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SCHAFFRATH/ Weg Aus Dornen
  • Band:  Schaffrath
  • Album: Weg Aus Dornen
  • Spielzeit: 46:53 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF-Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 10.07.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Aufmerksamen Besuchern unserer Seite dürfte die Band SCHAFFRATH durchaus bekannt sein, denn im August 2003 wurde das selbstbetitelte Demo der Hessen an dieser Stelle als Underground-Tipp präsentiert. Nun feiert der Vierer um Namensgeber und Sänger Martin Schaffrath mit "Weg Aus Dornen" sein offizielles Debüt. An der musikalischen Ausrichtung (Heavy Metal/ Hard Rock) hat sich im Vergleich zu besagter Eigenproduktion nicht sonderlich viel geändert, nur mit dem kleinen Unterschied, dass man Mut beweist und sich erfreulicherweise ganz ohne Scheu zur Muttersprache bekennt. Dabei sprechen sie – ausgestattet mit wunderschönen Melodien, geilen Hooks und mächtigen Grooves – nachdrücklich und ohne große Umwege solch heikle Themen wie Sterbehilfe ("Testament"/ ansatzweise SUBWAY TO SALLY), Generationenkonflikt ("Dein Kind"/ ausdruckstarke Powerballade) und Religion ("Blick Auf Dein Offenes Meer") an. Unter den 10 druck- und anspruchsvollen Nummern kristallisieren sich schon nach ein paar Durchläufen der pumpende Opener "Wie Kann Es Sein" und das raffsüchtige "Dein Geld", in dem sich die begnadete Saitenhexerin Christina Schleicher anhand von nahezu sanft gehauchten Gesangslinien auch als exzellente Backgroundsängerin erweist und somit einen gelungenen Kontrast zum energiegeladenen Reibeisenorgan von Martin Schaffrath bildet, als Highlights. Nicht minder hochkarätig und eigenständig klingen der knackig-geheimnisvolle Doublebass-Stampfer "Diamanten" und der Hammergroover "Über Leichen". Eine geniale und abwechslungsreiche deutschsprachige Rockscheibe – fernab von Punk, Mittelalter und NDH oder sonstigen Modeerscheinungen – die nicht nur gehörig in den Allerwertesten tritt, sondern auch mit äußert tiefsinnigen und -gehenden Texten aufwartet. Ein absolutes Muss für jeden traditionsbewussten und zugleich gesellschaftskritischen Hard Rock/ Heavy Metal-Fan.
Ich kann mir gut vorstellen, dass "Weg Aus Dornen" in einigen Jahren als Kultobjekt gehandelt wird. – Das Potenzial dazu hat die Scheibe jedenfalls.

Sonny

Trackliste: 01. Wie kann es sein - 02. Testament - 03. Aus Papier - 04. Dein Geld - 05. Der Feind - 06. Das Schwert - 07. Dein Kind - 08. Diamanten - 09. Über Leichen - 10. Blick auf dein offenes Meer

Thanks to Gaby @ STF-Records

weitere Reviews über SCHAFFRATH:
SCHAFFRATH/ Schaffrath (Underground-Tipp/ August 2003)


TOTO/ Bottom Of Your Soul (Single)
  • Band: Toto
  • Albumtitel: Bottom Of Your Soul (Summer 2006 – Tour Edition) (Single)
  • Spielzeit: 22:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: jetzt aber J
  • Veröffentlichung: 07.07.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Aufgrund des großen Erfolgs von
"Falling In Between" diesseits des Atlantiks haben TOTO endlich wieder mal den europäischen Kontinent ausgiebig betourt. Um dieses erfreuliche Tourereignis zu würdigen haben Frontiers Records die Maxi-Single "Bottom Of Your Soul" veröffentlicht. Neben den Titeltrack, der sowohl als gekürzter Radio-Edit als auch in Albumlänge enthalten ist, beherbergt der 4-Tracker noch den Live-Mitschnitt des Medleys "Africa/ Rosanna/ Bottom Of Your Soul" von ihrem viel umjubelten Auftritt bei „Wetten Dass!?“ und den aus allen Schloten dampfenden "Gypsy Train", der im August 2004 beim Gampel Festival in der Schweiz aufgenommen wurde. Fazit: Ungeachtet der hypnotisch-romantischen Wirkung und der songwriterischen Qualität der Titelnummer rechtfertigt alleine besagtes Medley diese Veröffentlichung, denn hier zeigt sich deutlich, dass das neue Material eine wahre Bereicherung zu den allseits bekannten Klassikern der Band ist.

