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ZENO/ Runway To The Gods
  • Band: Zeno
  • Album: Runway To The Gods
  • Spielzeit: 54:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: typisch Zeno eben
  • Veröffentlichung: 20.10.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Ganze 8 Jahre, die hierzulande durch die Neuauflage des selbstbetitelten Debüts und der Veröffentlichung der Demo-Zusammenstellung "Zenology II" versüßt wurden, hat sich der jüngere Bruder von ULI JON ROTH mit dem "Listen To The Light"-Nachfolger zeitgelassen. Aber das Warten hat sich mehr als gelohnt, denn mit "Runway To The Gods" kommt ein echter Geniestreich auf uns zu, den der Meister nahezu im Alleingang eingespielt und produziert hat. Lediglich den Gesangspart hat er nicht selbst übernommen, sondern sich der Dienste von Ausnahmesänger MICHAEL BORMANN (ex-JADED HEART) bedient, der hier einmal mehr eine fabelhafte Gesangsleistung abliefert und eindrucksvoll unter Beweiß stellt, dass er auch jede Note so singen kann, wie es von ihm gefordert wird. Seine kraftvolle Stimme passt einfach perfekt zum filigranen – stellenweise fragil wirkenden – Gitarrenspiel und zu den pompösen Keyboardteppichen von Zeno Roth. Letztere erinnern arrangementtechnisch, wie z. B. im Falle vom spanisch angehauchten Opener "Fanfares Of Love", gelegentlich an Christian Kolonovits (u. a. V.S.O.P., MICHAEL BOLTON, WOLFGANG AMBROS). Die absoluten Höhepunkte einer mit Highlights bespickten Scheibe sind "Climb The Sky", das mit wahrlich himmlischen Chören aufwartet, und der atemberaubende – ja fast majestätische – Titeltrack sowie das brillant in Szene gesetzte Instrumentalstück "Sogno Die Angelo" und das von bittersüßer Melancholie getränkte "Do You Feel The Time", bei dem sich Meister Roth – in äußerst beachtlicher Manier – sogar selbst als Sänger versucht. Langer Rede kurzer Sinn: "Runway To The Gods" ist ein in allen Belangen perfektes Album, das in keinem gut geführten Hard Rock-Haushalt fehlen darf!

Sonny

Trackliste: "SIDE 1": 01. Fanfares Of Love 5:23 - 02. Climb The Sky 4:46 - 03. Land Of Illusion 4:45 - 04. Shades Of Blue 5:08 - 05. Runway To The Gods 6:04 - 06. Sogno Di Angelo (Mascagni arr. Zeno) (Instr.) 2:34
"SIDE 2": 07. Refugees (Longing For Paradise) 6:01 - 08. I Feel - I Live 5:04 - 09. Purify (Pilgrims Of Remembrance) 5:26 - 10. Do You Feel The Time 4:35 - 11. Sunset Birds Flying Home (Celestial Touchdown) (Instr.) 4:05

Thanks to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx

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Zeno (re-release/ Klassiker-Tipp November 2004)


A.C.T./ Silence
  • Band: A.C.T
  • Albumtitel: Silence
  • Spielzeit: 64:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Spock’s Beard, ruhige Dream Theater, Toto, Queen, ELO, Supertramp, Jars Of Clay, Journey, Saga
  • Veröffentlichung: 09.10.2006
  • Wertung: 10/ 10

Review:
„ Holla die Waldfee“, was kommt denn da durch die Boxen gerauscht? Man nehme die genannten Bands, packe sie zusammen in ein Aufnahmegerät, schüttle dieses kräftig, drücke dann den Wiedergabeknopf.  Et voilá: Das Ergebnis sind A.C.T. aus Schweden. Was das Quintett mit seiner 4. Veröffentlichung auf den Markt rollt verdient das Prädikat „besonders empfehlenswert“. Melodische Tonläufe, mit genial unterlegten Keyboards, die die Gesangslinie harmonisch untermalen statt zukleistern, schrauben sich in die Gehörgänge und gehen da auch so schnell nicht wieder raus. Hier werden keine Frickelorgien auf den 6-Strings abgefeiert, sondern alles perfekt songdienlich miteinander verwoben. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als „MelodicProgRockPompPop“, der sich von Scheibe zu Scheibe weiterentwickelt hat. Sehr schön, dass dabei noch Platz für Überraschungen bleibt. Manch einer der Songs nimmt eine andere Wendung als man es zu Beginn denkt. Bis auf die letzten 9 Songs, die sich als ein Stück entpuppen, geht der Zeitmesser nicht über 5 Minuten hinaus. Daraus komplexes, aber nachvollziehbares Material zu schreiben ist schon eine Kunst. Und „Silence“ ist das Silberscheibchen auf keinen Fall geraten. Obwohl die 5 Jungs schon als Opener für FISH und SAGA fungiert haben, gelten sie nach wie vor als Geheimtipp. Das könnte sich mit dem Wechsel zu InsideOut hoffentlich ändern, trotz des Geheimnisses, das die Elchhüter aus ihrem Namen machen. Bleibt wirklich zu hoffen, dass der Fünfer schnell die Bretter entert und sich in die Herzen neuer Fans schreibt. Die Zeit dafür wäre reif, zumal man in Schweden schon Platz 4 der Album-Charts erobert hat.

