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FAIR HAVEN/ Not Even Close
  • Band: Fair Haven

  • Albumtitel: Not Even Close

  • Spielzeit: 49:57 min

  • Plattenfirma/ Vertrieb: Membrane Records

  • Vergleichbare Bands: 80er Jahre Rockbands

  • Veröffentlichung: 30.08.2006

  • Wertung: 6/ 10

Review:
Erst dieses Jahr bin ich auf die Jungs aus der Schweiz aufmerksam geworden. Entsprechend gefreut hat es mich dann, schon wieder etwas von den Hardrockern zu hören. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine neue Scheibe, sondern um eine Zusammenstellung der beiden Outputs "Master In The Mirror" von 2000 und "Altruism" von 2001. Soweit schön und gut, gäbe es nicht bereits eine solche. So tauchen dann auf diesem Silberling 7 Lieder auf, die auf der anderen Compilation schon zu finden sind. Der Sinn erschließt sich mir nicht so ganz. Und irgendwie will der Funke auch nicht so richtig überspringen. Nicht, dass das schlecht ist, was man da so aus den Boxen schallen hört, aber zu holperig klingt manches. Zu sehr steckt der Kern der alten 80er Jahre hier drin. Dass man den Spirit von damals mit neuen Elementen ins Heute transportieren kann, haben andere besser unter Beweis gestellt (s. neue EUROPE). Das hier wird meiner Meinung nach keinen mehr hinterm Ofen hervorlocken. Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte diesen Output noch mal komplett neu eingespielt. Dass die Jungs richtig rocken können, haben sie mit ihrer letzten Veröffentlichung bewiesen. Hiermit haben sie meiner Meinung nach eine Chance verpasst gut und effektiv auf sich aufmerksam zu machen. Schade eigentlich.

Friedemann

Trackliste:

1. Over tonight 3:51 - 2. Dead Mans Money 3:45 - 3. Invisible 3:44 - 4. Kings of Empty Castles 5:27 - 5. Shadow of a Dream 3:59 - 6. Break what has to be broken 2:37 - 7. Take on your Pain 2:47 - 8. When I turned to Steel 3:22 - 9. The Conscious and the Brave 4:19 - 10. Kingdom come 4:12 - 11. Victim or Master 4:42 - 12. Not even close 3:36 - 13. Anything 3:31

Thanks to Matto @ Fair Haven

weitere Reviews über FAIR HAVEN:
FAIR HAVEN/ Ride


TAZ TAYLOR BAND/ Welcome To America
  • Band: Taz Taylor Band
  • Albumtitel: Welcome To America
  • Spielzeit: 50:55 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Rainbow, Russ Ballard, MSG, Gary Moore, Ozzy Osbourne
  • Veröffentlichung: 25.08.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Bisher dürfte TAZ TAYLOR hierzulande noch nicht großartig in Erscheinung getreten sein, denn sein in Insider-Kreisen gewürdigtes Instrumental-Debüt
"Caffeine Racer" (2004) war/ ist nur über Import-Umwege zu bekommen. Für sein zweites Album "Welcome To America" ist er nun einen Schritt weitergegangen und konnte mit Graham Bonnet (ex-RAINBOW/ MSG/ ALCATRAZZ) seinen persönlichen Lieblingssänger gewinnen. Während der zehn Nummern macht der in Kalifornien ansässige Engländer keinen Hehl daraus wo seine Einflüsse liegen. Diese werden zum einen durch die Interpretationen von GARY MOOREs Blues-Hymne "Parisienne Walkways" oder OZZY OSBOURNEs "Goodbye Mr. C" und zum anderen durch "Radio Luxemburg" oder das verspielt-sphärische "Silent Fall", die an RUSS BALLARD bzw. RAINBOW erinnern, zutage gefördert. Wahre Ohrenfreuden sind die sentimentale Power-Ballade "Haunted", bei der sich Graham Bonnet in Höchstform präsentiert, und der schleppend-rohe Groover "Wall Of Silence". Für die Fans von Mr. Bonnet ist die Scheibe sowieso ein Muss. Alle anderen, die auf Hard Rock der ausklingenden 70er/ beginnenden 80er stehen, sollten zumindest mal ein Ohr riskieren

