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FAITH AND FIRE/ Accelerator
  • Band: Faith And Fire
  • Album: Accelerator
  • Spielzeit: 61:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Riot, Queen, Michael Kiske
  • Veröffentlichung: 19.01.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Hinter dieser neuen Allstar-Combo stecken der Ausnahmesänger Tony Moore (ex-RIOT) und sein Kumpel Gitarrist Mike Flyntz (RIOT) sowie Basser Danny Miranda (ex-TNT/ BLUE ÖYSTER CULT) und Drummer John Miceli (ex-RAINBOW/ BLUE ÖYSTER CULT). Wie nicht anders zu erwarten, haben die Herrschaften ihre Zelte irgendwo zwischen klassischen Heavy Metal und facettenreichen, angebluesten Hard Rock aufgeschlagen, ohne aber die Augen vor den Zeichen der heutigen Zeit zu verschließen. Als Anspieltipps sind das bluesgetränkte "Breath" und die mächtig stampfende Bandhymne "Faith & Fire" oder die beiden speedig-treibenden Nummern "Fallen" und "America" sowie die beiden herzergreifenden Balladen "Ashes" und "Angel", die man sich in ähnlich arrangierter Form auch gut auf einem Album von MICHEAL KISKE vorstellen könnte, zu nennen. Trotz der Parallelitäten zu RIOT kann man ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass FAITH & FIRE keine plumpe Kopie selbiger ist. Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass mir "Accelerator" noch einen Zacken besser gefällt als "Army Of One", was nicht zuletzt im Ausnahmeorgan von Tony Moore begründet liegt.

Sonny

Trackliste: 1. Ready - 2. Villanelle - 3. Everything - 4. Radio Supperstar - 5. Breathe - 6. Faith and Fire - 7. Fallen - 8. Ashes - 9. Avenue - 10. Accelerator - 11. Angel - 12. America

Thanks to Birgitt @ GerMusica


PAIN OF SALVATION/ Scarsick
  • Band: Pain Of Salvation
  • Album: Scarsick
  • Spielzeit: 67:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Dream Theater, David Bowie, Alan Parsons
  • Veröffentlichung: 19.01.2007
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Bei einem neuen PAIN OF SALVATION-Album kann man sich nie so ganz sicher sein in welche Richtung es geht. Sicher ist jedoch, dass sich die Schweden um Mastermind Daniel Gildenlöw nie kopieren und jedes Mal aufs Neue überraschen. So auch mit ihrem neuesten Streich "Scarsick". War der Vorgänger "Be" noch sehr experimentell und verschachtelt angelegt, so verblüfft die neue Scheibe mit für POS überraschenden eigengängigen Songstrukturen, die von Disco- ("Disco Queen") und Pop-Sounds ("America") über modern umgesetzte Folklore-Elemente (u. a. beim Titeltrack) bis hin Alternative Metal-Parts ein ungeahntes Spektrum abdecken und die stilistischen Grenzen übergangslos ineinander verschwimmen lassen. Parallel zum anspruchsvoll sozialkritischen und psychosozialen Konzept ist es dem Sänger, Multi-Instrumentalisten und Querdenker gelungen – zumindest über die erste Hälfte des Albums – einen musikalischen Spannungsbogen aufzubauen. In der zweiten Hälfte hingegen haben sich mit dem relativ reizlosen "Mrs. Modern Mother Mary" und "Idiocracy", das musikalisch nicht wirklich seinen Höhepunkt zu erreichen scheint, für POS-Ansprüche etwas schwächere Nummern eingeschlichen. Beleibe kein schlechtes Prog Metal-Album, aber die Band ist zu bedeutend mehr im Stande!

Sonny

Trackliste: 01. Scarsick  - 02. Spitfall  - 03. Cribcaged - 04. America - 05. Disco Queen - 06. Kingdom Of Loss  - 07. Mrs Modern Mother Mary - 08. Idiocracy - 09. Flame To The Moth - 10. Ehter Rain

Thanks to Detlev @ InsideOut Music

weitere Reviews über PAIN OF SALVATION:
PAIN OF SALVATION/  Be


NORWAY/ Rising Up From The Ashes
  • Band: Norway
  • Album: Rising Up From The Ashes
  • Spielzeit: 49:54 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Journey, Two Fires, Firehouse, Hotwire
  • Veröffentlichung: 19.01.2007
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Nach einer Pause von knapp 7 Jahren melden sich NORWAY nun mit ihrem dritten Album zurück. Während der 9 Nummern auf "Rising Up From The Ashes" bietet der Vierer aus New Jersey wie gewohnt sehr eingängigen, abwechslungsreichen und frischen AOR/ Melodic Rock, der besonders bei Anhängern der oben genannten Bands regen Anklang finden müsste, was nicht zuletzt am angenehmem Organ von Neuzugang Dave Baldwin (DEPARTURE) liegen dürfte. Egal ob einfühlsam ("Won’t Let You Down"), gefühlvoll-hymnisch ("Power Of Gold") oder knackig-rockig ("Power Of Gold"), der neue Sänger ist stets Herr der Lage. Mit der brillanten Hymne "American Girl" oder dem wunderschönen 8min-Epos "Power Of Gold" haben die NORWAY sogar zwei klassikerverdächtige Nummern am Start. Zwar meldet sich die Band aus New Jersey mit "Rising Up From The Ashes" eindrucksvoll zurück, aber die wahrlich nicht umwerfende Produktion wird dem wirklich imponierenden Material keinesfalls gerecht. Wirklich schade, denn mit einer standesgemäßen Produktion wäre ohne Frage eine weitaus bessere Bewertung fällig gewesen.

