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Review:
Normalerweise bin ich für rockige Klänge aus heimischen Gefilden immer
schnell zu haben, aber mit dem fränkischen Sechszylinder, der handwerklich
nicht wirklich Anlass zur Kritik gibt, hatte ich zugegebenermaßen meine anfänglichen
Schwierigkeiten und das obwohl sie über weite Strecken markig-klassischen Hard
Rock bieten. Zudem wissen PRIVATE ANGEL mit Robbo Stöltzel einen Sänger mit
einem markanten Organ in ihren Reihen, der den Vergleich zu BALTIMOORE-Mainman
Björn Lodin keineswegs zu fürchten braucht. Doch irgendwie wird man den
Eindruck nicht gänzlich los, dass man stellenweise das Material schon
irgendwann mal gehört hat - wie z. B. im Falle von "The Chamber
Song", bei dem wohl LED ZEPPELINs "Stairway To Heaven" Pate
gestanden haben muss, oder "Little Angel", das auf einer der ersten
beiden BRYAN ADAMS-Scheiben hätte stehen können. Mit jedem weiteren Durchlauf
kristallisiert sich auch mehr und mehr heraus, dass die Stärken von PRIVATE
ANGEL eindeutig in kernigen und gestandenen Rocknummern wie dem quirlig-röhrenden
Opener "Changing Time" und dem kantigen "Slave And Master"
oder dem Southern-lastigen "Dr. Rock" und dem ziemlich dreckigen
"Mountain King" liegen. Ferner sind noch der Tempomacher "All
That I Want" und der schmissige "Starlight Blues" auf der
Habenseite zu notieren. In den balladesken und ruhigeren Momenten (z. B. "I’ll
Be There") hingegen agieren die Herrschaften etwas zu pomadig und zu überraschungslos.
Im Großen und Ganzen ist dabei unterm Strich ein gutes Album mit
internationalen Anstrich herausgekommen, bei dem man letzten Endes vielleicht
auf die ein oder andere Nummer verzichten hätte können.
| Trackliste: | 01. Changing Time - 02. Hold on - 03. I wanna know - 04. I`ll be there for you - 05. Slave and Master - 06. Hell of a Time - 07. Selling off Time in Wonderland - 08. The Liar - 09. Dr. Rock - 10. Friends - 11. Mountain King - 12. The Chamber Song - 13. All that I want - 14. Still alive - 15. The whole World's going crazy - 16. Little Angel - 17. When it`s over - 18. Starlight Blues |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Auf diese CD war ich echt gespannt.
Auf SB aufmerksam geworden bin ich erst nach dem Ausstieg ihres
Kreativtausendsassas Neal Morse und hatte mir daraufhin die ganzen alten
Scheiben besorgt. Schwer beeindruckt saß ich damals vor den Boxen und staunte,
was dieser Mann an Kreativität mit sich brachte. Dann das erste Album ohne ihn
– und ich war erfreut. Das klang gut, experimentierte man auf neuen Wegen.
Kein depressives „Kopf-hängenlassen“. Mit "Octane" konnte ich
mich nicht mehr anfreunden und die Livescheibe eignet sich wunderbar zum
Einschlafen. Also, voller Spannung die CD in den Player gelegt und direkt nach
den ersten beiden Songs nachgeschaut, ob nicht Mr. Morse doch wieder irgendwie
beteiligt war. Endlich kommen wieder diese grandiosen Melodieläufe, das
paarische Zusammenspiel von Keyboards und Gitarren, die teilweise abgedrehten
Rhythmuswechsel, schöne Harmoniegesänge, Abwechslungsvielfalt die wie aus
einem Guss klingt, alles, was SB für mich so bemerkenswert machten. Gesanglich
beweist Nick D’Virgilio ein weiteres Mal, dass der Wechsel vom Drumhocker zum
Mikroständer nicht verkehrt war. Ich bin begeistert, weil man mit diesem Album
den Spagat zwischen den alten und den neuen SB hergestellt bekommt.
Einwandfrei!!! Warum aber dann bei aller Euphorie nicht die volle Punktzahl?
Weil sich in der Hälfte des Albums dann doch wieder ein paar Langeweilersongs
breit machen, die man vielleicht etwas lebhafter hätte hinbekommen können.
Nichtsdestotrotz, wenn die Jungs aus Kalifornien so weitermachen, sollten sie
sich bald aus dem Schatten der Vergangenheit gelöst haben.
| Trackliste: | 01. On A Perfect Day 07:47 - 02. Skeletons At The Feast 06:33 - 03. Is This Love 02:51 - 04. All That's Left 04:45 - 05. With Your Kiss 11:46 - 06. Sometimes They Stay, Sometimes They Go 04:31 - 07. The Slow Crash Landing Man 05:47 - 08. Wherever You Stand 05:09 - 09. Hereafter 05:01 - As Far As The Mind Can See: 10. Part 1: Dreaming In The Age Of Answers 04:49 - 11. Part 2: Here's A Man 03:28 - 12. Part 3: They Know We Know 03:18 - 13. Part 4: Stream Of Unconsciousness 05:23 - 14. Rearranged 06:07 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Reviews for November 2006 (release date
01.11. - 10.11.2006)
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Update: Sunday, 31. December 2006
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