|
|
Review:
Hinter dieser neuen Allstar-Combo stecken der Ausnahmesänger Tony Moore (ex-RIOT)
und sein Kumpel Gitarrist Mike Flyntz (RIOT) sowie Basser Danny Miranda (ex-TNT/
BLUE ÖYSTER CULT) und Drummer John Miceli (ex-RAINBOW/ BLUE ÖYSTER CULT). Wie
nicht anders zu erwarten, haben die Herrschaften ihre Zelte irgendwo zwischen
klassischen Heavy Metal und facettenreichen, angebluesten Hard Rock
aufgeschlagen, ohne aber die Augen vor den Zeichen der heutigen Zeit zu
verschließen. Als Anspieltipps sind das bluesgetränkte "Breath" und
die mächtig stampfende Bandhymne "Faith & Fire" oder die beiden
speedig-treibenden Nummern "Fallen" und "America" sowie die
beiden herzergreifenden Balladen "Ashes" und "Angel", die
man sich in ähnlich arrangierter Form auch gut auf einem Album von MICHEAL
KISKE vorstellen könnte, zu nennen. Trotz der Parallelitäten zu RIOT kann man
ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass FAITH & FIRE keine plumpe Kopie
selbiger ist. Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass mir "Accelerator"
noch einen Zacken besser gefällt als "Army Of One", was nicht zuletzt
im Ausnahmeorgan von Tony Moore begründet liegt.
| Trackliste: | 1. Ready - 2. Villanelle - 3. Everything - 4. Radio Supperstar - 5. Breathe - 6. Faith and Fire - 7. Fallen - 8. Ashes - 9. Avenue - 10. Accelerator - 11. Angel - 12. America |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
|
|
Review:
Bei einem neuen PAIN OF SALVATION-Album kann man sich nie so ganz sicher
sein in welche Richtung es geht. Sicher ist jedoch, dass sich die Schweden um
Mastermind Daniel Gildenlöw nie kopieren und jedes Mal aufs Neue überraschen.
So auch mit ihrem neuesten Streich "Scarsick". War der Vorgänger
"Be" noch sehr experimentell und verschachtelt angelegt, so verblüfft
die neue Scheibe mit für POS überraschenden eigengängigen Songstrukturen, die
von Disco- ("Disco Queen") und Pop-Sounds ("America") über
modern umgesetzte Folklore-Elemente (u. a. beim Titeltrack) bis hin Alternative
Metal-Parts ein ungeahntes Spektrum abdecken und die stilistischen Grenzen übergangslos
ineinander verschwimmen lassen. Parallel zum anspruchsvoll sozialkritischen und
psychosozialen Konzept ist es dem Sänger, Multi-Instrumentalisten und
Querdenker gelungen – zumindest über die erste Hälfte des Albums – einen
musikalischen Spannungsbogen aufzubauen. In der zweiten Hälfte hingegen haben
sich mit dem relativ reizlosen "Mrs. Modern Mother Mary" und "Idiocracy",
das musikalisch nicht wirklich seinen Höhepunkt zu erreichen scheint, für
POS-Ansprüche etwas schwächere Nummern eingeschlichen. Beleibe kein schlechtes
Prog Metal-Album, aber die Band ist zu bedeutend mehr im Stande!
| Trackliste: | 01. Scarsick |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über PAIN OF SALVATION:
PAIN OF SALVATION/ Be
![]() |
Review:
Nach einer Pause von knapp 7 Jahren melden sich NORWAY nun mit ihrem dritten
Album zurück. Während der 9 Nummern auf "Rising Up From The Ashes"
bietet der Vierer aus New Jersey wie gewohnt sehr eingängigen,
abwechslungsreichen und frischen AOR/ Melodic Rock, der besonders bei Anhängern
der oben genannten Bands regen Anklang finden müsste, was nicht zuletzt am
angenehmem Organ von Neuzugang Dave Baldwin (DEPARTURE) liegen dürfte. Egal ob
einfühlsam ("Won’t Let You Down"), gefühlvoll-hymnisch
("Power Of Gold") oder knackig-rockig ("Power Of Gold"), der
neue Sänger ist stets Herr der Lage. Mit der brillanten Hymne "American
Girl" oder dem wunderschönen 8min-Epos "Power Of Gold" haben die
NORWAY sogar zwei klassikerverdächtige Nummern am Start. Zwar meldet sich die
Band aus New Jersey mit "Rising Up From The Ashes" eindrucksvoll zurück,
aber die wahrlich nicht umwerfende Produktion wird dem wirklich imponierenden
Material keinesfalls gerecht. Wirklich schade, denn mit einer standesgemäßen
Produktion wäre ohne Frage eine weitaus bessere Bewertung fällig gewesen.
