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Der einstige LATIN QUATER-Sänger veröffentlicht mit der vorliegenden
Scheibe nun schon das dritte Album unter eigenen Namen, dabei ist er stilistisch
wie schon auf "Mexile" (2003) und "Empires & Us" (2005)
nicht allzu weit von seinem früheren Betätigungsfeld entfernt. Somit dürfte
es nicht sonderlich überraschen, dass auch "Imaginary Friend" eine
unverkrampfte und aussagekräftige Verbindung von Rhythmen aus Reggae und Rock
bzw. lateinamerikanischen und afrikanischen Elementen ist. Im Vergleich zum Vorgänger
fällt natürlich der verstärkte Einsatz der Violine auf. Der Violinist Luis
Guttierez verleiht dem eh schon abwechslungsreichen Sound mit seinem
facettenreichen Spiel nicht nur einen noch melancholischeren und melodischeren
Anstrich, sondern gelegentlich einen etwas raueren und ungezügelten Ton. Als
Anspieltipps sind auf der einen Seite "Whisky – Hatha Yoga" und der
reggae-lastige Opener "Do With Aladdin" sowie andererseits der
Titeltrack, der sich mit der radikalen Entwicklung der Religionen
auseinandersetzt, und "How Many New Toys?" zu empfehlen.
| Trackliste: | 1. Do without Aladdin - 2. Hidden Hand - 3. Gave Somebody a Night - 4. Imaginary Friend - 5. Life - 6. Whisky, Hatha-Yoga - 7. How Many New Toys? - 8. Stranger at your Door - 9. The Emperor - 10. Adios for Now |
Thanks to Jochen @
Pläne Records
weitere Reviews über STEVE SKAITH:
STEVE SKAITH BAND/ Empires & Us
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Review:
Gleich zu Anfang: Ich bin ein Freund von Coverversionen. Da können
teilweise sehr interessante Sachen entdeckt werden. Ich weiß aber auch, dass
Coverversionen schnell der Schuss werden können, der nach hinten losgeht. So
wird das wohl auch immer bleiben: Wenn Künstler Lieder anderer Künstler
nachspielen, wird daraus automatisch ein mehrschneidiges Schwert! Man hat die
Möglichkeit das Lied 1:1 zu kopieren, was meist einer sehr schmalen
Gratwanderung gleich kommt oder man interpretiert es auf seine eigene Weise, was
genauso ein Balanceakt ist. So ist es auch mit dieser Scheibe. Sie kann mich
nicht überzeugen und das liegt an mehreren Dingen. Zum einen sind da die stark
soundtechnischen Schwankungen, die von astrein bis grottenschlecht schwanken.
Glücklicherweise überwiegt ersteres. Zum anderen ist da die Tatsache, dass die
wenigsten mich in der zu lauschenden Stunde überzeugen können. Sicherlich ist
es toll Jani Lane von WARRANT mal wieder zu hören, aber "Lay Your Hands On
Me" hat im Original mehr Power und Seele. Gleiches gilt für "Living
On A Prayer", was saftlos und gezwungen powerig aus den Boxen plätschert.
Interessanter wird es da schon, wenn der Blues Gitarrist TONY JANFLONE Jr.
"Wanted
Dead Or Alive"
interpretiert. Da
macht sich schon eine gewisse Eigeninterpretation bemerkbar. "Never Say
Goodbye" nur von der Aoustic-Gitarrre begleitet hat auch was. Für mich das
absolute Highlight ist allerdings ein ganz anderes. "I’ll Be There For
You" wird träumerisch schön von JASY ANDREWS alleine mit ihrer Stimme am
Piano interpretiert. Alles in allem aber ein Tribute-Album, das nicht zwingend
aus dem Ladenregal gerissen werden muss – teilweise schön, aber
größtenteils verzichtenswert.
| Trackliste: |
Thanks
to Oliver @ ArtistWorxx
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Reviews for February 2007 (February-Highlights)
Last Update: Sunday, 02. September 2007
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