Sonny

Trackliste:

1. Bottom Of Your Soul (radio edit) - 2. Gypsy Train (live) - 3. Africa/ Rosanna/ Bottom Of Your Soul (TV mix medley - live) - 4. Bottom Of Your Soul (album version)

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über TOTO:
TOTO/ Falling In Between (Album Of The Month/ February 2006)
TOTO/
Through The Looking Glass


FROST/ Milliontown
  • Band: Frost*
  • Albumtitel: Milliontown
  • Spielzeit: 59:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Dream Theater, Spock’s Beard
  • Veröffentlichung: 21.07.2006
  • Wertung: 10/ 10


Review:
Wenn jetzt bei dem Namen des Bandkopfs Jem Godfrey nicht sofort alle vor Freude aus dem Häuschen sind, ist das nicht schlimm. Immerhin werden die meisten, die in der Altersklasse über 30 sind, seinen Namen wahrscheinlich noch nie gehört haben. Bisher zeichnete er sich in der Sparte der Popmusik als Produzent für charttaugliche Ergebnisse verantwortlich und half solchen Sternchen wie Atomic Kitten, Blue, Ronan Keating und anderen zu Spitzenplätzen. Aber irgendwie fühlte er sich nach 5 Jahren in dem Business unterfordert und gründete seine eigene Band. Spätestens jetzt werden alle, die im Progbereich zu Hause sind, allerdings mit der Zunge schnalzen. Immerhin holte er sich absolute Profis an die Instrumente und besetzte den Schlagzeughocker mit Andy Edwards von IQ, drückte den Bass John Jowitt (ebenfalls IQ) in die Hand und hängte John Mitchell von Arena und KINO die Gitarre um den Hals. Jem Godfrey selbst setzte sich an die Tasten und hinters Mikro und fertig war seine Band Frost*. Um diese All Star-Band zu besetzen, besorgte sich Godfrey ca. 40 CDs aus dem Bereich der Progmusik und suchte sich diejenigen aus, die am besten zu seinen Ideen passten. Herausgekommen ist dabei ein Debüt, das mich mächtig vom Hocker gehauen hat. Wem DREAM THEATER zu verfrickelt und die alten SPOCK’S BEARD zu bombastisch sind, der wird hier die Schnittmenge aus beidem finden. Nicht so viel Gefrickel, aber auch nicht zuviel Bombast. Dazu noch jede Menge Loops, Sequenzereinspielungen, Effekte, verpackt in teilweise mächtige Keyboard- und Gitarrenwände. Hier und da mächtig kickende Grooves, ...Herz was willst du mehr? Seine Jahre als Produzent im „Ohrwurmsektor“ ist ihm aber abzuspüren, denn die meisten Lieder – selbst das 26 minütige Titelstück – bleiben im Ohr hängen. Wie sagt Jem selbst: „Nach fünf Jahren Songwriting mit drei Akkorden und Texten, in denen sich ‚heart’ auf ‚start’ reimt, musste ich mein Gehirn mal durchpusten. Nichts gegen Popmusik, sie ist wie eine Familienkutsche, zuverlässig und sicher. Doch ab und zu möchtest du mal einen Ferrari mieten und ihn um den Nürburgring peitschen, um dir zu beweisen, dass du noch lebst. Prog ist mein Ferrari.“ Dem sei nichts mehr hinzuzufügen.

