|
|
Review:
Es hat fast schon Tradition, dass uns AXEL RUDI PELL im Abstand von zwei Jahren
ein neues Studio-Album offeriert. Als Brauch kann man es fast auch schon
bezeichnen, dass der Gitarren-Wizard seine Fans nicht mit leichtfertigen
Experimenten schockiert, sondern ihnen den Stoff kredenzt, nach dem sie gieren.
Obwohl er seinen Sound immer treu geblieben ist, kann man ihn nicht unbedingt
der Selbstkopie bezichtigen. So auch bei seinem mittlerweile 11. Studioalbum,
das schlicht mit "Mystica" betitelt ist. Bereits nach dem
obligatorisch-majestätischen Instrumental-Intro ist anhand des vorpreschenden
Openers "Fly To The Moon" abzusehen, dass der auf dem Vorgänger
eingeschlagene Weg in eine herzhaft rockende Richtung hier seine logische
Fortsetzung findet. Nicht mit viel weniger Wumms groovt sofort im Anschluss die
knackige Hymne "Rock The Nation", dessen Hauptriff in gewisser Weise
an PETER MAFFAYs "Siehst Du Die Sonne" erinnert, aus den Boxen. Außerdem
sind "Living A Lie" (ein Stampfer vor dem Herrn!) und druckvolle
Zugmaschine "Losing The Game" sowie das abschließende Mystic-Epos
"The Curse Of The Damned", das gegen Ende in einem spritzigen
Keyboard/ Gitarren-Duell bzw. -Gespräch gipfelt, weitere Garanten für das wohl
rockigste ARP-Album seit langer Zeit. Dieses Faktum erfährt durch die gewohnt
bestechende PELLsche Produktion und das seit 1998 unveränderte, vollends
aufeinander eingespielte/ eingeschworene LineUp den unwiderruflichen
Ritterschlag... Meines Erachtens waren die Herrschaften in dieser Besetzung noch
nie besser!!!
| Trackliste: | 1. The Mysterious Return (Intro) 1:18 - 2. Fly To The Moon 5:34 - 3. Rock The Nation 5:29 - 4. Valley Of Sin 7:10 - 5. Living A Lie 5:27 - 6. No Chance To Live 6:18 - 7. Mystica 8:26 - 8. Haunted Castle Serenade (Opus #4 grazioso e agresso) 3:53 - 9. Losing The Game 4:35 - 10. The Curse Of The Damned 9:57 |
Thanks to Manuel @ SPV
weitere Reviews über
AXEL RUDI PELL:
AXEL RUDI PELL/ Ballads III
AXEL RUDI PELL/ Kings & Queens
AXEL RUDI PELL/ Knights Live
AXEL RUDI PELL/ Shadow Zone
![]() |
|
Review:
Nachdem TEN den ziemlich irisch angehauchten Vorgänger "Return To
Evermore" über ihr eigenes Label veröffentlicht hatten, erscheint das
neue Album nun wieder bei Frontier Records. Die zwischenzeitlich veröffentlichte
"Essential Collection", mit der die Band um Goldkelchen Gary Hughes
ihre 10jähriges Bestehen gefeiert haben, wurde im Fanlager doch sehr geteilt
aufgenommen und verpasste somit der Vorfreude auf "The Twilight Chronicles"
einen gehörigen Dämpfer. Aber schon der 12minütige Opener "The Elysian
Fields/ Rome" lässt erstmals erfreulich aufhorchen, denn von den
Produktionsschwächen und der Lieblosigkeit, die sich wie ein roter Faden durch
die bereits erwähnte „Best Of“-Collection zogen, ist hier keine Spur.
Stattdessen wird von epischen, bombastischen und orchestralen Arrangements
getragene Kost geboten, die sich härtetechnisch wieder eher an den ersten Alben
der Engländer orientiert. Zudem ist das Album nicht nur melancholisch, sondern
für TEN-Verhältnisse relativ düster ("The Elysian Fields")
ausgefallen, was besonders dem sanften – stellenweise recht wehmütig
klingenden ("This Heart Goes On") – Organ von Sänger Gary Hughes
zugute kommt. Als Highlights kristallisieren sich das über weite Strecken recht
vertrackte, aber gut groovende 10min-Epos "Hallowed Ground" und das
stellenweise bizarr rockende "Oblivion", das sich trotzdem (oder
gerade deswegen?) beharrlich in die Gehörgänge einbuddelt. Ein weiterer
Earcatcher ist das beschließende "When This Night Is Done/ The Epilogue"),
das mit traumhaft schönen – phasenweise fast singenden – Gitarren
aufwartet. Fazit: Mit diesem Album dürften TEN bei vielen vergraulten Fans
wieder ordentlich an Boden gutmachen. Die Scheibe ist jedenfalls mein persönlicher
„Earcatcher“ für diesen Monat.
