HOME

HARTMANN/ Home
  • Band: Hartmann
  • Album: Home
  • Spielzeit: 47:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Whitesnake, Led Zeppelin, Richie Kotzen, Jimmy Lawrence
  • Veröffentlichung: 26.01.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Fast zwei Jahre nach seinem phantastischen Solo-Debüt legt Oliver HARTMANN nun mit "Home" den Nachfolger vor. Wie schon auf "Out In The Cold" setzt der einstige AT VANCE-Frontmann auch auf seinem neusten Werk auf eher bombastische AOR/ Hard Rock-Klänge, die absolut internationales Format besitzen. 11 Nummern versehen mit tollen Melodien, ehrlichen Emotionen und geschmackvollen Arrangements machen die folgenden knapp 48min zum kurzweiligen Hörgenuss. Dabei haben es mir persönlich die eher souligen bzw. bluesigen Momente wie "Higher Than Me" oder "Crying" angetan. Aber auch der relativ straighte rockende Opener "Coming Home To You" oder das treibende "Millionaire" setzen sich vehement in den Gehörgängen fest. Obwohl auf "Home" kein einziger Füller oder Ausfall auszumachen ist, kann die neue Scheibe nicht mehr ganz mit dem Überraschungseffekt von "Out In The Cold" dienen. Auch die produktionstechnische Seite, bei der sich der Ausnahmesänger erneut der Hilfe von Sascha Päth bedient hat, gibt keinen Anlass zum Meckern.

Sonny

Trackliste:

1. Coming Home To You - 2. The Sun’s Still Rising - 3. My Everything Is You - 4. Somewhere Someday - 5. Just For You - 6. I Don’t Want To Know - 7. Higher Than Me - 8. Why Do I - 9. Millionaire - 10. Crying - 11. Lay All Your Love On Me

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über HARTMANN:
HARTMANN/ Out In The Cold (Album Of The Month/ April 2005)
AT VANCE/ Only Human
AT VANCE/ Dragonchaser


KELLY KEAGY/ I'm Alive
  • Band: Kelly Keagy
  • Album: I’m Alive
  • Spielzeit: 61:23 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Night Ranger, Survivor
  • Veröffentlichung: 26.01.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Während die NIGHT RANGER-Fangemeinde auf den längst überfälligen Nachfolger von "Seven" (1998) wartet, kredenzt uns deren Drummer/ Sänger KELLY KEAGY mit "I’m Alive" seine zweite Solo-Scheibe. Im Vergleich zu seinem Debüt "Time Passes" präsentiert sich der Multi-Instrumentalist während der 13 abwechslungsreichen Nummern nicht nur von einer etwas moderneren Seite ("Stolen", "Blink Of An Eye"); sondern geht dabei auch etwas rauer ans Werk, was aber keinesfalls zu Lasten der Melodie geht. An dieser Entwicklung dürfte Jim Peterik (PRIDE OF LIONS/ ex-SURVIVOR) nicht ganz unschuldig sein, denn seine Mitwirkung macht sich nicht nur auf instrumentaler Basis, sondern auch im Songwriting und bei der Produktion deutlich bemerkbar. Zwar sind auf "I’m Alive" meiner Meinung nach nicht so viele hitverdächtige Nummern vertreten wie auf dem bereits erwähnten Vorgänger, aber mit dem röhrenden Stampfer "Where The Roads End", dem orientalisch angelegten "Re-Imagine" oder dem dramatisch-kernigen Rocker "World Before And After" dürfte KELLY KEAGY auch bei kritischen Melodic Rock-Fans einen überwiegend positiven Eindruck hinterlassen.

Sonny

Trackliste:

1. I’m Alive - 2. Stolen - 3. Blink of an Eye - 4. When Nobody’s Looking - 5. Back of Your Mind - 6. Life Worth Remembering - 7. Re-Imagine - 8. World Before and After - 9. Where Are We Now - 10. Where the Road Ends - 11. Everything I Need in a Woman - 12. Call In Another Day - 13. Half a World Away

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über KELLY KEAGY:
NIGHT RANGER/ Hole In The Sun
KEAGY, KELLY/
Time Passes


GLORIOUS BANKROBBERS/ The Glorious Sound Of Rock 'N' Roll
  • Band: Glorious Bankrobbers
  • Album: The Glorious Sound Of Rock ’N’ Roll
  • Spielzeit: 45:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Swedmetal/ Schweden-Import
  • Vergleichbare Bands: Cinderella, Backyard Babies, Hellacopters
  • Veröffentlichung: 25.01.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Obwohl "The Glorious Sound Of Rock ’N’ Roll" im Info-Blatt vollmundig als Comeback der schwedischen Sleaze Rock-Legende GLORIOUS BANKROBBERS angepriesen wird, muss ich gestehen, dass ich bis dato nichts von dem Vierer gehört habe. Dabei hat die Band doch in den 80ern zwei recht ordentliche Alben veröffentlicht, die aber jenseits der skandinavischen Grenzen nicht viel Aufsehen erregen konnten. Unter den zwölf Nummern befinden sich eigentlich nur vier neue Nummern, die durch eine mehr oder weniger gelungene Zusammenstellung von Neuaufnahmen der Highlights aus den beiden Alben "Glorious Bankrobbers" (1984) und "Dynamite Sex Doze" (1989) komplettiert werden. Die Höhepunkte unter den aufpolierten „Klassikern“ sind der rotzig-schräge Opener "Spitfire", das wahrlich klassikerwürdige "Crazy Sioux" und das fetzige "Too Much To Touch". Vom wirklich neuen Material wissen "Riding Down The Highway", das an den countrygetränkten Sound von CINDERELLA erinnert, und der furztrocken-simple Mitgrölrocker "B.I.T.C.H." sowie die fette Riffnummer "Rodeo" auf Anhieb zu überzeugen. Außerdem dürfte der kernige Mix von Chris Laney (u. a. ZANCLAN, CANDLEMASS) mit dafür sorgen, dass die „glorreichen Bankräuber“ endlich auch auf die Fahndungsliste der hiesigen Sleaze Rock-Gemeinde kommen.

