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SAIDIAN/ Phoenix
  • Band: Saidian
  • Album: Phoenix
  • Spielzeit: 64:08 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Edguy, Stratovarius, Freedom Call, Sonata Arctica
  • Veröffentlichung: 29.09.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Ihr Debüt "For Those Who Walk The Path Forlorn" haben wir bereits als “Newcomer Tipp” präsentiert. Seither ist gut ein Jahr vergangen, das die Band um Gründer/ Keyboarder Markus Bohr zur konsequenten Weiterentwicklung genutzt hat. Der Fortschritt macht sich in erster Linie am Songwriting und im Gesangstil von Markus Engelfried, der im Vergleich zum Erstling ein breiteres Spektrum abdeckt, bemerkbar. Lauscht einfach mal den Klängen vom fetztigen Opener "Ride The Phoenix" oder dem druckgeladenen "State Of Euphoria" und ihr werdet mich in meiner Meinung bestätigen. hören. Mit "Crown Of Creation" ist den Herrschaften sogar ein kleines Meisterwerk gelungen, das alleine durch die Tatsache, dass der „Mountain King“ Jon Oliva (SAVATAGE/ JON OLIVA’S PAIN) mit seinem unvergleichlichen Organ ein paar Gesangslinien beigesteuert hat, seine Ehrenerweisung erhält. Das Album ist ein Happening für Fans von fetten Riffs, pfeilschnellen sowie melodischen Gitarren, atmosphärisch-spritzigen Keyboards, druckvoller Rhythmusarbeit und eingängigen Melodien. Sollte es den Esslingern gelingen bei der nächsten Scheibe noch einen Tick mehr Individualität ins Spiel zu bringen, dürfte dem endgültigen Aufstieg in den nationalen Melodic Metal-Olymp nichts mehr im Wege stehen.

Sonny

Trackliste: 01. Resurrection (Intro) - 02. Ride On a Phoenix - 03. Praise the Lord - 04. State of Euphoria - 05. Fallen Hero - 06. Crown Of Creation - 07. See The Light -  08. Never Surrender - 09. The Jester - 10. Ride Like the Wind - 11. Nine Lives - 12. Power And Glory - 13. Reign Of Agony

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über SAIDIAN:
SAIDIAN/ For Those Who Walk The Path Forlorn


SLAMER/ Nowhere Land
  • Band: Slamer
  • Album: Nowhere Land
  • Spielzeit: 62:12 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Steelhouse Lane, Mister Mister
  • Veröffentlichung: 22.09.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Ehrlich gesagt bin ich schon etwas enttäuscht von den neuen Ergüssen des britischen Ausnahmegitarristen. Versteht mich bitte nicht falsch, "Nowhere Land" ist wirklich kein schlechtes Album, jedoch die überschwänglichen Vorschußlorbeeren, mit denen die Scheibe bedacht worden ist, sind meines Erachtens nicht wirklich berechtigt. Gut, das Material geht – wenn auch stellenweise härter – in die Richtung STEELHOUSE LANE, aber durch die deutlich progressivere Ausrichtung wird das wirklich über weite Strecken recht eingängig und emotionale Material unnötig in die Länge gezogen. Um dem Prädikat „sehr gut“ gerecht zu werden, gelingt es für meinen Geschmack etwas zu selten die bereits erwähnten Komponenten perfekt miteinander in Einklang zu bringen. Aufgrund dessen wirkt der Großteil der Songs oft ziemlich sperrig und schwerverdaulich. Dass Homogenität aber kein Ding der Unmöglichkeit ist, zeigen solche Ohrenzucker-Stücke wie die gefühlsbetonte Hymne "Strength To Carry On", die tempovariable Rock-Nummer "Higher Ground" und das graziös groovende "Audio Illusion". Trotz der genannten Kritikpunkte sollte man aber nicht verschweigen, dass die Gesangsleistung von Terry Brock oder das Gitarrenspiel und die Produktion von Mike Slamer über jeden Zweifel erhaben sind. So bleibt unterm Strich ein ordentliches Album mit ein paar echten Perlen, aber beileibe nicht der erwartet bzw. erhoffte Überhammer.

Sonny

Trackliste:

1. Nowhere Land - 2. Strength To Carry On - 3. Not In Love - 4. Come To Me - 5. Higher Ground - 6. Jaded - 7. Beyond the Pale - 8. Runaway - 9. Audio Illusion - 10. Perfect Circle - 11. Super Star

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


DARK LUNACY/ The Diarist
  • Band: Dark Lunacy
  • Album: The Diarist
  • Spielzeit: 58:09 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Fuel Records/ Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Dark Tranquillity, Arch Enemy (stellenweise)
  • Veröffentlichung: 22.09.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Melodic Death Metal-Freaks aufgepasst! Mit "The Diarist" liefert das mir bis dato unbekannte Düster-Quintett aus Parma bereits seine dritte „full length“-Scheibe ab. Ein melodisches – stellenweise harmonisches - Gründgerüst aus feinen, fast sakralen Keyboards, hauchzarte Female Vocals und zart eingestreute Acoustic-Gitarren bieten einen guten Nährboden für aggressive Growls, schreddernde Gitarren und rumplige Schlagzeugsalven. Diese Komponenten greifen vor allem beim symphonisch anmutenden Opener "Aurora", dem über weite Strecken verträumten "Snowdrifts" und dem mit doppelläufigen Gitarren bespickten "Heart Of Leningrad" nahezu perfekt ineinander. Auf der anderen Seite sollte man bei aller Euphorie nicht übersehen, dass die Scheibe mit dem aus Stimm- und Geräuschfragmenten zusammengeschusterten Titeltrack oder "Prospekt", auch ihre etwas inspirationslosen – um nicht zu sagen: einschläfernden – Augenblicke hat. So bleibt unterm Strich eine solide Scheibe, die die Fans der genannten Vergleichbands unbedingt mal anchecken sollten.

Sonny

Trackliste:

1. Aurora - 2. Play dead - 3. Pulkovo meridian - 4. The diarist - 5. Snowdrifts - 6. Now is forever - 7. On memory's white sleigh - 8. Heart of Leningrad - 9. Prospekt - 10. Motherland - 11. The farewell song

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

more Reviews for September 2006 (release date 11.09. - 20.09.2006)

Last Update: Sunday, 03. December 2006
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Sonny