Friedemann

Trackliste: 1. Truth Is Pain 4:11 - 2. Puppeteers 4:15 - 3. This Wonderful World 4:22 - 4. Out Of Ideas 4:48 - 5. Hope 4:30 - 6. Into The Unknown 3:56 - 7. No Longer Touching Ground 4:12 - 8. Useless Argument 4:49 - 9. The Voice Within 3:55 - 10. Call In Dead 2:49 - 11. Silent Screams 2:00 - 12. Introduction 0:53 - 13. The Millionaire 2:12 - 14. Joanna 3:11 - 15. A Father's Love 2:34 - 16. Memory To Fight 2:45 - 17. The Diary 3:12 - 18. A Wound That Won't Heal 4:34 - 19. The Final Silence 1:32

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


CRADLE OF FILTH/ Thornography
  • Band: Cradle Of Filth
  • Album: Thornography
  • Spielzeit: 64:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Roadrunner Records/ Universal
  • Vergleichbare Bands: Cradle Of Filth sind und bleiben einzigartig! 
  • Veröffentlichung: 13.10.2006
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Nach dem fast RHAPSODY-artigen Intro "Under Pregnant Skies She Comes Alive Like Miss Leviathan" möchte der gespannt lauschende Rezensent fast glauben, dass die Könige des Vampyric Metal mit dem neuen Album wieder ein annähernd episches Meisterwerk wie "Damnation And A Day" aufs blutsaugende Volk herablassen. Doch spätestens mit "Dirge Inferno", das in apokalyptischer Manier a la "Mother Of Abominations" dem Zuhörer entgegengaloppiert und die darauf folgenden Hymne "Tonight In Flames", die mit einem ungewöhnlichen melodischen bzw. eingängigen Refrain aufwartet, sowie der „selbstzerstörerische“ Doublebass-Bombast-Kracher "Libertina Grimm" verdeutlichen vehement, dass "Thornography" in punkto Abwechslung, Brutalität und Härte die konsequente Fortführung von "Nymphetamine" darstellt. Auch das ziemlich direkte "The Byronic Man", das Mädchenscharm Ville Valo (HIM) mit seinem melancholischen Schmelz veredelt hat, oder das „allmächtig“-epische "I Am The Thorn", bei dem Chef-Kreissäge Dani Filth einmal mehr geschickt seine komplette stimmliche Bandbreite in die Waagschale wirft, sind weitere tragende Säulen für diese unumstößliche Erkenntnis. Obwohl sich die Band bei allen zwölf Nummern frischer, giftiger und lebhafter denn je präsentiert, gehören vor allem das 7minütige Instrumentalstück "Rise Of The Pentagram", das mit jedem Durchlauf neue Geheimnisse preisgibt, und der schweinegeile Groover "Cemetery And Sundown" zu meinen persönlichen Favoriten. Mit dem abschließenden Cover des 80er Pop-Klassikers "Temptation" (im Original von HEAVEN 17), mit dem CRADLE OF FILTH wiederholt ihren Ausnahme-Status im Black Metal-Genre untermauern, dürften die Engländer sogar ihre ganz ergebenen Fans überraschen. Auch die Produktion, für die Genius Rob Caggiano (u. a. ANTHRAX, BLEEDING THROUGH) verantwortlich war, dürfte kaum Wünsche offen lassen. Kurzum: Ein rundum gelungener Geniestreich!

Sonny

Trackliste: 1. Under Pregnant Skies She Comes Alive Like Miss Laviathan - 2. Dirge Inferno - 3. Tonight In Flames - 4. Libertina Grimm - 5. The Byronic Man - 6. I Am The Thorn - 7. Cemertery And Sundown - 8. Lovesick For Mina - 9. The Foetus Of A New Day Kicking - 10. Rise Of The Pentagram - 11. Under Huntress Moon - 12. Temptation

Thanks to Martin @ Roadrunner Records

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CRADLE OF FILTH / Damnation And A Day


