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Review:
Wow, mit
einem wahrhaftigen Paukenschlag meldet sich MICHAEL BORMANN zwei Jahre nach
seinem unschönen Rauswurf bei JADED HEART endlich zurück. Wie wahrscheinlich
nicht unschwer vorherzusehen war, steckt in "Conspiracy" mehr JH als
in deren letzten Album. Dadurch ist die aktuelle Scheibe im Vergleich zum
Solo-Debüt nicht nur härter, sondern auch dynamischer und vielfältiger
ausgefallen. Über 13 erstklassige Songs, die auf Anhieb in den Gehörgängen
kleben bleiben, demonstriert MICHAEL BORMANN eindrucksvoll, dass er sich in den
verschiedensten Bereichen des melodischen Hard Rocks pudelwohl fühlt. –
Sei’s nun der in DEF LEPPARDsches Stadion-Flair getauchte Stampfer "It’s
Only Physical", oder getragener Melodic Rock der Marke "Reaching
Out", bei dem stellenweise Gitarrenlinien a la DIRE STRAITS auszumachen
sind, oder die prickelnde Gänsehautnummer "Two Of Kind", die der
einstige JH-Frontmann zusammen mit Anette Blyckert (ALYSON AVENUE) im Duett zum
Besten gibt. Die wahren Höhepunkte setzt der Ausnahmesänger/ -musiker
allerdings mit der klassikerverdächtigen Melodic Rock-Hymne "Stand
Up", die unverkennbar Robby Boebel (FRONTLINE/ EVIDENCE ONE) mit einen
fetzigen Gitarren-Solo veredelt hat, und dem straight abrockenden "Devil’s
Son" sowie dem aussagekräftigen Titeltrack, in dem MICHAEL BORMANN
scheinbar die Trennung von JH verarbeitet hat. Ferner bieten sich beispielsweise
der dramatisch aufgebaute Stampfer "Ain’t Just A Bit", der von
weltmusikalischen Klängen eingeleitet wird, oder der im Midtempo marschierende
Groover "One Man One Soul" als weitere hochkarätige Überzeugungsargumente
an. Obwohl ich zugegebenermaßen ein Fan von "Helluva Time" bin, muss
ich auch gestehen, dass nur wo MICHAEL BORMANN draufsteht, wirklich JADED HEART
drin sein kann.
| Trackliste: | 1.
Conspiracy
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Sven @ MusicConsult
weitere Reviews über MICHAEL BORMANN:
BLOODBOUND/ Book Of The Dead (Album Of The Month/ May 2007)
RAIN/ Stronger (Album
Of The Month/ November 2006)
ZENO/ Runway To The Gods
(Album Of The Month/ October 2006)
J. R. BLACKMORE BAND/ Still Holding On
(Klassiker-Tipp/ December 2005)
CHARADE/ II
20th
CENTURY BOYS/ Beware Of The Rex
JADED HEART/ Trust
RAIN/ House Of Dreams
JADED HEART/ Diary
1990 - 2000
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Review:
Zum Jahresanfang gab es das Comebackalbum der Jungs aus Münster. Und nun
erscheinen sie zum Beginn des Herbstes mit einer EP. Wer hier die rockenden
Gitarren des "Night Of The White Rock"-Albums erwartet wird allerdings
schwer enttäuscht werden. Es wird nicht gerockt, sondern filigran auf der
Akustischen gespielt. Nun ist es ja nichts Neues, dass Musiker – gerade aus
dem hartrockenden Genre – ihre Lieder schon mal ohne Stromgitarren dem Volk präsentieren.
MAD MAX wollen damit aber nicht, wie in anderen Fällen, die Kassen klingeln
lassen, sondern eine weitere und breitere Käuferschicht erreichen.