Sonny

Trackliste: 01. Save Me - 02. Anything At All - 03. Only One I Need - 04. American Girl - 05. The Power of Gold - 06. Since You’ve Been Gone - 07. Tell Me (is that the way that it is) - 08. Won’t Let You Down - 09. Haunted

Thanks to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx


BURNING POINT/ Burned Down The Enemy
  • Band: Burning Point
  • Album: Burned Down The Enemy
  • Spielzeit: 58:03 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Altaria, Sonata Arctica, Stratovarius, Yngwie Malmsteen
  • Veröffentlichung: 19.01.2007
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Edelstahl „Made in Finland“ ein Gütesiegel für geballte Power, packenden Melodien, eingängige Refrains und mitreißende Keyboard-/ Gitarrenduelle ist. Dies verspricht auch größtenteils das Infoblatt zum mittlerweile dritten Longplayer von BURNING POINT, aber leider ist auf "Burned Down The Enemy" davon nicht viel zu hören. Wie man diese Komponenten wirklich zu einer aggressiven und harten Mischung vereint, haben allen voran die oben genannten Vergleichsbands schon oft genug und mustergültig bewiesen. Zwar deutet das Quartett mit  "Heart Of Gold", "Hell Awaits" und "To Hell And Back" an, welch Potenzial in ihnen steckt, aber solch monotone Gitarrenparts in Nummern wie "Icebound" oder "Eye For An Eye" hätte wahrscheinlich ein YNGWIE MALMSTEEN mit einer Schlaftabletten-Überdosis prickelnder rübergebracht. Kurzum, für Die Hard-Fans des angesprochenen Genres dürfte die Scheibe unter Umständen interessant sein, bestimmt aber nicht für den Liebhaber des gepflegten Melodic Power Metals.

Sonny

Trackliste: 1. Parasite - 2. Heart of gold - 3. Dawn of the ancient war - 4. Hell awaits - 5. From the beginning of it all - 6. Icebound - 7. Deceiver - 8. Eye for an eye - 9. To hell and back - 10. Against the madness of time - 11. Burned down the enemy - 12. My reign, my fire (bonus) - 13. Heart of gold "demo" (bonus) - 14. The road to hell (bonus)

Thanks to Birgitt @ GerMusica


GRAVE DIGGER/ Liberty Or Death

Review:
Seit über zwanzig Jahren geht die Band um Chef Chris Boltendahl unbeirrbar ihren Weg, ohne ihre Fans auch ein einziges Mal mit experimentellen Spielereien auf eine unnötige Geduldsprobe zu stellen. Sprich: seit ihrem 84er Debüt "Heavy Metal Breakdown" kann man sich gewiss sein, dass auch GRAVE DIGGER drin ist, wo GRAVE DIGGER draufsteht. So auch auf ihrem mittlerweile 13. Studioalbum, das abgesehen von vermehrt dezent eingestreuten Keyboards nicht viel Neues bietet. Daran mag sich der hartgesottene Fan bestimmt nicht stören, aber für True Metal-Anhänger, die sich von einem neuen Album auch einen rootsgetreuen Spritzer Innovation erwarten, werden von den 11 Nummern auf "Liberty Or Death" nicht sonderlich beeindruckt sein. Freilich ist "Liberty Or Death" kein schlechtes Album, aber ich persönlich hätte mir mehr Nummern mit der Durchschlagskraft von "Silent Revolution", der schleichenden Zerbrechlichkeit von "Massada" oder dem Pathos von "Ship Of Hope" gewünscht. Produktionstechnisch gibt’s einmal mehr nichts auszusetzen.

Sonny

Trackliste:

01. Liberty or Death - 02. 0cean of Blood - 03. Highland Tears - 04. The Terrible One - 05. Until the last King died - O6. March of the lnnocent - 07. Silent Revolution - 08. Shadowland - 09. Forecourt to Hell - 10. Massada - 11. Ship of Hope (Bonustrack Digipak)

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über GRAVE DIGGER:
GRAVE DIGGER/ Yesterday (Single-Tipp/ September 2006)
GRAVE DIGGER/ The Last Supper
GRAVE DIGGER/ Rheingold

more Reviews for January 2007 (release date 01.01. - 10.01.2007)

Last Update: Sunday, 25. February 2007
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Sonny