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Review:
Nach einer Produktionszeit, die schon DEF LEPPARDsche Ausmaße zu erreichen
schien, meldet sich der Ingolstädter Vierer nun endlich nach fünf Jahren zurück.
– Und zwar auf äußert eindrucksvolle Weise! Während auf dem wahrlich nicht
schlechten Vorgänger "In The Middle Of Nowhere" noch der
songwriterische Einfluss von ex-Frontmann Werner Stadi allzu präsent war und
somit stellenweise das Material – trotz starker Gesangsleistung – wie ein
zweiter Mantel auf Neu-Sänger Andy Urbeck wirkte, erweisen sich die Songs auf
"Devil In Disguise" wie aus einem Guss. Angefangen vom unglaublich
wuchtigen Opener "Waterfalls" und vom Titeltrack, der mit einem köstlichen
Refrain aufwartet, über den schneidigen Rocker "Ride The Night Away"
(im Original von SOUTHSIDE JOHNNY) und die besinnliche Acoustic-Ballade "Feelings",
mit der man Anfang der 90er sicherlich einen Hit gelandet hätte, bis hin zur
treibenden Rocknummer "Skytrain" und "Everytime You Want It",
das einen Hauch von Country-Flair verbreitet, geht jeder Song sofort ins Ohr.
Ein weiteres Highlight ist die Cover-Version des T. REX-Klassikers "Hot
Love", der in Manier einer Stadion-Hymne a la DEF LEPPARD lässig
dahergroovt. Gekrönt wird das rundum gelungene Album durch die druckvolle
Produktion von Chris Lausmann (ex-BONFIRE). Kurzum: "Devil In Disguise"
ist das bis dato überzeugendste und beste HOTWIRE-Album, mit dem Sänger Andy
Urbeck, Gitarrist Alex Espinosa, Bassist Winnie Neumann und Schlagzeuger Tom
Glas nun endgültig an die Spitze der deutschen Hardrock-Szene vorstoßen dürften.
– Verdient hat es sich der Vierer allemal!
| Trackliste: | 01. Waterfalls
|
Thanks to Tom @ Hotwire
weitere Reviews über HOTWIRE:
HOTWIRE/ Middle Of Nowhere
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Review:
Im Vergleich zum herausragenden Debüt "Hard To Be A Rock ’N’
Roller", das in unseren Breiten erst im November vergangenen Jahres veröffentlicht
wurde, klingt der Nachfolger "Wig Wamania" nicht nur durchdachter,
sondern auch in sich schlüssiger und dürfte all diejenigen Lügen strafen, die
die Norweger als nicht ernstzunehmende Klamauk-Truppe abgestempelt haben.
Trotzdem kommt der Spaß bei Sänger Glam und seiner Band zu keiner Phase des
Albums zu kurz. Mit Songs wie dem mächtig stampfenden Opener "Rock My Ride"
und der Ballade "Slave To Your Love", das mit dezent eingestreuten
orchestralen Streicherpassagen und stellenweise herzerweichenden Gesangspassagen
überrascht, oder der lässig zwitschernden Hymne "Bygone Zone" und
dem in DEF LEPPARDscher Manier krachenden Stadion-Knaller "Daredevil Heat"
dürften die Norweger in Windeseile die Herzen der hiesigen Glam Rock-Fans
erobern. Mich persönlich faszinieren besonders "Gonna Get You Someday",
das mich gelegentlich an ALICE COOPERs "Bed Of Nails" erinnert, oder
"A R’n’R Girl Like You", das hinsichtlich der Rhythmik vereinzelte
Parallelen zum THE KNACK-Klassiker "My Sharona" ziehen lässt. Außerdem
kann man "Breaking All The Rules" getrost als Geniestreich titulieren,
denn eine derartig knackige Heavy Metal-Hymne mit herzerfrischender Rock ’N’
Roll-Attitüde wäre wohl nur MANOWAR in Zusammenarbeit mit JOAN JETT zuzutrauen
gewesen. Kurz und gut: Auch wenn hier das Rad nicht neu erfunden wird und es oft
den Anschein hat, man würde die ein oder andere Nummer schon kennen, ist der
„kauzige“ Vierer meilenweit von Plagiat-Reiterei entfernt. Die Jungs
verstehen es einfach – wie keine andere Band in diesem Genre – ihre Einflüsse
äußerst geschickt in ihren Gute-Laune-Party-Hymnen-Sound zu verpacken. Einfach
grandios!
| Trackliste: | 1.