MANNING/ Anser's Tree
  • Band: Manning
  • Album: Anser’s Tree
  • Spielzeit: 63:32 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: ProgRock Records/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Guy Manning ist einzigartig!!!
  • Veröffentlichung: 24.10.2006
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Begnadete Songwriter und Komponisten gibt es einige, aber nur wenige besitzen die unvergleichliche Gabe ihre Musik in einer wirklich faszinierenden Geschichte zu erzählen. Zu jener seltenen Spezies zählt ohne jeden Zweifel der Multi-Instrumentalist und Sänger Guy MANNING, wie er auf seinem aktuellen Album zum wiederholten Male mehr als eindrucksvoll unter Beweis stellt. "Anser’s Tree" verfolgt die Geschichte einer Familie zurück, die durch die Augen ihres letzten Nachkommens Dr. Jonathan Anser erzählt wird, um letztendlich die Geheimnisse seiner eigenen Vergangenheit zu entdecken und womöglich Einsicht in die Funktionsweise des Universums zu erlangen. Stilistisch deckt MANNING dabei ein Spektrum zwischen den schwirrenden Acoustic-Klängen des Vorgängers "One Small Step..." bis hin zu komplexeren und orchestraleren Arrangements im Stile des "The View From My Window"-Albums ab. Der Opener "Margret Montgomery (1581-?)", der mit verträumten Flötenparts (Stephen Dundon), melancholisch-frivolen Violinenpassagen (Ian „Walter“ Fairbairn) und prickelnden Acoustic-Gitarren brilliert, fällt unweigerlich in erstere Kategorie, während sich das dramatisch strukturierte Kapitel "Jack Roberts (1699-1734)", das durch ein fantastisches Saxophon-Solo von Laura Fowles abgeschlossen wird, als eine perfekte Melange aus beiden Stilrichtungen herauskristallisiert. Im 4teiligen Epos über "William Barras (1803-1835)" gesellen sich zu dieser Spielart sogar noch geschickt eingesetzte Folklore-Elemente verschiedener Kulturen bzw. Stimmungen und sphärisch anmutende Klangwelten hinzu. Mit "Diana Horden (1900-1922)", in dem der Meister spanische Folklore, Jazz und nahezu bedrohlich-sakrale Klänge zu einer spannend-harmonischen Geschichte verwebt, und dem galaktisch-bluesgetränkten "Joshua Logan (1990 – 2048)" folgen meine beiden persönlichen Favoriten unter den 7 absolut brillanten in Szene gesetzten Kapiteln, die den Zuhörer für gut eine Stunde auf eine spannende Reise durch die Zeit mitnehmen. Fazit: Es ist schon fast beängstigend mit welcher Kontinuität Guy MANNING Jahr für Jahr nicht nur qualitativ hochwertige, sondern auch noch fesselnde und ergreifende Alben komponiert, arrangiert, produziert und die Instrumente größtenteils noch selbst einspielt. Manchmal frage ich mich wirklich, ob der Engländer mit dem charmanten Zungenschlag von einem anderen Stern kommt

Sonny

Trackliste: 01. Margaret Montgomery (1581-????) - 02. Jack Roberts (1699-1749) - 03. William Barras (1803-1835) - 04. Diana Horden (1900-1922) - 05. Joshua Logan (1990-2048) - 06. Prof. Adam Logan (2001-2094) - 07. Dr. Jonathan Anser (2089-????)

Thanks to Shawn @ ProgRock Records

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A Matter Of Life & Death (The Journey Of Abel Mann)


RUSS BALLARD/ Book Of Love
  • Band: Russ Ballard
  • Album: Book Of Love
  • Spielzeit: 68:14 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Silver Sonic/ H’art
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 20.10.2006
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Mir ist zwar bekannt, dass sich RUSS BALLARD in den letzten Jahren immer wieder zu sporadischen Einzel-Gigs hinreißen lassen hat, aber dass 13 Jahre nach dem meines Erachtens von den Kritikern sträflich unterbewerteten "The Seer" noch mal eine brandneue Scheibe des Hitfabrikanten in meinem CD-Player rotieren würde, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Nach dieser außerordentlich langen Wartezeit belohnt er seine Fans nun mit sage und schreibe 16 hochkarätigen und äußerst persönlichen Songs. Egal ob es sich hierbei um den riffbetonten Opener "It’s My Life", das orchestral untermalte "Like Father Like Son" oder die melancholisch angehauchte Überhymne "Is There Anybody Out There" bzw. das einsichtige und sphärisch-moderne "Im Not Made For This World" handelt, sämtliche Nummern besitzen unglaublich viel Tiefgang. Außerdem weisen die abwechslungsreiche Semi-Acoustic-Nummer "Just Like Me" oder die mit Streicher-Arrangements garnierte Ballade "On To The Next", bei der sich ein gewisser Vergleich zu STING nicht verleugnen lässt, und der hymnisch-kantige Rocker "This Is Not A Love Song" sowie die hitverdächtige AOR-Nummer "Wonderful World" höchstes Suchtpotenzial auf. Mit nicht recht viel weniger Hitpotenzial wissen der knackige Groover "In My Darkest Hour" oder der atmosphärische Rocker "In To The Light" zu überzeugen. Trotz der relativ melancholischen und ernsten Stimmung hat es RUSS BALLARD auf "Book Of Love" geschafft, den Hitfaktor seiner 80er Alben in aussagekräftigen Songs und zeitgemäßen Sound zu verpacken. Mit diesem Album beweist er einmal mehr, dass er nicht nur einer der erfolgreichsten und besten Songwriter/ Hitfabrikanten, sondern auch ein äußerst begnadeter Interpret ist. Ich möchte fast behaupten, dass RUSS BALLARD nie besser war als auf der hier vorliegenden Scheibe. Hoffentlich lässt er uns nicht wieder 13 Jahre auf ein neues Album warten ;-)

Sonny

Trackliste:

01. It's my life (Stand in my shoes) - 02. Crazy World - 03. In the dark - 04. When you sleep - 05. Love works in strange ways - 06. Like father like son - 07. Is there anybody out there - 08. I'm just not made for this world - 09. Just like me - 10. On to the next - 11. This is not a love song - 12. The road has no turning - 13. In my darkest hour - 14. Book of love - 15. In to the light - 16. Wonderful world

