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Review:
Wie schon auf den letzten Releases der Band sind auch auf dem mittlerweile
siebten Album von TALISMAN die pumpenden-groovigen Bassläufe von Marcel Jacob
und das markante Organ von Jeff Scott Soto das Hauptcharakteristikum. Trotz
dieser Gegebenheit klingt kein Album wie das andere, denn der Band gelingt es
immer wieder ihren melodischen Hard Rock mit neuen Einflüssen zu verfeinern.
Diesmal geschehen u. a. mit dem Reggae-lastigen "Troubled
Water", das nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein dürfte. Dafür sind
aber das funky-stampfende "Fast Nowhere", der hymnisch-straighte
Stadion-Kracher "On My Way" und die hinreißende Ballade "Back 2
The Feeling" einfach Honig in den Ohren. Absolutes Highlight und extrem
hitverdächtig ist meines Erachtens indes der soulig-schmissige Stampfer "Shed
A Tear Goodbye" (Hammer-Refrain!). Produktionstechnisch gibt’s auch
nichts zu meutern, denn das Material marschiert richtig fett aus den Boxen. Nachdem
Jeff Scott Soto bekanntermaßen zur Zeit ja den Sänger-Job bei JOURNEY innehat,
kann ich mir gut vorstellen, dass "7" über längeren Zeitraum das
letzte Album der schwedisch/ amerikanischen Kooperation ist. – Deshalb heißt’s
einmal mehr zugreifen, Leute!
| Trackliste: |
1. Falling - 2. Nowhere fast - 3. Rhyme or season - 4. End of the line - 5. The 1 I’m living 4 - 6. On my way - 7. Forevermore - 8. Succumb 2 my desire - 9. Shed a tear goodbye - 10. Troubled water - 11. Back 2 the feeling |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Beflügelt
durch den viel bejubelten Reunion-Gig beim 2004er Wacken Open Air, präsentieren
RUFFAINS nach 21 Jahren nun den Nachfolger ihres selbstbetitelten Debüts. Auf
"Desert Of Tears" wird über 11 Nummern traditionsbewusster und
knackig produzierter Metal der typisch amerikanischen Gangart geboten, dessen
beste Momente sich im tight rockenden Opener "I Believe" sowie wie im
sanft angedoomten "I Will Fly" und in der feinen Acoustic-Ballade
"It Ain’t Over" widerspiegeln. Außerdem sollte man sich die
anschließende Speednummer "Live By The Sword" und die kraftstrotzende
Hymne "Soldiers Fate" als weitere Anspieltipps vormerken. Beim
restlichen Material bedarf es einiger Durchläufe mehr, bis der Funke gänzlich
zum Überspringen kommt. Fazit: Nicht unbedingt ein klassikerverdächtiges Werk,
aber eine solide und zeitlos schöne Power Metal-Scheibe, die Fans des
gepflegten US-Metals unbedingt antesten sollten.
| Trackliste: | 1. I Believe - 2. Running Blind - 3. Day Of The Champion - 4. I Will Fly - 5. Desert Of Tears - 6. Darkest Of Light - 7. It Ain´t Over - 8. Live By The Sword - 9. Chosen One - 10. Soldiers Fate - 11. Freedom |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
MARTIN
BRILEY, noch nie gehört!?! Einigen Besuchern dürfte aber der Single-Hit
"Salt In My Tears" aus dem 1983er Album "One Night With A
Stranger" durchaus bekannt sein. Abgesehen von dem kleinen „One Hit
Wonder“ ist der viel beschäftigte Songwriter, Sänger und
Multi-Instrumentalist (u. a. KENNY LOGGINS, BONNIE TYLER, PAT BENATAR)
solotechnisch nie sonderlich aufgefallen, und das obwohl er mit "It Comes
In Waves" nach einer Pause von über 20 Jahren bereits sein viertes
Solo-Album veröffentlicht. Geboten wird hier im Laufe von 11 Nummern sehr
entspannte, vorwiegend akustisch angelegte und abwechslungsreiche AOR-Kost, die
nicht immer ganz dem Motto des Albumtitels gerecht werden. Trotzdem haben wir es
hier mit keiner belanglosen Scheibe zu tun, denn mit dem BEATLES-lastigen Opener/
Titeltrack oder "I Don’t Think The Misses Me At All", das die im
Radio zu fast Tode genudelten JAMES BLUNT-Hits ziemlich blass aussehen lässt,
oder das auffallend direkt rockende "Me & My Invisible Friend"
kommen richtig große Momente auf den Zuhörer zu. Auch das bluesy "The
Message" und "Invisible", das von der Atmosphäre stellenweise an
OMD erinnert, dürften auf Fans der ruhigeren Melodic Rock-Klänge einen
gewissen Reiz ausüben. Kurz gesagt eine schöne „Feierabend-Scheibe“, die
den Zuhörer nach einem stressigen Arbeitstag relaxt aufatmen lässt.
| Trackliste: | 01.