„Kommerz“ mag man geneigt sein zu rufen, aber das Ansinnen ist ein anderes:
Christen, die bisher der Meinung waren, dass Hardrock im christlichen Sektor
nichts verloren hat, weil das nur saufende, lautgrölende, langhaarige Menschen
sind, werden hier ihre Meinung revidieren müssen. MAD MAX machen aus ihren
lautrockenden Songs zarte akustische Lieder und beweisen damit einmal mehr ihr Können,
entdeckt man doch an manchem Song neue Facetten. Die Lieder wurden dabei nicht
nur einfach ohne E-Gitarren gespielt, sondern mitunter neu arrangiert. Das ist
gewöhnungsbedürftig, aber gut. Mit dem Albumtitel "In White" wollen
sie zusätzlich ihren Standpunkt zum Glauben an Gott auch nach außen hin
festigen. Und wer es dann doch immer noch nicht wahrhaben möchte, bekommt mit
dem Song "Open The Eyes" ein Lied aus der amerikanischen christlichen
Popmusikszene vorgestellt. Mutig auf der einen Seite so früh nach dem Comeback
so eindeutig Stellung zu beziehen, ganz natürlich sagen die Jungs von MAD MAX
selbst. Nun wird man im November mit der Scheibe im Gepäck auf
„Kirchentour“ durchs Münsterland gehen, sich auf anderen Festivals blicken
lassen und hoffentlich dann zum Jahresanfang wieder richtig die Axt kreisen
lassen und damit dann erneut beweisen, dass christliche Musik mehr ist als
"Kumba Yah my Lord" auf einer verstimmten Konzertgitarre am
Lagerfeuer. Aber das erwartet man bei MAD MAX nun auch nicht wirklich.
| Trackliste: | 01. To Hell And Back Again - 02. Open The Eyes Of My Heart - 03. Hello Father - 04. Bad Day In Heaven - 05. Lonely Is The Hunter - 06. Reprise |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über MAD MAX:
MAD MAX/ White Sands
(Album Of The Month/ February 2007)
MAD MAX/ Night Of White Rock (Comeback-Tipp/ January 2006)
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Review:
Mit seinem eindeutig in Klassik-Gefilden angesiedelten Werk "Metamorpheus"
hat STEVE HACKETT genau den musikalischen Gegenpol zum rockigen Vorgänger
"Watch The Storms" geboten. Auf seinem aktuellen Glanzstück
"Wild Orchids", bei dem er u. a. erneut vom UNDERWORLD ORCHESTRA
unterstützt wurde, hat er nun äußerst elegant den Spagat zwischen beiden
Alben vollzogen. Diese bemerkenswerte Zusammenführung hat natürlich ein schier
unbeschreibliches Ausmaß an Stil-, Sound-, und Stimmungsvielfalt zur Folge, wie
z. B. orientalisch-fernöstliche Klänge ("Waters Of The Wild"),
karabische Rhythmen, Swing- und Jazz-Element ("Down Street") oder
Songmaterial, das an die Glanzzeiten von SIMON & GARFUNKEL erinnert
("To Close"). Meine persönlichen Favoriten sind "Down
Street", das aufgrund seiner Kombination aus gemütskranken Sprechgesang,
Santana-Groove, diversen Folk-Einschüben und eingestreuten Jahrmarktsklängen
eine Art Psycho-Thriller-Atmosphäre aufbaut, und die phantastische
Interpretation der BOB DYLAN-Nummer "Man In Long Black Coat", das geprägt
wird von STEVE HACKETTs atemberaubenden Gitarrenspiel und bei dem das
Country-Flair stellenweise von russisch anmutenden Folk-Elementen durchkreuzt
wird, oder der phasenweise an frühere GENESIS-Zeiten erinnernde Hammer-Groover
"Ego And Id". Aber auch den Reiz der ruhigeren bzw. überwiegend
klassisch getragenen Stücke wie "Wolfswork", das sich gelegentlich
stellenweise anhört als hätten die BEATLES (zu ihrer klassisch geprägten
Phase) und LED ZEPPELIN gemeinsam Sache macht, oder dem auf Harfenklängen und
Streicherparts schwerelos schwebenden "She Moves In Memories" kann man
sich nur schwerlich entziehen. Fazit: "Wild Orchids" ist die perfekte
Symbiose von Klassik und Rock!