Thanks to Birgit @ Brooke Lynn Promotion

KINGDOM COME/ Ain't Crying For The Moon

Review:
Im Vergleich zu den letzten beiden Veröffentlichungen ("Independent"/ "Perpetual") aus dem Hause KINGDOM COME fällt das neue Album überraschenderweise nicht sonderlich experimentell aus. Diese Feststellung soll aber nicht heißen, dass sich Lenny Wolf auf "Ain’t Crying For The Moon" restlos seiner Wurzeln besonnen hat, sondern hier werden so ziemlich alle Phasen, welche die Band während ihrer knapp 20jährigen Geschichte soundtechnisch durchlebt hat, in einem äußerst zeitgemäßen Gewand präsentiert. Die Höhepunkte setzt Lenny Wolf, der das Album erneut im Alleingang eingespielt und produziert hat, mit dem erdigen Groover "Bon Scott", in dem der Meister unverkennbar dem Idol seiner Jugend huldigt, und dem wehmütig-bluesigen "Remove The Sting" sowie dem spacige-melancholische "Across The Universe", das stellenweise BEATLESque Züge preisgibt, und dem balladesk-epischen Titeltrack (Gänsehaut!), der zu einer der besten KINGDOM COME-Nummern überhaupt wächst. Auch mit den anderen Nummern – mal abgesehen von der etwas unglücklichen Neuaufnahme des Klassikers "Get It On" – weiß das Allround-Genie in gewohnt melancholischer Manier auf Anhieb zu überzeugen. Schön, dass es Musiker gibt, die experimentelle und zeitgemäße Akzente setzen, aber sich trotzdem stets treu bleiben.

Sonny

Trackliste:

1. Legged Sheep - 2. Not Here To Be Your Friend - 3. Same Old Stars - 4. Ain't Crying For The Moon - 5. Perfect Citizen - 6. This Is My Life - 7. Bon Scott - 8. Removed The Sting - 9. Friends In Spirit - 10. Darkroom - 11. Look At You - 12. Across The Universe - 13. Get It On (2006 version)

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

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KINGDOM COME/ Perpetual
KINGDOM COME/
Independent


CROW7/ The Picture
  • Band: Crow7
  • Album: The Picture
  • Spielzeit: 68:18 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Target Records
  • Vergleichbare Bands: Seven Seals
  • Veröffentlichung: 23.10.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Hinter CROW7 steckt Frank Tienemann, der einigen Besuchern vielleicht noch als Frontmann von SEVEN SEALS in bester Erinnerung sein dürfte. Nach dem endgültigen Aus besagter Band hat er sich verstärkt seinem eigenen Projekt gewidmet, das nun in Form von "The Picture" seinen Einstand feiert. So ganz hat der Sänger, Multi-Instrumentalist, Komponist und Produzent allerdings die Band-Vergangenheit nicht ruhen lassen, denn mit dem imposanten Opener "Vivid Eye", das mit fein gewobenen 80er-Keyboardteppichen brilliert, und dem progressiv ausgerichteten "Kiss Of Death" oder dem treibend-metalisch angelegten "Janus" sind einige Nummern am Start, die ursprünglich für das zweite SEVEN SEALS-Album "Time Beyond Time" angedacht waren. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die meisten Songs auf "The Picture" der Zusammenarbeit mit seinem damaligen Bandkumpel Daniel Seebass (Bass) entsprungen sind. Also ein Aufguss „oller Kamellen“? Nein, auf keinen Fall! Erstens kam besagter Zweitling leider nie zu Veröffentlichungsehren und zweitens ist auch reichlich neues Material vertreten. Dazu gehören u. a. die ausdrucksstarke Midtempo-Ballade "Son Of Hero", das variantenreiche "Somewhere In Heaven" oder die verträumt-faszinierende Acoustic-Nummer "Time" (absolut hitverdächtig!). Zudem ist mit dem heftig und verdammt modern groovenden "Fallen Angel" noch ein echter Kracher am Start, der die Hoffnung aufkeimen lässt, dass die Herren Tienemann und Seebass auch über das SEVEN SEALS-Ende hinaus weiterhin gemeinsame Sache machen, denn das Duo gehört meines Erachtens zu den besten Komponisten/ Songwriter-Kombinationen unseres Landes. Wie dem auch sei, "The Picture" dürfte bei anspruchsvollen Anhängern des Melodic Rocks regen Anklang finden.
Im Übrigen steht mit der Rockoper "Vampires Eve" von SERPENTS KISS schon das nächste Werk aus dem Hause Tienemann in den Startlöchern. Erste Kostproben, die man unter www.crow7.de anchecken kann, verheißen ein echtes Hammerwerk!!!

Sonny

Trackliste: 1. Vivid Eye - 2. Demons On A Ray - 3. Time - 4. Crystal Wall - 5. Fallen Angel - 6. Somewhere In Heaven - 7. Son Of A Hero - 8. The Picture (part one) - 9. Kiss Of Death - 10. Invisible Voice - 11. Janus - 12. The Picture (part two) - 13. Hand In Hand

Thanks to Frank @ Crow7

  • Band: Paul Stanley
  • Album: Live To Win
  • Spielzeit: 33:53 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Universal
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 20.10.2006
  • Wertung: 9/ 10
PAUL STANLEY/ Live To Win