| Trackliste: |
1. The
Prologue - 2. Rome
|
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über TEN:
TEN/ The Essential Collection 1995 -
2005
TEN/ Return
To Evermore
TEN/ Far
Beyond The World
|
|
Review:
Scheinbar beflügelt durch den Top 50-Erfolg mit "Revolution" (2004) haben CREMATORY wieder
richtig Blut geleckt, denn mit "Klagebilder" präsentiert uns das
Quintett um Shouter Gerhard „Felix“ Stass zum 15jährigen Bestehen nach
einer Dekade nicht nur endlich das heißersehnte zweite deutschsprachige,
sondern m. E. auch das persönlichste und perfektionistischste Album. Dessen
ungeachtet wartet die Scheibe mit einer schier unglaublichen Anzahl von
explosiven Ohrwürmern und schweißtreibenden Tanznummern auf, die in den
diversen Gothic-Tempeln unweigerlich die Luft zum Brennen bringen müssten. Dazu
gehören in erster Linie "Hoffnungen", das von Kontrast zwischen den
kompromisslosen, tiefen Growls in den Strophen und dem klaren Gesang im Refrain
lebt, oder das steife Riffmonster "Kein Liebeslied", das trotz aller
Aggressivität durch beflügelte Keyboards und Samples von Katrin Goger eine
gewisse Leichtigkeit und Verspieltheit a la ROBERT MILES erfährt. Die absoluten
Killer auf "Klagebilder" sind aber das nahezu hypnotische
"Warum" und die Hammerballade "Spiegel Meiner Seele", die
mit einer unbeschreiblich ergreifenden Melodie und einem nicht minder bewegenden
Text für eine nie enden wollende Gänsehaut sorgt. Kurzum: CREMATORY
untermauert einmal mehr durch die perfekte Kombination aus Aggression, Gefühl,
Härte und Melodie, dass sie ohne wenn und aber die führende Kraft der
deutschen Gothic-Szene sind. Hoffentlich war diese Scheibe nicht der letzte
deutschsprachige Output des Pfalz-Fünfers!
| Trackliste: | 1. Klagebilder - 2. Die Abrechnung - 3. Hoffnungen - 4. Kein Liebeslied - 5. Kaltes Feuer - 6. Der Morgen danach - 7. Warum - 7. Höllenbrand - 8. Nie wieder - 9. Ein Leben lang - 10. Der Nächste - 11. Das letzte Mal - 12. Spiegel meiner Seele |
Sven @ MusicConsult
|
|
Review:
In den letzten zwei Jahren haben sich etliche der alten Glamrock-Helden –
allem voran HANOI ROCKS – mehr als eindrucksvoll zurückgemeldet. Hierzulande
scheinen sich aber entweder nur wenige Musiker (abgesehen von SHAMELESS-Mainman
Alexx Michael) für diese Musikrichtung zu begeistern, oder die Bands fristen
ein kaum beachtetes Underground-Dasein?!? Doch halt, mit SYZZY ROXX schickt sich
eine Band aus Oldenburg an, die Glam-Welt im Sturm zu erobern, denn auf ihrer
neuen EP "Glamournizer" präsentieren die vier jungen Wilden über
acht Nummern (inkl. Intro) astreinen Poser Rock der dreckig-gehobenen Art.