| Trackliste: | 01. A Dark Night In Toytown 03:42 - 02. Waters Of The Wild 05:35 - 03. Set Your Compass 03:38 - 04. Down Street 07:33 - 05. A Girl Called Linda 04:44 - 06. To A Close 04:49 - 07. Ego & Id 04:08 - 08. Man In The Long Black Coat 05:07 - 09. Wolfwork 04:49 - 10. Why 00:47 - 11. She Moves In Memories 05:00 - 12. The Fundamentals Of Brainwashing 03:01 - 13. Howl 04:30 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über STEVE HACKETT:
STEVE HACKETT & THE UNDERWORLD ORCHESTRA/ Metamorpheus
(Special-Tipp/ March 2005)
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Review:
Im schon schier unüberschaubaren Dickicht der verschiedenen Melodic
Rock-Projekte, die nur in den seltensten Fällen halten was die involvierten
Namen versprechen, bildet die hier vorliegende Scheibe eine mehr als überraschende
Ausnahme. Bei AVALON handelt es sich um ein Unternehmen von Richie Zito
(Gitarre, Bass, Keyboards), der sich in den 70/ 80ern einen Namen als
Studiogitarrist und Producer gemacht hat. Mit diesem Album, für das er so
klanghafte Sänger wie JOE LYNN TURNER, HUGO oder Joesph Williams (ex-TOTO)
begeistern konnte, hat er sich den Traum eines klassischen AOR-Albums
verwirklicht. Viele Songs wie z. B. der phantastische Opener "Blue Collar"
(HUGO), der grandiose Stampfer "Is He Better" (JOE LYNN TURNER) oder
das mächtig groovende "Nightmare", bei dem man endlich mal wieder
EDDIE MONEY zu Gehör bekommt, dürfte einigen Kennern – genau wie die von
ERIC MARTIN herausragend interpretierte Ballade "I Don’t Want To Want
You"(Gänsehaut pur!) – bereits vom PRISMs "Beat Street"
bekannt sein. Des weiteren müssten "Samantha" (JOSEPH WILLIAMS), bei
dem Vergleiche zu BOSTONs "Amanda" keineswegs an den Haaren
herbeigezogen sind, oder das bluesgetränkte "Forever I Will", bei dem
RICHIE KOTZEN einmal brilliert, sowie "I Can’t Forget You" (PHILIP
BARDOWELL), das mich unweigerlich an JOHN WAITEs Superhit "Missing You"
erinnert, bei traditionsbewussten AOR-Freaks für einen erhöhten Pulsschlag
sorgen. Kurz und gut: Für mich ist "Avalon" DIE „Überraschung des
Monats“!
| Trackliste: |
01. Blue Collar - 02. Is He Better Than Me - 03. Nightmare - 04. Oh
Samantha - 05. Avalon
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Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Eine Ecke frischer und rotziger als der erfolgreiche Vorgänger "Sweet
& Deceitful", der für mich persönlich eine der positivsten Überraschungen
des Jahres 2005 war, präsentieren sich die Jungspunde um Sänger Jonne Aaron
auf ihrem nunmehr dritten Album. Durch diese nicht hervorzusehende Spritzigkeit
werden zwar die Melancholic-Elemente deutlich in den Hintergrund gedrängt, aber
nichtsdestotrotz sind diese Bausteine auch weiterhin ein fester Bestandteil im
Sound der Finnen. Diese Gegebenheit lässt sich vor allen Dingen am aggressiven
"One Last Shot", das mit dramatischen Streicherparts versehen ist, und
an "A Song For The Broken Hearted", dessen Schwermütigkeit durch den
Einsatz von zarten Female-Backgroundvocals Nachdruck verliehen wird, oder an
"In Memoriam (Immortal Peace"), bei dem der Zuhörer von phänomenalen
Melotron-/ Keyboard-Parts hypnotisiert wird, feststellen. Die absoluten
Highlights setzen NEGATIVE aber mit der schmissigen Glam-Hymne "Sinners
Night/ Misty Morning" und dem mörderisch abdampfenden bzw. abgroovenden
Opener "Glory Of The Shame". Sollte die Band diese äußerste positive
Weiterentwicklung zu noch mehr Explosivität und Esprit auf dem nächsten Album
fortsetzen können, dann dürfen sich so altehrwürdige Helden wie GUNS N’
ROSES und MÖTLEY CRÜE ganz warm anziehen.