Sonny

Trackliste: 1. Fighter's Fist - 2. Radio Luxembourg - 3. Parisienne Walkways - 4. Happy Hour - 5. Haunted - 6. Welcome to America - 7. Wall of Sound - 8. Silent Fall - 9. The Reprise - 10. Goodbye Mr. C.

Thanks to Birgitt @ GerMusica


GPS/ Window To The Soul
  • Band: GPS
  • Album: Window The Soul
  • Spielzeit: 64:18 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Asia, Arena, Magnum
  • Veröffentlichung: 25.08.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Nachdem sich das einzig verbliebene ASIA-Originalmitglied Geoffrey Downes durch die Zusammenarbeit mit John Wetton beflügelt fühlte die Urformation der Band wiederzubeleben, haben die übrigen Mitglieder Sänger/ Bassist John Payne, Gitarrist Guthrie Govan und Schlagzeuger Jay Schellen zusammen mit SPOCK’S BEARD-Keyboarder Ryo Okumoto die Gruppe GPS gegründet. Dass sich auf deren Debüt unweigerlich Vergleiche zu ASIA ziehen lassen, dürfte wahrscheinlich die wenigsten Fans überraschen, denn schließlich war John Payne nicht nur Sänger und Bassist der britischen Pomp-Rock-Legende, sondern über viele Jahre lang auch das Songwriter-Herz der Band. Aber trotzdem bekommt der Zuhörer während der 10 Nummern keinen halbgaren ASIA-Aufguss serviert, denn das Material ist unüberhörbar erdiger, gitarrenlastiger (endlich darf auch Guthrie Govan zeigen, was in ihm steckt) und rauer, was nicht zuletzt an der deutlich eindringlicheren Gesangsweise von John Payne liegt. Aufgrund dessen wirkt wahrscheinlich der überwiegende Teil der Songs recht sperrig und kantig, aber mit Nummern wie dem folkgeträngten Acoustic-Stück "Written In The Wind", das verträumte Ballade und schneidiger Blues Rock zugleich ist, und dem hymnischen Ohrwurm "All Of My Life", der wohl die größten Parallelen zu ASIA aufwirft, oder dem melancholisch-melodischen Groover "Since You Been Gone" dürften GPS nicht nur bei ASIA-Fans auf offene Herzen stoßen.

Sonny

Trackliste: 1. Window To The Soul - 2. New Jerusalem - 3. Heaven Can Wait - 4. Written On The Wind - 5. I Believe In Yesterday - 6. The Objector - 7. All My Life - 8. Gold - 9. Since You've Been Gone - 10. Taken Dreams

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


VOODOOCAKE/ Fetishist
  • Band: Voodoocake
  • Album: Fetishist
  • Spielzeit: 39:43 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Sonic Youth, Granddaddy, Doors, The Art Of Noise
  • Veröffentlichung: 25.08.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Die Rezension dieser Scheibe war wirklich eine schwere Geburt, denn nachdem einige Mitschreiberlinge sich nicht wirklich mit dem Sound der Schweizer identifizieren konnten bzw. keinen Zugang zum Material bekamen, wurde die Besprechung zur Chefsache erkoren. Deutlich beeinflusst von den  oben genannten Bands baut sich der Vierer seine surreale, hypnotische und experimentelle Klangwelt auf, die im quirligen Opener "The Saucier Of Paris", dem überraschend straight rockenden "Domina" und "Mollymook", das sich melodisch-ruhig den Weg durch die Gehörgänge bahnt, ihre Höhepunkte erlebt. Die emotional-assoziative und abgehobene Musik, die gelegentlich von Soundcollagen a la THE ART OF NOISE durchkreuzt wird, dürfte nicht unbedingt den Nerv eingefleischter Hard Rock- und Heavy Metal-Fans treffen, aber unter Art-/ Noise Rock-Fans wird "Fetishist" sicherlich auf Gegenliebe stoßen.