Angefangen vom hochpotenten Titeltrack, in dem Sänger Donny Don Marco
screamtechnisch fast einem Rob Halford (JUDAS PRIEST) Konkurrenz macht, über
das lässige "Gamlin’ With Love", das mich gelegentlich an den
jungen BILLY IDOL erinnert, und das „old school“-mäßige "High-Heels-Petrol"
bis hin zur klischeeträchtigen Ballade "I’ll Die For You" und dem
im schmissigen Country-Style schlendernden "She’s Got Wheelz" bieten
SYZZY ROXX alles, was das ausgehungerte Poser-Herz höher schlagen lässt. Auch
produktionstechnisch bietet die Scheibe kaum Angriffsfläche und ist den VÖs
des genreführenden US-Labels Perris Records haushoch überlegen. Fazit: Bisher
war ich immer der festen Überzeugung, dass der Sunset Boulevard durch Hollywood
führt, aber bei der guten Laune, die die Jungs auf "Glamournizer"
verbreiten, könnte man fast glauben, dass die prestigeträchtige Clubmeile in
niedersächsischen Landen ihre Bahnen zieht. SYZZY ROXX steht wahrhaftig für:
„Hollywood ist auf allen Straßen dieser Welt“ ... fehlt nur noch der
wohlverdiente und hochdotierte Plattenvertrag!
btw.
die Band, die bereits zwei EPs unter dem Namen GAMBLIN’ CREW eingespielt hat,
sucht noch händeringend die eine oder andere A&R-Managerin zwischen 18 und
40 mit aufgeplusterten Titten und einer Vorliebe für alles was einen Baff macht
| Trackliste: | 1. Intronizer - 2. Glamournizer - 3. Hollywood Boulevard - 4. Starship DD - 5. Gamblin' With Love - 6. High-Heels-Patrol - 7. I'll Die For You - 8. She's Got Wheelz (Straight Bourbon Version) |
Thanks to Marco @ Syzzy Roxx
![]() |
|
Review:
Bis zuletzt konnte ich nicht glauben, dass die Hannoveraner nach "Four"
und dem darauf folgenden Split noch jemals gemeinsam ein Album einspielen würden.
Aber unverhofft kommt oft! Fast in Gründungsbesetzung – lediglich Gitarrist
Andy Malecek, der wohl zu sehr mit LAST AUTUMN’S DREAM beschäftigt ist, ist
nicht mit von der Partie – hat der Vierer 13 tadellose Melodic-Nummern
eingespielt. Als hätte es nie eine Trennung gegeben umgarnen FAIR WARNING ihre
ausgehungerte Fanschar z. B. mit der packend-relaxten Hymne "Wasted
Time", bei der dezent die Hammond-Orgel haucht, oder mit
melancholisch-ausdruckstarken Balladenstoff ("All Of My Love") und dem
brandend-virtuosen Rocker "Tell Me Lies", der durch die Melotron-Klänge
gegen Ende zarte BEATLES-Melancholie aufkeimen lässt. Die perfekt abrundenden
Sahnestücke sind allerdings der galaktische, stellenweise leicht rapende
Stampfer "Generation Jedi" (ein Paradebeispiele für zeitgemäßen
Melodic Hard Rock... schlichtweg ein Killer!) und der bombastisch-orchestrale
Mystic-Groover "In The Dark", der mit zarten russischen
Stringelementen durchzogen ist. Alles in allem ist "Brother’s
Keeper" etwas dunkler ausgefallen als man es von den Herrschaften gewohnt
ist. Dies tut der Qualität allerdings keinen Abbruch – Im Gegenteil: Man
gewinnt mit jedem weiteren Durchlauf den Eindruck, dass der Vierer noch viel
reifer geworden ist und jede Menge Spaß beim Songwriting bzw. im Studio (man höre
den versteckten Mini-Track) gehabt haben. Hoffentlich bleiben uns Tommy Heart,
der hier wieder eine großartige Gesangleistung abliefert, Gitarrist Helge
Engelke, Ule Ritgen (Bass) und CC Behrens (Drums) in dieser Form noch lange
erhalten.
| Trackliste: |
1. Don’t
Keep Me Waiting
|
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über FAIR WARNING:
FAIR WARNING/ The Call Of
The East - Live In Japan (DVD)
(Klassiker-Alarm!/ July 2006)
FAIR WARNING/ Rainmaker (Klassiker-Alarm!/
Juli 2006)
FAIR WARNING/ Fair Warning
(Klassiker Alarm/ July 2006)
![]() |
|
Review:
Gesetzt den Fall, EDENBRIDGE würden mit BLACKMORE’S NIGHT-Engelskelchen
Candice Night gemeinsame Sache machen und das Material von den beiden RHAPSODY-Köpfen
Luca Turilli und Alex Staropoli arrangieren lassen, dann würde sich das
Ergebnis ungefähr wie das mittlerweile dritte Album des Schweizer Sextetts anhören.
