knackige
Ohrwürmer parat hat. Die übrigen neun Nummern sind gut hörbar, aber es
mangelt ihnen einfach an den fesselnden Hooks um es ernsthaft mit der Güte der
erwähnten Klassiker aufnehmen zu können. Alles in allem also ein gutes Album,
aber beileibe kein berauschendes. Ich persönlich gebe allerdings dem FROM THE
INSIDE-Projekt, bei dem DANNY VAUGHN bekanntlich ja auch als Sänger mitgewirkt
hat, eindeutig den Vorrang.
| Trackliste: |
1. Miracle
Days |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über DANNY VAUGHN:
FROM THE INSIDE feat. DANNY VAUGHN/ From The Inside
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Review:
Während die Melodic Rock-Gemeinde seit langer Zeit nach einer DAMN
YANKEES-Reunion giert, präsentieren uns deren ehemalige Köpfe Tommy Shaw
(STYX) und Jack Blades (NIGHT RANGER) nun mit "Influence" ihr zweites
Werk unter dem Banner SHAW | BLADES. Wie am Titel des Album unschwer zu erkennen
ist, handelt es sich nicht wie beim Debüt "Hallucination" (1995) um
Material aus eigener Feder, sondern um Neuinterpretationen bekannter Klassiker
aus den 60er und 70er Jahren. Obwohl das Album mit einer sehr organischen
Produktion aufwartet und die Songs ziemlich nah an den Originalen gehalten sind,
ist es den Herren nicht immer gelungen auch deren Klassiker-Charisma zu
transportieren. Nahezu perfekt umgesetzt sind z. B. die SIMON &
GARFUNKEL-Hymne "Sound Of Silence", der Flower Power-Hit "California
Dreamin’" von MAMAS & PAPAS und das unverbrauchte "I Am A
Rock" (ebenfalls SIMON & GARFUNKEL). Unterm Strich ist somit eine sehr
relaxte, von Acoustic-Gitarren betonte Scheibe herausgekommen, die man sich nach
einem arbeitsreichen Arbeitstag auflegen kann... nicht mehr und nicht weniger!
| Trackliste: |
1.
Summer breeze |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Nachdem ich von den ersten beiden der Trilogie von Daniele Liverani nach wie vor
äußerst überzeugt bin, war die Vorfreude auf die 3te Episode natürlich sehr
groß. Doch bereits nach dem ersten Hördurchgang wurde die Spannung von
schlichter Ernüchterung abgelöst. Das liegt weniger an den Leistungen der
beteiligten Top-Sänger wie DC Cooper (SILENT FORCE), Daniel Gildenlow (PAIN OF
SALVATION), Jorn Lande (ex-MASTERPLAN), PRIDE OF LIONS-Geldkelchen Toby
Hitchcock oder Tony Martin (ex-MR. BIG), als mehr am ziemlich abgefahrenen und
sperrig verschachtelten Bombast-Material, dem einfach der letzte überspringende
Funke fehlt. Einfach zu selten gelingt es Daniele Liverani diesmal die erneut
begnadet Sänger-Gilde so gekonnt in Szene zu setzen wie Eric Martin bei "Alive
And Save", LUNATICA-Frontfrau Andrea Dätwyler ("Save Me From Destiny")
und Toby Hitchcock bei "Back To Life Again". Somit kommt am Ende zwar
ein solides und gut produziertes Werk heraus, aber nicht unbedingt "The
Final Surprise", wie es uns der vollmundige Titel gerne suggerieren möchte.
| Trackliste: |
1.
Toy warehouse |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
DANIELE LIVERANI:
KHYMERA/ A New Promise
(Earcatcher/ December 2005)
DANIELE LIVERANI/ Daily Traum
DANIELE LIVERANI'S GENIUS/ Episode 2: In Search Of The Little Prince
EMPTY TREMOR/ The Alien Inside
DANIELE LIVERANI'S GENIUS/ Ep. 1: A Human Into Dreams’ World
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Reviews for February 2007 (release date
01.02. - 10.02.2007)
Last Update: Sunday, 02. September 2007
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