Wig Wamania - 2. Rock My Ride - 3. Slave To Your Love - 4. Gonna Get You Someday
- 5. Bygone Zone - 6. Dare Devil Heat - 7. Kill
My Rock 'N' Roll |
Thanks to Eva @ Napalm Records
weitere Reviews über WIG WAM:
WIG WAM/ Hard To Be A Rock 'N' Roller
(Glam Rock-Tipp/ November 2005)
WIG WAM/ 667... The
Neighbour Of The Beast (Import-Tipp/
March 2004)
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Review:
Nachdem die vereinzelten Live-Auftritte von PRIDE OF LIONS (z. B. beim UNITED
FORCES OF ROCK-Festival) sowohl bei den Fans als auch bei der schreibenden Zunft
zu wahren Begeisterungsstürmen geführt haben, können sich nun auch die Anhänger,
die keinem der bisher rar gesäten Europa-Auftritte von Jim Peterik (ex-SURVIVOR)
und Goldkelchen Tobi Hitchcock beiwohnen konnten, von der großartigen
Live-Performance des Duos überzeugen. Unterstützt von Leadgitarrist Mike
Aquino, Keyboarder Christian Cullen, Bassist Klem Hayes und Ed Breckenfeld an
den Kesseln, brannten sie im August vergangenen Jahres beim Lokerse Feesten in
Belgien vor 20.000 Zuschauern ein wahres Feuerwerk ab. Neben den besten Momenten
aus den beiden bärenstarken Alben "Pride Of Lions" und "The
Destiny Stone" geben Peterik & Hitchcock mit "The Eye Of
Tiger" (Titeltheme des "Rocky III"-Soundtracks) sowie "The
Search Is Over" und "Can’t Hold Back" (beide aus dem
Hammeralbum "Vital Signs") auch drei SURVIVOR-Klassiker zum Besten.
Wer nun geglaubt hat, dass dieses Doppel-Album ein nutzloses Anhängsel der
gleichnamigen und atemberaubenden DVD ist, der wird sogleich vom zweiten
Silberling mit Sicherheit des Besseren belehrt, denn selbiger ist bespickt mit
allerfeinstem Studiomaterial. Dabei handelt es sich neben dem Titeltrack der
2004er Single "Black Ribbons (Voices Of The World)", deren Erlös
teilweise an die „Spanish Association Of Victims Of Terror“ ging, um zwei
Tracks ("Stand By You", "So Deadly"), die bisher nur auf der
ersten Single "The Sound Of Home" in Erscheinung getreten sind, und
vier bis dato unveröffentlichte Nummern. Davon lassen alleine schon der lässige
Rocker "Reckless Love", der mit harmonischen Gitarrenlinien besticht,
und das dezent symphonisch aufgebaute "Dark Angel" bzw. die fesselnde
Piano-Ballade "Feels Like Another Planet" keinen Zweifel daran
aufkommen, dass das hier vorliegende Doppelpack mindestens die gleiche
Daseinsberechtigung hat wie die zeitgleich veröffentlichte DVD. Ein
Sahne-Live-Teil!
| Trackliste: |
CD1 (Concert): 1.