Sonny

Trackliste:

1. Spitfire - 2. Hair Down - 3. Young Alcoholic #1 - 4. Crazy Sioux - 5. Dynamite Sex Doze - 6. Rodeo - 7. Young Alcoholic #2 - 8. Ridin Down The Highway - 9. B.I.T.C.H. - 10. Too Much To Touch - 11. Mum Im A Loser - 12. Blood Shed Twist

Thanks to Micke @ Swedmetal


HOUSE OF LORDS/ Live In The UK

Review:
Nach fünf verdammt starken Studio-Alben treten HOUSE OF LORDS mit ihrem ersten Live-Album den Beweis an, dass sie auch „on stage“ zu den besten Vertretern ihrer Zunft gehören. Da das Material bereits im November 2005 auf dem „Firefest-Festival“ mitgeschnitten wurde, ist logischerweise kein Song aus dem aktuellen Album "Word Upside Down" vertreten. Folglich sind auf "Live In The UK" auch mit Lanny Cordola (Gitarre), Chuck Wright (Bass) und Ken Mary (Drums) auch die alten Mitstreiter von Sänger James Christian mit von der Partie. Dementsprechend ist neben Klassikern wie "Sahara", "Pleasure Palace", "The Edge Of Your Life" und "Talkin’ Bout Love", auch Material aus dem von der Fangemeinde sehr zwiespältig aufgenommenen Comeback-Album "The Power And The Myth" mit am Start. Ergänzt wird der gelungene Querschnitt durch die ersten vier Studio-Alben mit der Studionummer "Havana", die bisher nur auf dem Japan-Release von "The Power And The Myth" vertreten war. Keine Frage, es gibt bessere Live-Alben, aber aufgrund der umfassenden Setlist und der ziemlich authentisch klingenden Produktion ist "Live In The UK" nicht nur Fans von HOUSE OF LORDS zu empfehlen.

Sonny

Trackliste:

1. Sahara - 2. Chains of love - 3. Love don’t lie - 4. Pleasure palace - 5. Talkin’ ‚bout love - 6. The edge of your life - 7. Mind trip - 8. All is gone - 9. The rapture - 10. I wanna be loved - 11. Can’t find my way home - 12. Slip of the tongue - 13. Havana (Bonus Studio Track)

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über HOUSE OF LORDS:
HOUSE OF LORDS/ World Upside Down
HOUSE OF LORDS/
The Power And The Myth


STORMZONE/ Caught In The Act
  • Band: Stormzone
  • Album: Caught In The Act
  • Spielzeit: 49:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Deep Purple, Rainbow, Praying Mantis
  • Veröffentlichung: 22.01.2007
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Freunde des traditionellen britischen Hard Rocks aufgepasst! Die Newcomerband STORMZONE aus Dublin/ Irland frönt auf ihrem Debüt "Caught In The Act" unüberhörbar den oben genannten Helden von der Insel. Zwar passiert während der 11 Nummern – mal abgesehen vom Endlos-Ohrwurm "Stranger Things Have Happened", der aufpeitschenden Riffnummer "Sky High" und dem fetzigen Rausschmeißer "Rock On Through The Night" – nichts überaus Spektakuläres, aber ein echter Ausfall ist trotz ein paar schwächerer Songs nicht auszumachen. Alles in allem: grundsolide Kost, die noch reichlich Luft nach oben bietet. Sollte es der Band vergönnt sein ein weiteres Album zu veröffentlichen, dann bin ich mir sicher, dass sie der Klasse ihrer Helden noch ein gutes Stück näher kommen. Das Leistungsvermögen besitzt die Band um Sänger John Harv Harbinson jedenfalls.

Sonny

Trackliste: 1. Spellbound - 2. Hold Onto Her Love - 3. Stranger Things Have Happened - 4. Nervous Breakdown - 5. Crying In The Rain - 6. Call Of The Wild - 7. Beating Of A Heart - 8. New World - 9. Tuggin At My Heartstrings - 10. Sky High - 11. Rock On Through The Night

Thanks to Birgitt @ GerMusica

more Reviews for January 2007 (release date 11.01. - 20.01.2007)

Last Update: Sunday, 18. March 2007
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Sonny