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Review:
Obwohl
ich ein musikalisch recht offener Mensch bin, muss ich ehrlich gestehen, dass
ich mich mit der stilistischen Mischung, die der Bremer Sechszylinder auf seinem
mittlerweile zweiten Album präsentiert, echt schwer tue. Zwar sind sie mit
ihrem Mix aus Hardcore, Death und Thrash meilenweit vom
Esel-Hund-Katze-Hahn-Gejaule der Grimmschen Bremer Stadtmusikanten entfernt,
aber leider können mich die Herrschaften trotz aller Explosivität, die sie unüberhörbar
besitzen, nicht gänzlich beeindrucken. Neben den düsteren Death Metal-Passagen,
prügelnden Thrashparts und aggressiven Hardcore-Elementen kommt mir irgendwie
der melodische Aspekt zu kurz, der "Get Rid Of It" den letzten Schliff
verpassen würde. Dass es die Burschen wirklich draufhaben, davon zeugen das
dramatisch angelegte "Fallen Angel", die Grölhymne "Target Your
Benefits" und das schräge "These Days". Über jeden Zweifel
erhaben ist allerdings die Produktion, denn hier ist der Spagat zwischen
druckvollem Klang und rotzigem Garagen-Charme gelungen. Besucher, die sich mit
einem Crossover der oben genannten Bands anfreunden können, sollten die
durchaus Scheibe antesten.
| Trackliste: | 1. Surrender - 2. Little Sweety - 3. Mock me - 4. Stiff - 5. Fallen Angel - 6. One - 7. Fiftyfive - 8. Target your benefits - 9. Freeloader - 10. These days |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Review:
Obwohl die 9köpfige Piratenbande um Sänger José Andrea in ihrem
Heimatland schon den zweiten Teil ihres "Gaia"-Werkes veröffentlicht
hat, lässt "La Voz Dormida" hierzulande leider noch auf sich warten.
Stattdessen präsentieren uns Locomotive Records nach dem Appetithappen
"Belfast" und dem Live-Doppelalbum "Madrid Las Ventas" nun
eine Zusammenstellung mit weiteren Raritäten, die sich aus Single-Veröffentlichungen
(stellenweise „B“-Seiten), Coverversionen (darunter drei
englischsprachige!), Livedarbietungen und Acoustic-Versionen sowie einigen
Leftovers aus der "Finisterra"-Aufnahmesession ("Pijo",
"La Voz Dormida") zusammensetzt. Die Highlights der ersten CD sind
zweifelsohne die eröffnende Abfeierhymne "Resacosix En Hispania", die
spanische Darbietung des KANSAS-Hits "Dust In The Wind" ("Pensando
En Ti") und "Donde El Corazón Te Ilve" (aus José Andreas
gleichnamigen Solo-Album/ 2004), das mindestens genauso imposant ist wie die
MANOWARsche Interpretation von "Nessun Dorma" rüberkommt. Vom zweiten
Silberling setzten sich allem voran der baroquest rockende Opener "El Que
Quiera Entender Que Entienda" und die RAINBOW-Nummer "Man On The
Silver Mountain, bei dem sich die spanischen Folk-Metaller von DORO
stimmgewaltige Unterstützung holen. Zwar klingt es mehr als gewöhnungsbedürftig
– stellenweise sogar etwas amüsant – wenn José Andrea sich an der
englischen Sprache versucht, aber trotzdem wissen die gekonnten Umsetzungen von
"Strange World" (im Original von IRON MAIDEN) und des LED
ZEPPELIN-Klassiker "Whole Lotta Love" letzten Endes aufgrund des
unverkennbaren MÄGO DE OZ-Charmes zu fesseln. Auch die vier vertretenen
Live-Songs ("Molions De Vinto", "Finisterra", "El
Cantar De La Luna Oscura" und "Pensando En Ti") haben ungeachtet
ihrer stellenweise minderwertigen Soundqualität auf dieser Zusammenstellung
durchaus ihre Berechtung, da sie auf dem eingangs genannten Live-Album nicht
vertreten sind. Fazit: "Rarezas" ist aufgrund des seltenen Materials
nicht nur ein absolutes Muss für Fans der Madrilenen, sondern auch wegen der
stilistischen Bandbreite, die das Doppel-Album abdeckt, ein mehr als
empfehlenswertes Einsteigerobjekt.
| Trackliste: |
1. Resacosix en Hispania (Single.
2001) - 2. Pijo (Sesion Finisterra. 2000) - 3. Pachamama (Sesion
Finisterra. 2000) - 4. Pensando en ti (Single. 2000) - 5. Donde
el corazon te lleve (Jose Andrea's album. 2004) - 6. Gracias a la
sociedad (Tribute to Apalo Seko. 2005) - 7. Quijote y Sancho (Patitos
feos. 2002) - 8. Mari Tormes (Acoustic. Single Feliz Navidad
Cabrones. 1998) - 9. Molinos de viento (Acoustic. Single Feliz
Navidad Cabrones 1998) - 10. EI turno de la rosa (Sintonia de La
Rosa de los Vientos. 2000) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
MÄGO DE OZ:
MÄGO DE OZ/ Belfast
MÄGO DE OZ/ Gaia
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Review:
Eine ausgewogene Mischung aus aggressiven Heavy Rock und melodischen Hard Rock
bieten uns RIOT auf ihrem mittlerweile 13ten Album "Army Of One". Im
Laufe der 12 Nummern liefern sich Bandgründer Mark Reale & Mark Flyntz
mehrmals packend-prächtige Gitarrenduelle und Mike DiMeo verleiht durch sein
ausgeprägtes Organ dem wirklich abwechslungsreichen Material den nötigen Punch.
Egal ob aggressive oder harmonische Töne angeschlagen werden, er ist stets Herr
der Lage. Obwohl die härteren Songs – wie z. B. der peitschende Titeltrack
oder das treibende "Shine" unbestritten auch ihre Reize versprühen,
haben es mir persönlich eher die melodischeren Momente wie "Knockin’ At
My Door", das stampfende "Helpin Hand" oder der behäbige Groover
"Still Alive", bei denen sich Mr. DiMeo, der demnächst auch das nächste
MASTERPLAN-Album gesanglich veredeln wird, keinesfalls hinter deren ex-Frontmann
Jorn Lande zu verstecken braucht.
| Trackliste: | 1. Army Of One, 2. Knockin At My Door, 3. Blinded, 4. One More Alibi, 5. It All Falls Down, 6. Helpin Hand, 7. The Mystic, 8. Still Alive, 9. Alive In The City, 10. Shine, 11. Stained Mirror, 12. Darker Side Of Light |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Reviews for October 2006 (release date 11.10.
- 20.10.2006)
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Update: Sunday, 21. January 2007
created in January 2001 © by Sonny