It’s Criminal - 2. Gone - 3. Sound of Home
|
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
PRIDE OF LIONS:
PRIDE OF LIONS/ The Roaring Of Dreams
(Earchatcher/ February 2007)
PRIDE OF LIONS/ Live In Belgium
(DVD) (Live-Candy/ June 2006)
PRIDE OF LIONS/ The Destiny Stone
PRIDE OF LIONS/ Black Ribbons (Voices Of The World) (Single)
PRIDE OF LIONS/ Pride Of Lions
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Review:
Wie schon in der Besprechung zum gleichnamigen Doppelalbum ausführlich erläutert,
haben Jim Peterik (Gesang, Gitarre, Keyboards) und Toby Hitchcock (Leadgesang) für
ihren ausnahmslos spielfreudigen und mitreißenden Auftritt beim Lokerse Feesten/
Belgien ihre Setlist, die vorrangig natürlich aus den feinsten Momenten der
beiden PRIDE OF LIONS-Alben bestückt war, mit dem ein oder anderen SURVIVOR-
bzw. IDES OF MARCH-Highlight verfeinert. Das starke Live-Ambiente, welches die
zeitgleich veröffentlichte CD schon in Gänsehaut-Manier in die heimische Stube
gezaubert hat, wird durch prickelnde Kameraeinstellungen (12 Kameras!), den frei
wählbaren Sound (Stereo/ 5.1 Surround), eine atmosphärische Lightshow und die
unverkrampfte Interaktion des charismatischen Duos und seiner stark
aufspielenden Band mit dem Publikum nochmals intensiviert. Dass Jim Peterik
aufgrund seiner jahrzehntelangen Live-Erfahrung das Publikum mit flockigen
Ansagen zwischen den Songs in nahezu kokettierender Weise unterhält, ist
eigentlich nicht sonderlich überraschend. Erstaunlich hingegen ist die Locker-
und Sicherheit, mit der sich ein Jungspund wie Toby Hitchcock vor 20.000
frenetisch feiernden Zuschauern präsentiert. Mein persönlicher Favorit dieser
unvergesslichen Live-Veranstaltung ist die furiose Interpretation des
SURVIVOR-Klassiker "Eye Of The Tiger", bei der Jim Peterik ein
herausragendes Gitarrensolo vom Stapel lässt und Toby Hitchcock mit einer
Gesangsleistung brilliert, als wäre der Song eigens für ihn geschrieben
worden. Vollendet wird die DVD mit einem gut 30minütigen Promo-Special, das während
einer italienischen Rock-TV Show aufgezeichnet wurde, und dem Videoclip zu
"Sound Of Home" sowie einer schönen Diashow (bestehend aus Bildern
von besagten Open Air). – Mit Abstand die beste Live-DVD, die bisher im
heimischen „Kino“ ausgestrahlt wurde ;-)
| Trackliste: |
1. It’s Criminal
- 2. Gone - 3. Sound of Home - 4. Man Behind The Mask - 5. The Search Is Over -
6. Music And Me - 7. Vehicle - 8. The Courage To Love Somebody - 9. Black
Ribbons (Voices Of The World) - 10. Unbreakable - 11. What Kind Of Fool - 12. I
Can’t Hold Back - 13. The Gift Of Song - 14. Eye Of The Tiger |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
PRIDE OF LIONS:
PRIDE OF LIONS/ The Roaring Of Dreams
(Earchatcher/ February 2007)
PRIDE OF LIONS/ Live In Belgium
(Live-Candy/ June 2006)
PRIDE OF LIONS/ The Destiny Stone
PRIDE OF LIONS/ Black Ribbons (Voices Of The World) (Single)
PRIDE OF LIONS/ Pride Of Lions
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Review:
Mein lieber Scholli, da fliegen doch die Löcher aus dem Käse und sogar Frau
Antje haut’s aus den Holzschuhen. Unglaublich frisch und unbekümmert – fast
wie rotzfreche Jungspunde – präsentieren sich die Holländer um Sänger Leon
Gowie (einziges Urmitglied) auf ihrem Comeback, das vom ersten Gong (Titeltrack)
bis zum Ende der zehnten Runde ("Rip It Off") voll auf die Zwölf
geht. Zwar schrauben VENGEANCE mit dem lässigen Stampfer "Had Enough"
und Oberschenkelklopfer "Now And Then" die Schlagfrequenz
zwischenzeitig etwas herab, aber bei solch bebenden Wirkungstreffern wie z. B.