Friedemann

Trackliste: 1. Hyperventilate 07:31 - 2. No Me No You 06:06 - 3. Snowman 03:55 - 4. The Other Me 04:51 - 5. Black Light Machine 10:06 - 6. Milliontown 26:35

Thanks to Detlev @ InsideOut Music

  • Band: Aeroclub
  • Album: Bording Completed
  • Spielzeit: 55:08 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: b factory music/ DA Music
  • Vergleichbare Bands: Beatles, The Kinks, Fool’S Garden
  • Veröffentlichung: 14.07.2006
  • Wertung: 9/ 10
AEROCLUB/ Boarding Completed

Review:
AEROCLUB ist eine junge aufstrebende Band, die mit
"Bording Complete" ihr herzerfrischendes Debüt abliefert. Schon während der ersten Takte wird deutlich, dass die Hildesheimer nicht irgendwelchen schnelllebigen Trends hinterherhecheln, sondern ein Faible für bodenständigen Gitarren Pop(Rock) der alten Schule haben. Ohne dabei in plumpes Nachahmungsgehabe zu verfallen oder angestaubt zu klingen, transportieren sie das musikalische Feeling der 60er/ 70er prickelnd in die heutige Zeit. Dass die 13 Songs, die mit luftigen Arrangements und unbeschwerten Melodien jeden noch so miesen Tag zum heiteren Sommertag machen, dabei unweigerlich etwas an die BEATLES erinnern tut der guten Laune keinen Abbruch. Schließlich kopiert der Vierer die „Fab Four“ nicht, sondern lässt deren Elemente – teils garniert mit swingenden Big Band-Sounds – geschickt in sein durchaus zeitgemäßes Songwriting und Arrangement einfließen. Als Appetizer sind außer der pfiffig-stampfenden Singleauskopplung "Mrs. Wrong" noch "Yeah, Yeah, Yeah", das mit sägenden Gitarren und wohldosierten Melotron-Einsatz besticht, und die schmissige SemiAcoustic-Hymne "Take A Bridge" (was für ein Hammer-Refrain!!!) oder die lauschige Ballade "Over The Moon" schwerstens zu empfehlen. Zusammen mit den anderen Nummern, die ebenfalls allesamt Hitpotenzial besitzen, bilden sie für mich jedenfalls den perfekten Soundtrack zum diesjährigen Sommer.

Sonny

Trackliste:

1. Go So Far - 2. Boarding Completed - 3. Catch Me If You Can - 4. Take A Bridge - 5. Praying To Heaven - 6. Let Love Be Free - 7. Believe In Me - 8. Over The Moon - 9. Summer Is Over - 10. All Day Long - 11. Mrs. Wrong - 12. Maybe Sometime - 13. Can't Remember - 14. Yeah Yeah Yeah  

Thanks to Alexandra @ b factory music


DEREK SHERINIAN/ Blood Of The Snake
  • Band: Derek Sherinian  
  • Album: Blood Of The Snake
  • Spielzeit: 52:59 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: der Steve Vai unter den Keyboardern
  • Veröffentlichung: 28.7.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Mit "Blood Of The Snake" lässt Keyboard-Genius DEREK SHERINIAN sein mittlerweile fünftes Soloalbum vom Stapel. In seiner unnachahmlich begnadeten Virtuosität hat er 10 auf Hard Rock basierende Meisterstücke geschaffen, in denen er nicht nur spielend die Grenzen zwischen Heavy Metal und Progressive Rock in sich verschwimmen lässt, sondern dieser Klangmelange durch die Einbeziehung einer unüberhörbaren Portion Jazz-Fusion den nötigen Nervenkitzel und eine eigentümliche Freizügigkeit verleiht. - Sei’s nun der jazzige "Phantom Shuffle" oder das von BEATLESquer Melancholie durchzogene "Been Here Before" oder gar "Prelude To Battle", das von den armenischen Wurzeln des Meisters geprägt ist. Außerdem hat er mit "Viking Massacre" dem schwedischen Flitzefinger YNGWIE MALMSTEEN geradezu eine Nummer auf den Leib geschrieben. Die insgesamt acht vielschichtigen und brillanten Instrumental-Stücke erfahren durch zwei Gesangsnummern noch eine krönende Auflockerung. Dabei handelt es sich einerseits um das Riff-Ungeheuer "Man With No Name", bei dem ZAKK WYLDE mächtig die Saiten qualmen lässt und eine klasse Gesangsleistung abgibt, und zum anderen die genial-rotzige Interpretation des Jahrhundert-Gassenhauers "Summertime". Gerade letztere Nummer, für die er BILLY IDOL und Gitarrenpudel Slash (VELVET REVOLVER) gewinnen konnte, zeugt davon, dass bei aller Perfektion und Professionalität, die DEREK SHERINIAN an den Tag legt, der Spaß nicht zu kurz kommt. Ein weiterer Pluspunkt dieser Scheibe beruht auf der Tatsache, dass sich der einstige DREAM THEATER-Keyboarder hier – im Gegensatz zu vielen seiner Tastenkollegen – keinesfalls auf einem Egotrip befindet, sondern immer das wohl des Musikstückes in Auge bzw. im Ohr hat.

