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Review:
Mit dem 11ten Studioalbum will uns David DeFeis wohl seine paradiesischen
Visionen näher bringen, aber entweder scheint er sich dabei etwas vergaloppiert
zu haben oder mir will sich "Vision Of Eden (The Lilith Project – A
Barbaric Romantic Movie Of The Mind)" partout nicht erschließen. Zwar
zeichnet sich mit der galaktisch noch vorne abrockenden Hymne "Immortal I
Stand (The Birth Of Adam)" ein äußerst verheißungsvoller Beginn ab, aber
bereits mit dem 10min-Epos "Adorned With The Rising Cobra", das noch
einigermaßen spannend beginnt, bahnt sich nicht mehr enden wollende
Langatmigkeit und Spannungslosigkeit an. Irgendwie dürfte es dem treuen Fan der
Barbaric Romantic Power Metaller vorkommen, als hätte er das Material in den
vergangenen 25 Jahren der Bandgeschichte schon irgendwann serviert bekommen. Wo
sind nur die Überraschungsmomente, die arrangement- und produktionstechnischen
Geniestreiche vergangener Alben geblieben. Ich will damit nicht andeuten, dass
die Scheibe ein kompletter Reinfall ist, aber von einer Band, die für sich den
Legenden-Status beansprucht, erwartet man einfach ein bisschen mehr als auf
"Vision Of Eden" passiert. An dieser Tatsache vermögen auch das
erhabene "Angel Of Death" und das von orientalischen Klängen
getragene "The Hidden God" nicht mehr viel ändern. Wie gesagt: Kein
wirklich schlechtes Album, aber VIRGIN STEELE sind zu deutlich mehr in der Lage.
| Trackliste: | 01. Immortal I Stand (The Birth Of Adam) - 02. Adorned With The Rising Cobra - 03. The Inefable Name - 04. Black Light On Black - 05. Bonedust - 06. Angel Of Death - 07. God Above God - 08. The Hidden God - 09. Childslayer - 10. When Dusk Fell - 11. Visions Of Eden |
Thanks to Oliver @ s2marketing
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Review:
Während die Metal-Welt auf ein neues SAVATAGE-Album lechzt, schiebt der „Mountain
King“ himself das zweite Album von JON OLIVA’S PAIN nach. Im direkten
Vergleich zum Vorgänger "Tage Mahal" orientiert sich das aktuelle
Album stärker an den früheren SAVATAGE. Kein Wunder, denn für "Maniacal
Renderings" hat der begnadete Songwriter und Musiker – z. B. bei "Timeless
Fight" – Ideen seines leider viel zu früh verstorbenen Bruders Chris
Oliva, die aus "Gutter Ballade"-Zeiten stammen, einfließen lassen.
Trotz dieser unüberhörbaren Tatsache handelt es sich hier um keine
SAVATAGE-Restverwertung, denn hier ist Material am Start, das sich höchst
gekonnt an BEATLESquesten- ("Timeless Flight"), QUEENschen ("Playing
God") oder PINK FLOYDschen ("The Answer") Arrangements anlehnt,
ohne die charismatische Handschrift und Gesangsarbeit von JON OLIVAs vermissen
zu lassen. Anderseits hätte vielleicht eine Nummer wie der Titeltrack in einer
bombastischen abgespeckten Form auf einer ALICE COOPER-Scheibe stehen können.
Weitere Garanten für ein Top-Album sind das fast in Gebetsform dargebotene
"End Times", das mit einem bluesgetränkten Intro beginnt, und die
vollendende Acoustic-Ballade "Pray For You Now". Man merkt förmlich,
dass JON OLIVA mit jedem Atemzug vollends in seiner neuen Band aufgeht. Deshalb
wage ich zu bezweifeln, dass uns in naher Zukunft ein neues SAVATAGE-Werk ins
Haus steht. Aber vielleicht belehrt mich Mr. OLIVA ja eines Besseren ;-)
| Trackliste: | 1. Through The Eyes Of The King - 2. Maniacal Renderings - 3. The Evil Beside You - 4. Time To Die - 5. The Answer - 6. Push It To The Limit - 7. Who's Playing God - 8. Timeless Flight - 9. Holes - 10. End Times - 11. Still I Pray For You Now |
Thanks
to Rebecca @ AMF Records
weitere Reviews über JON OLIVA'S PAIN:
JON
OLIVA'S PAIN/ Tage Mahal
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Reviews for September 2006 (September-Highlights)
Last Update: Sunday, 22. October 2006
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