dem Groover "Mind Over Matters" (KROKUS meets U.D.O.), für den Wolf
Hoffmann (ACCEPT) göttliche Leadgitarren beisteuerte, oder dem kultverdächtigen
"Cowboy Song" sind derartige Verschnaufpausen beim taumelnden
Gegner bzw. feixtanzenden Fan äußerst willkommen. Als Siegeshymne gibt’s
noch die erfrischende Ballade "Eveline" oben drauf! Aufgrund einer
unglaublich bodenständigen Berufsauffassung der gesamten Crew, einer
produktionstaktischen Meisterleistung von Michael Voss (CASANOVA, MAD MAX) und
der Mitwirkung von namhaften Motivatoren (u. a. Michael Eurich/ CASANOVA, Arjen
Lucassen/ AYREON, Mat Sinner/ PRIMAL FEAR) geht jede Runde ohne Abstriche an
VENGEANCE. "Back In The Ring" ist ohne den geringsten Zweifel der heißeste
Anwärter auf das „Comeback des Jahres“!
| Trackliste: |
01. Back
In The Ring |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Sven @ MusicConsult
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Review:
Kaum sind die letzten Klänge seines aktuellen Solo-Albums "The Infinite
Wonders Of Creation" verklungen, schon liefert Luca Turilli mit seiner
neuen Band DREAMQUEST ein weiteres heißes Eisen ab. Natürlich ist auch dieses
Debüt – wie wir es von Luca Turilli gewohnt sind –
auf einem klassischen und symphonischen Fundament aufgebaut, aber auf "Lost
Horizons" lässt der RHAPSODY-Virtuose auch Gothic- und Elektro-Elemente
sowie modernen Metal mit einfließen. Für den Gesang zeichnet sich Bridget
Fogle verantwortlich, die erst kürzlich auf "The Infinite Wonders Of
Creation" ihren Einstand als Solistin gefeiert hat. Außerdem hat sich Luca
Turilli den RHAPSODY-Tourgitarristen Dominique Leurquin mit ins Boot geholt, um
sich bei DREAMQUEST voll und ganz auf seine Fähigkeiten als Keyboarder
konzentrieren zu können. Trotz des operesquen Gesangs setzt sich die Truppe um
Luca Turilli, der sich hier einmal mehr als gewiefter Songwriter, Musiker und
Produzent erweist, zu keiner Sekunde der Gefahr aus, als einfallsloses
NIGHTWISH- oder WITHIN TEMPTATION-Plagiat abgekanzelt zu werden. Raffinierter
als beim hymnisch-sprudelnden "Black Rose", bei dem Bridge Fogle zu Höchstform
aufläuft, und bei der majestätischen Riffnummer "Energy" oder dem
galaktisch-mystischen "Too Late" kann man die bereits genannten
Stilrichtungen wohl nicht unter einen Hut bringen. Meine Lieblingsnummern sind
allerdings "Gothic Vision", das an musikalischer Dramatik wohl nur
noch schwerlich zu überbieten sein dürfte, und der stampfende Opener
"Virus", der in den einschlägigen Gothic-Tempeln mit Sicherheit zum
Tanzflächen-Füller wachsen dürfte. Fazit: Ein faszinierendes Album, das nicht
nur Fans der harten Metal-Klänge ansprechen dürfte, sondern auch den ein oder
anderen Klassik-Anhänger an das Rock-Genre heranführen könnte... oder
vielleicht auch umgekehrt?!?
| Trackliste: | 1. Introspection - 2. Virus - 3. Dreamquest - 4. Black Rose - 5. Lost Horizons - 6. Sospiro Divino - 7. Shades Of Eternity - 8. Energy - 9. Frozen Star - 10. Too Late - 11. Dolphins Heart - 12. Gothic Vision |
Thanks to Niels @ Oktober Promotion
weitere Reviews über LUCA TURILLI:
LUCA TURILLI/ The Infinite Wonders Of Creation
(Symphonic- Tipp/ May 2006)
RHAPSODY/ Live
In Canada 2005 - The Dark Secret
(Live-Candy/ January 2006)
LUCA TURILLI/ Prophet
Of The Last Eclipse
RHAPSODY/ Power Of The
Dragonflame
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Review:
Erst im März hatten wir das Debüt der Schwedin als „Newcomer-Tipp“ präsentiert.