Sonny

Trackliste:

1. Domina - 2. Smile - 3. Banana Boy - 4. Hellmex - 5. Après-Ski - 6. J.Q.X.Z. are missing - 7. The Saucier of Paris - 8. Hypnosis...

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


RA'S DAWN/ Scales Of Judgement
  • Band: Ra’s Dawn
  • Albumtitel: Scales Of Judgement
  • Spielzeit: 42:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Threshold, Iron Maiden
  • Veröffentlichung: 25.08.2006
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Es gibt Alben, die sind nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Als zu jener Spezies gehörend entpuppt sich nach einigen Durchläufen auch das Debüt der Koblenzer Metal-Formation.
"Scales Of Judgement" mag durchaus mit ausgefeilten Songstrukturen, verzwickten Rhythmen und eingängigen Melodien zu überzeugen – auch die teilweise sogar trashigen Metal-Parts ("In Oceans Of Lies") passen wirklich gut ins Songgefüge von RA’S DAWN – aber einmal mehr entpuppt sich der Part des Sängers als Schwachstelle. Im Vergleich zur instrumentalen und songwriterischen Bandbreite sind dem Organ von Sänger Olaf Reimann doch ziemlich enge Grenzen gesteckt, was nicht selten in einer ermüdenden Monotonie endet. Sehr schade, denn Nummern wie das schleppende "Flame Of War", das mit erquickenden Folkparts aufwartet, oder das vehement stampfende "Terrified" besitzen erstklassigen Hymnencharakter und auch die druckvolle Produktion von Tommy Newton passt perfekt zur Musik des Sechszylinders.

Sonny

Trackliste: 1. Forever - 2. Anubis - 3. In Oceans Of Lies - 4. Scarlet Dawn - 5. The Masque Of The Red Death - 6. Flame Of War - 7. Terrified - 8. Exodus

Thanks to Birgitt @ GerMusica


NO RULES/ No Rules
  • Band: No Rules
  • Albumtitel: No Rules
  • Spielzeit: 17:20 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Schweden
  • Vergleichbare Bands: 
  • Veröffentlichung: ??.08.2006
  • Wertung: -

Review:
Was hier das Licht meines Lasers erblickte, ist die Promoscheibe einer neuen schwedischen Rockgruppe. Scheinbar handelt es sich dabei um den Rough Mix, so kraftlos wie der Sound daherkommt, von daher keine Wertung. Dieses 5-Pack gruppiert sich um den Bandkopf und Kreativling Tommy „Tompa“ Magnussen, der bereits mit Bands wie METHUSELAH und CORNUCOPIA aktiv ist. Bei ersterer verarbeitet er Instrumentalmusik im Stil von JEAN-MICHEL JARRE, PINK FLOYD und JOE SATRIANI zu einer gesamten Masse, bei letzterer lässt er die Rockmusik für sich sprechen. Warum dann dieses neue Projekt, erschließt sich mir nicht so genau, da es meiner Meinung nach im gleichen Fahrwasser von CORNUCOPIA schwimmt mit seinen Anleihen an BLACK SABBATH, DEEP PURPLE und anderen Veteranen der hardrockenden Musik. Bleibt zu warten, wie sich das Debüt-Album entwickelt.

Friedemann

Trackliste: 1. Walking With Me - 2. After The War - 3. Where We Belong - 4. Cradle In The Sand

Thanks to Jenny @ No Rules Music

weitere Reviews über NO RULES:
NO RULES/ Where We Belong

more Reviews for August 2006 (release date 11.08. - 20.08.2006)

Last Update: Sunday, 03. December 2006
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