| Trackliste: |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx
|
|
Review:
Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Edelstahl „Made in Finland“
ein Gütesiegel für geballte Power, packenden Melodien, eingängige Refrains
und mitreißende Keyboard-/ Gitarrenduelle ist. Dies verspricht auch größtenteils
das Infoblatt zum mittlerweile dritten Longplayer von BURNING POINT, aber leider
ist auf "Burned Down The Enemy" davon nicht viel zu hören. Wie man
diese Komponenten wirklich zu einer aggressiven und harten Mischung vereint,
haben allen voran die oben genannten Vergleichsbands schon oft genug und mustergültig
bewiesen. Zwar deutet das Quartett mit "Heart
Of Gold", "Hell Awaits" und "To Hell And Back" an,
welch Potenzial in ihnen steckt, aber solch monotone Gitarrenparts in Nummern
wie "Icebound" oder "Eye For An Eye" hätte wahrscheinlich
ein YNGWIE MALMSTEEN mit einer Schlaftabletten-Überdosis prickelnder rübergebracht.
Kurzum, für Die Hard-Fans des angesprochenen Genres dürfte die Scheibe unter
Umständen interessant sein, bestimmt aber nicht für den Liebhaber des
gepflegten Melodic Power Metals.
| Trackliste: | 1. Parasite - 2. Heart of gold - 3. Dawn of the ancient war - 4. Hell awaits - 5. From the beginning of it all - 6. Icebound - 7. Deceiver - 8. Eye for an eye - 9. To hell and back - 10. Against the madness of time - 11. Burned down the enemy - 12. My reign, my fire (bonus) - 13. Heart of gold "demo" (bonus) - 14. The road to hell (bonus) |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
![]() |
|
Review:
Seit über zwanzig Jahren geht die Band um Chef Chris Boltendahl unbeirrbar
ihren Weg, ohne ihre Fans auch ein einziges Mal mit experimentellen Spielereien
auf eine unnötige Geduldsprobe zu stellen. Sprich: seit ihrem 84er Debüt
"Heavy Metal Breakdown" kann man sich gewiss sein, dass auch GRAVE
DIGGER drin ist, wo GRAVE DIGGER draufsteht. So auch auf ihrem mittlerweile 13.
Studioalbum, das abgesehen von vermehrt dezent eingestreuten Keyboards nicht
viel Neues bietet. Daran mag sich der hartgesottene Fan bestimmt nicht stören,
aber für True Metal-Anhänger, die sich von einem neuen Album auch einen
rootsgetreuen Spritzer Innovation erwarten, werden von den 11 Nummern auf "Liberty
Or Death" nicht sonderlich beeindruckt sein. Freilich ist "Liberty Or
Death" kein schlechtes Album, aber ich persönlich hätte mir mehr Nummern
mit der Durchschlagskraft von "Silent Revolution", der schleichenden
Zerbrechlichkeit von "Massada" oder dem Pathos von "Ship Of
Hope" gewünscht. Produktionstechnisch gibt’s einmal mehr nichts
auszusetzen.
| Trackliste: |
01. Liberty or Death - 02. 0cean of Blood - 03. Highland Tears - 04. The Terrible One - 05. Until the last King died - O6. March of the lnnocent - 07. Silent Revolution - 08. Shadowland - 09. Forecourt to Hell - 10. Massada - 11. Ship of Hope (Bonustrack Digipak) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über GRAVE DIGGER:
GRAVE DIGGER/ Yesterday
(Single-Tipp/ September 2006)
GRAVE DIGGER/ The Last Supper
GRAVE DIGGER/ Rheingold
more
Reviews for January 2007 (release date
01.01. - 10.01.2007)
Last Update: Sunday, 25. February 2007
created in January 2001 © by Sonny