| Trackliste: | 1. Arrival - 2. Glory Of The Shame - 3. Reflections - 4. One Last Shot - 5. Fading Yourself - 6. Planet Of The Sun - 7. A Song For The Broken Hearted - 8. Sinners Night / Misty Morning - 9. Swans - 10. Stop F*ckin' Around - 11. Embracing Past - 12. We Can't Go On - 13. In Memoriam (Immortal Peace) |
Thanks to Martin @ Roadrunner Records
weitere Reviews über NEGATIVE:
NEGATIVE/ Sweet & Deceitful
(Newcomer-Tipp/ May 2005)
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Review:
Obwohl GRAVE DIGGER schon seit 1980 in der internationalen Metal-Welt ein
gewichtiges Wörtchen mitspricht, veröffentlicht die Band um Chef-Schaufler
Chris Boltendahl dieser Tage erstmals eine Single. Zu diesem Anlass haben sie
eigens die Ballade "Yesterday" aus dem Jahr 1984 neu aufgenommen. Dass
diese Nummer über die Jahrzehnte nichts an ihrem Zauber eingebüsst hat,
beweist neben der 2006er Version die überaus ergreifende orchestrale Aufnahme,
welche die Band von einer nahezu unbekannten Seite zeigt. Ergänzt wird der
Silberling durch den Dampfhammer "The Reapers Dance" und das ungemein
gelungene Cover des LED ZEPPELIN-Klassikers "No Quater". Diese Single
wird als Special-Edition mit einer Bonus-DVD im Gepäck veröffentlicht, die den
Auftritt von GRAVE DIGGER beim „Rock Machina Festival 2001“ enthält. Meines
Erachtens eine äußerst lohnenswerte Überbrückung bis zum nächsten Album,
das voraussichtlich Beginn des nächsten Jahres erscheinen wird.
| Trackliste: |
CD: 1. Yesterday (2006) - 2. The Reapers Dance - 3. No Quater - 4.
Yesterday (Orchestra Version) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über GRAVE DIGGER:
GRAVE DIGGER/ Liberty Or Death
GRAVE DIGGER/ The Last Supper
GRAVE DIGGER/ Rheingold
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Review:
„Sakradi no amoi na, wos für a bärig’s Scheiberl!“. SUNSTORM ist ein
neues Projekt um JOE LYNN TURNER, das den Ausnahmesänger im Vergleich zu seinen
letzten Veröffentlichungen von einer ungewohnt AORigen Seite präsentiert. Kein
Wunder, denn das Material war 1986 ursprünglich für sein zweites Solo-Album
angedacht, das damals aufgrund produktions- und geschäftsbedingter
Unstimmigkeiten nicht zu Veröffentlichungsehren kam. Unverständlich
eigentlich, da hier über 12 Nummern AOR der feinsten Sorte geboten wird. Egal
ob man nun zu straight rockenden ("Fist Full Of Heat") oder
balladesken ("Another You") Klängen die Ohren spitzt, man trifft
unweigerlich auf eine Perle, die mit knackigen Gitarren, geschmackvollen
Breitleinwand-Keyboards und herrlichen Refrains funkelt. Somit dürften z. B.
die Hymne "Fame And Fortune", die mit einem Chorus ausgestattet ist,
der fast aus dem Hause Jörg Sieber/ Robert Papst (DOMINOE) stammen könnte, und
die luftige Ballade "Arms Of Love" oder der Midtempo-Stampfer
"Night Moves", der einen Hauch von Dramatik und Mystik in sich trägt,
bei Fans des 80er-AORs für mehr als nur feuchte Augen sorgen. Die exzellente
Produktion von Dennis Ward (Bass/ PINK CREAM 69) und die instrumentale
Mannschaft aus dessen Umfeld sorgen dafür, dass das Material zeitgemäß frisch
aus den Boxen schallt. Kurzum, hier wird perfekter 80er AOR anhand der heutigen
Produktionsmöglichkeiten großartig in Szene gesetzt. Ein „Earcatcher“ im
wahrsten Sinne des Wortes!