Sonny

Trackliste: 1. CZAR OF STEEL 6:01 - 2. MAN WITH NO NAME 6:55 - 3. PHANTOM SHUFFLE 4:21 - 4. BEEN HERE BEFORE 4:30 - 5. BLOOD OF THE SNAKE 6:09 - 6. ON THE MOON 4:34 - 7. THE MONSOON 6:08 - 8. PRELUDE TO BATTLE 2:55 - 9. VIKING MASSACRE 4:58 - 10. IN THE SUMMERTIME 3:51

Thanks to Detlev @ InsideOut Music

weitere Reviews über DEREK SHERINIAN:
DEREK SHERINIAN/ Mythology


JOHN WAITE/ Downtown - Journey Of A Heart
  • Band: John Waite
  • Album: Downtown – Journey Of A Heart
  • Spielzeit: 51:36 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 07.07.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Fünf Jahre hat der einstige BAD ENGLISH- und THE BABYS-Frontmann seit seinem letzten Studio-Album "Figure In A Landscape" verstreichen lassen, um ein neues Lebenszeichen von sich zu geben. Allerdings enthält "Downtown – Journey Of Heart" – abgesehen von zwei neuen Nummern ("St. Patrick’s Day" und "Highway 61") – nur bedingt neues Material, denn der Rest setzt sich aus Neueinspielungen seiner erfolgreichsten Songs, die im Vergleich zu den Original-Nummern deutlich acoustischer angelegt sind, zusammen. Auch wenn man stellenweise die Bissigkeit der ursprünglichen Version vermisst, muss man zugeben, dass die „zurückhaltenden“ Arrangements dem einmaligen Gänsehaut-Organ von JOHN WAITE noch mehr Tiefe verleihen. Diese Eigenheit macht besonders bei der genialen Duett-Version des Superhits "Missing You" (mit Country-Sängerin Alison Krausse), und der BAD ENGLISH-Nummer1-Ballade "When I See You Smile" bemerkbar. Aber mit den einfach gehaltenen Varianten des Rockers "The Hardway" und des Groovers "Headfist" dürften die Fans von „Mr. Wonderful“ kaum Probleme haben. Apropos "Mr. Wonderful": Nach einer Neueinspielung dieses Klassiker sucht man auf "Downtown – Journey Of A Heart" leider vergebens. Nichtsdestotrotz wird dem geneigten Anhänger ein Ohrschmeichler nach dem anderen kredenzt. Allem voran der gefühlvolle Love-Song "St. Patrick’s Day"!

Sonny

Trackliste:

1. The Hard Way - 2. In Dreams - 4. Blue Venus - 4. Missing You - 5. Keys To Your Heart - 6. Highway 61 - 7. Isn’t It Time - 8. St. Patrick’s Day - 9. New York City Girl - 10. Headfirst - 11. Downtown - 12. When I See You Smile

