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Review:
Bei HEED handelt es sich um eine neue Band der einstigen LOST HORIZON-Recken
Daniel Heiman (Vocals) und Fredrik Olson (Gitarren). Da ich mich persönlich mit
dem relativ ungelenkigen und inspirationslosen Power Metal der Schweden nie
wirklich anfreunden konnte, ging ich doch ziemlich unmotiviert an das Debüt von
HEED heran. Selbige Lustlosigkeit ist zwar nach vielen Hördurchgängen nicht in
grenzlose Begeisterung umgeschwappt, dennoch muss ich eingestehen, dass ich von
der Leichtigkeit, mit der HEED zeitgemäßen bzw. kraftvollen Heavy Metal und
Melodie in Einklang bringen, doch recht beeindruckt bin. Alle diejenigen, die
mit den gleichen Vorbehalten an die Scheibe herangehen, werden sich von der
hymnischen Eröffnungsnummer "I Am Alive", die lässig – aber
kompromisslos – vor sich hergroovt, und dem düsteren Stampfer "Last Drop
Of Blood", bei dem leichte Industrial-Einflüsse auszumachen sind, oder der
abschließenden Hammerballade "Nothing", die ich mir in etwas
mystischerer Form auch gut auf einem AXEL RUDI PELL-Album vorstellen könnte,
eines Besseren belehren lassen müssen. Außerdem will ich – wie auch schon
bei den LOST HORIZON-Alben – die starke Gesangsarbeit von Daniel Heiman, der
mit seinen fast übergangslosen Wechseln zwischen zartem Hauchen, kraftvollen
Growls und lungenzerfetzenden Screams einen schier unbeschreiblichen
Spannungsbogen aufbaut, gesondert hervorheben.
| Trackliste: |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Während gerade auf den letzten beiden Studio-Alben ("In The Key Of
Rock", "Soul Mover") von
GLENN HUGHES relativ straighter Hard Rock geboten wurde, orientiert sich
"Music For The Divine" nicht nur wieder verstärkt an den 70ern (z. B.
das orientalisch angehauchte "This Is How I Feel"), sondern ist –
wie es der Meister stellenweise auf "Soul Mover" angedeutet hat –
auch wieder deutlich funkiger und souliger ausgefallen als besagte Vorgänger.
Letzteres macht sich vor allem beim Groover "Steppin’ On" und "You
Got Soul" bemerkbar, während Songs wie die Ballade "Frail", die
ihrem Titel alle Ehre macht, oder der melodische, leicht dramatische Schleicher
"This House", die beide mit zarten Streichparts und erfrischenden
Acoustic-Gitarren ausgestattet sind, eine scheinbar ganz neue Seite des
Ausnahmesängers und -bassisten ans Tageslicht fördert. Weitere Highlights sind
die gefühlvolle Interpretation des MOODY BLUES-Klassikers "Nights In White
Satin" und die melancholische Acoustic-Nummer "The Divine", die
aufgrund wunderschöner String-Arrangements unglaublich viel emotionale Tiefe
besitzt. Kurzum, "Music For The Divine" ist das mit Abstand persönlichste
Album von GLENN HUGHES. Einfach herrlich!
| Trackliste: |
1.
The
Valiant Denial |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
GLENN HUGHES:
GLENN HUGHES/ Soul Mover
GLENN HUGHES/ Soulfully Live In The City Of Angels (DVD)
GLENN HUGHES/ Soulfully Live In The City Of Angels
HUGHES TURNER PROJECT/ HTP
2
GLENN HUGHES/ Songs In The Key Of Rock
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Review:
JOHN WEST dürfte als Sänger von ROYAL HUNT und ARTENSION eigentlich hinlänglich
bekannt sein. Sein Bekanntheitsgrad als Soloartist hält sich hingegen doch
etwas in Grenzen, dabei veröffentlicht der Sänger mit "Long Time... No
Sing" sein bereits viertes Album. Fernab von den progressiven Klängen der
genannten Bands liefert der Amerikaner ein gutes – sich über 12 Nummern
erstreckendes – Melodic Hard Rock-Album ab. Dabei fällt auf, dass der Sänger
nicht nur mit bekannten Musikern wie z. B. SAVATAGE-Klampfer Chris Caffery oder
Kesselflicker Jeff Plate (ebenfalls SAVATAGE) umgeben hat, sondern auch in
songwritertechnischen Belangen ordentlich dazugelernt hat. Diese positive
Weiterentwicklung macht sich besonders beim Blues-Rocker "Give Me A Sign",
bei dem Mr. West in den hohen Passagen fast an GLENN HUGES erinnert, und beim röhrenden
"Highway To Roppongi" sowie beim handfesten Groover "The One That
Got Away" bemerkbar. Aber auch der Reiz des angedoomten "One More Lie"
– wie auch der gefühlvollen Ballade "Better Believe" – dürfte
sich der geneigte Zuhörer nach mehreren Durchläufen nicht ganz erwehren können.
Auf das etwas biedere Instrumental "Puerto Amor" hätte man allerdings
getrost verzichten können.
| Trackliste: |
1.