| Trackliste: |
1. Keep
Tonight |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über JOE LYNN TURNER:
JOE LYNN TURNER/ Second Hand Life
AKIRA KAJIYAMA + JOE LYNN TURNER/ Fire Without Flame
JOE LYNN TURNER/ The
Usual Suspects
HUGHES TURNER PROJECT/ HTP 2
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Review:
Entweder ist es ein purer und glücklicher Zufall oder ein marktstrategisch
geschickt eingefädelter Schachzug, dass gerade das letzte Konzert der Norweger
mit Ausnahmesänger Tony Harnell ton- und bildtechnisch mitgeschnitten wurde. -
Egal, denn was letztendlich zählt ist die Klang- bzw. Bildqualität und die
sind aufgrund von anwählbaren 5.1 Surround-Ton, Brillanz, interessanter Kameraführung/
-perspektiven über jeden Zweifel erhaben. Auch die Setlist, die einen repräsentativen
Querschnitt der bisherigen TNT-Karriere bietet, dürfte kaum noch Wünsche offen
lassen. Neben Material neueren Datums wie z. B. "She
Needs Me", "My Religion" oder "Invisible Noise" geben
die Herren Tony Harnell, Ronnie Le Tekro & Diesel Dahl, die sich allesamt in
absoluter Höchstform präsentieren, solche Klassiker wie "10.000 Lovers
(In One)", "As Far As The Eye Can See" oder "Intuition"
zum Besten. Unterstützt wird das Kerntrio dabei von Victor Borge (Bass) und Dag
Stokke (Keyboards), die in Sachen Live-Performance ihren Chefs nicht im
geringsten Nachstehen. Diese DVD bildet mit einer Audio-CD (gleicher Trackliste)
ein nicht nur für Sammler anschaffenswertes Package, das durch ein Booklet mit
Linernotes von Tony Harnell und einer informativen Tourdokumentation von Darren
Paltrowitz verfeinert wird. Einziger Kritikpunkt an "Live In Madrid"
ist das spärliche und nicht gerade unterhaltsame Bonus-Material der DVD. Trotz
des kleinen Makels drängt sich "Live In Madrid" geradezu als „Live-Candy“
auf.
| Trackliste: | DVD and CD tracklist: 01.
Invisible Noise - 02. As Far As The Eye Can See - 03. Downhill Racer - 04.
A Fix - 05. She Needs Me - 06. Give Me A Sign - 07. Guitar Solo - 08.
Caught Between The Tigers - 09. Listen To Your Heart - 10. Black Butterfly
- 11. Seven Seas - 12. Forever Shine On - 13. Fantasia Espanola - 14. My
Religion - 15. 10,000 Lovers (In One) - 16. Intuition DVD specials: interactive animated menus with sound, scene access, bonus material feat. additional concert videos |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Oliver @ ArtistWorxx
weitere Reviews über TNT:
TNT/ All The Way To The Sun
TNT/ My Religion
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Review:
Eigentlich hatte ich geglaubt, dass nach dem Weggang von KROKUS-Urgestein
Fernando Van Arb irgendwie auch die Seele bei den Schweizern verloren gegangen
ist. – Doch die Band um Sänger Marc Storace ist nicht klein zu kriegen! Fett
nach vorne abrockend ("No Risk No Gain"), erdig groovend ("Turnin’
Inside Out") und leidenschaftlich bluesend – wie eh und je – präsentiert
sich der mit Gitarrist Mandy Meyer (ex-GOTTHARD) und Drummer Stefan Schwarzmann
(ex- RUNNING WILD/ ACCEPT/ U.D.O.) umstrukturierte Fünfer. Gerade das
unverkennbare Gitarrenspiel von Mandy Meyer, der in den frühen 80ern als 20jähriger
Jungspund schon mal zum Lineup gehörte, scheint sich wie eine Frischzellen-Kur
auf den KROKUS-Sound auszuwirken. – Man höre sich nur den southernlastig
groovenden Titeltrack, die fette Rocknummer "To Wired To Sleep" oder
das slideige "Hangman" an! – Von einer überraschend radiotauglichen
Seite präsentieren sich die Eidgenossen mit der im Südstaaten-Flair getränkten
(Halb-)Ballade "Angel Of My Dreams", in die Power-Röhre Marc Storace
unglaublich viel Gefühl gelegt hat, oder "So Long", während sie mit
Nummern wie dem Tempomacher "Spirit Of The Night", das in ähnlicher
Form auch auf einer U.D.O.-Scheibe stehen könnte, oder "Fight On" in
metallische Gefilde vordringen. Obwohl hier mit 14 Nummern ziemlich viel geboten
wird, hätte man auf das leicht funkige "Take My Luv" und das
verfahrene "Luv Will Survive" locker verzichten können.
