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Bei RA handelt es sich um eine 1997 von Schlagzeuger Karsten Drexler und
Gitarrist Roman Usdowski gegründete Band, für die WOLFEN-Shouter Andreas von
Lipinski seine Stimmbänder schwingen lässt. Auf "No To Be Right"
zeigt er, dass seinen stimmlichen Möglichkeiten nicht nur auf Power Metal-Genre
begrenzt sind, sondern die gesamte Palette vom rotzig-flotten Hard Rock (Titeltrack)
über melodischen Heavy Metal ("On The Run") bis hin zu druckvollen
Power Metal ("Total Recall") abdeckt. Obwohl sich RA im Verlauf der 11
Nummern vorwiegend auf traditionellen Terrain bewegen, zeigt der Hessen-Vierer
mit dem modern ausgerichteten "Prisoners Of The Moon" und "Don’t
Bother Me", dass er sich nicht vor den Zeichen der Zeit verschließt. Die
Glanzpunkte setzen die „Sonnengötter“ allerdings mit dem bangertauglichen
Opener "Wild Side Of Life", dem kernigen Stampfer "Twin’s Doc
Style" und dem rotzigen Bonustrack "Bang Bang". Außerdem wartet
"Now To Be Right" mit einem für eine Eigenproduktion recht amtlichen
Sound auf, deshalb können qualitätsbewusste Traditionalisten guten Gewissens
ein Ohr riskieren.
| Trackliste: |
Thanks to Uwe @ RA Management
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Review:
Die Gebrüder Glen (Gitarren, Keyboards) und Shawn Drover (Drums) könnten den
Metalheads in erster Linie durch ihr aktuelles Engagement bei MEGADEATH ein
Begriff sein. Ihre eigene Band EIDOLON hingegen dürfte hierzulande nur in
Insider-Kreis bekannt sein, dabei veröffentlicht der Vierer mit "The
Parallel Otherworld" bereits sein sechstes Album. Bestückt ist die Scheibe
mit 10 vielschichtigen und progressiven Nummern, die ziemlich heftig und verhältnismäßig
düster aus den Boxen knallen. Zwar wartet man während der gut 1stündigen
Spielzeit vergebens auf einen echten Killer, dafür gibt’s aber auch keinen
echten Ausfall zu vermelden. Jedenfalls sollten Fans der oben genannten Bands
den Doublebass-Kracher "Thousand Winters Old" oder den düster-modernen
Groover "Astral Flight", in dem der neue Sänger Ken A. Rue (PAGAN’S
MIND) gelegentlich an PRIMAL FEAR-Sirene Ralf Scheepers erinnert, unbedingt
antesten. Mein ganz persönlicher Favorit ist das abschließende "The Oath",
bei dem Ken A. Rue die Grenzen seiner Metal-Sirene auslotet und die Band eine
feine Kostprobe ihrer Vielfältigkeit gibt.
| Trackliste: |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über EIDOLON:
EIDOLON/ Sacred Shrine
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Reviews for June 2006 (release date 01.06.
- 11.06.2006)
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Update: Sunday, 02. Spetember 2007
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