Review: Ganze 28 Jahre mussten die Fans des KISS-Hauptkomponisten, Sängers und Gitarristen PAUL STANLEY auf dessen zweites Solo-Album warten. Im Gegensatz zu dem letzten – überaus enttäuschenden – Solo-Streich seines Bandkollegen GENE SIMMONS hat sich das warten auf "Live To Win" wirklich gelohnt. Allerdings kann auch bei diesem Album – um alleine schon den Anspruch einer Solo-Scheibe vollends gerecht zu werden – nicht unbedingt KISS-kompatible Musik erwartet werden. So präsentiert PAUL STANLEY über 10 Nummern knackigen und stets eingängigen Pop Rock/ Hard Rock, der sich absolut am Puls der Zeit orientiert und trotzdem stets von zeitlosem Flair umgeben ist. Angefangen vom bedingungslos groovenden Opener/ Titeltrack über anspruchsvollen NuRock der Marke "Lift" und "All About You" bis hin zu uneingeschränkt Airplay-würdigen Stoff wie "Second To None" oder "Loving You Without You" ist einfach jeder Schuss ein Treffer. Wobei meine persönlichen Favoriten "Everytime I See You Around", dass stellenweise an BOB CATLEY erinnert, und der fetzig-moderne Stampfer "It’s Not Me" oder das beharrlich-sphärisch rockende "Where Angels Dare" sind. Fazit: Ein uneingeschränkt hitverdächtiges Album, bei dem PAUL STANLEY solch Koryphäen wie Desmond Child (u. a. ALICE COOPER, KISS), Marti Frederiksen (AEROSMITH, FAITH HILL) und Andreas Carlsson (BON JOVI) als Co-Songschreiber zur Seite standen.

Sonny

Trackliste:

1. Live To Win - 2. Lift - 3. Wake Up Screaming - 4. Everytime I See You Around - 5. Bulletproof - 6. All About You - 7. Second To None - 8. It's Not Me - 9. Loving You Without You - 10. Where Angels Dare

Thanks to Moritz @ Gordeon Music


EUROPE/ Secret Society
  • Band: Europe
  • Album: Secret Society
  • Spielzeit: 46:03 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: T&T Records/ Sanctuary Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Europe sind einzigartig! ...zu welcher Phase auch immer
  • Veröffentlichung: 27.10.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Soviel schon mal vorweg, mit "Secret Society" liefern EUROPE mal wieder ein echtes Hammeralbum ab. Allerdings dürfte die Scheibe – genau wie bereits der Vorgänger –  bei unverbesserlichen "Final Countdown"-Verfechtern für lange Gesichter sorgen, denn das neue Album harkt genau da ein wo "Start From The Dark" aufgehört hat. Stellte die letzte Scheibe noch einen gekonnten Spagat zwischen den traditionellen Roots und der Moderne dar, setzen die Schweden auf dem aktuellen Silberling voll auf den modernen Sound. Und das Ergebnis gibt der Mannschaft um Sänger Joey Tempest, dessen Organ verdammt gut mit den tiefergestimmten Gitarren harmoniert, restlos Recht, denn unter den 11 Nummern jagt – angefangen vom herzerfrischend groovenden Opener/ Titeltrack über die klassikerverdächtige Hymne "Always The Pretender" (ein Ohrwurm im wahrsten Sinne des Wortes/ Anmerk. Sonny) und dem von verträumten Streichparts eingeleiteten Midtempo-Stampfer "Human After All" bis hin zum von akustischen Klängen untermalten "Devil Sings the Blues" – ein Highlight das nächste. Fazit: Es gibt kaum eine zweite Band aus den glorreichen 80ern, die derart natürlich und taufrisch klingt wie EUROPE auf "Secret Society". Moderner Hard Rock der Extraklasse!

Sonny

Trackliste: 01. Secret Society - 02. Always The Pretenders - 03. Love Is Not The Enemy - 04. Wish I Could Believe - 05. Let The Children Play - 06. Human After All - 07. The Getaway Plan - 08. A Mothers Son - 09. Forever Travelling - 10. Brave And Beautiful Soul - 11. Devil Sings The Blues

Thanks to Oliver @ s2marketing


BALTIMOORE/ X
  • Band: Baltimoore
  • Album: X
  • Spielzeit: 45:17 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: BLP Music
  • Vergleichbare Bands: Thin Lizzy, AC/DC, Shakra, Kingdom Come
  • Veröffentlichung: 29.10.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Mit "X" liefert die Band um Chef Björn Lodin ihr bereits drittes Album innerhalb von nur 14 Monaten ab. Wer aber geglaubt hat, dass sich dieses außergewöhnlich flotte Arbeitstempo negativ auf die Qualität des Materials auswirken könnte, wird von den zehn neuen Nummern eines besseren belehrt. Ganz im Gegenteil, vom sperrig-modernen "Fanaticial" über das wieder eindeutige traditionell angelegte "Kaleidoscope" bis hin zum neuen Album ist eine stetige Steigerung zu verzeichnen. Wie bereits auf dem Vorgänger bekommen die Fans genau das serviert, was sie sich von einem BALTIMOORE-Album erwarten, nämlich bluesig-kernigen ("Play On") und auch -harmonischen ("2 & 2") Hard Rock, der sofort ins Ohr geht und zum bedingungslosen Mitrocken animiert. Obwohl eigentlich das ganze Album über jeglichen Zweifel erhaben ist, möchte ich euch allen voran den Stampfer "Something Going On" oder den genialen Riffrocker "Fleeting The Moment", der mit einem fast schlagerharmonischen Chorus ausgestattet ist, oder das an THIN LIZZY erinnernde "Make It Through" als Kaufargumente ans Herz legen. Obwohl Björn Lodin einmal mehr für sämtliche produktionstechnischen Tätigkeiten verantwortlich war, gibt’s nicht einmal den Hauch von Betriebsblindheit. Es gibt eben nur einen Mann, der weiß, was den typischen BALTIMOORE-Sound ausmacht.
P.S. der Nachfolger ist bereits in der Mache und soll lt. offizieller Band-Website im 15. April unters Volk gebracht werden.