Nichtsdestotrotz gilt: In Zeiten wo AC/DC ihre Fans am langen Arm verhungern
lassen, zeigen KROKUS der Welt wie urwüchsig und frisch echter Rock ’N’
Roll zu klingen hat.
| Trackliste: | 1. Hellraiser |
Thanks
to Rebecca @ AMF Records
weitere Reviews über
KROKUS:
KROKUS/ Fire And Gasoline: Live!
KROKUS/ Rock
The Block
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Review:
Die
Lieblings-Sampler-Reihe der ROCK & METAL HEAVEN-Betreiber geht nun schon in
die 8. Runde und erneut sorgen die Macher der „finest internet radio station
ever“ unter ihrem Motto „Melodic Rock Is Back“ dafür, dass 16 Juwelen (älteren
und frischeren Datums) wieder einer breiteren Maße zugänglich gemacht werden,
die zum Teil bisher nur Insider-Kreisen vorbehalten waren oder seinerzeit der
aufkeimenden Grunge-Welle zum Opfer fielen. Zur letzteren Kategorie gehören
zweifellos MARIAHs hitverdächtige Hymne "Knocked Down" und der
Mitsing-Groover "Feels Good" von HIT THE GROUND RUNNIN’, der
stellenweise mit einer Rotzigkeit a la BILLY IDOL und einem Glam Rock-Splitter
der Marke T.REX überrascht. Zu den klassikerwürdigen Entdeckungen aus der jüngeren
Vergangenheit bzw. Gegenwart zählen die Mailänder MY LAND mit "Love In
Chains", das bei Fans von JOURNEY und FRONTLINE regen Anklang finden dürfte,
und "SOS" von MIRKO HIRSCH. Bei zuletzt Genanntem handelt es sich in
erster Linie um einen aufstrebenden und hoffnungsvollen Songwriter, der aber bei
seinen „Wohnzimmer-Songs“ auch als Musiker und Sänger einen ziemlich guten
Job abliefert. Als weitere Highlights kristallisieren sich SAM ALEX’
"Back In Love", "Feed Your Heart" von SHEELA, bei dem die
deutsche Antwort auf SAGA von keinem geringeren als Michael Sadler gesanglich
unterstützt wird und die bisher unveröffentlichte ALYSON AVENUE-Nummer "I
Am (Your Pleasuremaker"), bei dem Anette Blyckert einmal mehr
unterstreicht, dass sie zu den aktuellen Top-Sängerinnen des „female fronted“
Rock zählt. Auf der anderen Seite fällt SCREAM SILENCE mit "Creed"
etwas aus den Rahmen, den Tom Schafhauser und Peter Hanft üblicherweise auf
Munich’s Hardest Hits abstecken. Nichtsdestotrotz passt diese tanzbare und äußerst
melodische Gothic Rock-Nummer hervorragend ins Programm von "Melodic Rock
Is Back".
Der Sampler ist wie immer unter www.munichshardesthits.com
für geldbeutelfreundliche 9,95 € zu haben. Sollte es tatsächlich immer noch
Leute geben, die bisher noch nichts von der "Melodic Rock Is
Back"-Reihe gehört haben, für die haben die MHH-Macher verschiedene und
preiswerte Packet-Varianten geschnürt.
| Trackliste: | 1. Roger Lapointe/ Tie You Up - 2. Rod McInnes/ Piece Of Your Heart - 3. Mariah/ Knocked Down - 4. Hit The Ground Runnin'/ Feels Good - 5. Atello / Hold On - 6. My Land/ Love In Chains - 7. Blind Alley/ Voices - 8. Rox Diamond/ Joann - 9. Mirko Hirsch/ SOS - 10. 7th Heaven/ Ghost Of Me - 11. Sam Alex/ Back In Love - 12. Sheela/ Feed Your Heart - 13. Felony/ Justice - 14. Alyson Avenue/ I Am (Your Pleasuremaker) - 15. Scream Silence/ Creed - 16. Halifax/ Should I Believe |
Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits
weitere Reviews über
MUNICH'S HARDEST HITS - Melodic Rock Is Back:
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol.
7
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 6
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 5
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 4
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 3
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 2
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 1
more Reviews for September 2006 (release date 21.09. - 30.09.2006)
Last Update: Sunday, 03. December 2006
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