Nun verwandelt MIKEYLA – genau rechtzeitig zum Eröffnungsspiel der Fußball-WM
– mit der von Uli Kusch
(MASTERPLAN/ ex-HELLOWEEN), Joacim Cans
(HAMMERFALL) und Ronny Milianowicz
(DIONSSUS) geschriebenen und produzierten Hymne "Glorious" das
heimische Wohnzimmer in ein brodelndes und vollbesetztes Stadion. Bei diesem
bombastischen Stadion-Kracher teilt sie sich mit PRIMAL FEAR-Sirene Ralf
Scheepers den Leadgesang, während in der Solid Metal-Version mit Tobias Sammet
(EDGUY), Joacim Cans, Edu Falaslchi (ANGRA), Timo Kotipelto (STRATOVARIUS) und
Nils K. Rue (PAGAN’S MIND) weitere hochkarätige Sänger aus der Heavy- und
Power Metal-Szene ein kurzes Stelldichein geben. Nicht minder namhaft sind auch
die Instrumentalposten besetzt, denn hier tummeln sich – neben den
Schlagzeugern Uli Kusch und Ronny
Milianowicz – z. B. der MASTERPLAN-Saitenvirtuose Roland Grapow, Oskar Dronjak
(HAMMERFALL) oder DIONYSUS-Tieftöner Nobby Norberg. Außerdem enthält diese
Single noch eine Karaoke-Version und die riffbetonte Midtempo-Nummer "Calling",
die mit zu den besten Nummern aus dem atemberaubenden Debüt der 19jährigen gehört.
Fazit: "Glorious" – egal in welcher Version – dürfte nicht nur
echte Metal-Fans, sondern auch den gewöhnlichen Fußball-Fan in wahrhaft
weltmeisterliche Stimmung versetzen. – Einfach glorreich!
| Trackliste: |
1. Glorious - 2. Glorious (Solid Metal Version) - 3. Calling - 4. Glorious (Karaoke Version) - 5. Glorious (Video Documentary) |
Thanks to Alexandra @ b factory music
weitere Reviews über MIKEYLA:
MIKEYLA/ Something
Like That (Newcomer/ March 2006)
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Review:
Nach dem meines Erachtens sehr enttäuschenden Debüt hätte ich nie geglaubt,
dass dieses Projekt um ex-TOTO-Sänger Joseph Williams jemals in eine zweite
Runde gehen würde. Daher ging ich mit keinen großen Erwartungen an den
schlicht mit "2" betitelten Nachfolger heran. Doch schon während des
ersten Abspielvorgangs macht sich der Eindruck breit, dass diesmal die Songs
besser auf das über jeden Zweifel erhabene Organ von Joseph Williams abgestimmt
sind. Außerdem hat man im Vergleich zum Vorgänger – Gott sei Dank – auf lückenfüllende
Remixes verzichtet. So sorgen in erster Linie der spritzig rockende Opener
"In The Blink Of An Eye", der sich mit hymnischen Chören im Gehirn
festsetzt, und das westcoastige "Holy" oder der sehr eingängige
Uptempo-Rocker "I Wanna Live Forever", der wahrscheinlich auf der
aktuellen WIG WAM-Scheibe eine gute Figur machen dürfte, für ein kurzweiliges
Hörvergnügen. Letzteres Highlight hat Joseph Williams zusammen mit seinem
Freund Joey Carbone geschrieben, dessen unglaublicher Hit-Charakter unweigerlich
die Frage aufwirft, warum die beiden nicht schon längst am Nachfolger von
Williams’ letztem Soloalbum arbeiten? Außerdem drängen sich die hauchzarte
Ballade "Save It All For Me" sowie "Together" als
Anspieltipps auf. Aufgrund der durchgehend guten Qualität der Scheibe schaut
man auch locker über die etwas knapp bemessene Spielzeit hinweg. Langer Rede
kurzer Sinn, "2" ist der perfekte Soundtrack zum verspätet
aufkeimenden Sommer!
| Trackliste: |
1.