Sonny

Trackliste:

1. Cumgum - 2. Tables Turn - 3. Life - 4. Asshole - 5. 2 & 2 - 6. Something Going On - 7. Fleeting As The Moment - 8. Play On - 9. Make It Through - 10. Sence
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Thanks to Susanne @ BLP Music

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HAMMERSCHMITT/ 20 Jahre Für Die Ewigkeit
  • Band: Hammerschmitt
  • Album: 20 Jahre Für Die Ewigkeit
  • Spielzeit: CD: 77:31 min/ DVD ca. 110 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: ??.10.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Ihr 10jähriges feierten sie 1996 noch unter dem Namen PIERROT standesgemäß mit der Live-CD "X", die eine bunte Mischung aus kultträchtigen Eigenkompositionen und frechen Coverversionen bot. Mittlerweile begeht der Fünfer – zwar unter dem Namen HAMMERSCHMITT, aber noch in der Urbesetzung – sein 20jähriges Bestehen, das die Münchener mit einem Jubiläumskonzert am 1. April 2006 im Backstage/ München feierten. Um diesen Festtag gebührend auf einer DVD festzuhalten, wurde der komplette Gig eigens mit 5 Kameras mitgeschnitten. Somit hätten eigentlich neben der eröffnenden Bandhymne "Hammerschmitt", dem Live-Hammer "Gottesmann", dem Mordsgroover "Wahrheit" (was für geile Gitarren/ Anmerk. d. Verf.), der Mitgröl-Nummer "Wir Sind Wir" und der Gänsehautgarant "Ewigkeit" also auch noch 10 geballt-rotzige Coverversion vertreten sein sollen, die aber aufgrund kaum bezahlbarer Werknutzungsrechten leider nicht zur Veröffentlichung auf der DVD kommen. Um der treuen Fanschar aber das gesamte Konzertvergnügen nicht vorzuenthalten, haben sich die HAMMERSCHMITTs kurzerhand dazu entschieden ein kultiges DVD/ CD-Package zu schnüren. Durch die CD kommt die werte Fanschar letztendlich doch noch in den Genuss von solch energiegeladenen Coverversionen wie "For Whom The Bell Tolls", "Enter Sandmann" (beide METALLICA) oder "Sweet Child O’mine", das eine gehörige Portion mehr Rotz in sich trägt als das Original von GUNS N’ ROSES. Meine persönlichen Favoriten unter den Coverversionen sind der Gassenhauer "Whiskey In The Jar" (u. a. THIN LIZZY), "Turbo Lover" (JUDAS PRIEST) und "Knockin’ On Heaven’s Door" (BOB DYLAN). Obwohl es also qualitativ an diesem Live-Mitschnitt nichts auszusetzen gibt, vermisse ich in der Setlist doch die ein oder andere Nummer aus PIERROT-Zeiten. Nichtsdestotrotz kommen auch die Fans der ersten Stunde auf ihre Kosten, denn auf der DVD sind u. a. ein herrlich sentimentaler Videoclip zu "Flying High" (Mann, waren das Zeiten/ Anmerk. des Verf.) und ihre äußerst unterhaltsamen Spielrunden bei der Tele 5-Show „Ruck Zuck“ (1991) sowie der Auftritt bei M-Eins-Talk ("Schön, Dass Du  Lebst"/ 1995) enthalten.
Fazit: Ihre sämtlichen Studio-Scheiben sind schon aller Ehren wert, aber das "20 Jahre Für Die Ewigkeit"-Package beweist zu jeder Sekunde, dass die Band definitiv auf der Bühne zuhause ist! Alsdann, hoch die Tassen! – Auf die nächsten 20 Jahre in dieser konstanten Besetzung
J

Sonny

Trackliste: Tracklisting DVD: Konzertmitschnitt - 01.04.2006 Backstage / München: 1. Hammerschmitt - 2. Gottesmann - 3. Wahrheit - 4. Wir sind Wir - 5. Ewigkeit

Bonus:
Gameshow 1991 - TV Auftritt 1995 - 8 Songs aus 20 Jahren Hammerschmitt (7 Songs nur Audio / 1 Videoclip)

Features:
DVD-Gesamt-Laufzeit ca. 150 Minuten - PAL 16:9 & 4:3 - dolby digital 5.1 surround - dolby digital 2.0 stereo

Tracklisting CD: komplettes Konzert - 01.04.2006 Backstage / München:
1. Hammerschmitt - 2. For Whom The Bell Tolls - 3. Gottesmann - 4. Wahrheit - 5. Sweet Child O' Mine - 6. Smells Like Teen Spirit - 7. Wir sind Wir - 8. Grinder - 9. Enter Sandman - 10. Warriors Of The World - 11. Links - 12. Whiskey In The Jar - 13. Ewigkeit - 14. Turbo Lover - 15. Knockin' On Heaven´s Door

