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RA/ Now To Be Right
  • Band: Ra
  • Album: Now To Be Right
  • Spielzeit: 45:33 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands: Medusa, S.I.N., (stellenweise) ACCEPT
  • Veröffentlichung: 19.06.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Bei RA handelt es sich um eine 1997 von Schlagzeuger Karsten Drexler und Gitarrist Roman Usdowski gegründete Band, für die WOLFEN-Shouter Andreas von Lipinski seine Stimmbänder schwingen lässt. Auf "No To Be Right" zeigt er, dass seinen stimmlichen Möglichkeiten nicht nur auf Power Metal-Genre begrenzt sind, sondern die gesamte Palette vom rotzig-flotten Hard Rock (Titeltrack) über melodischen Heavy Metal ("On The Run") bis hin zu druckvollen Power Metal ("Total Recall") abdeckt. Obwohl sich RA im Verlauf der 11 Nummern vorwiegend auf traditionellen Terrain bewegen, zeigt der Hessen-Vierer mit dem modern ausgerichteten "Prisoners Of The Moon" und "Don’t Bother Me", dass er sich nicht vor den Zeichen der Zeit verschließt. Die Glanzpunkte setzen die „Sonnengötter“ allerdings mit dem bangertauglichen Opener "Wild Side Of Life", dem kernigen Stampfer "Twin’s Doc Style" und dem rotzigen Bonustrack "Bang Bang". Außerdem wartet "Now To Be Right" mit einem für eine Eigenproduktion recht amtlichen Sound auf, deshalb können qualitätsbewusste Traditionalisten guten Gewissens ein Ohr riskieren.

Sonny

Trackliste: 1. Wild Side Of Life - 2. Don't Cross The Line - 3. Now To Be Right - 4. Prisoners Of The Moon - 5. Twin's Doc Style - 6. Bang Bang - 7. Take Your Wings - 8. On The Run - 9. Total Recall - 10. Don't Bother Me - 11. Bang Bang (bonus track)

Thanks to Uwe @ RA Management


EIDOLON/ The Parallel Otherworld
  • Band: Eidolon
  • Album: The Parallel Otherworld
  • Spielzeit: 68:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escapi Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands: Nevermore, Pagan’s Mind
  • Veröffentlichung: 16.06.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Die Gebrüder Glen (Gitarren, Keyboards) und Shawn Drover (Drums) könnten den Metalheads in erster Linie durch ihr aktuelles Engagement bei MEGADEATH ein Begriff sein. Ihre eigene Band EIDOLON hingegen dürfte hierzulande nur in Insider-Kreis bekannt sein, dabei veröffentlicht der Vierer mit "The Parallel Otherworld" bereits sein sechstes Album. Bestückt ist die Scheibe mit 10 vielschichtigen und progressiven Nummern, die ziemlich heftig und verhältnismäßig düster aus den Boxen knallen. Zwar wartet man während der gut 1stündigen Spielzeit vergebens auf einen echten Killer, dafür gibt’s aber auch keinen echten Ausfall zu vermelden. Jedenfalls sollten Fans der oben genannten Bands den Doublebass-Kracher "Thousand Winters Old" oder den düster-modernen Groover "Astral Flight", in dem der neue Sänger Ken A. Rue (PAGAN’S MIND) gelegentlich an PRIMAL FEAR-Sirene Ralf Scheepers erinnert, unbedingt antesten. Mein ganz persönlicher Favorit ist das abschließende "The Oath", bei dem Ken A. Rue die Grenzen seiner Metal-Sirene auslotet und die Band eine feine Kostprobe ihrer Vielfältigkeit gibt.

Sonny

Trackliste: 1. The Parallel Otherworld - 2. Arcturus #9 - 3. The Eternal Call - 4. Ghost World - 5. Thousand Winters Old - 6. Spirit Sanctuary - 7. Order Of The White Light - 8. Astral Flight - 9. Shadowanderer - 10. The Oath

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über EIDOLON:
EIDOLON/
Sacred Shrine

more Reviews for June 2006 (release date 01.06. - 11.06.2006)

Last Update: Sunday, 02. Spetember 2007
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