In
The Blink of An Eye |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über VERTIGO:
VERTIGO/ Vertigo (Crossfire-Review
by Florian and Sonny)
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Review:
Nachdem VAIN Anfang des Jahres mit "On The Line" endlich einen würdigen
Nachfolger für den Glam/ Sleaze Rock-Klassiker "No Respekt" veröffentlicht
haben, kommen wir nun hierzulande auch in den Genuss des zweiten Solo-Albums von
Mainman DAVY VAIN. Die 11 Songs auf "In From Out Of Nowhere", das
erstmals im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, überzeugt mit einer schönen –
bisweilen sogar romantischen – Melodienvielfalt und einer erstaunlichen
musikalischen Kreativität, die man dem Mann aus der San Fransisco Bay Area
nicht unbedingt zugetraut hat. Auf diese Weise schleichen sich z. B. das lässig-hymnische
"Fly Again", das hypnotisierende "Electric" und das
elegische "Trinity" in die Gehörgänge, um dort ihre Anker
auszuwerfen. Die absoluten Earcatcher sind allerdings
das swingende "Come On Now", das mit fesselnden Gitarrenparts
aufwartet und der Titeltrack, der stellenweise CUREsche Züge aufweist. Kurz und
bündig: "In From Out Of Nowhere" ist ein sehr schönes Album, das den
Zuhörer für eine gute ¾ Stunde die Sorgen des Alltags vergessen lässt. –
Einfach hören und genießen!
| Trackliste: |
1. Push Me Over - 2. Fly Again - 3. Yellow - 4. Electric - 5. Come on Now - 6. New York - 7. Sugar Shack - 8. Trinity - 9. In from Out of Nowhere - 10. Not Your Space Man - 11. Capsule |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über DAVY VAIN:
VAIN/ On
The Line (Comeback-Tipp/ February 2006)
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Review:
Nachdem sie für ihr zweites Album "Shake Well Before Use" endlich
einen wohlverdienten Plattenvertrag an Land gezogen haben, veröffentlichen die
Hamburger den Nachfolger nun wieder in Eigenregie. Das hat sich aber weder auf
die Weiterentwicklung der Band noch auf Qualität des Materials negativ
niedergeschlagen. Ganz im Gegenteil! Ich bin sogar der Ansicht, dass das
Hanseaten-Quintett songwriter- und produktionstechnisch reifer denn je klingt
und dabei weder an Frische und noch an Unbekümmertheit eingebüsst hat. Mit
diesen Attributen glänzen in erster Linie der flotte und mitreißende Stampfer
"All Or Nothing", oder die Hymne "Life Ain’t Easy", die
ordentlich in Skandi-Flair (wunderschöne Keyboards von Arthur Qoku) getaucht
ist, und der "Rainbow Song", der durch feine Mitsing-Chöre für gute
Laune sorgt. Außerdem kristallisieren sich der flockige Groover "Two Young
Hearts" und die wunderschöne Ballade "Goodbye Mary" als äußerst
partytauglich heraus. Ohne den beiden Vorgängern qualitativ etwas absprechen zu
wollen, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass Sänger Andi Knaak & Co.
mit dieser Scheibe ihr bis dato bestes Werk eingespielt haben. Fette 8,5 Punkte!
| Trackliste: | 1. Face Your Fears - 2. She Is A Liar - 3. Two Young Hearts - 4. Circle Of Life - 5. All Or Nothing - 6. Life Ain't Easy - 7. Out Of Love - 8. Delta Heat - 9. In Your Eyes - 10. Goodbye Mary - 11. Rainbow Song |
Thanks to Jutta @ Suefish Promotion
weitere Reviews über 3 WISHES:
3
WISHES/ Shake Well Before Use
more
Reviews for June
2006 (release date 21.06. - 30.06.2006)
Last
Update: Sunday, 24. September 2006
created in January 2001 © by Sonny