Thanks to Armin @ Hammerschmitt

weitere Reviews über HAMMERSCHMITT:
HAMMERSCHMITT/ Mein Herz (Deutsch Rock-Tipp/ Mai 2005)


WINGER/ IV
  • Band: Winger
  • Album: IV
  • Spielzeit: 62:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Reb Beach
  • Veröffentlichung: 20.10.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Wer geglaubt hat, Sänger Kip Winger, Gitarrist Reb Beach und Schlagzeuger Rod Morgenstern würden sich auf ihrem Comeback stilistisch an ihren ersten beiden Alben orientieren, der dürfte gleich nach dem düster-modern groovenden Opener bedingungslos kapitulieren, denn "IV" ist die folgerichtige Fortführung von "Pull". Zwar sind mit den flotten Rockern "Your Great Escape" und "Four Leaf Clover" zwei Nummern am Start, die phasenweise die Klänge vergangener Tage aufleben lassen, aber mit dem schwerkalibrigen "Disappear" und kauzig-spacigen "Generica" gehen WINGER – komplettiert durch John Roth (Gitarre) und Cenk Eroglu (Keyboards) – unbeirrbar einen Schritt weiter als auf dem Vorgänger. Außer den bereits erwähnten Songs zählen das atmosphärische "Blues Suede Shoes" und der hymnische Hammer-Groover "Livin’ Just To Die" zu den Highlights auf dieser Scheibe. Wer schon von "Pull" angetan war, wird vom aktuellen Album begeistert sein. Also, absolut keine halbgare und ideenlose „back to the roots“-Scheibe, sondern ein durchdachtes und reifes Album.

Sonny

Trackliste:

1. Right Up Ahead - 2. Blue Suede Shoes - 3. Four Leaf Clover - 4. M16 - 5. Your Great Escape - 6. Disappear - 7. On A Day Like Today - 8. Livin' Just To Die - 9. Short Flight To Mexico - 10. Generica - 11. Can't Take It Back

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

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WINGER/ Demo Anthology (Schmankerl/ March 2007)


LITTLE VENUS/ Volcano
  • Band: Little Venus
  • Album: Volcano
  • Spielzeit: 47:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pläne Records/ Rough Trade
  • Vergleichbare Bands: The Corrs, Michael Fitz, Susanne Vega (früher), Apocalyptica
  • Veröffentlichung: 20.10.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Eine Acoustic-Rockscheibe der ganz besonderen Art präsentieren uns LITTLE VENUS. In der nicht ganz alltäglichen Besetzung aus Gesang, Chello (Andreas Kühnrich) und Gitarre (Marc Rossier) geht das Schweizer Trio um die aus Triest stammende Sängerin Irina Simoneta mit 13 überaus facettenreichen Songs ordentlich unter die Haut. Dabei geht man mal äußerst lässig jazzend ("Watermelon Top"), mal extrem gefühlvoll ("Road") bzw. außergewöhnlich melancholisch ("Marie") und mal herzerfrischend rockig ("Celebrity") zuwerke. Als krönende Highlights kristallisieren sich schon bald  das italienischsprachige "Diavolo In Me", das eine gelungene Kombination aus Swing- und Funk-Rhythmen darstellt, und der dezent groovende "Mittelpunkt" heraus. Letztere Nummer dürfte sowohl für Irina Simoneta als auch für ihre irische Duettpartnern Shirley Grimes eine besondere Herausforderung dargestellt haben, da dieser Song im lieblichen Berner-Dialekt dargeboten wird. Auf der anderen Seite kommen wie z. B. beim Titeltrack auch orientalisch anmutende Klänge zur Entfaltung und das zackig groovende "Devant La Gare" würde – ungeachtet der französischen Sprache – sicherlich auch auf einem Album von APOCALYPTICA eine gute Figur machen. Kurzum, ein unplugged-Vergnügen der unvergesslichen Sorte!

Sonny

Trackliste: 01. waterelon - 02. celebrity - 03. marie - 04. use ma bi yo - 05. diavolo in me - 06. road - 07. mittupunkt - 08. volcano - 09. dissoluzione - 10. ringing - 11. devant la gare - 12. no, no, no - 13. il nome fra noi (sister)

Thanks to Jochen @ Pläne Records
&
Uli @ u. k. promotion


VARIOUS ARTISTS/ MTM Music Compilation "10th Anniversary"
  • Band: Various Artists
  • Album: MTM Music Compilation – 10th Anniversary
  • Spielzeit: CD 1: 71:15 min/ CD 2: 73:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: 2 many 2 mention
  • Veröffentlichung: 13.10.2006
  • Wertung: keine Wertung

