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VIRGIN STEELE/ Visions Of Eden
  • Band: Virgin Steele
  • Album: Visions Of Eden (The Lilith Project – A Barbaric Romantic Movie Of The Mind)
  • Spielzeit: 79:35 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: T&T Records/ Sanctuary Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 08.09.2006
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Mit dem 11ten Studioalbum will uns David DeFeis wohl seine paradiesischen Visionen näher bringen, aber entweder scheint er sich dabei etwas vergaloppiert zu haben oder mir will sich "Vision Of Eden (The Lilith Project – A Barbaric Romantic Movie Of The Mind)" partout nicht erschließen. Zwar zeichnet sich mit der galaktisch noch vorne abrockenden Hymne "Immortal I Stand (The Birth Of Adam)" ein äußerst verheißungsvoller Beginn ab, aber bereits mit dem 10min-Epos "Adorned With The Rising Cobra", das noch einigermaßen spannend beginnt, bahnt sich nicht mehr enden wollende Langatmigkeit und Spannungslosigkeit an. Irgendwie dürfte es dem treuen Fan der Barbaric Romantic Power Metaller vorkommen, als hätte er das Material in den vergangenen 25 Jahren der Bandgeschichte schon irgendwann serviert bekommen. Wo sind nur die Überraschungsmomente, die arrangement- und produktionstechnischen Geniestreiche vergangener Alben geblieben. Ich will damit nicht andeuten, dass die Scheibe ein kompletter Reinfall ist, aber von einer Band, die für sich den Legenden-Status beansprucht, erwartet man einfach ein bisschen mehr als auf "Vision Of Eden" passiert. An dieser Tatsache vermögen auch das erhabene "Angel Of Death" und das von orientalischen Klängen getragene "The Hidden God" nicht mehr viel ändern. Wie gesagt: Kein wirklich schlechtes Album, aber VIRGIN STEELE sind zu deutlich mehr in der Lage.

Sonny

Trackliste: 01. Immortal I Stand (The Birth Of Adam) - 02. Adorned With The Rising Cobra - 03. The Inefable Name - 04. Black Light On Black - 05. Bonedust - 06. Angel Of Death - 07. God Above God - 08. The Hidden God - 09. Childslayer - 10. When Dusk Fell - 11. Visions Of Eden

Thanks to Oliver @ s2marketing


JON OLIVA'S PAIN/ Maniacal Renderings
  • Band: Jon Oliva’s Pain
  • Album: Maniacal Renderings
  • Spielzeit: 58:00 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Savatage
  • Veröffentlichung: 01.09.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Während die Metal-Welt auf ein neues SAVATAGE-Album lechzt, schiebt der „Mountain King“ himself das zweite Album von JON OLIVA’S PAIN nach. Im direkten Vergleich zum Vorgänger "Tage Mahal" orientiert sich das aktuelle Album stärker an den früheren SAVATAGE. Kein Wunder, denn für "Maniacal Renderings" hat der begnadete Songwriter und Musiker – z. B. bei "Timeless Fight" – Ideen seines leider viel zu früh verstorbenen Bruders Chris Oliva, die aus "Gutter Ballade"-Zeiten stammen, einfließen lassen. Trotz dieser unüberhörbaren Tatsache handelt es sich hier um keine SAVATAGE-Restverwertung, denn hier ist Material am Start, das sich höchst gekonnt an BEATLESquesten- ("Timeless Flight"), QUEENschen ("Playing God") oder PINK FLOYDschen ("The Answer") Arrangements anlehnt, ohne die charismatische Handschrift und Gesangsarbeit von JON OLIVAs vermissen zu lassen. Anderseits hätte vielleicht eine Nummer wie der Titeltrack in einer bombastischen abgespeckten Form auf einer ALICE COOPER-Scheibe stehen können. Weitere Garanten für ein Top-Album sind das fast in Gebetsform dargebotene "End Times", das mit einem bluesgetränkten Intro beginnt, und die vollendende Acoustic-Ballade "Pray For You Now". Man merkt förmlich, dass JON OLIVA mit jedem Atemzug vollends in seiner neuen Band aufgeht. Deshalb wage ich zu bezweifeln, dass uns in naher Zukunft ein neues SAVATAGE-Werk ins Haus steht. Aber vielleicht belehrt mich Mr. OLIVA ja eines Besseren ;-)

Sonny

Trackliste: 1. Through The Eyes Of The King - 2. Maniacal Renderings - 3. The Evil Beside You - 4. Time To Die - 5. The Answer - 6. Push It To The Limit - 7. Who's Playing God - 8. Timeless Flight - 9. Holes - 10. End Times - 11. Still I Pray For You Now

Thanks to Rebecca @ AMF Records

weitere Reviews über JON OLIVA'S PAIN:
JON OLIVA'S PAIN/
Tage Mahal

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Last Update: Sunday, 22. October 2006
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Sonny