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Review:
PLANET ALLIANCE ist ein „All
Star“-Projekt um CLOUDSCAPE-Sänger Mike Andersson, dass sich vornehmlich aus
Musikern der skandinavischen Szene zusammensetzt. Dazu gehören z. B. die
treibende Kraft hinter dem ALLEN/ LANDE-Projekt Magnus Karlsson (LAST TRIBE/
Keyboards, Gitarre), die beiden HAMMERFALL-Recken Magnus Rosén (Bass) und
Anders Johansson (Drums) oder Janne Stark (LOCOMOTIVE BREATH/ Gitarre). Derartig
namhaft besetzte Projekte werden meist nur annähernd den in sie gesetzten
Erwartungen gerecht – so auch PLANET ALLIANCE. Zwar hat die Mannschaft mit "Remember
Me", das sich auch auf einem der MASTERPLAN-Alben fast nahtlos einfügen könnte,
und der angebluesten Balladesk-Hymne "The Quickening" sowie dem
kraftgespannten Opener "The Real You" wirklich einige Top-Nummern am
Start, doch auf die neoklassisch gefärbte Speed-Frickelorgie "Calling My
Name" oder das phlegmatische Riffungetüm "The Great Unknown" hätte
man bedenkenlos verzichten können. Die restlichen Songs bieten lediglich solide
Melodic Rock/ Metal-Hausmannskost. Alles in allem kein schlechtes Album, aber
beleibe keine Scheibe, die die Fans der oben genannten Bands restlos vom Hocker
reißen dürfte.
| Trackliste: | 1. The Real You - 2. Remember Me - 3. Ain't No Pleasin' You - 4. Calling My Name - 5. A Taste Of Paradise - 6. The Quickening - 7. Divided We Stay - 8. It's Your Cross To Bear - 9. The Great Unknown - 10. Where To Go - 11. Digging Your Own Grave |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Ich stehe ja nun modernen und elektronischen Beats ziemlich aufgeschlossen gegenüber,
aber die bolivische Band um Sänger/ Songwriter Viko Paredes mit ihrer heftigen
Soundcollage aus Gothic, Industrial ("Industrial
Messiah"), Electronic ("Desolate"),
Thrash (Titeltrack) und traditionellen bolivischen Elementen ("Raza
Del Bronce") vermag rein gar nicht zu überzeugen. Die stilistische
Bandbreite auf "Toxicnology Part 1
& 2" mag ja vielfältig angelegt sein, aber sie wirkt über weite
Strecken keineswegs in sich geschlossen und nicht sonderlich innovativ.
Lediglich in den melodischen und
pop-rockigen ("Etienne") – sprich kommerziellen – Momenten vermögen
ALCOHOLIKA LA CHRISTO Akzente setzten. Mit dem Tanzboden-Stampfer "Souffrir"
und der Ballade "Tristezza" hat die Band sogar zwei Nummern am Start,
die mit ein bisschen Glück in den hiesigen Düstertempeln zu Insider-Hits
reifen können, doch über den Rest kann man getrost das Mäntelchen des
Schweigens legen. Andererseits ist die Produktion angesichts der ärmlichen Verhältnisse
in Bolivien überraschend druckvoll und wuchtig ausgefallen.
| Trackliste: |
1. Glamours day of suicide - 2. Toxicnology - 3. Etienne - 4. Indoustrial messiah - 5. Mi sangre - 6. Desolation - 7. La bestia - 8. Souffrir - 9. Crimelinks - 10. Dunkelheit - 11. Depression - 12. Tristezza - 13. Trance la mort - 14. Raza de bronce - 15. Desolate - 16. Nazischwein - 17. Pene tration - 18. Kannibal - 19. Suenos - 20. Witchkraft |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
MESSENGER existiert zwar schon seit 1990, aber in der aktuellen Besetzung, durch
die die Hinwendung zum traditionellen und melodischen Heavy Metal vollzogen
wurde, spielt die Band erst seit 2002 zusammen. Stilistisch bewegen sich die
Saarländer irgendwo zwischen MANOWAR und AXXIS, wobei sich das musikalische
Grundgerüst lediglich an den „Kings Of Metal“ orientiert und mit Chören
bzw. Refrains AXXISscher Machart aufgefrischt wird. Untermauert wird diese
Konstellation noch durch das Organ von Sänger Siggi Schüßler, das annähernd
einer Mischung von Eric Adams (hohe Schreie/ "Metal Day") und Bernhard
Weiß (Gesang) gleichkommt. Die Höhepunkte einer durch und durch soliden
Scheibe sind das erhabene "Titans", die fetzige Metal-Hymne "Kill
The DJ" und die huldvolle Ballade "Pray To Odin". Auch
soundtechnisch gibt es an der Scheibe nichts zu mäkeln, denn den Mix und das
Mastering wusste man sich bei Rolf Munkes (EMPIRE/ ex-MAJESTY) und dessen
Empire-Studios in besten Händen. Kurzum, die Band hat das Zeug um in die
gleiche Liga wie MAJESTY vorzustoßen.
| Trackliste: | 1. Firegate 00:57 - 2. Under the Sign 04:25 - 3. Titans 04:05 - 4. New Hope 04:49 - 5. Kill the DJ 04:39 - 6. Intruders 04:03 - 7. Hymn to Aton 02:05 - 8. Pharao 03:39 - 9. Pray to Odin 04:18 - 10. Feel the Fire 04:32 - 11. Metal Day 04:29 |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Reviews for September 2006 (release date
01.09. - 10.09.2006)
Last Update: Sunday, 05. November 2006
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