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PLANET ALLIANCE/ Planet Alliance
  • Band: Planet Alliance
  • Album: Planet Alliance
  • Spielzeit: 48:27 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Allen/ Lande, Masterplan, Stratovarius, Hammerfall
  • Veröffentlichung: 15.09.2006
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
PLANET ALLIANCE ist ein „All Star“-Projekt um CLOUDSCAPE-Sänger Mike Andersson, dass sich vornehmlich aus Musikern der skandinavischen Szene zusammensetzt. Dazu gehören z. B. die treibende Kraft hinter dem ALLEN/ LANDE-Projekt Magnus Karlsson (LAST TRIBE/ Keyboards, Gitarre), die beiden HAMMERFALL-Recken Magnus Rosén (Bass) und Anders Johansson (Drums) oder Janne Stark (LOCOMOTIVE BREATH/ Gitarre). Derartig namhaft besetzte Projekte werden meist nur annähernd den in sie gesetzten Erwartungen gerecht – so auch PLANET ALLIANCE. Zwar hat die Mannschaft mit "Remember Me", das sich auch auf einem der MASTERPLAN-Alben fast nahtlos einfügen könnte, und der angebluesten Balladesk-Hymne "The Quickening" sowie dem kraftgespannten Opener "The Real You" wirklich einige Top-Nummern am Start, doch auf die neoklassisch gefärbte Speed-Frickelorgie "Calling My Name" oder das phlegmatische Riffungetüm "The Great Unknown" hätte man bedenkenlos verzichten können. Die restlichen Songs bieten lediglich solide Melodic Rock/ Metal-Hausmannskost. Alles in allem kein schlechtes Album, aber beleibe keine Scheibe, die die Fans der oben genannten Bands restlos vom Hocker reißen dürfte.

Sonny

Trackliste: 1. The Real You - 2. Remember Me - 3. Ain't No Pleasin' You - 4. Calling My Name - 5. A Taste Of Paradise - 6. The Quickening - 7. Divided We Stay - 8. It's Your Cross To Bear - 9. The Great Unknown - 10. Where To Go - 11. Digging Your Own Grave

Thanks to Birgitt @ GerMusica


ALCOHOLIKA LA CHRISTO/ Toxicnology Part 1 & 2

Review:
Ich stehe ja nun modernen und elektronischen Beats ziemlich aufgeschlossen gegenüber, aber die bolivische Band um Sänger/ Songwriter Viko Paredes mit ihrer heftigen Soundcollage aus Gothic, Industrial ("Industrial Messiah"), Electronic ("Desolate"), Thrash (Titeltrack) und traditionellen bolivischen Elementen ("Raza Del Bronce") vermag rein gar nicht zu überzeugen. Die stilistische Bandbreite auf "Toxicnology Part 1 & 2" mag ja vielfältig angelegt sein, aber sie wirkt über weite Strecken keineswegs in sich geschlossen und nicht sonderlich innovativ. Lediglich in den melodischen  und pop-rockigen ("Etienne") – sprich kommerziellen – Momenten vermögen ALCOHOLIKA LA CHRISTO Akzente setzten. Mit dem Tanzboden-Stampfer "Souffrir" und der Ballade "Tristezza" hat die Band sogar zwei Nummern am Start, die mit ein bisschen Glück in den hiesigen Düstertempeln zu Insider-Hits reifen können, doch über den Rest kann man getrost das Mäntelchen des Schweigens legen. Andererseits ist die Produktion angesichts der ärmlichen Verhältnisse in Bolivien überraschend druckvoll und wuchtig ausgefallen.

Sonny

Trackliste:

1. Glamours day of suicide - 2. Toxicnology - 3. Etienne - 4. Indoustrial messiah - 5. Mi sangre - 6. Desolation - 7. La bestia - 8. Souffrir - 9. Crimelinks - 10. Dunkelheit - 11. Depression - 12. Tristezza - 13. Trance la mort - 14. Raza de bronce - 15. Desolate - 16. Nazischwein - 17. Pene tration - 18. Kannibal - 19. Suenos - 20. Witchkraft

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


MESSENGER/ Under The Sign
  • Band: Messenger
  • Album: Under The Sign
  • Spielzeit: 42:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF-Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands: Manowar, Majesty, Axxis
  • Veröffentlichung: 11.09.2006
  • Wertung: 7,5/ 10


Review:
MESSENGER existiert zwar schon seit 1990, aber in der aktuellen Besetzung, durch die die Hinwendung zum traditionellen und melodischen Heavy Metal vollzogen wurde, spielt die Band erst seit 2002 zusammen. Stilistisch bewegen sich die Saarländer irgendwo zwischen MANOWAR und AXXIS, wobei sich das musikalische Grundgerüst lediglich an den „Kings Of Metal“ orientiert und mit Chören bzw. Refrains AXXISscher Machart aufgefrischt wird. Untermauert wird diese Konstellation noch durch das Organ von Sänger Siggi Schüßler, das annähernd einer Mischung von Eric Adams (hohe Schreie/ "Metal Day") und Bernhard Weiß (Gesang) gleichkommt. Die Höhepunkte einer durch und durch soliden Scheibe sind das erhabene "Titans", die fetzige Metal-Hymne "Kill The DJ" und die huldvolle Ballade "Pray To Odin". Auch soundtechnisch gibt es an der Scheibe nichts zu mäkeln, denn den Mix und das Mastering wusste man sich bei Rolf Munkes (EMPIRE/ ex-MAJESTY) und dessen Empire-Studios in besten Händen. Kurzum, die Band hat das Zeug um in die gleiche Liga wie MAJESTY vorzustoßen.

Sonny

Trackliste: 1. Firegate 00:57 - 2. Under the Sign 04:25 - 3. Titans 04:05 - 4. New Hope 04:49 - 5. Kill the DJ 04:39 - 6. Intruders 04:03 - 7. Hymn to Aton 02:05 - 8. Pharao 03:39 - 9. Pray to Odin 04:18 - 10. Feel the Fire 04:32 - 11. Metal Day 04:29

Thanks to Gaby @ STF-Records

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Last Update: Sunday, 05. November 2006
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Sonny