Ohne diese Größen wirklich zu kopieren oder sich hinter deren Können –
sowohl auf Instrumental- als auch auf Songwriter/ Produzenten-Basis –
verstecken zu müssen, haben die Mannen um Sängerin Andrea Dätwyler ihren
eigenen Stil kreiert. Obwohl es nun kaum an der Scheibe zu mäkeln gibt, sind
die absoluten Highlights auf "The Edge Of Infinity" der Titeltrack,
dessen Intro von YELLO-Sänger Dieter Meier gesprochen wird, und das walisisch
angehauchte "Power Of Love", das in einigen Melodielinien an AMERICAs
"The Last Unicorn" erinnert, sowie das auf quirligen Keyboards
rockende "Words Unleashed". Auch die beiden Duette "Song For You"
und "Emocean", für die man den ex-ASIA-Sänger John Payne bzw. OLIVER
HARTMANN gewinnen konnte, stehen den bereits genannten Nummern in nichts nach. Während
ersteres eine herzerweichende Ballade ist, kommt letzteres als druckvoll-kernige
und abwechslungsreich-imposante Epic-Nummer
ums Eck. Kurzum, LUNATICA konnte sich im Vergleich zum wahrlich nicht schlechten
Vorgänger "Fables & Dreams" nochmals steigern! Wahrhaftiges
Ohrenkino!!!
| Trackliste: |
1.
Introduction - 2. The Edge Of Infinity - 3. Sons Of The Wind - 4. Who You
Are
|
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über LUNATICA:
LUNATICA/ Fables
& Dreams
![]() |
|
Wer schon öfter diese Seite besucht hat, dem könnte vielleicht aufgefallen
sein, dass Westcoast nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Musikrichtungen gehört.
Trotzdem soll es vorkommen, dass eine Scheibe dieses Genres gelegentlich sämtliche
heimischen CD-Mühlen verstopft. – Jüngst geschehen im Falle von ONI LOGAN (ex-FERRARI/
MOB LYNCH! – Der in Argentinien geborene Sänger und Songwriter, der
mittlerweile in der Schweiz seine Zelte aufgeschlagen hat, begeistert auf "Stranger
In A Foreign Land" mit 11 abwechslungsreichen, frischen und nicht immer
leicht einzugrenzenden Songs. Sei’s nun garniert
mit BEE GEES-ähnlichen Chören ("When Will You Hear Me"), einer Prise
Sleaze (Titeltrack) oder einem dezenten Farbtupfer sphärischen Progs ("The
Monster In The Sea")... - das Material läuft rein wie Honig! Aber auch der
traditionelle Country-Style ("Blue Jean") kommt im facettenreichen
Sound von ONI LOGAN vollends zur Entfaltung. Dieses abenteuerliche Flair wird z.
B. bei "Foolish Mind" sogar noch von lockeren Karibik-Rhythmen elegant
durchkreuzt. Während mit der hypnotisierenden Ballade "Walking Through The
Winterland", die einerseits etwas von der Sanftheit eines PAUL YOUNG und
andererseits auch etwas von der Rotzigkeit eines Axl Rose hat, die ruhigste
Nummer präsentiert wird, kommt mit dem nachfolgenden "Damaged" wohl
das rockigste Stück der Scheibe zum Zuge. Den Ritterschlag erhält das starke
Material durch die Mitwirkung von solch namhaften Gästen wie z. B. Don Airey (DEEP
PURPLE/ Keyboards), Michael Voss (CASANOVA/ Electric Guitars) oder Steve
Lukather (TOTO), der unverkennbar "The Monster Of The Sea" seinen
Gitarrenstempel aufgedrückt hat, sowie Bekka Bramlett (FAITH HILL/ ex-FLEETWOOD
MAC), die ONI LOGAN gesanglich zur Seite stand. Selten hat mich eine
Westcost-Scheibe derart beeindruckt wie "Stranger In A Foreign Land",
was unwillkürlich unseren ersten „Westcoast-Tipp“ zur Folge hat.
