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Review:
Erst dieses Jahr bin ich auf die Jungs aus der Schweiz aufmerksam geworden.
Entsprechend gefreut hat es mich dann, schon wieder etwas von den Hardrockern zu
hören. Es handelt sich hierbei
allerdings nicht um eine neue Scheibe, sondern um eine Zusammenstellung der
beiden Outputs "Master In The Mirror" von 2000 und "Altruism"
von 2001. Soweit schön und gut, gäbe es nicht bereits eine solche. So tauchen
dann auf diesem Silberling 7 Lieder auf, die auf der anderen Compilation schon
zu finden sind. Der Sinn erschließt sich mir nicht so ganz. Und irgendwie will der Funke auch nicht so richtig überspringen.
Nicht, dass das schlecht ist, was man da so aus den Boxen schallen hört, aber
zu holperig klingt manches. Zu sehr steckt der Kern der alten 80er Jahre hier
drin. Dass man den Spirit von damals mit neuen Elementen ins Heute
transportieren kann, haben andere besser unter Beweis gestellt (s. neue EUROPE).
Das hier wird meiner Meinung nach keinen mehr hinterm Ofen hervorlocken.
Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte diesen Output noch mal komplett
neu eingespielt. Dass die Jungs richtig rocken können, haben sie mit ihrer
letzten Veröffentlichung bewiesen. Hiermit haben sie meiner Meinung nach eine
Chance verpasst gut und effektiv auf sich aufmerksam zu machen. Schade
eigentlich.
| Trackliste: |
1. Over tonight 3:51 - 2. Dead Mans Money 3:45 - 3. Invisible 3:44 - 4. Kings of Empty Castles 5:27 - 5. Shadow of a Dream 3:59 - 6. Break what has to be broken 2:37 - 7. Take on your Pain 2:47 - 8. When I turned to Steel 3:22 - 9. The Conscious and the Brave 4:19 - 10. Kingdom come 4:12 - 11. Victim or Master 4:42 - 12. Not even close 3:36 - 13. Anything 3:31 |
Thanks to Matto @ Fair Haven
weitere Reviews über FAIR HAVEN:
FAIR HAVEN/ Ride
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Review:
Bisher dürfte TAZ TAYLOR hierzulande noch nicht großartig in Erscheinung
getreten sein, denn sein in Insider-Kreisen gewürdigtes Instrumental-Debüt "Caffeine
Racer" (2004) war/ ist nur über Import-Umwege zu bekommen. Für sein
zweites Album "Welcome To America" ist er nun einen Schritt
weitergegangen und konnte mit Graham Bonnet (ex-RAINBOW/ MSG/ ALCATRAZZ) seinen
persönlichen Lieblingssänger gewinnen. Während der zehn Nummern macht der in
Kalifornien ansässige Engländer keinen Hehl daraus wo seine Einflüsse liegen.
Diese werden zum einen durch die Interpretationen von GARY MOOREs Blues-Hymne
"Parisienne Walkways" oder OZZY OSBOURNEs "Goodbye Mr. C"
und zum anderen durch "Radio Luxemburg" oder das verspielt-sphärische
"Silent Fall", die an RUSS BALLARD bzw. RAINBOW erinnern, zutage gefördert.
Wahre Ohrenfreuden sind die sentimentale Power-Ballade "Haunted", bei
der sich Graham Bonnet in Höchstform präsentiert, und der schleppend-rohe
Groover "Wall Of Silence". Für die Fans von Mr. Bonnet ist die
Scheibe sowieso ein Muss. Alle anderen, die auf Hard Rock der ausklingenden
70er/ beginnenden 80er stehen, sollten zumindest mal ein Ohr riskieren ![]()
| Trackliste: | 1. Fighter's Fist - 2. Radio Luxembourg - 3. Parisienne Walkways - 4. Happy Hour - 5. Haunted - 6. Welcome to America - 7. Wall of Sound - 8. Silent Fall - 9. The Reprise - 10. Goodbye Mr. C. |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Nachdem sich das einzig verbliebene ASIA-Originalmitglied Geoffrey Downes durch
die Zusammenarbeit mit John Wetton beflügelt fühlte die Urformation der Band
wiederzubeleben, haben die übrigen Mitglieder Sänger/ Bassist John Payne,
Gitarrist Guthrie Govan und Schlagzeuger Jay Schellen zusammen mit SPOCK’S
BEARD-Keyboarder Ryo Okumoto die Gruppe GPS gegründet. Dass sich auf deren Debüt
unweigerlich Vergleiche zu ASIA ziehen lassen, dürfte wahrscheinlich die
wenigsten Fans überraschen, denn schließlich war John Payne nicht nur Sänger
und Bassist der britischen Pomp-Rock-Legende, sondern über viele Jahre lang
auch das Songwriter-Herz der Band. Aber trotzdem bekommt der Zuhörer während
der 10 Nummern keinen halbgaren ASIA-Aufguss serviert, denn das Material ist unüberhörbar
erdiger, gitarrenlastiger (endlich darf auch Guthrie Govan zeigen, was in ihm
steckt) und rauer, was nicht zuletzt an der deutlich eindringlicheren
Gesangsweise von John Payne liegt. Aufgrund dessen wirkt wahrscheinlich der überwiegende
Teil der Songs recht sperrig und kantig, aber mit Nummern wie dem folkgeträngten
Acoustic-Stück "Written In The Wind", das verträumte Ballade und
schneidiger Blues Rock zugleich ist, und dem hymnischen Ohrwurm "All Of My
Life", der wohl die größten Parallelen zu ASIA aufwirft, oder dem
melancholisch-melodischen Groover "Since You Been Gone" dürften GPS
nicht nur bei ASIA-Fans auf offene Herzen stoßen.