Let Us Pray - 2. Fade
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Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über JOHN WEST:
ROYAL HUNT/ Paper Blood
ROYAL HUNT/ Eye Witness
ROYAL HUNT/ The Mission
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Review:
SQUIRE sind in ihrer australischen Heimat der Newcomer schlechthin. Nun versucht
der Vierer um Sänger Michael Smart mit der EP "Gimme Feeling", deren
vier Nummern sich irgendwo zwischen Alternative- und Indie Rock – versetzt mit
einer nicht zu leugnenden Portion späten 60er/ frühem 70er-Feeling –
abspielen, auch in Deutschland Fuß zu fassen. Die Highlights des kurzen
Silberling sind "Everybody’s Talking", das sich anhört als würden
BRONSKI BEAT rockig-elegische Töne anschlagen, und der Titeltrack, der durch
die Vermengung von Acoustic-Gitarren, Marschrhythmik und Harmonika-Parts eine
ganz eigenartige Lagerfeuerstimmung aufbaut. Fazit: Ein 4-Tracker mit richtig
guten Ansätzen, der unweigerlich Appetit auf mehr macht. Mal sehen, vielleicht
drängen sich die Jungs aus Down Under schon in Bälde mit einem abendfüllenden
Album auch hier auf diesen Seiten als würdiger „Newcomer-Tipp“ auf.
Wer sich von der Live-Qualität der Band ein Bild machen will, der sollte einen
der Termine des „NRW Public Viewing Festivals“ (siehe Tourdaten) wahrnehmen.
| Trackliste: |
1. Basic Existence - 2. Fighting Forever - 3. Everybody's Talking - 4.Gimme Feeling |
Thanks to Alexandra @ b factory music
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Review:
Nach verheißungsvollem Beginn mit dem Doublebass-Hammer "Alone In The Dark",
dem virtuos-progressiven "YTT" und der melodischen Metal-Hymne "The
Invisible Prison", durch die man das Sextett am liebsten zur italienische
Kreuzung aus IRON MAIDEN und STRATOVARIUS hochloben möchte, folgt anhand des
leicht trashig angelegten "Fused" und des spannungslosen Instrumental
"Acid One" leider schon die prompte Ernüchterung. Irgendwie
verhaspeln sich THE PROWLERS während den folgenden Nummern in instrumentalen
Phrasen und der eigentliche Song scheint den Herrschaften durch die Finger zu
gleiten. Erst mit dem abschließenden Zweiteiler/ Titeltrack "Devil’s
Bridge", der durch das Hin- und Herpendeln zwischen kraftvollen Heavy
Metal, atmosphärischen Symphonic Rock und erfrischenden Acoustic-Passagen einen
schönen Spannungsbogen aufbaut, findet die Mannschaft um Sänger Fabio
Minchillo, der gelegentlich an Bruce Dickinson erinnert, zu anfänglicher Stärke
zurück. Unterm Strich ein für die angesprochene Zielgruppe durchaus hörenswertes
Album.
| Trackliste: |
1. Alone In The Dark - 2. YTT - 3. The Invisible Prison - 4. A Last Gaze - 5. Fused - 6. Acid One - 7. Imagination Game - 8. Devil’s Brigde – Prelude - 9. Devil’s Brigde – Part 1 - 10. Devil’s Brigde – Part 2 |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
EVOLOCITY ist eine der vielen Bands, die das Problem plagt, dass sie nicht
wirklich schlecht sind, jedoch keinerlei Eigenständigkeit – in diesem Fall
sogar nicht eine einzige Note an Eigenständigkeit vorweisen können. Jedes Riff
ist bekannt, jede Gesangslinie millionenfach gehört, jedes Arrangement durch
bis Bagdad. Aber handwerklich dann doch zu intensiv um das Material mit
Missachtung zu strafen. Tipp: Selbst reinhören und selbst entscheiden ob einen
die Plagiate stören oder nicht.
| Trackliste: | 1. Intro - 2. Too Far - 3. Save Me - 4. Duh Wayne - 5. Herbie - 6. Natural Drag - 7. Quick & Easy - 8. Cockeyed - 9. Dark - 10. Set You Free - 11. Troop Support - 12. Crutch - 13. Dog Lover - 14. Pyramids |
Thanks to Michael @ Nuerra Records
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Review:
"Crimson Skies", das zweite Album der Schweden, ist die konsequente
musikalisch Fortsetzung des letztjährigen Debüts. Im Vergleich zum Vorgänger
hört sich das neue Material progressiver und melodischer, aber auch etwas härter
an. Trotzdem kann ich mich nach wochenlanger Dauerbeschallung einfach nicht des
Eindrucks erwehren, dass diese etwas komplexere und detailverliebtere
Vorgehensweise zu Lasten der Eingängigkeit geht. Obwohl die 12 Nummern weder
aus musikalischer, noch aus produktionstechnischer Perspektive besondere
Angriffsfläche für Kritik bieten, schaffen es nur wenige Songs sich
richtiggehend in den Gehörgängen auszubreiten. Zu den beeindruckendsten
Nummern kann man ohne Bedenken das atmosphärisch-straight rockende "The
Blame", das symphonisch groovende "Breach In My Sanity" oder das
vertrackt-melodische "The Last Breath" zählen. Fazit: Mir persönlich
gefällt der selbstbetitelte Erstling einen Zacken besser, was eventuell daran
liegen mag, dass die darauf vertretenen Nummern über mehrere Jahre reifen
konnten.
| Trackliste: | 01.
Shapeshifter - 02. Shadowland - 03. And Then The Rain … - 04.Take The
Blame - 05. The Last Breath - 06. Psychic Imbalance - 07. Hope - 08.
Breach In My Sanity - 09. Demon Tears - 10. 1000 Souls - 11. Someone Else
- 12. Will We Remain |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Update: Tuesday, 27. June 2006
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