It
Comes in Waves 5:17 |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx
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Review:
Aufgrund
der höllischen Aufmachung des Cover-Artworks könnte man fast meinen, dass sich
die Griechen im Death Metal-Bereich heimisch fühlen. Aber weit gefehlt, denn
bereits das Openertrio – bestehend aus dem geradlinig marschierenden "Sworn
To Avange", dem heftig niederprasselnden Thrasher "Nightmare
Terror" und der hitverdächtigen Midtempo-Hymne "Rock Survivors"
machen unweigerlich klar, dass die Griechen sich dem traditionellen Metal (mit
all seinen Facetten) verpflichtet fühlen. Dabei gibt die Mannschaft um Sängerin
Natasa Pandreia, die sich äußerst stimmgewaltig irgendwo zwischen Jutta
Weinhold (ex-ZED YAGO/ VELVET VIPER) und Veronica Free (BENEDICTUM) präsentiert,
für ein Debüt eine recht ordentliche Vorstellung. Auch in balladesken Momenten
wie "When The Night Is Cold" wissen CRYSTAL TEARS durchaus zu überzeugen.
Zwar kann das übrige Material nicht ganz den Level der genannten Nummern
halten, aber in der Band steckt unüberhörbar jede Menge Potenzial, das nur
darauf wartet abgerufen zu werden.
| Trackliste: |
1. Alpha and Omega - 2. Sworn To Avenge - 3. Nightmare Terror - 4. Rock Survivors - 5. Master of Deception - 6. Megas Alexandros - 7. Stealer of Minds - 8. When The Night Is Cold - 9. And the Arrows Fall - 10. Legends Never Die |
Thanks to Moritz @ Gordeon Music
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Review:
Da veröffentlichen die ASIA-Gründer JOHN WETTON & GEOFFREY DOWNES über
Ewigkeiten kein gemeinsames Album und plötzlich bricht eine wahre Flut über
uns herein. Obwohl ich wirklich ein großer Fan der beiden Musiker bin, stößt "Icon
Live" bei mir auf mehr oder weniger Unverständnis, zumal mit "Icon
– Acoustic TV Broadcast" (ziemlich auf den Tag genau) vor einem halben
Jahr erst ein wunderschönes Acoustic-Livealbum veröffentlicht wurde, die der
hier vorliegenden Live-Konserve um Längen überlegen ist. Gut, alte
ASIA-Klassiker wie "Only Time Will Tell", "Don’t Cry" oder
"Voice Of America" hört man immer wieder gerne, aber die liegen wohl
schon im Dutzend bzw. in eindrucksvolleren Interpretationen als Live-Dokument
vor und das ICON-Material klingt auf der oben genannten akustischen Darbietung
auch wesentlich berauschender. Aufgrund dieser Tatsachen und in Anbetracht
dessen, dass in Kürze das nächste Studiowerk der Herren ansteht, dürfte
dieses Album nur ein Fall für den uneingeschränkten „Die Hard“-Fan sein.
– Alle anderen sollten wirklich die Veröffentlichung von "Icon II"
abwarten...
| Trackliste: |
1. Pane Bruno - 2. The Heat Goes On - 3. Only Time Will Tell - 4. Voice Of America - 5. I Lay Down - 6. Days Like These - 7. Bolero - 8. Meet Me At Midnight - 9. Never In A Million Years - 10. We Move As One - 11. Paradox; Let Me Go - 12. Don’t Cry - 13. Open Your Eyes - 14. The Smile Has Left Your Eyes |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Nachdem Meister Jon Oliva mit seiner Solo-Band erst vor kurzem sein zweites
Album veröffentlicht hat, legt nun sein Zögling Zak Stevens die dritte
Langrille von CIRCLE II CIRCLE nach. Wie schon auf den beiden Vorgängerwerken
wird auch hier vorwiegend Heavy Metal geboten, der sich größtenteils im
gepflegten Midtempo abspielt und somit auch die Stärken des einstigen
SAVATAGE-Fronters in den Mittelpunkt stellt. Nur mit dem kleinen, aber feinen
Unterschied, dass sich das neue Material deutlich eingängiger und auch etwas härter
präsentiert als noch zu Debüt- oder "Middle Of Nowhere"-Zeiten. So
lassen sich bereits nach wenigen Durchläufen das hymnisch getragene "The
Black", das stellenweise an BLACK SABBATH zur Tony Martin-Phase erinnert,
und "Sentenced", das gekonnt zwischen ergreifender Ballade und
kernigem Midtempo-Kracher hin- und herpendelt, wie auch der hitverdächtige
Titeltrack als Highlights ausmachen. Zwar immer noch nicht der sehnlichst
erwartete Meilenstein, aber meines Erachtens das bis dato beste Album von CIRCLE
II CIRCLE.