| Trackliste: | 1. Window To The Soul - 2. New Jerusalem - 3. Heaven Can Wait - 4. Written On The Wind - 5. I Believe In Yesterday - 6. The Objector - 7. All My Life - 8. Gold - 9. Since You've Been Gone - 10. Taken Dreams |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Die Rezension dieser Scheibe war wirklich eine schwere Geburt, denn nachdem
einige Mitschreiberlinge sich nicht wirklich mit dem Sound der Schweizer
identifizieren konnten bzw. keinen Zugang zum Material bekamen, wurde die
Besprechung zur Chefsache erkoren. Deutlich beeinflusst von den oben
genannten Bands baut sich der Vierer seine surreale, hypnotische und
experimentelle Klangwelt auf, die im quirligen Opener "The Saucier Of
Paris", dem überraschend straight rockenden "Domina" und "Mollymook",
das sich melodisch-ruhig den Weg durch die Gehörgänge bahnt, ihre Höhepunkte
erlebt. Die emotional-assoziative und abgehobene Musik, die gelegentlich von
Soundcollagen a la THE ART OF NOISE durchkreuzt wird, dürfte nicht unbedingt
den Nerv eingefleischter Hard Rock- und Heavy Metal-Fans treffen, aber unter
Art-/ Noise Rock-Fans wird "Fetishist" sicherlich auf Gegenliebe stoßen.
| Trackliste: |
1. Domina - 2. Smile - 3. Banana Boy - 4. Hellmex - 5. Après-Ski - 6. J.Q.X.Z. are missing - 7. The Saucier of Paris - 8. Hypnosis... |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Es gibt Alben, die sind nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht.
Als zu jener Spezies gehörend entpuppt sich nach einigen Durchläufen auch das
Debüt der Koblenzer Metal-Formation. "Scales Of Judgement" mag durchaus mit
ausgefeilten Songstrukturen, verzwickten Rhythmen und eingängigen Melodien zu
überzeugen – auch die teilweise sogar trashigen Metal-Parts ("In Oceans
Of Lies") passen wirklich gut ins Songgefüge von RA’S DAWN – aber
einmal mehr entpuppt sich der Part des Sängers als Schwachstelle. Im Vergleich
zur instrumentalen und songwriterischen Bandbreite sind dem Organ von Sänger
Olaf Reimann doch ziemlich enge Grenzen gesteckt, was nicht selten in einer ermüdenden
Monotonie endet. Sehr schade, denn Nummern wie das schleppende "Flame Of
War", das mit erquickenden Folkparts aufwartet, oder das vehement
stampfende "Terrified" besitzen erstklassigen Hymnencharakter und auch
die druckvolle Produktion von Tommy Newton passt perfekt zur Musik des
Sechszylinders.
| Trackliste: | 1. Forever - 2. Anubis - 3. In Oceans Of Lies - 4. Scarlet Dawn - 5. The Masque Of The Red Death - 6. Flame Of War - 7. Terrified - 8. Exodus |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Was hier das Licht
meines Lasers erblickte, ist die Promoscheibe einer neuen schwedischen
Rockgruppe. Scheinbar handelt es sich dabei um den Rough Mix, so kraftlos wie
der Sound daherkommt, von daher keine Wertung. Dieses 5-Pack gruppiert sich um
den Bandkopf und Kreativling Tommy „Tompa“ Magnussen, der bereits mit Bands
wie METHUSELAH und CORNUCOPIA aktiv ist. Bei ersterer verarbeitet er
Instrumentalmusik im Stil von JEAN-MICHEL JARRE, PINK FLOYD und JOE SATRIANI zu
einer gesamten Masse, bei letzterer lässt er die Rockmusik für sich sprechen.
Warum dann dieses neue Projekt, erschließt sich mir nicht so genau, da es
meiner Meinung nach im gleichen Fahrwasser von CORNUCOPIA schwimmt mit
seinen Anleihen an BLACK SABBATH, DEEP PURPLE und anderen Veteranen der
hardrockenden Musik. Bleibt zu warten, wie sich das Debüt-Album entwickelt.
| Trackliste: | 1. Walking With Me - 2. After The War - 3. Where We Belong - 4. Cradle In The Sand |
Thanks to Jenny @ No Rules Music
weitere Reviews über NO RULES:
NO RULES/ Where We Belong
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Reviews for August 2006 (release date 11.08.
- 20.08.2006)
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Update: Sunday, 03. December 2006
created in January 2001 © by Sonny