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Review:
Nach wochenlangen Versuchen das Debüt des Schweden-Fünfers um
Leadgitarrist/ Keyboarder/ Bassist Tommy Magnusson in einem Rutsch durchzuhören,
kann ich nun die Bedenken meines Kollegen Friedmann, der sich bereits mit der
Promo-Disc der Herrschaften auseinandersetzen durfte, größtenteils
nachvollziehen. Stilistisch irgendwo zwischen solchen Größen wie BLACK SABBATH
oder DEEP PURPLE bzw. RUSH oder MARILLION zuhause – ohne aber im Ansatz an
deren Genialität zu kommen – rocken sich Tommy Magnusson, Schlagzeuger Martin
Nilsson und Sänger Olof Gustafsson über weite Strecken etwas zu unentschlossen
durch 12 Nummern. Größter Kritikpunkt neben der relativ kraftlosen und oftmals
ziemlich klirrenden Produktion, ist allerdings das gewöhnungsbedürftige und
stellenweise schräge Organ von Olof Gustafsson, das z. B. beim sphärisch-bizarr
angelegten "Just Like A Stranger" oder beim folkigen "Dreams"
haarscharf an der Schmerzgrenze vorbeischrammt. Aber es gibt durchaus auch echte
Lichtblicke auf "Where We Belong". – Als da wären: das
orientalische angehauchte "Walk With Me", das von einer schönen
Melodielinie getragen wird, oder das nahezu hitverdächtige und bitterzarte
"After The War", bei dem Sänger Olof Gustafsson mit einer bravourösen
Gesangsleistung beim Zuhörer für ein unerwartetes Gänsehautgefühl sorgt.
Abschließend kann man ohne schlechtes Gewissen sagen, dass diese Band durchaus
Potenzial besitzt, aber vielleicht sollten sie bei der nächsten Scheibe etwas
mehr an der Homogenität des Materials feilen und etwas mehr Zeit und Geld in
die Produktion stecken.
| Trackliste: | 01. Locked In A Soulcage - 02. Walking With Me - 03. After The War - 04. Where We Belong - 05. Lost - 06. Dreams - 07. Just Like A Stranger - 08. Cradle In The Sand - 09. Papers Bang - 10. Who's Crying - 11. Starmoon - 12. The Light |
Thanks to Jenny @ No Rules Music
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Update: Sunday, 21. January 2007
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