| Trackliste: | 1. Who Am I To Be - 2. Matter Of Time - 3. Heal You - 4. Revelations - 5. This Is Your Reality - 6. Evermore - 7. The Black - 8. Messiah - 9. Sentenced - 10. Burden Of Truth - 11. Live As One |
Thanks
to Rebecca @ AMF Records
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Review:
Obwohl ich schon den Vorgänger "Far From The Madding Crowd" für kein
schlechtes Album gehalten habe, konnte ich schon damals die Lobeshymnen nicht
ganz nachvollziehen. Nicht viel anders geht’s mir mit der aktuellen Scheibe
"The Shadow Cabinet". Zugegeben, Nils Patrik Johanssson (ASTRAL DOORS)
ist ein ausdruckstarker Sänger und Gitarrist Erik Ravn Christensen ist ein
begabter Songwriter bzw. Komponist, aber so souverän klingt ihr progressiver
Symphonic Rock, der in der erster Linie von geschickt in Szene gesetzten Speed-
und Folk-Elementen lebt, wiederum auch nicht, dass sie problemlos im Spitzenfeld
des Genres mithalten könnten. Nichtsdestotrotz lassen sich unter den 10 Nummern
zuhauf gute Ansätze ausmachen, von denen das quirlige Doublebass-Epos "Faith
(Apathy Divine Pt. I)" und die sagenhaft verträumte Ballade "Sleep",
die stellenweise den hymnischen Charakter von FREEDOM CALL in sich trägt, oder
das neoklassisch angelegt "Carpe Noctem – Seize The Night", bei den
sich russisch angehauchte Folklore-Elemente ausbreiten, verhältnismäßig
ausgereift erscheinen.
| Trackliste: |
1. Demon Desire - 2. Beautifool - 3. The Raven - 4. Faith - Apathy Divine Part I - 5. Envy - 6. Snow - Apathy Divine Part II - 7. Sleep - 8. I Shall Not Yield - 9. Reason...? - 10. Carpe Noctem - Seize The Night - 11. Midnight Song |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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WUTHERING HEIGHTS/ Far From The Madding Crowd
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Review:
BEGGAR’S BRIDE ist ein Projekt um den Schweizer Songwriter, Produzenten und Sänger
Holggy Begg, der kürzlich auf dem letzten ONI LOGAN-Album produktionstechnisch
in Erscheinung getreten ist. Nun begibt er sich mit einer Reihe namhafter Sänger
anhand von "Boulevard Of Broken
Hearts" selbst ins Rampenlicht. Geboten wird über 13 Nummern zeitloser
Melodic Rock, der sich ziemlich „laid back“ präsentiert und deshalb
gelegentlich den letzten Biss vermissen lässt. Keine Frage, Marc Storace
(KROKUS), Michael Voss (CASANOVA, MAD MAX) und AINO LAOS erledigen ihren Job
verlässlich, aber meines Erachtens werden sie vom stellenweise doch ziemlich
mittelmäßigen und vorhersehbaren Material zu wenig gefordert. Wenn dann noch
Holggy Begg, der gesanglich wie eine äußerst kümmerliche Ausgabe von LEMMY
wirkt, selbst zum Mikrophon greift, ist die Schmerzgrenze nicht mehr weit
("Thousand Miles"). Lediglich der groovenden Opener "Broken
Hearts" (Marc Storace), der zauberhafte Midtempo-Stampfer "You Were My
Sunshine" (ANIO LAOS) und das verträumt-dreckige Duett "Footprints In
The Sand" (Dorkas Kiefer & Michael Voss) können verhindern, dass
"Boulevard Of Broken Hearts" unter die Mittelmäßigkeit abrutscht.
Der Rest mag vielleicht als Fahrstuhlmusik einen gewissen Spannungsreiz ausüben,
mehr aber auch nicht!
| Trackliste: |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx
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Reviews for October 2006 (release date 01.10.
- 10.10.2006)
Last
Update: Sunday, 03. December 2006
created in January 2001 © by Sonny