Review:
Leute, wie doch die Zeit vergeht! Schon 10 Jahre ist es her, als während der abebbenden Grunge-Seuche mit MTM Music ein neues Label begann dem traditionellen Hard Rock und AOR wieder neues Leben einzuhauchen. Natürlich muss dieses Jubiläum auch anhand einer besonderen Ausgabe des labeleigenen Samplers gefeiert werden. So servieren uns die Macher der Münchener Institution ihre "MTM Music Compilation" erstmals als Doppelalbum, wobei man sich auf der CD 1 komplett unveröffentlichtem Material von aktuellen MTM-Künstlern angenommen hat, um dann den zweiten Teil mit einer Best Of-Zusammenstellung der erfolgreichsten Veröffentlichungen aus eigenem Hause zu garnieren. Da die Bonus-CD, deren Songauswahl für sich spricht (siehe Trackliste unten/ Anmerk. Sonny), leider nicht zur Besprechung vorliegt, konzentrieren wir uns hier lediglich auf den ersten Silberling. Obwohl hier im Grunde genommen ausnahmslos hochqualitatives Material am Start ist, sollen der atmosphärisch-moderne Midtempo-Stampfer "Sweet Angel" (FATE), oder der bodenständige Groover "Down Down Down" (VENGEANCE), der durch dezent eingestreute Big Band-Passagen etwas Auflockerung erfährt, und die  pathetische Halbballade "No Pleasure Without Pain" (AINA) gesondert hervorgehoben werden. Ein ganz besonderes Vergnügen bereitet mir persönlich die 80er-lastige Hymne "Love Hurts" des aufstrebenden Songwriters Mirko Hirsch, die von keinem geringeren als DAN LUCAS in atemberaubender Manier intoniert wird. Außerdem ist es schön, dass hier ALANNAH MYLES ein Lebenszeichen von sich gibt, wenn auch nur in der äußerst gelungenen Coverversion des TINA TURNER-Hits "I Can’t Stand The Rain" (... was hat die Lady Soul in der Stimme?). Also, ihr seht, auf "MTM Music Compilation – 10th Anniversary" wird euch für wenig Geld eine ganze Menge geboten. Zugreifen und zwar schnell!!!

Sonny

Trackliste: CD 1: 01. ZENO/ “Stand Of Illusion” (unreleased) forthcoming album "Runway To The Gods" - 02. ALANNAH MYLES & JEFF HEALEY/ “I Can't Stand The Rain” (unreleased) - forthcoming album "Tribute To Tina Turner" - 03. FATE/  “Sweet Angel” (unreleased) recent album "V" - 04. DAN LUCAS/  “Love Hurts” (unreleased) - 05. VENGEANCE/  “Down Down Down” (unreleased) recent album "Back In The Ring" - 06. AOR/  Desperate Dreams” (unreleased) recent Album "L.A. Attraction" - 07. SHIVA/  “The Cameleon” (unreleased) forthcoming album "The Curse Of The Gift" - 08. BRETT WALKER/  “Give Me Back Tomorrow” (unreleased) forthcoming album "Spirit Junky" - 09. RELAPSED/  “Hardest Part Of Goodbye” (unreleased) current album "Into A Former State" - 10. MARTIN BRILEY/  “I Don't Think She Misses Me At All” (unreleased) forthcoming album “It Comes In Waves” - 11. JANI LANE/  “Lay Your Hands On Me” (unreleased) forthcoming album "Tribute To Bon Jovi" - 12. SHADES OF GREY/  “If You Say” (unreleased) forthcoming album "Century" - 13. AINA/  “No Pleasure Without The Pain” (unreleased) recent album "Living In A Boy's World" - 14. RAIN/  “Insobriety” (unreleased) forthcoming album "Stronger" - 15. ROBERT LOUDEN/  “Temptation” (unreleased) forthcoming album "Robert Louden" - 16. SILVER/  “Prescious” (unreleased) recent album "Gold"

CD 2 additional Bonus CD: „Best Of MTM MUSIC“: 01. TOWER CITY “Talking To Sarah” 3:54 (taken from the album „A Little Bit Of Fire“) - 02. CITA “Silent Soldiers” 5:42 (taken from the album “Relapse Of Reason”) - 03. DARE “Some Day” 4:45 (taken from the album “Calm Before The Storm”) - 04. SAHARA SNOW & RICK SPRINGFIELD “Heaven” 5:32 (taken from the album “Sahara Snow”) - 05. AXE “Life In The Furnace” 5.59 (taken from the album album “AXE Five”) - 06. DANGER DANGER “Goin’ Goin’ Gone” 4:10 taken from the album “Four The Hard Way”) - 07. HARLAN CAGE “Dearborn Station” 4:18 (taken from the album “Double Medication Tuesday”) - 08. STEELHOUSE LANE “Son Of A Loaded Gun” 5.34 (taken from the album Slaves Of The New World”) - 09. HUGHES TURNER PROJECT “You Can’t Stop Rock N’ Roll” 4:46 (taken from the album “HTP”) - 10. TNT “Give Me A Sign” 4:22 (taken from the album “My Religion”) - 11. JADED HEART “Live And Let Die” 6:36 (taken from the album “JADED HEART - IV”) - 12. TONY MARTIN “Surely Love Is Dead” 5:04 (taken from the album “Scream”) - 13. VENGEANCE “Back In The Ring” 4:01 (taken from the album “Back In The Ring”) - 14. FATE “Everything About You” 4:44 (taken from the album “Fate V”) - 15. WARRANT “Dirty Jack” 4:02 (taken from the album “Born Again”)

Thanks to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx

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Last Update: Sunday, 02. September 2007
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