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


PRESENCE OF MIND/ To Set Out On The Light
  • Band: Presence Of Mind
  • Album: To Set Out On The Light
  • Spielzeit: 51:12 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 24.07.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Vor Jahresfrist haben wir den Erstling des Mädchen-Vierers als „Newcomer-Tipp“ präsentiert. Auf ihrem Debüt "Finding Home" überraschten Sängerin Sarah Steinbrecher, Sabrina Meier (Gitarre), Anna Müller (Bass, Screams) & Sina Steinbrecher (Schlagzeug) mit einer für Neulinge äußerst unverkrampften Performance. Bestärkt durch kontinuierliche Präsenz auf dem Live-Sektor präsentieren sich die Mädels auf dem hier vorliegenden Nachfolger nicht nur erheblich lässiger und tighter, sondern auch in punkto Songwriting ausgereifter. Bereits beim Debüt fiel es schon verdammt  schwer den Sound der Emo-Rockerinnen anhand von Vergleichsband zu veranschaulichen, aber die 13 emotionsgeladenen und ausdrucksstarken Titel, die "To Set Out On The Light" zu einem zwischen Härte und Rotzigkeit, Melancholie und Zerbrechlichkeit ausgewogen-rockigen Album machen, zeugen von einer – gerade auf diesem Sektor – selten gewordenen und mehr als erfrischenden Eigenständigkeit. Dabei erweisen sich in erster Linie die verstärkt melodischen Momente wie "No Need To Entertain", bei dem Sarahs zart-rauchiges Organ von einem Kinderchor unterstützt wird, und die wunderschönen Acoustic-Nummer "Punchline" oder die sehr rhythmische Semi-Ballade "Stupified" als Höhepunkte allererster Güte. Aber auch der rotzig-hitzig rockende Opener "Keep This Fire Alive" und "Chip Off The Old Block", dem durch die entschlossenen Screams von Bassistin Anna Müller eine feinsinnige Aggression widerfährt, gehören zu den vielen Highlights auf dieser Scheibe. Gekrönt wird diese musikalische Glanzleistung mit einer absolut majortauglichen Produktion, die sie zusammen mit Gary Nagy bewerkstelligt haben.

Sonny

Trackliste: 01. Keep This Fire Alive - 02. Complete Again - 03. My Favorite Mistake - 04. No Need To Entertain - 05. Leap In The Dark - 06. Finding Home - 07. Define Myself - 08. Dirge - 09. Punchline - 10. At The Same Time - 11. Chip Of Th Old Block - 12. Stupified - 13. Trust

Thanks to Gaby @ STF-Records

weitere Reviews über PRESENCE OF MIND:
PRESENCE OF MIND/ Finding Home (Newcomer-Tipp/ July 2005)


CACTUS/ V
  • Band: Cactus
  • Album: V
  • Spielzeit: 63:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escapi Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 28.07.2006
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Also, mit einem neuen CATCUS-Album nach über 30 Jahren haben wohl nicht einmal die unverbesserlichsten Optimisten gerechnet. Zumal Tim Borgert (Bass) und Drummer-Ikone Carmine Appice mit der Vorgängerband VANILLA FUDGE in den letzten Jahren nicht nur live-technisch immens aktiv waren bzw. immer noch sind. Mit Original-Gitarrist Jim McCarty und dem Sänger Jimmy Kunes, der den 1982 verstorbenen Rusty Day (R.I.P.) würdig ersetzt, haben die Herrschaften ein gewohnt dreckiges, rohes und bluesiges Hard Rock-Album eingespielt. Während der 14 Nummern wird dem Zuhörer unweigerlich klar, dass die Mannen auch nach über 3 Dekaden noch kein bisschen leise geworden sind. Gut geschmiert transportiert die glühend-fotzige Blues Metal-Maschine den zügellosen Spirit der beginnenden 70er in die heutige Zeit. So haben CACTUS z. B. mit der Eröffnungslokomotive "Doing Time", "The Groover" (hier ist der Name Programm!) oder dem aufpeitschenden "Livin’ For To Day" ordentlich viel Dampf im Kessel. Willkommene Erholungsphasen werden den begeisterten Zuhörer anhand von "Nite To Days", dem echte Stehblueser-Qualitäten anhaften, und dem bedächtig fließenden "Electric Blue" sowie dem lässigen Acoustic-Gitarren-Stück "Blues For Mr. Day" geboten. Fazit: Die amerikanische Antwort auf LED ZEPPELIN ist zurück und das stärker denn je!

Sonny

Trackliste: 1. Doing Time - 2. Muscle And Soul - 3. Cactus Music - 4. The Groover - 5. High In The City - 6. Day For Night - 7. Living For Today - 8. Shine - 9. Electric Blue - 10. Your Bbrother's Keeper - 11. Blues For Mr. Day - 12. Part Of The Game - 13. Gone Train Gone - 14. Jazzed

Thanks to Birgitt @ GerMusica

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Last Update: Sunday, 24. September 2006
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