| Trackliste: | 1. When Will You Hear Me - |
Thanks to Oliver @ ArtistWorxx
|
|
Review:
Gut drei Jahre nach "Locker Langa" erfreut uns das Duo aus der
Oberpfalz endlich wieder mit einem neuen Studioalbum. Unter dem Titel
"Elvis Lebt In Untergrammelsdorf" präsentieren uns Hubert Treml &
Franz Schuier über 11 Nummern (darunter auch das Instrumental "Jesse Garon")
sowohl Kost zum Schmunzeln ("In Meim Wong") und Träumen ("Pferdl
In Da Schweiz"), als auch zum Philosophieren ("Alles So Staad")
und Nachdenken. Im Vergleich zum Vorgänger zeigen sich b.o.s.s. auf der
aktuellen Scheibe um einige Ecken facettenreicher, sodass sich ihr Sound nicht
nur auf „brucig ogrichte singa songs“ reduzieren lässt. So tuckert z. B.
der Opener "In Meim Wong" im schmissig-traditionellen Country-Stil ums
Eck und das flotte "Gaanz Lang Zam" könnte fast aus der Feder von
WOLFGANG AMBROS stammen. Aber auf der anderen Seite geben sich die
Mundart-Musiker bei "Herz & Rock ’N’ Roll" und
"Schorsch" ungewohnt rockig, groovy und atmosphärisch. Letztere
Nummer hätte – abgesehen vom Oberpfälzer Dialekt – bestimmt auch gut auf
eine frühere SPIDER MURPHY GANG-Platte gepasst. Apropos SMG: Bei diesem
Albumtitel passt natürlich der "Elvis Von Schwabing" (verpackt in
einer schleichend-jazzigen Version), bei dem SMG-Frontmann und Entertainer Günter
Sigl sogar als Duett-Gast in Erscheinung tritt, hervorragend ins Programm. Neben
den bereits genannten Songs gehört der "Schleichwegerl", das
b.o.s.s.-Fankreisen schon Kultstatus genießen dürfte, zu den Highlights auf
"Elvis Lebt In Grammelsdorf".
| Trackliste: | 1. In meim Wong (Brumm bumm ba bumm) - 2. Gaanz lang zam - 3. Pferdl in der Schweiz - 4. Schorsch - 5. Elvis lebt in Untergrammelsdorf - 6. Schleichwecherl - 7. Elvis von Schwabing (mit Günther Sigl) - 8. Jesse Garon - 9. Unterhem-Brando vom Hammerweg - 10. Herz und Rock 'N' Roll - 11. Alles so staad |
Thanks to Hubert @ b.o.s.s.
weitere Reviews über B.O.S.S.:
B.O.S.S./ Moidl As Pentling
(Maxi-Single)
B.O.S.S./ Locker Langa
(Mundart-Tipp/ May 2003)
![]() |
|
Review:
Mal abgesehen von DIE HAPPY ist es wohl keiner deutschen Band gelungen die Lücke,
die GUANO APES in der hiesigen und internationalen Alternative Rock-Szene
hinterlassen haben, nur halbwegs zu schließen. Ein Emporkömmling, der
unbestritten das Potenzial dazu hat, hört auf den Namen B.IMPATIENT. Das
Quintett um Frontfrau Brigitte Berg, die stimmvolumentechnisch locker mit Sandra
Nasic mithalten kann, versucht dabei – trotz der Vergleiche – durchaus seine
eigene Linie zu verfolgen. Die 14 hitpotenziellen Nummern auf "Insanity"
überzeugen durch ausgewogenes Songwriting, der richtigen Dosierung zwischen
aggressiven und melodisch-hypnotischen Parts bzw. durch das emphatische
Wechselspiel zwischen Härte und Zerbrechlichkeit ("Loose My Mind")
oder Rotzigkeit ("Beauty & Beast"). Außerdem wartet das Debüt
der Paderborner mit einer frischen und druckvollen Produktion auf, die
internationalen Standard entspricht. Zum Appetitmachen sollte man unbedingt die
melodische Hymne "Surrender", den keyboardlastigen Hypnose-Stampfer
"Fortune & Gate" oder den rotzig groovenden Titeltrack antesten.
Ein erfreulich starkes Debüt!
| Trackliste: |
1. In My Head - 2. Surrender - 3. Distance - 4. Beauty & Beast - 5. Susanna - 6. Fortune & Fate - 7. Too Much - 8. My Religion - 9. Enemy - 10. Didn't I - 11. Intensity - 12. Try & Error - 13. Lonely If |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
more
Reviews for August
2006 (release date 21.08. - 31.08.2006)
Last
Update: Sunday, 31. December 2006
created in January 2001 © by Sonny