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Review:
Ihr Debüt "For Those Who Walk The Path Forlorn" haben wir bereits als
“Newcomer Tipp” präsentiert. Seither ist gut ein Jahr vergangen, das die
Band um Gründer/ Keyboarder Markus Bohr zur konsequenten Weiterentwicklung
genutzt hat. Der Fortschritt macht sich in erster Linie am Songwriting und im
Gesangstil von Markus Engelfried, der im Vergleich zum Erstling ein breiteres
Spektrum abdeckt, bemerkbar. Lauscht einfach mal den Klängen vom fetztigen
Opener "Ride The Phoenix" oder dem druckgeladenen "State Of
Euphoria" und ihr werdet mich in meiner Meinung bestätigen. hören. Mit
"Crown Of Creation" ist den Herrschaften sogar ein kleines Meisterwerk
gelungen, das alleine durch die Tatsache, dass der „Mountain King“ Jon Oliva
(SAVATAGE/ JON OLIVA’S PAIN) mit seinem unvergleichlichen Organ ein paar
Gesangslinien beigesteuert hat, seine Ehrenerweisung erhält. Das Album ist ein
Happening für Fans von fetten Riffs, pfeilschnellen sowie melodischen Gitarren,
atmosphärisch-spritzigen Keyboards, druckvoller Rhythmusarbeit und eingängigen
Melodien. Sollte es den Esslingern gelingen bei der nächsten Scheibe noch einen
Tick mehr Individualität ins Spiel zu bringen, dürfte dem endgültigen
Aufstieg in den nationalen Melodic Metal-Olymp nichts mehr im Wege stehen.
| Trackliste: | 01. Resurrection (Intro) - 02. Ride On a Phoenix - 03. Praise the Lord - 04. State of Euphoria - 05. Fallen Hero - 06. Crown Of Creation - 07. See The Light - 08. Never Surrender - 09. The Jester - 10. Ride Like the Wind - 11. Nine Lives - 12. Power And Glory - 13. Reign Of Agony |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über SAIDIAN:
SAIDIAN/ For Those Who Walk The Path Forlorn
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Review:
Ehrlich gesagt bin ich schon etwas enttäuscht von den neuen Ergüssen des
britischen Ausnahmegitarristen. Versteht mich bitte nicht falsch, "Nowhere
Land" ist wirklich kein schlechtes Album, jedoch die überschwänglichen
Vorschußlorbeeren, mit denen die Scheibe bedacht worden ist, sind meines
Erachtens nicht wirklich berechtigt. Gut, das Material geht – wenn auch
stellenweise härter – in die Richtung STEELHOUSE LANE, aber durch die
deutlich progressivere Ausrichtung wird das wirklich über weite Strecken recht
eingängig und emotionale Material unnötig in die Länge gezogen. Um dem Prädikat
„sehr gut“ gerecht zu werden, gelingt es für meinen Geschmack etwas zu
selten die bereits erwähnten Komponenten perfekt miteinander in Einklang zu
bringen. Aufgrund dessen wirkt der Großteil der Songs oft ziemlich sperrig und
schwerverdaulich. Dass Homogenität aber kein Ding der Unmöglichkeit ist,
zeigen solche Ohrenzucker-Stücke wie die gefühlsbetonte Hymne "Strength
To Carry On", die tempovariable Rock-Nummer "Higher Ground" und
das graziös groovende "Audio Illusion". Trotz der genannten
Kritikpunkte sollte man aber nicht verschweigen, dass die Gesangsleistung von
Terry Brock oder das Gitarrenspiel und die Produktion von Mike Slamer über
jeden Zweifel erhaben sind. So bleibt unterm Strich ein ordentliches Album mit
ein paar echten Perlen, aber beileibe nicht der erwartet bzw. erhoffte Überhammer.
| Trackliste: |
1.
Nowhere
Land |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Melodic
Death Metal-Freaks aufgepasst! Mit
"The Diarist" liefert das mir bis dato unbekannte Düster-Quintett aus
Parma bereits seine dritte „full length“-Scheibe ab. Ein melodisches –
stellenweise harmonisches - Gründgerüst aus feinen, fast sakralen Keyboards,
hauchzarte Female Vocals und zart eingestreute Acoustic-Gitarren bieten einen
guten Nährboden für aggressive Growls, schreddernde Gitarren und rumplige
Schlagzeugsalven. Diese Komponenten greifen vor allem beim symphonisch
anmutenden Opener "Aurora", dem über weite Strecken verträumten
"Snowdrifts" und dem mit doppelläufigen Gitarren bespickten "Heart
Of Leningrad" nahezu perfekt ineinander. Auf der anderen Seite sollte man
bei aller Euphorie nicht übersehen, dass die Scheibe mit dem aus Stimm- und Geräuschfragmenten
zusammengeschusterten Titeltrack oder "Prospekt", auch ihre etwas
inspirationslosen – um nicht zu sagen: einschläfernden – Augenblicke hat.
So bleibt unterm Strich eine solide Scheibe, die die Fans der genannten
Vergleichbands unbedingt mal anchecken sollten.
| Trackliste: |
1. Aurora - 2. Play dead - 3. Pulkovo meridian - 4. The diarist - 5. Snowdrifts - 6. Now is forever - 7. On memory's white sleigh - 8. Heart of Leningrad - 9. Prospekt - 10. Motherland - 11. The farewell song |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Reviews for September 2006 (release date
11.09. - 20.09.2006)
Last Update: Sunday, 03. December 2006
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